Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1926-01-26 · Heft 2488 (26.1.1926) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2488 (26.1.1926)
Date
1926-01-26
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2979076-2981549-2981575--25352-3012988
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Nr. SM Wie«, Ofenftag Wiener HhyggetMcHnmr SS. $3nn«t IM Mord an der Hansbesoraeria. Sine »luttat aus offen» Straße. Gestern in den ersten Nachmittagsstiinden hat sich auf offener Straße in Hernals eine Bluttat abgespielt, bei der eine Frau den Tod Munden hat. In dem Hause W e i dinanngasse 25 bekleidet -ie Frau Marie Slezak die Stelle einer Hausbesorgerin. Sie bewohnte mit ihrem Gatten und ihrem Sohn die Hausbesorgerwohmrng. In dem gleichen Hause wohnt nun auch der im Jahre 1873 zu Wien geborene Buchbindergehilse Jakob Fuchs mit seiner Lebensgefährtin im gemeinsamen Haushalt. Der Mann, der bei der Polizeibehörde als Gewalttäter sehr bekannt and deshalb auch von den Hausparteien nicht gerne gesehen wird, lebte mit der Hausbesorgerin in ständigem Unfrieden, der die beiden der öfteren bei Gericht sch. Erst gestern vormittags hatte wieder eine Verhandlung wegen einer solchen EhrenbeleidigungSklage stattgsfunden, bei der die Slezak als Klägerin gegen Fuchs anstrat. Diese Verhandlung nahm nun für den Beschuldigten einen schlimmen AuSgang, da er zu vierzehn Tagen Arrest vermteilt wurde. Es war nun gegen halb 2 Uhr nachmittags, als eine Frau auf der Straße sah, wie Fuchs, als er an Frau Slezak vorbei kam, mit der Hand einen Schlag versetzte und .baöott eilte. Die Frau eilte zu der Gestürzten und sch nun, daß ihr aus der Halsseit« ein starker Blutstrom •brattg. Inzwischen hatten auch Passanten gesehen, was geschehen war und einen Wachebeanuen gelang es mit Hilfe von Passanten den Flüchtenden festzunehmen. Die Wache hatte die größte Mühe, den Mann vor Mißhandlung durch die empörte Menge zu schützen und auf das Wachzimmer in der Hormayergasie zu bringen. Inzwischen war Frau Slezak, die bewußtlos war, in ein nahe gelegenes Gasthaus gebracht worden. Äus einige Momente kam sie noch zu Bewußtsein, rief, dem Wachebramten zu: »Helft« Sie mir. mein armer Bub. Ich sterbe!" Die Reitungsgesellschaft konnte n>r mehr den .Eintritt des Todes der Fvau feststellen. Die Frau wies drei Stichwunden auf. Eine hat an der linken Halsseite die Schlagader geöffnet. Wie sich der Hergang der Tat abgespielt hat. kann eigentlich nur durch die Angaben de» neunjährigen Kindes genau geschildert werden. Nach den etwas unzusmnmenhängenden Schilderungen des Kin)e8 war Fuchs ohne etwas zu reden auf Frau Slezak zugetreien und hatte ihr einen Faustschlag in das Gesicht versetzt. Tann hat er blitzschnell einen Gegenstand aus der linken Hand in die rechte genommen und gegen die Mutter einen neuerlichen Schlag geführt. Die Frau war lautlos zu Boden gestürzt, der Täter ergriff die Flucht. Daß der Mann aber nicht g e s chl a g e n, sondern gestochen hatte, konnte das Kind nicht scheu. Jakob Fuchs wurde auf das Polizeikommissariat Hernals gebracht. Beim Bechör gab er die Tat wohl zu, bestreitet jedoch jede M o r d a b s i ch r und behauptet, daß er der Frau nur einen Denkzettel geben wollte. Den: stehen jedoch verschiedene Aussagen von Zeugen gegenüber. Fuchs wird nach Abschluß der Erhebungen dem Landesgerichte wegeü Mordes eingeliefert werden. . Sie tägliche Le«chtga»tragMe. Ein Todesopfer im Fuchsenfeldhof. Gestern mittags fand die Hausbesorgerin des Gemeindewohnhaufes Fuchsenfeldhof in Meidling in der Wohnung den 48jLhrigen Metallarbeiter Johann Reichenauer entkleidet leblos am Boden liegend und seinen Bruder, den 46jährigen Metallarbeiter Karl Reichenauer bewußtlos in dem mit Leuchtgas erfüllten Zimmer vor. DieRettungsgesellschaft konnte bei Johann Reichenauer nur mehr den Eintritt des Todes durch Leuchtgasvergiftung ftststellen, währen» sein Bruder Karl - bald 'wieder zu Bewußtsein gebracht werden konnte. Es handelt sich hier um einen Unglücksfall durch unvorsichtiges Hantieren mit der Gasleitung. Die beiden Brüder hatten er st seit zirka drei Tagen die Wohnung in dem Gemeindewohnhaus inne und waren offenbar mit der Handhabung der Gasleitung nicht recht vertraut. Gestern in den ersten Morgenstunden, als es noch fast finster war, war Karl Reichenauer erwacht und hatte ein starkes Unwohlsein wie auch im Zimmer einen intensiven LeuchtgaSgeruch verspürt. Er stand auf, öffnete das Fenster und legte sich, ohne vermutlich den zu dieser Zeit schon vor seinem Bette liegenden Bruder zu bemerken, in sein abseits sichendes Bett und schlief wieder ein. Durch da s Oefsnen des Fensters hatte er sich aber das Leben gerettet. Sein Bruder, dessen Bett unmittelbar vor. dem Gasofen stand, hatte das Gar eingeatmet und den Tod gefunden, während durch den Luftzug das Gas bei dem Bruder Karl nicht mehr die tödliche Wirkung haben konnte. _ Einbruch tot gohann-Strauß-Aeater. 20.000 Schilling erbeutet. Heute früh kam der Nachtwächter des Johann-Strauß- Theaters zum Kommissariat Wieden und teilte mit, er habe aus seinem Rundgange durch das Theatergebäude wahrgenommen, daß in der Direktionskanzlei die eiserne Kasse nicht in Ordnung sei. Kriminalbeamte begaben sich in bas Gebäude und stellten fest, daß die Kaste erbrochen war ttitb daß die Täter auch den Tresor aufgesprengt haben. Sie haben einen Betrag von etwa 2 0.0 0 0 Schilling erbeutet. Auf bem Tatorte haben die Schränker die EinbruchAverkzeuge und ein Abzeichen zurückgelasten. Es kann ein Vereinsabzeichen oder ein Teil eines Manschettenknopfes sein. Es zeigt auf grünem Emailgrunde zwei gekreuzte Billardauenes und drei weiße Billardkugeln.' Wien, 26. Jänner. * Tauwetter? Gestern vormittags begann die Temperatur tapid über den Nullpunkt zu. steigen,, gegen Mittag gab es ein allgemeines Tauwetter. Am Abend zog es wieder an. Die Voraussage lautet: föhnig, heiter, warm, südwestliche Winde, große Lawinengefahr. * Selbstmord einer 72jährigen. Gestern hat sich die 72jährige Private Marie Peeeny in ihrer Wohnung am Favoritenplatz durch Einatmen von Leuchtgas vergiftet. Ursache der Tat ist Krankheit. * Die Kindesleiche im Lichthof. Am Sonntag wurde die 19jährige Hausgchilfin Allna Nowak, Mawltingergass« 65, wegen Verdachtes des Kindesmordes dem Jnquisitensvitäl übergeben. Sie war am Morgen auffallend lange im Klosett ihres Wohnhauses geblieben und hatte dieses zitternd und leichenblaß verlassen. Das kam WohnungSinhaberin verdächtig vor. Sie hielt Nachschau u»ld fand im Lichtyose des Hanes ein totes neugeborenes Kn üble in, das zweifellos von der Nowak geboren und von .ihr aus dem Klchett in den Lichthof gelvorfen war. Bei ihrer Einvernahme gab sie schließlich zu, daß das Knäblein von ihr stamulr und behauptete, das Kind sei schon leblos zur Welt gekommen. Sie habe in Verzweiflung gchandelt. * Tödlicher Unfall beim Rodeln. In Innsbruck erlitt am Sonntag beim Rodeln die 21jqhrige Bynkbeamtensgattin Margarete Pauli beim Sturz über eine Böschung w schwere Perletzungen, daß sie noch rat Laufe des Abends verschied. In Wien und Umgebung haben sich vorgestern an die 40 Unfälle beim Wintersport ereignet. * Hotelier Pupp gestorben. Aus. Karlsbad wird telegraphiert: Karl Pupp, der Präsident der großen Karlsbader Hotelunternehmnugen, die seinen Namen tragen, ist Sonntag abends gestorben. Große Wohnungsauktion. Wagen Üebersledlung Ins Ausland. Morgen Mittwoch, den 27. bis inklusive Freitag, den 29. Jänner 1926 ab 3 » r nachmittags Wien» IX., Berg$jass* 1A, 11. Stock,' Tür s. Tel.117-0.45 Freiwillige Versteigerung der kompletten Wohnungseinrichtung <7 Räume). Kunstmobiliar, Luster, Uhren, Glas, Por/.e tan, darunter Alt-Wiener Schalen, Bronzen, Silber, Biedermeiersihinuck, Teppiche, Orienialia, 1 Bosendort r M gnon-Flügel, Bl der, Aquarelle, Mniaturen, e Bibliothek (Welke „der Sozialpolitik, Statistik, 1 PIP ■■ Philosophie Geschiente usw. Ouffentllche Ausstellung Wien. IX., Berggasse 9, 2. Steck, TUr• nur mehr heute DienstagK den 26. Jänner 1926, von 10 bis 6 Uhr. Gedruckte SchStzungsiisteh in obiger Wohnung. ' Auktionsleltei: Albert Kende 109 konz. Auk ionator - * Wiener Küche in Berlin. Wir machen unsere Lchr auf die erstklassigen Restaurationsbetriebe der renommierten Restaurateure Vogel und Rosenbaüm in Berlin aufmerksam. Die unter Aufsicht des Rabbinats der jüdischen Äemunde Berlin und des Hamburger Vereines - stehenden, streng koscher geführten Restaurants, Schlüterstraße 60 (am Bahnhofausgang) und Augsburgerstraße 28 (Augsburger Hof), werden von den nach Berlin kommenden Fremden wegen der bekannt vorzüglichen Wiener Küche, der zivilen Preise und der aufmerksamen Bedienung mit Vorliebe ausgesucht. * Karl Ursin enthaftet. Wie die Innsbrucker Nachrichten melden, ist der Mediziner Karl Ursin, ein Sohn des ehemaligen großdeutschen Abgeordneten Dr. Ursin, der von Faszisten am Brenner verhaftet worden: war, aus der Haft entlassen worden und gestern wieder in Innsbruck ein* getroffen. * Der verlorene Schmuck der Frau Karpeles-Schenker, der den Wert von 100.000 Schilling hat, ist wieder gefunden worden. Die Perlenschnur, die sie auf der Straße verlor, hat der Silberschmied Anton Komermayer gefunden. Er hat 10.000 Schilling Finder lohn bekommen. * Ter Wohnungsnachweis der Stadt Wien. Gestern wurdenbeim städtischen WohmMgsnachweis 62 Wohnungen angemeldet. Die Wohnungen wurden aber gleichzeitig auch als wieder vermietet abgemeldet. . Versteigerung. Wegen Uebersiedlung ins Ausland findet Mittwoch den 27. bis Freitag den 29. d. ab 3 Uhr nachmittags die freiwillige Versteigerung der kompletten Wobnungseknrichtung in Wien, 9. Bez., Berggasse 19 2. Stock, Tür 9, statt. Knnstmobiliar, Uhren. Porzllan. Glaser, Silber, Teppiche, ein Bösendorfer Mignonflügel, Bilder, Aquarelle, Miniaturen, Orientalia und eine große Bibliothek. Oeffentliche Ausstellung in der Wohnung, heute Dienstag den 26. b., von 10 Uhr vormittags bis 6 Uhr abends. Gedruckte Schätzungslisten liegen in der Wohnung auf. * Hundemarken lösen! Der Wiener Magistrat teilt mit, daß gegenwärtig erst ungefähr ein Fünftel der Wiener Hundebesitzer die Hundeabgabe entrichtet haben. Nach dem Gesetz muß die Hundesteuer bis längstens 31. Jänner bezahlt sein. Die Besitzer von Hunden werden ersucht, die Abgabe termingemäß einzuzahlen, da sonst der sunsundzwanzigprozentige Verzögerungszuschlag eingehoben werden muß. Schließlich werden aber auch die markenlosen Hunde, wenn sie vom Wasenmeister auf her Straße angetroffen werden, eingefangen. Radioprogramm. Dienstag den 26. Jänner. 11 Uhr: Vormittagsmusit. — 16 Uhr 16t Min.: Nachmittagskonzert. T- 17 Uhr Lll Min.: Stunde der Frau. — 18 Uhr: Vortrag: Praxis der weiblichen Berufsberatung. — 13 Uhr.30 Min.: „Die Walküre", Uebertragnng aus der Wiener Bolksoper. Seretoe, Borlriioe mto LeNammtollgen. Jüdischer Frauenbund. Heute, halb 8 Uhr abends, Zeremoniensaal des Tempels, 9. Bez., Müllnergasse 21, Bibelvortrag („Die Spruche") Esther Mieses. — Zionistische Sektion 6-8. 8. Bez., Bemwplatz 1a. Heute, 8 Uhr abends, Gesellschastsavend. Durchführung: Jungzionistische Gruppe. — Beth Waad l'iwirim. Heute, halb 8 Uhr abends, im Saale,- 2» Bez., Zirkusgasse 33, Aussprache über nationaljüdische Erziehung. Referent Prof. Gelernter. Korreferenten Dr. Leo Gold- Hümmer. M D. Groß u. a. __ -eile» Kunst, Bühne, Buch. .«ltwelbtrsom«»." Akademietheater. Auch dieser nicht gerade wirkungsvolle „LredrsschwanL" Hermann B a h r 8 hat Qualitäten. Wie in anderen Stücken hat er sine bekannte Figur Ms der Gesellschaft sozusagen dnrchpcmsierr — diesmal ist es die Metternich — <und wie so oft, 'wenn er sich zum Schreibtisch setzte, um etwas fürs Theater zu liefern, war er beim Formen des ersten Aktes noch ganz bei der Sache, späterhin minder und zum Schluß gar nicht mehr. Er gesteht es selbst zu, daß die letzten Szenen bestimmt nicht gÄungen sind und wendet sich freimütig M das PMKum, Nachsicht heischend. Aber lustig ist die Angelegenheit doch. Das Quartett der Blaublut-Damen gesetzteren Alters (die Damen Källina, Wir tt, Mell, Glos sh) ist ausgezeichnet porträtiert und der Blanbli t-Frechdachs, der sich ,-bolschewMsch" betätigt, ist eine überaus gelungene Parodie, der für dis Gestaltung solcher Dämchen mit dreist-anmutilgem Mundwerk prädestmdsvten Frau S e i d l e r geradezu an den Leib geschrieben. Cs ist lÄülich, daß dys Burgcheater, welches Hermann Bahr viele erfolgreiche Abende zu verdanken hat, auch diesen jüngsten, schwachen Bahr brachte. %ut scheint mir die Regie dem Autor entMgengowirkt zu haben und das war nicht löblich. Derartige leicht geschürzte, spielle-rische, satyrisch an gehau chte Schwänke vertragen nicht groteske Ausmachung, wie sie Herr Brahm wogte. Insbesondere Fvau Senders übernahm sich, überspitzte jedes Wort und beeinträchtigte die Wirkung der vortrefflich angelegten Rolle. Dann folgte der oft gespielte Einakter „Der - Selige", Interessant aus verschiedenen Bühnen das nämliche, Stück zu sehen. Der Konzipient, welcher bei früheren Abführungen sonst ganz in den Hintergrund trat, wurde diesmal zur Hauptrolle, weil Herr Heim das Menschliche der Figur überzeugend, ja ergreifend zu gestalten wußte. Auch die übrige Darstellung (die Herren Höbling und Marr, sowie Fmu Medel8ky) sehr verdienstlich. Nur daß man bei Lotte Medelsky jeden Augenblick Angst Hat, sie werde hochdramatisch ilosbrechen. Sie bvach nicht los, aber die Disposition dazu war da und Mch da« wirkt Peinlich. - O. A. „ftamtf." Renaissaueebühne. Nestroys heiteres Volksstück zeigte in' einer Nach«: Mittagsvorstellung, - baß jede aus dem Volk horauSgeholte - Charakterschilderung auch nach Jchren noch ein dankbares Publikum findet, wenn, auch zwischen damals und heute ein- Krieg liegt, der so manche Charakterverschiebungen verursachte. Aber die von Nestroy lebensecht gestalteten Personen bewirken, zumal die Handlung auch viele Parallelen mit der heutigen Zeit hat, daß die Zuhörer, von einem Schrammel-Quartettangeregt, in ftöhliche Stimmung geraten. . Die vielen dankbaren Rollen loaren durchwegs gut besetzt; ' allen voran erzielte Heimich N e ck a m m als Spielleiter und pensionierter Kanzleidiener viele Lachstürme und,' insbesondere nach seinen Couplets viel Applaus. Wagner gG den alles wieder gutmachenden Chirurg Kampl mit wirklicher Güte. Emmh Pfeiffer als Nellh, Mariä Lessing als Baronesse, Else Schilling als Freifrau, Hans K a m m a u s als' Wilhelm, Wilhelm S ch i d als Schlosser, Erich Musil als Pudwig und alle anderen noch, begeisterten das voll besetzte Haus. ° 1 Auch Frau Niese in der Direktionsloge lachte herzlich. . —sich. ßto Prager MozaN-Museum. Prag, 25. Jänner. (Tel.-Komp.) Die Villa Bel« tramka, in der Mozart während seines Prager Aufenthaltes gewohnt hat, ist kürzlich im Erbwege in den Besitz des Salzburger Mozarteums übergegangen. Da dieses infolge der prekären Lage, in der.es sich befindet, nicht imstande ist, die hohen Erbgebühren zu bezahlen, hat sich die Prager Regierung bereit erklärt, diese Zahlung zu übernehmen, wogegen das Mozarteum die Pragensia seiner Sammlung der Berttamta zur Verfügung.stellen wird. Es ist beabsichtigt, aus der Betramka ein Mozart-Museum zu machen . Vns Den Stenten. Büratheater. Morgen, 7 Uhr abends, „Rome» und Julia". (Theatergemeinde Serie E). Akademietheater. Morgen, 7 Uhr abends, als Veranstaltung der Hochschule und der StaatSakademle „I ndigo" von Johann Strauß. „ Staatsoper. Wegen Erkrankung des Herrn Maikl wird heute statt „Ä r a d n e a u f N a x o s" die „B erkauf t e Brau t" gegeben. Deutsches Bolkstheater. Das letzte Auftreten Albert Bassermanns findet. Sonntag nachmittagin ,.R e iner Tisch!" statt. Die Erstaufführung des Schauspieles »D e r Ä r m e n d o k t o r" dyn Karl Schönherr ist für Freitag angesetzt. Modernes Theater. Sonntag den 31. d. um 12 Uhr mittags gibt der russische Tänzer Sascha D e o n t* jew eine Matinee. Raimund-Theater. Afta Nielsen eröffnet in SheldonS Schauspiel „Ein romantischer Abenteuer" morgen ihr fünftägiges Gastspiel. Bürgertbeater. Freitag den 89. d. gelangt die Revueoperette „Journal der Liebe" von Karl »av» kas und Fritz Grünbaum, Musik von Dr. Egon weit* mann zur Erstaufführung. Neue Wiener Bühne. Donnerstag stndet die Ur^ auMbrung des Schwankes „Der Bräutigam aus der, W v l r e" statt,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.