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Wiener Morgenzeitung · 1926-01-26 · Heft 2488 (26.1.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2488 (26.1.1926)
Date
1926-01-26
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Dien, DienStag ffllciie* lWoritefMtffttft* 26. Jänner 1986 Geile ß M. 14® Sie PMftinatagung in MSHr. Sftrau (Eigendienst der „Diener Morgrnzelinng".) Mährisch-Ostrau, 23. Jänner. Gestein um'. 10 Uhr vormittags wurde die zweite Konferenz oer tschechoslowakischen Keren-Ha jessod-Zeichner in dem Saal des Kinos Kosmos, MiHrijch-Ostrau, durch Stadtrat Dr. Hub feierlich eröffnet. Mrhr als hundert Delegierte aus allen Teilen der Republik waren erschienen und der 1000 Menschen fassende Saal war von Gästen und Zuhörern bis aufs letzt: Plätzchen besetzt. Ter Vorsitzende begrüßte in tschechischer und deutscher Sprache die Ehrengäste, vor allem Sir Wyndham Deedes, früheren. Chessekretär der palästinensischen Regierung, der von der Konferenz stürmisch bejubelt wurde, ferner den in Vertretung des dienstlich vechinderten Bürgermeisters von Mährisch- Ostrau erschienenen. Stadtrat, Senator Dr. Witt, den Präsidenten, der Israelitischen Kultusgemeinde Dr. Alois Hilf, den Vorsitzenden des Zionistischen Zentralkomitees für die Tschechoslowakei, Dr. Josef R u f eis e n, den Vertreter der Zionistischen Exekutive und des Direktoriums des Keren Hajessod, Herrn Leo Herrmann, London, den Vizepräsidenten der südafrikanischen Zionistensöderation, Herrn Benzion Her sch, Johannesburg, die Vertreter der staatlichen Behörden und den Vorsitzenden der zionistischen Ortsgruppe Mährisch-Ostrau, Dr. Karl Neumark. Senator Dr. Witt begrüßte die Konferenz und betonte, daß die gesamt« Bevölkerung dieser aufstrebenden, fortschrittlichen Industriestadt den Bestrebungen des jüdischen Volkes nach Schaffung eines, nationalen Heimes volle Sympachie entgegenbringt. In englischer Sprache wendet sich Dr. Witt an Sir Wyndham Decoes, den er herzlich begrüßt und dem er die Dankbarkeit des tschechischen Volkes für die Hilfe der großen englischen Nation bei der ErrinAing der staatlichen Selbständigkeit ausdrückt. In hebräischer Sprache begrüßen die Konferenz Präsident Dr. Hilf im Namen der Kultusgemeinde Mährisch-Ostrau und Dr. Ruseifen - namens der Zionistischen Landesorganisation. Ing. -Ernst .Fi scher (Mährisch-Ostrau) setzt in groß angelegter kritischer Rede die Entwicklung der Palästinaibee und der pwzionistischrn britischen Politik auseinander. Unter stürmischen! Beifall betont er di« unzerstörbare Kraft de3 jüdischen Freiheitsdranges und appelliert an das Gewissen aller zivilisierten Völker, insbesondere derjenigen, die selbst einen harten 'Kampf um die Durchsetzung ihrer Selbständigkeit führen mußten, diesem Wer? ihre Anerkennung zu gewähren. Die Grüße der Zionisten von Südafrika überbringt Herr Benzion H e r sch, der eben von einer Reise durch Palästina zurückgekehrt ist. Seine Eindrücke haben ihm in der Ueberzeugung bestärkt, daß di« j ü d i s ch e H e i m st ä t t e in Palästina bereits eine Realität ist. Der Generalsekretär des Keren Hajessod für die tschechoslowakische Republik, Herr Dr. Hugo H e r r m a n n, verliest hieraus unter gespannter. Aufmerksamkeit. der Versammlung, die immer wieder von Beifallstürmen unterbrochen wird, ausführliche Begrüßungskundgebüngen der Zionistischen Organisation in Polen, Deursch.anv, ' der Schweiz und andere sowie von Dr. Chaim W e i z m a n n, . Präsident der Zionistischen Weltorganisation, Dr. Bertold Feiwel, Direktor des Keren Hajessod in London, Dr. Hugo Bergmann, Leiter der hebräischen Universitatsbiblioche! in Jerusalem, Dr? S. Klein, Professor an der hebräischen Universität in Jerusalem, und Dr. Michael Feith, Brünn. ' ' Namens der Zionistischen Exekutive und des Direktoriums des Keren Hajessod spricht sodann Herr Leo Herrmann, London, über das Problem des Palästinaausbaues vom Gesichtspunkt der Völkerverständigung und der der Menschheit. Cr weist aus di: großen Verdienste von Sir Wyndham Deedes um das Palästina- Werk hin, das sich der Sympathie der größten Geister aller Völker rühme. Erst gestern habe Außenminister Dr. Benesch Sir Wyndham Deedes und ihn seines vollen Verständnisses für diese große Sache versichert. Stürmisch begrüßt ergreift hierauf Sir Nhndham Deedes das Wort zu einem nahezu einstündigen Bortrag, der mit tiefer Sachkenntnis und hcchem Gedankenfluge die sittliche Bedeutung der zionistischen Bewegung erörtert, die Motivs auseinandersttzt, aus denen das freiheitliche tief religiöse, bibelgläubige englische Volk es sich zur Ausgabe gemacht hat, das zweitausendjährige Unrecht gutzumachen, unter dem das jüdische Volk leidet. Es war nicht die Rede eines kleinlichen Politikers, sondern der Ausdruck tiefer Ueberzeugung eines edlen Menschen und historischen Denkers, als Deedes dir Paralelle zog Wischen dem die ganze Welt durchwandernden englischen Vcklkc und demseit zweitausend Jahren heimatlos?« umhergettiebenen Juden, für dessen Heimatssehnsucht niemand besseres Verständnis haben könne als der ün fernen Weltteilen wirkende Engländer, den der Geist seiner Heimat grüßt, wenn er heimkehrenb die Kalkfe.'sen von Dover erblickt. Die abschnittsweise, ins Deutsche übersetzte Re>de wurde von der Zuhörerschaft mit tiefer Ergriffenheit und begeisterten! Beifall ausgenommen. Mit einem kurzen Schlußwort des Delegierten des Keren Hajessod, Professor Artur Freud, der Deedes der.tiefen Dankbarkeit des jüdischen Volkes versichert, schloß dis feierliche Eröffnungssitzung der Konferenz. Am Nachmittag wurde eine vierstündige Geschäftssitzung abgchalten, in welcher zunächst Sir Wyndham Deedes die britische Politik in Palästina und' eine Reihe aktueller -Fragen des Aufbaues erörterte, der Vertreter: des Londoner Direktoriums über die Arbeit des Keren Hajessod in allen Teilen der Welt und Tr. Hugo Herrmann über die Keren-Hajcssod-Arbsit in der Tschechoslowakei berichtete. Nach lebhafter T'.skussicn wurden einige Resolutionen über die Entwicklung der Palästinaarbeit in der Tschechoslowakei angenommen, Dir Wyndham Deedes und den übrigen Gästen der Tank der Konferenz ausgesprochen und. eine Begrüß ungskundgebung an den Präsidenten der Weltorganisation, Dr.'Chaim Weizmann, gerichtet. Noch am- ^Vormittag war ein Huldigungstelegramin an den.Präside.n-;tcn der Republik gesandt word:n. Schließlich -wurde eine aus repräsentativen jüdischen Persönlichkeiten der ganzen Republik bestehende Zentralkommission für den Keren Hajessod gewählt, woraus unter.Absingung der Hatikwah die Konferenz chr Ende fand. Dins jüdische Haus I as jüdische Blatt! Ae jüdische Renaissance in Amerika. Bon «nltta Müller-Lohen. Während.der, letzten Jahre hat sich die Auffassung verbreitet, daß die . amerikanischen Juden die Helfer für die europäischen sein mußten. Unendlich wohltätig war diese Hilfe für das völlig erschöpfte Europa, um so mehr, als sie in einer ungemein großzügigen und herzlichen Form geleistet wurde. Es besteht nun . die Gefahr, daß . die Judenheit Amerikas in ihren europäischen Brüdern immer nur die Schwachen, Hilfsbedürftigen und um Hilft Bittenden sehen, ohne daran zu denken, daß auch die europäischen Juden ihnen unendlich viel geben können und schon gegeben haben. Tie großen geistigen Führer der Judenheit stammen aus der alten Heimat, aus Europa. Viele Amerikaner, besonders die geistig hochstehenden, wissen das und sie fühlen, daß sie mit allem, was sie für Europa tun, nur. eine Dankesschuld abtragen. Dennoch macht sich in Amerika das Bestreben bemerkbar, in jüdischen Fragen nicht bloß das Echo Europas sein zu wollen. Bei dem 'ungeheuer ausgeprägten Naiionalgefühl und Selbsttewußlftin des Amerikaners ist es erklärlich, daß er bei aller Ehrung der Vergangenheit doch' daran gehen Witt, eine eigene Zukunft' aufzubauen und sich von den europäischen Zusammenhängen zu lösen. Das amerikanische Judentum ist wurzellos. Es ist viel leichter» germanische, slawische» romanische Bo.ksteile zu verpflanzen, als jüdische. Das jüdische Volkstum ist so stark mit der Vergangenheit vmvachftn, wie kaunr ein anderes, es braucht stets - neue Impulse aus Osteuropa. Die geistigen Führer der amerikanischen Juden erkennen dies deutlich und stellen sich schon.'heute die bange Frage, wie das amerikanische Judentum in. der nächsten Generation anssehen wird, wenn durch die Beschränkung, der Einwanderung der enge Kontakt mit den geistigen Zentren im Osten und die aus diesem Wege den» amerikanischen Judentums neu zugeführten Kraftströme unterbunden werden. Ich, die iuuner stolz darauf tvar, ein schlechter Schnorrer, aber ein guter Mahner zu sein, habe mich bemüht, den amerikanischen Juden vor Augen zu führen, ihre jüdische BolWlicht sei nicht erfüllt, daß sie die Rüle des Spenders übernommen haben. Ein großes jüdisches Zentrum wie New-Aork hat auch die Verpflichtung, geistige und kulturelle Beziehungen zu pflegen. Es ist ein Gebot der Selbsterhaltung. Die ungeheure wirtschaftliche Macht der amerikanischen Juden hat vielfach dazu geführt, daß der Eindruck über die Zahlenverhältnisft unrichtig wurde. Zur Richtigstellung seien hier folgende Ziffern angeführt: Aus der ganzen Erde wohnen insgesamt 15 581.987 Juden. Es entfallen auf Europa rund 10,5 Millionen, also ungefähr zwei Drittel. In Nord- und Südamerika leben insgesamt etwa 3.850.000 Juden. Das Zahlenverhältnis stellt also sich so dar, daß in Europa über 67 Prozent aller Juden leben, in Amerika 25 Prozent. Um noch einen Pergleich heranzuziehen: In Polen wohnen (nach der letzten authentischen Zählung im Jahre 1921) zirka 3,6 Millionen Juden. -Demnach ist die jüdische Bevö kerung Nord- und Südamerikas nur um ungefähr 300.000 Köpft stärker als d-e Polens. Diese Statistiken geben uns auch ein äußerst interessantes Bild der jüdischen Immigration. So zählte man im Jahre, 1818 bloß 300.000 Juden in Amerika, 1918 aber 3,300.000. Im Jahre 1920 zählte man 3,360.000 Juden in den United States. Ubber die ersten Anfänge der jüdischen Auswanderung nach Amerika ist wenig bekannt. Man rve'.ß nur. daß die ersten jüdischen Immigranten aus Spanien, Holland und Portugal kamen. Bon einer spezifisch jüdischen Einwanderung kann man erst vom Jahre 1881 ab sprechen. Bon diesem Jahre an bis 1924 beträgt die Zahl der Neueinwanderer 2,820^000. Verläßliche Ziffern liegen - aus den Jahren 1908 bis 1924 vor. In diesem Zeitraum langten 1,008.586 Juden in Amerika neu an. Europa stellte 75 Prozent aller jüdischen Einwanderer. Dagegen kamen von den nichtjüdischen Immigranten bloß 60 Prozent aus Europa. Die Juden Amerikas erkannten die große Wichtigkeit des Einwanderuugslandes Amerika für zahllose europäische Juden und tvardn in den'lebten Jahren sehr bestrebt, die Härten des Quota Law, welches seit Juli 1921 iu Geltung ist, zu mildern. Nur zu oft rnußte eine Gruppe von Einwanderern erst bei der Ankunft in Amerika erfahren, daß die Quote ihres Landes für das acgeiaufene Monat bereits erschöpft sei und daß sie das harte Los der „Rückwanderer" trefft. Noch verschärft Sri Regen, Wind, Kälte wird man leicht von Erkaltung befallen. Man müss daher rechtzeitig Sorge dakür tragen, dass >m Hause nie fehle der in seiner schmerzlindernden Wirkung einzige echte DIANA Franzbranntwein mit Menthol welcher für Massage, Einreibung, Umschläge - und als Gurgei wasser g eich unentbehrlich ist Ueberallerhältlich. ** Wynhham DeebeS in Prag. Aus Prag wird uns geschrieben: General Sir Wyndham Deedes war am. Freitag Gästdes englischen , Geftudtrn, Sir George R. Clerk, der ihm zu Ehren in den Räumen der Grscmd.schaft einen Lunch veranstaltete, an dem Gesandter Jan Masaryk teilnahm. Zu dem Lunch waren außerdem noch folgende Herren geladen: Dr. Artur Bergmann, Dr. Max Brod, Dir. Ernst Brock, Tr. Friedrich Etöo gen. Richard Elbogen, Dir. Oskar Fedrrer, Dir. Otto Freund, Herbert Fuchs-Robe ttin, Dr. Emann.'l Graß. Sekretär des Keren Hajessod, London, Leo Herrmann, Felix Kahler, Ing. Paul Mahler, Dir. Gottüeo M v r a w: tz, Dr. Otto P e t s ch e k, Dr. Joses Pop p e r, Komnr.-Ral Leopold 'Sachs, Pros. Dr. Robert S a! u s, Dr. Edvard Schwarz, Stadtrat Dr. Ludwig Singer, Dir. Eduard Stutz, Komm.-Rat David Troll er, Kamm.-Rai Eduard I. Weinmann, Aussig, Komm.-Rat Fritz Wirnterbrrg und dir Herren der englischen Gesandtschaft Mr. Charles Dodö und Dr. Rudolf B-anicek. Bei dem Cercle, der dem Lunch folgte, sprach Sir Wyndham Deedes über die Bedeutung des j üdi sch en A u fba m Werkes und dis erfolgreiche Verwaltung der englischen Regierung in Palästina. Sir Wyndham Deedes basierte seine Ausführungen auf die genaue persönliche , Kenntnis, des Landes und der jüdischen Arbeit, die er sich»im Laufe seiner Tätigkeit in der ' leitenden Stellung der Palästinaverwaltung erworben hat. Er unterstrich aber auch die weitreichenden Wirkungen, die die Ackert am jüdischen Heim auf das Gesamtjud.ent.um ausübt. Seinen Aussühungen folgte eine längere Aussprache, in deren Verlauf Sir Wyndham Deedes lehrreiche und erschöpfende Aufklärung auf vir vorgebrachten Fragen erteilte. Kurze Nachrichten. Wie Reuter erfährt, sind bei den B e s p r e ch u n g e tf zwischen Churchill und dem Grafen Volpi gute Fortschritte erzielt worden. Heute soll eine weitere Zusammenkunft stattfinden, bei welcher, wie man hofft, eine, Einigung über den Entwurf eines Abkommens werde hechrlgeführr werden. Das Generalsekretariat , de's Völkerbundes hat gestern die Zustimmung der deutschen Regierung zur Teil-. nähme an der vorbereitenden Abrüstungskommission erhalten. Die Räumung Kölns von den englischen Truppen wird am 30. d.'beendet sein. Die jugoslawischen Kommunistenverhaftung e n, die sich auf 22 Personen erstrecken, haben in einer äußerst intensiven Propaganda zur, Organisierung von „kommunistischen Zellen" unter der serbischen Arbeiterschaft. ihre Ursache. Der Mörder des chemaligen bulgarischen.-Gesandten Daskalow, der Student T sch i t s che n kow,' der ft'ne zwanzigjährig« Kerkerstrafe in der tschechischen Sirafanstalt Karthaus abvußt, hat sich erhängt. wurde das Einwanderungsproblem nach Ablauf dieses Gesetzes im Juni 1924. Ta zu dieser Zeit die Immigration gewaltig zugenommcn hatte, gab die Regierung neue -Einwanderungsteschränkungen heraus. Es durften jährlich aus jedem Lande, nur so viel neue Einwanderer nach Amerika kommen, daß ihre Zahl höchstens 3 Prozent der bereits in Amerika ansässigen Angehörigen ihres Landes' beträgt. Der Jewish- Kongreß hat sich mit allen diesen Fragen, welche für die europäischen Juden so ungeheuer wichtig sind, eingehend beschäftigt und-eine Eingabe an das Parlament und an den Präsidenten gerichtet, in welcher genaue Vorschläge über Milderung der Härten dieses Gesetzes gemacht lverven. So. wird vor allem angestrebt, daß den nächsten Blutsverwandten von in Amerika bereits Ansässigen die Immigration gestattet werde. Einer der wichtigsten Gründe für die Einwanderungsbeschränknngen der amerikanischen Regierung ist der, daß durch die Immigration zu viele unterstützungsbedürftige Elemente ins Land kommen. Bei einer Prüfung dieser Taren ergab sich aber, daß gerade die jüdische Immigration chiebei sehr gut abschneidet. Gründliche statistische Erhebungen Mer das Ursprungsland aller Unterstützungsbedürftigen haben nämlich ergeben, daß 24 Prozent auf Irland, 20 Prozent auf Deutschland und 8 Prozent auf England kamen, während Polen nur 4,5, Rußland 2,2, Italien 3,1 Prozent der Bedürftigen stellten. Die antisemitische Propaganda hat iu. Amerika sehr wenig Anhänger. Die Ritter des Ku-Klux-Klan, welche'sie vertreten, haben bei den letzten Mahlen sehr an Macht und Ansehen eingebüßt, trotzdem sie in ihr Programm' außer dem Antisemitismus andere, viel populärere Punkte ausgenommen haben: den Kampf gegen die Katholiken und vor allem gegert die Neger. Tie Ku-Klux-Klaner behaupten nämlich, daß Neger, Katholiken und Juden keine vollwertigen Arurckaner werden könnten. Ter Ku-Klux-Klan hat manchma. schüchterne Versuche untemc.mmeti. jüdische Kaufleute .zu hoylvtt.eren, aber obne den gumgsten Erfolg. Ein besonderes amerikanisch-jüdisches, ProblLln taucht mit der Verpflanzung der Juden nach Amerika auf. Mhrend die, europäischen Juden sich seit Jahrhunderten widerstandskräftig gegen alle Strömungen und Anfechtungen zeigen, tvelche von außen her auf ihr Judentum eindringen, besitzt der nach

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