Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2452 (19.12.1925)
- Date
- 1925-12-19
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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. Seite! Wien, Samstag IlOBiitlMh# Baxirkgsektioai leopodstadi veranstaltet morgen Sonntag den *0 Dezember um 8 Unr abends im ^ektionstieim, li., Zirkusgasse Nr. 33, ei e «liki-Mri »ater Mitwirkung hervorragender Kräfte absolut beweislos bleiben, in jedem der Millionen von Aufrufen, Broschüren und Zeitungsartikeln wieder. Demagogen mit oder ohne Ministerportefeuille greifen immer wieder nach betn Klischee der Lüge, meistens 1 dann, wenn sie irgend eine Gemeinheit zu vertuschen bestrebt sind. Mas da im ungarischen Parlament der arutselige Klebelsberg von seinen wirtschaftlichen Maß. nahmen zusammenstottert, das hat er von den Weisen von Zion sich soufflieren lassen. Cs ist immer dasselbe Lied mit demselben Refrain. Einmal singt es der Hitler, einmal Daudet, Lukomski. Unsere Zeit kennt diese NaMen, unsere Kinder werden andere zu lernen haben. Das Register ist lang, es wird noch länger werden; aber sein Stoffgebiet dehnt sich immer weiter aus. Der Judenhaß ist vor unseren Augen zu einer Wellseuche geworden. Aber diese ewig lange Kette von Symptomen mutz dach endlich auch die Geduld der jüdischen Massen erweichen. Wir redm sicherlich nicht der so oft versuchten Abwehr das Mort. Sie ist sklavisch. Ein freier, seiner selbst bewußter Mensch verteidigt sich nicht gegen Anwürfe solchen Kalibers. Aber er sieht sich diejenigen genauer an, die solches predigen, er prüft den Aktionskreis und trifft danach seine Matznahmen. Das Judentum muß zur aktiven Gegenwehr übergehen. Es maß die antisemitische Bewegung im Auge behalten, ihre internationalen Zusammenhänge untersuchen, vor allem aber die Personen, die als Weltenretter auftreten, auf ihre moralische Eignung zum Prophetentum besehen. Es ist doch heute schon evident, daß der Antisemitismus, der ja von Lügen ausgeht, von Lumpengesindel Propagiert wird. Alle diese maulaufreißendrn Demagogen sind bisher noch stets als kernfaule Individuen entlarvt worden, die sich nach der Butterseite richteten. Sie sind korrupt, käuflich und, wo cs geht, bieten sie ihr Material auch Juden an. Ihr Tun und Treiben muß sorgfalt'g kontrolliert werden. Zu alldem bedarf es natürlich eines, gut organisierten Informationsdienstes und dch Aufbaues, eines jüdischen Pressesystems, das das wirklich schafft, was der Antisemitismus behauptet und was leider bis heute,nicht besteht: einen interterritorialen offensiven Kampf gegen die Hetze und die Hetzer, die Herstellung einer jüdischen Front. Davor fürchtet sich das Spitzelgelichter am meisten. __ Sie ßhkenmSnner. (Eigendienst der „Wenn Morgenzeit-ung".) Budapest, 18, Dezember. Dvr Debatte ffet dm 5bwmevus clausus in -der ungarischen NatioMvers§'Min<l>ung kann als ergebnislos abgeschlcssen 'betrachtet werden. Die Existenzfrage dieses SciMdgüsetzes ist, im-ora hungarieo, zu ei-ner Ehrenasfäre. allerdings nicht der -ungarischen Regierung gegenüber dem gesamten Ausland — hiezu kann sich Horthh-Ungarn n:-ch lange nicht aufschwingen —, Indern zu -einer EhregaMre zwischen dem Unterr'.chtsm'Mster Gräfin Klebelsberg und dem jüdischen Abgeordneten Paul Sander gereut. In einer von ehrlicher Entrüstung diktierten, scharfen Rede warf Sander dem Minister vcr, daß seine Haltung ein? frivole, eines Staatsima-rmes utt* würdige sei und daß Klebelsberg nicht das Recht habe, dom Bolschewismus Hu sprechen, da . er nach dem Umsturz sich durch d i e F,l u ch t ins A u s l a n d in Sicheri^eit brachle, während ek, der Jude Sandar, von den Kamen n n i-stie n in den Kerker geworfen wurde. Auch -stnrstige kernige Wahrheiten hat Paul Sand:r dem Unterrichtsmmister -ins Gesicht gsschleudrrt, so datz der oberste Hüter Mgyari-scher Kultur und magyarischen Erziehungswesens zur Reparieoung seiner angegrif-fänen Ehre dem jüdischen Politiker die Heraussorde rung zum Duell ins Ha-us schicke. Damit dürste die Numemk-elausus-iFraHe m . Umgarn, die „ritterliche" Austragung erfahren. Mag auch das gesamte Ausland -den Grasen KlebelL»n:rg nach wie vor als einen Lügner verachten, in Ungarn bieköt er ein Ehrenmann, das Gesetz vcmt Numerus clausus 'bleibt ein Schandfleck der ungarischen Gesetzgebung und das 'Vaterland ist wielnr gerettet. Zum Kapitel „Budapester Moral^ sei noch der folgende Fall nachzuEen: ' Derselbe Iu-de Paul San dar, -er sicherlich -die mutigste Rede gegen den Nurnnrus clausus gehalten und sich damit die Achtu-ng aller Parteien erzwunM hatte, glaubte, sich den -magyarischen Chauvinisten durch eine , ÄMinheit. anbieÄrrn zu müssen. Während der, -nebenbei - gesagt, ganz inhaMoifen Rede des jüdischen Mgerirdneten i Wilhelm BazstovY l, der sich eine Stunde lang tmit abmühte, von den Mgyarischen Inden den Verdacht, ihv?r i Zugehörigkeit zur jüdischen Nation ailzuwbhven, ries Abgeordneter Paul Sandoir dazwischen:! „Die Zionisten und die Rassensch-ützler wollen das gleiche!". - Paul Sander hat mit diesem Awischrnrus «im nichtgevingere Gcmeinh^it begangen, als Gras AlebelK'berg mit _Wiener Morserrzelrung__ seiner Taktik gegen den Numerus elaujslM Die Gemeinheit Sandors ist noch verwerflicher, weil sie i n be wu ßtv« rlogener Art gegen eigene Volksgenossen ge-richt-et ist. UeslekUMttllSmvk mit Sefavg. Svehlus neues Kabinett vor dem Parlament. Pra?, 18. Tezeu'.'b:r. D'e heutige Sitzung des Abgeordetenhani'us, die-statt um 12 Uhr erst >um 1 Uhr. begann, nahm einen überaus tnmultnösen Verlauf. Die Oppositionsparteien t aus der Slowakei setzten mit einem ohrenletä-ubendm Lärm, mit Getrampel und Pul td e ck e l s ch l ä g e n «.in, als Mlnrsterpräsidrnt Sveh l a, der die Regierungserklärung a-bgeben sollte, -',m Saa-le erschien. Die Kcal it'.onsal-geo-rdne ien halten sich vor die Minist:rbank geschart, gegen me'che die slowakischen V-olSspartorler verrückten und dicke Pa-Pierbündel warfen. ES kam zu e'-nem Handgemenge, Lem durch das Einschreiten einiger Abgeordneter Ein>halt gcilv-ten wurde. In dem ungeheuren Lävrn, an d'-M auch die deutschen Parteien und die K.-mmunsten mit Sirmer.g^^eul toilnchmen, beginnt Svehla. ohne daß er verstanden «wird, die Regierungserklärung zu verlesen. Erst allmählich tritt Ruhe ein, so!taß d >r Ministerpräsident sich Gehör Vevschai'sen kann. Ter Premi'er führte auS, daß die neue Regierung ihre .Hauptaufgabe darin erblicke, die Arbeitskontrnuität mit dem Werke 3>«er vorhe rgehenden Regierung ausrechtzuevhalten. Bezüglich der äußeren Politik wird erklärt, daß die Tschechoslowakei ihre Beziehungen zu allen Nachbarn geregelt hklbv u>nd daß sich eine feste Tradition für die ickernaticna en Beziehungen mit allen vnrcpA'chm Staaten herausgebildet habe. Unter anderem hob der Ministerpräsident das zwischen der Tsch.'ch:slvwakei und Oesterreich erzielte Einvevnchmrn hervor, das in den Vertrag vom Jahre 1922 e':nver.l>:>ibt sei und von den beidcn Staaten kcyal werde durchgcführt «werden. Durch den Vertrag von Locarno sei das Verhältnis zum größten Nachbarn der Tschechoslowakei, zu Deutschland, auf lange Zeit geregelt und stabilisiert wc«rden. Der Vertrag «tverde in der Zukunst gewiß zu Ichr guten nachbarlichen Bez'chungen führen, na-UlMtlich aus dem Gebiete der Wirtschaft, die d'e gemeinsame Arbeit der beiden Staaten sthr erleichtern -werden. Dü? Tscheche-. flctvakei werde auch' in Zukunft uuvN'rückt aus der -bisherigen Linie ürver äußeren Politik bc«harren. Zn den Aufgaben der inneren Polit'k übergehend, kündigt die Regierungserklärung die R e f o r m d e r V e rwaltung. die Einsihrung der Gc>ueinteilung in P ö h m e n u n d M ä h r e n, sowie eine Aktivierung von Gau verbänden in gan^n Staatsgebiete, an. Für Karpalhorüßland werden dreBerfässungsfurkunde und die Friede nsvert rage die Richtschnur bilden- Hinsichtlich Finanzpolitik wird erklärt, daß die stabilisierte - Wahrung die feste Grundlage bilde, die durch keinerlei Experimente gestört werden dürfe und die ganze Finanzpolitik behrrschen müsse. In den ersten Monaten des künftigen Jahr-?s beginne die Zettelbank Ihre Wirksamkeit. In der Linie der stabilisierten Währung "egt nach der formalen Seite hin sowohl die Forderung einer geordneten Bl l a n z i e r u n g der Privatunternehmungen' als auch eine definitive rechtliche Regelung des Stmtsvoranschlages, des Rechnungswefens und der Wirtschaftsführung. In der Bo.denrefor m. als deren Ziel die Stützung der landtvirjschastlichen Produktion durch die kleinen und mittleren Landwirte bezeichnet wird, soll der Schwerpunkt der Zuteisungkarbeit nunmehr auf die Slowakei und auf Karpa thorutzkanb übertragen werden. Die Regierung werde auch für eine größere Entfaltung der K o l o n i s i.erung ans dem beschlagnahmten Boden Vorsorge treffen. Weiters wird eine Vorlage über den nnlaut re Wettbewerb und den Hau sierhandcl, eine Eisenbahntarifreform, die Verstaatlichnyg der Kaschau- Oderberg-Bahn sowie verschiedene Maßnahmen zur Schaffung eines neuen autonomen Zolltarifes angekündlgt. Gegen Schluß der Rede des Ministerpräsidenten hatten sich die L a.r m s z e n e n so gesteigert, daß die Worte Svehlas gänzlich im Tumult untergingen. Die Abgeordnete« 'der slowakisch-en Volkspaxtei sang en das Lied „Hej Slovaei", die Deutschnationalen fielen mit „Deutschland, Deutschland über alles" ein. Dann gab es Gepfeife uüd Gejohle, bis der Ministerpräsident geendet hätte. 'Dann sangen die Koalitionsparteien 'die Staatshymne. Nachdem der Präsident MalyPeter die Skandale als des Parlamentes unwürdig bezeichnet hatte, begann -die Debatte über die Regierung^Mrung. in der unter anderem die deutschen Oppositionsparteien ihre „staatsrechtliche" Erklärung abgaben. Im Senat war die Verlesung der Regierungserklärung auch von Lärm begleitet, ohne daß es jedoch zu so tumultarischen Szenen gekommen wäre, wie im- Abgeordnetenhaus. Letzte Kurte. 18. Dezember sTel>!ssomp., Berlin 88.8Ü. London Kabel 4,85l/g, London Scheck 4.Wlfl Amsterdam 48,18, Paris 882, Bmsie. 4.53Vßlom 4.08a/* Madrid 14.19. Mch 16 35, Slockdolm 26 60 C5lo 2011, »ovenha^n 24.76 Wien 14*/,-. mmb U'lu Belgrad 1.77V* mw 1.27% Buenos Lire» 41'/,« Rio de Janeiro 14.20 Bukarest 46'/.. New-BorN, 18. Dezember sLet.-«omv. Wetze» m riöintei 188*/* Wnrev han Winter lSl Mais 1WL Hafer M*/*, Aoqgey lll3/* Ehrkapv 18. Dezember Tet.-Kvmo., Welzen -er Dezember 172., '" m 186 Juli 1-iöVä Mats ver Dezember 7b, Mac BVfu Ault 88%; Haler oer Dezember 40*/* Mm U% 3Uit 44V* Roggen oer Dezernber S7, Mm 104«/., Juli IM/,. ly. Dezem^ IW Nr. SM , - i 11*111/ mniwiMi— ■"■"■uni - - ’M" .. Las fcaniöi fdie Linlskartell in De* Minderheit? Bildung eines Zentrums in dev Kammer. »* Bviands Neuorientierung. (Eigendienst der „Wiener Margenzeitung".) Paris, 17. Dezember. Di-e Kanmlergru-ppe dyr radikalen Linken hat es in einer unter dein Vorsitz von Raoul Peret al-'e halte neu Sil-ung a bgelchn-t, bk Finanz fragen mit den anderen B-ertretern der Li n kS g r u p p en zu erörtern. Dies bedeutet eine völlige Lo'Ssagung der Grupp? vom Lintskartcll. Das Kartell der Lin'ken würde nach der Abspaltung der Peret-Äruppe nur über 8 8 0 S t i m >m e n verfügen, also n 4 ch t mehr d i e K a m m e r m e h r h e i t innehaben. In brr Kammer vollzieht sich vine Neugruppi?- rung, mit der Mnist^rPräsideM Brianb -beroi'ts rechnet. Während früher in der Kammer nur ein 'Rechtsblock und e'n Lmksclock vrrhanden waren, kommt jetzt eine starke M itte lgruppe hinzu, die die radikal« Li n ke, die Gruppe um LaTrocquerund die Linksrepn blifaner umsaßt. Man nimmt an, daß das neu erstarkte Zentrum zum Mittelpunkt der Konzentral ion werden wird, ans die sich Briand, falls sie gelingt, zu stützen g-d:nkt. Syriendebatte in der Kummer. Paris, 18. Dezember. (Havas.) Die Ko.m>Mr hat Heu.!« mchmittags auf Antrag des Mnisterpräsidervten, Briand beschlossen, die vorlichonden Interpellationen über, die Ereignisse in S Y r i e n und Marokko A.-trennt zu behändem. Infolgedessen wurde h:-nte die Lage.in Syrien -besprochen. Als erster Interpellant ergriff der Abgoordpete Ferrh (domokratisch-wpubiikanische BereinioU'Ng) das Wort. Er lobte die Verwaltung bfcS Gomrals Weygand, drs ersten Ob-crkomm.ssärs von Syrien, und betonte, Sarral-l sei ein wahrer Diktator gewesen. Zm weiteren Verlauf seiner Rede erhob er hestige Anklagen' gegen SarvaA. , Kr'.egLMinistrr Painleve prot>rstie.rt kabhaift ' Md erinnert an die Rolle, die-General Sarrail während des Krieges geis-Piebt -habe. ' ' Die Fortsetzung der. Debatte wird aus Montag vormittags verschoben. : . . . . . , . Die amerikanischen Petroleuminteresien in Mofful. New-Iork, 18. Dezember. (Tel.-Komp.) Die Company Ottoman-American of Development, die Inhaberin der Ehrst e rk o n z e s--s i r n, kündigt an, daß sie gegen die Entscheidung des Völkerbundrates in der Mofjulfrage Einspruch erheben werbe, weil er den amerikanischen Interessen in Mossul nicht Rechnung trage. Die Nachricht, daß die ChostevkoNzession in Mossul an Großbritannien übergegangen sei, sei unrichtig.. Die Besetzung Mofsuls durch englische Truppen habe der Gesellschaft, die ihre Betriebe stillegen mußte, einen Verlust von 60.M Dollar verursacht, deren Ersatz die Gesellschaft von Großbritannien'fordern werde. , Die Petroleumkonzessionen auf Sachalin. London, 18. Dezember. (Tel.-Komp.) Die in Moskau seit 5 Monaten geführten Verhandlungen zwischen der Sowjetunion und Japan über die P e t r o l e u m-, und Kohlenkonzessionen im Süden der Insel Sachalin sind mit einer Verständigung über alle strittigen Punkte zum Mschluß gebracht worden. «Der Me Monier In 6m Arael." Filmvorführungen zugunsten des Keren Kajeuleth. D-:-r neue Palästinasibm „Der jüdische Pionier irr Erez Isrcvel" sowie -die Aufnahmen -von der Evös-f-nu-ng der hebräischen Universität in Jeru-sal-c-m gelangen während dev C'hanulawoche in venschiedemn Bezirken zur AuMtzru-wg. Hent e um halb ,8 Uihr abends.findet -Im Bin d-obo NQ- Kino, 20. B:z.,E WallenstÄnplatz, eine AwMrung -durch die zionistische Sektion 20 ftött. Das Kartell t-echn i-- sch e r V e p b i u d u>n.ge n veranstaltet m o rgen unni hal-b 11 Uhr vormittags eine Ausführung des - Fil-ms -im Phönix-Kino, 8., Bez., Lerche-nfeldevstraße. Eine Aufführung durch den jüdischen Kochschulausschrch. D-r jüdische Hochlchu-lauKsch-uß wird den ueuien Palästi-nafilm „Drr jüdisch« Pionier in Erez Israel" am Sonntag -den 20. d. um 10 Uhr abends im Votiv par k- K i no. zur AusfühMng.bringen. Karten -beim Hvchschnl-- ausschuß (8. Bez., Zimmevmann-Platz 9, Telephon 28^-26) Und an der Msia -des Kinos. Borführung der zionistischen Bezirkssektion Alsergrund. Der Kartenivorverkauf für die Sonntag de« 27. d. mi 10 Uhrvormittags imH eimatkin o, 9. Bez., Porzellangasse 15, sta-ttfinde-N'de BovWung hat «bereits Äcyonnm. .Karten -in der Sekl-i-cn, 9:. Bez., Ärchtenstvi-nsttaße.11-13, täglich von' Ü -bis 7 Uhr aAnds; bei S. Pichler, 1: Be,;., ' Gonzagagasie 1, atnb im HeimMm,