Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2464 (2.1.1926)
- Date
- 1926-01-02
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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i *.<* '>«T~ €ei*l Men, Samstag DnHomo Pan *m 2oo, Berlin, Hardenbergstr 27 DUUuUlG'DuI Direktion: N. von Benedito Tretfpunkl der Fremdenwelt Berlins 5-Uhr-Te« * Soup r prix fix Exqaltlte KOdie (C«t>ellr i Scala.Soet-Baad, Milano Ferrer de Winter Humo'Ut Charlie Woebet M 7 Rückschlüsse und Folgerungen gibt er außer Haus an die'Börse. Seine Presse wütet über die lüdischen Finanzkünste, der Herr und Meister, die „graue Eminenz" sitzt still am Schreibtisch und verdient. Er beherrscht die Politik. Cr biegt und lenkt sie so, wie er das braucht. Die Krüger-Depesche Wilhelms, der Ritt des Kaisers mit dem Adlerhelm nach Marokko kommen von Holstein. Kräftige Unterlagen für ebenso viele Fischzüsie an der Börse. Die rrationale Presse in Deutschland weiß nichts damit anzufangen. Einige Zeitungen erzählen, er habe mit einer Jüdin verkehrt. Die anderen schweigen. Sie füllen die deutsche Oeffentlichkeit mit den Klagen über die Macht des Judentums, das sogar den Marschall Hindenburg für Locarno einspannt. Sie jammern über die Verderbnis der Judenrepublik und weisen wehmütig auf die kaiserliche Monarchie hin, in deren Schatten der Mann mit den Hyänenaugen die Staatsgeheimnisse^ verkaufte. Er war, nehmt alles nur in allem, ein Angehöriger der arisch-germanischen Sekte. Holstein und der HofmarschaÜ von Paris waren Vertreter des Wesens, an dem die Welt genesen soll. Ler Rnnurns cloufas in Ungarn. In der „Prager Presse" unterzieht I. K. die'Ber- Handlung des Volkerbundratcs über den ungarischen Numerus clausus und die V-raMworiung des Grafen Kl ebelsberg einer juristischen Untersuchung und kommt zu dem folgenden Schlüsse: rLas die Entscheidung über das Numerus-clausus-Gesttz anbelangt, so möge für diejenigen, welche diesem konkreten Fall ein besonderes Interesse entgegenbringen, bemerkt werden,' daß der Rat, derzeit von einer endgültigen Schlußfassüng Abstand nehmend, zwar die Erklärungen des ungarischen Delegierten, wonach das Geütz eine vorübergehende, durch die außerordentliche soz'ale Lage Ungarns hervorgerufene Maßregel darstellt und wonach die ungarische Regierung entschlossen sei, das Gesetz abzuändern, nachdem die soziale Lage eine Aenderung erfahren haben wird, zur Kenntnis genommen hat, daß jedoch der Rat die Erwartung ausgesprochen hat, daß das Gesetz in baldiger Zukunft abgeändert werden. wird und mithin nicht etwa e r st d a n n, wenn die soziale Lage eine Aenderung erfahren haben wird.' Daß hierin eine 'Verurteilung des Numerus-elaufuS-Gesetzes enthalten ist, liegt klar zutag?. AuS der Resolution ergibt sich sohin ein Doppeltes: Einerseits bedeutet sie nichts weniger als eine Aneifer u n g zur Nachahmung des Numerus-clausus-Gesetzes in anderen Staaten, andererseits wäre es Pflicht des Rates, das Gesetz einer neuerlichen Beratung zu unterziehen, wenn die ungarische Regierung die Aushebung des Gesetzes in.baldiger Zukunft nicht durchsetz:» sollte. Im Faltz ttner bloßen Notifikation des Gesetzes wäre nämlich zu prüfen, ob durch dieselbe die Verletzung der Mmoritätenbchimmungen gutgemacht worden ist. War kostet der Völkerbund r Die ,Moss. Ztg." erhält vom ihrem Genfer Korrespondenten die folgende Us'bevsicht aus den RechnungS« büchern des Völkerbundes: Die wirklich leitenden Posten sind nicht sehr zahlreich. Da ist zunächst ein Generalsekretär mit 100.000 Franken Gehalt und 60.000 Franken Repräsentations- Lasten, dann komme» ein beigeordneter Generalsekretär und Untergeneralsekretare, die doS ebenfalls recht annehmbare Gehalt von 75.000 Franken nebst einer Repräsentationszulage von 26.000 Franken 'beziehen. Bon diesen- Posten wird wahrscheinlich ein neu zu schaffender mit einem Deutschen besetzt werden. Weiter sind zurzeit vorhanden sechs AbteilungSdirektoren, die zwischen 41.000 und 53.000 Franken beziehen. Nun kommen gleich die Abteilung-Mitglieder A und die Ab-. leilungSmitglieder B, die zwar ebenfalls noch gang annehmbar bezahlt sind, deren Gehälter aber keineswegs mehr außergewöhnliche Entlohnungen darstellen. Die Klaffe A bezieht ein Anfangsgehalt von 19.000 und als Höchstgehalt 28.000 Franken, und die Klaffe B 13.700 Franken und nach etwa acht Dienstjahren ein Höchstgehalt von 19.000 Franken. Daneben gibt es Hilfspersonal, Sekretäre und Sekretärinnen, Stenographen sowie Schreibmaschinistinnen, die ausnahmslos nur engagiert werden^ wenn sie mindestens zwei Sprachen vollkommen beherrschen und auch in beiden Sprachen Arbeitspraxis haben. Alle drei- und mehrsprachigen Bewerber werden aber bei dem Hilfspersonal ziemlich rücksichtslos bevorzugt. Dieses Hilfspersonal wird nach hiesigen Begriffen mäßig «bezahlt. Die Gehälter schwanken zwischen jährlich 3500 und 6000 Franken und fiit immerhin höhere Leistungen zwischen 5000 und 9000 Franken. Wer in diesen ^'haltern, mit Ausnahme der obersten Stufen, etwas Außerordentliches erblickt, der weiß entweder nicht, welche Leistungen gefordert werden oder er beurteilt die Genfer Lebensvorhältniffe nach der Zeit vor dem Kriege. Ein Fünftel sämtlicher Gehälter ist HörigenS je nach dem Jahresstande des Index der Lebenshaltung reduzierbar, und diese Reduktion beträgt zurzeit IS Prozent von diesem Fünftel. Weitere 6 Prozent de» Wiener Morgenzeitims_g. Jänner 1986 fc EH Me im Wischen Smigrntionswese». 6ine tyttffetonfertttt bei« Wischen emigraHsnelireHorin«. Berlin, 30. Dezember. (I. T. A.) Das Präsidium de» jüdische» EmigrationSdirektoriumin Berlin hat die Vertreter der jüdischen Presse zu einer Besprechung eingeladen, um sie über die gegenwärtige Lage im jüdischen Emigration»- * wesen zu informiere«. Der Vorsitzende, Herr Dr. K a i n i n, gab einen Ueberblick über die Lage der jüdischen Emigration, die gegenwärtig wieder eine akute Krisis durchmacht. Er beleuchtete die Probleme der Arbeit in den EmigrationS- und Jmmigrationsländern, die Frage der Unterbringung der in den europäischen Häfen gestrandeten Austvanderer, die bereits einer Lösung zugeführt wird, uich kam dann auf den Beschluß deramerikanischenJmmigrantenhilfsgesellschaft Hia» zu sprechen, sich von jeder weiteren Arbeit außerhalb Amerikas! fernzuhalten. , Dieser Beschluß hat die Krise radikal verschärft. Hierauf hielt Herr W. Latzki-Bertholdi rin sehr interessantes und instruktive» Referat über die aktuellen Probleme der jüdischen Emigration. Sr führte ungefähr aus: Die amerikanische These, als ob die Juden in Europa ihre Angelegenheiten, insbesondere in der Emigration, selbst zu lösen in der' Lage seien, muffe zerstört werden. Dar ist eine gefährliche These. Man ist in Amerika der Meinung, daß daS Wandetproblem nicht mehr aktuell ist, nachdem die meisten Länder ihre Tore gegen neue Immigranten geschloffen haben. Daz ist grundfalsch. Dar Emigvantenproblem ist jetzt brennender als vor dem Kriege. Nochimmergehen jährlich etwa 60.000 Juden auf die Wanderung. Diese 60.000 machen den Emigrationsämtern mehr zu schaffen als die Hunderttauseiwe vor dem Kriege, di« meist für sich selbst sorgen konnten und ein bestimmtes, unbe-. hindertes Reiseziel hatten. Es bestehen große Möglichk e i t e n für eine jüdische Maffeneinwanderung nach den südamerikanischen Staaten (Argentinien, Brasilien, Uruguay, Paraguay, Chile usw. nsw.). Diose Länder sind sehr aufnahmefähig, ein Teil hat jedoch,demBeispiellderBereinigten Staaten folgend, die Einwanderung eingeschränkt. ES müffe demnach auch eine große Politische Arbeit geleistet werden, damit für die jüdischen Emigranten, die durchaus aus ihren bisherigen Heimatländern heraus müssen, Einwanderungsmöglichketten geschaffen werden. Argentinien ist viermal so groß wie Deutschland, ist reich an Naturschätzen und anderen Möglich* leiten, zählt aber nur IO Millionen Einwohner. Das Larü> braucht zu feinem Aufblühen eine verstärkte Einwanderung. Das gleiche gilt von den übrigen Ländern Süd» amerikast ' v r ‘- . . In einer Zeit so brennender Probleme der jüdischen Emigration beschloß H i a s, sich von der europäischen Arbeit zurückzuziehen. Auch die I. C. A., die in früheren Jahren - viel'für Mische Emigranten getan hat, konzentriert, sich jetzt nü r a u f di e Kolo n isa t i on. Die jüdischen Emigranten bleiben -demnach vollkommen hilflos. Sie sind F r e i g u t, ganz den Schiffsagenten und Schmugglern, die sie ausplündern, preisgegeben. Das EmigrationSdirektorium ' kann allein diesen Zuständen nicht steuern. Indem man den Emigranten sich selbst überläßt, züchtet man ein anarchis ch e S E l e m e n t, das jedem Lande unerwünscht sek» vmA <£» bildet sich eine Zigeuneremigration. Verschlechtert sich M wirtschaftliche und politische Lage in den Ostländern weiter, so wtä eine Panik «Migration einsetze», deren Folgen nicht abzuschen sind.' Die These, daß von jetzt ab nur für die Mischen Masten in den jetzigen Heimatländern gesorgt werden müsset ist eine falsche. In allen Ländern des Ostens gSP die Politik der Regierungen und der Gesellschaft dahin, W« jüdische Mittelklasse aus ihren bisherigen Positionen heran S z u d r ä n g « n, sie zu entwurzeln, um e i«e n »e u « «, ch r i st l i ch e n M i t t e l st a n d zu schaffen. Der Kampf ist unbarmherzig. Die Lage wird immer verzweifelter. ES ist auch ein Neberfluß an p r o d u k t i v e n j Ü d t s ch e n E l e m e n t c n festzustellen. Der jüdische Handwerker wird verfolgt und arbeitslos gemacht. Die jüdischen Pogromwaifen, die in Polen ausgebildet worden sind, sind arbeitslos; es müffen für sie neue Positionen gesucht werden. Man kann um das Emigrationsproblem nicht hemmkommen; nian muß ihm scharf ins Auge sehen. ES wird noch lange daS jüdische Leben int Osten beherrschen. Wer seine Augen vor diesem Problem, seinen Möglichketten und Gefahren verschließt, versündigt sich an der um die letzte LebenSexistenz ringenden jüdischen Bevölkerung Osten roj«-. Sie Arimtolonifntion. Kommunistische Illusionen. Unter der Ueberschrist ^Illusionen" veröffentlicht der bekannte Mische Kommunist (Bundist) M e rreern in der Zeitung „E m e s" (Moskau) einen Aufsatz über die Aussichten der Mischen Kolonisation in Rußland. Der Verfasser weist zunächst darauf hin, daß der für daS Jahr 1916 bis 1920 vom j> m ö e t" (Komitee für We Landansiedlung) aufgestellte Arbeitsplan keineswegs alS feste Basis betrachtet werden tonne, da darin lediglich die Ausgaben, keineswegs aber die Einnahmen fossitche«. Beifpisl^ tveise sei dort der Beitrag des Joint mit über ö-Millionen Rubel angesetzt, ivährend nach den Angaben Mars Halls der Joint lediglich 1,5 Millionen Dollar, daS heißt etwa 3 Millionen Rubel jährlich beisteuern wolle und es nicht sicher sei, 'ab nicht auch dieser Betrag noch herabgesetzt werden wird. Man muß also hinter dem ganzen Voranschlag ein F r a g e z e i ch e n setzen. Jede leichtsinnige Darstellung, die den Mischen Massen diese . Schwierig^ verschweigt und übermäßige Hoffnungen M ihnen weckt, sei gevadezu ein Verbrechen. Der Verfasser beklagt sich über das mangelnde Verantwortungsgefühl zahlreicher Parteimitglieder. Die« bezieht sich insbesondere auf die Forderung, es mögen nur öder doch in großer Zahl völlig unbemittelte Kolonisten angesiedelt werden. DaS Komitee könne nicht darauf verzichten, in erster Linie Ansiedler mit eigenem Kapital zu berücksichtigen, weil die öffentlichen Mittel oben zur Ansiedlung völlig Unbemittelter nicht aüsreichen. Dazu kommen noch die Kasten der Reise undErnährung wahrend der ersten Zeit, die überhaupt nicht in Rechnung gestellt sind. .-rr ' i ■*—i Montag den 4. Jüwior 1»26 SESsSSI um halb 8 Uhr. aben 8 im Festsaale des „Alten Rathauses*, I., Wipplinpcrstraße 28 erste Konstituierende Generalversammlung des Vereines der Freunde des arbeitenden Palästina verbunden mit einer QROSSBN KUNDQIBUNQ Referenten} Frau Dr. R. Buchmll (Jerusalem); Oderrabbiner Dr. Z. F.Chalesi Jchoschuah Biarer (Afulah) sari!iAlle Freunde werden hiemit eingeladen! Gehalts gehen ab für eine Versicherungskasse, von der natürlich nur die sehr Ausdauernden wirklichen Nutzen haben werden. Zum Schluß nach so viel schönen Ziffern ein — ft nachdem — abschreckendes oder anziehendes Beispiel: In einer -bestimmten Abtellung >des Völkerbundsekretariats tvar im vergangenen Jahre so viel Arbeit, daß kein einziges der elf Mitglieder der Abteilung die ihm zustchenden Ferien machen konnte und daß eine Sekretärin dieser Abteilung' allein Ueberstunden liefern muhte, Vi« sich zusammen auf 39 Arbeitstage beliefen. Ne vierte gohrrikonferen» der Wischen Slndrnlenvereine in Sentschinnd. Berlin, 30. Dezember. (,F. T. A.) Im großen Saale der Mischen Gemeinde zu Berlin fand abends die feierliche Eröffnung der vierten Jahreskonferenz der jüdischen Studentenvereine in Deutschland (OstMischer Stuventenverband) statt. De« Borsitzende Hrr Dr. M. G o l d m a n n begrüßte die Delegierten und Gäste und teilte mit, daß - auf der Konferenz 16 Vereine mit insgesamt 650 Mtgliedern vertreten seien. Bei der vorjährigen JcchreSkonferenz waren 80 Vereine mit 1600 Mitgliedern vertreten. Der Rückgang der ostjüdifchen Studentenschaft in Deutschland ist auf die schlechte WirtschastSlage in den Heimatländern dev Studenten sowie auf die erschwerte Lebenslage in Deutschland selbst zurüchuKhren. Der Zuzug an Studierenden hat fast aufgehört. Anr,kichnunz d'Abermuu. London, 1. Jänner. (Reuter.) Aus Anlaß des Neujahrswges ist Lord d'Mernenn, der englische Botschastor in Berlin, in den Ärasenstand erhoben worden. Seeckt befördert. Berlin, 1. Jänner. Molsi.) Der Reichspräsident hat den Chef der Heeresleitung, General Geeckt, heute zum Generaloberst befördert. Pr, de«; " “■ Sei«. Der jüdische Klub gegen einen Gesetzentwms Mer AttSlander. — Die Interpellation wagen der antisemitischen Hetzkampagne. — Bobrzynskis Berufung. WarfchM, 1. ZÄnner. Der letzten Plenarsitzung des Sajm wurde von der Regierung ein Gesetzentwurf über die BehaMung der. Ausländer vorgelegt. ,Jm Namen des Mischen KlM sprach sich Abg. Hartglas gegen die Annahme eines speziellen Auslandsgesetzes aus. das nur eine .Handhabe für Schikanen schaffen wird. Es liege nicht im Interesse des polnischen Staates, sich mit einer chinesischen Mauer m umgeben. Unter anderem bemängelt Redner, daß noch heute Ausläuder, hie nach.Warschau kommen, sich »einer SanitätSkontrolle unterziehen müssen. Die Bestimmung des Gesetzentwurfes, wonach sich jeder Ausländer mit einem Reisepaß auszuweisen habe, würde den StaatSinteressen schaden, weil die Regierung auf indirektem Wege einen Paßzwang auch im Inland einzuführen gedenke. In derselben Sitzung brachte der Mische Mud «ne Interpellation ein in Angelegenheit der Duldung der antisemitischen Hetzkampagne, die in 'letzter Zeit von einer ganzen Reihe antisemitischer Zeitungen durch RegiornngSorgane in unverantwortlicher Weift geführt wiä>. Der ehemalige Statthalter für Galizien Prof. Doktor Michael Bobrzynski wurde nach Warschau bemfen, wo er eine längere Konferenz mit dem MinisterprMdmteni Skrzhnski hatte. In hiesigen politischen Kreiftn wich angenommen, daß Dr. Bobrzynski, der zur österreichisch«« Zeit zu den besten BerwaltungSfachleuten Mte, an die Spitze der von der Regierung 'beabsichtigten Berwattnngskommiffiou gestellt wird, die sowohl die gesamte Staatsverwaltung zu vereinfachenals auch Sparmaßnahmm p treffen hätte. Bobrzynski zählt seit Jahrzehnten «.de« bedeutendsten Führern der Polnischen kovserSalPen Partei, die sich m da« Krakauer Lagblatt „Tzas' ffuptzirrt. itr.i iMmmeiriii/- ....... -■ ■■ ■ ..-.„i,. L 054