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Wiener Morgenzeitung · 1926-02-03 · Heft 2496 (3.2.1926) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2496 (3.2.1926)
Date
1926-02-03
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Sette 2 Dttn, Mittwoch WUntv Morftenzelkrm« Sffene Fragen. V. <b k e n. 0. Fet'l'.iar Den. französischen Beaillten, die an den Verhören ner Geldfälscher teilnehnren sollen, Hot die ungarische Regierung durch ihre Staatsanwaltschaft einen bösen Streich gespielt. Sie hat die Anklageschrift fertigstellen, publizieren und den Verhafteten einhändigen lassen. Das besagt, daß die Untersuchung beendigtest und daß die königliche — *•'* -- 1 tvas die Staatsanwaltschaft als festgestellt betrachtet. Sic wissen, was sie zu verschweigen haben, und da gehalten werden. Ihn zu verletzen würde die Rache eines der beiden beteiligten Kompaziszenten heraus-' fordern. Zn diesen Kreisen ist man praktisch gesinnt' und vermeidet womöglich Komplikationen. Es ist aber einigermaßen zweifelhaft gelvorden, ob sich dieses Spiel wird fortsetzen lassen und ob nicht in Ungarn, noch mehr aber außerhalb Ungarns ernster Widerspruch sich regen und Berücksichtigung erzwingenwird. Das wäre wohl nichts Neues. Auch die Anklageschrift ist nur durch Einmengung äußerer Stellen zustandegekommen. Der Minister des Innern-hat vor der Untersuchungskomrnission erklärt, er habe die ersten Meldungen aus denn Haag liegen gelassen, weil er in den mitgeteilten Tatsachen eine Schädigung des Prestiges Ungarns erblicken mußte. Erst der "Besuch des französischen Gesandten brachte Schwung in die Amtszimmer, in denen inan anfonftcn eifrig darüber wachte, daß kein Bela-Kun-Kangreß die Ruhe der Nachbarstaaten störe. Die Haltung Budapests fand aber in der Folge einen lebhaften Widerhall in den Regierungskanzleicn Frankreichs, Jugoslawiens und der Tschecho slowakei. Graf Bethlen mußte Schritt für Schritt ge zwungen werden, etwas zu unternehmen und wenn er auch jetzt durch den vorzeitigen Abschluß der Untersuchung eine vollzogene Tatsache akzentuieren will, so kann dies nur für sein Land gelten, nicht aber für Stellen, die seiner Auffassung von nationaler Ehre keinen Geschmack abgewinnen können. In diesen Sphären besteht keine Geneigtheit mehr, Ungarn als konsolidierten Staat gelten zu lassen. Wenn Bethlen stolz versichert, sein Kabinett werde rächt abtreten, so ist das die Geschichte von dem Fuchs, dem die Trauben zu sauer sind. Er kann nicht demissionieren, weil dies der endgültige Zusammenbruch der ganzen Ungarn beherrschenden Kameraderie wäre und Werl, dann die Opposition, die sich jetzt in ihrer Feigheit hinter der Staatsraison verkriecht, zum Handeln sich entschließen müßte. Jnteresianter als die Anklageschrift aber, die selbst in ihrer Verkümmerung ein schauderhaftes Bild dieser herrschenden Pogromclique enthüllt, ist das Tagebuch des Jankovich. Es ist nicht in der Anklageschrift verwertet. Mit gutem Grund. Aber diese Details kann nicht einmal Herr Sztrache, der Beauftragte des Blutbundes vom apostolischen Doppelkreuz, unberücksichtigt lassen. Herr Jankovich erzählt von Empfehlungen Nadossys an Kanha, den Berliner Gesandten. Das ist der Herr, der in der Annexionskrise im literarischen Bureau des Wiener Auswärtigen Amtes saß und dort die Prohaska-Lüge gegen Serbien ausgesonnen hat, zu deren Verbreitung sich die „Frankfurter Zeitung" hergegeben hat. Dieser Kanya ist schon mit der Geldfälscheraffäre in Verbindung gebracht worden, doch gab es rasch ein königlich ungarisches Dementi. Jankovich weiß weiter zu erzählen, daß am 6. Dezember Gömbös bei Windischgrätz geladen war, und fügt hinzu: „Sehr interessant!" Am 9. Dezember gibt es eine Debatte über die Mordangelegenheit. Ueber welche? Windischgrätz hat am 10. Dezember «große Pläne mit Wien und Galizien." Welche? Das sind Fragen, über die wohl der formelle Abschluß der Untersuchung hinauszuverschieben gewesen wäre. Aber er ist bereits erfolgt und so bleiben diese Fragen einstweilen unerledigt, ebenso wie über d!e Rolle des Erzherzogs Albrecht nicht gesprochen wird, desien Putsch mit einem Generalfestpogrom beginnen sollte. Es wird auch nicht beantwortet, wer den Auftrag zum Druck der falschen Noten im kartographischen Institut erteilt hat. Aber so lange diese Fragen nicht aufgeklärt sind, so lange ist die Affäre für das nicht dem Blutbund vom apostolischen Doppelkreuz und den/besten Offizieren unterstehende Ausland nicht abgeschlossen und sie wird vor den Völkerbund gelangen. Dort wird Bethlen Rede und Antwort stehen müssen als der Repräsentant des blut- und kotbesudelten christlichnationalen Kurses. _ Stürmische Wahl der Warschauer Kulturvorltander. „ (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung.") Warschau, 2. Februar. Bei der heutigen Konstituierung des Warschauer Kultusvorstandes kaut es zwischen den Zionisten und Poale-Zionisten einerseits und den Kubisten andererseits zu einem Konflikt. Tie Zionisten und Poale-Zionisten enthielten sich näinlich bei der Wahl des Vorstandes der Abstimmung und so wurde mit den Stimmen der Agudiste»l ein sünfziggliedriger Vorstand, bestehend ans lauter Agudisten, gewählt. Auch zum Präsiderlten des Killtusvorstandes wurde ein Agudist, Ä i r s ch b r a u n, gewählt. Sie Agudah. Die Aandas Jisroel bat seit dem Beginn chres Bestehens immer erneute Beweise dafür gegeben, daß sie eine ibrer Hauptaufgaben, wenn tlicht überhaupt ihre eigentliche Ausgabe, in der Bekämpfung des Zionismus sieht. Der alte jüdische Grundsatz, Kol Jisroel arewim sch baseh, dieser Grundgedanke jüdischer Solidarität und Einheit ist es vornehmlich, gegen den sich der Kampf der "Agudah richtet. Ihre Parole, das heißt im Grunde die Parole einer kleinen Frankfurter Führergruppe, war stets „Trennung", Trennung Volt allen anders denkenden Volksgenossen, ultd so verwarf sie besonders fcnctt Teil des gesetzestreuen, altgläubigen Judentums, der im Misrachi organisiert war, der sich aber vvtt den Juden anderer religiöser Richtungen nicht „trennen", sondern gemeinsam mit allen anderen Zionisten am Aufbau" des jüdischen Nationalheims arbeiten wollte. Man konnte es dem Misrachi nicht verzeihen, daß er das neueste, von Frankfurter Juden erfundene Gebot der religiösen Intoleranz, das Gebot der „Trennung" verletzte. Lange genug hat auch die Agüdah die Aufbauarbeit in Erez Israel selbst verdammt. Palästina war ihr das Land der Chaluka, einer unproduktiven, von milden Gabeit lebenden Bevölkerung. Der Ruf des Zionismus, der das Volk zur Selbsthilfe, zur Arbeit, zur Produktivierung aufforderte, war ein.Mißklang in den Ohren der Agudah, die predigte, daß Palästina durch Gott allein erlöst werden könnte, und daß es nicht Aufgabe des Menschen sei, der göttlichen Bestimmung vorzugreifen. Erst als in letzter Zeit die orthodoxen Massen unter der Einwirkung des Zionismus immer mehr zu fühlen beganrten, daß sie niit dem arbeitendell und aufbauenden Leben Palästinas tief innerlich verknüpft seien, und als die Gefahr drohte, daß diese instinktiv national empfindenden Kreise des Volkes der Führung der Frankfurter Antizionisten entgleiten könnten, unternahm auch die Agudah die ersten, schwachen, noch kaum merkbaren Schritte zu einer wirtschaftlichen Arbeit in Palästina. Der Zionismus hat diese Entwicklung nicht ohne Sympathie beobachtet, ja in der letzten Zeit schwebten Verhandlungen zwischen der Zionistischen Organisation und der Agudah, die eine Annäherung beider Organisationen auf gewissen Gebieten erstrebten. Man weiß, daß die Agudah sich nicht gescheut hat, während diese Verhandlungen noch schwebten, ihren alten Kampf gegen den Zionismus i n s ch ä r f st e r W e i s e f o r t z u s e tz e n. Sie wartete nicht auf die Austragung gewisser Differenzen vor einem innerjüdischen Forum, sondern sie wandte sich an den Völkerbund in Genf, um den Plan einer einheitlichen, alle Juden Palästinas umfassenden 'GenKirrdeorganisation in Erez Israel zu durchkreuzen. Keine Einheit, kein Friede, keine Verständigung, nicht einmal über eine Gemeindeorganisation, an " deren Spitze ein so frommer und religiös bedeutender Mann wie Oberrabbiner Kuck stand, keine Verständigung über eine Gesamtorganisa- . tion der palästinensischen Inden, in deren Rahmen religiöse Minderheiten alle erdenklichen Freiheiten genießen sollten. Neuerdings hat die Agudah einen weiteren Schritt unternommen und einen neuen Beweis ihrer Feindschaft und ihres Haffes gegenüber dem Zionismus geliefert, und man muß erwarten, daß dieser Schritt die Leitung der Zionistischen Organisation, die über die Störung der Verhandlungen in Genf bisher mit einer kaunl verständlichen Geduld hinweggegangen ist, end- S veranlassen wird, die Beziehungen zur Agudah rechen. Aus Amerika k o m in t d i e Nachricht, daßdie Agudah beschlossen hat, die P a l ä st i n a a k t i o n des United P a l e st i n e Appeal durch eine eigene Gegenaktion zu durchkreuzen. Man erwartet, so wird berichtet, das Eintreffen einer Delegation aus Frankfurt a. M., die die Führung der Kampagne übernehmen soll. Die Zusammenhänge sind klar. Die Agudah, die es wagt, der nichtjüdischen Oeffentlichkeit gegenüber als eine Repräsentantin jüdischer Palästinainteressen aufzutreten, hat bisher absolut nichts für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes geleistet. Die „Begeisterung" in den Kreiserl der Agudah war nicht groß genug, um irgendwie beachtenswerte Summen aufzubringen. Aber jetzt scheint den Frankfurter Herren die Gelegenheit günstig, um gleichzeitig die zionistische Bewegung zu schädigen und endlich der Welt den Beweis eigener Leistungsfähigkeit zu erbringen. Die Affäre Dr. Wise hat in Amerika die Gemüter erregt, und die Agudah denkt, aus dem Kampfe der Meinungelt einen Nutzen für die eigelle Palästinakaffe zu ziehen. Es ist nicht zu befürchten, daß sich die öffentliche Meinung in Amerika durch die Frankfurter Drähtzieher irritieren taffen wird. Aber uns kann es genügen, einen neuen Akt der Feindseligkeit der Agudah gegenüber dem Zionismus zu konstatieren. Die gleichzeitige Durchführung des Agudah-Drives in ben Monaten der United-Palestine-Llppeal-Llktion bedeutet eine erneute, offene Kampfansage all den Zionismus. Das Maß ist voll. Die Zionistische Exekutive wird, so hoffen lvir, jetzt die Konsequenzen ziehen. Die Wise-Aisäre endgültig erledigt. New-Aork, 2. Februar. (I. T. A.) Die Union orthodoxer Rabbiner Amerikas (Agudath harabonim) hat eine Beratung abgehalterl, die der: Zweck hatte, die Stellungnahme der orthodoxen Rabbinerschaft Amerikas zur Angelegenheit Dr. Stephen S. Wise und zur Palüstilloaktivn endgültig 31t klären. Nach Schluß der I. Februar 1926 Nr. 8K6 —-----—---;--> Beratung, die einen gailzell Tag lang hinter geschlossen | neu Türen stattgefunden hat, lvnrde die folgende Mit-! teilnng herqusgegeben: Den Mitgliedern der Union! orthodoxer Rabbiller ist wieder freie Hand gegeben, in betreff der vereinigten P a l ä st i n a a kt i 0 n, deren Vorsitzender Rabbi Dr. Stephen S. W i s e ist, nach U c b e 13 e u (\ u n g u n d Neig u n g zu verfahren, das heißt, diese Aktioil zu unterstützen oder nicht. Bekaltntlich hatte das Exekutivkomitee der Agudath haraboninl ursprünglich einstimmig beschlossen, den Mitgliedern zlt n n ters a g e n, an der Bereinigteu Palästinaaltion zur Aufbringung von fünf Millionen Dollar solange leilzunehmen, als Dr. Stephen S. Wise diese Aktion leitet. Gegen Teilnahme an der Palästinaaktion lvnrde sogar ein religiöses A e rb 0 t (issur ganlur) ansgesprocheil. Die Exekutive der Zionistischen Organisation und die Exekutive des Palästina-Drives beschlossen aber, die von Dr. Wise angcbotene Demissioil nicht a n z u n e h in c n. Der Beschluß der Exekutive der "Agudath haraboninl wurde jetzt von der Plellarberatnng der Rabbinerunion u m g e st 0 ß e n. Da mm den Mitgliedern der Union wieder freie Hand gegeben lvorden ist, betrachtet man die Wise-Alkgelegenheit als endgültig liquidiert. Berlin, 2. Februar. In einem Berliner Sanatorium ist hellte vormittags der frühere russist!-e Kriegsulinister General Suchomlinow im 'Alter von 76 Jahren gestorben. .. . General Wladimir A-Icxandrowitsch S n ch 0 in l i it 0 w, einstmals einer der mächtigsten Männer Rußland, ist verbittert und vergrämt in der Emigration gestorben. Er ist ein Opfer der Hof kamarilla gewesen und sein Schicksal erinnert in vielem an Eonrad Hötzendm'fs. Suchomlinow, ein aus der Schule Tragomirows hervorgegangener Offizier, war ursprünglich ein Günstling des Zaren, öer ihn aus Kiew, wo er (Äeneralgouverm'ur war, nach dem De-" bakei Kur v pal k ins an die Spitze des Kriegsressorts berief und ihm die Aufgabe zuteilte, die im japanischen Feldzug denwralisierte Armee wieder zu reorganisieren und für den immer näher kommenden großen Krieg bereit zu machen. Suchomlinom, den Stolypin empfohlen hatte, ging mit allem Eifer an die Arbeit, , geriet abor schr bald in heftigen Konflikt mit der voll .Nikolai Nikolajewilsch geführten Großfürftenpartei und wurde sofort zu Kriegsbeginn ausgcfchaltet. Im Verlause des Krieges, als sich.ein Versagen der russischen Artillerie zeigte, wurde Suchomlinow unter dem Verdacht, mit dem Gendarmerieobersten Miassojedow gemeinsank für den Feind gearbeitet zu haben, verhaftet. Ter Prozeß zog sich monatelang hin. Schließlich wurde der- Minister freigesprochen,-' Auch feilte Frau war m Haft genommen worden. 'Nach der Leninschen Revolution wurde Suchomlinow abermals in Haft ge nommen und wieder mit seiner Frau in der Peter-Pauls-Festrmg interniert, tvo er mit dem Ingenieur Pinchas Rnthenbcrg die Zelle -teilte. - Der ehemalige Kriegsminister, in dessen Zeit die Oktober -revolution der'Liberalen, die Pogrome 'in Südwestrußland und der Beilis-Prvzeß fällt, hielt sich der antisemitischen Politik ferne und feine Antipachie gegen die schwarzen Hundert hat viel dazu beigeträgen, daß ihn Nikolaj Nikolajewtisch wütend haßte. Er hat j-u -einem dicken Werk seine Schuldlosigkeit an dem russischen Drama uachzuweisen versucht. Für die Geschichte aber ist er der Autor' des berühmten im Jahre 1913 erschienenen Artikels in den russischen Kriegsblättern, in tvelchem er unter dem Titel „Rußland ist fertig" aussührte, daß die Zeit der Abrechnung mit Deutschland und Oester' reich gekommen sei und daß auch Frankreich seine Rüstungen de schleunigen müsse. Dieser Artikel war die militärpolitische tlleaktian auf die Aerenchalsche Annexion Bosniens. Die englische Thronrede. London, 2. Februar. Der König hat heute, 'begleitet von der König! n, mit dem üblichen Zeremoniell das Parla» ment eröffnet. In der T h r 0 n r e d c heißt es, ein bedemender Schritt vorwärts zur Herabsetzung -der Rüstungen dürfte als Ergebnis der K o n f e r e n z v 0 n- Locarno möglich sein. An Belgien, Frankreich, Deutschland und Italien seien Einladungen zur Teilnahme an einer Konferenz in London ergangen, die die Möglichkeit prüfen soll, ein i ll t e r n a t r 0 n a l e s U e b e r e i n k 0 nl nr e n f ü r hie Regelung der Arbeitsstunden zu sichern. Bezüglich der Schwierigkeiten der Lage in der K 0 h i e n* industrie appelliert die Thronrede an alle Parteien, im Geiste der Versöhnlichkeit und der Eintracht eine Aktion zu verhüten, die die Rückkehr zunr guten -Handel und znm deihen verzögern würde. Der König erklärte weiter, die britische Regierung teile herzlich den Wunsch der Türkei, die f r e u n d s ch a f tl i ch st e n Beziehungen zwischen der Türkei u n d England zu entwickeln. - Die Regierung werde demnächst dem Parlament derr zwischen England u u b d e m Irak a bges chlv sse n e ir Vertrag unterbreiten. Der König gab schließlich seiner Befriedigung über den Abschluß des Abkommens mit Italien über die Regelung der Schulden Ausdruck. Die Mdvestdelmtte. Um 3 Uhr nachmittags trat das Unterhaus zur Mdretz« debatte zusamnren. Als erster Redner erklärte ClYneS namens der A r be i re r pa r t e i, daß die Thronrede der sozialen und tvirtschaftlichen Lage des Landes keineswegs Rechnung trage. Lloyd George wies darauf hin, daß der vom König erwähnte Pakt von Locarno ohne Nutzen sei, wenn Europa nicht an dje Lösung der A b r üst un g s f r a ge hevantrete.

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