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Wiener Morgenzeitung · 1926-01-16 · Heft 2478 (16.1.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2478 (16.1.1926)
Date
1926-01-16
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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M.VK» Wien, fgftwwr WtijiHyffim IS. ganiter IM Tagesbericht. ftne Retttedoklnmg in nnfettt f ruderet. Der starke nächtliche Schneesturm hatte eins Stromstörung in unserer Druckerei'zur Folge, die eine längere Unterbrechung der Arbeit in der Setzerei vettursachte. Es mutzte daher ein Teil der Meldungen und Berichte Zurückbleiben. Dw Lichtstörung, die um Mitternacht einsetzte, erstreckte sich aus einen großen Teil der Inneren Stadt, so daß auch der Dienst in den Telephon- und Telegraphenämtern, wie auch Hei der Amtlichen Nachrichtenstelle unterbunden wurde, weshalb auch die Uebermittlung der ans» ländischen Telegranune behindert war. La» Urteil. Von I. L. Perez. . Ach kann euch, liebe Leser, den Namen der Frau nicht nennen, die ihr schwerkrankes Hähnchen der Magd überließ, sich selbst aber die kostbarsten Kleider anlegte, um zu einem Tanzfest zu gehen. Denn wozu soll ich Spott und Schande über ihre unschuldigen Familienmitglieder bringen, die vielleicht noch am. Leben sind. Die Tat der Frau war jedenfalls schlecht, und brachte böse Folgen. Die Magd hatte nämlich einen Freund, und kaum schloß ihre gewissenlose Herrin die Tür hinter sich, als sich auch schon die Magd entfernte. ' Inzwischen überwältigte die Krankheit das schwache äbgemagerte Kind —» es litt an Diphtheritis — und es erstickte vyr Durst und Hitze. Seine Seele kam in den Himmel. Dort beklagte ste sich über den frühzeitigen Tod des braven Kindleins und über die gewissenlosen Pfleger. Da ließen die Richter im Himmel die Mutter und die Dienstmagd zum Verhör rufen. Im taghell erleuchteten Tanzsaale schwebte indesien die tanzende Frau und gewissenlose Mutter wie auf Flügeln inmitten der aufgeputzten Lebewelt. Ihre Augen blickten freuAstrahlend im prunkvollen Saale umher, und ihr schöner und zarter Körper zitterte vor Lust und Glückseligkeit. Plötzlich erblickte sie vor sich einen Engel. Es schwindelte ihr vor den Augen, ihre Füße versagten den Dienst und sie fiel tot zu Boden. Genau so erging eö der Magd dort, wo sie sich befand. Sie fiel vor den Augen ihres Freundes wie vom Schlage gerührt leblos auf das Straßenpflaster. Da kamen ihre Seelen vor die Richter. Die Magd jagte: Hochgeehrte Richter! Habt Erbarmen mit euerer Mogd. Ich war ja nur für Geld gedungen; kein Band verknüpft« mich mit diesem Kinde. Muß ich denn mehr Verantwortungsgefühl haben als die Mutter selbst? Die Muter aber fand kein einziges Wort der Rechtfertigung. Da urteilten die Richter: „Du Magd hast untreu gegen deine Herschaft gehandelt und deshalb sollen deine Freunde auch an dir untreu handeln." Und zur Mutter gewendet, sprachen sie: „Du sollst zur Strafe solange auf der Erde umherirren, bis du einem kranken Kinde, das von seiner Mutier schmählich verlassen wurde, Rettung und Labsal bringst." Da warf sich die treulose Mutter vor die Richter hin und flehte: „Erbarmet euch, o Richter, einer sündigen Frau. Wie kann ich auf der Erde umherirren, wenn meine Füße nur an Tanz und nicht ans Gehen gewöhnt sind? Und wie lange müßte eS dauern, bis ich mit meinen schwachen Füßen die auferlegte Pflicht erMt hätte, da ich mein Leben lang nur in Wagen fuhr? Da erbarmten sich die Richter der leichtsinnigen Frau und gaben ihr Flügel zum fliegen. Sie gaben ihr aber schwarze Flügel, denn der eine sagte zum andern: „Die Frau ist sehr schön; wenn wir ihr noch weiße Flügel geben, würde sie in der Tat wie ein Engel auösehen." Die Seele der Magd jedoch kehrte in ihren leiblichen Körper zurück und siehe, ihr Freund hatte sie verlosten. Seit jener Zeit fliegt nun der schwarze Vogel m Nacht, Nebel und Wind vuheloö umher und sucht seine Erlösung, Er nähert sich jedem Häuschen, blickt verstohlen durch die Ritzen der Fensterläden hinein und sucht nach eineni verlassenen Kinde, dein er Heilung bringen könnte. Abek seine Mühe ist nutzlos. Die Mütter, die ihre kranken Kinder leichtsinnig verlassen, sind so überaus selten, daß er seine Pflicht bis heute noch nicht erfüllen konnte. Müde, hungrig, vor Kälte fast erstarrt und traurig läßt er sich aus dem Schornstein eines Hauses nieder und ächzt, daß es einen Stein erweichen könnte. Kranke Kinder , so spricht er zu. sich selbst — findet man schon überall, aber an jedem Bettchen sitzt eine treusorgende Mutter und laßt keinen Wunsch ihres kranken Lieblings unerfüllt. „Wenn doch irgend eine Mutter", denkt der schivarze Vogel, „nach so vielen schlaflosen Nächten wenigstens für kurze Zeit auf den» Stuhle am Krankenbettchen einnicken würde, so könnte sch einem Kinde wenigstens einen Lössel Medizin reichen." Aber auch dieser Wunsch kann nicht in Erfüllung gehen. Denn durch die Ritzen der Fensterläden betrachtet die Mutter mißtrauisch den seltsamen Vogel, der von einem Fenster zum andern schleicht, dessen Gesichtszüge einer schönen Frau ähnlich sehen und dessen Flügel kohlschwarz sind. Erschreckt von diesem grauen* haften schwarzen Vogel, der ihr krankes Kind mit seinen feurigen und gierigen Augen ansieht, wird die gute Mutter diese Nacht das Kind wie ihren Augapfel beschützen. Und der unglückliche Vogel, die sündige Frauenseele, wird noch lange zwecklos umhertrren müsten. Könnt ihr euch nun denken, wie der Name dieses schwarzen Vogels heißt? Nicht? Dann will ich eS euch sagen. ES ist der Nabe. Jetzs werdet ihr auch verstehen, warum man eine schlechte Mutter Rabenmutter nennt. Ans dem Hebräischen übertragen von Alexander B a b ä d, Leipzig. > Milche »erste. Die Sieger im Weltkrieg wissen, daß sie ihren Sieg nicht zuletzt einer gut organisierten Presse zu.verdanken haben. Dieser eine Umstand gibt uns ein Bild von der übtt-r ragenden Bedeutung der Presse int heutigen Leben. Die Presse bildet gegenwärtig mehr denn je die öffentliche Meinung. Pon einer Vermittlerin von Nachrichten, Relationen, wurde sie zur Trägerin politischer Ideen, zur Vertreterin bestimmter Parteien, welche allein sie wiederum beeinflußt. Auch das zur Sebbständigkeit erwachte Mische Leben schuf sich eine eigene Presse. Die Tragweite einer eigenen Presse erfaßte scharf Herzl, der doch allein von der Presse zur Politik gekommen ist. Ein Blättern in Herzls Tagebüchern liesevt den beredten Beweis dafür, das; jüdische Politik ohne jüdische Presse unmöglich ist! Das jüdische staatsaufbauende Leben in Palästina, die Bedeutung und der Wohlstand des jüdischen Lebens in Amerika, der erfolgreiche politische und wirtschaftliche Kampf um die jüdischen Rechte in Polen wäre ohne eine eigene jüdische Preste undenkbar! In dieser Hinsicht leistet die jüdische Tagespresse Hervorragendes und ist auch ihrer Entstehung und ihren Zielen nach das zu leisten berufen! Die jüdische Presse steht nicht auf der Zinne einer Partei als eine Hüterin partikularer Ziele und als solche die öffentliche Meinung beeinflustend. Die jüdische Presse ist aus dem Gedanken, dem eigenen Volke zu helfen, hervorgegangen und dient dem jüdischen Volke. Sie ist der Dolmetsch der öffentlichen jüdischen Meinung, deren Vertreterin und nicht deren Beherrscherin! Mit keiner Offiziosität behaftet, ist sie die öffentliche Tribüne, von welcher das jüdische Leben zur Welt und zum Judentum selbst spricht. Wir haben keine Geheimnisse, wie man sie uns seit jeher angedichtet hat, und unserem Selbstgespräch können alle, die da guten Glaubens sind und Herz für eine gerechte Sache besitzen, zuhören! Was Lord Rofebery über die englische Presse sagte, paßt nicht minder für die jüdische Presse: „G erecht und furchtlos!" Beides gegen sich und gegen andere! Die jüdische Presse ist das Organ des jüdischen Lebenswillens, welchen die allgemeine Presse, je nach ihren Parteibedürfnissen, entweder überhören will (Schweigen bringt Gold!) oder, wie die antisemitische, zum restlosen Inhalt von Verleumdung und- Haßgefängen benützen will! (Reden bringt Silber!) ,Audenpresse" wurde uns vorgeworsen! „Die Weltpresse sei in unseren Händen!" Abgesehen von der Unrichtigkeit dieser Behauptung wissen wir allzu gut, wie auch unsere Verleumder, daß diese „Judenpresse" für den Liberalismus in Neutitschein mehr Interesse hat als für die gerechteste Forderung der jüdischen Bürger! „Die Verleumdung einer Minderheit sowohl wegen ihrer Vorzüge als auch Fehler ist eine Feigheit", das sagt über den Judenhaß Romain Rolland. Die Verleunwungen dauern aber fort. Der Aufgabe aber, die Wahrheit-zu verkünden, kann nur restlos eine eigene ßü d i f ch e^P r e s s e gerecht werden, Beschämend ist. daß diese Erkenntnis sich noch nicht im Mischen Loben restlos durchgesetzt hat. Denn wie könnte eS dann möglich sein, daß die ,M i e n e r Morgenzeitung", das einzige jüdische Tagblatt in einer Weltsprache, das ungeheure Aufgaben zu erfüllen berufen ist, in Gefahr geraten konnte? Sie ist ein jüdisches Blatt und kann als Glied der gesamten jüdischen Preffe für sich die Ehre beanspruchen^ zur Verschärfung der Gegensätze ihrerseits nichts beizütrageu, Umgekehrt, die geheime Internationale des Hasseswird in unserer Presse aufgedeckt. Weder unseren „Freunden" noch unseren „Feinden" wollen wir uns a n b i e d e r n! Den eigenen Weggehen. Wenn die Preffe heutzutage nicht nur b e r i ch t e t, sondern auch richteii, dann will das jüdische Volt allein sich in seiner Presse richten. Das W i s s e n der Dinge ist bei uns auch das Gewissen der Dinge! Dies Richten und Gewissen sind die Motive, die die jüdische Presse als ständigen öffentlichen Gerichtshof in Mischen wie auch allgemeinen Ereignissen beherrschen. Bor diesem Gerichtshof treten wir als Kläger und Angeklagte auf, vor ihm legen wir öffentlich Rechnung und fordern Gegenrechnung! eine SttlBnraa der Zentralstelle illr Wische soziale Fürsorge. Wir erhalten die folgende Zuschrift: Die Zentralstelle für jüdische soziale Fürsorge in Wien als die von der Wiener israelitischen Kultusgemeinde gegründete und anerkannte Organisation per Wiener jüdischen Wohlfahrtsinstitutionen sieht sich zu der Erklärung veranlaßt, daß sie der von einen: „Hilfskomitee für notleidende jüdische W o h l sa h r t s i n st i t u t i o n e n" in den Wiener Zeitungen angekündigteu Sammelailtion vollkommen fernsteht. Die eventuellen Ergebnisse dieser von rein privater Seite angeregten Aktion sind, wie uns bekannt, nicht der Gesa m t h e i it der Wiener jüdischen Wohlfahrtsinstitute z u g e d a ch t. Zur Behebung der Notlage der letzteren bereitet die Zentralstelle für jüdische soziale Fürsorge seit längerer Zeit für den Monat März 1928 ein« Sammelaktion vor, für welche bereits die behördliche Genehmigung erteilt wurde. »« neor „OifentBnig Breitftort“. Das vor einiger Zeit erfolgte tragische Ableben der „Eisenkönigs" Siegmuird Breitbart hat überall in der Welt, wo man-den unerreichten Artisten und guten Menschen kannte, Teilnahme hervorgerufen. Nunmehr tritt sein Bruder, Josef Breit hart, mit allen Requisiten und Kostüniön des Verstorbenen int Berliner Zirkus Busch auf und erregt durch seine Leistungen die Bewunderung der Zuschauer. Er biegt Cisenstangen, zerschlägt Eisenplatten und trägt Karussels auf seiner Brust. Gleichzeitig treten die Witwe.Breitbarts und sein kleines SöhuDa ßjji uv teiltet:! durch Ehr. Hoffbaucn Entfettungs-Tabletten Dieselben itnd von bester Wirkung, angenehmem Do» Khmack, vollständig amcbldlicb, steilen eine schien ko, gratiose Flaur her, ohne Dilttwang oder Aenderung der Lsbensweiee. Prompte Gewichtsabnahme. Vom Volksgesundheltiamt bewilligt Nr. Sil Kein Abführmittel. Keine Schilddrüse. Oc0ot: Apotheke „Zm RÖmisohen Kaiser', Wlee.l., Wellielle 13 BorteagszdNns öfter Beftftidite Des zioitismtts nnft Ideologie Der zioniftl'chen Bewegung. Das Direktorium des Zionistischen Landeskomitees ver anftaltet eine Reihe von Vorträgen zur Geschichte sowie Theorie der zionistischen Bewegung. Dieser Vortragszyklus bezweckt, die zionistische O e f f c n t l i ch k e i t mit den Problemen und theoretischen Grundlagen der zionistischen Bewegung bekanntzümachen. In einer systematischen Reihen folge wirr» der Vortragszyklus Gelegenheit geben, nicht nur die Probleme des Palästinaausboues, sondern auch das We sen und die Theorie der 'zionistischen W e l t a n schauung zu erörtern. Der Vortragszyklus wird mit einem Vortrag des Herrn Oberrcchbiners Prof. Dr. Chajes über „Die zionistische Idee und Bewegung" am 21. d. um halb 8 Uhr abends im Klubheim der Hakoah, 1. Bez., Wipplingerstraße 24—26, eingeleilet. Die nächsten Vorträge weroen an den nachfolgenden Donnerstagen, ebendaselbst zu gleicher Stunde, stattfinden: Oberbanrat Zng. Robert Stricker: „Zionismus in der aöeitpoiutr. Dr. Z. F D i e f e n d r u ck: Mandlungen in der i# schin Kulturpolitik". Adolf B ö h mr „KolonisatorischeAufgaben des Z onismus". Direktor Dr. Viktor Kellner: „Kulturproblente des PalSstinaaufbauer". Dr. Leo Geldhamm err „Die zionistischen ÄolontsattonSmethoden und die sozialen Gliederungen der Altjah". Prof. Dr. Wilhelm Stein: „Weltanschauliche Grundlagen drs Zionismus'. Dr. N. M. G e l b e r: „Aus der Geschichte des Zionismus in den Jahren 1740 bis 1880'. Frau Dr. Martha H s f m a n n: „Theodor Herzls geiftige Persönlichkeit". Dr. OSkar Karbachr „Die Probleme der Teilnahme de« bewußten Judentums im internationalen Leben". Dr. Heinrich Glan z r „DaS jüdische TrziehungSwesen der Gegenwart". Das Thema des Vortragenden, Herrn Univ.-Pros, Dr- Bernhard Geiger, hat eine Aenderung erfahren und wird noch bekanntgegoben werden. Da die Anzahl der Teilnehmer für diese Borträge beschränkt ist, werden die Interessenten gebeten, ihre Teil nähme bis spätestens Dienstag den 19. d. dem Zionistiichen Landeskomitee, 1. Bez., Kärntnerstraße 28, Tel. 77-4-65 und 77-4-86, bekanntzugoben. Sine englifdie Ausreichnmig für Einstein. London^ 15. Jänner. Die Königliche astronomische Gesellschaft hat Prof. E i n st e i n für seine Feststellung der Relativitätstheorie die g o l d e n e Medaille zuerkannt. Eine neu« Epenve Einsteins für die jüdische Universität. Berlin, 14. Jänner. (I. T. A.) Prof. Albert Einstein hat soeben eine tveitere Büchersendung nachJcrus a l e m für die hebräische Universität abgehen lassen. Sie em> hält 110 wissenschaftliche Werke, 432 Akademieberichte u»d 140 Universitätsreferate. Ter Rabbi von Sochnyew. Die Beerdigungsfeier. Aus Warschau meldet I. T. A.: Die Bestattungsfeier für den in Oitwoöti verstorbenen berühmten „D och a c z e w e r R e b b e" gestaltete sich zu einer großen Kundgebung seiner Anhängerschaft in Polen. Der Verstorbene genoß einen großen Ruf sowohl als Chassidimrabbi wie auck als Gelehrter. Mehrere Rabbiner hatten sich in OtwoSki eingesunden, um die rituelle Waschung und die Ueberführung nach Sochachew zu überwachen. Inzwischen hatten sich in Dochaczew fast die gesamte Rabbinevsckaft der näheren und we Keren Umgebung sowie Tausende von Chassihim eingefunden, so daß das in den Kriegen verwüstete Städtchen die Massen der Leid tragenden kaum erfassen konnte. Von berühmten Rabbis war gekommen der Skernioweizer, der Sakolower, der Mes riezer, der Lukower und der Gerer Robbe. Die Beerdigungsfeierlichkeiten gestalteten sich sehr eindrucksvoll. Ein vielgliedriges Komitee sorgte für die Aufrechthaltung der Ordnung. Das Kaddischgöbet am offenen Grabe sprach der älteste Sohn des Verstorbenen, der jetzige Tomafchowor R a w, der sein Nachfolger als „Sochaczower Robbe" sein wird. __* Ins Rinderelend In Moskau. Wie aus Mo 8 k a u berichtet wird, hat die dortige Polizei neuerdings eine Razzia auf herumtreibende Kinder abge« halten, da sich die hungernden und frierende» Kinder in der letzten Zeit verschiedene Ausschreitungen zuschulden kommen ließen. Insgesamt wurden 11.690 Kinde r i m A l t e r v o n 10 b i M6 Jahren eiMliefert und Mter «ilttärtsche Bewachung gesM.

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