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Wiener Morgenzeitung · 1925-12-21 · Heft 2454 (21.12.1925) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2454 (21.12.1925)
Date
1925-12-21
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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CTietiet tie Geflügelzucht im Siedluugsvlan Lr. Soskins. Von Lr. Alt, Atzenbrug-a, Das SoSkinische Projekt, SiMnngen 4>. errichten, die insstge ihrer mtonsiven Bedemusnützn-ng NÄnere Flächen und geringere- Kapital erfordern, ÄS es nach dm bisherigen Me- Hvden «nötig war, tritt in daS Ctadinnl der Praktischen Erprobung. Gemüsebau -Md Geflügelzucht sollen bk Grundlagen der neuen Siedlungen werden. Es find m.n in letzter Zeit einige Details über die Emstihmng und den Ausbau dieser Geflügelzucht bekannt geworden, die mich veranlassen, hier daS Bort zu ergreifen, damnt everrtueN drohende Fehler vermieden werden können, we»il wir weder Zeit noch Geld Haber:, au§ Schaden klug zu werden. Ts wird beabsichtigt, den neuen Siedlern — sagen wir r»DQ Fanntten — je 50 Hennen, die aus ausgesuchtem LeiftnngS« material stMnmen, zu übergeben. Ein Grundstock von 400 Zuchthennen soll Die erforderlichen Bruteier liefern mck -eine groß« Brutanstalt in zwei Jahren die erforderlichen Kücken ausbrüten und 800 mal 50 -- 25.000 leistungsfähige Hennen auf« zichen. Der Leistungsdurchschnitt Pro Huhn wird mit IVO Eiern jährlich sehr gering veranschlagt, der Eigen gebrauch mit zwei Giern «täglich pro Person angenommen. Das ergäbe eine Produktion von 2,560.000 Stück, einen Verbrauch — wenn man Familien von durchschnittlich vier Personen atmtmwt — von 1,460.000 Stück, dccher einen Ueberschuß von 1M.OOO Eiern. Dies« Eier «sollen exportiert werden. An eine Verwertung in Ere; Israel selbst Wird, wc .'N ich richtig verstanden habe, nicht »edacht. Dieser Plan, der sicherlich viel Richtiges en-thält, krankt Lir dem Fehler, daß er eine Organisati-on für den Export schaffen will, che der Inlandsbedarf -befriedigt ist. Die Cimvände, daß «Mn Ms diesem Ge'bi-rte mit dem Araber nicht konkurrieren könne, daß dem Inden die Qualität des Eies, seruer die ganze Aufmachung gleichgültig sei -und er nur den Preis in Betracht ziehe» sind nicht stichhältig. Auch solange der arme arabische Bauer, nur um etwas Bargeld in di« Hand zu bekommen, sich deS TiergenusseS so ziemlich enthält (Ähnlich wie in Galtzien und Rußland), ist seine Konkurrenz überwindbar. Es braucht Mr die Eignete Aufklärung des Stadtjuden einzusetzen, daß z. B. die Vitamine und der Vezikhmg-chalt des Eies, die seinen HoupÄver-t bilden, mit dem Mt-er der Eier fast völlig verschwinden, daß beschmutzte Eier den verdorbenen gleichgusdellen sind, well der Schmutz durch die Poren der Schale ms Innere dringt und dem Ei einen schlechten Geschmack verleiht, und ich müßte mich sehr irren, wenn die Juden, welche doch Mr ihre und ihrer Kinder Gesundheit fordernden Aufklärung zugänglich sind, hier versagen würden. Wenn mm arimmt, -aß sich ein Fünftel der Bevölkerung — sagen wir von Tckl-Awiw — überzeugen laßt, das werden m zwei Jahren doch mindestens 8000 Menschen sein, «vnd den Gebrauch mit einem Ei täglich pro Kopf einschätzt jin England L, in Oesterreich ein Drittel), so ergäbe sich ein Bedarf von nahezu 3 Millionen, dem ein Überschuß von nur I Million gegenüberstünde. Erst wenn viele solcher Kolonien stch in ähnlicher Weise mtt Geflügelzucht beschäftigten und die Produktion den Bedarf überstiege, müßte man flit einen Export denfeit. Ein weiteres Moment, welches die Konkurrenz der Arabersicher herobdrücke« wird, besteht darin, daß gerade infolge der zionistischen Arbeit sich der Wohlstand nnd damit der Lebensstandard des Arabers hebt. Damit verbuken ist aber ein größerer Verbrauch der im eigenen Haushalte produzierten Waren und eine Verminderung der Zahl der aus den Markt gebrachten Eier. Die Errichtung einer großen Brutzentrole und Zuchlanlage, welche die Siedler mit Eintagskücken über Junghennen versorgen M. entspricht der modernen Betriebsweise in allen Ländern. Nicht Macht ist dcckei, daß die Aufzucht von 25.000 Legehennen, die zur Beteilung van 500 Familien notwendig waren, sehr viel Land und Kapital erfordert, und -aß man ferner nach dem zweiten Jahr eilten so großen Anlagenkomplex nicht brauchen würde. Auf die Gefahr hin, mchr zu fachsimpeln, ott edem Rahmen eines Aufsatzes entspricht, will ich das näher auSftchren. Im ersten Jahre ist ein Bestand von 400 Zuchthennen Vorhaben. Günstige Brut und sorgfältige Aufzucht vorausgesetzt, kann man bei einer Henne mit einer Nachkommenschaft von zehn -rauchbaren Junghenmn rechnen. Das ergibt also nach einem Jahre 40Ö0 Stück. Diese erfordern alz Zuchthennen einen Auslauf von mindestens 8 Quadratmeter pro Kopf, das sind mit den notwendigen Wegen 25.000 Quadratmeter oder 27 Dunam. Zuchthennen sollen nicht in Herden Von mehr alS 300 Stück gehalten ttecbcn, man benötigt also auch 18 große Stallungen. Um diese 4000 Tiere zu züchten — nicht jedeist zucht-fähig, die Hälfte der Kücken sind Hähne, 26 Prozent Sterblichkeit während der Aufzucht muß man auch berücksichtigen —, braucht man 12.500 Kükken. Diese wevden mit Schirmglucken zu je 500 Stück herangezogen, daher wieder 28 Stallungen und Ausläufe. Iw Kveiten Jahre hätte mau, um auf die geplanten 40.000 Legehennen zu kommen, mit einer Aufzucht von 120.000 Kücken zu rechnen, für die mindestens 276 Dunam mit 240 Ställen zur Verfügung stehen müßten; denn eine sofortige Abgabe an die gänzlich unerfahrenen Siedler würde diesen nur riesige Verluste bringen und konnte sogar den ganzen Plan zum Scheitern bringen. Diese Riesenmenge von Kücken erfordert mindestens 20 erfahrene Personen zur Bedienung, die 4000 Zuchthennen 4 Personen, die Brüterei ebenfalls 4 (zirka 14.000 Vruteier wöchentliche Aufnahmsfähigkeij). Man gelangt als» zu einem Riesenbetrieb mit sehr großem ÄapitalSüuswand. Wie wir gleich sehen werden, müßte dieser Betrieb m den folgenden Jahren restringiert werden, wobei ein Teil des investierten Kapitals verloren ginge. Wie bewahrt mau nun bi« Siedlung vor größeren Verlöten »nd ermöglicht es doch, ein zweites Petaluma zu schaffen, wo eine ganze Stadt und ihre Umgebung von Geflügelzucht und -Haltung lebt? Man darf die Anlage nur so groß machen» wie es dem voraussichtlichen periodischen Bedarf entspricht, vergrößern Um man immer, verkleinern ist halber Pankrott. Ferner muß eine wel.jt ''.ende ArheitZtrilung vorgenommen werden derart, daß vielleicht cm Betrieb sich mit dem AuSbrüten der.Kücken beschäitigt, ein zweiter mit der Aufzucht, ein anderer mit der Produktion der Bruteier. Das hätte auch den Vorteil, daß sich iit Kürze Spezialisten heranbilden würden, während die Suvler al8 Geflügelhalter von diesen Spezialisten mit leistungsfähigem, gesundem Junggeflügel versorgt werden. Der Aufbau erfolgt dann folgendermaßen: Mn Zuchtbetrieb übernimmt die 400 Stmmhennen und liefert die Brnteier an die Brüterei. Die aus den ungefähr 20.000 Bruteierri schlüpfenden 18.000 Kücken werden im ersten Jahre teilweise von einem Aufzuchtbetrieb übernommen und aufgezogen, teilweise von dem nicht vollbeschäftigten Zuchtbetrieb; die Kücken aus den zwei letzten Wochen von der Brüterei. Diese drei Spezialisten müssen gleich zu Beginn angrsiedelt werden. Sie bilden die Lehrmeister -er anderen. Sobald die voraussichtlich 4000 Junghennen fünf b'ö sechs Monate alt sind, werden die nach äußeren Merkmalen und Abstammung besten 700 an einen zweiten Zuchtbetrieb abgegeben, der erste ergänzt seinen Bestand aus dem von ihm aufgezogenen Geflügel. Die restlichen 3000 erhalten die ersten Fiedler. Es ist ja auch gar nicht anzunehmen, daß. sich alle 500 Familien gleich im ersten Jahre ansiedeln werden. Im zweiten Jahre liefern die beide» Zuchlbetrickbe 70.000 Bruteier an die Brüterei, deren Kapazität so groß sein muß, um wöchentlich 5600 Eier ausnchmen zu können. Bon den ausfallenden 42.000 Kücken werden 36.000 von sechs Aufzuchtbetrieben übernommen, die 6000 letzten zieht die Brüterei, die nur vier Monate beschäftigt war, selbst aus. 15.000 brauchbare Junghennrn werden an neue Siedler abgegeben. Es erscheinen beschäftigt: Zwei Familien mit Geflügelzucht ganzjährig. Da mit Fallnestrrn und Zuchtblättern gearbeitet werden soll, kann eine Familie nur 700 Zuchthennen betreuen. Erforderlich je zehn Dunam. Zwei Familien mit der Brut vier Monate lang und mit Aufzucht stchs Monate. Erforderlich 20 Dunam. Sechs Familien mit'Aufzucht von höchstens je 6000 Kücken, fünf bis sechs Monate lang. Erforderlich je 20 Dunam für Kücken, Grünfutter und Gemüsebau, der in den restlichen sechs Monaten betrieben wird. Alle Ansläufe werden mit Obstbäumen bepflanzt, Hal-bstammen derjenigen Sorten, die in der betreffenden Gegend am besten, gedeihen und am lchnenbsten sind. Im dritten Jahre wird der Aufbau vollendet, 7000 Legehennen an die letzten Siedler ausgegeben und 8000 zum Ersatz der eingegangenen und zu alt gewordenen verwendet. Die oorgeschenen Anlagen genügen nun vollständig für die Siedlung. Bei einem zweijährigen Unttrieb und jährlich zehn Prozent Verlusten bei den Legehennen werden jährlich 14.000 Stück benötigt, zu deren Züchtung man 42.000 Kücken braucht. Man sicht also, daß Brüterei und Zuchtanlagen in ihrer vollen Ausdehnung erhalten bleiben, während beim gegenwärtigen Pla» eine Verkleinerung eintreten müßte. Das nottvendige Anlage- und Betriebskapital betrüge für eine Anlage 800 bis 1000 Pfuick. Wird mit Kredit gearbeitet, das heißt, wenn die gegenseitige Verrechnung der Einzelbetriebe erst nach Bezahlung der Legehennen durch die Siedler erfolgt, so läßt sich am BetrisbÄapita! viel erspare». Nicht singerechnet sind HauS und Boden. Die jährliche Produktion einer solchen Siedlung beträgt dann außer der Million an frischen Konsnmeirrn noch etwa 20.000 Stück Junggeflügel ober Kapaune söwie 11000 Supprnhennen. Allerdings durfte ein großer Teil beS Geflügels an Ort und Stelle verbraucht wecken. Ser Strick der technischen Arbeite« in der AsA-Bsi. Bon Ingenieur Simon Reich, Haifa. Dia Haifa Bay Dev. Co. Ltd-, hat zunächst die Flächeuaufnahme des gesamten eigenen Gebietes und des angrenzenden Regierungslandes, inklusive der Einzelbesitze der Nachbarn anfertigen lassen; die Grenzen des eigenen Gebietes wurden bei dieser Gelegenheit vermarkt. Hierauf erfolgten die Vorbereitungsarbeiten für die Durchführung der topographischen Aufnahme des gesamten Geländes. Zu diesem Zwecke wurde daS ganze Gelände in der Richtun-g Süd-Nord und Ost-West in gleichmäßigen Abständen von etwa 400 Meter mit Fixpunkte« versehen. Die Fixpunkte bestehen aus einem schweren Betonblock, der zirka 1 Meter tief im Erdreich fitzt und mit einem vorragenden Winkeleisen versehen ist. Hierauf wurde das Netz der Fixpunkte einnivelliert und mit einem Nivellementfehler von zirka 8,5 Zentimeter pro Kilometer ausgeglichen. Stuf der Basis der Fixpunkte wurde die topographische Aufnahme dnrchgeführt und es sind bereits die Feldarbeiten beendet und eine Karte im Maßstab 1:20.000 liegt bereits vor. Topvgvaphiert wurden insgesamt 106,000 Dunam. Für die Verfassung der Bebauungs- und Sanierungspläne wird derzeit eine topographische Karte im Maßstab 1:5000 ausgestellt, auf welcher die Schichtenlinien in 25 Zentimeter Abständen ersichtlich gemacht werden. Parallel mit der topographischen Aufnahme hat die Haifa Bay Dev. Co. die Ausnahme der Flußläufe, Sümpfe, Teiche und Quellgebiete auf dem eigenen und benachbarten Boden durchgeführt. Die Durchführung dieser Arbeiten erfolgt mit der größtmöglichsten Präzision, weil, wie die Verhältnisse hier liegen, wenige Zentimeter Höhendifferenz eine große Rolle für die Durchführung der Sanierungsarbeiten spielen. Im Lande selbst war bis vor kurzem n o ch k e i n e Höhenmarke desSee st andeS ermittelt. Nachdem das in Frage kommende Gebiet unmittelbar am Meere liegt und der Seestand von ganz besonderer Wichtigkeit ist, hat die Haifa Bay Co. mit eigenen Mitteln Fixmarken au vier verschiedenen Stellen der See und der Flußläufe Herstellen lassen und seit Juli täglich drei- oder sechsmal den Wafserstand beobachten lassen. Die Diagramme der Wasserstandsbeohachtungeu bis zum 16. November liegen bereits vor und ergaben in der Ueob- (_fei. Dezember lW_Nr. 2494 achtungszeit eine Seeschwankung im Mximum von 40 Zentimeter. Ein automatischer Pegel ist bereits auf dem Wege nach Haifa und wird demnächst eingebaut werden, um eine durchlaufende Seebeobachtung zu ermöglichen. Für die BorprojektSverfassung wurde auf Grund der vorliegenden Diagramme der Nullpunkt ermittelt, welcher von deni definitiv festzustellenden nur um einige Zentimeter differieren kann, und ist daS oben erwähnte Netz der Fixpunkte an diesem Nullpunkt angeschlvsfen. Dieser Nullpunkt, welcher auf dem Molo kn Haifa angebracht ist, wurde im Wege eines Präzisionsnivellements auf den eigenen Boden, und zwar auf das Widerlager der Eisenbahnbrücke der Haisa-Aeeo- Bahn über den Kischon übertragen. Daraus ist zu ersehen, daß die Feldvermessungsarbeiten jeglicher Art beendet, die Messungen der Wastermengen aller tvasterführcnden Gebiete durchgeführt und somit die Unterlagen für die Pvojektsversafjung geschossen sind. Die Haifa Bay Co. hat zur Verfassung des ©ernte, rungsprojcltes drei verschiedene Firmen eingelaiden, darunter eine iveltberühmte Firma aus Berlin. Di« Arbeiten für die Vorprojektsverfassung sind im Gange. Die Vorprojekte für die Sanierung werden voraussichtlich bis Ende dieses Monats vorliegen. Parallel mit der Verfassung der Vorprojekte fiir die Sanierung ist eine andere Gruppe von. berufenen Fachleuten mit der Aus- * arbeitmtg des Hafenprojektes beschäftigt. Die angeführten zwei Projektantengruppen arbeiten im enge« Kontakt mit dem Architekten, welchem die Ausarbeitung des Bebauungsplanes übertragen wurde. Auf Grund der Erfahnrngen im Tempo der Arbeiten his zurzeit hat die technische Leitung der Haifa Bay Co. das Progranun für die weitere Entwicklung der Arbeiten wie folgt festgesetzt: 1. Im Laufe des Monats Juni 1926 sollen die eingelaufenen Vorprojekte und Skizzen durch eine zu bestellende Kommission von Fachleuten begutachtet werden und das am zweckmäßigsten befundene Material dem zu bestellenden Projektanten zur Berfaffung der Detailprojekte übergeben werden. 8. Nachdem das gesamte Gebiet waflertechnisch t-n zwei getrennte Gebiete zerfällt, wird zunächst das Waflergebiet des Kischon detailprojektsmäßig behandelt werden. Dieses Tetailprojekt wird vovaussichtlich Ende Märg 1926 zu Ende geführt sein. 8. Die Haifa Bah Ded. Co. hat die Absicht, mit der Durchführung der Sanienrngsarbeiten des Kischon» gebietes schon km April des Jahres 1926 zu beginnen. Es besteht die Möglichkeit, schon auf Grund der Vorprojekte mit den praktischen Arbeiten für jene Gebiete, welche von der gesamten Sanierungsdurchfühmng unabhängig sind, wie zum Boispisl die Zuschüitung des Waadi Selm an noch vor dem Monat April zu beginnen. Gleichzeitig mit dev SaniÄmngSarbeiten werden die Vorarbeiten für die Durchführung bei Bewässerung deS in Frage kommende« landwirtschaftlichen Gebietes begonnen werden. 4. Noch im Dezember 1928 wirb mit dem Bau der Hauptstraße, welche das ganze Gebiet der Haifa Bay Co. in der Richtung Süd-Nord erschließen wird und die Stadt Haifa und Aceo miteinander verbiMt, begonnen werden. Diese Straße, welche zirka 19 Kilometer lang ist, wird voraussichtlich Mitte 1987 beendet sein und so erst die BerbindungSstraße Haifa—Beirut als gegeben betrachtet werden können. Rach Fertigstellung deS Bebauungsplanes und der Anfertigung der korrestiondierenden Parzellievungspläne, welche voraussichtlich im Juni 1926 beendet sein werden, wird unverzüglich mit der Parzelliemng am Terrain selbst begonnen werden. Sodann wird es den einzelnen Bodenkäufern schon möglich sein, mit der Nutzbarmachung der eigenen Parzelle zu beginnen. Als ganz besonders werwoll für die landwirtschaftlichen Parzellenbesitzer soll die Tatsache sein, daß ein im Lande und in Amerika erfahrener Farmer-Plantagenbesitzer noch im Laufe der jetzigen Winterperiode das im Ausmaße dvn 800 Dunam erworbene Areal zu einer Baumschule Und Versuchsstation ousbauen wird. Dir ihm folgenden Parzellenibesitzer werden bereits Erfahrungsmaterial auch für den eigenen Boden vorfinden. Die Beobachtungen der Wassermengen und Wasserqualitäten haben bereits die sichere Gewähr geliefert, idaß auf dem Gebiet der Haifa Bah Cv. genügende Wassermengen für die Durchführung der ausreichenden Bewässemng deS gesamten Gebietes und auch für die Versorgung einer Trinkwasserleitung vorhanden sind. Die jetzt in Betracht kommenden Wassermengen für Trinkz w e ck e sind auf Grund der bisherigen chemischen Untersuchungen bedeutend wertvoller als sämtliche Wasser-- versorgnngsanlagen» di« in PalästlM vorhanden sind. Ungeachtet besten werden die Untersuchungen weiter fortgeführt. Außer den angeführten Unterlagen für die Projekts- Verfassung sind noch nachstehende den Projektanten eingehändrgt worden: 1. Eine topographische Karte des Untvrgrundwasstr. ftandes, aus der zu ersehen ist, daß für landwirtschaftliche Zwecks .der Grundwafser« spiegel gesenkt werden muß. 8. Eine Karte des Niederschlagsgebietes der auf dem Boden vorhandenen Hauptslüste Kischon unÄ Naamen. 3, Niederschlagsdaien auf Grund, mehrjähriger obachtungen sowohl der Regierung und der Ica und «dsi feit dem Jahre 1870 im Lande wohnenden Tcmplc»

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