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Wiener Morgenzeitung · 1926-01-09 · Heft 2471 (9.1.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2471 (9.1.1926)
Date
1926-01-09
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. A7' Men, Samstag Wiener MorqenHettung 9. iJänner 1926 Seit« 8 ZIONtStlSCHI BBSIIlICtllKVION LEOPOLDSTADT (Fr aftentf rappe) v »t »ty Heute Samstag den 9. Jänner 1926, -/,8 Uhr abends, In den neu adaptierten Räumen, II., Zirkusgasse Nr. 33 AKADEMIE anter Mitwirkung hervorragender TjANj? Kunstkräfte mit anschliessendem * £* Die Mitglieder der Bcdiksicktion werden auf diesem Wege eingeladen deliziösen Angriffe verteidigen werde. Alan suche vergeblich, Gegensätze Mischen ihm und dem Reichsverweser zu entdecken. Solche habe cs nie gegeben und gebe cs auch heute nicht. Ter benachbarte Staat. Aus Agram wird der „Grazer Tagespost" gemeldet: Ter Chef der Staatspolizei in Belgrad, L a z a r e v i c, hat hier zwei Tage lang eine strenge Untersuchung wegen der gefälschten Dinarnoten geführt und ist dann sofort nach Deutschland a b g e r e i st, um festzustellen, woher das Material zur Herstellung der falschen Banknoten beschafft wurde. Allgemein ist mau trotz der offiziellen Dementis davon, überzeugt, daß auch die Fälschung der D i n a r n o t e n i n enge m Z u s a m m e n h a n g mit d-e r ungarischen F ä l f ch e r a f f ä r e st e h t. Die bisherigen Ergebnisse der Untersuchung werden streng geheimgehalten, doch wird schon jetzt mit Sicherheit behauptet, daß die Herstellung der falschen Dinarnoten im Auslande, und ztvar in einem b c n a ch b a r te it Staate, durchgeführt wurde. Andere „Gentlemans". Budapest, 8. Jänner. Gestern wurde der Buchhalter der Borzod-Miskolezer Tampfmühle, Johann Redvay, wegen Uitterschlagung von etwa 500 Millionen Kronen verhaftet. Redvay ist der Tat geständig. Win „Konbolenztrlegramm" dev österreichischen kaisertreuen Partei an den Grafen Apponyi. Graf Erich Salm und Oberst Gustav Wolfs richteten an den Führer der ungarischen Lrgitimisten, Grafen Albert Apponyi, ein Telegramm, in welchem sie namens der kaisertreuen Volkspatrei von Oesterreich das tief empfundene Beileid ausdrücken über das große Unglück, das über die Länder der heiligen Stephcinskrone durch den Frankenfälscherskandal hereingebrochen ist. Betrübend sei, heißt es in dem Telegramm, daß unter/den Tätern sich ein Mitglied der hohen A r i st 0 k r a t i e befinde, dessen N a m e m i t d e r T r a d i t i 0 n d e s Habsburgerhauses verschmolzen sei. In diesem großen Unglück finden die österreichischen Legitimisten in der Hoffnung Trost, daß die ungarischen Legitimisten sich nun um so enger um den Grasen Apponyi scharen werden und dieser dadurch ehebaldigst in die Lage kommen werde, als Führer des Magharentums die endgültige Restauration der Habsburger zu verwirklichen, „Nach Mailänder Berichten..." Rom, 8. Jänner. Jnl Verlauf der Untersuchung des französischen Polizeibcamten Benoit über .die ungarischen Banknotenfä'lfchungerv -in Mailand hat sich ergeben, daß das Telegramm an die beiden- Komplicen aus dem Haag von -Janz i, einem Sekretär des-Prinzen Windischgrätz, abgesandt sein dürfte. Der Bericht Benoits kommt nach Mailänder Berichten zu dem Schluß, daß die Fälschung kein« politischen Ziele verfolgt habe, sondern nur der finanziellen Rettung des Prinzen Windischgrätz und seiner Freunde dienen sollte. Französische Stimmen. Paris, 8. Jänner. Die Blätter widmen der Binknotensälschungsaffäre ausführliche Artikel und geben der Meinung Ausdruck, daß es sich um eine politische Verschwörung handle, die gegen die L c d e n s i n t e r e s s e it F r a n treichs und die kleine Entente gerichtet sei. „Petit Journal" schreibt, Frankreich müsse eine gerichtliche Untersuchung fordern, die bis in die .letzten Konsequenzen durchgesührt werden müsst. „Echo de Paris" sagt, die Tat der Falschmünzer bezeuge die Stärke der i n U n g a r u herrschenden Reva n chep 0 liti k. Keinerlei Genugtuung dürfe Frankreich verweigert werden. Das Blatt weist darauf hin, daß in dem A u g e n b l i ck, wo die Ungarn daran arbeiten, den Franken zu entwerten, der Völkerbund um die finanzielle Wiederausr i chtu ng Ungarns bemüht sei. „H 0 m nt c Libr e" fordert strenge Maßnahmen und vollständige S ch a d « n s g u t m a ch n n g. „G a u l 0 i s" schreibt, die französische Regierung behalte sich alle ihre Rechte vor. die ernste Angelegenheit vor -die internationale Gerichtsbarkeit zu bringen. Ter „Mat in" gibt in einer Darlegung der durch die Untersuchung enthüllten Tatsachen der Meinung Ausdruck, daß R-eichsverweser H 0 r t h y politisch mitschuldig sei. Nach demselben Blatte bilden die gegen M a g a s h a z y erhobenen Beschuldigungen den Beweis dafür, daß er versucht habe, Offiziere 5 it be st int m c n, nach Frankreich;tt reisett und die falschen Banknoten in Verkehr zu bringen. Es scheine sestgestellt zu sein, daß die kompromittierten Personen im Dienste der ungeheuren, schon im Oktober in Bayern angezettelten Berschwörun g standen, die in ihren Einzelheiten mit der Zust i itt nt it tt g des Exkaisers W i lh e l m beschlossen worden :ci und ans die U m g c st a l t u n g der g a. n z e n K a r t e M itteleur 0 pas abgezielt habe. Paris, 8. Jänner. Der „Matin" berichtet, seit 1924 wisst man in Paris, daß Prinz Ludwig Windischg r ä tz falsches Geld h e r st e l l e und daß er 1925 nach seinem Schloß russische Arbeiter, e h e malige T e chni 1 er d e r Petersburger M ü tte, habe kommen lassen. In Frankreich habe man die Attgelegenlieit nicht sehr tragisch genommen, -da mau gewußt habe, -daß die Fälschungen schlecht seien und daher nur schwer abgesetzt werden könnten. HMers Kumvan. München, 8. Jänner. Wie die „Münchener Post" meldet, wird auch gegen Esser ein Ermittlungsverfahren wegen MeiueiÄocrdachtes eingeleitet werden, du in -den Aussagen Essers für Streicher vielfach die gleichen Unrichtigkeiten wie in denen Hitlers enthalten seien. Sie Regierungskrise in Deutschland. Berlin, 8. Jänner. In den Besprechungen mit dem Reichspräsidenten brachte, wie von unterrichteter Seite verlautet, Reichskanzler Dr. Luther zum Ausdruck, daß einerseits die baldige Betrauung einer Persönlichkeit mit der Regierungsbildung notwendig sei, andererseits es aber bedenklich wäre, die Beschüsse der Fraktionen durch vorzeitige Benennung einer Persönlich- 'keit irgendwie zu erschweren. Ter Reichspräsident werde diese Gründe noch eittmäl durchgehen und Dr. Luther noch einmal zn sich bitten, um ihm dann seine Entscheidung mitzuteilen. BOHEME-BAR am Zoo, Berlin, Hardenbergstr* Nr. 27. Direktion! N. v. Benedito Treffpunkt der Fremdenwelt Berlins 5'Uhf'Tee * Souper prtx fix * Exqatitte Küche Kapelle: Scala-Sond-Band, Milano, ferner der Wiener Humorist Charlie Woebet 1117 Sie Zionistische Exekutive Amerikas für Skevven Wise. Die Vertrauensresolution. New-Iork, 5. Jänner. (I. T. A.) Wie schon miigeieiit, hüben die Exekutive der Zionistischen Organisa« t i o n Amerikas mit 71 gegen eine Stimme und dar Bereinigte Komitee für den Palästine-Drive mit -">9 geger 9 Stimmen beschlossen, Dr. Stephen Wise a u f z u f o rd e r n, die Würde eines Präsidenten des N at i o n a I k o rn i t e e s für die P a l ä st -i u a k a m p a g n« zu behalten. Für das Verbleiben von Tr. Wise sprächetmehrere Redner, gegen ihn sprachen der Führer des Misracht, Rabbi Meyer B e r 11 n und des Herausgebers des konservativen „Tagblatt", Gedalsah B u b l i ck. Die angenommem Resolution lautet: Das Exekutivkomitee vcr vereinigten propalästiuensischei Aktion bedauert die nnglücklicbe Koutrover-ie im jüdischer Leben, die durch unrichtige Berichte r ft a 11 tt tt g übet eine Predigt des Rabbi Tr. W i s e hrrvorgsNlfen tvorden war Wir Mitglieder der im Komitee für den Palästina-Drive vereinigten Organisationen, die seit Bestehen der zionistischen Bewegung mit Dr. Wise zusammenarbeiteten und seine positiv- Stellungnahme zum Judaismus genau feinten, geben hierdurch unserer Ueberzeutzung Ausdruck, 'daß Dr. Wise nicht Ansichter äußern konnte, die zu der traditionellen jüdischer Hal.tung in Widerspruch stehen, indem sie ändert Religionsbekenntnisse und ihre Gründer begünstigen. Diesunsere Neberzeugung wurde bestätigt durch die vvtt Dr. Wist auf die Anfrage der Rabbinerversammlung (200 Rabbiner) hr jüdisch-theologischen Seminar gegebene Antwort, durch welche et die ihm fälschlicherweise zug'eichriebenen Aeußerungen l a t egorisch dementiert. Das Leben des Dr. Wise, sein, hingebungsvolle Arbeit für das Judentum, seine historisch gewordene Rolle innerhalb der zionistischen Bewegung Amerikas, sein mannhafter Kampf gegen den Antisemitismus ir allen seinen Erscheinungen, sein stets mutiges Auftreten gegen jedes religiöse Renegatentum, gegen Mischehe und alle Formet der Illoyalität gegenüber dem jüdischen Volke und seinem Glauben — all das hat das unbegrenzte Vertrauen weiteste: jüdischer Kreise in Amerika, Europa und Palästina in die Person des Dr. Wise befestigt. Wir lehnen es' deshalb ab, seine Resignation als Vorsitzender des vereinigten Ausschusses für den Palästina-Drive zur Kenntnis zu nehmen und bitten ihn uns seine Arbeitskraft weiter zu widmen. Die Zionistische Exekutive hat ein besonderes Komitee eingesetzt, das die Ausgabe hat, e i n e n A u s g l e t ch der Gegensätze zwischen Dr. Wise und der Union orthodoxer Rabbiner (Agudath Harabonim) in die Wege zu leite1' Dar Gutachten Pros. Remmererr. (Eigendienst der „Wiener Morgeiizeüung".) Warschau, 8. Jänner. Der Finanzexperte Professor Kemme re r hat seine Studien über die polnischen Finanzen bereits abgeschlossen. Seine Ergebnisse sind, söwe.it sie bisher bekannt wurden, äußerst interessant. Professor Kemme rer führt aus, daß zatr Gesundung «der polnischen Finanzen eine Reduzierung der Ausgaben für Militär- und B i l d u u g s z w e ck e notwendig sei, ferner eine starke Förderung des Handels und die gleichmäßige B e h a n d l u n g der jüdische n Kaufmannschaft mit der polnischen. Des weiteren hält Kemmerer eine st ä r k e r e steuerliche Belastung de r L a ndwi r ls cha f r für notwendig und spricht sich für eine Einschränkung der s o z i a l e n G e s etzge b u n g aus. Professor Kemmerer reist am 10. d. von Warschau ab. Queen Victoria und Zisraeli. Im Berlage von S. Fischer erschien dieser Tage die deutsche Ausgabe des Buches „O tt c e tt Victoria" von Lutton S t r a ch e y, das in England großes Aufsehen erregt hat. Die deutsche Uebersetzuna stammt von Hans Reisiger. Mit Erlaubnis des Verlages veröffentlichen mir nachstehend das Wesentliche aus dem Kapitel, das den Verkehr zwischen der Königin Viktoria und D'.sraeli, Lord Beaconssield in ungemein interessanter Weise schildert. D Israeli — Lord Beaconsfield — diese erstaunliche 'Persönlichkeit, die nun endlich, im Alter von 70 Jahren, nach einem Leben voll außerordentlicher Kämpfe seine phantastischsten KindheiLsträume verwirklicht sah, verstand es, sich das Herz seiner höchsten Herrin, deren Diener und Meister er auf so wunderbare Weise geworden tvar, attsschließlich und vollkommen zu eigen zu machen. In Frauenherzen hakt: er stets wie in einem offenen Buche gelesen, seine ganze Karriere hatte sich um diese merkwürdigen Wesett gedreht; und je merkwürdiger sie waren, desto vertrauter schienen sie für ihn zu sein . . . Ein Lächeln huschte über feine undurchdringlichen Züge; er taufte Viktoria „die Fee". Der Raute entzückte ihn, denn er brachte mit jener epigrammatischen Doppelsinnigkeit, die er so liebte, seine Vorstellung von der Königin aufs genauest.' zum Ausdruck ... Er hatte bemerkt, daß das Persönliche der Schlüssel war, der das Herz der „Fee" ösfuete. Demgemäß wich er uientats auch nur für einen Augenblick im Umgattg mit ihr von dem persönlichen Ton ab; er umkleidete alle Staatsgeschäft.' mit dem Zauber vertraulicher Plauderei; stets war sie die königliche Lady, die angvbetete und verehrte Herrin, er d.r ergebene und respektvolle Freund-. . . Nach dem langen Dunkel ihrer Verlassercheii. nach der Kälte der Gladstoneschen Pedanterie, ging Victoria unter den Strahlen von Disraelis Ergebenheit auf wie eine Blume in der Evvwi. Die Veränderung ihrer Lage war in der Tat märcWhaft. Nun war sie nicht länger dazu verurteilt, stundenlang über den verwickelten Einzelheiten der Geschäfte zu grübeln, jetzt fragte sie nur Mr. Disraeli um eine Erklärung, und er gab sie ihr in der kürzesten und amüsantesten Weise . . . Und ihr Befreier war zweifellos der bezauberndste aller Männer. Sie schwoll in ttetterstandenem Selbstbewußtsein, lvenn er, wunderbare tnorgenländische Visionen heraufbeschwörend, ihre Augen mit einer kaiserlichen Größe blendete, von der sie nur dumpf geträumt hatte. Unter diesem zwingenden Einfluß änderte sich sogar ihr Benehmen. Auf ihrem Gesicht, dem der Zauber der Jugend längst entschwunden und das vom Alter noch nicht sauft geworden tvar, waren die Spuren des Grams, der Enttäuschung und des Verdrusses uoch sichtbar, aber sie wurden überdeckt durch die Maske der Anmaßung und durch die scharfen Linien gebieterischen Hochmuts. Nur, weuu Mr. Disraeli erschien, ändsrte sich ihr Ausdruck augenblicklich, und das abweisende Gesicht erfüllte sich mit Lächeln. . . . Während der Stunden seiner Audienz konnte sie kaum ihre Aufregung und ihr Entzücken nteistcru. „Ich kann meinen Empfang nur beschreiben," schrieb er gelegentlich einmal einem Freund, „wenn ich Dir sage, daß ich tatsächlich dachte, sie würde mich umarmen. Sie war mit Lächeln gespickt und flatterte beim Sprechen wie ein Vogel im Zimmer umher". In seiner Anwesenheit sprach sie ununterbrochen von ihtn, und in ihrer Sorge um seilte Gesundheit lag eine nngettvöhnliche Wärme. Sie sandte ihm oft Geschenke; zum Weihnachtsfest kam regelmäßig von Windsor ein illustriertes Album für ihn an. Aber ihre wertvollsten Gaben tvaren die F r ü h l i n g s st r ä u ß e, die von ihr und ihren Damrn in den Wäldern von Osborne gepflückt, in besonderer Weise die Wärme utld Zärtlichkeit ihrer Gefühle zum Ausdruck brachten, linier diesen, erklärte er, wären die P r i nt c l « seine besonderen Lieblinge. Sie wären, sagte er, die Abge'andten des Frühlings, die Edelsteine und Juwelen der Natur. „Sie zeigen," schrieb er ihr, „daß Euer Majestät Zepter die verzauberte Insel berührt hat" . . . Mit der Zeit wurden seine Beieueruugeu immer blühender und rückhaltsloser. Zuletzt wagte er es, in seine Schmeich-'lein einen Ton von Anbetung zu legen, die nahezu unverhohlener M i n n e d i e n ft tvar... Sie schickte ihm Schneeglöckchen, und seine Gefühle strömten über von Poesie. „Gestern abends", schrieb er, „kam in Whitehall Gardens ein zierliches Kästchen mit königlicher Aufschrift au, und als er es öffnete, glaubte er zuerst, daß Euer Majestät ihnl gnädigst die Sterne zu Eurer Akajestät höchstem Orden verliehen hätten." In der Tat war er so durchdrungen von dieser anmutigen Illusion, daß er, da er gerade ein Bankett gab, auf d:m sehr viele Sterne und Bänder zu sehen waren, der Versuchung nicht wiederstehen konnte, einige Schneeglöckchen an seinem Herzen zu b e fe st t g e n, um zu zeigen, daß auch er von einer allergnädigsten Herrscherin geschmückt sei. .Indessen, er hatteihr eine Lehre erteil:, die sie mit beunruhigender Schnelligkeit erlernt hatte. Eine zweite Gloriana nannte er sie? Gut, sie wollte ihm zeiget,, daß sie dieses Kompliment verdiente. Besorgniserregende Symptome zeigten sich bald und ein ernsthafter Ausbruch von B iktorias Temperament erfolgte im Jahre 1875, ivährend der Krise, die den Höhepunkt und die Krönung votl Beaeonfields Leben bildete. Sein tvachsender Jmperialistnus, sein Wunsch, die Macht und das Prestige Englands zu stärken, sein Beharren auf einer „herzhaften Außenpolitik", hatte ihn mit Rußland in Kollision gebracht. Die schreckliche östliche Frage tauchte auf; und als K r i e g z w i s ch e n St tt ßland nnd der Türkei ansbrach, wurde die Lage außerordentlich ernst. Die Politik des Premierministers war voller Schwierigkeiten und Gefahr . . . Aber an Nerven hatte es ihm nie gefehlt. Er begann sei treu diplomatischen Ei-ertanz mit größter Sicherheit. Er mußte, jedoch tato erst«

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