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Wiener Morgenzeitung · 1925-12-25 · Heft 2458 (25.12.1925) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2458 (25.12.1925)
Date
1925-12-25
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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1 Sk. -ttö VORM, MALÖWAN * FRANC " NG -S T*L»fc8* CglftiWf Mor-enzelAila 95. DLMber lM MALOWAN HOMESPUNSOHALS IN DEN HERRLICHSTEN FARBEN ' 3£UM PREISE VON $ 95« - SOWIE SCHWERSTE REINSEIDEN- BINDER _ UM I » I» ' Moderne und nntite Znmtels. Der Tiloah.Dmchstich in Jerusalem. Aus PfettS wird berichtet: Jar Laufe der letzten Woche ist der Konkurs zum Bau zweier Tunnelunterhalb der Gttne übgelaufen. Den Auftrag zum Vau. dieser, dem Eisen» bahnverkehr bieneitben Tunnelerhielten zwei große deutsche Firmen; di- Baukosten dürsten sich auf die Summe von 325 Million»» Franken belaufen. Bei dieser Gelegenheit wird an dm ersten Tunnel, der unter' einem Strombett erbaut wurde, erinnert, nämlich an den 1812 gebohrten Themse» tunnel in ÄoNdn». England ist übrigens auch im Durch» bohren der Gebirge und der Landenge» dem Kontinent vorangeeilt: der erste GebirgStunnel auf der Eisenbahnlinie Lider» Pool^-Manchester ist binnen drei Jahren -- 1826—1829 — fertiggestellt worden., Die längsten Tunnels der Welt sind derzeit die folgenden: Simplon (19.729 Meter), Gotthard <17.99(1 Meter), Lötschberg (11.536 Meter), Mont-Cenis <12229 Meter). Arlberg (19-270 Meter), Novi-Genua <6269 Meter), Mbula (6866 Meter). Heute gehören, die Tunnels natürlich schon zum unver» »leidlichen Hilfsmittel des modernen BerlehrschesenS: man darf aber beiweitem nicht glauben, daß es erst eine moderne , Erfindung sei; die Geschichte, der Tunnels läßt sich biZ in die ältesten Zeiten zurückverfolgen. Die Äegypter hatten schon zweitausend Jahre vor Christus ihre Tunnels, und ihrM Beispiel folgte« die Juden und die Römer» Bekannt, ist zum Beispiel, daß König Hi Skia <722—699 v. Ehr).in Jerusalem einen Tunnel bohren ließ. Dieser -König hat übrigens auch Aquädukte auf» führen lassen uUd künstliche Seen angelegt. lieber die technischen Werke dieses 1 Königs finden sich verblüffende Einzelheiten im Buche Jesus Pirach. Noch eingehendere Angaben enthalt übrigens dis durch zwei Knaben im Jahre 1889 in eiMttt der Kanäle dir Siloahgenannten Bewässerung-» »»lagen von Jerusalem Vorgefundene Jnschrifttafel, dke zur Zeit ihrer Entdeckung recht großes Aufsehen r» Archäologen« kreisen verursachte. Diese Jnschrifttafel besagt: „Der Durch» stich ist beendet! Wir gingen folgendermaßen vor: Als schon nicht mehr als dttzi Urmlängen zu durchbohre» waren, hörte ma» die Stimme» der Leute, die sich gegenseitig von hüben »ach drüben zurissen; im Felsen war nämlich auf dir nördlichen Seite eine Aushöhlung vorhanden. Am Tage der Be» -ndung des Durchstiches haben sich die Bergarbeiter hier getroffen." Woraus erhM, daß der Durchstich von beiden Seiten gleichzeitig begonnen wurde, fo daß sich die Arbeiter etwa in der Mitte des Berges trafen. Die Breite des Tunnels beträgt 69 biß 80 Zentimeter, während die Höhe mit 8 Meter begnurt, gegen die Mitte zu nur mehr 18 Zentimeter beträgt, um am andere« Ende wieder biö zu 2 Meter zu steigen. Interessant ist es zu beobachten, daß mau schon zu jener Zeit verstand, die gl eiche Horizontale a» beiden TeNstrecken festzuhalten, so daß man versucht ist, anzunehmen, daß die Juden dir ,-L ib el l schon kannten. Der Durchstich von Mloah ist für unsere Verhältnisse natürlich ein recht Primitives Werk, trotzdem muß man alle Achtung dsi» technischen Können zollen, womit es vor dritthalb Jahrtausenden durchgeführt wurde. Großferler m der RikMrmftrabe. Gestern in.der ersten Nachm ittagHstuwdg brach im Dame»- konMwns'gsschäft Heinrich Kahn, Rotenturychraß« 27, ein anssehLMrregLnder Brand aus. Um etwa 1 Uhr hatten sich dis Angestellten zum Mittagessen begeben und daS Geschärft war gesperrt. Bald däpairs sah man einen Feusrischsln aus dem im erstsn Stock geliegemn Geschäfte. Di« FeuerÄhr erschien bald auf dem Brachpl-atze. Eine riesige MnschelwrSnhe sckmmeüe sich an und man sch helle Flammen auS den Nahmen der zerspvMgemn Fenster schlagen, die nach kuvztzr Aribest gelascht Warden konnten. Der Schaden wird tooAfig ans eine Milliarde geschätzt. Der Geschäftsinhaber ist gesütn Nach Sal-zi. buvg aibgarerst und wurde telegraphisch--derständ-Dt. - Dia Entstchungs'uvsache das Brandes düvfta auf Fahr- IlässigLeit zurückzufuhren sei«, da ein Ofen' im Expediftonsvaum ohne Bewachung gtzbraNnt hat. Pariser Börse. . Pari-, Lä. Dszemlbtt. <H»dfeS,) Die Hoch war heute <vi Schluß besonders ftst auf das Gerücht, daß. Hie Nechselmakler ermächtigt wären, für den Terminkauf fremder Werte die löstvoMtige Deckung in Barem nicht mehr zu verlangen. brr War mit den «ngrdeckte» Schecks. Pari-, 24. Dezember. (LeUKomp.) Prinz Michel Murat, ein MiHl-'.ed der französischen Hocharistokvat'e, ist -wegen Ausgabe von ungedeckten Schecks gestern v e r» haftet tvo>vden. t m IMS.* 1 Strümpfe, Höschen. SeldenwBschc rindest Du In reicher Wahl, Jumper, Sporthostöme, fesch« Und den Dunten Scldeiuhawl. Im redaktionellen Teile enthalten« entgeltliche MittsUungeu find durch ein vorangesetztes K gekttmzeichnet, 82 ienz 25. DsMtöer. ' * DaL Wetter. Die Vorhersage lautet: Veränderliche Bewölkung wahilchemlich'ziMftch beiter, in der Wedemn- Demperatur um w, west-iche Wrrvoe etwa- «Waidend. * NecktLanwall Tr. Vernhürp Frankel hat seine Kanzlei in Mi DM, MMe 8i verlegt. M 71*8^20. ■ Bereinigung der hebritischen und Msch-n Pttsseöericht- MaÜer ,{« L icu. v «der Einladung der VcreiniaunK spricht Herr M Taubeam Sonntag den 27. d. um 8 Uhr abends in der Lese» Und Redchalle, 9. Dez., Türkenstraße 9. über seine E i ndrucke und Wahrnehmungen in Amerika. Gäste will» kommen. - Lmpsangsabend der zimistijchrn Sektion 8-8. Der traditionelle EmP.angSabeild der zonisNschm S-ltim 6 8 für de Präsiden der zionistischen LenceSorgamsatioir, Keren hojsss.d, Keren Kajemech, BezirlSsekitonen, Lmderverein!gingen usw. f ndet Heuer Drenstag den L9. d., g. Bez., Bennoplatz 1a, ta't. D'.chr Abend, an welchem neben den Honoratioren dcs zioni tischen und Wisch«» Lebrns, die Vortragenden und Mitwirkonee» der Sek.ion v-8 teilnehmen. bildet auMrl'ch ein gesellschaftliches Ereignis. Prominente Künstler zeichnen die Sektion durch ihre Mitwir-ung aus. Dü B.'rseüdmg der V nladung.n hat btzcei S b gönnen. DertrnelleWdrdgov nmlhw rdgcdc umblhwy eniatss rdgovc rdM * An Wiener in Bozan verhaftet. Dü Korrespondenz HemogMÄet an- Bozen. In Bramol wurde d?r im Jahre 1898 in Wien geborene Dr. Phil.'Robert Sinai, ein öfter« roichischer Staatsbürger, verhaftet, well man in seinem Besitze ein sogenanES Jagdmafftr mit ftststchcnd-er Kling, ge» funden hätte.- Sinai wurde in Ketten gelegt und ins Gesängn'S abgeführt. * Eine verhaftete Einbrecherbande. Gestern gelang es, feilten geicWch-en Einbrecher, den 54jälhr:gen Sch»cwevgehil<en Gregor JurkovicS, der bereit- 29 Jahr« im Kerker gesessen ist, und deffen Spießgesellen, den LLfähriaen Leschäfti» gun^se» Rudolf Schäksfer, yn vechasten. Der in -er Märzstraß«, wohnhafte Deliitatessenhändür Michael Schach, t e r, der Von den beiden gestohlene Wüvm kanite, wurde eben» falls vechaftet. Ebenso wurde das Ehepaar Mali b«r S l y. das dem -JurScviez Unterstand gewährte, dem Landesgericht aingeliefett. * Verhaft««- einer Btem JW»ieurin. Am 6. d. wurde -ü diplomürte Ingenieurin Frau Ma Briggs MS Wien,- dü im Aufträge «m«8 Rew-Aorktr Kunstverlags in P feiler mo photogväph sch« Aufnahmen architertvnisch intereffan. ter Baudenkmäler anfertigt«, unter dem Verdacht« der Spionage 'virhaf.tet. Dü. österreichische. Gesandtschaft in Rom intervenierte beim italienischen Ministerium de- Inner» und dieser hat mtn, da.sich die Berbaktung alS ei» Mißv'er st Lnd niS herausstellte, Megvaphisch die Frei« lfesisu«- der Frair. Brigg« a»S dem Äefänan'iS in Palermo verfügt. * Tod durch EaSvergiftlMg. Der 46fichrige Leichenbestatter Josef Leberl ist Mittwcch in seiner Wohnung, Bebelplah 6, von seiner Tochter tot im Bette aufgesunden worden. Der Hayn des Gasofens war offen. Wahrscheinlich handelt es sich um einen auS Unvorsichtigkeit verenlaßten Unfall. - * V» vermißter Banlbramter. Der 51jährige Barckbr<unte Israel Roll ags Wien, 2. Bez.. Groß« Mohrengasie SO, ist seit MoNtag abends aogängm. Er war Angestellter der Anglobank und ist zum 1. JanNer 1925 ab ge baut worden. Diese Maßregel der Bank Ing chm sehr nahe. Zum angegebenen Zeitpunkt S" ß er die WohmuNg mrt dem Vorgaben, zum Friseur zu; er war aber nicht dort. Seither Mt iebe Spur von ihm. * Del-Ka Tanzschuh« M IZ^O. LO, 59 und 24.59 S. für Damen - Näheresteh« .Jnftvat Seite 9. * Großer Kasseneinbruch. In der Rächt zum 16. d. wurde im Kassenraum der Fabrik -er Lolzhandlungsgesellschast S j o» lvöa, die in Men, Schillerplatz 4, ihren Sitz hat, in der Ortschaft Svaljava ei» Kassenembruch verübt. Dü Täter haben das Datum wohl gewählt, da immer am 1. und 15. jeden Monats.das Geld zur ÄuSbezahluna der etwa 809 Arbeiter aus MunkacS acholt wird. Den Schränkern fielen 1,160-009 tfch. K. in die Hände.'Die Gendarmerie bat bald darauf einen der Tater, der Karzub heißt, verhaftet. Man fand bei ihm 424-009 tfch. K. Als zweiter Tater wird der 27jährige Betonacbeiter Franz Somradj verfolgt. . * Ein Wiener Wohlfahrtskatester. Seit vielen Jahren fehlt den Wiener Fürforgeörganen und auch der Msuchenden Bevölkerung ein Behelf, aus dem rasch sine Stäü zu ersehen ist, wo man in bestimmten Fällen Hilfe finden kann. Um diese Lücke auszufMen, wird das Wiener Jugendhilfswerk einen WohljayrtS'kaLaster herausgeben. Der Kataster soll alle- Etlichen . und'privaten llyohlfahrtSemrichtungcn Wiens ohne Unterschied, der Pärtslrichtäng enthalte». EL werden für jode WohlfchrtSeinr'.chtuag eigene Erhebun-Skarten ausgegebeu. so daß jedet -Btrei» diö Möglichkeit hat. seine Adresse mti> sonstigen Angaben selbst dem Wiener Jugendhilfswerk milzuteilen. Er» bebungSkarten können auch te.ephöniich (21-9-35) vom Wünsr Jugendhilfswerk. 1. Bez., RathauLstraße 9, verlangt werden. - - „Kirsath Bepher". Das 7. Heft ber VierteljahrLschrist für hebräische Bibliographie (Organ der jüdischen Rational- und Unwersitälsöibliothek in Jerusalem) ist soeben mit folaendrm Inhalt erschienen: Nachrichten der BiTiothek. Bibliographie dtt valästutLNfischen Drucke, der Hebraieä und Judaica aus den letzte» drei Monaten. 6. Krauß: Ein handschriftliches Gebetbuch nach dem Ritual tzes Jsaac Luria. S. Dubnow: Sind, die Briefe des. Baal Schem echt oder gefälscht? M Pro bst: Ziffernmaterial zur GeHichte bet Entwicklung der jüdischen Presse (mit 11 Tafeln). Ä. Tauber: Drücke von Koretz. Abon» nemeMspreiso der Zeitschrift 9,5 Pf. Sterl. jährlich. * Eine Milliarde Geldstwfe für einrn ZoMtrug. Aus S a l z» bürg wird uns b.'richtet: Der SüdtirÄrr Wnuhändür Giaeamuzzi be:rüb in Salzburg eine Wfentrebwnbrennerei 'für die rr das Brennmaterial als zollfreies Gut aus LMirol bezog. Es kamnr leit^MThrerm Jahcm zn d'.eftm Zwtcke Waggonladungen mit Weintrebern, bis die Zollbehörde schließlich entdeckte, Laß diesen Trebernsendungen jedesmal ganz beträchtliche Weinsendungen beigegeLm waren. Für den aus diesem gesch.oLrzt:n Wein ha.te Girrrnu:zi zahlreiche Abnehmer in Salzburg uno Tirol, die den nahezu um den Zollraris argenüb.r anderen Weinen billimr:» S idiiroler aerne kauften. Giaeamuzzi hatte sich aber auch für den Fall bei Aufdeckung M Schmuggel gesichert, indem er sich zu jeder - Sendung einen Eilbrief zchicken ließ, mit dem Inhalt, daß die Wemladung irrtümlich nach Salzburg gegangen sei und eirun anderen Bestimm.nMl habe. Als das Zollamt zum ersten Male im Waggon AacamuzziS fchsteklie. drß die Treb-rtzsosser an den Waggontüren die WemMr ' iru WM'N verdcck.em, rrreich« Giaeamuzzi auf Grund <me8 solchm BrieieS auch-die Fretgröe - der Weinfäsier zur Rückbesörderüng.' Wenige Woäen darnach kam der ganze ungebeure Zollbetrua heraus uud führte zur Bec- Haftung dcS SchwörzerS, der jeooch als Inländer nach Abfluß der Unterfuchunq wieder auf freien. Fuß grfttzt wu.de. D'S fällSgericht verurteilte nun GiaeamuW zu -einer Milliarde Kronen Geldstrafe, im Nichü'n-rnmn^f'lle zu einem Jahr Arrest. G'reamurzi hattt den UrteilSspruh nicht adgewartet, sonder» ist über die iialün'sche Grenze nach Amerika .geflüchtet. Die Zollbchörde konnte daher nur die Brcnnereieinrichtmg und f.OO Liter SchmpS befchlfMhmen, die zur B-^fteioernna gelangen. _ Radkoprogramm. Freüog de» 85. Dezember. 19 Uhr 15 Min.: OiHLvortrag, Domotaamst Kml m ter. - 10 Uhr 4t) > in. tzoorvor-rag der Wiener Kanta envereinüuna. — 11 Nbr: Orckefterkonzerr deS Wiener Svmvbon «orchesterS. — iS Uhr 30 Min. r Vovnläre^ Orchesterkouzert der Kapelle I. W. Gcmglderger. — 18 lltzr: Alt-Wiener Da enstücks. — 29 Uhr: Fragment« auS Wagners .. - Opern. LamSlox de» 26. Dezember. II Vhr. Orchesterhnzert der Wiener Philtiarmoniker - 16 Uhr: PopuläteS OrchestL'tonz rt — 16 Uhr 89 Min. ‘ Kfemmermusikabend. Quartett Goü KSmann. — 20 Uhr r ^Gine Rocht in Benestg-. — 22 Uut: HeitS'.e Abendmusik. Eoirmag. den 27. Dezember. 19 Uhr 38.Mn.: OvsewortM; SoworoaiU'i Kart Walter. — 11 Uhr: Urthtfteiion^c t de« W ener Svnrpho'.ieorÄestetS. - 16 Uhr: Naänntta-iekonAert 2>1 Uhr r „Der Meister von-Palmyra". - - Msnkeg de» 28 Dezember. 11 Uhr: BormiltaciSmufik., — 16 Uyr io Mn.' vtatijuiu öpioUiett — 17 Mit 15 ,ü)a».: Märch n der Weltliteratur X Lappländische Mrchen. Gelvrachen von Grete Doris nnd Lilly Fröhlich. Bekelvr. BortiSge Wiener Ä e t h » H a ru i d r a I ch, 3. BezFerd « nanbstraße 39. EamStag, 8 Uhr nachmittags. Bibelvortrag iM.- Herrn Lektor Dr. S. Rubin: .Joüf und seine Brndec . . 11. Teil Montag, 7 Uhr ab«ü>S. Lektor Dr. S- Rubi n .Talmud". — ZionistischeSektion Prater. Heute. r/,8 Uhr abends, Vortrag Dr. G o! d le i n über Midrasch-. CamSt-g. '/,b Uhr abends, T e e a b end mit Gesang und &'<k vleivvrtrage. Sonntag, %B Udr abends, Lr,nc>ende Mitgtied er V e r f a m m 1 u n g. Redner: Viz«v,aüdeut der Zsraeliiti-. schen Kultusgemeinde Herr Dr. vß-ef 2öwe«derz — Jvgendgrupve der ztonisti' cken Sektion Zwiichenbrücke«, 20. Bez., Leysttaße 81. Morgen, 3 Uhr nciÄmittaaS. A u S i Ä u ß f i tz u « g. Abends V»® Uhr. bt :taenbe M i t gl i e d er f a mm l u n g. Sonntag, < Uhr abends, GeschichlSMrtV des Herrn B e r g e n b a u m. - Z i o»isti.jche Kulturgruppe Brigittenau 20. Bez, Kürl-Me tzl'Straße V. Heute. 9 Uhr früh, wichtige A u s > d) »ßsitzvng. Samstag. 6 Uhr abends. Vortrag Dr. Leo G r l d h a m m e r: ^Piobleme des Paleftinaausbaues". Sonntag, 6 Uhr nachm ttagS, Piitgltederversfemmlung mit der Tagesordnung r Die Laxze des Bere nes. Mir Rücksicht aut die e w chttge Tagesordnug ist das vollzadl'ge »nd bestimmte. Erscheinen der Mitglieder unbedingte Rotwendigkeit. — Zionist sch eBezirkSsektio« Leopoldstadt, 2. Bez, ZirkuSaasse 32. Heute. */»8 Uhr abeni S, Bortrag Rabbiner Dr. W u n d e r m a n n über: More Nebuchim". Morgen. »/,8 Uhr abends, Fortsetzung der A u ss ch u ß- und M a üdatarsitzuug vom 22. d. Tagesordnung r Keren-Hafesiod* Drive. Montag, lIS Uht abends, Pvrtragdes Herrn Tr M. G.r o ß über r „Jüd.jche Thora und jüdischer NatwnaiiSmuS ' Der Verein Jüdische Kioderftennde eröffnet anfangs Jänner 1926 unter Leituirg seines Vorstandsmitgliedes,^ Hfetm De.- KlaLer, sein ALeMerm. Es solle» sich Jugendliche zu Arbeitsgemeinschaften zusammenschließen. Um chneu dies zu erleichtern, stellt der Verein nicht bloß sein Lokal, sondern auch die reichhaltig« Bibliothek zur Versugung; er beabsichtigt eine .Reihe vc» EinsührungsLlrsen abzuhalten, Md Äver: Hebräisch, jüdische Geschichte, Erziehungslehre, Biowaü, Hygiene, Kunstgewerbe, Englisch, Französisch, Seminar- Übungen. JugeMiche, die an düsen Kursen und Mmitjjeit terlmhuren wollen, mögen dies dem Sekretariate, 2. Bozm. Obave Donaustraße 91, mit Angabe vo» Name, Alter, Beruf und Anschrift bekanntgeben. Chanulaseier du Melschule im 20. Bezirk. Der jüdische Eüernverem für den N. B:zir! veronstaltele am 17. d. M. unter Leitung des Lehrers I. Herzberg im Bayrischen Hof «in« Lh mrka-- feirr» bei der mehr al§ 150 Schüler und Schüler'nmn der Bibelchuü im Al. Bezirk. Öchmargasse 46, anftratett. D:r Bcr reter des Schulamtes der.lsraelrtischrn Kultus» meinde, Herr Inspektor Wiesner, hob in seiner Fcstrede bü Wichtigkeit der hebtäschen Sprache für di? Erhaltung vtS'JlldentumS hervor und schloß mit einem Appell tat alle Masche Estern, an t>'< Erziehung der loschen Jugend zu b.wußwn Zuden dadurch mitzuwirken, daß sie lhre Kmder in hebräische Schulen sch'ckm. Die Feier gipfele ru der AuMnng zweier Bilder: „Ein ChfeMkawunder" und „Der FreiheitÄampf der HaSmnnaer" i» die: Au'zügm, beide verfaßt vo» I. Herzberg. Die Darbietung die durchaus in hrbMHer Sprache erfolgte, fand stLmische» Anklang. gcJct Kunde Anweisung aut eine photögtaptiis« he ‘uj»nähme und dre> herrliche Photos ohne Preisaufschlag bei Einkorn unserer billigen Waren im Betrage von 30 >m Wsienhaus IL Taborstraße 48 TalanHon Sn gras En daiatt i

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