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Wiener Morgenzeitung · 1926-01-17 · Heft 2479 (17.1.1926) · p. Seite 14

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2479 (17.1.1926)
Date
1926-01-17
Page
Seite 14 (sequence 14)
Language
German
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geht 14_Dien, Sonntag Volkswirt. Ne AMe am Scheweweze. Bon Dr. Heinrich Schreiber. Mrt dem Goldbilanzengesetz gelangt di-e Aktie an einen Wendepunkt. Sie schließt mit der Vergangenheit ab, um in ein neues und voraussichtlich besseres Leben einzugehen. Das Goldbilairzengesetz ändert doch sie Bewertung des Vermögens der Aktiengesellschaft und damit auch den Wert der Aktie. Die Aktie wird aus ihren Goldinhalt geprüft und der ermittelte Wert ihrem Nominale ausgeprägt. Aktiengesellschaften und Aktien, die diese Probe nicht bestehen, werden zum alten Eisen geworfen und ausgeschieden. Dies geht so weit, daß auch Bruchstücke von Aktien, die diesen Wertgehalt nicht füllen, ausgereiht und abgeschnürt werden. Sie werden aus der Summe der Anteile Zwangsweise gestrichen. Nur waS ganz und echt ist, bleibt gesiebt zurück. Die Vergangenheit wird also auSgewischt. Die Zukunft gehört der neubewerteten Aktie. Daraus folgt, daß bis zur Eröffnung der Goldbrlan; die alte Wie sich in einem Schwebezustand befindet, gewisiermaßen in der Lust hangt. Mit der Govbilanz erst darf sich die Aktie wie neugeboren fühlen. Zwar an ihrem legitimen Verhältnis zur Aktiengesellschaft wird nichts geändert, mag auch die neue Struktur in Kapital und Zahl der Aktien und im Nennbeträge den Quotenanteil der Aktie von Grund aus verschieben. Mein die Zusammenhänge, die zwischen Aktiengesellschaft und Aktien geknüpft sind, wechseln, ohne jedoch vre Formel, für die Zusammengehörigkeit aufzulösen. Diese ist die gleiche geblieben Nach wie vor umschlingt Aktiengesellschaft und Aktie das gemeinsame Band des Gesellschaftsvermögens, das eben in Aktien (Gesellschaftsanteile) zerlegt ist. Wird michin durch die Neubewertung das Vermögen wachsen, wird auch der Mrt des Anteiles si>er Aktie) steigen und umgekehrt, wird das Vermögen abnchmen, fällt auch der Wert der Aktie zurück. Freilich an der Neubewertung des Kapital s a l l e i n l i e g t e s n i ch t; es tritt noch als weiterer Koeffizient der Ertrag (die Tividenve) hinzu, der erst das Maß des Neuwertes voll macht. Soll sich nämlich der neutaxierte Gowwrrt behaupten, muß ihm auch der Ertrag angemesien sein und mit Recht kann man daher behaupten, daß das GoDbilanzrngesetz der Aktie zur R e n a i s s a n.c e vor allem deshalb verhilft, weil cs wieder zur Bereinigung von Substanz- und Ertragswerttheorie Zurückgefunden hat und dieser gesunden Kombination die Treue bewahrt. Die Herrlichkeit der Substanztheorie, welche die Jnflatronsperirde gcheizt uns gezüchtet hatte, ist verblaßt, sie muß sich bescheiden und sich in die Herrschaft mit der Ertragswertcheorie teilen. Darin freilich offenbart sich ein merklicher Gegensatz in der sonst naturgemäßen Interessengemeinschaft zwischen Aktiengesellschaft und Aktie. Der Gewinn ist es, verabeide trennt. Was die Aktiengesellschaft erwirtschaftet und an Gewinn erzielt hat, fordertdie Aktie für sich. Hier hat die Solidarität ein Ende. Werdings ist auch diese Teilung und Scheidung mit einer gewissen Einschränkung zu verstehen: denn die Aktie erhält auf die Hand nur den Gewinn, der ausgeschüttet und verteilt w>rd?Zurückbehaltener Gewinn bleibt in den Kassen der Aktiengesellschast und mehrt ihr Vermögen; erst verteilter Gewinn fließt m.die Tasche der Aktie, erhöht ihre Barschaft, scheidet aber aus dem Vermögen der Aktiengesellschaft aus.- Hat mithin in der Aera der Inflation der Bermögenswert der Aktie die Hauptrolle in dem Film gespielt, wie die Aktie der Geldentwertung entschlüpfen kann, wird nunmehr in der Aera der Geldstabilisierung und der Umstellung auf den Goldwert der Ertrag der Aktie das treibende Element für ihre Einschätzung. Je heftiger er gärt und je kräftiger er reist, desto lebhafter wird die Aktie in der Gunst des Marktes steigen. Die D i v i d e n d e n p o l i t i k, die der Aktie gerecht wird, gelangt, nachdem fie die Sturmjahre der Ueberspekulation hinter sich hat, welche über den Coupon verächtlich und naserümpfend hinweggegangen ist. Widder zu Ehren. Die Dividende vor allem ist das Wahrzeichen, ob und wie die Aktie und mit ihr die Aktiengesellschaft gedeiht, fte allein der Steg, welcher den Abstand zwischen Aktiengesellschaft und Aktie überbrückt. Braucht es da noch eines weiteren Anstoßes, den Uebergang zur Goldbilanz so rasch als mögl ich einzuschlagen, den Weg, auf dem der helle, klare Schimmer des wahren Wertes voranleuchtet: An diesem Scheideweg hält die Aktie. Mag ch.r das Gesetz selbst, wie sein Wortlaut besagt und der l e tzte steuerrechtliche Durchführungserlab bekräftigt, noch so weit dehnen, mag er sich noch so beträchtlich ziehen, dir Aktie, wenn sie sich aus ihrer Niederung erheben und wieder Zug- und Flugkraft schalten soll, tut wohl und weise daran, chm nicht auszuweichen und noch länger in die Irre zu gchen. Hie RhoduS, hie falla! Das Go'db'lanzengesey ist da, jetzt heißt es, Farbe bekennen. Will die Aktie ans dem Wust und dem Wirrsal der Inflation herauskommen und den stürmischen Wogen, die sie in die Tiefe ziehen, entrinnen. dann wage sie den Sprung, der eigentlich kein Wagnis bedeutet.weil er nicht ein Sprung ins Dunkle, sondern in die Offenh e i t u n d K l a r h e i t ist, weil er in das richtige und geruhige Fahrwasser der Gedbewertung und zur gesunden'Fortentwicklung führt. Der Sprung wrrd die Aktie nicht reuen; der Sch-'beweg, an dem er getan wird, lenkt zu einer besieren Zeit. Jede Zeit hat die Aktie, die sie verdient, was und wieviel aber die Zeit verdient, zeigt just die Aktie an ihrer Marke. rile gotat&ilfe ffit feit W'.schkn Aaulleute in Poirn. (Eigendierist der ..Wiener Morgenzeitung".) Berlin, 16. Jänner. Wie bereitgemeldet, finden hier Beratungen des europäischen Direktoriums des Joint mit Vertretern jüdischer Orgamsnionen in Polen statt. Nach einem ausführlichen Referat Dr. K l u m e l i über die gegenwärtige Wirtschaftslage der Juden in Polen wurde beschlossen, 130.000 Dollar den jüdischen Kooperativen in Polen inFormvonKreditenzu gewahren. _Wiener Morftenzellnnst_ tos «nqönfttoc Wrenlahr 192S. ffi» JlBiMM d>r SütHnSfUcnftit V«pper.»r«»->» In der am 16. s. unter dem Vorsitze des Präsidenten Bernhard Popper-Artberg und in Anwesenheit des Börsekom- Missör-Steüverkrelers Ministerialrates Dr. Franz Zorn abgchältcnen Plenarversammlung der Wiener Börsekammer wurde sie Wahl des Präsidiums für das Jahr 1986 vorgenommen. Es wurden Herr Bernhard Popper-Artberg zum Präsidenten, Herr Samuel 2 t e i n h ü b l zum ersten und Herr Julius Stern zum zweiten Vizepräsidenten wiedergewählt. Präsident Popper-Arrberg wies darauf hin, daß sich die Wünsche und Hoffnungen, eie er vor Jahresfrist ausgesprochen habe, leider nicht erfüllt hätten. Das abgelanfene Jahr sei eines der schlechtesten gewesen, welches die Börse durchgemacht habe. Es sei nicht nur durch den Tiefstand der Kurse gekennzeichnet, sondern auch durch das überms drückende Nachlassen des Geschäft sumfanges und im Zusammenhangs damit durch das Fehlen jeglicher Verdien st Möglichkeit. Die Börse jedoch habe kein Schuldbekenntnis abzulegen, sondern die Ursachen liegen in den allgemeinen europäischen Verhältnissen. Min dürfe sich rber den Glauben an eine Besserung nicht nehmen lasten. Wenn sich doch einmal das Blatt tuenden werde, müsse die Börse gerüstet und au'recht dastehcn und. immer darauf Hinweisen können, daß kaufmännische Ehre und Gewissenhaftigkeit sowie ^ie Heiligkeit des Wortes Grundsätze sind, die sie nie verlassen werde. Einige Hilfe erwarte die Börse von der in Aussichlge st eilten st arkenErmäßigungderEffekten- Umsatzsteuer. Der Präsident schloß mit Wor'en der Hoffnung auf bessere Zeiten und sprach den Mitgliedern der Kammer, den ausgezeichneten Funktionären des Börsekommistariars und dem stets bewährten Bureau den herzlichsten Tank aus. Der Rückgang des Wiener Börsenbesuches. In dem Geschäftsberichte der Wiener Börsekammer für ins Jahr 1925 w:rd auch die Zahl der ausgegebenen Börsenkarten für die Effektenbörse angeführt. Danach betrug im letzten Jahre d'e Anzahl der ausgefertigten J hreskarren 1343 gegen 1897 im Vorjahre und 1900 im Jahre 1923. Allerdings ist die Summe von 1343 Jahreskarten für 1925 noch immer größer als die vom Jahre 1919, in welchem nur 872 Jahreskarten ausgestellt worden waren. Der Rückging der Börse kommt auch in der verminderten Zahl der Schrankenplätze zum Ausdruck. Es waren im letzten Jahre nur 141 Plätze belegt worden gegen 184 im Jahre 1922. Auch die Anzahl der Bankeraehilfen hat eine starke Verminderung erfahren. Es wurden nur 188 Bankengehilsenkarten gegen 430 im Jahre 1924 msgegeben. Im letzten Jahre wurde die Notierung von 17 Anlagewerten und 13 Aktien an der Wiener Börse eingestellt. vor dem Mschlnb der ökrrreichischeo Handels, ne.tenses mit Ungar». Die österreichische Regierung ist nachgiebig. Eine Reihe von Anzeichen sprechen dafür, daß der in Schwebe befindliche Handeltvertrag Oesterreichs mit Ungarn doch in Kürze fertiggestellt werden würde. B.'kanntlich beruhten die Hauptfchwierigkeiten darauf, daß Oesterreich bisher einen unnachgiebigen Standpunkt in der Mehl- und Weinzoll f r a g e an den Tag legte. Die Weinbauern unter den österreichischen Agrariern wollten auf keinen Fall der ungarischen Landwirtschaft ein größeres Einsuhrkontingent an Mein zugestehen. Sie erklärten, durch die Einfuhr größerer Weinmengen geschädigt zu werden. Ebenso forderten auch die öfterreichlichen Mühlen die Ausrechterhaltung des österreichischen - Mehlzolls. Auf diese Forderungen Oesterreichs konnten sich die ungarischen Unterhändler nicht einlassen, da das Interesse der ungarischen Landwirtschaft und der ungarischen Müh'en eine größere Ausfuhrmöglichkeit ungarischen Mebls und Weins erfordert. Für ihren Standpunkt hatten die österreichischen Weinbauern den stöberen Ackerbauminister B u ch i n g e r und die christlichsoziale Partei gewonnen. Die Gegensätze zwischen Oesterreich und Ungarn schienen unter die'en Umständen fast unüberbrückbar. Nun ist dürch den Weggang des Ackerbauministers BuchingerMnd durch seine Ersetzung durch den Vertreter dcs weinbausteien Tirols ein Mann ins Ackerbauministerium gekommen, welcher nicht mit derselben Intensität die Interessen der Weinbauern vertritt. Der Widerstand von die'er Seite ist infolgedesien bereinigt worden. Gestern hat sich ein Ministerrat mit dem Handelsvertrag te'aßt und hat neue Richtlinien für den Abschuß des Handelsvertrages mit Ungarn genehmigt. Es ist infolgedessen der baldige Abschluß des Vertrages zu erwarten. Montag treffen die ungarischen Unterhändler wieder in Wien ein, um die letzten Beratungen über den Handelsvertrag zu pflegen. __ eine euroMsche Federal Sle'nve »nnf. Das Ergebnis der amerikanischen Besprechungen Montague Normans. - London, 16. Jänner. (Tel.-Komp.) Nach einer Meldung der „Morningpost" aus N-w-Aork wird als Ergebnis des Besuches des Gouverneurs der Berit von England, Montague Norman, so gender Plan angegeben: Die gesamten Bankkräfte Englands und Amerikas vereinigen sich, um in Europa eine Fed:ral Reserve Bank zu gründen, deren Aufgabe die f i n a n z i e l l e W i e de r- Herstellung Europas und die Erhöhung der Kaufkraft sein soll. Di« ersten Bemühungen würden sich auf Deutschland konzentrieren. Sem es gelungen sei, wieder ein günstiges Verhältnis zwi chen Einfuhr und Ausfuhr zu sckiaffen. Zu diesem Zwecke werde eine Revision des Dawes-Planes erwogen, so daß die deutschen Zahlungen mit der deutschen Handelsbilanz in Ueberemstimmung gebracht werden können. 17. Jänner 1926 Nr. 24?» Der gestrige Privatderkehr. Die feste Tendenz des Vortages übertrug sich .inch auf den gestrigen privaten Effektenhandel. Stützend wirkten die festen Berichte aus Berlin uns das Deckungsbedürfnis der Budapester Kontermitte, weiche in ungarischen ZUchlemverten sehr engagiert ist und nun zu jedem Preise Deckungen vornintmt. Auch bas Geschasi in Staatse:senb>hnwerten war überaus lebhaft. Letztere und Bau'.ofe profitierten 1000 v'ä 5000 K. Gesucht waren auch Karpathen-Petroleum und Naphtha. Ter übrige Markt war freundich. Festigung des französischen Franken. Die Kvmpromißverhindlungen im französischen Finanzausschuß führten im Verein mir dem gebesserten Auswe's der Banque de France zu einer Festigung des französischen Franken. Schon der Eröffnungskurs lag sehr fest. Bei verhältnismäßig geringen Um'ähen stieg die Devise Paris in Zürich von 19.31 auf 19.63. Besonders beruhigend tvirkte die Meldung, daß sich endlich nach langer Zeit die N o t e n z i r k u la t i o n um 654 Millionen Franken vermindert habe und auf 51.327 Millionen gesunken ist. — Die Devise Warschau lag ganz unverändert. — Freundlich lag London, während die Kursänderungen der übrigen Deviseir unbedeutend waren. Insolvenzen. Wie uns mitgeteilt tvird. ist die Firma F l e i s ch n e r u. K e m e n y, Seiden- und Texülwarenhandel, 7. Bez., Mariahilferslraße 47, in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Den Passiven von 12 Milliarden stehen Aktiven von 9 Milliarden gegenüber. Die Schwierigkeiten sind auf den eingeschränkten Export-' verkehr nach den Nationa.'staaten zurückzirführen. Es wird der Versuch unternommen, die Schwierigkeiten außergerichtlich beizulegen. — Das Zivillandesgericht hat über d:s Vermögen des Industriellen. Benedikt Arnheim, zuletzt 1. Vez.. Hcge.'gaste 17, den Konkurs eröffnet. Wie erinnerlich, war Arnheim der Gesellschafter dcs Bankiers Emil Popper und soll nach dessen Angaben durch unlautere Machinationen die Insolvenz Poppers herbeigeführt haben. Arnheim sei dann geflüchtet, sein Aufenthalt ist bisher nicht bekannt. In dem gerichtlichen Ausgleich hat Popper seinen G'äubigern außer der Ausg.'eichsquote von 40 Prozent ferne Ansprüche gegen Arnheim, deren Höhe noch nicht feststcht, zediert. Dr. Krasa wurde damals zum Treuhänder der Gläubiger bestellt, damit er diese Forderungen eintreibe. — Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über Josef Wayta,' Koh.'enhänd'er. 6. Vez.. Schönbrunnerstraße 112, über Berta Goldenberg. Geschintsirau. 3. Bez.. Fasangaste 3. und über Marie B l a u st e i n, 7. Vez.. Lerchenfelderstraße 59. England wird ein Schntzzolland. Aus London, 16. d., wird telegraphiert: Der Präsident des Syndikats für Eisen und Stahl legte in einer Rede in Glasgow die Notwendigkeit dar, Schutzzölle für die englische Eisenindustrie einzuführen. Ti« Schutzzölle, müßten früher oder später kommen, da die Entwicklung darauf hindränge, daß England ein Schutzzollland werde. — Tie Vertreter der britischen Leinenindustrie haben dem britischen Handelsamt ein Ansuchen um Schutzzoll auf Grund des Jntustrieschutzgesetzes unterbreitet. Tie Angelegenheit berrifft ha^tfächlich Belfast. Tie Schwierigkeiten sind durch oen Umst nd hervorgerufen, daß russischer Flachs in ungenügenden Quantitäten verfügbar ist und das irländische Produkt daher so M Preise stieg, daß l ritsche Lemenweber nicht mchr mit Belgien, wo das Rohmaterial billiger zu haben ist, konkurrieren können. Amerikas Kamps gegen Englands Gummimonopol. Aus Washington, 16. d^ wird telegraphiert: Bor.dem Grrmmiunlersuchungsausschuß des Kongrestes erklärte Firest o n e, daß n-ch seiner Ansicht eine ausgedehnte Anlage amerikanischer Kapital'en in Gummipflanzpngen das einzige Mittel zur Lösung der durch das britische Monopol geschaffenen Lage sei. Er halte weder Einfuhrzölle noch Repressalien gegenüber England für ingebracht. Die Vereinigten Staaten müssen Gummianpflanzungen auf den Philippinen anlegen. Wiener Produtirenbörte. Au« dem peOrlgen M rkt erfuhren dWeizeninei'e w'tere Erbätmngen. Gerste, Haler und Mebl gaben leichtnach, wahrend Roggen betim>p:el blieb. Es noiieUev. Weizen: Inländischer 41- bis 4150, Ungarische, > Tr etß 79/40 Ktloaiamm 47.— bs 49. , Ungarischer 45.— bis 46-, Jugoslawischer 76 Kil0i'ramm —bis —. JugoNavischer 77/7b Kilogramm —. bis-. Roggenr In ändncher Marchfelder 28 2b bis 28 75 Bester Boden 27.76 brS 2825 Gerste: Bra. wäre rniändische 85.- bis 41. -. böhmische mäbrt'ch--bis —. Ma > S: Jugo- '«awischer 21 75 bis 22 75 Ein quantin neu 32.— b!s r-3.— Haler! Jnländi cher 27.50 bis 29.-. R e i S: Jtalieni'cher d2.— bis 53.-. Buima 62.— bis 63.—. Mablyrodukte: Gnev nländiicher 82 - brS 53 - . Meuenmebl " n.anüvcheS 77.- bis 79.— Äochmebl v «nländstchetz 68.- bis 70— Brormed> nlön^s'che» 46.— M» 50 Berliner Börcke vom 16. Jänner: Auch der heutige Berkehr eröffnete in sehr fester Haltung Maßgebend für diese Lendenz war die rege Berei.igung des Auslandes und des Publikums, welche durch die amerikanische Kreditgewährung an die kleineren Jndristr'crr angeregt wurden. Ter slüssiae Geldmarkt steigerte' noch weiter das Interesse, so daß die meisten Effekten, vor allem aber Mont.'n-, Schifsahrts- und Farbwerte 3 bis 5 Prozent profitierten. ES notierten m euum 23.5^ u. vumoiiroen neue 1"80 J* euerreichilche ^laalsvavn 20.50 Tarni'tädlei r an 1»7b. Tem'ch« M550 Dresdne, tan 11025 Ceft. Kredtt 6 87 Ceft. L kn verbau RetchSban' 148.75 Wiener Bankverein 6— Umonban 6 37, Tamile, Motoren 94 50, Fetter» & Guilleaume 109 50, Tuuamit Robe» 87.—. , Die Jeoileiilurle. ^Zürich, 16. JSnuer. Tevnenl"' e von 12 Udr.)- Berit»« ,83.25 »rüfcö,, ouaiit) "605 2^8.05,, New-'-or' 07 75 .517.62, Louoa" 25.15»/« 25.15»/» ' ar»S 19 63 19 81»/. v mlnnti .090'/, '20.69 . Br>i"0 847»/, 28.50. MO»*fm,uj»ep 12897*/, (129 — ZwM'alm 18867'/, 138.75 ' slo 105 50 105 V0 obm 78.E0 73 25,. 2!5,re» L14 50 81450,. xav 17 84 16.84 Bmane., 0M72k8'/, '0.007840. > urtiiei, -31 (2.80»/,), Belgrad 9.14'/, (9.14'/,,. Sokia ">«»/. 8 60,, Wmchau —rwrer» 73.87 7387'/, ur 1>w Schilling. 84 «»ich«», 16. Jänner. (DevOen.. Belgten —vis —, "erst»» — — w» uoflnnf 298 97 "«« 294 43, roudvn 8541 bis 95 59 'Keiv-Bör 728- > 782— varr« 3781 \ti 27.94 Schwe» 140.5-0 " 141.50, Budqvest bis Bra» 2160 eis 21.70 e» 103 5u oi« 108.— für 100 Schilling, Italien vrs —. Stockholm —VW —. Bukarest dis . ASt- «t^ue-an. -

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