Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2498 (5.2.1926)
- Date
- 1926-02-05
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Gerte 4 D'en, ^tcrl<53 Wiener Mornenzeitn«« 5. FÄrmr 1926 St. SM Grazer -akralreazler. Graz, 3. Fedruar. Ln: Ausschuß, dem nnrer anderem Mitglieder der Bcre-.mgung der Staatsirstsscnsclxfftler der hiesigen Universität angeboren. hatte einen I u r i st e n b a U vorbereitet, der beule in den städtischen Redouresälen stattfinden sollte. Schon zu Beginn der Borarbeiten machte sich in der d e u t s ch v ö l k i s ch e n Studentenschaft eine Bewegung gegen diese Veranstaltung bemerkbar, d-a der Ball unter dein Ehrenschutz des De.'ans der juristischen- Fakultät T.k.or Ehren fricd, des bekannten ZivilrecbtslehrcrS, und seiner (Mtin stattsinden sollte. Dazu kam ncch der Umstand, daß der Ausschuß außer dem deutschen Generalkonsul auch die Konsuln oer Oesterreich umgebenden Scaacen, der Tschechoslowakei, Italiens und Jugoslawien s, eingeladen hatte, die im übrigen schon im November ihre Teilnahme aus verschiedenen Gründen abgesagt hatten. Die Bewegung nahm hi den lehren Tagen einen derartig a g g r e s s i v e n C h a r a kier an, daß sich der 'Ausschuß gezwungen sah, den Ball r b; u s a g e n. Kurze Nachrichten. genommen. Ter Jnrcrua: i anale Gerichtshof b-gann gestern die Beratung über die Regelung einiger zwischen Deutschland und Boten schwebenden Tis.erenzen, die 'sich ans der-Teilung Oberschlesiens ergeben haben. Das jüdafr i? anijche AbgcordnerentMs hat den Gesetzentwurf. betrrfmd die Einschränkung der Verwendung uich:- eurogäischer Arbeiter in den Bergwerken und Industriebetrieben in orin.-e Lesung angenommen. In einer Metallsabrik in Ncwbritain (U. 2. A.) er- "g.-ieie sich eine Explosion, durch die das ganze Gebäude zerstört u-.rd mehrere Personen getötet sowie zahlreiche Personen verletzt wurden. Die „Weiße Woche" bei Brüder Schiffmami wegen des großen Zuspruches verlängert! Den größten Stolz der Hausfrau oei guten alten Zokt bildete b:r volle uv) reichsortierre Wäscheschrank. Dieser traditionelle .-causfrauenschatz enthielt, insbesonderebei töchterreichen Familien, un schier unerschöpfliches Lager von lilienweißem Linnen. Bett-, Tisch- und Leibwäsche jeder An waren dutzendja i'chockwoise vertreten, für Kind und Kindeskinder war reichlich vorgesorgt. Dem allgemeinen wirtschaftlichen Niedergang ist nach und nach auch diese Tradition zum Opfer gefallen- Ter Wäscheschrein der meisten Hausfrauen — auch der besser situier en Kreise — tveist manche Lücken aus und Nochsckicmuncien werden immer dringender. Die Okkassion der „Weißen Woche", we'chr Vas renommierte Warenhaus Brüder Jchifsmann, 2 Be;.. Taborstraße 48, bis Samstag den 6 Februar d. I. veranstaltet, bietet nun allen Hausfrauen sowie Gastwirten. Hoteliers usw die Möglichkeit, ihren Bedarf an Weißwaren aller Art in - gediegener Qualität äußerst billig einzukaufen. Die „Weiße Woche" des Warenhauses Bruder Schistmann hat sich in den letzten Jahren so glänzend bewohn, daß die Firma diesmal ihre Leistunasfähiakeit besonders angespannt hat. um wirklich Außerordertkiches zu bieten. Schon das äußere Bill» des Warenhauses während der kommenden Woche wirddurch das einzigartige. künstlerische Arrangement der zahlreichen Schaufenster und die wirklich sehenswerte Innendekoration die Großzüaiakeit dieses anerkanm führenden Leopoldstödter Kaufhauses zeigen Die lebensgroße Teepuppe mit dem aus rirka 800 Taschentüchern blumenartig arrangierten Reifrvck die großartige, effektvoll beleuchtete Szenerie int Mirtelserster. welche den aroßstädtischen Transport und oaS Einlogern von Maren mit dem Bild einer Hafenanlage bei Nacht iim Hintergrund — veranschaulicht, werden sicherlich die Pallanten anziehen und fesseln. Noch mehr aber die Warenpreise. welche, an der Qualität der Waren gemessen, einen Billigkeitsrekord darstellen, der kaum mehr zu überbieten ist. kein ausgezeichnetes Bezugssystem, für das die. Naturgesetze einfacher lauten wurden als für irgend ein anderes, bernt alle Bezugssysteme, die gegeneinander in gleichförmiger drehungsfreier Bewegung sich befinden, sind für die Physikalische Beschreibung der Natur gleichwertig. Nun gehört aber die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum zu den Grundgesetzen der Elektrodynamik. Nach dem Relativitätsprinzip muß daher dieses Gesetz für alle Bezugssysteme, die gegeneinander in der erwähnten Translation sich befinden, genau gleichlauten. Falls aber der aus der Existenz des Aethers resultierende Aetherwind vorhanden sein sollte, so würde des nichts anderes bedeuten, als daß das Licht sich nicht in allen erwähnten Systemen mit derselben Geschwindigkeit ausbreitet. Tenn, denken wir uns zwei Bezugssysteme. von denen das eine mit dem Aether, das andere mi: der Erde fest verbunden ist, -so bewegt sich das letztere zusammen mit der Erdkugel mit einer gleichförmigen Translationsgeschwindigkeit von 30 Kilometern in der Sekunde gegen das erste. In dem mit dem Aether fest verbundene» Bezugssystem würde sich -dann des Licht mit.der Geschwindigkeit c, dagegen aber i» dem mit der Erde fest verbundenen mit einer von c verschiedenen Geschwindigkei: ausbreiten. Das Gc-'etz der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit wäre dann, wie wir sehen, nicht mehr aufrecht zu erhalten und das ganze Gelxiude der Relativitätstheorie wäre hinfällig. Und dieser Umstand ist es, der Einstein veranlassen mußte, erst mit der angeblichen Millerschen Entdeckung des Aetherwindes sich ruseinanderzusetzen. Denn die Abwesenheit des Aekherwindes (oder die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit) bildete geradezu den Grundpfeiler der speziellen Relativitätstheorie und gilt jetzt, nachdem sich die letztere so gut bewährt hatte, als unumstößliche Tatsache. Sie ist jetzt »ich: nur durch eine Fülle von sorgsältig durchgeführten Experimenten und übereinstimmenden Resultaten, wie die Michelsonschen. Trouton-Nobet'chen und dergleichen, bewiesen,' sondern durch sie auß:rorden:llchen Erfolge der Relativitätstheorie bekräftigt. Daher die Zuversicht, mit der Einstein behaupten konnte, daß >ie Millerschen Ergebnisse auf unentdeckten Fehlerquellen beruhen müsseir. Tagesbericht. (litt MW» «ollitte». 2n enem Aufsatz Oskar BaumS („Hamburger istaestiisches Faunlienblatt") find«» wr folgende deutsche Nachbildunfl eines bekannten lüdllchen Volksliedes weiche otvu besonder? gelungen ist. Tollt' ich fein ein Raw.... Sollt' ich sein em Rom, kann rch , ar nicht beten: Sollt' ich sein ein Krämer, fehlen die Moneten; Und im Stall gibt's kein Heu Und kein' Hafer, keine Streu. Und das Weib voltert Und der Durst foltert. Seb' ich wo 'nen Stein, Sitz' ich schon und wein' . .. Wollt' ich kein ein Schächter, kann ich's Bett nicht führen. Wollt' ich werden ein Lehrer, kann ich nicht buchstabieren. Und die Pferde geb'n ntch Und die Räder dreh'n sich nicht. Uno das Weib poltert Und der Durst, der foltert. Seh' ich wo 'nen Stein, Sitz' ich schon und wein' .. . Sollt' ich sein ein Schmied, war' mir zu schwer der Hammer, Sollt' ich sein ein Schankwirt, ist mein Weib ein Jammer! Und im Stall gibt's kein Heu Und kein' Haler, keine Streu. Und das Weib poltert Und der Durst foltert. Sed' ich wo 'nen Ste'n, Sitz' ich schon und wein'. ■•s Mimische Weisheit. (Fur die „Wiener Morgcnzeitung" aus den Quellen bearbeitet.) Wert des Menschen. Warum wurde der Mensch als ein Einziger erschaffen'? Um dich zu lehren, daß, wenn einer nur eine Seele von Israel tötet, dies ist, als hätte er eine ganze Welt vernichtet. Wenn einer hinwiederum nur eine Seele von Israel am Leben bewahrt, gilt dies, als würde er eine ganze Welt im Dasein erhalten. * Warum wurde der Mensch als ein Einziger erschaffen? Um die Größe Gottes kundzutun. Prägt ein Mensch zahllose Münzen nach einem Siegel und eine gleicht der andern; der König der Könige aber prägt alle Menschen nach hem Siegel des ersten Menschen und keiner gleicht dem . andern. * Rabbi Nechemia sagt: Ein Mensch wiegt das ganze Scköpsungswerk auf. Denn es heißt: „Dies ist das Buch der Entstehung Adams an dem Tage,'da Gott den Menschen erschaffen hatte, im Ebenbilde Gottes wirkte Er ihn" und kurz vorher: „Dies ist die Entstehung des Himmels und der Erde, als sie erschaffen wurden, am Tage da Gott Erde und Himmel wirkte." Hier wie dort wird in gleicher Weise vom Schaffen und Wirken gesprochen. Sie KereN'Hajefsod-Mion. Die Tenrpelvorstände erlasse» einen Keren» Hajessod-Äufruf an die Inden des Bezirkes Alsergrund. Mittwoch abends fand über Einladung des Präsidiums der Oesterreichifchen Keren-Hajessod-Kommission und der Drive-Leitung des 9. Bezirkes im Sitzungssaale des Tempels eine Besprechung mit den Vorstandsmitgliedern des Tempels und der verschiedenen Bechausvereinr des 9. Bezirkes statt. Der Präsident der zionistischen Bezirksscktion, Bezirksrat Dr. Georg Weiner, erössnete die Sitzung, woraus das Präsidialmitglied der Oesterreichischen Keren-Hajessod-Kommission und Vizepräsident der Israelitischen Knltusgemeinde Herr Dr. Joses Löwenherz über die Ausgaben des Kereir-Hajesscd-Drives referierte. Redner erklärte, daß die Arbeit für den Keren Hajessod unter dem Gesichtspunkt des nationalen Aufbaues geleint werden muß. Der gewesene Zivilsekretär der palästinensischen Regierung Sir Wyndhani Deedes machte in seiner letzten Berliner Rede über dir Erfolge des Aufbaues schr interessante Mitteilungen. Seine Ausführungen sind geeignet, die in letzter Zeit aufgetauchten Bedenken zu widerlegen, daß die Erfüllung zionistischer Pflichten mir den Staatsbürger- Pflichten in den Galulhländern im Widerspruch stünde. Die englischen Juden sind sicherlich gute englische Patrioten und niemand anderrr als gerade die englische Regierung hat die Verwirklichung des zionistischen Ideals durch die Balfour-Teklaration und liebernahme des Mandates ermöglicht. Die Ausbauarbeit für Palästina darf nicht mit einer Mhllärigkeitsaktion verglichen werden, da wir in Palästina kein „Nachtasyl", fonbcr« ein nationales Heim für das gesamte jüdische Volk gründen. Man muß auch den Behauptungen enlgegentreten, als ob die Geldsammlung für Palästina die jüdischen Wchlfahrrsinstitutionen in Wien gefährdeten; dir gewaltige Anstrengung des jüdischen Volkes für den Palästinaaufbau darf nicht mit der Fürsorgeaktion irgend eines Wchltätigkeitsvereines verglichen weid.'n. Aber wir haben in Wien dem Keren Hajessod unsere besondere Aufmerksamkeit auch aus wirtschaftlichen Gründen zu schenken, da der Keren Hajessod im letzten Jahre di: Auswanderung von 1022 Wiener Chaluzim — ohne Berücksichtigung der durchreisenden Chaluzim aus anderen Ländern — ourchführte, somit den A r b e i t s m a r k t in Wien sn t!ast rte und der weiteren Proletarifierung unserer Intelligenz entgegenwirkte. Redner gibt ferner der Hoffnung Ausdruck, daß die Wiener Israelitisch« Kultusgcmcinde auch in diesem Jahre ihren Verpflichtungen teq Keren Hajessetz gegenüber Nachkommen werde. Dr. LöwercheH appellierte an die anwesenden Vertreter der verschiedenen BethauS« vereine, die auf ihre Kreise großen Einfluß üben. In der darauf folgenden Debatte erklärte Herr Rabbiner Tr. Z. Schwär z, daß er dir Ausführungen des Herrn Doktor Lörvenherz voll und ganz billige und schlug die Einsetzung eines Redaktionskomitees vor, welches beauftragt werden soll, einen Aufruf an die Judenschaft des 9. Bezirke« zu richteri, Ser von prominrnten Persönlichkeiten der in diesem Bezirk wohnenden Judenschaft unterzeichnet werden soll. Der Obmann des Tempels, Herr Börsenrat Ignaz G l ü ck, der kein Zionist ist, ipb der Meinung Ausdruck, es sei Pflicht eines jedrn Juden, im gegenwärtigen Augenblick deu Palästinaaufbau zu unterstützen. Man dürfe sich dem Palastinawerke gegenüber nicht passiv verhalten. Jeder verantwortungsvolle Jude sei verpflichtet, seinen ganzen Einfluß daran zu setzen, um den Keren Hajessod zu fördern. Er werde sich bemühen, daß die Vorstanösmitglieber des Tenrpels den vorgesehenen Auftuf unterstetigen. An der Debatte beteiligten sich ferner die Herren Beck, Dr. Goldhaminer und S. Kohn, die alle die Ausführungerl der Vorredner unterstützten. Es wurde hierauf ein Redaktionskomitee, bestehend aus den Herren Börsenrai Glück, Dr. Leo Gold Hammer, S. Kchn und Rabbiner Z. Schwarz, eingesetzt, welches beauftragt wurde, den Aufruf an die Judenschaft des 9. Bezirkes zu verfassen, in welchem alle Juden des 9. Bezirkes zu Leistungen für den Keren Hajessod und zur Mitarbeit an dem bevorstehenden Drive in diesem Bezirke, welcher am 7. d. beginnt, aufgeforder: werden. Die jüdischen Mitbürger des 9. Bezirkes werden hiemit zur aktiven Mitarbeit während der Dauer des Drives ein ge laden. Sitz der Driveleitung: Wien, 9. Bez., Nußdorsrrstraße 42 (Dr. Löwrnhcrz). Telephon 17-8-40. Sprechstunden täglich (ausgenommen Samstag) voit 1' bis 1 Uhr und 4 bis 6 Uhr. Der Präfident der finnischen Republik für den Keren Hajessod. Helsingfors, 4. Februar. Ter bekannte jüdische Dichter Leib Joffe ist hier als Delegierter des Keren-Hafesfod-Dlrektormms eingetroffen, um eine großzügige Keren-Hajessod-Mtiou durchzuführen. Er wurde vom Präsidenten der finnischen Republik zu eiuer längeren Konferenz empfangen, der sich lebhaft für den Aufbau Palästinas intoressierte. Am Schluffe der Unterredung erklärte der Präsident, daß er persönlich einen größeren Betrag für den Keren Hajessod spenden wird. krziehuug zum Senke. Eines der bedeutendsten Probleme ist die Erziehung, dtr stets eine große Kunst bleibt. Pädagogen und Mütter, Dichter und Denker suchen nach einer befriedigenden Lösung dieses Problems, die bis heute nicht gefunden wuchs — in Europa. Amerika, der Erfolg bekräftigt es, scheint es besser zu haben. Nun kcmmt sogar eine Mitteilung, daß jenseits des Ozeans eine „Schule für Genies" gegründet wurde. Ein Traum, den Cvlerus in seinem Roman „Antarktis" gesehen hat, scheint in Erfüllung gehen zu wollen. Das von ihm genau geschilderte „Große Institut" ist in San Franzisko durch eine Gruppe von Pädagogen als Lyzeum aufgetaut worden. In diesen: Lyzeum sollen nach einer Meldung tausend aus allen Schulen -der Vereinigten Staaten sorgfältig ausgewählte Schüler Er ziehung und Unterricht nach Len neuesten pädagogischen Er'- fahrungen erhalten. In ihnen will man Talente, womöglich Genies wecken. Dieses Institut verfügt über fünf MMo nen Dollar. Die amerikanische Erziehungsmethode ist einheitlich, die europäische nicht. So stehen sich zwei Hauptströmungen gegen ' über, Errropäismus und Amerikanismus, die erste strebte der Menschlichkeit zu und führte zum Weltkrieg, die zweite strebte der Technik zu und schuf ein reiches, erfolgreiches Volk. Nach Lombroso soll ja das Genie nicht weit vom Irrsinn wohnen. Gelang es doch bis jetzt der europäischen Erziehungsmethode, den Irrsinn großzuziehen, warum soll es der amerikanischen Erziehungsmethode nicht gelingen, das Genie zu züchten? Eines Tages wird Amerika dem dünkelhaften Europa Genies offerieren. „Genies verschiedenen Geschlechts auf dem Gebiete der Kunst, des Wissens usw., lieferbar gegen diese oder len.' Summe Dollar." Vielleicht löst diese neue amerikanische Schule das Problem der Geniezüchtung zuverlässiger als jene bildhübsche amerikanische Miß, die eine immerhin riskante Methode anwenden wollte. Die Miß schrieb an Bernhard Shaw, sie, eine junge, zwanzigjährige Amerikanerin wäre die anerkannt vollendete Schönheit, er, Bernhard Shaw, sei der anerkannt klügste Mensch unserer Generation, sie schlage also dem Dichter vor, eine Ehe mit ihr einzugehen, überzeugt davon, daß aus dieser Ehe der vollendeten Schönheit mit der vollendeten Klugheit der vollendete Mensch hervorgehen rverde. Shaw antwortete, es sei allerdings richtig, daß man ihn für den klügsten Menschen halte, er zweifle auch nicht an der Schönheit der jungen Dame, und würde er, was sie begreiflich finden wird, für sein Alter gern die Verbindung mit ihr emgehen, aber woher nehme er nur die Gewißheit, daß das Kind aus dieser Ehe nicht seine Schönheit und ihre Klugheit erben werde?... Tulo Nussenblatt. ftünigtn Marie alt 3i(nMtrfafTetitt. Aus Paris wird berichtet: Wie „New-Hork HevaL" aus Holywood meldet, habe Königin Marl« van Rumänien mit dem Direktor des großen amerikanischen KinounternehrnenS, Metro Goldwam PietureS, einen Vertrag abtzdschlossen, worin sie sich verpflichte, oin« Reihe von TMerien zu schrsibeu. Königin Marie hat bekanntlich bereits seit einktzen Jahren Novellen und Artikel m ameüiikanischen Revue» und Blättern veröffentlich^