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Wiener Morgenzeitung · 1926-01-06 · Heft 2468 (6.1.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2468 (6.1.1926)
Date
1926-01-06
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Auf fcit Frage, ob er in Amerika feststellen konnte, daß die Jewish Ageuey riner Verwirklichung nahe sei, erkiärt-e Dr. Reich, taß auf ein eventuelles Zustandekommen der Jewish A'eucy wenig Hoffnung gesetzt werden könne. Er persönlich befürchte trotz der ihm abgegebenen Erk ärungen Marshalls, daß d'e Jewish Agency zustande kommen werde, Laß die Je-wish Agency bereits der Vergangenheit angehöre. Ja Mist die amerikanischen Zion'sten glauben wenig an ihr Zu-standrkommen. Wenn auch die allgemeine Situation im Zionismus nichit besonders günstig ist, glaube er doch, daß in der allernächsten Zeit eine Konsolidierung erfolgen wird. Die Tatsache, daß Lord Plumer besonders großes Interesse für die Fragen des Zionismus an den Tag legt, berechtigt nns zur Annahme, daß sich die Lage tu Palästina und!n der Zionistisch«» Organisation in der allernächsten Zeit bessern wird. Die zionistische Politik müsse jetzt u m g e st e l l t werden. Die vom Oberbaurat Stricker in seinem letzten Aritkel in der „Wiener Morgenzeitung" gestellte Forderung nach einer Anleihe sei der beste Ausweg, um wlrllich Finanzmittel für den Aufbau unserer Heimstätte zu sammeln. A>bg. Reich verbleibt noch einige Tage in Wien und w dürste in den nächsten Tagen in einer großen Massenversammlung über aktuelle Fragen des amerikanischen und polnischen Judentums sprechen. ______ Bor der Sgmsefflon. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Warschau, 5. Jänner. Angesichts der bevorstehenden Sefmsession wurden in hiesigen politischen Kreisen eifrig die Fragen, die den Sejm beschäftigen sollen, erörtevt. Die Regierung ist zurzeit damit beschäftigt, die wirtschaftliche Krise zu beheben. Durch die Ankunft des bekannten amerikanischen Finanzsachverständigen Professors Kemmerer hofft die Regierung, die Ursachen des letzten. Zl-otysturzes zu erforschen. Ter gegenwärtige Ministerpräsident S k r z Y n s t i beabsichtigt sein Wirtschafts, pHvgramm vorwiegend m einem Punkte zu erfüllen. Durch Erlangung ausländischer Kredite glaubt er der polnischen Industrie und -dem Handel genügende Betriebskapitalien gegen billige Verzinsung zur Verfügung stellen zu können. DaS jetzige Kvalitions-kabinett beabsichtigt ferner, dem zukünftigen Sejm eine Reihe von entsprechenden Maßnahmen zu unterbreiten, durch die bedeutende Ersparnisse im Staatsbudget erzielt werden sollen. Sodann will man durch den Abschluß von Handelsverträgen mit Deutschland, Rußland und anderen Staaten die Handelsbeziehungen Polens nach dem Ausland ausbauen. Das Handelsministerium ist bereits an die Ausarbeitung eines neuen Zolltarifs geschritten, der die HandolSbewegung wesentlich erleichtern soll. Das Handelsministerium versucht auch für die polnischen Textilindustrien einen Absatzmarkt zu schaffen. Auf dem Gebiete der Staatsverwaltung werden ebenfalls eine Reihe von Maßnahmen gotro-ff-en, um die Vereinheitlichung und Vereinfachung der Gesamtverwaltung zu erzielen. _ gahrerloufere«! der jüdischen Studenten in Bolen. Am 20. d. wirb in Warschau Me zwetrte ordenMche Delegiertenkonferenz der Mischen studentischen Vereine Polens eröffnst. Ueber 5000 S ludenten aus vier Universitätsstädten werden an der Konferenz Vertreten ssi«. Der Ges-amtvsvöand führte film letzten Jahre einen schweren Kampf um die Erfüllung der nationalen, kulturellen und wirtschaftlichen Federungen der Mischen ©tulbwten, einen Kampf gegen den Numerus elaufuS und die gesetzlichen Bestimmungen, welche die Lenifreiiheüt der Müschen Studenten 'beschränken. Der GesamtveÄband ^besitzt eine eigene Monatsschrift „Trybuna Academiüka" und gehört seit IM dem Weltverbcmde der Mischen Stude-ntenifchaft als ordentliches Mitglied an, Znteniatkonale Aurwanderuugskouferenr. In der kürzlich in Rom zusammengetretenen zweiten Versammlung des Komitees zur Vorbereitung der zweiten internationalen AuSwand erungskonferenz waren 45 Staaten, darunter auch Oesterreich, vertreten. »er Ma«ok Pangelo». Athen, 5. Jänner. (Tel.-Komp.) General Pangalo 8 hat der Presse folgende Erklärung abgegeben: „Mein Kabinett wird alles tun, um die innere Befriedigung des Landes sicherzustellen. ES ist aber augenscheinlich, daß die Denizeljsten und die Demokraten alles tun werden, um meine Aktion zunichte zu machen. Ich bin daher entschlossen, alleaufzubieten, was die Umstände erfordern. In sämtlichen Kasernen des Landes ist gestern durch die Kommandanten der Truppen die Proklamation des Generals Pangalos bekanntgegeben worden, in der er sich zum Wohle des Landes zum Diktator erklärt. DaS Dekret schließt mit folgendem Satz: „Die Zukunft meiner Diktatur beruht einzig und allein auf den Bajonetten." Nach einer Meldung der „Daily News" find der griechische Marineminister und der Außenminister zurückgetreten. Vmi» rer Freunde des arberlesden PMtim. Dis gründende Versammlung. Cbsnso wie in anderen Slawen und Ländern wurde auch in Wien ein Verein der Freunde des arbeitende n Palästina gegründet, der cs sich zur Aufgabe macht, mit den P:cnieren in Erez Israel in ständigem Kontakt zu bleiben und ihnen lebe Hilfe, deren sie bedürfen, angedeihen zu lassen. Tie konstiluiereude Generalversammlung fand gestern im Festftale des Alien Rathauses statt. Sie war hauptsächlich von jugendlichen Zionisten sehr stark besucht, die mit enthusiastischem Beifall die Reden des Oberrabb'.ners Tr. Chajes, der Frau Tr. B u ch m i l (Jerusalem) und des Herrn Jehoschuüh Vierer (Asuleh) ausnahmen. Ter Einberuser, Herr Mendel Singer (Poale Zion), verlas die Statuten deS zu gründenden Vereins, dessen Zweck die Propagierung und finanzielle Förderung der Institutionen der jüdischen Arbeiterschaft ist, die der Allgemeinen jüdischen Arbeiterorganisation angeschlossen sind. Für Erreichung dieses Zweckes dient 1. die Verbreitung der von der jüdischen Arbeiterschaft in Palästina herausgegebenen Presse und Literatur. 2. dicHerausgabe eigener auskläxenderSchriften über die Probleme und Forderungen der jüdischen Arbeiterschaft, 3. die Veranstaltung von Borträgen und Versammlungen, die sich mit den Fragen der jüdischen Arbeiterschaft in Palästina befassen soll, 4. die Organisterung von Versammlungen und die Besteuerung für die Investitionen der Allgemeinen jüdischen Arbeiterorganisation in Palästina. Ter erste Redner, Oberrabbiner Dr. Chajes, skizzierte in' kurzen Zügen die Ausgabe des Vereins. Sie soll mir den beiden großen Fonds, dem Keren Hajessod, dem Keren Kajemeth nicht in Kollusion geralen. Jeder, der seine Pflicht diesen beiden großen Aufbaufonds gegenüber erfüllt, hat auch die Pflicht, dem neuen Verein der Freunde des arbeitenden Palästina beizutreten. Der Keren Hajessod und der Keren Kajemeth können dem jüdischen Arbeiter in Palästina nur das tägliche Brot geben. Was darüber hinausgeht, ist scheinbarer Luxus, für den sie nicht auskommen können. Doch brauchen unsere Pioniere in Erez Israel weit mehr als das tägliche Brot, sie brauchen auch geistige Na h r u n g, denn es sind hauptsächlich Leute, die von geistigen Berufen zur Landwirtschaft kamen. Sie haben eine doppelschwere Aufgabe, denn sie müssen sich zuerst hebräisteren, die Sprache des Landes erlernen, um sich in ihre Kultur einzusügen. Im ganzen Lande werden zu diesem Zwecke Kurse errichtet und wandernde Bibliotheken tragen den Lese- und Lernstoff hinaus' in die fernsten Kolonien. Unsere Bauern sind von ganz anderem Schlage als die Bauern der anderen Völker, sie sind Menschen mit st a r k e m g e i st i g e n B edürfnis, denn sie setzen sich zum Großteil aus Leuten mit Mittel- und Hochschulbildung zusammen. Ein Teil des Budgets des Palästinaaufbaufonds, wird wohl für das hebräische Schulwerk verwendet, doch es reicht kaum aus, um alle Bedürfnisse, zu befriedigen. Hier soll der Verein der Freunde des arbeitenden Palästina eingreifen. Wenn wir unseren Chaluzim auch diese geistige Nahrung angedeihrn lassen, dann werden sie ihre Aufgabe, ihrem Volke und der ganzen; Menschheit zu dienen, erfüllen. DieS einzusehen ist die Pflicht - jedes Juden, -ja jedes Menschen, der erkannt hat, daß hier Größtes und Tiefstes für die ganze Menschheit auf dem Wege ist. Die nächste Rednerin, Frau Dr. R. Buchmll, schilderte m lebhaften Worten die große Arbeit, die die jüdische Arbeiterschaft in Palästina geleistet hat. Aus einem Volk des BucheS ist ein Volk der Muskelkraft geworden, das aber dennoch nicht aufgehört hat, ein Volk deS Buches zu sein. Die jüdische Arbeiterschaft in Palästina verkörpert das höchste Ideal des Sozialismus, das gemeinschaftlich« Leben in der Genossenschaft. Mit seinem Schweiße und wenn es notwendig war, auch mit seinem Blute, hat jeder jüdische Arbeiter eine neue Form des gesellschaftlichen Lebens für die ganze Menschheit geschaffen. Der letzte Redner, Herr Vierer, skizzierte die drei Perioden der jüdischen Kolonisation in Erez Israel. Er sagte: Wir treten mit zwei Empfehlungsschreiben vor euch hin. DaS erste beinhaltet, daß wir Erez Israel aufgebaut haben, und daS zweite, daß wir, die arbeitenden Zionisten, des Glaubens sind, den Zionismus zu verwirklichen. Mitglied der Arbeiterorganisation Palästinas kann jeder werden, der von seiner Hände oder seines Geistes Arbeit lebt und die Arbeitskraft des Nebenmenschen nicht exploitiert. Sie zählt bereits 30.000 Mitglieder und hat die Verwirklichung des reinen sozialen Zusammenlebens in der Kwuzah erreicht. Redner schilderl« sodann di« aufopferungsvolle Arbeit der 60jährigen Chassidim, die ein Menschenalter hindurch nur über dem Talmud gesessen sind, bei den Entsumpfungsarbeiten in Erez I s r a e l. Wir Arbeiter in Erez Israel haben euch in der Galulh einen Rechenschaftsbericht über unsere Tätigkeit abgelegt und fordern von euch, daß auch ihr dies tut. Jeder Jude in der Diaspora soll sich täglich fragen, was habe ich heute für den Aufbau Palästinas geleistet? Palästina ist eine große Aktiengesellschaft, die Hälfte der Aktien besitzen wir in Palästina, die Hälfte der Aktien die Juden in der Galuth. Dies sollten sich die Juden in der Galuch täglich durch den Kopf gehen lassen. Am Schluffe der Versammlung wurde einstimmig die Leitung des Vereins gewählt. Als Obmann erscheint Direktor Siegfried A l t m a n n gewählt, in den Vorstand wurden die Herren Mendel Singer, Dr. M. Steinberg, Schapira, Dr. Israel Waldmann, Winter, Horowitz, Wolf, Kultusvorsteher Moritz. Nathan Friedländer, Klingenberger und K a h n berufen. Die Versammlung beschloß sodann, der Arbeitervere'migung in Palästina ein Glückwunschschreiben anläßlich ihres, fünfjährigen Bestandes zu überienden. ' ■ i St« jüdische Volksgemeinde. ö#rtm<t De. Drstdev atetebtmtttn«. DM-ng hielt der Präsident des zionistischen Dlrer« toriumS und aswssene Vizepräsident der KultuSgemeinde Dr. Desiüer Friedmann vorgestnn abends «inen Vortrag zum Thema der jüdischen VoItägemeinde. Die ungemein rntereffanten AtzSiührungen teilten sich m zwei Abschnitte, deren erster der Konstitution und Entstehungsgeschichte der jüdischen KultuSgemeinden in Wien und Nkcdsrösterreich galt, der zweite der Umgestaltung der jüdischen Kultusgemeinden, die vom Staate als nur jüossch-- religiöfe Gemeinden anerkannt sind, in Vollzugsorgane, die alle jüdischen Agenden versehen: religiöse uwd soziale sowohl als auch kulturelle und politische. Dr. Friedmann führte aus: „Form und Verfassung der heutigen KultuSgemeinden sind daS Endergebnis einer Jahrhunderte alten Entwicklung. Sie beginnt nachweisbar in Mederösterreich im zehnten Jahrhundert, ist also mehr als tausend Jahre alt. Die vorjosefinische Periode ist gekennzeichnet durch Gleichgültigkeit des Staates gegen« über dem inneren Aufbau der jüdischen Gemeinden — sie hatten sogar kleinere cder größere Jurisdiktion —, insofern« nicht die immer wiederkehrenden Austreibungen und die Konfiskation des Vermögens der Judensiedlungen den Bestand der Gemeinden völlig unmöglich machten. Die Jnteressenahme des Staates setzt« erst in der josefinischen und nachjosefinischen Periode ein und fand ihre endgültige Festlegung im Jahre 1890 im G emeindeverfassungsgesetz. Dieses gipfelt in vier Punkten: Die jüdische Gemeinschaft ist eine einheitliche Religionsgemeinschaft; die KultuSgemeindm werden aufgebaut auf dem System der Zwangsgenossenschaft (jeder Jude muß Mitglied der Gemeinde sein, kann aus ihr nur auSscheiden entweder durch Austritt aus dem Judentum oder durch Ableben); Religionslehrerbedingungen sind der dritte Punkt; der vierte die finanzielle Gebarung. Es ist eine Mischung von autonomer Regelung und dem System der Staatsaufsicht. Die Verpflichtung der Gemeinden ist aber einzig und allein für die religiösen Bedürfnisse ihrer Mitglieder zu sorgen. Cs ist dies ein Rückschritt gegenüber dem Mittelalter. Selbstverständlich konnten die Gemeinden mit der ausschließlichen Kontrolle des religiösen RituS ihr Auslangen nicht finden. Sie mußten ihre Tätigkeit m sozialer und teilweise kultureller Hinsicht erweitern, eingedenk der drei Säulen: Lehre, Gottesdienst und wohltätige Werke. Die heutige jüdische Gemeinde muß sich auf d i e A u s g a b e « des Weltjudentums einstellen. Eine solche Aufgabe ist der Aufbau Palästina-. Wie ist die Wiener jüdische Kultusgemeinde dieser Aufgabe nachgekommen? Sie hat anläßlich der Eröffnung der hebräischen Universität für den Keren Hajessod zweihundert Millionen Kronen gespendet; sie gestattet, beim Aufruf zur Thora, für Palästina zu spenden; sie subventioniert'dar jüdische Schulwerk und die Chaluzim. Das ist alles und. ungenügend,, wiewohl es einen Fortschritt dakstellt gegenüber der Periode vor dem allgemeinen Wahlrecht, da in der KultusgemMde eine klein« Notabelngesellschaft herrschte. Sie könnte ihre Aufgaben gegenüber Palästina und der' österreichischen Judenschaft erfüllen, wenn ihre jetzige Form der Form der jüdischen Bolksgemeinde weicht, dar heißt, wenn sie die Vertreterin all» Angelegenheiten der jüdischen Minderheit würde. Nach innen muß sie neben den rituellen Md sozialen Bedürfnissen auch die der Erziehung erfüllen, Schulen, Kindergärten, Volks- und Mittchchulen und Gewerbeschulen erhalten. Nach außen hat sie die Vertretung der politischen Rechte zu übernehmen, well eS Rechte gibt, die nicht individuelle, sondern Gemeinschaft-recht« sind. Das alles ist möglich, wenn" man von den Minderheitsrechte» des Friedens- Vertrages Gebrauch macht. Die Minderheit-rechte bedeuten kein« Aufgabe der Staats« bürgerrechte, sondern ihre Verstärkung. Die Gleichberechtigung einer Minorität, sei sie «ine nationale oder eine religiöse, ist immer in Gefahr, wenn sie nicht international garantiert ist. Ein Beweis ist das Beispiel Ungarns, seines Numerus clausus und daS diesbezügliche Einschreiten deS Völkerbundes." Dr. Friedman« erörtert nun die Minoritätsnbestim» mungen de» Friedensvertrages und den Artikel 68, der bestimmt, daß nationale» oder religiösen Minderheiten, wenn si« einen entsprechenden Prozentsatz der Gesamtb«vSlk«rung auSmachen, für ihre Institutionen Staatsgelder auSzuwerfen sind. Di« jüdische Minderheit — wer ihren nationalen Charakter ableugnst, wird zumindest ihren religiösen nicht anzweifeln — beträgt 11 Prozent deS Landes Wien. Ihre Erziehung-., ReligionS« und sozialen Zwecke müssen auS dem Budget deS Landes entsprechend subventioniert werden. Zuwendungen auS dem Landesbudget müssen die jüdische Gemeinde entlasten, die bei der wirtschaftlichen Not der jüdischen Bwölkerrrng Wiendi« Steuern nicht «och höher schrauben kann. Auch für di« Erweiterung bei J«wish Agency ist eine konstituierte Judenschast uötig. Die jüdische BollSgemeinde würde eine solche darstellen. Der Bortrag wurde mit großer AusmerksaMit angchört und fand reichen Beifall. Sie «mlSnder in Frinkreich. Die Zahl der dermale» in Frankreich wohnende» Ausländer wird in jüngster Zeit aus 2,8 Millionen geschätzt. Davon sind ungefähr 800.000 Jtali-ener, 800.000 Polen und 20.000 Russen. Im ersten Halbjahre MS habe» sich rund 62.000 Fremde in Frankreich dauernd niederaelassen. In dieser Zahl sind nicht mitmbegrisfen jene Personen, die außerhalb der französischen Grenren wohnen und nur z u r A r b e i t nach Frankreich gehe«. »et neue tschechische Sesanvte in Wie«. Ppag, v. Jänner. Dem Vernehmen nach soll hetz, tschechoMvab'.sche Gesandte in Budapest Wawreeka dwj Leitung der MechoWMchM Gchrndsschast .1» Me« -

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