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Wiener Morgenzeitung · 1926-01-14 · Heft 2476 (14.1.1926) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2476 (14.1.1926)
Date
1926-01-14
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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.geBtl-- Me«, K«n»iiMz , , . Aus «rlle - Mensch. Dem Professor des Leningrader Elektrotechnischen In- Muts, Skritzki, ist es gelungen, den Empfang von Wellen durch den menschlichen Organismus, welcher sich in der Sphäre eines elektromagnetischen Feldes be-fand, feftzustellen und dieselben zu messen. Diese Entdeckung h.it eine große Bedeutung auf dem Gebiete der Biophysik und Physiologie. Prof. Skritzki hielt in diesen Tagen vor einem Auditorium van Radioingenieuren einen Bortrag über seine Entdeckung. Sie wurde ganz zufällig gemacht bei Arbeiten an der Frage des Empfängers und Senders für ultralurze Wellen. Es erwies sich, daß die Annäherung eines Menschen an einen solchen Empfänger, der von Prof. Stritzki erfunden wurde, den Radius der Wellen verändert. Düs kommt daher, daß der menschliche Organismus in der Sphäre eines elektromagnetischen Feldes Wellen empfängt und dieselben sozusagen transformiert, d. h. umarbeitet und zurücksendet. Diese zurückgesandten Wellen werden vom Sender ausgefangen, sodann werden sie dem Empfänger übergeben und von einem Galvanometer konstatiert. Bei Versuchen wurde festgestellt» daß jeder Mensch seine bestimmte Wellenlänge hat, ivelche sich unter dem Einfluß allerdings noch nicht gang aufgeklärter Umstände um einiges verändern kann. Der Stamm der Mayas. London interessiert sich jetzt sehr fiir ein läjähriges Mädchen, das der Reisende Michael H e d g c s aus Britische Honduras mitgebracht hat. Das Mädchen, das Emilia Vasqucz heißt, ist eine Indianerin aus dem Stamme Maya. Der Reisende stellte sie der Hörerschaft des britischen Museums vor. ~ Das Mädchen, das einen ausgesprochen mongolischen Typ, lichtbraunen Teint und reiches, schwarzes Haar hat, wurde in einem im .Krater eines erloschenen .Vulkans gelegenen Eingeborenendorf in der Nähe von Lübaantun geboren, einer prähistorischen Stadt, die in Trümmern liegt und aus weißem Stein aufgLaut war «und von Michael Hedges entdeckt wurde. Der Forscher behauptet, daß alles, was von der alten, sehr zahlreichen Rasse der Maya übrig blieb, fünfzig Leute sind, die jetzt in sehr kläglichem Zustande in einem erloschenen Krater nächst der Trümmerstätte einer vorhistorischen Stadt leben. Das Volk der Mahaö war hochzivilisiert und lebte in großem Wohlstand. Sein Land war voll von großen Städten. Nach Angaben des Forschers reicht die Geschichte der Mayas 30.000 Jahre zurück. Ter Reisende beschreibt diesen letzten Rest der Mayas als einen hochinteressanten Stamm, den interessantesten, dm er je gesehen hat. Die Mayas verraien niemals irgend eine Empfindung, noch irgend ein Gefühl. Selbst wenn sie am meisten leiden, klagen sie nicht und verraten es mit keinem Laut. In allem aber, wos sich ereignet, sehen sie rätselhafte Zeichen und überirdische Einflüsse. Die Mayas sterben aus, da sie keinen Willen zur Macht haben und körperlich schwach sind. Michael Hedges wird in Gemeinschaft des Kapitäns Joyce vom britischen Museum nach Britisch-Honduras zurüÄHren, um seine Forschungen fortzufetzen. «Mehr zur ulk» Ferieuorlnmng au den Mittelschulen. Nach manchen Abänderungsversuchen ist die oberste Unter« richtsbehörde zur alten, durch viele Jahrs bewährten Ordnung zurückgekchrt, wonach das Schuljahr vom 16. September bis 15. Julä dauert und in die Zwischenzeit die Ferien fallen. Dir Reifeprüfungen, Privatstenunb Aufnahms- Prüfungen haben in den letzten vier Wochen des Schuljahres äbgehalten zu werden. Dir betreffende Verordnung des Unterrichtsministeriums ist bereits seit 1. d. bekattntgemacht. In Orten mit Mittelschulen, Lehrerbildungsanstalten und gleichgestellten Schulen gilt diese Ordnung für Schulbeginn, Schulschluß und .Schulferien auch für dis Bürger- und Volksschulen. T‘ Sie Mir. Tie Kälteperiode dauert an. Gestern früh erreichte die Temperatur in Wien — 13 Grad. Gegen abend begann es zu schneien, was eine leichte Milderung der Kälte zur Folge hatte. Der Höhepunkt scheint überschritten zu sein. — Aus fast allen italienischen Städten wirb Schnee gemeldet. In Rom ist feit 1892 kein so.großer Schneefall zu verzeichnen. Ter Vesuv und die ganze Hügelkette der sorrentinischen Halbinsel sind trotz des gleichzeitig stattfindenden feurigen Aschenregens mit 2chnee'bedeckt. Die Wettervoraussage für heute lautet: Vorwiegend' trüb, Neigung zu Schneesällen, strenger Frost, anhaltende scharfe nordöstliche Winde. ’ Wien, 14. Jänner. * lArrztlichr Ncchricht.) Frauenarzt Dr. Josef Chajes ordiniert Wien, 1. Bez.. Graben 20. * Freie städtische Arztstelle. Für di« Äinderspiläler der SUdt Wien wrrd am 1. April die Stelle eines Facharztes für Ohren-. Nasen« und Kehlkopfkrankheiten frei. Gesuche um diese Stelle müssen außer den entsprechenden Personaldokumrnten den. Nachweis über das an einer inländischen Universität erlangte Doktorat und Belege über die entsprechende sichärztliche Ausbildurm enthalten. Tie Gesuche sind bis spätestens 31. d. an die Kanzlei per Verwaltungsgluppe für Personalangelegenheiten im Neuen Wiener Rathaus zu serden. Nähere Auskünfte in der Maaistratsvbteiluna 9. Wien, 1. Be,^ Ratyrusstraße 9. 2. Stock, Zimmer 5, von 11 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags. * Eine stürmische Sitzung des Badener Gemeinderates. Ans Baden bei Wien wird uns berichtet: Die letzte Sitzung des hiesigen Gemeinderates gestaltete sich derart stürmisch, daß sie ein g erichtliches Nachspiel haben wird. In einer Debatte wegen Herabsspung des Preises für elektrisches Licht kam es zwischen der christlichsozialen Majorität und den Sozialdemokraten zu heftigen Auseinandersetzungen. Der Referent. Gemeinderat Schwanke, uAlte den Antrag, den Lichtpreis auf der Höhe von 06 Groschen '.izubchllten, weil «S sonst zu einem täglichen Defizit von ri'i .iner Million ftvoneit führen würde. Der sozialdemokratische Me«re JÜDISCHES KÜNSTLERKABARETT II« Preterttresm 60 / Letter i Max Streng Auf allgemeines Verlangen! Heute lk9 Uhr abends DIE RUMÄNISCHE CHASYNE Gemeinderat Werber iiitfecne dazu: „Es ist ein gewissenloses Verbrechen vom.Bürgermeister, einen solchen Antrag in den Gcmeinderat zu bringen". Tics rief einen förmlichen Tumult hervor und Gemeinderat Werber rief: „Ich werde den Wahrheitsbeweis erbringen". Bürgermeister Kollmann forderte Gemeinderat Werber auf, feinen beleidigenden Ausdruck zurückzunehmen, und gab-ihm bis fünf Minuten vor, Schluß der öffentlichen Sitzung Zeit. Ta Gemcindcrat Werber nichts tat. hat Bürgermeister Kollmann gegen ihn beim Bezirksgericht die Klage überreicht. Del-Ka-Jnventurverkauf! Verblüfferd billige Preise: Schilling 6, 12, 15, 18 und 21. Beachten Sie die Schaufenster und Inserat Seite 10. * 46 neue Wohnungen als frei und zugleich als vermietet gemeldet. Gestern langten beim städtischen Wohnungsnachweis 46 Meldungen über freie Wohnungen ein. Mit der Anmeldung wurde aber in allen Füllen zugleich auch die Vermietung gemeldet. * Die Eggenburger Einbrecher. Nach aufregender JaO gelang es gestern, drei gefährliche Kässeneinbrecher zu verhaften, dir in der Eggenbnrger. Sparkasse einen.Einbruch verübt hatten, wobei sie 17.300 2. und wertvolle Pretiosen erbeuteten. Der eine ist allewings während der Eskorte, obwohl er g e f e s s e l t war, e n t k o m m e n. Tie beiden Verhafteten sind die vielfach vorbestraften Einbrecher Otto Wicital und Josef Pecha aus Wien. Der flüchtige Kässeneinbrecher wurde nach denr Verbrecheralbum als Anton H w l i c e k agnosziert. Seine Verfolgung wird eifrig betrieben. * Abschied eiues Palkstinawanderers. Alan schreibt uns aus B oryslaw: Ein bewährter Zionist, Herr Neuoo11, wurde am 5. d. von der gan-cn jüdischen Jugend unserer Stadt vor seiner Abreise nach Palästina durch eine Feier geehrt. Alle, etwa 150 junge Leute, nahmen von ihm Abschied. Es wurden Reden gehalten, in denen der Tank für die nationale Arbeit des Herrn Neugott ausgesprochen wurde, der in die Jugend den Palästknagedanken hineingctragen hat. Mit der Tikwah wurde die Feier geschlossen. * Dr. Rülf sHamburg) geht nach Bamberg. Aus München meldet I. T. A.: Wie verlautet, hat Rabbiner Dr. Rülf (Hamburg) die auf ihn gefallene Wahl znm Rabbiner von Bamberg angenommen. * Eine jüdische Bottsumverfität in Turin. In Turin hntrbe eine jüdische.Volksuniversität mir sehr weitem Lehrprogramm gegründet. ffs werden dozieren die berühmtesten jüdischen Gelehrten Italiens, wie Artpro Segre, Professor der Turiner Universität, Professor Artem, Professor Designi u. a. m. Die Volksuniversität wird als ein Symbol religiöser und nationaler Renaissance her italienischen Juden angesehen. Meine, Vorträge und Versammlungen. Z i o n i st i s ch e B e z i r k 8 f e r ti o n L eov oldst a d t. Heute, '/,8 Uhr abends, im Sektionsheim.- 2. Bez , ZirkuSgasse 33. Vortrag Dr. Goldbammer über „Palästtnakunde". Morgen, 7S8 Uhr abrb«, Vortrag Rabbiner Doktor W « n d e r m a n n über „More . .ebnchim'. yesterreichisches Mnfeuni, 1. Bez^ Stnbenring 6. .Heute, 7 Uhr abends, Vortrag Univ-Prof. Dr. Hans T t etz e: «Wirtfchaftsvolitit, riinonzvolitik. Kulturpolitik und die Wiener Mn een". Restliche Karten beim Portier. 1. Bez., Stubenring b, und abends an der Kaffe. 1. Bez., Wollzeile 45. Israelitischer Jugendgottesdienst. Am Samstag den 18. d. um 3 Uhr nachmit ag« sinder der JugendgotteLd enst tür Die iiraeltttsche Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen des I. , 2., 8.. und 9. Bezirkes sowie in der Toynbeehalle, 20. Bez., DeniSgaffe 33. statt. Die Privatistenprüfungen aus israelitischer Religion für Schüler an Mittelschulen sinken im l. Halbiahr des Schuljahres 1925/26 D o u n e rs t a g den 4. F e b r u a r 1926 von 8 bt 8 6 Uhr nachmittags, 1. Bez. Seitenstettengaffe 2, II. Stock ^RabbinatSkanzlei), durch Herrn Schulrat Prof. Doktor Heinrich Pollak statt. Die Prüfungstaxe beträgt S. 5.— pro H a l b j a h r und ist im vorhinein an der Kaffe der Israelitischen Kullusgemrtnde, Wien, 1. Bez., Seitenstettengaffe 4, I. Stock, zwi'chen 9 und 12 Ukr vormittags, zu entrichten. Die OU'ttung ist dem Examinator vorznlegen Unentgeltliche ArbeitsvermittlunMtelle des jüdischen Hochschulausichusses. Hofmeister, Hauslehrer mit Kenntnissen fremder Spiachen auch für Nachhilssumerr-cht in allen Mitteuchutfächern (Philosophen. Pädagogen), erstklassige Kräfte für kommerzielle Unternehmungen. und AdvokaturSkanzleien (HandelShoch'chüler. Juristen), Pr vatsekretäre vermittelt promvt und unentgeltlich Jüdischer HochschulauSschuß, 9. Bez Znnmermannplatz 3. Telephon 25-2-28. Telephonischer Ausruf oder Postkarte genügt. Seneralversammlung des Wiener Misrachi. Am Sonntag den 17. d. um V»10 Uhr vormit'agS wird im Misrachilokal Wien. 2. Bez, Prater ftraße 48, die G e n e r ä lverfammlungdeS Wiener Misrachi stattfinden. Die Tagesordnung besteht aus folgenden Punkten: 1. Tätigkeitsbericht, erstatt! t von .'Lern: Heinrich N e u w i r 1 h. 2. Finanzbericht. (Ref. Herr I. S. N e t t e r) 3. Die Tältakeit in der Knltusgemeinde. (Sief. Herr Kuliusvorsteher Viktor Baumtnger.) 4. Misrachtarbeit. (Ref. Herr M. D. G r o ß.) 5. Debatte. 6. Wahlen. Sämtliche Milg ieder der Mierachi-Federation in Wien werden um zuverlässiges und pünktliches Erscheinen ersucht. Radtoprogramm. Hem« Donnerstag den 14. Jäumr: 11 Uhr: Bormittagsrnusik. — 18 Uhr 1.. Min: Aachmcktaaslonzert. — 17 Uhr 1», Mrn.: Märchen der Weltliteratur. Xl. Australische Märchen Gesprochen von Grete Doris u d Lilly Fröhlich. - 18 Uhr 10 Min r Mitte lungen aus den Bundestheate n. — Uhr 35 Min.r Elektrische Zentralen Ing. Josef Schlögl. - 19 Uhr 10 Mm. r E perantoknrL. — 19 Uhr 40 Min.: Englisch für Anfänger. — 20 Uhr 1b Min.r „Das Rhetn^Id" von Richard Wagner. U. Z-inn« 1928 feSIR Kunst, Bühne, Buch. »sakaatala.- Theater in der Josefftadt. Kalidasas Liebesgeschichte ans dem indischen MarchenwM ist zart, einfach, melodisch. Die Zzrcheit wird als solche erkannt und nach einigen Bildern öde, die Einfachheit wird einfältig, di« Melodie eintönig. Ob die Exotik des Milieus, die Ursprünglichkeit Asiens <mf dem weiten Weg von: Original bis zn Rolf L a u ck n e r 8 deutscher Nachdichtung verloren ging, können wir mangels Kenntnis de- Originals nicht ermessen. Daß sich die Verse, di« min im indischen. BüßcrwaÄ spricht, plötzlich und prompt reimen, ist verdächtig. Egon Friede!!, der Theaterkritiker war, bevor er Promineurer der Reillhardt-Bichne wurde, hat gestern eine Episode so gespielt, als wäre das Stück eine Pawdie von Nestroy auf K^lldasa. Der Mime konnte den Kritiker nicht verleugnen. Da» Publikum war mit seiner Aussassring sehr einverstanden. Auch Herr Rom berg trug sein indisches Kostüm, al» wäre eS ein FrschingSkwid, und tat gut daran. Sein Narr kam in die Nähe Shakespearescher Gestalten. Inhalt: König Tuschjanta begegnet auf der Jagd Lakuntala, der Tochter des Einsiedlers Kanva. Liebe aus den ersten Blick. Sie bleibt nicht ohne Folgen. Ein Zauberer verflucht das schöne Mädchen, weil es in seiner Traumverlorenheit ihm gegenüber dar heilige Gebot der Gastfreundschaft verletzte. Die Straf« folgt auf dem Fuß< dieser Szene, die sich so kurz und bündig abspielt, daß man nur mp Rücksicht auf die indische Besonderheit des Falles di« tvegische Schuld der Sakuntala als gegeben annimmt. Mso, der Zauberer bewirkt, daß der König Duschjanta dir Geliebte nicht erkennt, wenn sie, ein Kind unterm Herzen, in sein Schloß kommt. Die Verstoßene kehrt in die heimischen Wälder zurück und leidet so lange, bis der König sein Gedächtnis wieder-- erlangt. Ein Ring, den er damals der Sskuntala an den Finger steckte — sie verlor den Ring, ein Fisch verschluckte ihn, ein Fischer fing den Fisch usw. — vechilft ihm zu der Erinnerung an die Geliebte. Nach einer romantischen Fahrt in die Wolken, deren Inszenierung Herrn K a l b e ck und dem gelangweilten Publikum Freude machte, landet der König bei Sakuntala und schließt sie sowie das' inzwischen geborene Knäblein in die Arme. Die Freude über den guten Ausgang teilen wir, zumal das Kind auf der Bühne ganz entzückend ist und seine Mutter, Helene T h i m i g, die aus Flügeln des Gesanges durch das Stück schwebt, einige Szenen ungern vermißt wurde. Herr DeliuS, der König, prachtvoll indisch eingellerdet, war eilt Wohlgefallen, aber als Bogenspanner und wilder Jäger nicht recht glaubwürdig. Er sah kn seinen schicken Gewändern — eitel Silber und Purpur — wie eine mollige Bajadere aus. Voll Verdienst die Herren Rainer und Teuble;. : | - : Otto Abeles. Aus de« Aeatem. Burgtheater. Morgen, V,8 Ubr abends, »Der ewige Jüngling". (Abonnement Ik. Gruppe.) Samstag gelang: Luigt PirandelloS Schausviel „D a S Leben, das ich dir g a b" zur ersten Auffüdrung. ,Lady MindermeresFScher" wird Ende nächster Woche zur ersten AufuTfm tetheater. Heute, 7*8 Uhr abends. „D i e Welt, in der m a n s: ch langweilt". Morgen, 7,8 Uhr abends, „Die Fahrt t n « Blaue". lAbonnement VI. Gruppe.) Donnerstag den 21. findet die Uraufführung von Hermann BahrS dreiaktiger Komödie „A i tweiberfommer" zusammen mit „D e r S e l i g e" statt. Al» nächste Novität wird Otto Zoffs Schauspiel „M a r i e O r l o w a" am 27. d. herauskommen. Overntheater. Morgen, '/,8 Uhr. „R t g o l e 11 o". Redoutens aal. Morgen, 7,8 Uhr, .Tanz° Volksoper. Morgen „König-kinder" mit Karl S ch r o t h vom Stadttheater in Leipzig a. G- Anne R ofeile eröffnet ihr Gastsoiel am 21. d. als T o S e a. DeuttckeS VottStvearer. Morgen, 7,8 Uhr. abends, Erstaufführung von«Schn'tzlerS drei Elnakt.ru „K omödie der Worte". Beginn pünktlich 7,8 Uhr. Sonntag nachmittags „D i e h e i l i g e I o h a n n a'. Ratmund-Tbearer. Sonntag abends gelangt „Komödie der Worte" tu der Besetzung d S Deut>chen Volkstheaters znr Aufführung. Samstag nachmittags, .T i s chl e i u d e ck' d i ch". Sonntag, nachmittag» 8 Uhr. gehen unter dem Titel .P a r t s 1 a n a - N a ch m t t t a g" die drei heiteren Einakter „S ch ä f e r st u n d e", ,D i e K a tz e und t e Brautnacht' in Szene. Jodann-Strantz-Theater. Sonntag nachmittag« „D e r O b e r st e 1 g e r". Theater in der Josefstadt. Die nächste PremiLre in diesem Monat ist die Komödie „Natalie" iE»» Sommer auf dem Land) von Iwan T u r g e«j e f f. Die Regie führt der Regisseur des Moskauer dramatischen Theater» Doktor IW«» S ch M t t h. * Ä „ ok an t Renarssaneebühue. Morgen zum 28. Male „Exzellenz I l o n k a" mit Hanfi R i e s e. Exl-Büdite im Netten Wiener Stadttheater. Sonntag nachmittags „Der Pfarrer von Kirchfeld" mit Wilhelm Klitsch. Moderne» Theater. Die für morgen anaesetzte Premiere von „Die letzte Nacht". Groteske von Jame» *J4 a v i* T /» h foitrh* rmf Mnnt/in hftit 18. b* Bronia Badian wird in dem heute im Mittleren wnzerthaussaal jtattfindenden Konzert, welches die junge tünstlerin gemeinsam mit A l i c e Goldschmied grK, nter anderem Lieder von I. Pomeraniee zur Uraufiihrung bringen. Hofrat UniversttStSprofeffor Dr. StrMowsw wird aorgen um halb 8 Uhr abends in der Urania über „L»e b e sarten und Rosenhag in der bildenden Kunst" prechen und hiebei reiches Bildmaterial vorführen. PillchowskiS Herzl-Bild. davon der.Zionistischeni ««- utive in London nach I e r u f a l e m aeschickt wurde, ist jetzt n Jaffa angekommen und wird baldigst nach Jerusalem «bracht werden, wo es in den Bureays der Palästina. krekutive seinen Platz finden soll.

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