Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2455 (22.12.1925)
- Date
- 1925-12-22
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Mm, NEatz - - Wiener WorsenzeiturH_ Keine Berufung m Steiger-Prozeß. ^WWWWWD tzche. - Anonyme »rotzdriefe an dkVeNMM «nd die 8esch«-r«m. -■■■-*..■ Lwtione» für dl, PMenml. (LigeMenp der „Wiener Mrg<nMn«g*'.) ttftlfefr: SO. GezÄMr. Heule ch die L r e L t L g «i g c }Mri-st gut GiDveichung der Nichlig-ke-rtSchLschiw-er-de 'gegen daS DHpvechende Urteil- -dev iGe-schtvornew im /StehzwProM für die sich der Staatsanwalt Hrhni- . wieeki Bärncheit vockchalten!hat, «ibi g e 2 a ir f e n. Wie ^'Mr KvrrchMdent erführt, hat tor SHMfftmMt die MchtiMGeHWech« im,,,- erhöhen; / -ANit ist ein Wfljpr-iich Men das Urteil nicht mchr möglich. \ Die antisMitische Hetzpvesie Lvnrbergs hat «tyahrenid i dieser drei Lage chre MW Hoffmng auf die vom Staatsjanwalt geforderte Bedenheit gesetzt und sich nicht genug ftun können imr Hawnguieren, -daß das „KHuvtml" angeijvchten wechen müsse; >das nationaldemokratische ,Mc«wo i PolÄie" «M>rte, es destLhe noch die Hoffnung, ,/daß / gegen Las mederschlnetternde Urteil EinsiP-mch erhoben wird". NeEjen d>m P.resfchrvvokateurerr sind die anorchmw ' ProvoSateure Mßi-g an der Ändert. Samstag iwmden in der ganzen Stadt Zehntaufende von Keimen WuMttÄ» 1 verteilt, in denen es neben wüsten Beschimpfungen der , Juden und ÄerK. Gerichtes unter anderem, -heißt: „Der Fweiis-pmch Steigers üft eine Ohrfeige für die «pMische 'Gsfell- ' fchaft. Es ist nur'dadurch Zustande gekommen, daß die Juden <ölfici Mittel aufgewendet 'haben, um einen der ihrigen frei 'zu -bekommen; -es ist ihnen gelungen, Steigers Ftrifpruch durch einen Strom von Dollar i Zu erlauseu. MMirger! Im Interesse dev lReinhoit des | üffeMchen Lebrns in P-slen versammelt euch um 7 Uhr | abends vor dem F r ie d r o -- D -e n k m a l, um gegen diese! Schmach zu protestieren." Auf Jnte-rtzentivn mehrerer jüdischer Deputwrter, darunter des >Sencckrs Dr. Ringel, beim PolizMrektor Rheinlands r stellte die Polizei sofort Erhebungen an, um den 'Urs'prmig dieser Flugzettel, die den BwruberHchendurch Straßenjungen «heintlich in die Hand gasteckt wurden, festzuistellen. Dia Erhebungen haben «bisher leine positiven Anhaltspunkte ergeben, ebensowenig wie die über die anonym«» Schreiben mit Todrsdnchunge«, welchs einzelne Verteidiger, vor allem Dr. Grek, in den letzten Tagen erhalten -hcchey. Die Polizei hat auch Samstags abends indie Nähr des Fvedro-Denbinals größere berittene und Fußpatvouillen entsendet, um die geiplantr Tem-o-nstration M verhindern. Gegen Abend, samurelte-n sich «beim Fredvo-Denkmäl einige Gruppen, unter denen sich vorwiegend Studenten und Lichtscheues Gesindel beisandeu. Die Demonfttanten 'wurden zerstreut, sammelten sich dann wieder und versuchten eine Bersammlung unter freiem! Himmel ahzulMen. Sie wurden zechreut amd Men in Trupps ab. Eine Gruppe 'bereitete der Balletteuse Pastemat, der HaMvelastimgAMgin gegen Steiger, vor -ihrer Wohnung eine Ovation. Ansammlungen vor dien Wohnn-ugen Dr. Grcbs/Dr. Löwe niste >in'L und einiger Geschworner, Zie von -diesen v-crsprengten Gruppen )m* sucht totatfon .iitiawit, tvurden von der Polizei dechkchert. Lnkvmsikt erledigt. Wie Ihr Korrespondent aus offizieller Quelle erscchrt, ist der Chef der' Lenckerger Kriminalp-olizei In-speitor % -it i! o m s ® «v der im Steiger-Prozeß eine so Tägliche Rolle spielte, bis i^u zuletzt Steigers Verteidiger Dr. Äöweusioin im Gerichiffaal a ls Lügner b-vLndnrarktc, bereits seines -Nantes enthoben wor-den. An seine Stelle tritt Inspektor Adam Nowodw-ar ski, der bisherige St-ellvertreber des Leiters der Lewber-ger KreissioilizÄ. Jhnr shat Lwkomski bereits die Geschäfte übergeben. Eine Polizeistelle wird LnkomMi nicht mehr erhalten. 'Sein Spießgeselle, -Ko>m-. misfär Kaj dan, der bekanntlich Steiger beim ersten Ber- -hör Kechrfeigt hat und wegen der Mißhandlungen politischer Gefangener mehrfach Gegenstand von PavlaüNHirtsinterPellativuen -war, ist, Wie bereits gemeldet, nach Thor n versetzt worden. GevkchMche^achMele zunr Prozeß. Den St-eiger-Pwzeß -wird eine Reihe v-on gei-ichtlichen Nach-spiel-en haben; das erste, das bereits begonnen hat, ist die Ehren-bLleidigung'Mage des ehomaliM Nchu'bedcknsteteu und jchigen Lombemer Rechts-Hörers, des antisemitischen! Agitators Gustav Mach, gegen SteigM Verteidiger Dr. Landau, da Dr. Landau nach der Einvernahme Flachs i-m Steigerprozeß erklärte, Wachs Aussagen s-eien K ö chi n n e n t r a t s ch. Wach hatte -näurlich ausgesagt, die im -Hause siines Vaters MienMe Hausgehilfin Maria Ka lau z e t, die früher beim Obmann des Mischen Sej-mklrcks, Dr. Reich, 'bedienstet «war, ^habe erzählt, daß vor dem Attentat auf den 'polnischen Staaispräsidenten> im H»use Dr. Reichs eine Besprechung stattgchwden iha'be, an der Dr. Reich, -Steigers Vater, einige jüdische Deputierte usw. teilgen-omm-e-n hatten; es sei das Attentat beschlossen worden! und gleichze-itig in Aussicht genommen U>o-rden, dm -Attentäter, wenn er gefaßt 'werde, -nnt Geld aus den Kicken der Justiz M -befreien. Die Mlauze-k, die damals als Zeugin -einvemommen wurde, erklärte, diese Aussagen seien ihr vom Untersuchungsrichter Ru-ka und seinem Schriftführer Piolrowski .i «den M A u d g e l e g t wovdey. Auf Antrag -des Staatsanwaltes wurde nun gegen die Ka-lauzek die Arrklags wegen falscher Zeugenaussage erhoben; -die Bechand- Letzte Kurie. New-Aork, 31. Dezember. (Tel.-Komp.) Lerlm23.80, Lottdo« Kabel 4.85^, London Scheck 4.80^, Amsterdani 40.19, Paris 3.82, Brüssel 4.08V-. Rom 4.03V.. Madrid 14.14, Zürich 19.32, Storcholm 26.84 Oslo 20.26 Kobeuhageu 24.82. Wien. 14V,«, Budapest 14»/,. Prag 296*/*, Belgrad 2.77V«, Attien 1.27, Buenos Aires 41^, Rio de Janeiro 14.28. Bukarest 46V»' RewA-rk, 21. Dezunber. kTe!.-Komv.) Weizen rot Winter 188V», Weizen hart Winter 188. Mais Hafer 51, Roggen 10ö%. EWag». 21. Dezember. <Tel.--Komp.) Weizen per D^ewöu 167, Mai 161K Juli 140V.; Mais per Dezember 73%, Mai 801/*, Jnlil 82V,; Haler ver Dezember Mai 44, Jtl>i 44^V Roggen oer Derembe? 91 Mi 98V,. Juli 87V,. P clzmäntel und Jacken garantiert enfkiaulge Qualität um 25°jo reduziert! Delz~ i haus WMMM W. D^ombrr ML * 'Seite 3 Gooooooooooooooooooooooc D Der grosse RäumungsverksMif bei Schostal D Häriicin Wien, L, K&mhiersira$«e Nr. H hzt vi^stNeh grossen Zuspruch. .'vjt6 fis wird in jeder SeuMÄntz b^i grosser Auswahl imr Beile» bei äussersi billigen Freisen geboten. □ □CXX3CXDCOOOOCX3CX)OOOXDOOOC;Q lang darüber wird 'bald ftattfinden. Der -Tövmmfüv den Ehrenbeleidigungsproz-ch Flach -kou-tra Dr. La ndan war -bereits füv dm 14. DMU-ber angtzsetzt, mutzte ater vrrWben werden, -La Dr. Le-nda-u tzeichr-Mdmg Malten hatte. - Ferner wird es dem-nächst einer» Prv-zeß gobeu, -voi- Leut die iBalletteufe Pasternak wieder -eine- Hauptvo-lle spielt. Als sie nach einer BevhaMung -während de's Sieiger-Pxv. Mes, in der sie ihre Z-eugmrolle gespielt hatte, den Gerichtssaal verließ, «choib sie «plötzlich -ein groß-es lGefchvei und atrappierte «wieder Men „Verbrecher". Eine %xm DMer Mayer Halle sie wahrscheinlich ' . im BoriWergchen gestützt und nun behMptete die Pasternak, sie «ser-vM Man- DoLor May-er absichtlich Mtoßen und verletzt ^worden. «Me «har Mgen dieses „lleberfalles" die Klage -echbberv und als Zeugen «den Borsitzenden >im Steiger-PWKeß' QÜerlandes^ gerichtsrat Franke, einige Ioural-isiw u-O den Oerichß-- dirsktor Lipon owicz namhaft gemacht..'«Dev GevichU-- avsi Dr. R6«meutawsti hat der MsterM , ein Parere i ": auKgcheW, «daß sie eüken bläuU ch fo xuwm-.eit Kl e ck unter der Brust ausw-ies. Dogegru 'hat die Pasternak sich, gegen die Wage des Ehess der Lemberger politischen ' MM, Inspektor Sawicki, M «verantworten«, dem sie; i m Gevicht-Ssaal Mich seine Ge schwer komprpmitti-ersnden) Aussagen seien „n i >r>.d e r -t r ä ch t i g -e L ng e n" und - ü-beMes käme er über das erste «nnt ihr värgrgWMmene/ Bechör kein UrtÄ abgsben, ida er dieses Viorhör in voil-b trunkenem Zustand Vovnahm. Zu diesem Pro-eß's -ist eine Reche von- PolizeisaM-närm Her'. WarfchMer i PoliMns-PreGor S u ch t -n e l, öde «beiden HÄHeOiMuven! aus der Steiger-^AK-re Lnkomsk-i und HaDan u>. a.) vor-" der im «Lteitzer-ProHeß als, HcmptentWungs- Praier'i A jl Zer Keren Hajessod urrd die Zerusalemer MiomMliothek. Aus Jcrus-alem «vird uns geschrieben: Die Ausgabe unserer nationalen Fonds in Palästina kann es nur sein, die Bebingurcgen zu schaffen, daß sich im Lande ein Leben entwickelt, das sich schließlich aus sich selbst erhält und ernährt. Auf all ieit vielen ^bieten, auf denen der Aren Hajessod in Palästina tätig ist, muß diese: Grundsatz seine Arbeit lenken: Das jüdische Volk leat mit seinen konzentrischen Mitteln Öen Grund für die Entfaltung von Lebensformen und Jnstitutionerr, die-sich aus sich selbst entfalten werden. Wie richtig dieser Grundsatz ist, zeigt nus ein Blick auf das Werk, welches der Keren Hajesfod geschasst:: hot, indem er' die Jüdische ^'Nationalbibliothek in Jernsalem aus dem Zustand der Erstarrung, in welcher^ sie durch den Krieg geraten war, erlöste.und sie;u einem lebendigen wissenschaftlichen Institute machtet Pie Mittel, welche der Kn'en Hajessod für diesen Zweck bewilligen, konnte, waren klein. In: Paläftinabudget stand die Bibliothek immer an letzter Stelle. Diese Mittel reichten eben aus, mn in der. knappsten Form einen Beamtenapparat sicherzustelleir, der die' Maschinerie in Gang brachte. Mehr konnte der Keren Hajessod nicht leisten. Er konnte der Bibliothek weder Geld geben, um Bücher zu kaufen, noch um ihre Bücher zu binden, noch auch für eine wirkliche zweckentsprechende Installation der Biblwchek sorgen. -Aber auch die wenigen Mittel, welche bereitgestelt.' wurden, genügten, um dm Anfang zu einem Werk zu legen, dessen Bedeutsamkeit und Unentbehrlichkeit für Palästina sich immer fühlbarer macht. Man kann ruhig sagen, daß, wenn der Keren Hajessod nicht vier Jahre vor Eröffnung der Universität darangegangen wäre, in Jerusalem eine wisseuschaftliche, geordnete Bibliothek zu schassen, die Eröffnung der Universität unmöglich gewesen wäre.. . Für. die Gelder des Keren Hajessod ist, wie gesagt, kein Buch jür dir Bibliothek gekauft worden. Und doch ist die Bibliothek, Nachdem ihr Apparat einmal zu arbeiten beg-ann, in einem kapiden Wachsruiu b-Hrisfen. Kieses. MKstW hat besonders, jn M letzten Monaten nach Eröffnung der Uuiversität ein überaus schnelles Tempo -angenonnneu. Die Zahl der in den letzten sechs Monaten (Juli bis November 1925) hmzugekommenen Bände beträgt 13.319 gegenüber 19.169 Bänden in den vorangehenden sechs Monaten. Der Durchschnittsznwachs ist also auf 25.009 bis MM Bände im Jahre angewachsen. Wenn man erwägt, daß die neuerrichtete große deritsche Nationalbibliothek — die deutsche Bücherei in Leipzig — nach ihren: letzten Bericht 33.210 Bände im vergangenen Jahre neu einstellte, so sieht man, daß unsere Jerusalerucr Bibliothek, was den Zuwachs ihrer Bücher anlangt, im Range einer große:: europäischen Bibliothek steht. ' Dieses -erfreuliche Resultat ist der Hilst zu verdanken, welche die Bibliothek in allen Teilen der Welt gefunden hat. Die beiden Ziele der Bibliothek — als N a t i 0 n a l b i b l: 0 t h e k womöglich alles zu umfasstn, was von Juden und über Juden literarisch geschaffen wurde, und als Universitätsbibliothek den Lehrern und Studenten der Universität das Werkzeug zu geben, ohne das eine wissenschaftliche Arbeit unnwglich ist — haben in allen Ländern der Zerstreuung ein freudiges Echo gefunden. Hier einige Beispiele von der Popularität der Bibliolhek: Während der letzten Monate haben die italienische und preußische Regierung die ihnen unterstellten wiffenschaftlichen Institute angewiesen, Bücher für die Jerusalemer Bibliothek zu spenden, und große Sendungen aus Rom und Berlin waren die Folge dieser Initiative. In Schanghai Hot die jüdische Gemeinde eine sehr wertvolle Bibliochek eines verstorbenen Gelehrten angekauft und der Bibliothek gespendet. Ans Warschau langte die Bibliothek des verstorbenen jüdischen Historikers P 0 z n a n s k i an. Aus Cincinnati erhielt die Bibliothek eine überaus wertvolle, aus 7000 Bänden bestehende Bibliothek. Es kann nicht die Absicht dieser Zeilen sein, die Spenden, auch nur die großen unter ihnen, aufzuführen. Die Bibliothek be- : ritfjtc!’ darüber iit ihrer: Vierteljahrsberichten. Hier wurden nur einige Beispiele angeführt, um zu zeigen, wie das jüdische Volk in Ost und West, in Nord und Süd Sympathien für dieses über Mn PartM stehende Kultnrwerk hat. .Wie sehr es über allen Parteien stcht, zeigt ein Blick in die Lesesäle der Bibliothek. Neben Juden aller Parteien sitzen arabische Gelehrte, katholische' Geisst s liche. Auch die Regierung bedient sich der Bibliothek sehr häufig,^ wenn sie für gerichtliche Entscheidungen oder für amtliche Erhebrm-" gen Materiol braucht. Neben der rapiden quantitativen Entwicklung geht eine , stetige qualitative Vertiefung der Bibliotheksarbeit.^ Die.Entwick-s lung Palästinas führte in den letzten Jahren.auch zur Errich^ tung neuer wissenschaftlicher Institute und ■ zur Erweiterung der. bestehenden. Die Zahl der Gelehrten und Schriftsteller im Lande.' wuchs. Die Forderungen, welche Forscher und Leser aus allen Gebieten an die Bibliothek stellten^ wurden höher. Um den Gelehrten, den Schriftsteller Palästinas in Kontakt mit der ganzen Welt zu bringe», legte die Bibliothek besonderes Gewicht auf den Ausbau -des Zeitschriftenwesens. Sie hat heute gegen 700 Zeitschristen, die entsprechend den Fachgebieten in drei Lestsälen zugänglich gemacht sind. Die Bibliothek selbst gibt ihre eigene.Zeitschrift heraus, die Vierteljahrsschrift für hebräische Bibliographie, „Kirjath Sepher", in welcher die Handschriften der Bibliothek nach und nach veröffentlicht und bibliographische Listen aller Neuerscheinungen auf. dem Gebiet der jüdischen Forschung und der Palästinakunde ab- ‘ gedruckt werden. Die Zeitschrift hat die Bibliothek mnt den wissenschaftlichen Instituten der ganzen Welt in. Verbindung gebracht. Natürlich ist das Institut, das in kurzer Zeit -schnell gewachsen ist, iveit entfernt von einen: vollkonunenen Zustand. Ein. Gang durch die Bibliathek belehrt, wie es. an vieleii: fehlt. Die Möbel s sind primitiv, die Räuurlichkeiteu überall beengt. Der allzu geringe« Stab von Mitarbeitern bringt es mit sich, daß sehr viele notwendiges Arbeiten unterlassen werden-müssen. Aber dies. sind.Schwierigkeiten und Sorgen, wie sie jedes Institut und jede Unternehmung ill' Palästina mit sich bringt, denn überall-geschieht -mit geringen1 Kräften etwas, was über die Leistungsfähigkeit-dieser Kräfte hm^ ausgeht. In all dem bleibt uns nur -das Bewußtsein: daß es mser^ eigene Kraft »st, die -hier-baut und so viel leistet,-als eben durch die beschränkten Mittel eines kleinen Volkes geleistet! werden kann.'