Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1926-01-28 · Heft 2490 (28.1.1926) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2490 (28.1.1926)
Date
1926-01-28
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2979076-2981549-2981577--25371-3013009
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Wsener Moeftien-ett««- 28. Statt tm Nr. SM Barlaffina empfiehlt die „Protokolle der Bellen von Sion". Ae arabische Uebersetzun-. GeWe X_ D?k«. VsMrr-K-?abm, telegraphisch Antwort erhalten. Die Antworten haben ergebe«, daß in den meisten Fällen bereits alle Zertifikate ausgegeben sind und daß wertere Emigranten, die bereits zur Einwanderung zugelassen sind, auf Zertifikate a conto der neuen Quote warten, über deren Bemessung zurzeit amtliche Erwägungen angestellt werden. Das Warschauer Bureau teilt mit, daß nach Verteilung aller zur Verfügung stehender Zertifikate mindestens weitere 1000 Stück erforderlich sind, um den dringendsten Anforderungen nachznkommen. Die Paläsirnaamter in Wien und Czernowitz bitten um st 500, Kowno um 300 Zertifikat«; Amerika, Brasilien und A r g e n t i n ien verlangen je 50. Die Zionisten Persiens verlangen 100 Zertifikate für russische Flüchtlinge, die bei ihrem Versuch. Palästina zu Fuß zu erreichen, in Persien gestrandet sind. Verschiedene Länder, darunter auch Rußland, haben um sofortige Zuweisung einer weiteren Anzahl Zertifikate eracht. SrgtzeArbeltrloseavemouffratloin« in Inrla». Breslau, 27. Jänner. (Tel.-Komp.) Heute mittags kam es;u großen Arbeits losen de monst rat io nett. Die Demonstranten zogen vor das Landesgebaüde, wo gegen- '«värtig der ProvinziallaMag tagt. Als die Demonstranten nach m\ vauptbahnhof zogen, schritt die Polizei ein. Die Demonstranten leisteten heftigen Widerstand und mußten schließlich mit der blanken Waffe Und mit Gummiknütteln auseinandergejagt werden. Snland. Benrhigaag km Parlament. Im Laufe des gestrigen Bormittags wurde unvermutet die Obstruktion der Sozialdemokraten im Budgetausschuß eingestellt. Dem Vernehmen nach sind dieser Aenderung der oppositionellen Taktik Verhandlungen Dr. Rameks mi-t den sozialdemokratischen Parteiführern oorausgegangen, in dmen sich der Kanzler bereit erklärte, schon demnächst eine Antwort auf die 14 Fragen der sozialdemokratischen Spitzcnorganisationen zu erteilen und im Einvernehmen mit der Opposition alle Maßnahmen zu besprechen, die zu einer Milderung der Arbeitslosigkeit getroffen werden könnten. Ferner wird eine Anregung der Opposition durch den Abgeordneten Heinl verwirklicht werden, der im Auftrag des Ausschusses für Handel und Gewerbe eine Enquete über die Wirtschaftslage abhalten wird. Es werden nun, so wie es Dr. Bauer verlangte, die einzelnen Branchen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, darüber vernommen werden, was von Regierungs wegen oder durch das Parlament vorgekehrt werden könnte, um die Krise zu mildern und mehr Arbeiter und Angestellte in die . Betriebe zu bringen. Schon morgen soll die Enquete mit der Einvernahme der Textilindustriellen ihren Anfang nahmen. Im Ausschuß trat die Wendung in der Situation dadurch in Erscheinung, daß einverstandlich Vas Bauaufwandsbegünstigungsgesetz von der Tagesordnung abgesetzt wurde. Es wich erst zu gelegener Zeit, wenn über das Anforderungsgesetz eine Einigung erzielt sein wird, wieder auf dem Plane erscheinen. Das Fusionsbegünstigungsgesetz wurde von der Regierung selbst zurückgezogen, worauf die restlichen Punkte der Tagesordnung ohne Meitwendigkerten angenommen wurden. Jerusalem, 28. Jänner. (I. T. A.) Das offlzielle Organ des lateinischen Patriarchats in Jerusalem „Raki-Sion" empfiehlt in einem Leitartikel die möglichste Verbreitung der in Beirut (Syrien) erschienenen arabischen Ausgabe der „Protokolle der Weisen von Zion". Jeder Araber, schreibt die Zeitung, insbesondere jeder palästinensisch« Araber, müsse dieses Buch lesen, welches die verwerflichen Aspirationen der Zionisten enthüllt. Chattti Nachnmn Blalik in London. London, 25. Jänner. (I. T. A.) Gestern abends ist der berühmte hebräische Dichter Chaim Nachman Bialik in Gesellschaft seiner Gattin und des zionistischen Führers Doktor Tchmarjah Lew in aus Palästina in London eingetroffen. Sie werden sich in einigen Dagen nach den Bereinigten Staaten begeben, um sich an der Propaganda für die Ausbringrlng der fünf Millionen Dollar für Palästina zu beteiligen. Die Gäste tvurden im Bcchtchof von den Mitgliedern der Zionistischen Exekutive Louis L i p s k y, Dr. Eder und Dr. Feiwel, von den Sekretären des Zionistischen Zentralbureaus und anderen jüdischen Persönlichkeiten, so auch von Repräsentanten des Hebräismus in London, empfangen. Wie erinnerlich, war im Jahre 1924 über Vorschlag der industriellen Organisationen Generaldirektor Josef Trebitsch als Vertrauensmann des Staates in die Leitung der Wöllersdorfer Werke entsendet worden. Auch ihm gelang es nicht, in Wöllersdorf Ordnung zu machen. Man macht ihm überdies zum Vorwurf, daß er mit der Berliner Metallumgruppe (Sklarz) ein für den Bund ungünstiges Ausglcichsinstrument ratifiziert habe, das unter anderem Forderungen des Sklarz anerkennt, die niemals zu Recht bestanden hätten. Während seines Regimes sind alle Wöllersdorfer Tochtergesellschaften bis auf eine stilsgelegt und überdies neue Schulden aufgehäuft worden. Mit der Ernennung Dr. H o r n i k s zum Staatskommissär in Wöllersdorf war übrigens die Funktion des Generaldirektors Trebitsch sehr eingeschränkt worden. Nunmehr hat Finanzminksker Kollmann nach Anhörung des Ministerrates Generaldirektor Trebitsch entlassen.'Zu seinem Nachfolger wird der Pensionierte Sektionsrat Dr. Frisch ernannt werden. 9er Moaatidoraaschlag 18t Februar wurde nach der Gliederung des Reformplanes wie folgt festgesetzt (in Millionen Schilling): a) Laufende Gebarung: Ausgaben 68,24, Einnahmen 72,21, Ueberschuß 3,97; b) Inve st i t i o n e iu Ausgabe» 12,41, daher Budgetabgang 8,44. Fernhaltung von Kommnnksten von dem mittleren Osten. Jerusalem, 26. Jänner. (I. T. A.) In Kairo fand soeben «ine gemeinsame Beratung der Leiter des öffentliche« 2 icherheitswesens in den drei Ländern Pa lä st ina, Syrien und Aegypten statt. Gegenstand der Verhandlungen tvar die Regelung des Paß wesen 8. Wie die Palrstine Telegraphie Agency erfährt, wurde ein Gesetzentwurf ausgearbeitet, durch welchen die Einreise von Kommunisten in die genannten drei Länder verhindert werden soll. Der Entwurf wird den Regierungm unterbreitet werden. Lord Plumer verbietet die Gedenkfeier für Fund Salim. Jemsalem, 26. Jänner. (I. T. A.) Oberkommissar Feld, marschall Lord Plumer hat die von der palästinensisch-arabischen Exekutive in* * .Jerusalem arrangierte Feier zum Andenken an den im Kampfe auf der Seite der Drusen gegen die Franzosen gefallenen Leutnant Fuad S a l i m, eines Arabers aus Palästina, verboten. Aleppo entsendet einen Juden in das syrische Parlament. Beirut, 26. Jänner. (I. T. A.) Bei den Wahlen in das syrische Parlament wurde in Aleppo der Jude R a ch m i m N a ch m e d als Abgeordneter gewählt. Das englisch-italienische pebereiinkommen betocffcnd die Schnldenrcgclung ist gestern mittags unterzeichnet worden. Der Berichterstatter des „Pet>it Parisim" in Rom will aus bester Quelle erfahren haben, daß Kardinalstaats j ekretär Gaspari durch den demnächst von seinem Pariser Posten zurücktretenden Pronuntius Äawinal C e r e t t i ersetze werden soll. Die schweizerisch-russischen Verhandlungen tverden unter Vermittlung Frankreichs fortgesetzt. Zurzeit besteht Aussicht auf eine positive Lösung. Die Nationalversammlung von Angora hat eine Vorlage angenommen, tvodurch ein Zucker- und Petroleummonopol geschallen wird. Die private Einfuhr von Petwleum und Zucker in die Türkei wird in Zukunft verboten sein. Die Regierung der Vereinigten Staäteu hat ihren Gesandten in Athen angewiesen, gegen den Erlaß des Generals Panga los zu protestieren, woirach allen ausländischen Touristen in Griechenland eine Sondersteuer von 1 Pfund Sterling auferlegt werden soll. Wie die ,,Prager Presse" erfahrt, befassen sich die Prager zuständigen Behörden gegenwärtig mit dem Studium der Errichtung von Freihafen in der Tschechoslowakei. Besondere Aufmerksamkeit wird den Donauhäfen gewidmet. Ein antifaszistisches Komitee hat sich unter dem Namen „Liga della Liberia" in Zürich gebildet, das aus> Vertretern der iralienijchen Maximallsten, Kommunisten, Sozia- Listen, Republikaner und Kriegsteilnehmer sowie der schweizerischen linkspolitischen Parteien bestcht. , Der französische kommunistische Dmutierte Doriot ist zu einer Gefängnisstrafe von acht Tagen ohne Aufschub und zu 900 Franken Geldstrafe verurteilt worden, weil er bei einer Kund» gchung einen Wachebeamten verletzt hatte. 9er WMerrdorfer Skandal. I NllchkichteN. Entlastung des Generaldirektors Trebitsch. chemische Abhandlung, ein medizinisches Lehrbuch, einen Roman oder irgend ein philosophisches Traktat verlangte. Wie ein Schiffbrüchiger, der auf dem Meere zwischen den Trümmern eines gescheiterten Schiffes schwimmt und bc»ld nach diesem, bald nach jemm Balken greift, um sich zu retten. An all dies erinnerte sich der Barckier and dachte: „Morgen um 12 Uhr bekommt er die Freiheit. Vertragsgemäß muß ich ihm die zwei Millionen zahlen. Dann ist alles verloren. Ich bin ent* Mltig vernichtet.. * Bor fünfzehn Jahren wußte er nicht einmal, wie viele Millionen er besaß, jetzt kannte er den Stand seiner Schulden nacht. Das Börsenspiel, gewagte Spekulationen, Hitzköpfigkeit, die er selbst im Alter nicht missen konnte, hatten sein Geschäft in Verfall gebracht. Der selbstbewußte, reiche Mann war ein Bankier von mittlerer Bedeutung geworden, der bei jedem Steigen und Sinken öer Papiere zitterte. „Verfluchte Wette," brummte der Bankier, sich vor Verzweiflung an den Kopf greifend... „Weshalb ist dieser Mensch nicht gestorben. Er ist erst 10 Jahre alt. Er wird mir das letzte Getd nehmen, wird heiraten, das Leben genießen, auf der Börse ßrieleu. Ich werde wie ein Bettler zuscheu und jeden Tag zu hören be« kommen: Euch schulde ich mein LebenSglück, gestatten Sie, daß ich Ihnen helfe. Nein, das ist zuviel! Die einzige Rettung vor Bankrott und Schande wäre der Tod dieses Menschen. Die Uhr schlug drei, es war dunkel und kühl, «in scharfer, nasser Wind fuhr mit Heulen über den ganz«» Park hin und rüttelte heftig an den Bäumen. Der Bankier strengt« sein« Auge« an, aber er könnt« weder die Erde, noch die weißen Statnen, noch den Flügel sehen. Er nähert« sich dem Flügel und rief auf den 'Parkwächter. Er erfolgte keine Antwort. Augenscheinlich hatte sich der Wächter vor de« Unwetter versteckt und schlief jetzt irgeniüot» in der Küche oder in der Orangerie. „Wenn ich genug Mut hätte, meine Absicht aurzusühren»" sachte Nrr Bankier, „so wird die Schuld vor all» auf den Parkwächter fallen." In de« Zimmer des Gefangenen brannte düster «ine Kerze. Er saß einsam beim Tische. Nur sein Rücken und feine Hände warm sichtbar. Aus dem Vsche, aus zwei Stühlen und dem Teppich lagen aujgeschlagene Büch«. Er beobachtete M fünf Minuten, wahrest welcher er sich nicht ein einziges Mal rührte. Die fünfzehnjährige Gefangenschaft hatte ihn unbeweglich sitzen gelehrt. Der Bankier klopfte mit einem Finger an das Fenster, worauf der Gefangene mit keiner Bewegung antwortete. Hierauf riß der Bankier vorsichtig von der Türe das Siegel herunter und steckte den Schlüssel in das Schlüsselloch. Das verrostete Schloß kreischte heiser auf und die Türr knarrte. Der Bankier erwartete, daß er weni^tens jetzt erstaunte Schreie und Schritt« hören würde. Aber es vergingen drei Minuten und hinter der Türe war es still wie zuvor. Jetzt entschloß er sich, in das Ummer einzutreten. Hinter dem Tische saß ein Wesen, das einem gewöhnlichen Menschen nicht ähnlich war. Das war ein mit Haut überzogenes Skelett, mit langen, weiblüchen Locken und einem zerrauften Bart. Sein Gesicht war gell», ins Erdfarben« übergehend, die Wangen eingefallen, der Rücken lang unb enge, und die Hand, auf die er sein haariges Haupt stützte, war so dünn und mager, daß e8 einem jammerte, sie anzusehen. In feinen Haaren entdeckte man schon eine ganze Menge von Silberfäden und nach seinem greisenhaft verfallenen Gesicht zu schließen, tvürde niemand geglaubt haben, daß er erst vierzig Jahre Me. Er schlief... Bor seinem, über den Ttsch gebeugten Kopf lag oin Matt Papier, auf dem in Keiner Schrift etwas ^schrieben stand. „Der arme Mensch!" dachte der Bankier. „Gr schläft uno sicht im Traum Millionen. Ich müßte dieses HMskelrtt nur aus da» Bett werfen, mit der Bettdecke nur ein wenig zusammenpresscn und dar gewissenhafteste Sachverständigenurteil fände nicht die geringsten Spuren eines gewaltsamen Todes. Bocher will ich aber lesen, was er geschrieben har..." Der Bankier nahm vom Tische das Blatt Papier und las fokgendes: „Morgen um 12 Uhr mittags erlange ich die Freiheit und trete wieder in die menschliche Gesellschaft ein. Doch bevor ich dieses 'Zimmer verlasse und die Sonne wieder sehe, halte ich es für notwendig, Ihnen ein paar Worte zu sagen. Bor meinem Gewissen, das rein ist, und vor Gott, der mich sieht, erkläre ich Ihnen, daß ich 0u Freiheit verachte. Das Leben, die Gesundheit, alles das, was in euren Büchern „Schätze der Welt" genannt wird. Fünfzehn Jchre habe ich das irdische Leben studiert. Es ist wahr, ich habe weder die Mlt. noch die Menschen geschen, aber in euren Büchern habe ich aronwtlijchLn Wein getrunken, Liebe gejungerc, im Wald die Hirsche und den wilden Eber gejagt, die Frauen geliebt... Schönheiten, luftig wie eine Wolke, durch den Zauberstab unserer genialen Poeten zum Leven erweckt, besuchten mich in <ber Nacht, flüsterten miir Märchen zu. In euren Büchern bestieg ich die GlpsÄ des Montblanc und sah dort, wie in der Frühe die Sonne crufging und wie sei am Abend das Meer, die Gletscher und die Berggipfel mit Purpur übergoß. Eure Bücher haben mir Weisheit gegeben. Alles, was der unermüdliche Menschengeist im Lause von vielen Jahrhunderten geschaffen hat, liegt in meinem Schädel in ein kleines Klümpchen zusammengepreßt. Ich weiß, daß ich weiser bin, als lihr alle seid. Und ich verachte alle eure Bücher, alle eure Mücksgüter und Weisheit. Alles ist Nichtigkeit, Fiebertraum, Gespenst, LnWiegelung, Lug und Trug. Möget ihr alle noch so stolz, weise und schön sein, der Tod wird euch gleich Kellermäuseu vom Angesicht der Erde hinwegwischen. Ihr seid alle toll geworden. Ihr seht Lüge als Wahrheit und Scheußlicheals Schönheit an. Um euch in der Tat meine Berachttlng für das, was ihr Leben nennt, zu beweisen, verzichte ich auf die zwei Millionen, von denen ich einst wie von einem Paradies geträumt habe und die ich jetzt verachte. Um mich des Rechtes auf sie zu berauben, werde ich von hier um 8 Uhr morgens Weggehen, das ist also vor der vereinbarten Z«tt und verletze auf diese Weist den Vertrag..." Der Bankier hatte das Matt durchgelesen, legte es auf den Tisch, küßte den sonderbaren Mneschen, weinte und verließ den Flügel. Niemals, auch in den Zeilen der größten Börsenverluste, empfand er eine solche Verachtung sich selbst gegenüber wie jetzt. Zu Haust angekommen, legte er sich ins Bett nicher, aber die Aufregung und die Tränen ließen ihn lange Nicht schlastn... Am anderen Tag in der Frühe liefen die schreckensbleichen Wächter herbei und teilten ihm mit, daß der Mensch, der in dem Flügel gelebt habe, durch das Fenster in den Park gekrochen wäre, dar Tor durchschritten hätte ruid dann irgendwo verschwunden wäre. Der Bankier begab sich sostrt gemeinsam mit den Dienern in den Flügel und bestätigte die Flucht des Gefangenen. Um überflüssiges Gerede zu vermeiden, nahm er vom Tisch das Blatt miit dem Berzicht weg und sperrte es bei seiner Rückkchr in einem feuerfesten Schrank ein... (Aus dem Russischen übersetzt voy Perthoch HullrO

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.