Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2467 (5.1.1926)
- Date
- 1926-01-05
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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..E->- - »^.«W^.Wd'DNME?AO^^W.'?WT«t, Mnsrag '* Heute nachmittag» erschienen in dem staatlichen kartographischen Institut 12 Detektivs und nahmen eine Hausdurchsuchung vor, da schon seit Tagen der Verdacht bestand, daß die falschen Banknoten zum größten Teil in diesem staatlichen Institut hergestellt worden waren. Der Kommandant dieses Institutist der General der nationalen Armee» Laezkovie, eia Vertrauensmann des Reichsverwesers. AdendS wurde Prinz WindischgrStz in das kartographische Institut geführt, wo die Untersuchung in seiner Gegenwart fortgesetzt wurde. Der heutige Nachmittag brachte auch die sensationelle Barführung defrühere» Ministerpräsidenten Grafen Paul Teleki auf der Oberstadthauptmannschaft, wo der Graf, der unter dem Verdacht« steht, aktiv an den Frankens«l« schungen beteiligt zu sein, einvernommen wurde. Ter gewesene Minister des Aeutzern, Dr. Gr atz, veröffentlicht im „Pester Lloyd" eine Erklärung, worin er mit Bezug darauf, daß einzelne Prager Zcitungen auch seine Person mit der Affäre der Frankenfalschungen in Zusammenhang bringen, auf das bestimmteste erklärt, daß er mit dieser Affäre nicht das geringste zu tun habe und daß niemand die FrankenfälMngen scharfer mißbillige und verurteile als er. Neue Verhaftungen. Budapest, 4. Jänner. (Tel.-Kmnp.) In den späte» NachmittagSstionden wurde die Verhaftung dreier Personen ««geordnet, die die IM-Franken-Falsifikationen hergestellt Laben dürsten. ES handelt sich um einen Zeichner, einen Zinkographen und einen Druckereia'rveiter. Ran erwartet lcker auch die Verhaftung weitererPerfoueu, darunter angesehener Politiker. Innenminister Rakowszky dementiert die Gerüchte von seiner angMich Levorstehenden Dew i s s i o n im Zusammenhang mit der FrankensälschungstPäre als völlig unbegründet. Abends wurde« noch zwei Personen der Franken Roteu-Falschungsastäre verhaftet, und zwar der ehemalige Beamte der Hangha-Genossenschaft Stephan Winkler, ei« Freund des im Haag verhafteten Mankovich, und «in Laschnerweister, der für den Oberst Jankovich ein« Reisetusche chit Geheimfächern angefcrtigt hat. Auf der Flucht erwischt. Hamburg, 4. Jänner. (Wolfs.) Die Hamburger Kriminalpolizei verhaftete auf dem hier eipgetröffeneu Dampfer „Leo" einen Mann namens Eduard v. O l e hvarh. Die Verhaftung erfolgte auf Ersuchen der f r a n z ö f i s ch e N P oll 3 e i. Bei Olehväty ' wurden über 10V gefälschte Ivvv-Franken-Noten gefunden. Man nimmt an, daß der Feftgtznommene mit den ungarischen Notenfälscheru in Verbindung steht. - Der hier verhaftete Edward vonOlehvarhgibt an. er sei im Jahre 1896 in Serbien geboren und von Berus Kaufmann. Die fanzösifche Polizei hatte eigens einen Beamten »ach . Hamburg entsandt, «m die Hamburger Polizei zu unterrichten. Furcht vor der Nationalversammlung. Budapest, 1 Jünner. Ministerpräsident Gras B e t tzlen hat heute nachmittags die Führer der politischen Parteien zu einer Besprechung einberufen, bei der auch sämtliche oppositionellen Parteien vertreten waren. Die Konferenz dauerte drei Stünden. Ans Ersuchen des 'Ministerpräsidenten kamen die Parteiführer überein, die geplante außerordentliche Sitzung der Nationalversammlung einstweilen nicht einzuberufen. Die Beschlüsse der Beratung, die sich in erster Reihe mit der Fälschewffäre und dann auch mit der Hochwasserkatafirophe beschäftigte, wurden für vertraulich erklärt. 8tae Demarche der französisch»« »tgienmg? Der Gesandte Clirrchent nach Paris abgereist, Gesandter Baron Korauyi angeblich in Budapest. ' Budapest, 4. Jänner. (Tel.-Kmnp.) Wie „Esti Kulier" erfährt, hat die sranzSfischr Regierung gestern in «udapest eine energische diplomatische Demarche unternommen, und die ungarische Regierung aufforder« lasten, die Untersuchung in der Franken- MschnngsaffSre möglichst bald zu beende». Es ist zweifellos diesem außenpolitischen Druck zuznschreibe«, wenn die Untersuchung heute Plötzlich f» 1» Fluß gekommen ist. Der sranzöfifche Gesandte in Budapest Clinch ent ist bekanntlich gestern von Budapest abgereist und hat sich nach Paris begeben. Di« Meldung des „Reggel", daß gleichzeitig auch der uugarische Gesandte in Paris, Baron Friedrich Koranyi, in Budapest eingetrosfen sei, wurde bisher nicht bestätigt» aber auch nicht dementiert. königlich.ungari sche Dementis. leifff MnkstMzeMms fuclMg wird feit gestern,vmi Ser lüttigltchcn Staatsanrvaüfcl)nft geleitet, die nach den Erkläruttge» des Cborfiou öanwaltes Sztrache ohm Rücksicht auf die Person mit der größten Rigorosität und Schärfe vorgeht. Budapest, 4. Jänner. (U. T.-K.-B.) Die heutige Nurnmer des „Az Esn meldet, daß gleschzeitig mit dem Primen Ludw'g Windifchgrätz auch der g Wesens Ministerpräschsnt Paul Teleki zur Pvlizeid'lrektwn zum Verhör vorgeladen worben ist. Bon zustätwiger Stelle wird das Ungarische Telegraphen- 'Korrespondcnzbureau zn der Erklärung ermächtigt, daß diese M.ldung eine jeder Grundlage entbehrende Erfindung ist. Im Zusammenhang damit wird von zuständiger Stelle darauf hingewiesen, daß im Publ'kum die abenteuerlichsten und absurdesten Meldungen im Zusammenhang mit der Angelegenheit d:r Franken-Fälschungen verbreitet werden. Don zuständiger Stelle wird die Oeffentlichkeit gewarnt, Gerüchten Glauben zn schenken, zumal Über die weiteren Phasen der Erhebungen der halbamtlich« Nachrichtendienst genaue und erschöpfende Mitteilungen machen wird. Budapest, 4. Jänner. Das Ungarische Telcgraphen-Kor-- xespoudenzbureau berichtet: Ein Nachmittagblatt bringt im Zusammenhang mit der Frankensälschung eine angeblich im Um- ■ lauf befindliche Version, wonach von seiten der svailzöstschM Regierung bei der' ungarischen Negierung eine Demarche erfolgt tvüre und die französische Regierung tu der Richtung einer ehebawigsten Bändigung der Erhebungen einen Druck ausgübt hätte. An zuständiger Stelle wird erklärt» daß dieses Gerücht den Tatsachen absolut nicht entspreche, denn die ungart s ch e R e g i e r u n g habe ausschließlich aus eigenem Entschluß sämtliche mit dieser Angelegenheit zusammenhägenden Maßnahmen ergriffen. Budapest, 4. Jänner. (Ung. Tel. Korr.-Bur.) Prinz Windifchgrätz wurde heute nachmittags von der Polizei der Staatsanwaltschaft eingeliefert. Auf Grund kr bisher'gen Tate»! der Nuikr'i'.churig steht fest, dc.ß er an der Spitze der Gcldjäljchttttgeal.w» gesünchen ijt. Die Unter- «ie Stütze« dieser Seseüschaft. Prinz Windifchgrätz soll, wie wir auS Budapest erfahren, die Nacht von Sonntag auf Montag ln seinem Palais in unbes ch r e i b l i ch e r R e r v.o s i t ä t aus den AuSgang des Ministerrates gewartet haben. Nicht die Nachrichten aus der Öberstadthaupimannschaft haben ihn interessiert und nervös gemacht, denn er wußte ja, daß man bei, der Budapester Polizei über seinen, Anteil an den Banknotenfälschungen genau unterrichtet war, ohne daß der Zugriff nach seiner durchlauchtigen Person erfolgt wäre; er wußte auch, daß chm auch für die Zukunft nichts paffieren könne, solange die Regierung nicht will. Und die Horthh-Regierung hat bis zum letzten Augenblick nicht gewollt, solange sitz Herrin ihres Willens war. Gerne hätte sie auch diesmal die Freunderin Md Verwandten des Herrn Reichsvevwessrs und anderer Lenker dieses zugrunde regierten Staates gerettet, wenn die französischen Detektivs nicht auch ihr aus die Finger gesehen hätten. Französische Franken sind schließlich doch etwas anderes als Judenköpfe und Arbeiterknochen. Diese konnten Horthy und seine Leute ungestraft „baden" schicken. Aber französische Franken dürfen nicht ungestraft in Fälschungsbädern retouschiert werden. Auch wenn einer der Bademeister der Prinz Windifchgrätz ist. Prinz Windifchgrätz, den Oesterreichern aus der Kriegszeit. als der Erdäpselprinz bekannt, gehörte zu den gefährlichsten Nutznießern des antisemitischen K.urseS und staich bis zum Karl-Putsch bei allen rassenschützlerischen und irredentistischen Geheimorganisatiowen in höchstem Ansehen. Auch unter den Legitimisten gehörte er zu dem rechtesten Flügel, der der Meinung ist, daß man durch eine extremantisemitische Politik den Legitimismus bent ungarischen Volk näherbringen könnte. * Graf Paul T el e,k Y, Mitglied der Akademie der Wissenschaften, PräsÄent unb Ehrenmitglied verschiedener wissenschaftlich« Gesellschaften und gewesener Finanzminister in der Horthy-Regierung, gilt in Ungarn als die wissenschaftliche Autorität für den magyarischen Rassenschutz. Er schrieb Bücher und Broschüren und hielt Vorlesungen an der Universität, um d e r ch r i st l i ch n. a t tonalen Pogrompoliiik und arbeiterfeindlichen Gesetzgebung die theoretisch-wissenschaftlichen Behelfe beizustellen. Er hat sich schon damals als skrupelloser Fälscher historischer Werte erwiesen. Ein großer Teil der Sünden des weißterroristischen Kurses fallen diesem hocharistokratischen Geschichtsfälscher zur Last. Nltn hat er sich in eine allerdings prosaische, aber, gleichfalls „patriotische" Fälschergeschichte verstrickt. * . . Daß LandespÄizeichef N a d 0 s j y mit von der Milscherbande ist, soll auf Horthy am niederschmetterndsten gewirkt haben. Prinz Windifchgrätz und Graf Paul Telekh wurden als Legitimisten,-also politische Gegnrr des Horthy, von diesem noch leichten Herzens geopfert; aber Landespolizeichef Nad0ssy war ja der Vertrauensmann Horthys, zu dessen persönlichen Schutz vor den Putschplänen aller Horthy-Feinde vou rechts und links eingesetzt. Urch jetzt wird er als Fälscher entlarvt, gemeinsam nüt Legitimisten und Albrechtisten. Nadossy ist nicht so sehr über die Fälschung an sich gestrauchelt, sondern an der falschen Richtung seines, „Patriotismus". Alle feine Verdienste um die Niederhaltung und Jnstradienmg der Untersuchungen gegen horthystische Bombenwerser und Judenmörder in die Sackgasse zum „toten Punkt", seine geheime Förderung der i r r e d e n r i st i s ch e n Umtriebe verblüffen gegenüber der Enthüllung, daß alle seine patriotischen Großtaten in Verbindung mit.den Legitimisten. stehen. Ein abgrundtiefer Sumpf enthüllt sich hier vor den Augen der Welt:.Ei» Land.wird von einer hoch- und kleiuaristokratischen Zigemierbande beherrscht, die einander bestehlen, betrügen, mit gefälschten diplomatischen und Banknoten überbieten und allesamt das Volk ausbeuten und auStauöeiv Judenblut ist keine so gangbare Tauschware wie noch vor 2 bis 3 Jahren. Nach den einträglichen gefälschten Polizeiu»rd Gerichtsnoten über Juden und Arbeiter kommen jetzt die nicht minder einträglichen ^fälschte« Sokol- und Frankennoten. Das ist. aber noch nicht das Ende. ES wird noch schöner foniinen! Jänner '1926 Nr. SM Der Kurs der falsche» Roten. -r. W t t», 6. Zäune«. Was auS Budapest in überstürzter Eile berichtsi wird, ist nicht mehr und nicht weniger als ein politisches Erdbeben. Das System der Nassenschützler, de» christltchnatioaalen Kurses ist ins Wanken gekommen. Solange es sich auf die Galgen und die Bajonette stützte, so lange eS den Inhalt seines Programmes durch Bombenwürfe in jüdische Tanzsäle markierte, war es in Europa salonfähig. Die Kabinette verkehrten mit dieser Gesellschaft, die Botschafter fuhren aufdie Schlösser und feierten auf den LiebeSmahlen Horthys beste Offiziere. Hohler telegraphierte als Entkräftigung des Wedgwood-Berichtes nach London „Horthy iS a aentleman". In den westeuropäischen Hauptstädten spreizten sich die magyarischen Gesandten und ließen durch hochbezablte Soldschreiber die „Verleumdungen", die doch noch lange nicht die Wahrheit waren, weder» legen. Zeitunasleute wurden auf Banketten der weiße» Propaganda bewirtet und natürlich informiert. Ungarn, dieses Ungarn, dieses vor aller Welt angeklagte und seiner Sünden überwiesene Ungarn wurde als gleichwertiges Mitglied in den Völkerbund ausgenommen, in diesen Bund, der den Frieden schaffen und das Völkerrecht auf der Grundlage der Humanität imi aüfbauen soll; in diesen Bund, dessen schönste und stolzeste Tat die Anecwnnnng des jüdischen Rechtes auf Freiheit und gleiche Geltung für ewige Zeiten bildet, trat der Vertreter des Staates ein, dessen politisch^ Programm die Schändung der jüdischen Ehre ist. Dieses System nannte sich: der Kurs. Dieses Wort ist in der politischen Terminologie unserer Zeit bodenständig geworden. Es ist der knappe Ausdruck für das, was seit der Gegenrevolution in Ungarn vor-, gegangen ist, für ein Regime, das in der ganzen langen Geschichte seinesgleichen sucht. Eine Schlammflut von Korruption, von Dieberei an öffentlichem Gut, von richterlicher und administrativer Willkür, hat sich über das unglückliche Land ergossen. Es ist nicht das werktätige ungarische Volk, das dies verschuldet hätte. Dieses Volk, so gut und so ehrlich und jo geradsinnig wie jedes andere Volk, ist der gefesselte Gefangene einer frechen prahlerischen Sippschaft, die für ihre Arroganz keine andere Rechtfertigung erbringen kann, als die der nackten Gewalt. Diese aus Aristokraten und ihrem Troß, aus geadelten Stallknechten, Kartenspielern, Lanosknechten und arrivierten Panduren gebildete Gentry ist identisch mit dem Kurs, den sie, um ihn vor Europa doch irgendwie plausibel zu machen, als den christlichnationalen öffentlich deklarierte. Dies geschah, um an die Oeffentlichkeit Europas Anschluß zu gewinnen und dies ist. auch erreicht worden. Zunächst und. hauptsächlich in Deutschland und in manchen Wiener Kreisen, in denen Ungarn bald in den Ruf kam, den es erstrebte. Das Hakenkreuz, in dessen Schatterr sich die Reaktion sammelt, verbündete sich nüt dem Blutbund vom apostolischen Doppelkreuz. Die Mörder Deutschlands fanden gastliche Aufnahme bei derritterlichen Nation. Monarchisten, Offiziere, Studenten blickten auf Budapest als ihre zweite Heimat, auf die christlichnationale Trrrtzburg wider das Judentum. Der Westbetrug, den die magyarische Profosenkaste so lange ungestraft betreiben durfte, zerrinnt. Graf Bethlen, der schlaueste und gewandteste Ministerpräsident von Erwachenden Gnaden, mutz selbst dm Staats-, anwalt instruieren. Der Landespolizeichef, der die Bademeister deckte, ist enthoben worden, der Honvedminister im Ausland, der Prinz Windifchgrätz in Haft, in derselben Zelle, in der Benicky saß, dessen Enthüllungen über die Horthy-Morde wirkungslos verpufften, Graf Teleki, eines der polyglotten AuShäNge« fckjilder des Kurses, steht in schimpflichem Verhör, Mi« nister Gratz muß sich öffentlich gegen jeden Verdaut wehren. Graf Bethlen hat lange gewartet, ehe er sich entschloß. Er hat sich lange nicht entschließen können oder dürfen. Der Zugriff Frankreichs, das mit seinem Geld, nicht spielest läßt, brachte erst die nötige Energie. Vielleicht auch die scharfe Erklärung Benesch' in seinem Organ, daß der Völkerbund Sicherungen gegen die von Ungarn geplante Vergiftung des Wirtschaftslebens werde schaffen müssen. Es ist zu fordern, daß dies bald geschieht und daß vom Völkerbund alles vorgekehrt wird, um diese Pefthöhle zu Wetzen und Ungarn» Bott auS den Zähnen der Schakale zu retten. Vom Kurs bis zu den falschen Noten war der Schritt so kurz, daß beide» eins geworden ist. Das darf nicht länger so bleiben. Mt gefälschten Sinarnotcn. Belgrad, 4. Jänner. (Tel.-Kvmp.) Der Agvanter Po. lizei ist es gelungen, einen der Verbreiter der geMschteu 1000-Dmar-Noten in der Person eimS Dalmatiners namens Mato M a d u n i c zu verhaften. Man hofft, mmmehr endlich AuMrung über die Herkunft der fal« scheu Noten erhalten zu können. Mw Madunie ivurde bereits einem Verhör unterzogen und auf Grund seiner Anaaben nahm die Polizei noch mehrere weitere Verhaftungen vor. «rbektilosenttaualle in Posen. Post«, 4. Jänner. (WvW.) Bei der Arbeit^ losendemoustration in der Silvesternacht kam «4 zu großen Ausschreitungen, in deren Verlauf lüv Scham fenster iz«rirümm«rt u,ld 1<5 Schutzleute verwundet wurden. hundert DrforM wurhW verhaM mmmsmfmtmt. i4ä&±jM&Jfa