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Wiener Morgenzeitung · 1925-12-31 · Heft 2462 (31.12.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2462 (31.12.1925)
Date
1925-12-31
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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'V/fX'j*'v^' : (.■yiWWPltifWI Wen. D'onneMg Wieirer Morgenzettung S1. Dezember 1925 Gerte 5 SchnMmlze und Hochwasser. Für Men keine Gefahr. Das Weiter hat abnormalen Charakter. Gestern mittags gab es in Wien 16 Grad W-arme. Durch die starke Temperaturzunahme, die sich auch auf das niederösterreichifch-steirische Alpengebiet erstreckt, und die damit verbundene Cchneeschmelze ist ein neuerlicher Anstieg der Enns und H b b S eingetreten. Die D o n a u hat den vorausgesatzten hohen Wasierstand bei der Neichsbrücke erreicht. Eine iUebersHwemmungsgefahr für Wien besteht n ich t. Dle Ueberschwemmungen an der rumänisch-ungarischen Grenze im Gebiet der drei Körösflüsse sind zum Stillstand gekommen. Ungarifcherseits wird behauptet, daß die Unachtsamkeit der r u m ä n i s ch e n B ehörden, welche die Dämme durchbrechen ließen, die Ueberflntung des ungarischen Teiles des Bekeser Komitats verursacht habe. Die Ueberschwemmungskatastrophe dürfte deShath ein Politische 8 Nachspiel in der ungarischen Nationalversammlung haben. In der Theißgegend ist die Situation bei Szegedin besser geworden. Bei Tokaj nimmt die Hochwassergefahr immer größeren Umfang an- Bei Tisza-Tob steht an einer Stelle ein 36 Meter hoher Eisblvck in der Theiß, der mit K a n o n e n b e s ch o s s e n wurde, um das Hirchernis aus dem Wege zu räumen. In Tokaj stehen sechs Straßen unter Wasser., Aus Polen werden große Schneestürme gemeldet. Fn der Gegend von W i l n a hat ein Zyklon großen Sachschaden angerichtet. . Die Hochwassergefahr am M a i n, Rh ei n und Neckar steigt von Tag zu Tag. Auch Köln ist schon in Mitleidenschäst gezogen. Die Bewohner raumen Kelleramb Erdgeschoßc. In der Tschechoslowakei hatte das überall einsetzende Tauwetter ein rapides Steigen aller Flüsse zur Folge. DieM olda u und ihre Zuflüsse zeigen aber bereits eine fallende Tendenz. Dagegen sind die Elbe und ihre Zuflüsse im Steigen begriffen. Auch die Cger ist bedeutend angeschwollen. Die Wei 1 erdoraus sage lautet; TM, rognerü'^. warm, stürmische westliche Winde. Eine zweite Lawinenkirbaftrophe auf der Zugspitze. Garmisch, 29. Lezemib?r. (Wslff.) Beim Nachsehen der Bauten der Jugspitzbahn sind fünf Arbeiter von einer Lawine überrascht worden. Zwei wn ihnen wurden getötet. Rrrmönien beruhigt. Budapest, 80. Dezember. Wie die'Blätter melden, sei Lus das diplomatische Einschreiten der ungarischen Regierung bei der rumänischen RegieruiHin der Frage der Hochwafferschäden, die von den aus SiebeMrgen in das Mgarische Tiefland mündenden Flüssen verursacht werden, von der Regierung die b e r u h i g e md e Antwort eingetroffen, daß sie ihre Fachorgane Und Behörden beauftragt habe, unverzüglich alle gebotenen Verfügungen zu treffen, im die drohende Hochwafferkatastrophe abzuwenden. «Besserung bei Tokaj, Katastrophe im Oetzenvurger Komttüt. Budapest. 30. Dezember. (U. T.-K.-B.) Wie die hydrographische Sektion des Ackerbauministeriums meldet, hat bei Tokaj ein Abflauen des Wasserstandes der Dheitz be-! gönnen. Der Damm der Kleinen Raab im Oeden- I bürget Komitat ist durchgeriffen worden, wodurch etwa I 30" Gemeinden in großer Gefahr schweben. Der durch die j verheerende Wirkung des Hochwaffers verursachte Schaden i läßt sich auch nicht annähernd abschätzen. Die Hoffnung, daß ' wenigstens die Aussaat unversehrt bleiben werde,, hat sich 'Mt erfüllt, da das Hochwasser viel Gerolle mitsührt. Drillinge nach siebeuWriger 8he. Am 24. d. hat die Kanaleinsehersgattiu Marie Maier aus der zweüem Universitats-FraumMuik drei gesunden Knaben aas Leben geschenkt. Die Kinder erfreuen sich der besten Gesundheit und werden von der Mutter gestillt. Die Wöchnerin Hai bereits eine emundzwanzigjährige verheiratete Tochter und eine» zwölf jährigen Sohn aus erster Ehe. Die Frill'mge wurde» ihr nach siebenjähriger kinderloser Ehe mrt ihrem zweiten Gatten geschenkt. Der amtsführende Stadtrat für das stadtische Wohlfahrtswesen, Professor Doktor Tandler, hat der Wöchnerin eine Gabe von hundert Schilling namens der Gemeinde Men überreichen loffen. Drillingsgeburten sind nicht allzu selten. Statistische Aufzeichnungen haben ergeben, daß auf lOO.Odö Geburten etwa 15 Drillinge kommen. > Es scheint, daß eine Frau um so eher Zwillinge oder Drillinge gebärt, je-älter sie bei ihrer Verheiratung ist. Auch steigt die Neigung zu Mhrgeburten mit der Häufigkeit der Wiederholung der Schtvongerschaft. Das Herz aüßevhalb des Körpers. In -oiner Prager Gebäranstalt ist drrser Tage ein Kind männlichen Geschlechts zur Welt gekommen, das sonst normal und gesund ist, vom medizmilchen Standpunkt aber ein außerochenklichejs Wunder darstellt, da sich sein Herz, das rm übrigen seine Funktion vollkommen ausübt, außerh alb des Körpers befindet und frei auf dem Brustkasten liegt. Das.Herz, ist, größer als in normalen Fällen und ist aus der HHft 'Oeffnung herausgeschlüpst, deren Spüren zwrc noch sichtbar sind, die aber rasch verwachsen. Nach Ansicht der wissenschaftlichen Fachkrrise diirste das Kind nicht lange leben, da das Herz äußeren Einflüssen' allzusehr ausgesetzt ist. Vorm, malowän ' it FRANi. : I.,OPERNR NQ 28 TEL 72-84 fahrtsamtes in der Rosenstraße zog. Nachdem einer Abordnung mit», geteilt worden war, daß bereits vocher seitens der VerjvÄtuug Maßnchmen' getroffen wordenseien, um ' die Unzufriedenheit zu m seitigen, löste sich der Zug in Ordnung auf. «singt für UlEIHNACHtEN infolge ÜNsJIGEN A98CHLU -SES fclNE ©I AUSSERST GÜNsJ IGEN A08CHLU -$ES fclNE POST ROSSE HOMESPUNSCHALS INDEN HERRLICHSTEN FARBEN ZUM PREISE VON S 35. - SOWIE SCHWERSTE REINSEIDENf; BINDER um S 8.S0 «l..— ... , " -- — —— ——— zwei Schilling Strafe für die Verunreinigung der Strabe«! t tzosortig«. Zahlmg M Ftrafi«l«gir a» die Wach«. 'Das vom Mtionalrat beschlossene Berwaltungsftr'äfgesetz tritt am 1. Jänner in Wirksamkeit. Damit ' wild zugleich eine wesentliche Vereinfachung bei der Ahndung gewisser behKMch untersagter OrdnunKwidrigkeiten einireten. Es handelt sich um Üebertretungen dorch Verunreinigung der Straßen . durch Miftablagerungen, Speisereste usw. -s. , sowie durch Ausslanbm von Stäubtüchem aus den Fenstern. Ebenso werden PeschädiAnnge» von Gartenaulagen, Rodeln am unerlaubten Orten, Behinderung des Derkehr's durch das Tragen von umfangreichen Gegenständen aus den Gehtvegen, - ' Verstellen der Verkehrswege durch Aufpaffer und Abfänger bei Berkaufsläden (Kundenfang), Behinderung des Verkehrs vor den Theatern und Vergnügungsstätten durch Programmverkauser usw. bestraft. B.8 jetzt war die Amtshandlung bei solchen Üsbertrebungen meist sehr langwierig. Vom 1. Jänner angesangen wird dieses Verfahren wesentlich abgekürzt und lxremsacht werden. Die S i ch e r h e i t s w a ch l e u t e werdm berechtigt sein, von den beanstandeten Personen den - elnhMtch mit zwei Schilling festgesetzten 'Strafbetrag sofort e inzuheben. Ueter die Zahlung wird sofort ' sine Empfang 's b e st ä t igu ng aüsgefolgt werden. Dichs abgeNrzte Berstchrr» -darf aber nur dann Platz greifen, Wem» der Betreffe,we damit einverstanden ist. :Fm entgegengesetzten Fall muß has. normale PersahM einMeitet, also die Ache^e M die zustündige BehVvde erstattet werden. Die zu diesen. Amtshandlungen befusten Polizeiorgane tragen eine schriftliche ErMächti'- g'u n g bei sich, die sie auf Verlangen vorzuiveise« Hadem Der Na me des Bestraften wird wÄer aus der Empfangsbestaiigung eingetragen, noch der Behörde bebauntgegebem Kein Mchverka«! a» tomrttfittt? Es sind Bestrebungen m Zuge, den Mllchverschleiß an Sonntagen ganz zu verbieten, bezw. auf die Stmödr von 7 bis 8 Hr, statt wie bisher, von 7 bis 9 lchr, festzusetzen. Die Vertreter der Landwirtschaft und der Großmolkereien nahmen entschimnst gegen diesen Antrag Stellung, mit der Begründung, daß es einerseits technisch und janitär^uuDöglich ist, doppelte Milchqnantnm zur Bedarfsdekkmg auch für den Sonntag am Samstag zum VeAMf berertznMen und arwererserts der Milchkonsum am Sonntag, im Falle der Erschwerung der Milch« beschrfsnng, Kveifelsvhne znrüügehen würde. Sie erklärten, im Falle der Berkaufsbeschränkung an Sonntagen mit einer Milch- Preiserhöhung Vorgehen Zu muffen, da sie nicht in der Lage wären, die hierdurch entstehende Verteuerung der PrcdMon und Spesen aus Eigenem zu tragen. Der Magistrat bchiM sich die Entscheidung Zwecks Prüfung der vorgchrachten Argumenie vor. Blleine, BortrSge tmd BersMMlmlge». Ä t e'u e r B e t h »H a m t d r a l ch, L Bez, «mdsttaße 2^. Heute, 7 Adr abends. Lektor Dr. G v l d h a » s: „Historische Psalmen". — L e seun d Red eb alle' jüdischer Hochschüle r, 9. Se,., Tiirkmstraße S. SamStag, l/,3 abendS. T r a u e r Lo n v e n t anläßlich des Ablebens des A H. Pros. Dr. Simon B t a U n st et tt. — Z io nt st s ch e ' ezirkSs ektton Leov o i dfta dt. 2. Lez, ZirwSaffe'SS. Heute. '/,8 lldr abends, 'm Sektionheim, V ori r a a r. K l a b e r über: „Die jüdische Frau der Vergaugenbelt «nd Gegenwart". - Maimoutdes-Jnttitut. 8. Bez., Hetzgasse 40. Samstag,2. Jänner,Rabbiner Dr. A. K a m t u ka» Ä ib el vo rtra g. * ... ..; KraukelMnterMLugSverrin Jeschus Achim BlWallche Me. Beder am 2i. d. staageiundeuen I V. otoemt cvnr t^neraloersammlung wurden folgende Her»« iu den Ausschuß gewählt: Alexander Apter, Obmann; Jakob Hirschhom, 1. Lbmannst-Yverireter; Nachum Neumann. 2. Obmannstellvertreter; Norm Schmet erlinfl, Schri t>ührer; Otto Kopetz, Buchjührer; Moritz Lieb Ing, Kassier: Viktor Schoba», Santtäisobman«; Ofias Immann, SanttStSobmalmsteilvertreter; zu AuS'chußmitgliedern die Herren r Moses Tannenzapf He>,el Adler, EliaS Blaser, Mols Ruß, Sa omon Rindrer, Mositz Holzmann, N. Rosenkranz, M. Grubrrg, Israel Lutwak und E. Kardeman». Zu Revisoren wur^ den die Herren Edmund Kohn und Chat« Roievberg bestimmt. Im redaktionelle» Teile enthaltene entgellliche MiÜeZbmgUt find durch ein vo-ransesetzteS E güeunreichnet. Wir«, 31. Dezembs. * Der 1. Jänner ist ein Werktag. Das Gremium der Wiener Kausmannjchast teilt mit, üaß der 1. Jänner nach de» gesetzlichen und kollektivvertraglichen Vorschriften als Werktag z« bchändeln ist. Insbesondere können auch Angestellte mangels gegenterliger Vereinbarung an diesem Tage verwendet werden. * GeschastSsperre der Trafiken am Freitag. We^ uns mit« geteilt wird.'^ werden die Tmsilen morgen ^e:ertag) bis 19 Uhr vormittag offen haltem * Todesfall. Die be'iebte jüdisch? Künstlerin Lea Beint raub-Graf hat einen schweren Verlust «litten. Ihre Mutter. Frau Pesie Weintraub, ist in Wrn 79. Lebensjahre gestorben. Das Leichenbegängnis findet heute um 12 Uhr mittags auf dem "Zenwalsriedhofe, 3. Tor. statt. - * TodcSopftr des AutoS. Dienstaq wurde der 73jährige Agent -SamnA Groß seid vor seinen: Wohrchause, Tabvrstraßr 8, um 2 Hr nachmittags von dem Lastautomobil der Konservenfabrik C. Wärhanek, 19. Bez., Hausergäsie 56, das der Chaufsem Raimund Galli lenkte, überfahren und schwer verletzt. Der alle Mmn ist im Spital der Bannherzigm Bruder gestorven. G^en Galli, der selbst zHab. mit 85 Kilometer Geschwindigleit Wahren zu^ stich wurde dw Strafamtshaudung ringeleit«t. . * Selbstmord edler abgebautc» Bankbemutin. Die 5Vjährige Bankbeamtin,Emma R i es en e cker wurde vorgrsicrn in her.mrt Leuchtgas ersMen Küche der Wchnnng ihres Druders in' der Bültzmmngasse lÄos ausgefmchen.- Sie hat die Tat wMchmüich wegen ihres M»aues begangen. ' * Eine Kundgebung jüdiscker Wchllinge in Berlin. Aus Berlin, 29. d., weDet die I. T. A.: Ünt« den im Flüchtlivgshei« -in der Wiesenstraße unterMachten FluchÜingru war eine Be- -wegung entstanden, weil die Verwqltlrrig gewissen Mde^nM/hei' züglich ArbeiiNeschaffung und Beherbergung nach der Meimim der Demonstrierenden nicht'entgegcnkam. Ein Tei! der Insassen Hloß sich zu einem Zuge zusammen, der vor das Gebäude des Wohl- . Afadroprogramvr. Heute. DouuerKtag de« LU Dezember. 11 Uhr: BovniittLgSmusÄ. — 16 Uhr io üJitit.: Rachmntagskonzerr — 18 ühr 10 Mm.: Mitteilungen aus den Bundestveatern. — 19 Uhr 3st Wn. r Orge vö trüg. Domorganist A Walter: ,Die Himmel, rühme» deS Ewige» Ehre". — 20 Uhr: Orchesierkonzeri des. Wiener Symohonieorchesters. — 22 Uhr bis 23 Uhr 45 Michr vMte- Siloesterprogramm. Mitwtrkeude: V ktor Kutschera. Ant Ärnon, Grete olrn. L md E Foltermayer. — 3 t Uhr 50 MM. r Epilog und Nenjahrrsvrnch. Gesvroche» von Viklor Autschera. ^0 Uhr 15 Min. b's 1 Uhr: Sllvestemnstk. Kapelle SilvMg. Wien in Lied «nd Tanz. Kunst, Bühne, Buch. die Wer Im Stadttheater. ,Ier CWuSfilm* Von Hmrs JMtz. Hans IMigs SÄck „Der ChristuSjilm", zuerst von ich Zensm verboten, weil es die Religion mit dem GeWst M KonfliÜ bringt, rollt in einer kleinen Gemeinde von HolzfAlem, recte Msionsspielern ob, die ins Heilige Loch rrisen, um dort einen EhristuSfüm zu drehen, für dessen Erfolg .sie den Segen des. alten Dorspsamrs erbitten. <Däs ist Religion.) Der -Segelt M Hnen 'unter^^der' Bedingung zuteil werden, daß sie dttl 'Reingkvinn des Films für das schnlichst erwartete Armenhaus spenden. (Das ist Geschäft.) Nun ergeben sich Differenzen, ZwistUeitech Spannungvi, die sich — da auch LiÄbs ihre Hwch im SPAe hat — zu Wrlvsimen verdichten, bis im dritten Akt das Me Prinzip siegt. Ein M gebautes Bühnenwerk, das von den Exlern in chm so viel bewunderten Art herauSMacht winde. Ferdinand Exl, Ludwig Auer, Julius Pohl, Josef Hans er, Mimt Gstottner und Anna Ex! sicherten dem Autor einen -großen Erfolg, für dm er sich PrrsönlH bedMn konnte. rd . SchMmMa SS. 8eb«lstag- Wir schon mitgeteilt, hat sich in Berlin ans Anlatz deß 6L GeLurtsiagrS des hervorragenden Mschm Schriftstellers und Denkers Dr. ChvimSchiNvwskh ein Jubilävmsksmitee zebsidü. DM KMitee hat nun an Dr. Schitlvwskh, der in New-Vork lebt, das folgende Telegramm abgestndt: „Wir beMtzen den mntigen Denker, Gelehrten uch Führer moderner jüdischer KulturLew^ung M seinem 69. Geburtstage Md wünschen chm Mni und Kraft zu weiterer fruchtbarer Arbeit zum Besten des Mischen Volkes und der jüdischen Kultur." DaS JMäumAamit« beschloß, ein Sammelbnch in deutscher Sprache sowie einen Almanach in Mischer Sprache hämuszugeben» die der Persönlichkeit Schitlowskys gewidmet sein und seine grmchl legendsten Aussätze enthalten sollen. Nadols Braaa geftorbea. Der Mffche Tondichter Rudolf Braun ist nach lomge« schwerem Leiden verschiÄeu. Der blinde Koulponist war in den letzten Monaten im Maria-Theresien-Schloßl wtergebrächt. Bvnm, der leider nicht so zur Geltung kam, wie eS feint künstlerische Begabung verdiente, hat unter anderem daß Ballett „Marionettentreue", das häufig in Szene ging, Mck die Oper „Pagoden", für welche sich Richard Strauß intereffierte, komponiert. In seinem Nachlaß soll sich eine Anzahl unvollendeter Werke befinden. Die Beerdigimg findet auf Kosten der Wiener Knltusgemeinde statt. »r«e WvMllllieu a« düs LezM-Mfem» In Sentfaletn. Me uns aus Jerusalem berichtet wird> ha! Pros. Schor dem BezM-Museum drei wertvolle Bilder zum Geschenk.gemacht, und zwar Levitans „Die Erlösten ZionS", rin Zweifarbm- M, eine vielköpfige Gruppe , von Juden darstellend, die der im Sonnenglanz erstrahlenden Stadt Mewandt ist. Femer P o st ernaks Kchlenzeichmmg „Am Kranlenbett", eine der hervorragendfim Schöpfungen des Künstlers, die bereits in der allgemeille» : Kunstgeschichte a!d kloMcheS Werk GuMg gefuMn hat und vielfach reproduziert., wurde. Gleichfalls von PasterncS ist das Bild „MsilantKi" DM vom Künstler signierte'Piltz tragt auch seine eigenhändig geschüetzene Widmung an Prof.

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