Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1925-12-31 · Heft 2462 (31.12.1925) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2462 (31.12.1925)
Date
1925-12-31
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2979076-2981191-2981548--25086-3012697
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Eüte 5 Men, Donnerstag _Wiener Mor-errzeitimg 31. Dezember IM. Nr. 2M Aus den Theatern. Burgtheater. -Nathan der Weis » * t b a t a“. Morgen, 7«3 Uhr nmhmittagS, t\ Abends, 7-8 Uhr, „M a j o r Akademietdrarer Morgen, l/3‘6 Uhr nachmittags, .Unverhofft". Abends, 7-8 Mr. „Candida". Operntheater. Morgen, 7 Uhr abends. „Aida". Volksoper. Heute „Die Fledermaus" mir Festprogramm in der Konzerteinlage. Morgen. 7,3 Uhr nachmittags, ,3*r und Z i m rn e rm a r, n", abends, 738 Uhr abends, ’® o b « m t ® u 11 e t f l 5". De« ttcheS VoltStheater. Heute um 10 Uhr findet eine Silvesterfei er mir den lustigen Einaktern s Bett Napoleons", „Regiekollegium" nud.Die heilige Antonia von Orleans" statt. Freitag, lffi Uhr nachmittags, „D i e weiße Fracht". Raimund - Theater. Heute um 10 Uhr abends findet unter der Devise „P arisian a na cht" eine Silvestervorstellung statt. Zm AuMrung gelangen die Einakter „S ch ä f e r st und e", „Die Katze" und „Die Brantnacht". Sonntag, 7,4 Uhr nachmittags, Erstaufführung der Kindermärchens „Prinzeß U e b e r m u t". Theater in der Josefstadt. Zu der heute um 7,11 Uhr aLeuds stattfindenden Silvesternachtvorstell n n g sind sämtliche Sitze vergriffen. Neuer Wiener Stadttheater (Exl- Bühne). Heute, 7,11 Uhr abends, findet eine S i l v e st e r- Vorstellung statt. Zur Auffüdrung gelangen die Einatter r „Sine verrückte Peri on". .Alice willnicht* «ch.DerHund tmHirn". Heute Jalob F e l d h a m- « e r wird einen Nenjahrsprolog sprechen. NeueWienerDühne. Infolge der heute um 10 Uhr abends stattfindende» Silvesterakadernie findet die Abendvorstellung schon um 7 Uhr statt. Johann-Strauß-Theater. Morgen nachmittag „D e r O b e r st e i g c r\ Sonntag „6! o c I om. abend-, V,¥ Uhr, ,Pagani«i". Modernes Theater. Heute, 8 Uhr abends, EröffnLngsVorstellung Zur AuMrung gelangt das Lustspiel „B b I a o t t e r r i b 1 c* öon Regis Cigno ux und Jacques T h e r y". Möbelfabrik JACQUES WALLIS L, Wollzeile 21 Wohnungseinrichtungen bis zum feinsten Genre, reichhaltiges Lager in fünf Stockwerken PELZMODENHAÜS iiitiiiiiitifiiiiiiii)iiiiiitiiiuiiiiiiiimiii(itiiiimmiiii[iiifDiiiiiiii(iiiitfiti ZUM SIBIRISCHEN ZOBEL ■> Wien,VI. Mariabilferöti,as$e 101*103 Kürschnermeisler // rl Nur letzte Neuheiten 11 ♦ in bester Ausführung 1 ♦ Gegründet 11% Telephon Nr. «2 Volkswirt. Mseulouzeutmtion der Haukkapiülli in Amekila. BLrsenmanover oder wirkliche Fusion? Anhaltende Geldteuerung. Die Geldlnappheit dauert ununterbrochen an. Aus dem letzten Ausweis der Nqtionalbauk vom 23. d? ist ersichtlich, daß das Eskompteportefeuille um 12 Millionen Schilling zugenommen hat. Es beträgt 112 Millionen Schilling. Daraus ist ersichtlich, daß der größte Teil des Geldbedarfes in der Privatwirtschaft durch die Inanspruchnahme der Nationalbauk' gedeckt wird. Der Ultimo-Dezember-Ausweis wivd infolgedessen eine weitere Anspannung zeigen. Auch der Notenumlauf W sich um weitere 2 Millionen vermehrt. Er beträgt 816 Millionen . Schilling. In der Privatwirtschaft ist Geld nur schwer erhältlich.' Es wird erwartet, daß diese stark? Anspannung Mitte Jänner . Nachlassen werde. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffne! ü&cr Erna B a ck, 1. Be;., Walfrschgaffe 16. Passiven 112.000 Schilling. AuSgkjchSanbot 35 Prozent in -elf Monatsraten. Uebcr Asnel Ijrailovici, 10. Bez., Tviefterstraße 31; über Lazar Horowitz, 9. Bez., Harmomegaffe 9; über Josef Müllner in Pöchlarn; über Julius Daniel in Kircyverg am Wechsel; über Leo Heilitra, Hausbesitzer «in Batzen; über Stella Albe rs, 9. Bez., Rögergasse 14b; über R-egine Werner, Wäsche und Wimvaren, 7. Bez., BurWsse 70; Der. H. Dillmont, 12. Bez., Kaul'bachstraße 23; über Theödor Riedel, 12. Bez., Eichenstraße 86; über Maximilian Holze-l. in Eggenburg; über Rudolf Ble her, Fabrikant in Horn; über Leopold Cav in Purkerstzörf; über Heres Schneid, Paafümeriegeschän 19. Dez., DMülger-Hauptstraße 49; über Viktor Simon, Elektrotechniker in Obechollabrunn, und Josef S n t U. n er, Mechaniker, Oberhollabrunn. Wettere Befestigung des ftanzösischen Franken. Die ruhigere Beurteilung der ftanzösifchen Finanzkrise führte im Verein mit dem gesteigerten Ultimobedars und den Deckungen der Kontermine zu einer weiteren kräftigen Erholung des französischen Franken. Die Devise Paris stieg in Zürich von 19.10 auf 19.60. — Auch die Devise Warschau lag lveiter f e st. Der Zloty zeigte in Wien und Berlin weitere Kurssteigerungen. In Zürich blieb die Devise Warschau unnotiert, während in Prag der Zloty von 366 auf 376. sich ermäßigte. — Die Kursänderungen der übrigen Devisen waren ' unbÄeuterw. E Die Biolinvirtuosimun Annh Md Pirosla Gottem sind von ihren Konzertreisen ans Ungarn und Italien zurückgekehrt und haben den Umerrrckt in Violine, Kammermusik, theoretische Fächer wieder ausgenommen. VornurknnA.n täglich 2. Bez.. Mumbgasse 6. 2. Swck. Tür 19. Der Wiener Küustlerklub, der sich die Gründung eines Heims zur Aufgabe gesetzt hat. das einen Sammelpunkt der Künstler bilden soll, hat seine Klubräume in das Staatsbeamtenkasiuo, Wien. 1. Bez., Nibelungengasse 3, verlegt. Samstag den 2. Jänner 1926 um 9 Uhr abends findet ein Eröfftmngs- und Neujahrsabend statt. Zm Wiedereröffnung der Neuen Wiener Bühne. Trotz der schier unüberwindlichen Schwierigkeiten ist es gelungen, die Nene Wiener Bühne zu eröffnen. Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich auS den durch die Uebermchme des Stadttheaters engagrmentsloS gewordenen Schauspielern und dem Ueberbleibsel des' Personals der Neuen Wiener Buhne zusammen und hat es jtdj zur Aufgabe gestellt, künstlerisch wertvolle Vorstellungen bei äußerst niederen Preisen zu bieten. Hoffentlich wird das Wiener Publikum die Bestttbungen der Arbeitsgemeinschaft dadurch unterstützen, daß es die wrrch die Presse wiederholt gelobten Vorstellungen durch regen Bestich würdigt. M.AMemItirnms" eine WerAeleidigrms? Der Sttett der Philologen. Bei einem Mietamte standen sich vor einiger Zeit -in einer Streitsache wegen der Reparaturkostenbestimmung eines Hauses der Handelsschulprofessor Hans Wenter und der Philologe Dr. Paul Lemberger gegenüber. Es kam zu einer scharfen Auseinandersetzung. Profeffor Dr. Lrmberger machte seinem Gegner Antisemitismus znm Vorwurf■- und bemerkte: ^Jhre Vorbringungen sind nur Hypothefen!" Professor Wenter fühlte sich durch den ihm gemachten Vorwurf des Antisemitismus in seiner Ehre gekränkt, aber anch der Ausdruck .Hypothesen" ging ihm schr nahe und so brachte er beim Bezirksgericht Fünfhans eine Eh renbeleidigungs klage ein, die Profeffor Lemberger mit eisier Gegenklage beantwortete. Dieser Tage fand die Verhandlung statt. In seiner Klage führte Professor Wenter u. a. an, er sei nach reiflicher Ueberlegung und längerem Nachdenken über >deri Ursprung des Wortes „Hypothesen"' M dem Ergebnis gekommen, diesem Worte die Bedeutung von etwas Verächtlichem beilegen zu müssen. Bor dem Richter erging er sich des näheren in Auseinandersetzungen über die Bedeutung des Wortes. Auch den Vorwurf des Antisemitismus müsse er schon mit Rücksicht auf seine zahlreichen jüdischen Schüler weit von sich weisen. In der Verhandlung wurde noch mitgeteilt, daß Professor Wenter dem Sühneamt eine im klassischem Latein verfaßte Karte geschrieben habe, worin er erklärte, daß er zur 'SHneverhaMung nicht erscheinen werde. Der Richter bemühte sich um einen Ausgleich und brachte schließlich die Prozeßgegner so weit, daß sie sich bereit erklärten, an einem bestimmten Termin zufammenzukommen und m einer Aussprache die Mißverständnisse, die sie vor Gericht gebracht hatten, aus der Welt zn schaffen. Beim Verlassen »des Vechondlungssaales reichten sich beide Philologen in versöhnlicher Stimmung Jie Hände. Das Verfahren gegen dev Juwelier Vetter eingestellt. Vor einigen Monaten wurde gemeldet, daß gegen den Juwelier Jakob Vetter, seine Frau Adele und seinen Sohn Waldemar rin Verfahren wegen Betruges und Muckers eingeleitet worden sei. Es handelte sich um die Beteiligung der Familie Better an einem Damenkonfektionsgeschäst in der Rotentnrmstraße. Nunmehr hat das Straflandesgericht 1 die Untersuchung gegen alle drei Beschuldigten wegen Mangels eines sträsbarH Tatbestandes eingestellt. Ins jüdische Haus I as jüdische Blatts Aus London wird Ms gemeldet: An der Mw-Uorker Börse und in der amerikanischen Presse wird der Plan der Konzentration einer ganzen Reche amerikanischer Mittelbrnken lebhaft besprochen. Es sollen sechs New-Aorker Banken fusioniert lverden. Zuerst soll sich die C h a s e N a t i v n a l b a n k mit der Mechanics und Metallnationalbank vereinigen. Dieseur Gebilde sollen sich sukzessive die National Part Bank, die Chat Ham und Phönix Nationalbank, die Chemical Nationalbank urw die Central Union Trnst Company anschließen. Das dadurch znsammengekvppelte Bankkapital soll 300 Millionen Pfund Sterling betragen. 'Initiator , dieser Idee , soll das. Bankhaus Dillon sein. Eine solche Bankenfufionierung würde Wohl im Interesse des Bankenkapitals liegen und auch den Intentionen der amerikanischen Regierung entsprechen, welche schon seit einiger Zeit eine' solche Bankenfusion anstre'bt. Trotzdem scheinen die Pläne vorläufig noch zwvttich wett dmi ihrer PeiffÄttomerung zu sein. Das besondere Betonen gerade jetzt dürste auf Börsenmanöver zurückznfÄhren sein, welche in' den letzten Wochen an der New-Gorker Börse im Schwung sind. Es ist Tatsache, daß sich die New-Uorker Börse seit Monaten, in einem HauffetMmel befindet, der große. Gewinne gebracht hat. Es handelt sich nun darum, der ■ Haussestimmung neue Nahrung zuzuführen. Tatsächlich bestehende Fufionievungspläne zwischen der einen oder der anderen Bank dürften ins Gigantische ausgebauscht worden sein. Darauf ist es auch zurückzusühren, daß in Londoner Finanzkreisrn skeptische Aeuße-rungen über diese. Fusionievungspläne laut Mrden., :. „ . Die Sejimieuma der Buda-ester Mse. 3099 Mtglieder ausgetreten. Ans Budapest wird uns berichtet: Der Börsrnrat veröffentlichte jetzt Daten über den Austritt der Börsenmitglieder. Im Februar IM hatte die Budapsster Börse 5709 Mitglieder und täglich drängten sich 7000 bis 8000 Personen an der Börse. Im Frühjchr IM trat die große Baisse ein und bis zum Ende des Jahres ^haben 1000 Börsenmitglieder auf die Mitgliedschaft verzichtet. In den ersten sechs Monaten des Jahres 1923 haben weitere 1000 Mitglieder ihren Austritt angemeldet und zwischen dem 1. Juli und 15. DeMber traten neuerlich 977 Mitglieder aus, so.daß in knappen 20 Monaten 3000 Mitglieder die Börse verließen. Heute herrscht bereits ruhiges Leben an der Börse und es erscheinen täglich kaum M bis 400 Personen. enttttölmtfi der Ariuladuftrie in tzrer Nrael. Die Steinbriiche Jerusalems werden verwertet. l.Ei'genbericht der „Wiener Morgeuzeitung".) Jerusalem, Mitte Dezember. Im Jndustrieprograurm T i s ch b i s spielt die S t e i n i n b u ft r i e eine entscheKendr Rolle, die wichtigste neben der Tex t i! r n«d ustr i e, die er zur B'.ütt bringen will, und der F i s ch e r e i i nd u st r i e. Der neue Zrschuw hat im letzten Jahre für Steine nicht weniger als 40.000 Pfund verausgabt. Das Steinmaterial in Palästina ist außerordenklich werwoll und kommt nicht nur für Aufbauzwecke' in Lande selbst, sondern auch als hochwertiges Exportmaterial in Betracht. Um die jüdische Privatinitiative anznregen, hat man zunächst jüdische Pioniere, welche dem Solekboneh angehören, au.sgewählt und mit Förderung des Keren Hajessod wurde mit der Arbeit jm Steinbruch begonnen. Nun ist m Jerusalem eine kooperative Aktiengesellschaft zur Ausnützung der Steinbrüche in der Nähe der Stabt mit einem Kapital von 6000 Pfund gegründet worden. Ein Teil dieser Stembvüche wurde vom Keren Kajemeth-erworben. Interessant ist auch die Zusammensetzung des Kapitals, an dem sich sowohl Privatkapital, der Solelbonch und vor allem >der Keren Hajessod beteiligen. Der letztere hat von den 6000 Pfund 4000 Pfund beizetvagen, und zwar je 2000 Pfund aus das Budget für Handel und Industrie und vom Arbeitsbudgrt der Zionistischen Exekutive. Oefterreichisch-bclgischer Handelsverkehr. Ans Brüssel, 30. d., wird gemeldet: Der 2 p e z i a l z ö l l t a r i s gegenüber Oesterreich ist durch eine Verfügung vom 1. Jänner an aufgehoben worden. Errichtung eines Zollbeirates. Das Bundesgesetzblatt verlautbart eine Berordnnug des Finanzministeriums über die Errichtung eines Zollbeirates. Dieser hat die Aufgabe, erforderlichen-. falls vor Entscheidung über die Beschwerden gegen die Zollbemessung sowie über Tarisauskünfte sein Gutachten abzugeben und ist berechtigt, in Angelegenheiten der Zolltarifierung Anttäge zu stellen. Er besteht aus dem Vorsitzenden und dessen Stellvertretern und 50 Mitgliedern. Die Mitglieder des Zollbeirates werden auf die Dauer von. drei Jahren, erstmals bis 31. Dezember 1928, berufen. Das Hausieren in Amtsrimmen ist.verboten. Der Hauptverband der österreichischen Kaufmannschaft hat sich, auf Grund mehrfacher Anregungen an die Bundesregierung solvie an sämtliche Landesregierungen mit einer Eingabe gewendet, in welcher darauf aufmerksam gemacht wird, daß unbefugte Personen sich in großer Zahl ist'Amtsräumen einfinden, um dort Waren verschiedener Art zu verkaufen oder Bestellungen entgegenzuneh-' men. In der Eingabe wivd geltend gemacht, daß dieser, Vorgangeinerseits den bestehenden gesetzlichen Bestunmungen widerspricht' und andererseits dem Dienj'tbetrieb gewiß nicht förderlich ist. Der 'Hauptverband hat schließlich daram hingewiesen, daß im Deutschen Reich auf Grund ähnlicher Beschiverden ein entsprechendes Verbot ergangen ist. BetriebSreorganisation der Schocller-Bleckmann-Werke. Wie uns aus MürMschlag gemeldei wird, wurde im Dezember die - auf Grund der Fusionierung der Ternitzer Schoeller- Werke mit den Mürzzuschlägcr Bleckmann-Werken geplante Zusammenlegung der Betriebe intensiver durchgeführt. Die alten Anlagen in Mürzzuschlag werden sukzessive ausgelassen. An ihre Stelle treten die modernen Anlagen der Ternitzer Werke,.die billiger produzieren. Unter anderem wurde auch ein Teil der Mürzzuschlager Oefen, die auf elektrischen Betrieb eingerichtet sind, die Präzisionsdreherei und ein Teil der Gießereien in Mürzzuschlag aufgelassen und nach Ternitz verlegt. Weitere Betriebsrestriktionen stehen bevor. Allerdings ist damit keine Betriebsreduktion beider Werke verbunden, sondern nur eine bessere Ausnützung der modernen Betriebe. Die Schoeller-Bleümann-Wevle sind voll beschäftigt. Namentlich Mürzzuschlag hat in der letzten Zeit größere Aufttäge auf Edelstahl erhalten. Diese Aufträgesollen nun in Ternitz durchgeführt werden. Die Pileufabriken bleiben weiter' in MüvWschlag. Auch.sie sind gut beschäftigt und haben Aufträge für die Werkstätten der südamerikanischen Marine erhalten. Durch die Reorganisation werden vorläufig in Mürzzuschlag 200 Bt8; 300 Arbeiter betroffen. Das ungarische Jltterveutionssyndikat bis 30. Juni 1926 prolongiert. Aus Budapest, 30. d., meldet U. T.-K.-B.: In der heutigen Konferenz der Vertreter der Großbanken mit dem Finanzminister wurde beschlossen, das Jnterventionssyndikat an der Effektenbörse bis zum 30. Juni 1W6 zu verlängern. Vorsicht bej bulgarischen 5000-Leva-Noten. Die Zentralverwaltnng der bulgarischen Nationalbank in Sofia teilt mit, daß in letzter Zeit gefälschte MO-Leva-Noten beschlagnahmt worden sind, die sich voll den echten Noten durch folgende Erkennungszeichen unterscheiden: Auf dar ^Vorderseite sind die Weißen Buchstaben „Bulgarska Narodna Banka" (in zhrillischen Lettern) in dem Reinen roten Rundsiegel, größer rmd minder gut ausgeführt als auf den echten Noten. Auf der Rückseite sind die kleinen, rötlichen, mandelförmigen Figuren zwischen dem Bildnis Bowffs und der Rosette, welche die Zahl 5000 trägt, nicht genug deutlich' ausgesiihrt, auf manchen Noten fehlen sie ganz. Das Papier der Fälschungen ist dicker als dasjenige der echtere Noten.'Einige von ihrren tragen Wasserzeichen von verschiedener Form, die'aber mit denjenigen der echten Noten (zwei aufrechtstchende gekrönte Löwen, die voneinander 7 Zentimeter entfernt find) keineswegs übereinstimmen. Wiener Holzmarkt. 30. Dezember. Bei flauem Verkehre notierten: N a d e l h o l r - R n n d h o l z Fichte um b Tan n e. Schleifholz 1 Meter. lang Fichte 28.— S. Nabeltio lz -> Schntttmat e ri a l. Fichte und Tann e. Ktstenware 13 Millimeter 8 bis 17 Zentimeter 6 bs 8 Meter 60 S. Kistrmvare 20 Millimeter 10 bis 17 Zentinreter

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.