Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2499 (6.2.1926)
- Date
- 1926-02-06
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Men, Samstag Wiener Morgenzeitung 8. Februar 1928 Eitern Stark Mächtig wird jeder Säugling und jedes Kind, II das mit echtem // DIANA- FRANZBRANNTWEIN mit Menthol massiert wird. Bestes häusliches Schutzmittel des Kindes. Ständig als Mundwasser zu benützen. llAberall erhältlich! drei größten Parteien, die Deutschnationalen, die Sozialdemokraten und das Zentrum, stellen je einen Führer. Es wurde beschlossen, zunächst in interner Sitzung einen Borbericht des Abg. Kuttner entgegenzunehmen. Dieser ging in seinem Bericht auch ans die A n w a l t s h o n o r a r e ein, die im Fememordprozeß Panier gezahlt worden sind und in der Oeffentlichkeit eine gewisse Rolle gespielt haben. Es wurde beschlossen, vier Gruppen von Zeugen zu vernehmen, und zwar Vertreter der Regierung und der Behörden, die beschuldigten GowerWaftsbeamten, beziehungsweise Abgeordneten, Vertreter der Arbeitsgebewereinigung und schließlich die Anwälte. Tie Beweiserhebung soll Dienstag in öffentlicher Sitzung beginnen und fortlaufend durchgeführt werden. Völkische Attentatspropagandiftcn. München, 5. Februar. In der heutigen Sitzung -des bayrischen Landtages kam es zu heftigen Lärmszenen. Als der deutschvölkische Abgeordnete St r e i ch e r erklärte, er stehe ebenfalls auf dem Standpunkt seines Parteigenossen Wagner, der seinerzeit erklärt hatte, daß ein Attentat auf den Reichsaußenminister Stresemann begreiflich wäre,, erhob sich ein furchtbarer Lärm. Die Sozial demokraten und die Konurur nisten stürz teil gegen die Rednertribüne, während der deutschvölkische Abgeordnete Wagner sich zum Schutze vor Streicher aufstellte. Es entstand ein heftiges Handgemenge, so daß der Präsident die Sitzung unterbrechen mußte. Völkische Ehrenmänner. Berlin, 5. Februar. Die Staatsanwaltschaft hat, wie die Blätter berichten, gegen den deutschvölkischen Landtags-. abgeordneten Wulle ein Verfahren eingeleitet, das mit seiner Aussage im Grütte-Leder-Prozeß zusammenhängt. Das Verfahren lautet auf Anstiftung zum Mord, zur Beihilfe und Begünstigung. Wie das „Berliner Tageblatt" meldet, ist gegen den nationalsozialistischen Stadtrat. von Nürnberg, E r t l, ein Ermittlungsverfahren wegen Meineides eingeleitet worden, Nach der Vernehmung freigelassen. Berlin, 5. Februar. Nach einer Meldung der „B. Z. am Mittag" wurde der. frühere Unteroffizier Gödel, der im Zusammenhang mit der Untersuchung über die Fememorde wegen eines angeblichen Erpressungsversuches festgenommen worden war, nach seiner Vernehmung wieder freigelassen. Ser Rktualmordwahastm. Sine Hetze litauischer Faszisten, Kowno, 3. Februar. (I. I. A.) Wie Mmnt, sind Laß kurzem in den: litauischen Städtchen Linkewa Gerüchte über einen jüdischen Ritualmord entstanden. Es wurde erzählt, ein jüdisches Schulmädchen hätte einer litauischen Lehrerin ausführlich den Vorgang der Blutabschöpfung an einem christlichen Kinde geschildert. Die Gerüchte hatten den Ort und die ganze Umgebung in große Aufregung versetzt, die Gefahr des Ausbruches von Exzessen war sehr akut. Die Aufregung legte sich a>ber, als die Behörden versicherten, daß nirgends der Abgang eines christlichen Kindes gemeldet wurde, daß also von einem Ritualmord nicht die Rede sein kann. In «den letzten Tagen wurde die Lage in Linkewa infolge der Hetze der litauischen Faszisten wieder bedrohlich. Es wurden massenhaft Proklamationen verteilt, in denen es unter anderem hieß: „Männer und Frauen! Bewaffnet euch und seid bereit zum blutigen Kampf mit den verfluchten Juden. Schlachtet, mordet, stecht, schießt, legt Feuer an, damit kein einziger Jude am Men bleibt!" Angesichts dieser neuen Hetze entsandte die „Mische Stime" einen Mitarbeiter nach Linkewa, der feststellte, daß das jüdische Schulmädchen durch die Lehrerin terrorisiert worden ist. Das Mädchen hatte einem rituellen Beschneidungsakt beigewohnt und den Vorgang der Lehrerin geschildert. Diese konstruierte eine Ritualmord-Legende und' zwang das Mädchen durch Drohungen mit Ertränken, vor Zeugen so auszusagen, wie es die Lehrerin ihr gebot. Dies war die Ursache zu der Hetze. Auch nachdem der Vorgang bereits geklärt war, hörte die Hetze nicht auf. Eines Sonntags hatten sich 9000 Bauern aus den umliegenden Dörfern in Linkewa versammelt und drohten, ü b e r d i e I u d e n h e r z u f a I l e n. Nur schwer konnte die Ruhe erhalten werden. Ein Mitarbeiter der „Stime" besuchte den Justizminister Karoblis und befragte ihn über die Haltung der Behörde zur Legende von Linkewa. Ter Minister erklärte, die Haltlosigkeit der Legende von Linketoa hätte sich erwiesen. Entgegen anders lautenden Gerüchten werden keiEneuen Untersuchungen angestellt werden. Kurze Nachrichten. Das amerikanische Staatsdepartement hat eine Mt« teilunq seines Gesandten in Bern erhalten, daß die vorbereitende Abrüstungskonferenz in Genf am 6. Mai beginnen wird. Staatssekretär Kellogh hat der Gräfin Karolyi endgültig den Eintritt in die Vereinigten Staaten verboten. Der von Snowd en im Unterhaus vorgelegte Abänderungsantrag der Arbeiterpartei zur Antwortadresse auf die Thronrede wurde mit 299 gegen 112 Stimmen abgelehnt. Die italienische Kammer hat gestern nach einer kurzen Erklärung des Finanzmmllters Grafen Volpi mit 221 gegen 2 Stimmen das Schuldenabkommen mit England ohne Debatte angenommen. Der französische Kommunistenführer Cachin ist gestern in St. Nazarre als Urheber der Verbreitung antimilrtaristischer Flugschriften zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Die b u lg arische Kammer hat ein Amnestiegesetz angenommen, durch das ungefähr 7000 Personen betroffen werden, AusM-tSrMe RivalilSt in Arabien. Zwei Gondermissionen im Yemen. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung.") London, 5. Februar. Im fernen befinden sich zwei Sondermissionen, eine englische unter Gilber: Clayton, der seinerzeit die Verhandlungen mit Jbn Saud über die Abgrenzung, feines Staates nach Transjordanien und dem Irak hin führte, und eine türkische, die die Pläne der englischen Regierung durchkreuzen und mit dem Jemen ein Freundschaftsabkommen äbschließen will. Reise Jouvenels nach Angora. London, 6. Februar. (Tel.-Komp.) Nach einer Meldung aus Beirut wird sich der französische Oberkommissär von Syrien, Henri de Jouvenel, demnächst mit seinem Stabe nach Angora begeben, um mit dem Präsidenten der türkischen Republik, Mustapha Ke mal Pascha, die wichtigsten schwebenden Fragen persönlich zu besprechen. Ein Massaker in Maruneh. London, 5. Februar. Wie aus Damaskus gemeldet wird, haben Räuber ungefähr vierzig Einwohner des christlichen Dorfes M a r u n e h, nordwestlich von Damaskus, niedergemetzelt. Dieses Massaker läß: darauf schließen, daß die religio s e B e we g u n g sich ausbreitet, was auch durch die Vorgänge in Damaskus bewiesen wird. Die öffentliche Aufknüpfung zweier Räuber hat unter ihren Genossen Groll hervorgerufen; sie drohen, zur Vergeltung drei Europäer aufzuh äug en. Ein französischer Soldat ist in Damaskus durch einen Dolchstoß, er m ordet worden. Der Pöbel beginnt infolge der fortdauernden Wirren unruhig zu werden. Die Europäer werden mir schelen Blicken betrachtet. Auf die Barrekaden werden fortgesetzt Angriffe unternommen. Die F r a n z o s c n oersuchen eine provisorische Regier u ng zu bilden, doch scheint niemand den Wunsch zu hegen, in ihr ein Amt zu übernehmen. Eine Drusenbande zurückgeschlagen. Beirut, 5. Februar. Die französischen Truppen haben südlich von Hasbaya eine Drusenbande ohne Versuste zurückgeschlagssn. Die Drusen ließen sechs Tote auf dem Platze. Das - Haupt der Bande wurde gefangengenoturn en. Das unterirdische IeuWand. Gin preußischer Untersuchungsausschuß. Berlin, 5. Februar. (Wolfs.) Im preußischen Landtag konstituierte fich heute abends der U n t e r f u ch n n g s a u sschnß zur Aufklärung der Beziehungen zwischen Fememördern, deutschnationalen Abgeordneten und dem Arbeitgeberverband. Vorsitzender des Ausschusses ist Landesgerichtsdirektor G öbel vom Zentrum, als Berichterstatter wurde Abg. Kuttner (SoM-demokrat) -bestimmt. Erforderlichenfalls soll später noch ein zweiter Berichterstatter bestellt werden. Die Brief eines junge« Deutschen aus Srez Israel. , Im Jännerheft der Jugendzeitschrift „Die aroßdeutsche Jugend" finden wir den nachstchenden wunder,chönen Brief eines deutschen Jünglings, welcher im Dezember von Jerusalem aus geschrieben wurde. Dieser Brief zeigt, daß nationaldeutsche Gesinnung mit Wertschätzung, ja Äiche für das Judentum nicht unvereinbar ist und daß die zionistische Tat die Versöhnung von Volk zu Volk anbahnt. In diesem überaus lebendig ge- .schriebenen Brief offenbart sich übrigens eine nicht gewöhnliche Beobachtungsgabe und Urteilsfähigkeit. . Jetzt habe ich so viel auf dem Herzell, daß ich doch schreiben muß. Bloß damit es herunter kommt. Ich schreibe nicht gern mchr. Aber das jetzt ist zu wichtig für viele in Deutschland, für die, die mchr wollen als dahindämmern, für die, die „jung" sind oder sein wollen! Für die, die Zukunft bauen tvollen. — Warum weiß man so wenig von den jüdischen Siedlungen hier, von lebendigem Zionismus, dem Ausbauzionismus in Palästina? Theoretisch uni) journalistisch weiß man vielleicht allechand, aber von der Wirklichkeit hat man keine Ahnung! Ich bin jetzt einen Monat im Land, nur zu Fuß, nur Galiläa bis jetzt gründlich und langsam durchgewcmidert, mit offenen und immer offeneren Augen vor Stauneu über alles! Sachen, die „die Pilger der heiligen Stätten" gar nicht zu sehen kriegen! Abseits der Straßen, und tief in den Dingen selbst darin lebend. Ich kenne viele deutsche Siedlungen — aber so etwas wie hier ist in Deutschland unerhört! Bon den Pvivatsiedlungen, die auch fein sind, will ich nichts sagen, das wichtige sind dir Gcmeinschaftssicdluugen.. Kommunistische Grundlage! — Keiner hat „Eigentum" — Zusammenleben. Und deren gibt es nicht ein paar, sondern.viele! Ich allein femte jetzt schon 20 bis 80, in denen ich war — nein, das reicht lange nicht! In einigen etlva 20 Menschen, in den meisten etwa 50 bis 60, in sehr vielen bis zu 800! Tausende leben ■ so! Du meinst, Du wärst in deutscher Jugendbewegung mitten.darin, in bester, und alles fiit/b Juden, viele Deutsche, die meisten aber Ostjuden. Ihre Arbeiten, ihre Worte, ihr Benehmen, und Sichgcben, ihr Leben kraftvoll, eine Freude wunderbarer' Art! Menschen, gesund, einfach, frei. Man merkt jetzt tvst, was im'Jupe« steckt! Dies hier macht ihnen keiner nach! Es ist, als wenn sie hier frei atnten könnten und nun ihre richtigen Kräfte zeigen könnten. Schwerste Arbeit, schwerer als m- Deutschland beim Bauern (Malaria, Entsumpfung, Steinarbeit!). Und Leute arbeiten so, die an diese Arbeit gar nicht gewöhnt waren, Studenten, vornehme Frauen und Mädchen aus Warschau und andere. „Juden können nicht arbeiten," sagt man? Lächerlich! Die hier haben vor Jahren das Kwisch (Autostraße) von Nazareth nach Jerusalem erbaut, die beste Straße in Palästina! Und jetzt bauen sie eine Stadt, Afule, fast aus dem Erdboden stampfend! Und erst die tägliche Kleinarbeit der Landwirtschaft in den Siedlungen: Noch einmal: Biel schwerer als in Deutschland! Härter, gefährlicher. — Eine große Arbeiterorganisation (alle „Parteien" darin!). Wenn das unsere deutschen Arbeiter mal hätten, was so viele von ihnen wünschen, daß die Arbeiter als Arbeiter zusammengchen. Histadruth, der gchört aller Boden. Ter einzelne, auch die einzelne Siedlung, pachtet nur! Wer pachtet, muß bebauen! Kein Privatboden! Drei Siedlungsarten: Privat, Kooperativ (Genossenschaft etwa) — Gemeinschaft (kommunal). Letztere sind die wichtigsten, weil hier erster, großer Versuch. Kein Privateigentum. Berwaitungsusw. Technik wie etwa bei Klöstern oder beim Militär. Nur Geist anders: Kein Oberer, keine Leitung. Jeder nimmt teil, ordnet sich rin, gemeinsam wird überlegt. Keine Schwunglosigkeit, Gleichmacherei, im Gegenteil, größte Anrcgungsmaimigfaltigkeit und Lebendigkeit, tveil jeder dabei ist. Eilüge bestehen so 15 bis 20 Jahre, die meisten 4 bis 5 Jahre, seit 1920 etwa. Gesunde, schöne Kinder! Beste Erfahrungen! Natürlich nicht „fertig", man weiß, daß dazu Generationen gehören, unr Entscheidendes hier sagen zu können. Man weiß die Wichtigkeit und den Ernst! — Der Gdut (gleich Arbeitslegion) ist ein eigenes Gebilde, kommunistisch; will geschlossene „Autarkie" etwa, umfaßt Landwirtschafts-, Stadt-, Verkehrsusw. Arbeiter, Handwerker — eine Familie. Ungefähr tausend. Ein geschlossener Shcis also; ganz radikal. „Selbswersorgerkommumsmus." Schr energisch und weitgreifend. — Ganz klar wird das: Soll etwas erreicht werden, dann müssen Jahre dreingebuttert werden ohne Frucht. Man muß hungern können; jetzt noch größte Einfachheit, Entbehrungen. Ich stche nicht an zu sagen: Helden! — Ob das'Deutsche ft fertig kriegen, ich zweifle! Sicher nicht in Deutschland, in seiner Lust und feinen Verhältnissen, In jungem Boden — vielleicht. — Palästina ist man gewöhnt mir als Land der Vergangenheit zu denke,:. Es ist wichtigste Gegemvart! „Erez Israel" des auserwählten Volkes, des lebendigen Gottes! — Die Menschen sind so frei und groß, wie ich selten traf, und ich bin viel herumgekommen, aber so gastfteundlich wurde ich noch nirgends ausgenommen wie hier, in jeder Kwuzah (Gemein,schaftsfiedlung) ohne weiteres, selbstverständlich, eingereiht in Familie, sofort, aufmerksam. Die Kwuzothjuden sind ftei, souverän, wie Herren, die in ihrem Land sind (Erez Israel), und sich freuen, gerade dem wie sie Armen von ihrem Wenigen -geben zu dürfen. Nirgends hatte ich „Empfehlungen" und ich war Christ! — Wie man an der Grenze zu mir war, so wäre lange nicht jeder Christ einem Juden gegenüber gewesen. Das kann ich jetzt Dir nicht so lange erzählen. — Alles: Freie Menschen sind es. Aufrecht, offen, einfach, großzügig. — In Haifa war ich in einem Arbeitervorttag. Alles junge Menschen, hunderte, viele Studenten vorher (konnte man sehen). Das hat einen unauslöschlichen Eindruck aus mich gemacht. Nicht der Bortrag, der war wie alles hier hebräisch, davon verstand ich mit meinem Schulhebräisch fast nichts. Aber die Zuhörer! So ruhig, sich, aufmerksam, geistig und sicher; vornehm. Auch kein Krampf, gefurchte Stirnen ußv., frei. — Und ich habe in einer Arbeiterspeischalle gegessen, eingerichtet wie eine Mensa academica — ja, in keiner Mensa habe ich die Leute so ruhig und sicher und vornehm (innere Vornehmheit!) und einfach gesehen! — Diese beiden Erlebnisse machten mich ganz stumm. Der Eindruck ist nicht zzz beschreiben! Es ist eben anders als was wir sonst gewöhnt sind bei Studenten, Arbeitern, Bürgern, cs paßt in nichts hinein. —- Gesund alles hier. Zusammenleben ist kein „Problem" — so einfach und natürlich und gesund macht sich alles. Dm tiefsten Eindruck habe ich von den Mädchen bekommen. Den kann ich am wenigsten beschreiben. Einfach, stark, ruhig — sich — sicher bei allem und einer gwßen Aufgabe bewußt. Wer über die „Juden" reden will, muß hier die Juden sehen. Ich könnte Dir noch ungemein viel erzählen! Denke, jetzt, irr dem Monat, habe ich erst das kleine Galiläa durchgetippelt. Jetzt komme ich nach Jerusalem und Judäa erst! Allerdings auf Wegen, die kein „Pilger" je gcht! — Ich werde Dir viel erzählen, wenn ich nach 30 Jahren wieder in Deutschland bin. — Auch sonstiges: Wie ich bis jetzt über zehn Grenzen kam, ohne Paß, jedesmal anders, feine Auseinandersetzuugen mit den Behörden — und vom feinen Bischof von Triest, bei dem ich drei Tage wohnte und der wirklich ein außergewöhnlicher Mensch ist. — Biele Grüße Erich ollen!