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Wiener Morgenzeitung · 1926-01-07 · Heft 2469 (7.1.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2469 (7.1.1926)
Date
1926-01-07
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. MS Men» DonnerMH 7. Knner IM «e»e , Ma iwMischrr «oaftitt in der -rlmsraur. Wir haben am 29. Dezember über den zwischen dem -rnerikaisichen zionistischen Organ „The New Palestme" und dem OWn der deutschen Zionisten, der Berliner „Jüdischen Rundschau" ausgebrochenen Konflikt berichtet. Er war wegen der in „The New Judaea" an der Vorspriche des Präsidenten der deutschen zionistischen Organisation- Herrn Kurt Blumenfeld, bei Tschitscherin geübten Kritik entstanden. Die Berliner „Jüdische Rundschau" antwortet nun dem amerikanischen Blatt: .Mir begreifen, daß für unsere amerikanischen Freunde, die mitten im Kamps stehen und auf denen die Hauptverantwortung für die Palästinafonds liegt, die Frage der russischen Kolonisation eine besonders heikle und empfindliche ist, die sie laicht in Aufregung versetzt, so daß sie nicht immer wissen, was sie reden. Aber dieses Stuck geht ju weit. Denn sowohl di« Frage wie die Antwort, die dar Blatt zitiert, sind frei erfunden. Weder hat „New Judaea" so gefragt (eS bezweifelte vielmehr die Legitimation BiumenftidS seitens der deutschen Zionisten) noch hat die „Jüdisch« Rundschau" so geantwortet. Wir sind west entfernt davon, vor einer Kritik iuruckzujchrecken und gestehen auch GssinnunaSgenolsen anderer Lander ohne weiteres das Recht zu, an der Tätigkeit der deutschen Zionisten und an den Aeußerungen der .Jüdischen Rundschau" Kritik zu üben, mit der wir uns sachlich auseinandersetzen können. Der Geist aber, der sich in der zitierten Notiz offenbart, ist nicht mehr der Geist sachlicher Auseinandersetzung, sondern eine auch vor ofienkundigen journalistischen Unanständigkeiten nicht eurück- Mreaende Gehässigkeit. Wir werden di« geeigneten Schritte zur Klarstellung dieser Angelegenhsit unternehmen. Wir können aber nicht umhin, unserem Erstaunen und unserem Bedauern Ausdruck zu geben, daß ein Organ, für das ein Mit- C der Exekutive zumindest mitmranwortlich ist, sich auf dieses au begibt. Wlr sHen, daß hier verhetzende Kräfte am Werk sind, die offenbar immer mehr an Boden gewinnen. DaS jiddische Organ der amerikanischen Zionisten, daS ,,Jüdische Volk", leistet sich schon seit längerer Zeit wiederholt pöbelhafte Angriffe gegen den deutschen Zionismus und gegen hervorragende deutsche und russische Gesinnungsgenossen. In der letzten Nummer veröffentlicht dieses Blatt einen Artikel, der die auf chre „Privatinteresien" (?) bedachten deutschen Zionisten dafür verantwortlich macht, daß der Ditz der Exekutive in London mw nicht in Jerusalem ist. obwohl doch bekannt ist, daß die Z. B. f. D. die Zerlegung der Exekutive nach Palästina in ihr Kongreßprogramm ausgenommen hat und jedenfalls die Mehrheit der deutschen Zionisten dafür war, uno daß die Durchführung dieses Planes anganzanderen Faktoren derzeit geicheitert ist. Dies alles ist also bewußte Entstellung der Tatsachen und nur verständlich auS dem Wunsch gewisser Elemente, die deutschen Zionisten zu diskreditieren. Ob eine solche ZersetzungSavbeit unserer Dache förderlich ist, werden vielleicht auch verantwortliche amerikanische Zionisten bezweifeln." Mire Zuschrift der Zionistischen Vereinigung für Deutschland. Die Zionistische Bereinigung für Deutschland schreibt nnS: Sehr geehrte Herren! Me brachten in Ihrer Nummer vom 29. Dezember unter der Ueberschrift „Ein zionistisch?r K.'nPkt in der Kirnfrage" d'.e Uebevsetzung einer Notiz des amerikanisch-jüdischen B.attrs „T h e New P a l e st l n e". Es ist Ihnen offenbar entgangen, daß diese Notiz eine ganze Reihe von Behauptungen enthält, die nachweislich unrichtig sind. Herr Blumenfeld nahm an einer Delegation teil, die aus den Herren Professor Einstein. Dr. B a e ck, dem Groß- Präsidenten der B'nai B'rith-Log'n, Justizrat Brodnitz, dem Vorsitzenden deS ZentralvereineS deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Dr. Paal Nathan dem Vorsitzenden' deS HilfSvereines der deutschen Juden bestand. Dieser Delegation gab Herr Tschitscherin, wle wir in der »Jüdischen Rundschau" mitgete.lt haben, ausführliche Auskunft über die jüdische Kolonisation in' Rußland. Herr Blumenfeld teilte am Schluß der Unterredung Herrn Tschitscherin mit, daß er ihm ein Memorandum über die Zionistenverfolgungen in Rußland überreichen werde. Dieses Memorandum ist am nächsten Tage durch Professor Einstein überreicht lvorden, Herr Tschitscher i n hat darauf, ohne von Herrn Blumenfeld interpelliert zu sein, seine Stellung zum Zionismus dargelegt. Auch diese Darstellung ist in der „Jüdischen Rundschau" publiziert worden. CS ist also unrichtig, ,>daß Herr Blumenfeld einen Monolog hielt, während Herr Tschitscherin unbeweglich zuhörte." Die Wiedergabe der Kontroverse zwrichen „The New Judaea" und der „Jiwifchm Rundschau" ist gleichfalls völlig unrichtig, wie Sie — und jeder Dritte — durch einen Blick in diese Zeitungen feststellen können. „The New Judaea" hatte in einer feuilletonistischen Rubrik geschrieben, H.'rr Mumenifeld habe in seiner Unterredung sicherlich nicht den Standpunkt der deutschen Zionisten vertreten»' daraus antwortete die „Jüdische Rundschau", es sei taktlos von einem offiziellen Organ, die Befugnisse eines Vorsitzenden eines zionistischen Landesverbandes, für seinen Landesverband zu sprechen, anzuzweiseln. Der Vorwurf der eigenmächtigen Diplomatik ist völlig ungerechtfertigt. Herr Blumenfeld hat ausdrücklich nur im Namen der Zionistischen Bereinigung für Deutschland gesprochen, nicht etwa im Namen der Zionistischen Weltorganisation. Deine Ansicht deckt sich mit dem Standpunkt, den das Aktionskomitee in seiner letzten Sitzung eingenommen hat. Di« anderen Bemerkungen von „The New Palestine" bezüglich einer von der „Jüd schrn Rundschau" geforderten Einstellung deS Blattes „New Judaea" afw. entsprechen nicht den Tatsachen. Wir wären Ihnen für einen Abdruck dieser Zuschrift zu Dank verpflichtet und verbleiben mit vorzüglicher Hochachtung gez. Roseublüth. ver Vesuv i« Mtislelt. Neapel, 6. Jänner. (Wolfs.) Am tvestlichen Hang und tmt nördlichen Fuß des Eruptionskegels des großen BesuvtraterS hat sich je eine Oeffnung gebildet, durch die Lava ausströmt, Für den Keren Hajeffod. Tie breite jüdische Oeffentlichkeit ist über den verheißungsvollen Aufschwung der jüdischen Siedlung :n Palästina unterrichtet. Cs ist ein Werk der Errettung und Erneuerung des Judentums durch jüdische Arbeit auf palästinensischer Scholle, welches jüdische Pioniere mit heroischer Hingabe durchführen. Tie Mittel, welche dem F.nanzinstrument des Aufbaus, dem Keren Hajessod, zur Verfügung stehen, reichen aber nicht hin, um die Errichtung der jüdischen Heimstätte mit der notwendigen Beschleunigung durchzuführen. Das Londoner Direktorium des Keren Hajessod hat sich nach dem 14. Zionistenkongreß an die gesamte Judenheit mit dem Appell gewendet, in diesem Jahre für den Keren Hajessod den Betrag von einer Mil- Non Pfund Sterling aufzubringen, welcher erforderlich ist, um die gesunde Entwicklung des Siedlungswerkes zu gewährleisten. Der Keren Hajessod sorgt für die Ausbildung der zukünftigen Einlvanderer in Landwirtschaft und Handwerk, verpflanzt sie in das Land, gewährt ihnen Kredit zur Anschaffung des lebenden und toten Inventars, zum Häuserbau und zur Bettiobsführung in den ersten Jahren. Ter Keren Hajessod erhält gegenwärtig 43 landwirtschaftliche Siedlungen. Er fördert die städtische Siedlung, Handel und Gewerbe und die Entwicklung der Industrie durch Kreditgewährung. Er hat die allgemeine Hypothekenbank gegründet. Das Sanitäts- und Schulwesen wird vom Keren Hajessod erhalten. Die österreichische Keren-Hajeffod-Kommission hat nach ernstlicher Erwägung aller Umstände beschlossen, die Aktion für den Keren Hajessod, durch welche eine möglichst große Zahl der Juden dieses Landes und insbesondere der großen Judengemeinde Wiens für den Keren Hajessod gewonnen werden soll, in verschiedenen Zeitabschnitten bezirksweise durchzuführen. Sie erhofft sich durch Werbearbeit im engeren Kreise ben gewünschten Erfolg für die große Sache. Im zweiten Wiener Gemeindebezirk wird die Aktion int Laufe des Monates Jänner durchgeführt, und zwar: Im Pratersprengel in der Zeit vom 10. Jänner bis zum 17. Jänner. . In der übrigen Leopoldstadt in -er Zelt vom 17. Jänner, bis zum 80. Jänner. An alle Juden, die in diesen Stadtteilen wohnen, ergeht hiemit der , Aufruf, den» Keren Hajessod die finanzielle Last deS Aufbaues tragen zu helfen. Das jüdische Kolonisationswerk in Palästina dient allen Juden und die gesamte Judenheit trägt die Verantwortung für das Gedeihen der jüdischen Heimstätte, die unter der Aegide des Völkerbundes in Palästina errichtet wird. Bvingt Opfer nach Euren Kräften. Wien, im Jänner 1926. D«s PriisMum dev österreichischen Keren- Hnjessod-Kmnniission, * Die heutige Keren-^esso'd-Konferenz. Heute Donnerstag, präzise 7 Uhr abends, findet im Wintergarten des Hotel Continental (Eingang Taborstraße, Festsaalzugang) eins Konferenz all« wiönner und Frauen statt, welche an der Keren-Hüjessod- Aktion im Prater sprenget und der Leopoldstadt »nitwirken werden. Es sind Referate des Herrn OberrabViner Dr. H. P. Chajes,, des Vizepräsidenten der israelitischen KultuSgemeinde Dr. Josef Loewenherz, ferner der Herren Dr. Otto Abeles und Dr. N. M. Gelber angesetzt. Sie öfterreichsche keren-Hasrssod'AVion. Empfang ln -ex Zionistische« Sektion Prater. Aus Anlaß dex Keren-Hajessod-Aktion. welche i« Prater am 10. d. beginnt und bis zum 17. d. währt, hatten die Frauen der Zionistischen BezirkSsektion die Vertreter der jüdischen Vereine des Praters am 2. b. zu einem gastlichen Abend geladen und an den festlich geschmückten Tischen des Sektionsheims bewirtet. An der Spitze der Tafel hatte der Vizepräsident der jüdischen KultuSgemeinde. Herr Doktor Löwenherz, der Vertreter des zionistischen Direktoriums, Herr Dr. Goldhammer, die Vertreter des österreichischen Keren Hajessod, die Herren Dr. Gelber und Dr. Abele s, und der Keren-Hajessod-Referent für den Prater, Herr Ingenieur M ü h l b a u e r, Platz genommen. Der Präsident der Sektion, Herr Schmidt, dankte den erschienenen Delegierten der jüdischen Pratervereine, unter denen sich auch die Vorstandsmitglieder der Bethausvereine Tfilat Jeschurin, Bech Jizchat sowie des Bethauses in der Ennsgasse befanden. Sodann ergriff Herr Dr. Josef Löwenherz das Wort zu einer großzügigen politischen Rede. Die Juden hätten cs nicht zu bedauern, daß gerade dem englischen Volke das Mandat über Palästina erteilt worden sei. Im Laufe der Jahre seit der Mandatserteilung seien in England verschiedene Parteien am Ruder gewesen, aber ihre Vertreter hätten sich immer wieder für die Festhaltung am Mandat ausgesprochen. Lloyd George nicht minder wie Mae Donald, der Arbeiterführer, und später Bald Win, der Exponent der Konservativen. Der bisher fiir den Keren Hajeffod aufgebrachte Gesamtbetrag von 2 Millionen Pfund sei sehr gering, aber die gewaltigen Leistungen, welche mit diesem Budget bestritten wurden, werden von allen Unvoreingenommenen bewundert. Je stärker daß zionistische Bewußtsein desjenigen ist, welcher für den Keren Hajessod wirbt, um so größer werden die Erfolge sein. Es hat keinen Sinn und bringt keinen Gewinn für Erez Israel, wenn man während der Keren-Hajestod-Mion das zionistische Programm in die Tasche steckt. Ein fauler Ausgleich wird teuer bezahlt: mit der jüdischen Jugend, die wir auch für schwere Millionen von Geldmagnaten nicht verkaufen dürfen. Herr Dr. Abeles schilderte die Arbeit, welche der Keren Hajeffod in Erez JsrM bisher geleistet hat und welchen Bedürfnissen des Ausbaues in der nächsten Zeit unbedingt Rechnung getragen werden müsse. Er wies daraus hin, daß die Opfer, welche von den Pionieren gefordert werden und van deren Größe er sich während seiner Studienreise überzeugen konnte, viel zu groß und die Gegenleistungen der Juden außerhalb Palästinas beschämend gering seien. Herr Dr. Gelber besprach eingehend die beschlossenen Arbeitsmethoden für die bevorstehende Mion, durch welche es gelingen müsse, alle Juden des Pratersprengels, welche Palästina lieben, für den Keren. Hajessod zu erfassen. — Di« Vertreter der jüdischen Vereine erklärten ihre Bereitwilligkeit, mit aller Kraft an der Werbearbeit des Keren Hajeffod sich beteiligen zu wollen. Ter angebliche krzberger-MSkder. Graz, 6. Jänner. Nach einem dem Landesgendarmerie, kommando Graz heute zugekommenen Bericht wurde in Bad Ausseo am 4. d. auf der Straße ein Mann ausgegrssfen, von dem der Gendarmerieposten Bad Aussee Kenntnis erhalten hatte, daß er Wechselbetrügereien begangen habe. Der Ausgegriffene wohnte seit dem 22. Dezember bei dem Kaufmann Paul Weber in Bad Aussee unter dem Namen Edgar v. Pa ch mann aus München. Be' seiner Einvernahme konnte er keine auf diesen Namen lautende Ausweispapiere vorlegen. Er gab an» aus Deutschland über Innsbruck nach Aussee gekommen zu fein. Bei der Durchsuchung seiner Effekten wurden zwei Wechsel, der eine auf 500 Schilling, der andere aus 1800 Mark, lautend auf das Exporthaus Rode u. Co. in Hamburg, vorgefunden. Der Kaufmann Weber hatte auf Grund dieser Wechsel dem Pachmann 35 Schilling vorgestreckt. Pachmann gab zu, daß er selbst die Wechsel ausgestellt habe. Eine Nachschau im Polizeiblatt vom Jahre 1921 ergab die u n z w e i se l h a f t e A e h n l t ch k e it d e 6 Verhafteten mit dem des Mordes an dem ReichstagSabgeordneten Erzberger befchuld'gten Heinrich Schul) aus Saatfeld an der Saale. Der Berhastetgab zu, nicht Pachmann zu heißen, sondern der gesuchte Heinrich Schulz zu sein, bestritt aber» mit den Wechseln betrügerische Absichten verfolgt zu haben. Im übrigen verweigert er jede Auskunft. Bei einer weiterenEinvernahme zog der verhaftete sein Geständnis zurück und bestritt, Schulzzuheißen. Bon der Gendarmerie wurde festgestellt, daß am 6. d. -ine unbekannte Person beim Postamt Bad Aussee folgendes Telegramm an das badische Landgericht in OffeMrg ajch gegeben hat: „Heinrich Schulz, Mörder Erzbergers, Bezirksgericht Bad Aussee in Haft. Komplice T h i l l e f f e n unter falschem Namen in Zürich Aufenthalt." Die Erhebungen zur restlose« Aufklärung über die Person des Verhafteten werden fortgesetzt. __ Louise Ssiterhaztz entlassen. Prchburg, ö. Jänner. Louise Eszterhazy wird auS dem Neutra er Gefängnis, wo sie ihre einjährige Kerkerstrafe verbüßt, am 16. März entlassen. Sie hat angeblich die Absicht, eine Reise nach Paris und London zu unternehmen. .* Komtesse Gszterhazy hat wegen Spionage gegen die Tschechoslowakei ihre Strafe erhalten. Sie war die Braut deS karlisiischen Majors Osztenburg und arbeitete unter anderem an dem Plan, eine internationale Organisation zur bewaffneten Bekämpfung des I u de n t u ms zu bilden. Sie stand auch mit polnischen Adelskreisen in Verbindung. vrdbebeu im Rheinland. Aus Fr rnkfurt wirb gemeldet: Gestern nacht» wurden im ganzen he-u.auV urt; i.» Westfalen heftigr Erdstöße verspürt. In Bonn brach unter der aus dem Schlafe gLschnkun Bevö-.kerunz eme P »i: k au» und die Leut« stürzten, ka H )?n Wrhi'ungen die M^cl in« Wenken gerieten, nur notdürftig beneidet auf di, Straße. In Köln wurden durch daß Erdbeben mehrere Hause, beschädigt. Durch den Einsturz einer Z!n.mrvSeckr fielen drei Personen kn den Keller de» Hauses und wurden erheblich verletzt. Auch guS dem Vogtland werde« Erdstöße MnMt

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