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Wiener Morgenzeitung · 1926-01-03 · Heft 2465 (3.1.1926) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2465 (3.1.1926)
Date
1926-01-03
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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9k. 3465 Me«, Gonnßay große literarische MevKvürdigkeit: Nämlich das Lebendige Buch". Diese „lebendigenTalmudexemplare"bestanden ans je 60 &i8 60 Schülern, von denen jeder einzelne einen bestimmten Text mit größter GencvwigSeit einstudieren mußte. Der ganze AuMuplan war gang fest organisiert, so daß durch das Autammenwirken bestimmter Studierender immer je ein Talmudcxemplar entstand. ES kam schließlich durch Hebung so weit, daß jede Schule in Babylon über oin derartiges lebendiges Talnmdexemplar verfügte. Am Ende de« ü. Jahrhunderts erfolgte dle erste schriftliche Fixierung des großen Werkes, das nunmehr zu einer Einheit gestaltet wurde. Trotzdem gab es auch noch später lebendige Exemplare; so hatte ein Urenkel des berühmten Talmud-KommentatorS Raschi im 12. Jahrhundert'ein „lebendiges Buch", das aus 60 bis 70 Schülern bestand. Der Leiter des Jnstitutum judaicmn, der bekannte christliche Judaist Pros. Dr. Gveßmann, dankte dein Vortragenden für den großzügigen UebdMick, in dem er vieles gegeben hatte, das auch der Wissenschaft unbeLannt lvar. Mildenmg desamerkkanlsche« ßkuwanderungrgesetzes. Washington, 2. Jänner. (Tel.-Komp.) Wie mitgeteilt wird, sollen bei ver Cinwanderungskommiflion des Repräsentantenhauses Schritte unternommen werden, um die Zahl der jährlich in den Vereinigten Staaten zugelassenen Einwanderer zu erhöhen. Diese Maßnahme sei erforderlich, um den Farmern die nötigen landwirtschaftlichen Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen. Der Abgeordnete Mac L r a e erklärte, daß man vor allem holländische und dänische Bauern nach den Pereinigten Staaten ziehen solle. Schillings einigt sich mit der Regierung. Berlin, S. Jänner. (Tel.-Kvmp.) Durch Vermittlung des Berliner Oberbürgermeisters ist zwischen dem Intendanten v. Schillings and dem Kultusministerium ein Vergleich zustandegckommen. Der Kultusminister richtete an den Intendanten ein Schreiben mit dem Vorschlag zu einer Einigung. Der Vorschlag sah ein Ausicheiden Schillings, auf, Grund gütlicher Vereinbarung vor. Der Minister bittet ihm eine Meisterklasse für Musik an der Akademie der Künste <m<. Falls Schillings diese ablehnrn sollte, sollen ihm seine bisherigen Bezüge bis zum Ende der VertragSzeit ausbezahlt werden. . ■ . In seinem Antwortschreiben erklärt sich Schillingbereit, das Angebot anzünehmen, wonach sein Vertrag mit dem Staat als gelöst zu betrachten fei. Unter diesen Umständen verzichte er auf eine gerichtliche Erledigung. Schwarze Rocken in Sogland. Berk«. 8. Jänner. Nach einer Meldung des „Vorwärts" feien in dem englischen Kohlenbezirk Durham unter den Arbeitern die schwarzen Pocken auSgebrochen. Siebenhundert Personen seien erkrankt. Alle Krankenhäuser seien überfüllt. Jede -albe Stunde ein Todesfall durch das «uto. SLach einer endgültigen Statistik des Jahres 1924 starben in den Bereinigten Staaten in diesem Jahre 17.060 Personen infolge von Autounfällen; 1633 hiervon infolge von Zusammenstößen zwischen Autos und der Elektrisch.«. P ozeutual ausgedrückt bedeutet dies, daß von 100.000 Menschen in Amerika 15,7 dem Auto zmn Opi er fallen gegen 14,9 im vorhergehenden Jahre. Am größtert sind die Unfälle in Kalifornien, wo von M000 Personen 33 durch das Auto getötet wurden. Auf die Zeit umgerechner, ergibt sich, daß in Amerika im Durchschnitt jede halbe Stunde ein Mensch durch ein Auto getötet wird, in Kalifornien jede Viertelstunde. Man nimmt an. daß in d'esem Jihre die Zahl der Unfälle noch größer werden wird, und denkt auch ■ bereit an die notwendigen Maßnahmen, um die Verk.hlSsicherbeit zu festigen. So beabsichtigt man, unterirdische Straßendurchgäuge zu schaffen und ei,te Höchstgeschwindigkeit festzulegen. Tie lleberschwemmangea. Noch immer werden Hochwasserkatastrophen aus vielen Teilen Europas gemeldet. Durch Dammbrüche ln O st Preußen und bei Düsseldorf wurden viele Quadratkilometer vollständig überschwemmt. Bei Bacherach erfolgte ein großer Erdrutsch, in Düsseldorf hat das Hochwasser einen Stand wie niemals zuvor erreicht. In Köln ist in der durch das Hochwasser abgeschnittenen Nheinaustraße ein Benzin läge r in die Luft geflog e n. Sechs Personen wurden verletzt. Die Ueberschwemmungen in Frankreich nehmen einen bedrohlichen Umsang an. An der Marne sind zahlreiche Ortschaften unter Wasser gesetzt Biele Fabriken mutz en geschlossen werden. Auch in Belgien ist dle Katastrophe beträchtlich. Die Stadt Maastricht in Holland ist von der Außenwelt fast gänzlich abgeschnitten. Äe Lage in U n g a r n hat sich etwas gebessert. Die amtliche Wettervoraussage meldet wieder Temperaturzunahme und Niederschläge. Sk« Vogel, der Ohrfeigen aortektt. Im argentinischen Chaco. jenem unwirtlichen Landstrich, der noch so tvenig erforsch, ist. gtol es einen Vogel, der sich einer ganz eigentümlichen Ber;eid.g»'Ngsall bedn nt. Es ist der Sumpftruchahn, von den Indianen, auch Tschaja genannt, de' in groß.',, Scharen das Schilfdickicht der vielen Sümpfe belebt und nach einem Berich, Smid's sehr charakteristisch dadurch ist, daß er,, sobald sich irgend eine Gefahr nähen, in ein lauieö Geschrei ausb'richt, so daß auch die übrigen suurpfbewoh.,enden Tiere immer rechtzeitig Wiener' M"r»ei*jiestiiir»tz 3. Jänner 1906_. Gert« 11 gewarnt werden und die Flucht ergreifen können. Wird nun so ein Si'inpftruthahn von einem Feinde angegriffen, so ist sein' erstes, daß er rech's und links ausgiebige Ohrseigen aus eilt, wozu er auch gut befähigt ist, da sich an seinen Mittlern Flügelknochen tigerkrallenähnliche Auswüchse befinden, durch die die Ohrfeigen dann noch besonders schmerzlich ausfüllen. Verhaftung eines Wllnaer Kaufmannes. Freitag wurde, wie die Korr. Wilhelm mitteilt; der 38jährige Kaufmann Rubin SlobodSki aus Wilna, der'in Berlin ansässig war, rm Hotel Zentral in der Taborstraße, wo er seit drei Tagen wohnte, verhaftet und dem Landesgerichte eiugeliefert. Er war von Ser Polizei in Wilmersdorf wogen Unterschlagung von Fellen urtd Pelzen ' tot Wert« von 50.000 Reichsmark zum Nachteil be'S Kaufmannes Heinrich T h a i e r in Berlin verfolgt und ist aus Berlin am 10. vorigen Monats geflüchtet. Bei SlobodSki fand man 215 Dollar, 18 .Schilling und eine SchrffSkarre nach Amerika. SlobodSki bestritt jede Schuls und legte dar, daß eS sich keineswegs um eine Unterschlagung, sondern um Differenzen auS einem Komg a g n i> e v e r h ä'l t n i S handle. Die Schiflskarte will Slobcdski gelöst haben, um nach New-Aork zu reisen, wo er mit elner Firma ein Papiergeschäft auf eigene Rechnung abschließen wollte. I« redaktionellen Teile enthaltene entgeltliche Mitteilungen sind durch ein vorangesetztes kl gekennzeichnet. . Wien, 3. Jänner. * Kultusgemeinde und BollSgemeinde. Morgen um halb 0 Uhr abends spricht Herr Dr. Desider Friedmann, Präsident des Direktorsusns der. Zionistischen Organisation Oesterreichs, auf Einladung der. Zionistischen Sektion und Frauengruppe des 1§. .Bezirkes über „Die Bedeutung der Kultusgemeinde als ber. jüdischen Volksgemeinde für de« Aufbau' Palästinas". Der Vortragende, gewesener Präsident der Wiener Kultusgemeinde, der 'die Sanierung dieser Gemeinde durchgeführt hat, ist wie kein zweiter berufen, über die Frage, wie diese Kultüsgemeinde in. eine wahre Volksgemeinde umgewandelt werden soll und welche Bedeutung sie für die zentrale Aufgabe der heutigen Jüdenheit — den Aufbau Erez Israels — hat, zu sprechen. Der. Vortrag ist frei zugänglich und findet im Cafe Döblingerhof, 19. Bez., Billrothstraße, statt. * Stervefall. Dr. Max D i ä m a n d, der Vater des Herrn Dr. Paul Josef Di am and, ist gestern ,m Alter von 74 Jahren an den Folgen einer Operation gestorben. Er war ein angesehener Wiener Rechtsanwalt. * Die Lebensmüden. Gestern mittags, hot sich der Schlossergehilfe Johann Fley haus erhängt — Gleichfalls erhängt hat sich im.Keller des Hauses Sedlitzkygasse 14 gestern früh der 60jährige Briefträger Josts Holzmüller.mit einer Wäscheleine. — Vorgestern nachts hat sich der 49jährW Gewerbeschüler Max " I v ck e l in seinem Wohnzimmer wegenhäuslicher Zerwürfnisse durch einen Revolverschutz getötet. * Doppelsclbstmord. In Budapest haben gestern früh der Bankier und, Aktiengesellschaftsdirektor Alexander Krausz und seine Gattin Selbstmord verübt. Das. Ehepaar hm kein Schreiben hinterlassen, so daß das Motiv, der Tat unbekannt ist. * Schon wieder ein Soldatenselbstmord. Kanonier Josef Walda der Brigadeartillerieobteilung Nr. 1'bat sich am Neujayrstag in einem Kino mit einem Revolver .in selbstmörderischer Absicht angeschossen. Der Schwerverletzte wüche durch die Freiwillige Rettungsgesellschaft in das Spital der Bermherzigen Brüder gebracht, wo er kurz vor Mitternacht verschied. Nach dem bisherigen Ergebnis der amtlichen Erhebungen dürften dem Selbstmord private Ursachen zugrunde, liegen. * Im altbekannten Tapezierermöbelhaus M. Weitz. 2. Bez., Darwingasfe.39 (Ecke Norhbahnftraße),.. kaufen Sie erstklassige Ottomanen, Eisen-, Messing-, Patentmöbel usw. in erstklassiger Ausführung zu außerordentlich billigen Pretsen. - Eine Briefmarkrnaukstellung in Wien. In der Zeit vom 17. bis 31. Jänner wird in den Raumen der Generaldirektion für Post-, Telegraphen- und Fernsprechwesen. 1. Bez.. Postgasse 8. eine Ausstellung von Briefmarken des Deutschen Reiches veranstaltet. DaS Ausstellungsmaterial stammt aus den Beständen der großen Briefmarkensammlung der Generaldirektion. * Ein Ernst-Mach-Denkmal im RathanSpark. DaS Komitee für die Aufstellung eines Denkmales für den Professor der Physik Ernst Mach ist an die Gemeinde mit dem Ersuchen herangetreten, das vom Bildhauer Heinz Peter hergcstellte Denkmal im Rathauspark aufstcllen zu dürfen. Diesem Ansuchen wurde entsprochen. Die Gemeinde wird das Denkmal in ihre Obhut nehmen. E Bei der gestrigen Zkhnng der Baulose 1925 entfiel der Haupttreffer von einer Mllliaroe auf das vom Bankhaus Albert Bauer („Glücksbauer"), 4. Bez.. Los Serie . 3094. Nr, 33. deren 2. Bez . __ neueste Kreationen Favoritenstraße 4. auf Raten verkaufte alle an- Dorn, Abendschuh«, »selbst Preis * Herkunsts'chutz für das Pilsner Bier. Noch einer Derart,- nung des BundesmimsteriuwS für Handel und Berkchr dürfen Benennungen von tschechoslowakischen Bieren nicht auch als Bezeichnungen anderer Biere gebraucht werden. Die Verordnung wird insbesondere auf die BezeichnungPilsner" für Bier Anwendung finden. Diese Beze'chnung wird daher nur für Bier auS emer Pilsner Broustätte. nickt aber olS Gattungszeichnung für anderswo gebrautes Bier gebraucht werden dürfen. vereine. Borttilge und Berfammlunge«. Komitees ü r das arbeitende Palästina. Morgen findet um 7 Uhr abends im Festsaale des Alten RatbauseS, 1. Bez., Wippl'ngerstraße?8, die konstituierende Generawersammlung der Freunde des arbeitenden Val ä st i na statt. Ueber Ziele und Aufgaben , der Institutionen der jüdischen Arbeiterschaft Palästinas werden Frau Dr. B u ch m i l, Oberrabbiner Dr. Z. P. Chajes und.Jehoschuah Vierer sprechen. Ins fi as jüdische Blatt« Nr. 23. 5 ÜhnLektor 'S! Dr. 2. Rubin: „Midrasch nach den Quellen erläutert und toter« preltecl". Z t o n t it t di c »8 c * i r r 9 t e 111 o u Leovvldstadt. 2. Bez, Zirkusgasse 33. Heute. '/,8 Unr abencS V o r t r a g von Frau Dr. Martha Hoffman« über < „D e Bedeutung der jiidifchen Frau für die jiid! che Zutonft". - Morgen, 7-8 Uhr abends Vortrag Dr Gelber über: .Zit« dckcke Geichickte". - Maimonider-Jnstitut. 3. Bez.. Hetzgisse 40. Mo gen, 6 b<S 7 Ubr, R"bb. Dr. A K a m t n k a: „Erklärung des Buches H'ob". 7 bis 8 Ubr: ,'1>'ore Nebuchim, aiieaorifcke Bedeutung der Erzählung vom Paradiese". Referent; Rabb. Dr. A K a m i n k a. *■ Der Mische Geselligkelisverein Schwarz-Weiß veranstalte! am 9. ö., 20 Ubr, im Hotel Müller, Wien, 1. Bez., Graben 19, k ne T a n z a k a d e m i e. Eintrut tür M>igl,eoer gegen Einladung' fre>. Ntchrmttglieder. »ablen eineu Regiebe'trag von 1 S. 50 G? (Reklamat oncn wegen der Einlasung sind au Hotel Müller, 1 Bez., 0 raben 19; zu rickten) Organisation zionistischer Frauen Oesterreichs. Dir Fortsetzung oes Sem», ars oer D». Maclba H o s s »n a n n über: »Jdee unv Ge,ch»chte de« .»Zionismus" findet morgen um 5 Ubr nachmittags tot Klubh im der H a k o a h, 1 Bez., Atvvlinge'straße 24 86, sta.t. Die Teilnehmerinnen erscheinen pünktltchst. __ Kunst. Bühne, Buch. gnllurr WMotzvs omerikonische Tournee. Sin Gespräch mit dem Künstler vor seiner Abreise. Der bekann.c Wiener Pianist und Musikschriftstcller Professor Julius; Wolfsohn leistet einer Einladung nach Amerika Folge. Er wurde zunächst für 85 Konzerte und für Vorträge in nordamerikanischen Stödten verpflichtet. Einer unserer Mitarbeiter sprach mit dem hervorragenden Tonkünstler vor seiner Abreise über seine künstlerischen Absichten in Amerika. Nachstehend geben wir seine Anrtzerungen wieder: „Ich werde in Amerika in meinen Konzerten natürlich ein internationales Programm zum Vortrag bringen, aber es wird von den veranstaltenden Komitees ebenso wie von geschätzter künstlerischer Seite insbesondere gewünscht, daß ich meine Bearbeitungen jüdischerBolksmotivo dem jüdischen und auch nichtjüdiscken' Publikum Amerikas naHebringe. Ich gedenke auch eine Reihe von Vorträgen zu halten, und zwar über Nachstehende Themen: „Das Wesen jüdischer Volksmusik", „Neu e jü d isch e Mu si„Die Juden in d'ö'r Musik" und „M ö g l i ch k e i t e n d e r S ch a f f u n g einer neuen jüdischen Kunstmusik". Ich freue mich, in Amerika mit meinem alten Freunde David PinSki zusammonzutrcffen, der mich anläßlich seiner Anwesenheit in Wien anregt«, für seinen „Stuntmen Messias" die Musik zu schreiben. Auch die so bedeutenden jüdischen Kompon'sten Achron und Bloch leben in Amerika und ich werde mit ihnen Fühlung nehmen. Sehr wer'volle Bestandteile d.s östltchrn Judentums leben jetzt in glchlosiener Masse im freien Amerika und haben jüdische Kultur aus Rußland und Polen dorthin mitgenommen. Ich hoffe auf reiche Ausbeute, ttrtut ich in Amerika meine Studien über jüdische BolkSmorive forlsetze. AlS der bekannte Kunstkritiker d r „Nerv-Norker StaatSzeitung". Moritz Halperson. in Wien weilte, interessierte er sich sehr für meine Bearbeitung originale? jüdischer BolkSmotive und ersuchte mich, ihm mein Material zur VerfüZuug zu stellen. Ich ihabe ihm alles zugeschickt, worüber ich verfüge, und der ausgezeichnete Mann wird mir bei meiner Forschungsarbeit in Amerika gewiß sehr behilflich seilt. Auch für den Verein jüdischer Schriftsteller, Künstler und Forscher, Haruach. dessen Präsident zu sein ich die Ehre habe, will, ich während meiner amerikanischen Tournee wirken. In dem Sinne, daß ich sü? eine lebendige Verbindung drs Haruach mit den jiid'schen Künstlern^ Publizisten und Forschern Auterikas Sorge trage." Julius; Wolflohn wird von Cherbourg auS am 6. d. an Bord de» Majeftv" dte Seereise antrete».

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