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Wiener Morgenzeitung · 1926-02-03 · Heft 2496 (3.2.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2496 (3.2.1926)
Date
1926-02-03
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Skr. SM_Men, IgRtWw# Ser Meifterdieb Moranszltz. Neues Beweist matcvial. Den gestrigen Tag über hat die Sortierung und Sichtung -es Warenlagers des Juwelenhändlers Julius M o r a n s z k y angedauert. Wieder lvaren in einem großen Kanzleizimmer im Sichevhcitsbureau die Schätze, die Moranszky teils gestohlen, teils aus dem Erlös der Beute angeschasst hat, ausgebreitet und Stück für Stück wurde vorgenommen. Die Juweliere Meister aus Zürich, Riemer aus Prag, Bachner aus Brünn und W e i n st a b e l aus Preßbürg sahen Stück mit Stück an und bezeichncten die Stücke, die von ihrem Lager herrühren. Namentlich die Herren R i em e r und Meister sowie Frau B a ch n e v, die Gattin des Brünner Juweliers, konnten viele Stücke als ihr Eigentum erkennen. Zwecks Teilnahme an der Untersuchung sind außer dem Oberleutnant der Züricher Polizei Dr. N i e v e r g e l t gestern Regierungsrat Dr. K y d l i c a der Prager Polizeidircktion und Polizeirat G a r a i aus P r c ß b u r g hier eingetroffen und bemühen sich, dem Wiener Sicherheitsbureau mit ihren Erhebungen an die Hand zu gehen. Mas Dr. Kydlica über die Anhaltung des Moranszky in Prag Mitteilen konnte, kann als schlagender Beweis dafür gelten, daß der Juwelenhändler nicht bloß der Käufer gestohlener Juwelen mar, als den sich Moranszky hinzustellcn sucht, sondern daß er selb st als Einbrecher tätig gewesen ist. Moranszky ist nämlich am 6. Jänner vorigen Jahres um halb 10 Uhr abends in dem Hause angehalten worden, in dem der Juwelier Jäger seinen Laden hat. Der Mann halte sich in verdächtiger Weise eingeschlichen und man fand bei ihm eine Bohrwinde für Holz, ein großes und ein kleines Brecheisen. Er hatte sich damals Josef Nagy genannt und behauptet, daß er nichts Böses im Schilde geführt habe. Ta ma-n ihm auch den strikten Nachweis des beabsichtigten Einbruches nicht erbringen konnte, mußte der angebliche Joses Nagy damals in Freiheit gesetzt werden. Es ist aber zweifellos, daß er einen Einbruch beim Juwelier Jäger verüben wollte. Nachgewicsen ist ferner, daß er in Oedenbnrg wegen eines Einbruches bei einem Juwelier in Hast war, daß er in Mailand wegen Einbruches zweiJahre Zuchthaus erhallen hat und daß er auch in Zürich mit Einbruchswerkzeugon betreten worden ist. Damals hat er angegeben, daß er das Werkzeug für seine Schmuggelsahrten benützen wollte. Er hätte, sagte er damals, in finsterer Nacht bei Bregenz über den Bodensce setzen sollen und hat das Eisen angeblich dazu benötigt, um in der starken Strömung das Boot sestzumachen. Das hat man ihm freilich nicht geglaubt, allein Moranszky hat, wie schon berichtet, mit zwei^ Mithäftlingen aus dem Gefängnis zu entkommen vermocht. Juwelier M eister aus Zürich hat unter den Pretiosen des Warenlagers Moranszkys so viele Sachen als ihm gestohlen erkannt, daß mehr als die Hälfte des ihm zu ge fügten Schadens gedeckt erscheint. Juwelier Riemer aus Prag hat bereits mehr als ein Drittel der ihm entwendeten Juwelen erkannt. Der Verband für geistige Arbeiter. Dclcg^rtenkongrcß ln Wien. I Paris, 2. Februar. In der letzten Ausschußsitzung des I internatirnalen Bcrlar.dcs für geistige Arbeiter wurde über l Antrag des Hosratcs Tr. Ziffercr beschlossen, den nächsten allgemeinen Telcgiertenkougreß für den 7., 8. und 9. April d. I. nach Wien einzuberuftu. An der Tagung dürsten unwahr 50 Delegierte aller dem Verbände angeschlossenen Länder teilnehmen. Das Internationale Arbeitsamt in Genf sowie das Pariser Institut für geistige Zusammenarbeit wird je einen Delegierten nach Wien entsenden. _ Mutlgrr Mammenlob zwischen sranzstflschen und polnischen Arbelern in Pari». Berlin, 2. Februar. Wie die Blätter aus Paris melden, kam eS gestern in der Vorstadt Bourg-la-Neine zu einem heftigen Z u s a m m e n st o tz zwischen französischen und polnischen Arbeitern, tveil diese an Stelle ausgesperrier französischer Arbeiter in der Nähe des Bahnhofes Ausbesserungsarbeiten vornehmen sollten. Ettva 30 0 Franzosen, die sich mit Stöcken bewaffnet hatten, überfielen die Polen und die ihnen zum Schutz beigegebenen Polizeibeamten. Sie trieben sowohl die Polizisten als auch die Polen, nachdem sie diese verprügelt hatten, in die Flucht. Sechs Ber wuudete, darunter ein Franzose, blieben auf dem Kampfplatz. Selbstmord vor den Augea des Bruder». Auf gräßliche Weift hat gestern der in Eisenstadt-Unterberg etablierte 41jährige Lederhändler Siegmund Viktor seinem Leben ein Ende gemacht. Er warf sich auf dem Hütteldorfer Bahnhof vor einen einsahrenden Lokalzug und wurde buchstäblich in zwei Teile zerschnitten. Sein Bruder. der 42jährige Privatbeamte Emil Viktor der sich m seiner Gesellschaft befand, erlitr bei dieser Schreckensszenc einen W a h n s i n « s a n fa l l. Der Unglückliche mllßte von der RettungSge'sellschaft zum Kommissariat Hietzing gebracht werben. Die Ursache deS Selbstmordes soll iu F a m i l i e nzerwürsnisseu zu suchen sein. "■hwihfi ii» Wiener gWBtfttrtitlftt«» Der Schutz der Preßfreiheit. Wichtige Entscheidung eines Schweizer Gerichtes. Aus Lausanne wird uns geschrieben: Die Zivilaüteilunfl des tvaadtländb'chen Kantonsgericbrcs fällte dieser Tage ein Urteil bezüglich der Beziehungen und der Abhängigkeit zwischen dem bezahlten Inseratenteil uno dem sogenannten redaktionellen Teil der Zeitungen und Zeitschriften. Nachdem die in Lausanne erscheinende Wochenschrift „La Bie Romande" einen im Kincmatographen X. stattgesundenden Bortrag scharf kritisiert hatte, trat der betreffende Kinematograph von seinem noch laufenden I n s e rtionsvertrag mit der „Bie Romande" zurück. Lchrere versuchte auf gerichtlichem Weg di? Bezahlung des vollen Vertragspreises zu erzwingen. Das Zivilgericht erster Instanz war der Ansicht, daß eine Zeitung aus Grund der elemenmren Regeln des guten Glaubens nicht gegen die Interessen ihrer Inserenten schreiben dürfe. Infolgedessen stehe dem Inserenten das Rücktrittsrecht zu, wenn öle Zeitung seinen Interessen schädigende Artikel bringt, wie im vorliegenden Fall. Das Gericht wies die Klage der „Bie Romande" ab und trug der Klägerir, alle Kosten auf. Der von der ,Me Ronlande" erhobene Rekurs wurde vom kantonalen Zw'lgericht gutgrheißen. das Urteil der ersten Instanz aufgehoben und der „Vie Romande" das jklagebegehren zugesprochen. Die Kosten beider Instanzen wurden dem Kinemato« graphen auferlegt. Das Gericht stellte aufs neue f.st, daß die Presse in ihrer Beurteilung künstlerischer Produkte durchaus frei sei ulld daß zwischen dem Inseratenteil and der Redaktion einer Zeitung keinerlei Abhängigkeit bestehe. Die Kritisierrng eines im Inseratenteil angekündigten Ani sscs im redaktionellen Teil berechtige den JnsererUeu keineswegs Mm Rücktritt vom Vertrag. Kn Mädchen ermordet. Aus Berlin wirb gemeldet: In den Anlagen am Hasen p<atz in Spandau wurde vorgestern abends eine Prostituierte mit schweren Stichverletzungen in der Brust aufgosunden; sie ist gestern vormittags gestorben. Als tznmutrkcher Täter wurde der Geliebte der Ermordeten, ein Musiker namens Lange, verhaftet. Er hat nach anfänglichem Leugnen z u g e g e b e n, das Mädchen erstochen zu haben. Die Bestattung der Szigether Rette. 25.000 Leidtragende. Marmaros Szigeth, 2. Februar. (I. T. A.) In Nagy K a r o l h ist vor einigen Tagen aus der Rückreise von Wien, wo er die Aerzte konsultierte, nach Marmaros Szigech der berühmte Szigether Nebbe Ehaim Herfchel Teitelbaum im Alter von 47 Jahren verstorben. Zur Bestattung waren mehr als 25.000 Juden aus ganz Karpathorußland und den angrenzenden Ländern »sowie 94^ Rabbiner eingetrosfen. Der 15jöhrige Sohn des Verblichenen, Salman Leib, wurde am offenen Grabe als Nachfolger des Rcbbe ausgerusen. Gleichzeitig wurde er m k der Tochter eines anderen Grcßrabbiners vermählt. Es wurde ein Kuratorium aus drei Obermblbinern eingesetzt, die den jungen Rebbe für sein Amt vorbereiten sollen. Rabbi Chaim Herschel TciteWamn war ein Urenkel von Rabbi Moses Teitelbaum, der unter dem Namen „Jismach Mosche" berühmt geworden ist. Der Verstorbene war Mitglied der Rabbinevkommission der trarls.'ylvariischen orchodoxen Laudeskanzlei. _ Die Schreckenstat eines Wahnsinnigen. Aus C i s e n st a d t wird gemeldet: Der Bäckermeister Rudolf Stein aus Steinberg hat, nachdem er beim Kartenspiel in einem Gasthause einen belanglosen Wortwechsel gehabt hatte, vermutlich in einem W a h n s r n n s a n f a l l aus seiner Wohnung ein Jagdgewehr geholt und mit den Worten „Wer hat mich beleidigt?" zwei Schüsse auf die bei Tisch sitzenden Gäste abgefeuert, wodurch sechs Personen teils schwer, teils leicht verletzt wurden. Stein ging, während die Gäste flüchteten, auf die Straße, wo er zlvei weitere Schüsse, ftdoch ohne jemanden zu treffen, abfeuerte. S:ein bedrohte noch zwei andere Passanten und schoß einem vorüberlauftnden Hund nach. Er begab sich sodann in das Haus, nahm von seiner kranken Frau mit den Worten „Grüß' dich Gott und grüß' mir den Hubert!" (sein zweijähriges Kind) Abschied und jagte sich im Garten eine' Schrotladung in den Hals, so daß er aus der Stelle starb. S:ein lebte in guten Verhältnissen und tvar ein geachteter Mann. _ Der Raub in der österreichischen Spmckaste Abermalige Verhaftung der Täter. Bei einer Fremdenperlustriermig in Rudolfshei-m wurden zwei internationale Bankdiebe, Marcello F a v a und Umberto M i l a n i, verhaftet. Sie haben am 24. Jänner 1924 im Verein mit einer größeren Bande im Gebäude der Oesterreichischen Sparkasse den aufsehenerregenden Rauban dem Kassenboten Adalbert Marisch verübt. Sie waren ihm bekanntlich von der Eskompregesellschaft Ani Hof gefolgt, hatten ihn hinter dem Tore der Sparkasse in eine Ecke gedrängt und ihm einen Sack mit 0 2 M i l l! o n e n e n t r i s s e n. Zwei Tage später wurde in ähnlicher Weift in P r a g an dem Kassenhoten Wenzel Fleischmann ein Raubanfall verüb:. Ein Mann machte ihn aufmerksam, daß er angespuckt worden sei; als er sich umwandte. entriß chrn ein anderer eine Handtasche ni i t 10.0 0 0 D o l l a r und 2 0.0 0 0 tsche ch. Krone n. Einer der Täter, der sich Anton C e n f i nannte, wurde auf frischer Tai verhaftet, zwei andere, die sich Marcello R o n ch i und Mario Ke rra.ro MM'M iu Gmünd. Zu dieser 9. Februar 188« _«MH » Baud: gehörten auch Marcello Fava und Umberto Mita n i. Die Gewerkschaft wurde auch des Raubanfallcs in Wien überwiesen. F a v a und M i l a n i wurden in Prag zu drei Jahren schweren Kerkers und Landesverweisung verurteil:, toährend ein weiterer Mitschuldiger, der später erhastet wurde uusich hier Eligio C a s i n i nannte, in Wien mit drei Jahren schweren Kerkers bestras: wurde. Die beiden gestern hier Angehaltenen behaupten, sie hätten die Strafe in Prag bereits verbüßt und seien au die Grenze gebracht worden. Sie wurden nun vorerst dem Bezirksgericht Fünshaus übergeben und wegen Fafchmeldung mit 48 Stunden Arrest bestraf: und bleiben weiter in Haft, tveil erst ftstgestellt werden muß. ob der Wiener Raubanfall bei ix? Verhandlung in Prag auch einbezogen worden ist. Gfa neuer Diebstrick. Der Kassier Pfeiffer tveilte anr 30. v. M. mittags im Kassenraum der Anglo-Austrian-Bank in der Strauchgasse, um Geld zu erlegen. Während er auf die Bestätigung wartete, hatte er seine Aktentasche, in der sich 3290 Schilling befanden, neban sich gelegt. Plötzlich trat mit höflichem Gruß ein Mann auf ihn zu rrnd bat ihn unter Vorweisung eines Notizbuches, die darin be findliche äußerst kleine Schrift zu entziffern. Der Kassier setzte seinen Zwicker auf und konnte nur mit Mühe das eine Wort „Konzertsänger" entzifftrn. Als er dann »rach seiner Tasche greifen wollte, war diese verschwunden und gegen eine ähnliche leere umgetauscht. Pfeiffer schöpfte Verdacht und ließ den Mann, der ihm die Schrift zum Entzifftrn gab, anhalten. Dieser nannte sich auf dem Stadtkommissariat Leo Buczko und wollte mit dem Diebstahl nichts zu tun haben. Es wurde ftdoch, wie die Korr. Wilhelm meldet, festgestellt, daß der Mann ' richtig Abraham Leib Buczko heiße und aus Cio ch a n o w in Polen stamme. Buczko gab an, daß er aus Preßburg wegen Am kaufts von Wirkwaren nach Wien gekommen sei und sich in der Bank zehn Dollar einwechseln wollte. Er habe dabei den ihm fremden Pfeiffer ersucht, die Schrift zu ent"- Ziffern, da er selbst nur hebräisch leserr könne. Diese Erklärung scheint im Hinblick auf das Vorleben des Buczko unglaubwürdig. Es wurde näEch fest^ gestellt, daß Buczko bereits im Jahre 1906 in Beuthen als Krapolier, später in Leipzig, Berlin, Königsberg Brandenburg, Graudenz und zuletzt rm Jahre 1923 iu Zürich woMr Diebstahles, Urkundenfälschu ng und Körperverletzung inhaftiert tvar. Es ist anzunehmen, daß Buczko mit einem Komplicen den Diebstahl in der Anglobank verübt hat. Während Buczko die Aufmerksamkeit des Skontisten ablenkte, hat sein Spießgeselle, der bisher nicht cutsgeforscht werden kamte, die Tasche vertauscht. __ Sie Rache -er geohrfelgten Lehrlings. Gestern nachmittags hat der 18jährige Schmiodgehilft Rudolf Koller einen Mordversuch an einem Gehilfen seines früheren Meisters verübt.. Koller wurde vor längerer Zeit f r e i ge s pr o che n und ist dann aus der Schmiede geschieden. Gestern kam er unvermutet zu seinem früheren Meister und traf dort zwei Gehilftn an. Der Bursche stellte den Gehilftu Martin S t a ß n y zur Rede, weil er ihm während seiner Lehrzeit öfters Ohrfeigen verabreicht hatte. Staßnhi reagierte nicht, sondern fragte den Koller, ob er noch keine' Arbeit habe. Plötzlich zog Koller ein Taschenmesser aus' dem Rock und versetzte dem Staßny einen Stich in die rechte j Halsftite. Die Klinge durchschnitt die Schlagader und blut-! überströmt brach Staßny zusammen, während der Täter entfloh. Die Rettungsgesellschast brachte den Schwerverletzten ins; Krankenhaus. Der Täter wurde verhaftet. Er behauptet, kurz vorher züvei Viertel Rum getrunken zu haben, weshalb er au i die Lust ging. Sp sei er bis an seinen früheren Arbeitsplatz j gelangt. Dort wurde er plötzlich von Zorn befallen, weil es; sich der Ohrfeigen aus der Lehrzeit erinnerte. In seiner Auftj regung habe er den Stich geführt. Bei der amtsärztlichen Untersuchung wurden keine Spuren von Alkoholisiemn-! an Koller wahrgenommen. Er wird dem Landesgerichte ein--' geliefert werden. . __ LekerreWsche Reltorenkonferrn,. Heute vormittags tritt in der Universität eine Rektorenkonfereuz zusammen, die vorl den Vertretern sämtlicher Hoch-; schulen Oesterreichs beschickt wird. Das Hauptthemä dieser j Tagung ist die Projektierte Schaffung eines st ä n d i g e n a kaj demischen Beirates im Unterrichtsministerium. Dieser^ akademische Beirat, der auswechselbar ist, wird immer nur! ad hoc zusammentreten. In dem Beirat werden sämtliche Hoch--! schulen Oesterreichs vertreten sein. Wie verlautet, herrscht in der Frage der Zusammenstellung dieses Beirates noch keine einhellige Meinung und die endgültige Zusammensetzung dürfte sich erst durch die Abstimmung der Nekwrevkonftreuz ergeben. Die Gefährlichkeit dieses Planes ist evident. Er; bedeutet die Einrichtung eines neuen Haken-; k r e u z o r g a n s, das auch die Unterrichtsverwaltung, unter! den Truck des sogenannten Kultummtes stellt und das ohne--; dies nur platonisch geübte Aufsichtsrecht des Unterrichts- > Ministeriums völlig illusorisch macht. Im Anschluß an die Rektorenkonftrenz werden auch; Pourparlers über die Frage eines Verbandes samt-' licher Hochschulen Oesterreichs stattfinden. Die Anregung hiesür geht von der Universität Graz aus. Aber auch dieser Plan findet bisher keine einhellige Zustimmung, In einer solchen Schaffung wäre der Vorläuftr eines KartM nnt dem Verbände de» MMW» M. Detzchhe« Reiche M.

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