Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2491 (29.1.1926)
- Date
- 1926-01-29
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Gew 8 Men, Freske»- Fm« in der LaivefitLt. Die Knochensammlung beschädigt. Gestern gegen halb 9 Uhr abends wurde int Gebäude wt Universität ein Feuer entdeckt. Die Feucrlvchr konnte erst nach langwierigen Untersuchungen den Brandherd entdecken. In einem im 4. Steck ge'egenen Saal der 2. zoologischen Abteilung, in dem Schaukästen mit Skeletten ausgestellt sind, entstand, wahrscheinlich durch Ueberheizen eines Ofens, ein Dippelbaumseuer, das größere Dimensionen anzunehmen drohte. Man konnte nicht sofort an die Löschung des Brandes schreiten, weil die beiden im Hause befindlichen Hydranten nicht funktionierten. Die Schlauchlinien mußten deshalb um das Gebäude der Universität herum bis zum nächsten Hydranten gezogen werden. Nach eineinhalbständiger Arbeit gelarg es, den Brand zu löschen, dem einige Schaukästen samt Inhalt zum Opfer gefallen find. Die Höhe des Schadens frwie die Ursache des Brandes Sonnten bisher noch nicht mit Sicherten festgestellt werden. „OSRe* ans LrntWand. Verhaftung eines Merlane« und zweier Einbrecher. - Dieser Tag; wurde hier rin etwa 3üjähriger Mann, du völlig mittellos war und kein Obdach hatte, ausgegrifsen. Er ist der kaufmännische Angestellte Ludwig Schmidt, dessen Angehörige Oeslerreicher sind, aber ständig in Deutschland leben. Auch Schmidt selbst hat sich früher nie in Orstenxich aufgchalten. Bei der Perlustrierung wurde sestgestellr, daß er von den bayrischen Gerichten verfolgt wird, weil er seinerzeit in München am Hitler-Putsch teilgenommen hatte und wegen Hochverrates verurteilt wurde. Schmidt wurde dem Landesgcr.chte übergeben. Mittwoch wurden im Hause Türkenstraße 9 zwei Männer verhaftet, die von der Münchener Polizeidirektion wegen E i nbruchsdiebstahls steckbrieflich verfolgt sind. Den.beiden Männern sollen Aktien und Wertpapiere in hchem Werte in die Hände gefallen sein. Die Verhafteten sind der AjLhr'ge Medizinolpraktikant Frist, Weerda aus Witren an der Ruhr und der 27jährige Tischler Joses Weinbauer aus München. Bei den Verhafteten wurde ein Teil der Aktien und 24.00g Schilling bar gefunden und beschlagnahmt. Ten Großteil der Aktien dürfte Weerda in der Schweiz veräußert haben. Beide wurden dem Lanöesgerichte eingrliesert. Totschlag in Mcldttllg. Im Streit erstechen. In einem Elendsquartter in Meidling tourte gestern abends et»' Totschlag begangen. Im Hause Schönbrun nepstr aße Nr/ 83. in einer aus Zimmer und Küche bestehenden Behausung, tochnen zahlreiche Bettgcher, unter ihnen der 26jchr:ge Hilfsarbeiter Jehcnn Prinz, ein rauflustiger Geselle, der mit seiner QuärtlergeberiN, einer Frau Kern, in stetem Streite lebte. Auch mit dem Schne der Frau, dem 19jchrigen Dachdecker Johann Kern, vertrug er sich nicht. Gestern abends ging es von neuem los,' bis Hausbewohner den jungen Kern blutüberströmt aus der ebenerdigen Mchnung in den Hof wanken sahen, wo er Zusammenstürze. Die Rettungsgesellschaft fand ihn bereits tot. vor. Kern wies drei Stiche im Nacken und im Kopf auf. Prinz wurde verhaftet. Cr behauptet, in Notwehr gehandelt zu haben, weil Kem zuerst mit der Hacke auf ihn eindrang. Auch die Frau des Totschlägers, die einzige Zeugin der Tat, bestätigt diese, Angabe, doch wurde die Hacke in einem Winkel beim Ofen aufgefunden. Wohl behauptet die Frau, daß sie nach der Bluttat - die Hacke dorthin gebracht hat. Tie Ursache des Streites soll in Wohn nngsdi ff erenzen liegen. Der Mord vor IS gahren. Dir Verhaftung des Felix Kmchegraber. Gestern ist dem Wiener Sicherheitsbureau eine ausführliche schriftliche Mitteilung über die a« 15. d. in Marseille erfolgte Verhaftung des früheren Hörers der Technik. Felix Kundegraber-Delpiny, zugekommen, der beschuldigt wird, im Jahre 1913 die Lebedam« Mizzi Schmidt in einem Hotel in der Annagasse ermordet zu haben. Sie besagt. daß Kundograber in Marseille auf Grund eines am 3. Oktober 1825 erlassenen Haftbefehles des Bezirksgerichtes dieser,r Stadt wegen Mordes und Diebstahls verhaftet.'wurde. In dem Schreiben wird um Beschleunigung der Auslieferung ersucht. Darüber, ob Kundegraber die Tat eingeständen, und wie er sich zu der Mordbefchuldigung verhalten hat. verlautet in der Mitteilung nichts. keldstmord mit allen SUIteln. Aus Burkersdorf wird berichtet: Seit dem 22. b. war. wie gemeldet, die aus Berlin zurückkehrende Paula Äohn, die sich in Wien aufgehalten hat, ohne ihre Eltern arrszusuchen. verschwunden. Sie^hat an ihre Angehörigen Abschiedsbriefe gerichtet, in denen sie an kündigt, daß sie einen S e l b st m o r d in der Umgebung des Troppberges oder der Sosienalpe ausführen werde. In den Briefen traf sie auch letzwillige Verfügungen über ihren Nachlaß. Die Gendarmerie hat am 27. d. in der Nähe des TroppbergeS auf einem Abhang die Leiche der Vermißten gefunden. Sie bäte die Pulsader der linken Hand durchschnitten und vermutlich vorher Gift genommen. Neben der Leiche lagen eine Teeflasche, mehrere kleine Päckchen, die Morphium enthielten» einen Kerzenstumpf und Zündhölzer, sowie eine Geldbörse mit wenig Kleingeld und schließlich das Taschenmesser, mit dem der Schnitt geführt war und das noch Blutspuren zeigte. Sie hat sich auch, um. falls der Tod 'durch Gift und durch die Schnittwunden nicht eintreten sollte, doch zu sterben, der Unterwäsche entledigt; damit wollte sie bewirken, daß sie, durch das Gift und den Blutverlust betäubt, den Tod dmK Erfrierru finde, Mlener Marst-HheskuOg ° 29. Mimte M8 ~ «r. U9f JÜDISCHES KÜNSTLERKABAREIT l'„ PfattBtmie^W / Urter t Mat itroi< Auf allgemeines Verlangent Heute Uhr abends!IZnm2S,^c« // DTE CROSSE SCHLA CEROPERETTE!! Die rumänische Ckasune iiHHiinMiimiH. niNnmnmmtttiiiHiiiinm,nnRnMnniiiiNiiiMiimMiiiMiNi Ausserdem Tanz huppe - Maxim off - Sololinaertn M^ln»0lea" Soeben erschien D€R ]UD€ Sonderheft: Antisemitismus und jüdlschesVoIltsi um Inhalt: Arnold Zweig: Der Jude in der deutschen Gegenwart Hermann Siehr: Bemerkungen zum Antisemitismus Otto Flake: Antisemitismus und Zukunft Oskar A. R Schmllz: Wünschenswerte und nicht wünschenswerte Juden Wolf gang Schumann: Deu sehe und jüdische, Schuld? und Aufgabe Wilhelm Michel: Deutsche und Juden Margarete Snsman: Die Brücke Jakob Wassermann: Der Jude der Bestimmung Uon Blum (Pa*is): Jude und Franzose Bernhard Shaw: 1. Offener Brief an Henry Be.nsteln 2 Nachwort Heinrich Mann: Das au'erstehende Land Hans Goslar: Der moderne Jude und der Staat Rudolf G.Bindi»g: Zwei jüdischeOtlizler«: .m grossen Kriege Josef Trnmpeldor: Port Arthur und GaltipoU (aus dm Tagebüchern) Marlin Bober: .Pharisäertum* Bemerkungen: Emil Ludwig: Die Sendung des Juden L. Qnldde: Entschuldbar er und unentschuldbarer Antisemitismus H ns Kohn: La Nuit Kurde Moritx Goldsteinr Leisten, nicht grübeln! IM Setten Psela 3 5.- Die kleine Auflage geht bald zu Ende! Bestellen Sie so.ort bei Buchhandlung R. Löwif, Wien L, Rotenturmstrassc 22 ioi Strakenbognrrftretf in Barschen. Aus Warschau w'rd uns gemeldet: Die städtischen Straßenbahner sind wegen L o h n st r e i t: g? e i t e n in den A u s stand getreten. Ter Straßenbahnverkehr ruht vollständig. Verurteil«»« eines Bon'uatrufSlschen i» Vretdar«. Prägst 28. Jänner. (Tel.-Komp.) Aus Pre.ßbÄrg'. wird berichtet, daß dort heute der BanlnojenMscher Alexander Wassermann zu zwei Jahren Kerker und Ausweisung aus der Republik verurteilt wurde. Wasser-, miann hat im Jahre 1921 in Wien falsche sHechische 5Ül>-Kronen-Ro1en in Verkehr gebracht mib wurde dek^ wegen vom österreichischen Gericht zu einer Kerkerstrafe von fünfzehn Monaten verurteilt. r 3 Nachspiel rvm verlacher-Prand. Aus München wird gemeldet: Im sogenannten Perlachtr Mcrdprczeß, Lei dem Leutnant Polzing und Bizewachtme'ster P r ü f e r t wegen E r s ch i e ß u n g voy zwölf Arbeitern im Münchner Brauhaus angeklädt und' fr e i g e f p r o ch e n Worten waren, hat der S t aa't s an*: Walt gegen das freisprechende Urteil Berufung eingelegt. Wien, 29. Jänner. ' * Das fTrttar. Gestern herr'chre wieder mildes^ »venn auch etwas kühlercs Met er. Für heute Wirt die Fortdauer des warmen Wetters in Frage gestellt und Neigung zu Niederschlägen angekündigt. . .< * Kommerzialrat M. H. Rech gestorben. Erstem ist in der Fango-Heitonslalt in Wien nach schwerem Leben der bekannte Petroleum industrielle Kemmerzia'rat M. H. Reich im Alter von 64 Jahren gestorben. Ter Be storbene, ein Bruder des Abgeordneten Dr. Leon Reich, des Präsidenten des jüdischen Seimklub. war vor dem Kriege leitender Direktor der Prager Krcdftanstolt und Montaner A.-G. und zählte zu den führenden Jndustrlel'xn in ystgalizien. M. H. Reich spielte auch in d'r Lemberger Judenhert eine führende Rolle. Cr war auch Mi'g'ied des Lemberger Kultüsrcrstandes sowie zahlreicher Mhltätigkritsvere ye nnd widmete zahlreichen Fürscrgeinstitutioncn seine Mi.arbeit. DaS Leichenbegängnis findet Sonntag vormittags statt. * Trauung. Am 10. o. hat in Lemberg die Trauung der Tochter des bckannren Industriellen Dato Goldfrucht, Frl. Rosa Goldfrucht, mir -Herrn Dr. Karl Lrlienthäl stattgesunden. * Wiener Ki'che in Berlin. Wir machen unsere Leser ans die erstklassigen RestaurarienLbetricbe der renommierten Restaurateure Vogel und Ncsenlaum in Berlin ausmerk am. Die unter Aufsicht des Ratbinats der jüdischen Gemeindj Berlin uyd des Hamburger Vereines steheiiden, streng koscher geführten Restaurants. I Schlüter» straße 60 (am Bahnhosausgang) und AuaSbur-erstraße 20 lAuqSburgrr Hof), werden von der, nach Berlin kommenden Fremde» wegen der bekennt vorzüglichen Wiener'Küche, der zivilen M.ije und der ausmerlsameu Bedienung «ft Vorliebe ausgesucht.. * Unfall imrch Glatteis. An einer vereisten Stell« der Rhp» straße bei der Fichteaasir g.itt am Mittwoch vormittags Mi Mfthrige Gauin Sabine des bekannten Lhirurgen Dr. Erwi« Horner aus und brach den rechten Unterarm. Sie wurde in ch« Dehnung gebracht. * Rätselhaftes Verschwinden eines Mädchens. Seit de« 22. d.. früh, ist die Hilfsarbeiterin Paula Kadoch aus der elterlichen Wchnung, Pachmüllergasss 16. vermißt; nach ihrem verschwinden fch te eine Banknote zu 60 Schilling. Sie har auch ei» Paket ihr gchöienüer Wäsche mitgenommen. * Das städtische Srgewerk in Wiener-RenstM nkedergrtwnnt. Aus Wiener-Nenstadk wird uns gemeldet: Gestern geg n 2 Uhr nach:s ist das städtische Sägewerk in der Wienerstraße niedergebrannt. Ter Schaden, welcher ncch nicht genau 'estyestellt ist, geht jedenfalls in die Milliarden. Die Entslehunasursache des Brandes ist noch nicht eifjoCxeit, doch sprechen alle Uucktände dafür, daß Drand.egung vor.iegt. ^_ Kunst. Bühne, Buch. »8a Nielsen ans der »Shne. Raimund-Theater. — »Romantische- Me»ta«r»* Wie das Lichtbild ist auch der Film ttügervsch. Die vorüberflitzendcn Momentaufnahmen ergeben doch nur eine „gekurbelte- . Figur und lassen den Menschen nicht erkennen, der dem photographischen Apparat seine Maske präsentierte. Begreiflich, daß es Asta Nielsen zum Theater drängte. So oft man ihr auch auf der Leinwand begegnete und sie bewunderte — auf der Bühne erst .ernte man sie kennen und schätzen. Asta Nielsen ist eine schr vornehme Persönlichkeit. Jene adelige Anmut, welche Frauen über alle echebt, in deren Kreis sie geraten, ist ihr in reichem Maße zu eigen. So wird man, wenn sie erscheint, an die Düse erinnert. Musik der Bewegungen, Be.halwnhetit der Gefühle, vor allem aber die herrlichen Hände bringen sie der erlauchten Italienerin nahe. Es ist bezeichnend, daß sie gestern in einem Bravour-Kitsch spielte, ganz auf brillantes Solo der Hauptakteurin eingestellt, und tiefe W.rkung übte, indem sie jede Bravour mied und gar nicht »chrillanr" war. — Eine große Sängerin uiid Liebhaberin gerät an einen einfältig-biederen, hübschen, jungen Pastors faßt nach ungezähuen Abenteuern die erste ernstliche Neigung und entschl'ießt sich, auf den Jüngling zu verzichten. Tos Stück hat den Vorzug, daß es Asta Nielsen Anlaß war, ihre Kunst zu üben. Es stört nicht weiter, wenn sie aufgeirelen ist, und bleibt hinter ihr im wesenlose» Scheine. Insbesondere die AbschiedssMe ist bezwingend echt — weil die Asta Nielsen Abschied nimmt. Ein Kapitel für sich das subtile, harmonische Spiel der Arme und Hände. Daß die Augen so überzeugend sprechen, erinnert doch wieder an die besonderen Quartalen der Filmkunst. Ter Kinostar stellt der bedeutenden Dchanspie.erin (die Asta Nielsen ist) nicht nur technische Fertigkeiten bei. Sie wurde mit Recht schr gefeiert. Die Herren Lessen und Schott gaben ihr taktvoll das Stichwort. O. A. Stoajert ga'cha Heike-. Als der blasse, schwächliche Judcnknab« vor etwa zwölf Jahren zum ersten und letzten Male in Wien konzertierte, wurde er vom Publikum kaum beachtet. Die Fachleute erkannten in de« Wunderkinve sofort das zukünftige Ceigengenie. Mit derselben Bescheidenheit wie damals hat sich Heisetz, der gleich so manchem anderen Violinvirtuosen der Enge des Ghettos entstammt, diesmal den Wienern vorgestellt, welche de» großen KonzerthauSsaal bis auf das letzte Plätzchen füllten. Man erwartete eine Sensation and wurde nicht getäuscht. Nur schade, daß die Konzertdirektion nicht sin eine bessere Aufmachung gesorgt hatte. Einen Künstler vom Range Heisetz' will man in der Musikstadl Wien zunächst in den bedeutendsten Violinkonzerten mir Orchesterchören, nicht in allerlei kleinen und kleinsten bunt durcheinander gewürfelten Piecen, welche dem amerikanischen Geschmack entgegenkommen mögen, hören. Frei.ich rerriet er auch hier ganz außerordentliches, virtuose- Können, sinnliche Wärme belebt seinen Ton, der in seiner Größe und Fülle untadelig ist. die Phrase ist gerundet. Vortrag und Technich brillant. Bor eine größere künstlerische Aufgabe war Heisttz in Beethovens ^reutzersonate" gestellt, in welcher sich Isidor A ch r o n nicht nur als anschmiegsamer Begleiter, sondern auch als ansehnlicher Pianist bewährte. Auch hier zeigte Herfetz eine reiche Dynamik im Abschattieren des Tones, eine Fülle interessanter Einheiten in den Variationen, darunter auch manche künstlerische Frecheit, unabhängig von Beechoven. anhängig vom Virtuosentum, das im Dollarland unbedingt gefordert wird. Die Chaconne von Bach, die ein Prüfstein für höchste Geigcnkunst ist. kann man kaum virtuoser. eindring.icher und klarer spielen. ES schien förmlich, als cb sich das gotische Gewebe der Stimmen körperlich in den Raum flüchten und dort entwirren wollte, so gewaltig brauste es gleich Orge.'klang durch den Saal. War es auch nicht strengste Bach- Auslegung, so war es doch höchstes Virtuosentum einer begnadeten Künstlers. Jascha Heisetz, der sich in Amerika des gleichen Ruhmes und der gleichen Betiebtheit wie Fritz Kreisler erfreut, hat nun auch in Wien im ersten Ansturm sein Publikum erobert. Das bewies de» ungestüme, nicht endemvollenve Beifall, sib. »allkalender ISA. v Die exklusiven Redonten und lustigste« Faschingsverunstaltungen des Karnevals. E Jänner: Samstag den 30.: Rote-Kreuz-Rrtoute, Konzerchaus. Samsiag den 30.: Böser-Buben-Ball, Sofiensäle. Februar: DamStog den 6.: Caligari'Redoule, Konzerthaus.' FaschingdienStag den IS.: Touvingklub-Redoute, Konzerthaus. Damen und Herren erscheinen zur Roten-Kreuz-Rrdouv, Touringklub-Rrdoute in Valltoilette, zur Caligari-Redoute in elegantem Kostüm ober in Balltoilette und zum Bösen-Buben-Ball in Sinderkloldung oder in Balltoilette. Bei de» zwei erstgenannten . Redouten besteht für Damen ausnahmslos strengster MaSkenzwana.