Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2478 (16.1.1926)
- Date
- 1926-01-16
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Ar. 2478 _Men, Samstag M Paneurova möglich? Ei« kleiner, gebückter Jude, inmnerfovt geigend, sah. Dtajc Seidenwurm bei Hitze und Regen aus der Marien brücke. Seine Töne klagten das Leid eines Wjährigen gebrochenen Mnschen. HakbeEndet, konnte er nicht sehen, ob chm der der vorübereilende Passant ein Mmosen zugeworfen hat oder nicht. Er dankte allen, den einen für ihre milde Gaibe, den anderen für ihre Hartherzigkeit. 25 Jahre, erzählte mir Max Seidenlwurm, ist er schon Straßenmusikant, den Bewohnern dieser Gegend eine bekannte Erscheinung! Mit einem rituellen Käppchen bekleidet, geigt er sein Leid den Wellen der Donau, die, immer vorwärts getrieben, sich im Wewneer des Glends ...dgültig verlieren. Unwillkürlich lammen Mir die wunderschönen Worte Heines in den Sinn: Und all die Tränen, sie fließen Im stillen Verein, Sie fließen und ergießen Sich all in den Jordan hinein! .... Und als heftige Winde den Winter zu verkünden begannen, stand auf einmal die Marienbrücke verwaist. Seidenwurm war weg und niemand frug nach chm. Im Durchgang des Hauses, daö die Produktenbörse beherbergt, faitb ich den alten Straßemnusikanten. Seidenwurm verließ seine Sommerwohnung, seinen Strandort auf der Brücke und bezog sein Winterquartier! Geschützt zur Not vor Frost, geigt er hier, wie früher auf der Brücke, aber nicht mehr allein. Zusammen mit Peter Kavlunder, 51 Jahre alt, chemaligem Schützen eines Tiroler Jägerbataillons. Der lebensinvalide Jude und der kriegSinvalide Christ fanden sich in Not vereint! Eine neben ihnen aufgestellte Kiste verkündet die Firma: Max Seidenwurm; sein Gefährte nennt sich ,^Kriegsinvalide". Rufen sich freund" und unterstützen sich gegenseitig. Dex blinde Seidenwurm hat noch halbwegs gesunde Füße, der mit einer Fußhalbprothese versehene Karlunder besitzt noch die ungetrübte Sehkraft seiner Augen! Diese Verbindung läßt mH daran glauben, daß Paueuropa möglich ist! £ Tulo Nuffenbsatt. Sette Rauschgifte. In China breitet sich ein neues Laster aus, das vielleicht bestimmt ist, die Opiumseuche abzulösen. Dieser Wechsel erscheint um so verhängnisvoller, als nach dem Gutachten Sachverständiger dieses neue Narkotikum ungleich schlimmere Fotzen zeitigt als das Opium- ' lasier, da es den Menschen, der ihm verfallen ist, binnen vier bis fünf Jahren ins Grab bringt. Das gefährliche Mittel stellt sich in Form einer Rauchpille dar, die aus Hewin, Diazetylmorphin, salpetersaurem Strychnin, schwefelsaurem Chinin, Caffein, Milchzucker und Zucker zusammengesetzt ist. Die Dosierung ist so be- messen, daß eine vcrhältnismäßtz kleine Menge dieser Bestandteile für 10-000 Pillen ausreicht. Wie rasch dieses Rquchlaster Fort- , schritte gemacht hat, geht aus den großen Quantitäten Strychnin' und Coffein Hervor, die zurzeit zwecks Anferttzung der Rauchpillen in China eingeführt werden. Sind doch im letzten Jahre allein in Schanghai 22.284 Pfund Coffein und 1304 Pfund Strychnin eingeführt worden. In Anbetracht der drohenden Gefahr hat sich eine englische Firma, deren Spezialität der Export von Drogen nach dem Osten ist, steiwillig der Pekinger Antiopiumgesellschaft gegenüber verpflichtet, in Schanghai weitere Lieferungen nicht mehr zu machen, bis ihr zuverlässige Bürgschaft für die legale Verwendung der eingeführten Drogen gegeben ist. Da Strychnin nicht zu den Drogen, deren Ausfuhr verboten ist, gehört, so ist dieses freiwillige Anerbieten der Firma mit besonderer Genugtuung zu begrüßen. Die chinesischen Behörden sind eifrig bemüht, das Ursprungsland festzustellen, aus dem die großen Quantitäten Hewin stammen, da§ den Hauptbestandteil der Rauchpillen bildet. 1 Wiener Müryerizeitrrng__ Letzte Nachrichten. Wechsel in der Sowlelregienms. (Eispudienfl der „Wiener Morgenzeitung".) Atoskau, 15. Jänner. Im Rate der Sowjetkommissäre wird ein bedeutsanrer Wechsel vorgenommen werden. Kameitclt) wird das Kommissariat für auswärtigen und inneren Handel übernehmen, während Kürbis che w als Kamerrews Nachfolger die Leitung des Arbeits- und Verteidigungsamtes erhält. S o k o l n i k o w wird von seinem Posten als Finanzkommissär enthoben; Brnchanow wird interimistisch dieses Ressort leiten. ..Gioruale d'Nalka" - sasMsch. Rom, 15. Jänner. Das liberale „G i o r n a l e d'J t al i a". ist von seinem bisherigen Besitzer, dem Führer der liberalen Partei Borzino, in faszistische Hände übergegangen. Die Aktienmehrheit wurde von Marquis Cherubiut und Baron de Renzis, einem Neffen Soninos, erworben. Die beiden .Hauptaktionäre sind Fa s- 3 i st e n. Sie Wenelchifche Keren-Hajefjod- Aktion. Die Vorbereitungen für die Kampagne in der Lcopoldstadt. Die Aktion in der Leopollfftadt beginnt am 17. d. Es wurden ernstliche Vorbereitungen getroffen, um das Propagandctwerk für den Keren Hajesiod, welcher das wichtigste Finanzinstrument des Palästinaaufbaues ist, erfolgreich durchzuführen. Heute Samstag, am Vorabend des Beginnes der Aktion, findet rm Vortragssaale des Vereinsheimes der Zionistischen Bezirkssektion, 2. Bez., Zirkusgaffe Nr. 33, ein Teeabend statt, bei dem Herr Obervabbiner Prof. Dr. C h a j e s und der Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Herr Dr. Löwen herz, sprechen werden. Eintritt nur gegen Vorweisung der Einladung. Vor Beginn dieser Veranstaltung findet im nänrlichen Lokal die erste Generalversammlung der Zionistischen Frauenorgauisaiion für die Leopoldstadt statt, zu welcher ebenfalls die Einladungerr an die FrauM ergangw sind. Referentm: Fra« Dr. P. Wechsler. $ Der verhaftete von Bad Aassee ist nicht der Erzbergcr-Mörder Schulze. Graz, 15. Jänner. Zwei hier erngetrofftne deutsche Kriminalbeamte, die den Mörder Erzbergers persönlich kennen, haben heute beim Kreisgerichj Leoben festgestellt, daß der verhaftete Voigt mit dem Mörder Erzbergers, Schulze, nicht identisch ist. Wärmeres Wetter. Gestern früh bewegte sich die Temperatur in Wien bereits über dem Nullpunkt. Der zeitweise einsetzende Schnee war mit Regen vermischt. In den Spätalbendstunden fiel wieder dichter, pulverisierter Schnee, der im Straßenbahnverkchr große Stockungen verursachte. Die Voraussage meldet: Trübe, zeitweise NioderMäge, wärmer, im Gebirge Lawinengefahr.. 16. Jänner 1926 &Utfi n 'um ..im Vcunen Schneeschuhe. Jfeuesies 7f2xxde.ll „WIMPASSING" „TRETORN 4 26** Wien, 16. Jänner. * Kultusrat Jakob März — 60 Jahre! Kultus rat Jakob März feiert heute seinen 60. Geburtstag. Jakob März gehört zu jenen, die „von der Pike auf gedient" und die in einem Leben steter Wirksamkeit für ihre Mitmenschen sich innere Befried: gung geschaffen haben. Die Abneigung dieses Mannes gegen alle äußerliche Anerkennung und Würdigung konnte cs nicht verhindern, daß rm Laufe seines langjährigen Wirkens immer mehr erkannt wird, was er auf charitativem Gebiete für das jüdische Wien, was er auf organisatorischem Gebiete insbesondere für die östliche Judenheit hier geleistet hat. Jakob März, der auch dre Stelle eines Fürsorgerates der Gemeinde Wien bekleidet, hat stch besonders in den Dienst jener Unglücklichen gestellt, die aus Schamgefühl private Wohltätigkeit nicht suchen wollen. In unauffälliger, doch wirkungsvoller Weise hat er unzählige Aktionen für sie durchgeführt. Ganz besonders verdient hat er sich jedoch um den Verein Machsike Hadath gemacht, dessen charitative Einrichtungen, die unentgeltliche Ausspeisung tausender Bedürftiger, Berheiraturrg armer Mädchen, Kreditkasse für jüdische Kleingewerbeteibende, Jeschiwa usw., hauptsächlich ihm ihr Entstehen verdanken, und an deren Spitze er durch nahezu 25 Jahre steht. Jakob März, auch in der Wiener Kaufmannschaft hoch angesehen, ist bei modernster Denkungsweise streng religiös, sein Ideal ist die Vereinigung nationalen und religiösen Fuhlens. Er zählt zu den Führern der Wiener Misrachi, die ihn auch in den Vorstand der Kultusgemeinde entsendet haben. Unzähligen Vereinen und wohltätigen Körperschaften gehört der Jubilar noch an. Bei den meisten ist er die treibende Kraft, bei allen ist er stets unermüdlich tätig. Auch der jüdischen Jugend und ihren Bestrebungen hat er sich stets gewidmet. Er war ein reger Förderer/ und langjähriger Ehrenpräsident des Jung Juda und ist ein warmer Freund der Makkabi-Bewegung. Dem Jubilar werden an seinem heutigen Ehrentage nicht nur die Glückwünsche seiner näheren und weiteren Bekannten, Freunde und Angehörigen. sondern auch die Segenswünsche unzähliger Menschen, denen er mit Rat und Tat gcholfen hat, entgegengobracht. * Aerzttiche Nachricht. Frauenarzt Dr. Joses CHajes ordiniert Wien, 1. Bez., Graben 20. * Del-Ka Damen-Schneeschuhe» neuestes Modell „Wimpassing" 17.70 Schilling, Tretorn, Rotstempel 26.80 Schilling. * ZSjahriges Dieufljubiläum. Montag den 18. d. begeht der Liquidator der Kultusgemeinde, Herr Isidor Kohlmann, fein 35jähriges Dienstjubiläum. Dem Jubilar, der sich allgemeiner Beliebtheit und Wertschätzung erstellt, sind zahlreiche Ehrungen zugedacht. * Zirkus Carl Hagenbeck. Die Besucher stehen noch unter dem Banne des sensationellen Jännerprvgramms, in dessen Mittelpunkt das atembeklemmende „Autorennen in der Luft" sich befindet, und schon bringt Direktor Sawade wieder fünf neue Sensationen, welche das Jännerprogramm noch n besonders ergänzen werben. Dre neuen Sensationen rn bereits heute (Samstag) vorgeführt. * Selbstmord eines Kaufmannes. Gestern früh wurde in seiner Wohnung, 6. Bez., Stumpergasse 60, der 80jährige Kaufmann Richard Ungar, Mitinhaber der protokollierten Firma Josef Ungar und Söhne, Wirkwarenerzeugung, im Bette erschossen aufaefunden. Die Ursache des Selbstmordes sollen finanzielle Schwierigkeiten sein. Copyright 1926 fay J. Udyschnlkow Verlag, Berlin. tritt Glaubensmartyrium.(10> Roman von Schalom Asch, Die Knaben und die jungen Männer ergriffen die Stangen und stellten den Trauhimmel auf die Einpore. Hierauf ertönte Flötenspiel, als wäre es der Gutsbesitzer selbst, dessen Ankunft man verkündete, und nun schimmerten und funkelten plötzlich rot und golden die Perlen und die Edelsteine auf den „Brustschildern" der Frauen, die sich dem Trauhimmel näherten. Schmuckfedern und Edeffte'me glänzten auf ihren Häubchen, rote Seide, mit goldenen Fäden gewirkt, schimmerte und gelber Achat blühte gleich gelben goldenen Blumen auf dem weißen Atbas der Frauengewänder. Feine weiße Spitzen schäumten am Rande des Kleides und über der Brust dev Frauen gleich dem Meeresschaum. Und schwere goldene Kronen schwebten auf der Seide des Vorhanges, als wollten sie das Frauengeheimnis abschließen» das von den Kleidern verhüllt war . . . Leisen Schrittes gingen die Mütter einher und führten i« ihrer Mitte die Braut. Diese war noch ein Kind, das kaum zehn Jahre alt war, allein man bedurfte ihrer Seele, um die Ankunft des Messias zu beschleunigen — und nun sielen ihre schwarzen gekräuselten Locken unter der Schere. Das Kind aber wußte nicht, daß man seiner Seele zur Erlösung der Welt bedurfte, und es wehrte sich und wollte seine schwarze« Locken nicht fällen lassen, bis Lea, die mit Süßwaren handelte, ihr einen süßen Kuchen für jede Locke versprach .. . Noch nach Jahren versüßten ihr die Zuckerkuchen, die sie damals mit ihrem Lockenhaar erkauft hatte, die Erinnerung an den Gang zum Trauhimmel... Sie trug einen goldgewirkten Trauungskastan, den die Gemeinde gestiftet hatte (um nicht die armen Bräute zu beschämen, die sich keinen Seidenkaftan leisten konnten). Sie war die erste, die diesen .Kaftan angezogen hatte, und nach ihr sollten alle Bräute von Slotschow ihn bei der Trauung tragen ... Und alle Mädchen von Slotschow, mit brennenden geflochtenen Hawdalakerzen in den Händen, leuchteten der ersten Braut von Slotschow auf dem Wege zum TrachinirriÄ, Nun stand die Braut unter dem Baldachin und spielte mit den Quasten ihres Kleids, aber der Bräutigam war «och immer nicht zur Stelle. Der Badchon hatte schon längst sein Lied vorgetragen, die Musiker das „Untersührungslied" gestielt, der Bräutigam kam aber immer noch nicht zum Borchein. Vergebens liefen der Schames und die Synagogenältesten mit brennenden Hawdalakerzen herum und suchten nach dem Bräutigam in allen Winkeln. Schließlich fand man ihn unter dem Stuhl des Propheten Elias versteckt; sein langer grüner Seidenkaftan hatte ihn verraten. Der Lehrer versuchte ihn aus diesem Versteck mit dem Stock zu verjagen, indem er ihm zurief: „Bräutigam! Bräutigam! Los, zum Trauhimmel!" Allein der Knabe stieß mit seinen neuen benagelten Stieseln um sich und wollte nicht unter dem Stuhl hervorkriechen, bis endlich sein Vater Mendel ihn an den Pajes hervorzerrte. Er schämte sich vor seinen Spielkameraden, die hinter ihm die Zunge ausstreckten und ihm ein Spottlied sangen: „Alle Menschen tanzen, Hüpfen, Lachen und singen. Nur Schloiuiele steht und weint in einemfon. Schloimele, Schloiuiele, warum weinst du? — Ich weiß warum, ich weine — Weil ich zum Trauhtmmel gehen muß." Schloimele wehrte sich weiter mit seinen Stiefeln, mutzte aber doch zur Trauung, da ihn der Vater am Ohr vorwärts zerrte. Man hatte freilich Angst, daß er unter dem Baldachin ausrücken könnte. Daher hielt ihn der Vater von der einen Seite und der Lehrer von der anderen am Rock fest. So ließ er seine Wut an her Braut aus, indem er sie in die Hüften stieß, bis die Braut ihn mit einem ihrer Zuckerkuchen besänftigte — da ging er denn auf die Heirat ein ... Weit und breit über der ukrainischen Steppe erscholl der Gesang aus der neuen Synagoge, trug die Kunde über Wald und Feld, und jeder Baum und jeder Halm rauschten in der warmen Frühlingsnacht: „Eine Synagoge ist gebaut, ein Trauhimmel dort aufgestellt, der Segen kommt! . , . Der Segen kommt!.« 5. Das junge Paar. Man kann nicht behaupten, daß das junge Ehepaar —- Schloimele und Dwoirele — nach der Hochzeit sehr gut miteinander lebte. Und zu Schloimeles Schande muß gesagt werden, daß die Störung des Hausfriedens niemals ohne seine Schuld geschah. Schloimele, der nun schon in seinem 13. Lebensjahre stand und im Begriffe \mx, Konfirmand (Barmitzwe) zu werden, ging in die Schule und lernte Talmud, in dem er bereits wie ein Fisch herumschwamm; er war mit allen Gesetzen vertraut: er wußte, wie man eine Frau traut, was man in die Eheurkunde schreiben muß, er kannte auch alle Pflichten und Gesetze, die die Frau gegenüber den: Mann und der Mann gegenüber der Frau zu erMen hat. Er kannte aber auch, alle Gesetze, die die Scheidung der Ehe regelten. Schloimele, der durch eine haarspaltende Auslegung einer Talmudstelle zwei Welten zusammenbringen und babylonische Türme aufbauen konnte, kam oft gezüchtigt aus der Schule heim. Der Lehrer machte sich nämlich nichts aus der wichtigen Stellung Schloimeles als junger Ehemann. Dieser pflegte aber die vom Lehrer erhaltenen Hiebe an dem Häubchen seiner Frau auszulaffen. Wenn er seine Frau auf der Schwelle vor der Schenke sitzend und im Sande spielend antraf, pflegte er ihr die Haube vom Kopfe herunterzureißen und einen Haufen Sand darein zu schütten. „Das hast d« dafür, weil du mit mir ein Spottspiel getrieben hast!" „Dafür wird man dich in der Hölle mit flammenden Ruien züchtigen!" suchte die Frau ihn zu erschrecken. „Die Sünde lastet auf dir, weil du unter dem Trauhimmel ohne Häubchen gestanden hast." hierauf antwortete die Frau mit einer Kriegserklärung, die folgendermaßen lautete: schloimele» Schloimele, wir sind verzankt, Stich dir die Äugen aus, & Schalen mit Blut, erde nienials dir sein gut. en Schalen mit Leim - ich niemals mit dir gehen." (tzortsttztzug MLi