Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2474 (12.1.1926)
- Date
- 1926-01-12
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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I Wett, herrjchie, von so großer Wichl'.gkeit war. blühte un:cr jaiter Leitung auf und wurde durch seine und seiner Getreuen W r.famkeit auch in den schw.rsten Zeiten materiell gesichert. E nen schweren Kainpf nah.n er auf sich als das Israelitische Bl'ndenin st itu: unter der früheren Berwalrung infolge MingeS an Mitteln aufgelöst zu werden droh:e und dort immer mehr einschränkende Dkßnahmen erfolgen mußten. Deine Freunde traten geschlossen dem Verein Israelitisches Bliudeninstitut bei u.rd so gclcnz es» Hosrat Taussig zum Presidenten zu wählen, was die Zukunft dieser weitberühmten und so no wendigen Anstalt sicher e. Nicht v.rg.'ssen werden darf, deß er zu den Wiener Verl.iauenS.'emen de- A m e r i c a n Io,»t Distribuiion Committee zählte. Als Kenner der Wiener Verhältnisse wirs er oft die Wege, welch« diese Znstuuticn in ihrer Fürsorgeirbei» zi gehen habe, fe'n und de- Cberrabb nrrs Dr. C h a j e - Verdienst ist eS, daß daS Jcin: Commi.tee, das in Wien sein Wirken eingestellt hatte, im Jahre 1922 eine Al ien für Krie.Tvaisen beschloß, die noch heu.'e mchr als 300 jüdische Kr.ezsvaisen voll befürsorgt. Krankheit und Müdigkeit h'elten ihn nie ab, die auf sich genommenen Ausgaben zu er'ÜNen, und erst, als er auf B f hl des Arztes seinen Aufenthalt in Baden nehmen mußte, schi.d er auS der öffentlichen Tätigkeit auS. Nich.'Sdestowen'ger mußten ihm die nunmehr leitenden Person! chkeiten der Bereinigungen st'ndig Berichte erstatten und vom Krankenbett aus gab er noch manchen wicht'gen Var und Wink. S. A. RaubMerfall in otn Slratzea Rew-tzarks. Aus New-Pork wird gemeldet: Hier wurden auf offener Straße zwei Juweliere überfallen und mit Revolverkolben niedergeschlagen. Die Räuber bemächtigten sich zwe ier Taschen, die ungeschliffene Diamanten im Werte von mehr als 100.0 00 Dollar enthielten. Obwohl die Polizei die Räuber mit Rev llverschüsisn verfolgte, gelang es ihnen dennoch^ '.m Automobil zu flüchten. Mexikanische» Bandenwesen. Mexiko, 11. Jänner. In Guadalajara überfielen 80 bewaffnete und vermummte Räuber den Personenzug zwischen Guadalajara und Mexiko und ermordeten dir Mehrzahl der Reisettden und die Soldaten der Begleitmannschaft bis auf sieben, die schwer verwundet wurden. Ter Zug mit den Opfern ist dann von den Räubern in Brand gesteckt worden. Tie Bandi en standen unter dem Befehl eines früheren Obersten. Sie find auf der Lokomotive mit 300.000 Pefts entkommen. Die telegraphischen Verbindungen wurden von den Räubern durchschnitten. Bisher sind aus den Trümmern des Ersenbahnzuges 20 mit Brandwunden bed-ckte Leichen geborgen worden. Kein Wagen des in Brand gesteckten Zuger ist von den Flammen verschont geblieben. Die Banditen sollen das Verbrechen begangen haben, weil sie >n dem Zug den General Ferrer'rra vermuteten. Tie Lokomotive, die die Banditen zur Ftucht benützt hatten, wurde einige Stationen von dem Schauplatz -es Verbrechens «ntfernt entgleist aufgefunden. ito Schloß für Statten trrt SR Saft. In einem historischen Schsosie bei Stettin ist, wie auS B t rkin gemeldet wird, die gesamte Einrichtung von Ratten und Mäusen zerstört worden. ES handelt sich um die ISS Jahre alte SchwerinSburg, die in den letzten I. hrzehnten unbewohnt war. AlS nun der gegenwärtige Besitzer in der Absicht. daS Schloß wieder instand zu setzen, die Tore und Türen öffnen ließ, fand man in allen Räumen ungeheure Mengen von Ratten und Mausen, die die gesamte Inneneinrichtung zerstört und auch die Holzbekleidung der Wände zernagt hatten. Da unter diesen Umständen die Wi.derherstellung des Schlosses mehr als eine Million Mark kosten würde, hat oer Besitzer den Plan einer Renovierung aufgegeben, so daß daS Schloß auch weiterhin den Ranen und Mäusen überlassen bleibt. Brand kn einem Budaveftrr 3ekk«»a»seb8' dr. Budapest, 11. Jänner. Heute nachmittagbrach im Aebäude des „Pesti Hirlap" ein Brand aus. Ter sofort herbeigeeilten Feuerwehr gelang es nach halbstündiger Arbeit, den Brand, der bereits den Tachstuhl ergriffen hatte, zu lokalisieren und dar Gebäude zu retten. ker Mord in Batteutorf. Aus Wiener-Neustadt wird uns teltgraphiert: DaS Bundespolizeikommissarial har seine Erhebungen in der Pottendorfer Mordasare abgeschlossen. Die Indizien gegen die in Hast befindlichen Personen h ten sich derart verdichtet, daß sich daS BundeSpolizeikommifsariat veranlaßt sah, die verhafteten Hilfsarbeiter Franz Valenta. Felix Jautl, Lebaftün Szivatz und Josef Probst ncch gestern abenddem hiesigen KreiSgerlcht einzu.'iesern, woselbst die ordentliche Untersuchungshaft über sie verhängt wurde. Vortrag AM» Mlle-Goh« Iber ihr« Amrllar ile. Wie schon mitgeteilt, findet der einmalige Vortrag der Frau Antt:a Müller-Cohen über ihre Amerikareisr am Dienstag den 19. d. um halb 8 Uhr abends im Hause der Industrie, Schwarzenbergplatz 4, statt. Die voroertaufSstellen im 6, 7. und 8. V«z. find bereits auSvertaust. Einzelne Karten sind noch erhältlich: l. Brz.: Löwit, Rotemurwstras-e 82; Zion. Bureau, Kärnlnerstratze 28; 2. Be'.: „Wiener Morgenzeitung", Taborstraße 1—8; Rath, Taborstraße 20 a; Soziale HilfSgemeinschast, Untere Augartenstraße SS. Die Abendkasse wird nicht eröffnet, fTwttWMfftWa 1?, atinm 1«8_«r. 8174 Bor der Neuwahl der Bundesregierung. tzr. Renner für el« loMWche» Regime. Um dem Von den sozialdemokratischen Spitzenorganisat'onen entruüVfL nett Wirtscha.ttprogramm den gebotenen Nachdruck zu verleihen, hat die soz'aldemokratische Partei in W en 14 Massenversammlurgcn einbernsen. Gestern fanden in der Leopoldstadl, auf der Landstraße, in Margarelen und in Meidling solche Versammlungen sta.'t. In der Versammlung, die beim Kadrmann im Prater abgehalten wurde, sprach Abg. Dr. Deutsch, der unter anderem aussührte: Tie furchtbare Wirtschastslage unseres Landes hat seine herrscherden Parteien völlig ra!- und tatlos gefunden. Der Finanzminister Dr. Ahrer gibt nichtssagende Gemeinplätze als ersten Teil eines Wirtschaftsprogramms aus. von dem er aber wohlweislich de Fort'etzung schuldig geblieben ist. Der Handelsminister Tr. Schürff nimmt seine Zuflucht zu Enqueten, um seine Ratlosigkeit zu verbergen. Was wir Vorschlägen, ist kein universelles Allheilmittel, denn ein solches gibt eS n'cht, sondern eine Anzahl von Einzelmaßnahmen, die zusammen ei» Wirtschaftsprogramm für die nächste Zukunft ergeben. Bon dem frevelhaften Leichtsinn der bürgerlichen Parte'en zeigt der Umstand, daß sie jetzt in der Zeit einer Wirt'chaftkkalastrophe den Abbau des Mie'erschutzes in den Mittelpunkt des parlamentarischen Kampfes gerückt haben. ES ist m'.r nicht klar, wie unter diesen Umstanden daS Parlament zu einer gedeihlichen Arbeit k.mmen soll. Jedenfalls bleiben wir Sozialdemokraten in der Opposition. Wir denken nicht daran, uns vor den Karren spannen zu laff.n, den d'e anderen so gründlich verfahren haben. In LemkacherS Saal auf der Landstraße sprach Abgeordneter Dr. Renner. Er erklärte unter anderem: Die bürgerliche Mehrheit ist auf der Suche noch einem WitschaftSprogranrm. Bisher hat sie d.'N Mangel eines solchen offenbar nicht bemerkt. Es ist kein Zufall, daß die Mehrheit kein Programm hat — eS ist die unmittelbare Folge des Regimes Seipel. Ter moraltheologifche Alikan'ler hat seine wirtschaftliche Erleuchtung nicht vom heil'gen Geiste, sondern von Dr. K u n w a l d beprgen, einem Manchesterliberalen reinsten Wassers, dessen staatspolitische Idee ist: der Staat hat nicht zu wirtschaften, das ist Sache des Privaten. Herr Seipel muß natürlich in erster Linie bedacht sein, seine Scharen für seine kulturpolitischen Ziele be'sammenzuhalten, jede Wirt'chafts frage muß sie trennen, daher ist es besser, ihr so lange und so weit aY8 möglich a'/szuwe'chen. Die nächste Folge ist, daß eine solche Partei nicht große Zukunstspläne hat» die sie zusammenhalien, sondern 6k fe verstaubte kleinbürgerliche Schrullen. Hakenkreuzelei, Antiseniitismus, verkavvter Monarchismus, Landersepara'iSmuS und dergleichen. Eine lange Reihe solcher JdiotlSttrrR ist es, die sofort die ganze Partei einig auf den Plan tuft wäi.rend die großen Wirt chrftssragen gar kein oder nur erst sehr widerspruchsvolles Echo hervorruscn. Da de'e Parteien kein Wirtschaftsprogramm entwickln können, das nach vorwärts führt, so bleibt nur eines: Rück» wärt-, rückwärts Don Rodrigo: Wiederherstellung des Alten! Wcgräumcn des RevolulionsfchutteS! Das ist der innerste Grund aller Seipelschen Politik. Sie ist im Kern verfehlt. WaS die Monarche darstellt, ist Schutt — daß einzige, was lebt, ist die Republik. Oesterreich tan» nicht vorwärts kommen, wenn eine Partei führt, welche mit dem Rücken voran und mit rückwärts gewendetem Blick i« die Zukunft marschieren.will. Darum glaube ich nicht an wirtschaftliche Erneuerung unter chriftlichsozialer Führung! Unser Land braucht wieder einmal ein paar Jahre sozialdemokratischer Führung. Ich versichere die ängstliche Bourgeoisie, daß der Himmel deshalb nicht einstnrren wird, aber v.rwärtS werden wir komme» und die Zuchtrute des Soziali8mus wird diesem Bürgertum schon die dummen Schrullen austreiben. * Lar Kabinett Ramek ahne Außenminister. Heute werden die letzten Entscheidungen über die Umbildung des Kabinetts Ramek fallen. Die Großdeutschen und Christlichsozialen hallen nämlich wich.ige Beratungen ab, deren Ergebnis jedensalls der We ilerbest andder bisherigen Koalition sein wird. Dies geht schon daraus hervor, daß Tr. R a m e! Chef der Regierung bleibt und gleichzeitig die Leitung des Ministeriums des Aeußern übernehmen wird. Tr. M a t a j a hat bereits im samstägigen Ministerrat mitgeteilt, es sei seine unabänderliche Absicht, auS dem Amte zu scheiden. Er hätte diesen Schritt schm längst getan, wenn ihn nicht die S.zialdemckraien immer und immer wieder heftig angegriffen hätten. Man wollte nun den Anschein vermeiden, als ob der Rücktritt des Außenministers in irgend welchem Zusammenhang zu diesen Angriffen stünde. Nach außenhin wird sein Ausscheiden aus der Regierung mit Kränklichkeit motiviert. Bald nach seiner AmtSübernahmr ist Dr. Mataja gesäl'rlich erkrankt und auch ein mehrmonatiger Genesungs- Urlaub hat ihm nicht die volle Wiederherstellung gebracht. Auch während seines letzten Genfer Aufenthaltes war er gezwungen, mehrere Tage das Bett zu hüten. Tr. M a t a j a wird einen vierwöchigen Erholungsurlaub antrelen und will sich nach seiner Rückkehr wieder höchst aktiv als Partei- Politiker betätigen. SS %m bei Wasser und Zigaretten. Der Hungerkünstler von Kassel. AuS Berlin wird unS berichtet: Der sich in Kassel produzierende Hungerkünstler K o r n h o f ist, nachdem er 86 Tage gefastet hatre, völlig entkräftet in seinem G.'aSgefängniS zusaaunengebrcchen. Nachdem er d S Bewußtsein wieder er'angt hatte, wurde er in völlig er'chcpftem Zustande inS Krankenhaus gebracht. Im Beisein eines großen Publikums und unter den Klängen einer Jazzkapelle wurde Kornhof am 4. Dezember v. I. nach sorgfältiger ärztlicher Untersuchung in se'n GlaShauS ringeschlosien, ln dazuvor viele hundert Flächen Mineralwasser, mehrere tausend Zigaretten und Bücher ausgcstape.'t worden waren. Nachdem ferner ein Plakat an dem Glaskasten Angebracht worden war, mit der Mahnung an das besuchende Publikum, den Hungerkünstler nicht durch allzu vieles Fragen nch seinem Befinden zu beunruhigen und durch Zeigen von Speisen zu reizen, konnte die Prozedur ihren Anfang nehmen. Tag und Nacht hielten Mitglieder der Sanitäiskolonne Mache Vox dem GlaShauS des Eingesch'.ossenen und an jedem zehnten Hungertage erfolgte bei feierlicher Musikbegleitung die Herausnahme KornhofS zur ärztlichen Untersuchung. Diese ergab bei d-r vor einigen Tagen vorgenommenen dritten Untersuchung einen Gewichtsverlust von 16 Kilogramm seit dem 4. Dezember. TaS Allgemeintelinden KornhofS war- „den Umständen nach" be'riedigend, d'e Herztätigkeit schwach, aber nicht bedenklich. Körperlich ziemlich hinfällig, konnte er bei der letzten Herausnahme doch noch mit mt>tter Stimme eine kurze Ansprache an daS Publikum halten und für dargebracht« Blumen urrd Geschenke danken. Die österreichische Keren» HajessodAttion. die Kamvasnr im Brat«. Seit gestern ist die österreichisch« Keren-Hajessod-MÜon im Gange. Sie w.rd, wie wir bereits mitteilten, in Etappen durchgeführt, um in den einzelnen Bez rken diesmal durch konzentrierte Arbeit einen möglichst großen Teil der Judenschaft zu erfassen. Die erste Teilastion findet m Pratersprengel statt, hat gestern, Sonntag den 10. d., begonnen und wird bis zum 17. d. fortgesetzt. Tie Zionlstische Sektion Prater, welche seit Wochen das Prrpagandawerk vorbereitete, hatte an diesem ersten Ta^e der Altion d.e Genugtuung, daß 80 freiwillige Mitarbeiter tagsüber unterwegs waren, um nach einem genau festgesetzten Plane persönliche Besuche bei Jmen des Bezirkes zu Mchen. W.e wir erfahren, war das Ergebnis sehr günstig unläßt einen befriedigenden Erfolg der Kampagne im Prater erwarten. Auch während des heutigen' Tages wurden die vom leitenden Ausschuß attgesetzten Besuche absolviert. Allabendlich findet die Abrechnung am Sitze der Bezirkssektion statt. Tie Tamen und Herren, welche an der Propaganda für den Keren Hajesiod während dieser Zeit teilnehmen, werden nochmals auf diesem Woge er'ucht, allabendlich in der Bezirkssektion (2. Bcz., Jungstraße 8) über das Ergebnis ihrer Arbei: zu berichten. klar Botschaft aus Gm Israel. Oberrabbiner Jakob Meir für den Keren Hnjessod. AuS Anlrß der Keren-Hajessed-Kampagne, die jetzt in einzelnen Ländern, unter anderen in Polen un- Oe st e rreich, durchgeführt wird, richtet Rabbi Jakob Meir aus Jerusalem einen Ausruf an die Judenschaft, in welchem er sich an die Juden der ganzen Welt wendet. In diesem Appell führt Meir aus. daß wir uns in einer Zeit, wo Millionen unseres Volkes von einer Bereinigung dunkler Gewalten fast erdrückt werden, in einer Zeit der Verzweiflung über die fürchterliche moralische und materielle Krise mit der Hoffnung auf die Wiedergeburt unseres BolkeS wappnen und uns mit dem Ausblick auf die Erlösung unserer alten Heinistätte st arten müssen. Ter Aufruf schließt mit den Worten: „Und die, welche aktiv und dauernd für den Keren Hajesiod - arbeiten, dadurch Gebäude wiedererrick'.en lassen, die zerstört waren, und Boden bebauen lassen, der Wüsie war, für die bildet die große Hof'nung die Kra-ft. um die Wollen ibrer Sorgen zu vertreiben und in ihren jüdischen Herzen ein Licht zu entzünden, dessen Schein die Zukunft unseres Volkes, so Gott will, heller leuchten läßt." Wien. 12. Jänner. * Kklüsitkn'ch. Ueter ganz Mitlelcnropu ist eine neuer ichß Kältewelle, l.e ouS I.rßcnd zu kommen 'cheint, her?ingchrrckG.. In Bayern wurde gestern bis 12 Grad unter Null ,ewrsM In Polen st die Trmperotnr bis um Itt Grad geunken. In Dien sank piefte n ^e! vrllslönbia klarem Wetter und charsem Ülrtnesmind daS Uctmor.cta auf den Ger.erpuntt. Gegen Meid feite strenoer jUcft ein. Auch aus Amerika wird der Ciulrrch prrser Kälte geweidet. An der atkanlischen Küste sind zehn Personen ersrvrrn. Tie Bvidersage jür heute iautrt: Heiter, strenger Frost, nvwöstliche Wnde. * Ehrung des Kultusvo'ftehrrS von Eger. Aus Eaer wird ungeschrieben: Anläßlich beS 70. GeburiSlagcS der Kulm-Vorsteher- Herrn Eduard L o e w v, hielt der Gesanttvorstand der Israelitischen KuliuSfeweirte om 18. Le'cml rr eine Festsitzung ab. brr ein le ersicher tzottcSdienst im sestlich geschmückten Tempel unter Teilnahme der ganzen \o.m