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Wiener Morgenzeitung · 1926-01-20 · Heft 2482 (20.1.1926) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2482 (20.1.1926)
Date
1926-01-20
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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"üfW'JU* IIIMUU?M«W»»ffWMMWMMWKVWWkMWWMMVMWWWM^^MWWWM^^^WWWW Geffe V Mett, MksivoH AanditeuLbrrsall i« der üheaterlosr. Vor zwei Wochen gab es auf einer NewAorkerBühne r^ne Premiere. Das Theater war während der Proben zwei Tage lang geschlossen. Die Afsichen verkündeten, daß die Operette :ine§ amcrckanischen Autors „Der schwarze Kater" mit einem neuengagierten Ensemble am Samstag abend in Szene gehen werde. Für die Erstaufführung waren alle Plätze verkraft. Nm halb 8 Uhr wurde die Kasse geschlossen. Die Einnahmen des Premierenabends in der Höhe von 2600 Dollar wurden vom Kassier den: Direktor übergeben, der das Geld in einer kleinen Panzerkasse in der Direktion8k.nM einschloß. Er eilte in den Zuschauerraum, um die Aufführung vor: der Direktiousloge aus zu verfolgen. Ter Vorhang glitt in die Höhe. Im Zuschauerraum wurde es dunkel, das Orchester begann mit der Ouvertüre und der Direktor folgte mit gespannter Aufmerksamkeit allen Vorgängen ins der Bühne. Plötzlich es war mitten im ersten Akt, als das Orchester unten eben fortissimo spielte — traten zwei Fremde in die Loge ein. Der Direktor verspürte im nächsten Augenblick, daß ihn eine starke Männerhand an der Gurgel packte und eine heisere Stimme flüsterte ihm zu: „Wenn Sie versuchen sollten, um Hilfe zu rufen, erwürge 'ch Sie." Kein Wort verließ die Lippen des zum Tode erschrockenen Direktors, der erst setzt bemerkte, daß aus der Nebenloge ein Mann, der sich über die Zwischenwand beugte, ihm eineu Revolver entgegenhiclt. Der Zuschanerraum war in Dunkel gehüllt und keiner der Theatergäste bemerkte die Vorgänge. Das Orchester spielte weiter im Fortissimo. Ter Dirktor wähnte sich verloren . . . „Erheben Sie sich sofort," fuhr nun der Unbekannte leise fort, ohne-den Erschrockenen loszulassen, „wir verlassen die Loge." Zitternd gehorchte der Uebersallene. Leise klappte die Logentür zu und nun stand der Direktor aus dem Korridor vier Männern gegenüber. Vier Revolver richteten sich drohend gegen ihn. Ter Korridor war leer. Niemand weit und breit, ihm Hilfe hätte bringen können. „Geben Sie den Kassen schlösse! her!" Noch bevor der Unglückliche dieser Äussorderung hätte Folge leisten rönnen, hatte einer der Banditen seine Taschen durchsucht und die Schlüsiel gefunden. Ter Mann lies eiligst über die Treppe hinunter, die zur Tirektionskanzei führt, während die drei andern den Direktor in einen unweit gelegenen Nebenrauin schleppten. Erst hier vermochte der Ueberstllene unr Hilfe zu rufen. Er wurde sofort zu Boden geworfen, die Banditen steckten ihm einen Knebel in den Mund, fesselten ihn und ließen ihn liegen. Nach dem Schluß des ersten Aktes befreite ein Theatergast den Direktor aus seiner Lage. Die Polizi wurde sofort alarmiert. In der Direktionskanzlei stand die Kaffe offen. Die Kesselte mit dem Bargeld, ferner einige Wertpapiere, die das Privateigentum des Direktors bildeten, tvaren verschwunden. Ter Portier des Theaters sagte aus, daß eine Viertelstunde früher drei elegant gekleidete Herren das Thater verlassen hatten. Er glaubte, es handle sich Um Theatergäste, die aus irgendeinem Grunde der Aufführung nicht beiwohnen wollten. Ein Auto wartete ^auf sie vor dem Tor, sie hatten dem Portier, der ihnen diensteifrig die Tür des Wagens öffnete, t\n fürstliches Trinkgeld gegeben.. Seither fehlt jede Spur von ihnen. 100 Fahre rkenftmSdchen. Das grbt wirklich oder annähernd wirklich. Denn Caro- -:u2 Anna Monaco war 98 Jahre lang, und zwar, was noch unglaublicher klingt, bei ein und derselben Familie, bezieh'iigswe'.se bei den verschiedenen Generationen dieser Familie. Im Jahre 16J3 wurde Carolina in Mexiko gekoren und trat nn Jahre 1827, also lljährig, in den Dienst einer damals in Mexiko lebenden französischen Familie. Mit dieser fuhr sie 1830 nach Frankreich. Sie kam hier gerade zur Oktoberrevolution, fühlte sich also gleich zuhause. Erst nach zehn Jahren ä ßerte sie den Wunsch, doch mal in ihre Henna: zurückfahren za können. Sie sei noch zu jung, um allein eilte so weite Reise zu machen, meinte nran. Carolina wars zufrieden und verschob ihre Reisepläne. Erst 20 Jahre später, im Jahre 1890, fragte sie bei dem Urenkel ihre: ersten Herrschaft an, ob sie nun endlich mal „nach Hause" fahren könne. Sie sei schon zu al:, um allein eine so weite Re'se zu machen, meinte man. Der Sohn des Hauses wwde wohl in einigen Jahren nach Mexiko fahren; der würde sie dann mitnehmen. Carolina war zufrieden und verschob ihre Reisepläne. . Sie wartete uns wartete, öffnete weiter die Entreetüre, wenn es klingelte, servierte das Frühstück und das Mittagessen bei.dem Urenkel ihrer einstigen Herrschaft, und schließlich auch bei den.Ururenkeln. Sie wartete fast weitere 36 Jahre, ohne „nach Hause" . fahren zu können. Aber schließlich konnte auch die brave Carolins nicht mehr warten. Sie starb lIZjährig vor einigen Tagen m Pau in Südfrankreich. Sin Brillaatenarmband tum »Ine« Fisch vrrschlmft. Auf der Tuche nach dem 25MW»DoÜ«'gisch. Aus New-York wird gemeldet: Frau Albert D i ck S, eine Millionärin aus Chikago, unternahm, wie die Blätter be-. lichteren, in Lang Brach in Florida eine Bootsahrt auf hem Key-Fluß. Bei einer Men Armbewegung rutschte ihr ein Brillanünarmbans im Werte von 25.000 Dollar von der Hand und äel ins Wasser. Frau Dicks konnte beobachten, wie ein großer F i j ch auf das Armband zuschoß und es v e r s ch l u ck t e. Die Dame hat einen Preis von 1000 Dollar für denjenigen Zisch« ausgesetzt, der drn Fisch mit dem kostbaren Magennha lt'zustandebringt. Sämtliche Fischer der Umgebung esinden sich in fieberhafter Tätigkeit, um den Fisch, '-c 25-000 Dollars wert ist. aus den Fluten des Key-Auttes zu mgeln. tPfcittf fWWainwffttiHt ~_SO. Sännet 1926_fh, 24», MeMenopfemng in NewZork. Weiße hnMgrn de« „«oodoo-Uolt'. — Polizei verhindert im letzte« «ome«1 eine Aus New - Dork wird gemeldet: Tic Zeitungen berichten von einem aufsehenerregenden Versuch einer Mcnschenopferung im Herzen von New - Aork. Das Menschenopfer sollte im Namen des auf der Insel Kuba unter den dortigen Negern heimischen „Voodoo-Kultcs", jedoch von Weißen, dem Götzen dieser barbarischen Religion dargebracht werden. Ein Ehcpaa? namens Josef Musca und Frau führte eine junge Frau namens Rosa Parello in seine Wohtlung, 18 Parkstreet. Als das Opfer den Raum betreten hatte, wurde es niedergeworfen und geknebelt, so daß die Frau kein Glied bewegen konnte. Das Zimmer war mit schwarzen Samtvorhängen drapiert, von der Decke hingen Totengebeine herunter und in der Mitte des Zimmers war ein von brennenden Fackeln umgebet!er Altar errichtet, aus dem der Götze des Voodoo-Kultes thronte. Frau Parello wurde von Musca und seiner Frau geknebelt vor den Altar gelegt und die beiden zogen scharfe Dolche hervor und begannen große Stücke Fleisches vom Körper der Unglücklichen a b z u s ch n e i d e n. Im Narl'Smil'FranM-Hand'chriftr«. Von der Gemeinde Wien angekaust. Aus dem Rathausc wird uns mitgeteilt: Die Witwe des Schriftstellers Karl Emil Franzos hat. der der Gemeinde Wien den gesamten handschriftlichen Nachlaß ihres Gatten zum Kauf angeboten. Es handelt sich um einige tausend noch u n v e r ö f f e n t l i ch t e B r i e f e von berühinten Männern der letzten Jahrzehnte, außerdem um viele Handschriften des Dichters Franzos selbst. Die Gemeinde hat nun diesen Nachlaß erworben, wodurch die Wiener S t a d t b i b l i o r h e k um zahlreiche wertvolle Stücke bereichert worden ist. * 6 Die Wiener Mische Kultusgemrinde hat sich wieder einmal die günstige Gelegenheit, den handschriftlichen Nachlaß eines der eigenartigsten jüdischen Ghettodichters zu erwerben, entgehen lassen. Zu der von den zionistischen Mandataren im Kultusvorstanbe immer wieder geforderte jüdische Kulturarbeit gehört auch die Rettung jüdischer Kulturdokumente für jüdische Kulturanstalten. Gewiß ist die Wiener Kultusgemrinde nicht in so guter finanzieller Lage, um alle Möglichkeiten in Vieser Richtung mit eigenen Mitreln ausnützen zu können, aber der Wiener Kultusvorstand kann dasselbe tun, was andere ähnliche Körperschaften des Auslandes in solchen Fällen tun. Sie schassen sich durch ihren Einfluß und, sagen wir auch durch Erziehung, einen Kreis von jüdischen Kulturmäzenen, die niemals versagen, wenn es.sich um die Erwerbung solcher der Bedeutung des Judentums:a!§ Kulturfaktors unter den Völkern bezeugender Dokumente handelt. Und Karl Emil Franzos und seine ganze Dichtung stehen doch gewiß außerhalb allen Verdachtes jüdischnationaler Tendenz.l * Anitta Mller-tzbhen über ihre Amerikareise. Auf Einladung der zionistischen Bezirksorganisation für die westlichen Bezirke hielt gestern Frau Anitta Müller-Cohen im dichtgefüllten Saale des Jndustrichauses einen fast zweistündigen, äußerst interessanten Vortrag über Hre Eindrücke über Amerika und die amerikanische Judenschasi. Wir kommen, auf die Ausführungen, die sich durch Sachlichkeit -nd eindrucksvolle Darstellung amerikanischen Lebens und Wesens auszeichnetesi und. von den Zuhörern, unter denen die bedeutendsten Persönlichkeiten, des. Wiener Judentums zu sehen waren, mit enthusiastischem Beifall, ausgenommen wurden, in unserer morgigen Nummer ausführlich zurück. Me rkonMche PattMeuer. 3. A«A»ei». Das Zionistische Landeskomitee gibt hiemit nachstehende. Hesinnungsgenosjen, die ihre Parreistener gezeichnet, respektive gezahlt haben, bekannt: Josua Back, 25:. Sanel Beer, Dr. Artur Czeezowie ka, Dr. Heinriär Glanz, Oskar Goldschmied!, Mos.'s Hammer, Salo Hannel, HanS Kandl, Dr Oskar Karbach,, Dr. Alfred Löwy, E itil Nimhäuser, Daniel PollarscheL, 2. Paßweg, Dr. Dagobert R'ba° cjero3fi, Leopold Sitzmann. Bernhard Steinkl.'in. Dr. Rudolf Strisower, Hofrat Dr. Ludwig Werner, I. H. Waltuch. Zionistische Frauengruppe Alsergrund: Frau Beer, Frau Böhm, Frau Bellak. Frau Rabb. Friedmann, Frau Finkelstein, Frau Goitesmann, Frau Goldhammer, Frau Grimberg, Frau Jerusalem, Frau Sofie Löwenherz, Frau Rosalie Leser, Frau Anna Lrnstein, Frau Ostermann, Fwu Sabine Paß.veg, Frau Pollak-Parnegg, Frau Richter, Frau S. Richter, Fcau Sadger, Frau Schmerler, Frau Dr. Georg Winer, Frau Ungar. Akademische Verbindung Bar-Kochba: Jonas Ettinger, Rafael Gerstenfeld. Theodor Lantos, Jo'es Reumann, Markus Nnßbaum, Marin Pchmcr, Wolf P.dhwzer, Israel Seidmunn. Julies Spiegler, Abraham Täufer, - Zwr. .Wieselberg. Zimmer tvaren mehrere Anhänger des Voodoo-Kultes durchwegs Weiße, versammelt, die während dev „Zere< monie" Gesänge murmelten und ihre Glieder i» wilden Tanzbewegungen verrenkten. Auf die entsetzlichen Hilferufe der Frau Parello tvurden Nachbarn im Hause aufmerksam und alarmierten die Polizei. Die Schutzmänner eilten die Stiege hinauf, schlugen die Tür zu der Wohnung, in der die M e n s ch e n s ch l a ch t u n g im Gange war. ein und kamen gerade zurecht, um Frau Parello den Dolchen ihrer Peiniger zu entreißen in dem Augettblick, als ihr die Kehle durchschnitten werden sollte. Tie unglüchliche Frau wurde mit grüß- , Itcfjcn Schnittwunden am ganzen Leibe in lebensgefährlich verletztem Zustand? in ein Sp'tal übergeführt. Josef Musca und seine Frau wurden auf eine psychiatrische Klinik gebracht, wo das Ehepaar auf seinen Geisteszustand geprüft werden soll. Die übrigen; Teilnehmer an der scheußlichen Zeremonie wurden ins Gefängnis eingeliefert. Der Vorfall erregt in New-Zfork riesiges Aufsehen, zumal als man bisher der Meinung war, daß der Voodoo- Kult ausschließlich unter Negern Anhänger hat. Der Tod. drn er ihr gab... Doppelleben, die nicht selten Vorkommen, sind nicht lebensfähig; eines Tages erreicht sie ihr Schicksal. So geschah es mit Felix Gerbauld, von dem die livische Gerechtigkeit Sühne heischt für die Tat des Felix v. Kundegraber. Dieser nach 18 Jahren, aufgeklärte Mord beleuchtet grell die Tiefen der menschlichen Triebe, wie sie nur ein Dostojewski schauen konnte. Es ist klar, daß Kundegrabers Mord, begangen an Mizzi Schmidt, nicht ungesühnt bleiben konnte. Das fühlte der Mörder selbst und doch klammerte er sich an die Hoffnung, daß die Tat verborgen bleiben kann. Sein Gewissen aber quälte ihn und zwang ihn zu eir.cut Geständnis. Bor den Menschen seines Umkreises beschuldigte v: sich selbst des Mordes, in der unbewußt erwünschten Hoffnung, diese werden ihm den Gerichten überliefern. Sie aber schwiegen zu jener Zeit. Warum? . . . Felix floh in die Fremde. Wenige. nicht genaue Nachrichten liegen vor über diese 13 Jahre, aber sic genügen, um zu verraten, daß der Mörder vor seinem Gewissen nicht fliehen konnte. Unter falschem Namen wollte er ein echtes, geläutertes Leben beginnen. Der Fahnenflüchtige aus den Reihen derer, die durch gesellschaftliche Gesetze gebunden sind, reihte sich in die Fremdenlegion ein. ^)ort glaubte sich der für seine Eltern, aber nicht für die Polizei gestorbene Täter sicher. Und als er nach Frankreich zurückkam, knüpfte er eine Frau an sich und im Trubel der Hafenstadt suchte er einen Hafen für seine gequälte Seele. Es trwb ihn aber von dort für kurze Zeit nach Wien, wie Raskolniloo nach Ermordung der Lisavetora« den Ort aussuchen mußte, i>- welchem er seine Ruhe verlor. Das wurde dem Täter zum hängnis. Seine Jugendgenossen mußten Nachricht davon haben, daß er in geordneten Verhältnissen lebe, während, sie selbst nach einer „glorreichen Zeit" in der Heimat darben mußten. Verbitterung und Neid erfüllten sie und sie machten, wie die Polizei berichtet, vertraulich die Angaben über den ihnen bekannten Mörder der Mizzi Schmidt. In Marseille ereilte ihn sein Schicksal, das sich in Verfolgung seiner Ziele unerforschlicher, von Liebe und Hatz geleiteter Rächer bedient. Und wer weiß, ob nicht der Täter selbst die irdische Gerechtigkeit als Erlösung von seinem Doppeldastin empfinden wird. Der Tod, den er ihr gab, mußte ihn fmher oder spater zur Strecke bringen. T. N, BortrLge Mer Mlkerbuvdfragen. Wir im Vorjahre veranstaltet auch in diesem Jahre Oesterreichische Völkerbundliga, Ml» Oestrrreichische Friödensgesellschaff und die Internationale Frauenliga . gemeinsam einen. Vortragszyklus über Völkerbunds ragen all der Wiener Universität. Es werden sprechen: am 28. d.: Botschafter a» D. Doktor Konstantin Dumba über: „Völkerbund und Paneuropa"; am 30. d.: Dr. Josef L. K u n z über: „Das Problem fet Rüstungsbeschränkung im Völkerbund"; anr 6. Februar: Hosrat Professor Dr. Alfons Dopsch über: „Geistige Koorpevativn im Völkerbund"; am 13. Februar: Rudolf Gold scheid über: „Die Aufgaben der Weltwirtschaftskonferenz des Völkerbundes"; . aw 20. Februar: Professor Dr. Alfred Verdroß über:. „Völkerbultd und internationale Verwaltung, insbesondere das «aargebiet"; am 27. Februar: Hofrat Prof. Dr. Klemens. P i r q u e t über: „Die Leistungen des Völkerbundes ans dem Gebiete det Hygiene"; am 6. März: Prof. Dr. Leo 2 t r i sows r über: „Der Ständige internationale Gerichtshof"; am 13. März:. Provektoi Prof Dr. Hans Sperl über: „Internationales »ltd privatel Schiödsgericht"; am 20. März: Reichstagsabgeordneter Prof Dr. Walter S ch ü ck i n g ans Berlin über: „Die Probleme bet Völkerbundresorm"; am 27. Mär;: Minister a. D. Prof. Dokto> Josef Redlich über :„Das tKerk vcn Lacorno und die Völker bundidee". Sämtliche Borträge finden an Samstagen um 7 Uhr abend im Hörsaal 33 der juristilschen Fakultät statt und sind allgemein zu Länglich.

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