Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2460 (29.12.1925)
- Date
- 1925-12-29
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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beite 4 Wen. DienSksg Kn Monistischer «onstm in der Krimsrnge. Zwischen km englischen Organ der Zionistischen Exekutive „The New Judaea" und dem Zentralorgan der amerikanischen Zionisten „The New Palestine" einerseits und dem Organ der deutschen Zionisten „Jüdische Rundschau" andererseits ist ein Streit ausgebrochen, welcher in der Haltung der Leitung der deutschen Organisation und des Blatter in der Krimfrage seinen Grund hat. Das amerikanische Organ „The New Palestine" schreibt in seiner letzten Nummer: „Ein Redakteur ks Blattes „The New Judaea". des Organs der Zionistischen Exekutive in London/ hat durch eine an dem Präsidenten der deutschen Organisation, Herrn Kurt B l u m e n f e l d, geübte Kri trk den Zorn unserer zionistischen Freunde in Deutschland herausbeschmoM. Herr Blumenfeld hatte vor einiger Zeit mit dem in Berlin weilenden Außenminister SowsttrußlandS, Tsch'itscherin, eine offizielle Aussprache. Bei dieser Gelegenheit stellte „The New Judaea" die offiziell« Haltung der Exekutive in der Krimsrage in folgender Farm fest: Das Krlmprostkt mag gut oder schlecht sein, wenn die Krimpropaganda antizionistisch ist, muß unsere Haltung eine entsprechende sein. Solange in dieser Hinsicht keine Klarheit besteht, muß unsere Politik eine wachsame, zuwartende sein. „The New Judaea" behandelt dann die Frage, ob die deutsche Organisation berechtigt*war. Herrn Tsch'tschmn aufzusuchen und im Namen der Zionisten mit ihm zu sprechen. Uebrigens bildet der Bericht über das Jnterwiew ein merkwürdiges Dokument. Es offenbart feines diplomatisches Berstiindnis auf seiten beS Towjetvertreters. Er erlaubte Herrn Blumenfelb, seine Meinungen zu unterbreiten, er selbst sagte wenig oder nichts. Herr Blumenfeld erging sich in einem interessanten Monolog, .Herr Ttschitscherin saß wie eine Sphinx da und ließ die Flut der Beredsamkeit ruhig vorbeifließen. Der Redakteur von „The New Judaea" ftägt Herrn Blumenfeld weiter, mit welchem Recht er dem Herrn Tschitscherin die Sympathien der Zionisten für das Krimprojekt anbietet. Ist es nicht allein die Zionistische Exekuwe, welche solche Unterhandlungen führen darf? Die Antwort der „Jüdischen Rundschau", des Organs der deutschen Zionisten, besteht darin, daß in heftiger Weise die schärfste Maßregelung des Londoner Blattes gefordert wird. „The New Judaea" soll zensuriertsoll zum Widerruf gezwungen, soll eingestellt werden. „The New Judaea" braucht nicht unseren Schuh, es kann sich selbst verteidigen. Mer diese protzi-ge und arrogante Haltung unserer Freunde in Berlin ist wahrlich nicht dcknach angetan, das Ansehen der zionistischen Journalistik zu heben." ' Dar zioniftMe Landestomitre in Rattvege«. London, 24. Dezemeber. Innerhalb des zionistischen Bet« bandes für Norwegen, dessen Komitee in Oslo söiM Sitz hat, sind Neuwahlen vorgenommen worden, die folgendes Ergebnis hatten: Vorsitzender Direktor Elias Feknbetg, Schriftführer Harry M. H. K o ri tz i n s k y, Keren-Hajessod-Rejerrnt Direktor E. Brande. Zahreskonsereur de» Zionisten in Gifte. London, 24. Dezember. Die Zionistische Föderation tn Chile hat am 11. und 12. Oktober eine Jahreskonferenz in Santiago abgehalten, an welche, sich ungefähr- M Delegierte fateiligten. Unter den Beschlüssen der Konferenz ist derjenige auf Gründung von hebräischen Schulen im Lande hervorzuheben. Es wurde ein neuer Vorstand gewählt mu Herrn M. Bal1ianaky als Vorsitzenden, Nochum T r u m p e r als Referenten für den Keren Hajessod und David Schattan als Referenten für den Keren Kajemeth l'Jsrael. Sie Ausweisnng Sr. AirMder Voldsteinr »ns RamSnirn. Me -bereits lberichtet, ist Dr. Goldste in, der <rls Delegierter des Keren-Hastsscb-D're-ktormms vor kurzem in ^e.r Bukowina eine Kerew-Haistffod->KamPaHne durch- SWhrt hat, ohne joden Grund und wohl infolge voar Machinationen der antisemitischen Elemente des Landes verwiesen worden. Diese Ausweisung steht in grellem Kontrast zu den sreundschafVchen Bereicherungen, die der rumänische Außenminister Du ca zu. Anfang des Jahres Nahum So ko low gegenüber albgege'ben hat. Die Zionistische Exekutive sah sich .daher, wie uns aus London gemeldet wird, veranlaßt, an den rumänischen Gesandten in London einen formalen Protest zu richten, in dem sie ihrer Ueiberraschung und Indignation über dve Behandlung Dr. Goldsteins Aufdruck g'tbt. Die Angelegenheit dürste Zweifellos nunmehr von den zuständigen Behörden in die .Hand genommen und eine besviedigende Erklärung binnen kurzem empfangen werden, da nur angenommen -werden kann, .daß entweder die Czerncwitzer Behörde von der Stellungnahme der Zentralregierung in Bukarest gegenüber der zionistischen Bewegung nicht g-enuoend informiert war -oder daß ein bedauerliches Mßvevftändnis vovtieg.t. Es.ist ernsthaft zu hoffen, daß die Regierung in Bukarest die nötigen Schritte mi-lernchmen wird, um den peinlichen Ei ndr uckzu verwischen, de.» der Vorfall sowchl in Rumämen sEst als auch ün Ausland gewacht hat. N ' SPVitrr litte . aion. Schafft «nd Martin Buber. ' ' Die ,Jrankfurier Zeitung" berichtet: Zlvei Vorträge HeMlann Schafs ts im Freien Jüdischen Lchrhaus in Frankfurt enttvickelten sich zu einer Auseinandersetzluig' zwischen jungem Protestantismus und jungem Judentum, -di« zmckich weit vochvang. Schafft ging davon aus, auch im ' alten Testament sine Urkunde der Urvfstirbarung zu scheu. Der eigentlich« Inhalt des Bundes Gottes mit seinem Volk sei die Heimsuchung Gottes, der den Menschen in seinen Dienst zwinge — und Zwar nicht den genialen Menschen, sondern den erschütterten, der von den: Lebendigen, das Gott ist, so ergriffen sei, daß er der Teinel Got t eS werde. DaS sei der Sinn der Stunde aus km Horeb: MoseS, der sichet schon vorher viel vom Gott feiner Bäier wußte, dachte in der ent- . scheidenden Stunde an jich selbst >md widersetzte sich dem. waS eigentlich Leben heißt; da erschien ihn, die itn-gcheure Wirklichkeit Gottes als flammender Torntufch, als Feuer am Berg. Er sah den, der von sich sagt: .Ich bin, der ich bin — und ich lverde .sein, der ich sein lverde." Auch in Jenemiä 20, Amos 5, Jesaia 6, fei von solchen Stunden berichtet, in denen der Mensch aus stimm Endlich-Persönlichen st herousstcrillf.cn wird, daß er züm Menschen rm wahren Sinne werde. Es sei nicht der lebendige Mensch, der diesem „Tu sollst" Widerstand leiste, da ja Gott ein« frohe Botschaft und die tvachre Freiheit bringe. Jesaias sagte: ,MH' mir, ich bin unreiner Lippen n-nd lobe unter Äm Volk von unreinen Appen", da g'schah duS Unglaichlichs: der Engel kam und rührt« mH glühender Kchle, mit dem (tut, das nicht brennt, an die Appen des Propheten: „Siche, ich lege meine Worte in deinen Mund". Zwei Gefahren stien im Men Testament überwunden Wochen: der Glaube au das Leid ÄS einer äußerlich berechen'baren Gerechtigkeit Gottes gegenüber dem Menschen und die Erstarruu>g in der Form äußerer völkischer und kultischer?ßbgrsnzimg. Schafft deutete vor allem das Buch Hiob in stiu-em Sinn. Mit Eindrücklichlkeit sprach Schafft von der allerrasfimertesten Gefahr für den Migiösen Menschen, von der Flucht in den Tempel hinein, in dem sich auch der Räuber äußerlich reinigen könne, um nachher beruhigt lveiter zu plündern. Wer dos Mte Testament recht verstehe, der wisse, daß schote in ihm der neue Bund geschlossen sei, bÄi Bund der Neberwindung der Dämonie, der Macht des Heiligen, der zugleich der Gnädige sei. Martin B-u b e r machte gegön Schafft verschiedene Ein-- wände. Er glaich-t, daß Schafsts Gläubigkeit, der er im GWlcke zustimmt, doch in der gewählten Formuliemng die Gefahr der 'Bergersirguntz, Verflüchtigung drche, daß er zu sehr mir Prote-. staut sei. In der Wirklichkeit selbst müsse das religiöse Element smnenfällig und elementar-wirklich tverdeu, auch ans die Gefahr des SJndenfvlies hkn. Päan könne der menschliche« Tragik wicht entfliehen. Deshalb müsse sich auch der Jude zu. brrn spezifisch Jüdischen, insbesondere zu dem von Schafft Motivierten Inhalt der SchöMugSgeschichte bekennen. Schafft bvtoute im Schlußwort, daß.er diese pwtestan. tische Gefahr kerme, aber sie zu meiden glaube, daß aber schon wieder aus dem, was Buber sage, sin« rationalistische Grffahr' drch-c. Schafft gelang es-, eine Schlußformel P finden, der auch Buber zustimmte und die die Gefahr veuer vollkomMmr Abgründe zwischen den Menschen meidet, oh'ne Var Leben favbloS zu machen: Man -dürfe allerdin-gs den Kern nicht entfchäl-en, sondern müsse ihn m der Schale lieben, übst andererseits müsse man wisien, daß der Kern viele Schalen suche und daß das wahrhaft Lebendige, einzig Wcvtvolle eben doch der alle wahrhaft Gläubigen veMndende Kern sei. Ter ztveite Abend brachte zunächst wieder .Hermann Schafft zu Wort, der in Weitevfülhrung des bisher Gesagten die lebendige Relation zwischen Neu em und Al tem Testamen t aus der Teilten Schau des Götttichon heraus entwickelte. Das Alte Destan^vt, kr g-lte Bund, gelöst von dem EchLrteten und äußerlich Gestaltgervord.'netl, weist in seinem Ewigen hinaus -über die ihm mit dem Entvacheu des Christentums gesetzten Grenzen, wenn es das Wort vom „messianifchen Kvidigtnm" als c*iite Hoffnung setze und als eineu Glauben an die Ber- * wirKrch.mg des mit göttlichen Löbens. Die Idee des Messias M Trägers des rnnevlich von Gott -erfüllten Wesens, die Tiefe des Wortes von der Etvigstit des leildendcu Gott-esknechtes lösten den Blick von der in, alten Bunde gegebenen Form und deuteten hinüber zu Christus als Offenlbarüng göttlichen .Handelns, dst in, vor uud nach Jesus die eine etvige WiMWeät des göttlichen Wortes fei. Buöer wußte im Eingchm aus Schaffts Gedanken Fömes scheidend und darum auch klärend, des Redners Wörde zu ergänzen. Tiefstes jüd'isches Denken stand dom elemeutar Prophetischen gegenüber, so daß sich-wieder Abgrenzungen herauAristall-isiertm, ohne jedoch die Gefahr des unüberwindlich Dogmatischen heraufzubeschwören. T. A-. Ein orthodoxer Proleststuvm gegen Rnbbi Step-Hen S. Wise. New-Zork, 25. Dezember (I. T. A.) Die Union orchodoxer Rabbiner Amerikas veröffentlichte soeben eine ProtestvesMtion gegen Rabbi Stephen S. Wise, die im Mischen öffentlichen Leben Amerikas großes Aussehen erregt. Rabbi Wife hat jüngst im Tenrpel seiner Genieindö sine Predigt gehälten, di« an das bekannte und viMmstritten« Werk von Dr. Jastf Klausner (Jerusalem) „Das Le'den Jesu" anknüpfte und dabei ausf>iihrte, die Juden müßten Jesus alls einen aus dem Judentum hervioMgangenen Lehver anerkenne-n und seinem ethischen Kodex zustimnien/ Die Juden seien wert mehr als d'e Christen dazu bestinimt, dicfe ethischen Ideen in die Wirklichkeit unHusttzen. Rabbi Wise loAe vÜck- Zo 9fr, 94€0 haltlos Mau^u.rv Werk, wc.chw vor kurzem vom Priester dy St.-GMg§-Kat!h:drältz zu Jerusalem, Danby. aus dem bräischen in das Englische übertva-MN und herauKgegebü» worden ist. .; Die Union der orthodoxen Rabbiner Amv vikas ueitn-t ln ihrer offiziellen Protestvcfollution Rahbi Doktor Wist einen Ketzer und Verführer und jvrdevt late» gorisch, daß Dr. Wise, der von der Zionistiischen Organis-abMi Amerikaszum Präsidenten des Komitees für die Aufbringung von fünf Millionen Dollar stir'den Palästinarmsibau gewählt tvovden ist, diese Würde unverzüglich iriederlegen solle, da sich h-ie Union sonst veranlaßt s-chen würde, die Juidenfchaft Anre- 'rÄas zum Boykott dieser Kavipagrie Lufzusorüern. .Herr Dr. Stephen S. Wise sandte an di« Jüdische Tele« graphenagewtur eine Erklärung, in der es unter ankrem höißt: „Ich verstehe diese Erreg-mg nicht. Keiner, der mir zögehört hat, könne es wagen, za behaupten, ich hätte die Juden a-usgef-ordert, ihren Glauben zu Verl affen und Jesu Lehre anKUnehmen. Es bleibt aber die Frage, iveschnlb es einem Hilden wicht gestattet stm soll, objektiv über d« Lehre einegas.iläischen Juden zu sprechen, wo es doch gilt, jene Völker, Pie sein Dcgma angelwmmen haben, davam zu mchnen, daß sie gegenüber kn Jnkn oin u-nchristliches Benehmen m kn Tag legen. Es ist ttaurlg, daß es einem Juden nicht gestattet sei, über Jesus, kr in vollkommen jüdischer Umgebung geletbf hat, und aus der jüdischen Lehre heraus stme Ethik für seine Zeit und für alle Anton gaschaffen hat, zu sprechen Diese Ethik Christi ist ja unsere Waffe gegen alle Anstind^irgm und Versvlgungen, die wir durch die chvisttt6)en BöLker zu evde-kden haben." Die Fahnenfeier in Jerusalem. Ueber die in Jerusalem am 17. d. erfolgte feierliche Einholung der Fahne des jüdischen Bakaillons. über die wir bereits berichtet haben, wird uns aus Jerusalem noch ergänzend gemeldet: Aättwoch den 16. d. wurde die Fahne nach T e l A w i w gebracht, wo sie i irr h e b r ä i s ch e n Gymnasium öffentlich ausgestellt wurde. Tausende Juden desilierten während deS ganzen Tages an der Fahue vorbei. Donnerstag früh wurde sie nach Ier u sa l em ü ber fü h rt. Der Zug war von ehemalige« jüdischen Soldaten gedrängt voll Die Künstler der hebräischen Oper sangen auf dem ganzen Wege Bruchstücke ander Rubinsteinschen Oper „D i e M a k k a b ä e r", die demnächst in ' Palästina zur Aufführung gelangt. Aus der Bahnstation in Jerusalem wurde die Fahne von Tauserwen von Juden in Empfang genommen Anwesend war auch der ganze Stab der englischen Offiziere, die Polizeivettvaltung. die englische Garnison von Jerusalem, Pressevertreter wie auch Militarmusik. Di« Fchne wuchs mit militärischem Salut in Empfang genommen. Es bildete sich dann ein« großartige Prozession. <m der unter anderen auch Kolonel Kisch in Uniform zu Pstrd und an der Spitze der chemaligm Soldaten der Sohn Sir Herbert Samuel-, Edwin Samuel, teilnahmen. Auf dom gnazen Wege bis zur Thnrbah-Synagoge wurden hebräischeLieder gesungen. In kr Synagoge erwarteten die Fahne Feldmarschall Lord Plumer, die Konsuln kr auKwärtigcn Machte, kr arabische Vürgermoffter von Jerusalem. NashaShibi, und zahlreiche prominente Persönlichkeiten. Oberrabbiner K u k. der die Fahne in Empfang nahm, hielt di« Festprchigt. England Hobe, führte er unter anderem aus, Palästina für den Frieden erobert. Er verrichtete sodann ein Sondergebet für König Georg. Lord Plumer mw Loch Allenby. Mit dem.Gesang „God save che King" und der .Hatikwah" fand die Feier ihr EM. - . Di« Araber verhielten sich ruhig und unterließen bkM». ihnen angekündigte Gegendemonstration. Für die hebriiks»^U«iderM. Man schreibt uns aus Jerusalem: Die Wsche Gemeindo in Port Elizabeth hat Lofchlossen, jährlich einen gewissen Betrag für die hebräische Universität in Jerusalem beizusteuern, hiermit dem Beispiel kr Johannesburger Gemeinde folgend^ die vor' einigen Mottaten kr Universität eine recht beträchtliche Summe als Jahreskisteuer überwiesen hat. Man darf hoffen, daß auch alle anderen jüdischen Gemeinden in Südafrika folgen werden. Außer der Kräftigung der finanziellen Lage der Universität kann dies auch als Beweis dafür dienen, daß die Jerusalemer Universität allmählich überall als das zukünftige Zentrum der jüdischen Lehre und Wissenschaft betrachtet zu werden beginnt. _ DK Vertretung der rumMcheu Juden im Senat. Bukarest, 26. De-zemiber. (I. T. A.) Der mmaniM «Lena-t nahm eine Vorlage au, laut der die Miische Bevölkerung des Landes jeweils^ durch deu Oberrabb-i ner des Landes tot Senat vertreten fein soll. In Wischen Kreisen ist man M dieser Lösung nicht zufrieden: die jüdischen maßgeikenkn Kreise wurden vor kr Beschluß sassung ni-cht-befragt. ' . . . Dir ttuffen in Afghanistan. Paris, 28. Dezember. (Tel.-Komp.) Nach einer Meldung aus Kabul haben die Afghanen Verstärkungen entsandt, um den S o w j e t t r u p p e n, die die Grenze überschritten haben, entzgegenzutre-ten. Der Emir von Afghanistan läßt in den Moscheen die Bevölkerung zum Widerstande gegen bk- Sowjets aufrusen. einste arderobe iiath mmmmmmmmmmamm' Mass 0 Bmmm Zahiungsarleichlerung ohne Preiserh0hung EMANÜEL ADLER Schneider Wien, ll., Taborstrafse SO (Eingang Or. Stadtgütgasse) Telep-hon 41*8*89 32029613