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Wiener Morgenzeitung · 1925-12-18 · Heft 2451 (18.12.1925) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2451 (18.12.1925)
Date
1925-12-18
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Men. ffreltag fJch eingangs eine Erinnerung <ut Mine Festrede bot 23 J-ch-ren erwüh-nl. DcmalZ, in den Sofie-nMe-n, schloß ich mit einen! Bilde, bas auch haute nicht unangebracht erscheint. Ich Dg reog'leichsweilse die Gelschichie eines anderen 'envitischen VcWes hera-n, der Karthager. Hannibnl, vor dom damals die ganze antike Welt ergittertc, wurde.schließlich bei Zama gescha-gen. Grund hieisiü! war, daß er von seiner eigenen Gemeinde i>m Stiche «gelassen v>u-we, weil dort Krä-merseelon «nd Schachern <i t ui e n saßen. T-as Bild paßt auch heute, wenn man es auf das Geistige, ans das Paziifistische überträgt. Die jüdischen Gemeinden werden unsere Kämpfer nicht im Stiche lassen, In den jüdischen Gemeinden rocht heute cm ganz anderer Wind. Die Leitung liegt in den Händen von Männern, die unsere Richtung respeiktieren oder di« ihr angvhören. Der 'beste Beweis hichür ist der schon erwähnte Beschluß der Wiener Ku!lusgemeinde. Wir kommen in eine Zeit hinein, van der Mrich v. Hutten «sagte: „Es ist ein« Lust, zu leben." 'stürmischer, minutenlanger Beifall? Mataja—BieUkmarniianl. Eine ergebnislose Debatte im Nationalrat. Angesagte Sensationen bleiben messt ans. So geschah es auch gestern. Die große Debatte «total den Bericht des Mataja-Ausschusses rl-rach'e nichts wesentlich Neues, was nicht schon aus dem Bericht d'eses Untersuchungsausschusses bekannt gewesen Ware. Schließlich g> rieten Mehrheit und Minderheit halst aneinander, da d'.e Chviftlichspzialen sich an den Wortlaut des Aue-schußbeschlusses 'hielten, aus dem herv-orzugskn scheut, -daß dem Dr. Mataja aus dem Titel dos Erwerbes von 10.00g Biedermann bankakien nichts nachge-wiesen werden könne, was wie eine Begünstigung auiis, ,ht. Aber auch die von den Sozialdemokraten 'behaulptete Begünstigung der BietavmanwiaM anläßlich ihrer Kapita-lsrermchrung im Jaihw- 1923 und der in der Fwl«?e von staatlichen Stellen Lem Institut überantworteten' Einlagen wird nur im jsvzialdemdkratischen Mnderhoitsbericht unter Beweis gestellt. Aus dem gestern vom Mgeondne^n Dr. Ding- Hof er erstattet.'-» Re'erat geht hervor, daß die eindernowmenen Sachvechändigsn Minister a. D. Tr. W i t t e k «und Horat Georg Stern ü'berei-nstimimend ihrer Uoberzeuanng Ausdruck gaben, daß die Einla-en des Finanzamn.sterlums und der Bund Olahnen bei der Biedermannbank in einem Mißverhäl tnis zu den Mitteln der Bank stehen. Ferner faulen sie den Emiffionslkurs der 4. Emission außerordentlich niedrig. Die ge'chästl-iche Verbindung M a t a j a s mit der W:dermann.b<mk spielte sich auf drei Kontis ab. Eines -lautete auf den Namen Marie Schmidt. Die Akt:enUu*e erfolgten durch Vermlitt'u-ng tas Vizepräsidenten der Bank Dr. KnnWald, mit dem er seit vielen Jahren innig b freundet ist. ii Dr. Eisler suchte darzutnn, daß Mr persönliche Beziehungen bei der Elozierung von StaatSgelder» maßoebend waren. Es fei geradezu unge herce rlich gewesen, was bei der zweiten Elozierung gemacht wurde. Hier wurden öffentliche Gelder der Börsenspekulation zugeführt. Bsi allen Geschähen mit staatlichen Stellen habe Dr. Kunwald i n t e r v e n i e r t. Besonders bedenklich sei das -Da'Geschäft, da tar Reserent über dia'e Sache 500 Bedermannbankaktien zu einem Kurs' von 2M K. zu einer Zeit bekommen hach als ihr Börsen- ' ikurs 14.000 war. Dr. Cisiler leitete sich den Spaß, DO-or ' Seipel -und Tr. Kienböck, deren Isinanz'.eller Berater Dr. Kunwald ist. wegen dieser Beziehungen zu einem Juden gu frotzeln. Mt Dr. Mataja beschäftigte er sich spchr wenig, und meinte nur, daß tat Mann schon abgetan sei. Auf e-'nen ähnlichen Ton «waren die übrigen Itatan Keri Sozia'dem-okraren gestimmt, während die Christ-li ckls -ziqÄn Dr. Gürtler und K o l l m a n n behauptete, daß' •fc-ie' Sozialdemokraten tan Beweis für ihre Beha-uptunhen Huldig gegeben seien. Kcllmann meinte, «daß Dr. Mataja vollständig rehabilitiert sei. Dr. Kienböck verteidigt« sich gegen den Vvrwürs, den ihm Tr. Bauer gemacht hatte, daß er leichtfertig mit Steuergeldern vorgegangen fei, als er der B'-etarmannbank staatliche Gelder ins Devotgab. Auch sein Verkehr mit Dr. Kunwald sei nicht anstößig. Dr. K u n w a l d sei ein fanatischer österreichischer Patriot rmd hervorragender Währungs-fachmann. '? . Die Abgeordneten Eisler und Austerlitz Mell die Beschuldignn-M, die ihre Partei gegen -die FinanzverMlung und gegen Dr. Mataja erhoben hatte, aufrecht. Obwchl sechseinhalb Stunden lan«g über die Ange« egeniheit gesprochen wurde, ist sie nicht geklärt worden. Man Wird,' wenn man sich ein Urteil über tan Fall bilden will, Wohl ß'l'bst den Bericht des Untersuchungsausschusses u-nd -das ri/mfa«ngreiche Protokoll durchstudieren müssen. Die Debatte bleibt auch -ohne Folgen. Es wuvde nicht e-mmal ein Beschluß gefaßt. Nach -der Natöona'lratssitzung versammelte sich. .-der christlich soziale Klub und stellte st>sh «daß alle Anwürfe. gegen Dr. Mataja unhaltbar sind, der schließlich noch beglückwünscht wurde. Nächste Sitzung: Heute um 10 Uhr vormittags. _Mener MsrftenzeUnnst Letzte Nachrichten. Mofful im " ' Baldwin Über die Verlängerung da- JrakmontatS. London, 17. Dezember. Fm Unterhaus Verbs heute B a l d iv i n die Entscheidung des V ö l k e r b u n d r a t es in der M o s s u l s r a g e und fügte hinzu, die Entscheidung werde demnach erst e n d g ü l t i g, wenn Großbritannien innerhalb sechs Monaten die Verantwortlichkeit für den Irak für weitere 25 Jahre annehme. Die Regierung glaube, daß die tatsächliche Periode weit k ü r z e r sein werde. Es handle sich n.cht darum, Geld auszugeben oder Truppen im Irak zu halten, sondern nur um Englands Mitwirkung und Rtt bei der A u frechterl)altung eines stabilen Regierungssystems. Das Parlament werde bald Gelegenheit erhalten, denneuenVertragzu erörtern. -tt Sürgermciriet über Mir erschutz tun äoj ol fierimgtpo.Uit. Die Budgetdebatte im Wicntt Gemoindekat. Der Wiener Gemeinderat hat gestern die Generaldebatte über den Vorairschlag für 1926 beendet und die Spezialtacatte über die*Budgetkapitel „Finanzwesen" und „P e rs o na la n g e lege n h e it e n" abgejührt. Tabei ergriff Bürgermeister Se itz das Wort. Er stellte seinem Parieisreurd Breitner ein Wohlverhaltungszeugnis aus und sagte, daß es ungerecht sei, ihn als Sündenbock für a les hinzustellen. Sotonn besprach der Bürgermeister die Miete ns rage, die er als die Frage der stabilen Krone bezeichnet. Sollte die Valorisierung der Mieten Gesetz werden — es müßte ein Wunder geschehen, daß dies eintritt — so wäre dies gleichbedeutend mit dem Zusammenbruch der Wirtschaft und Währung. Sowohl Bund als auch Gemeinde und alle Prüatunternehmungen müß en die Gelchlter im Ausmaß der Zinserhöhung steigern, tvas beim Bund im Rahmen des Normalbudgets ausgeschlcssen ist. Tie Gemeinde wird auf dem vorgezeichneten Wege ihrer F nanzpolitik fertsahren. Die Rathausmajorität ist sich vollkommen bewußt, daß eine durchgreisenta mureneue Sozialisierung inmitten e.ner kapitalistischen Welt^ Am ng u n m ö g l r ch ist. Stadtrat K u n s ch a k kritisierte die Wohnunaspoliti-k der Cemeinta, die m't den 9000 Wohnungen, diWr Stelle der 25.000 versprochenen Wohnungen sertiggestellt wurden, außerstande ist, die Wohnungsnot zu lindern. Die private W'ohnbautätigkeit wird aber durch die Finanzpolitik Breitners unterbunden. In der darauffolgenden Spezialdebatte wurde zunächst das Kapitel „Finanzwesen" erörtert, das ebenfalls mit einem Referate des Stadtrates Breitner eingeleitet wurde. GemeintaratiN Kurzbauer (christlichsoz.) führte Klage über die hohe H a u s g e h i l f i n n e n st e u e t: Zum nächsten .Kapitel der Spezialdetatte, „Personalangelegenheiten", referierte Stadttat Speiser. Diese Budgelpost von 144 Millionen Schilling macht säst e i n D r r 1 t e l des ' Gesamterfordemisses aus. Es sprachen Stadtrat Kunschak und einige andere christlichsoz'ale Redner, worauf die Sitzung 'geschlossen wurde. Tie Abstimmungen über die einzelnen Pudgettapitel werden heute Vvrgenommrn. . BerlSnserun» der Aahlveriode der Meder' üfterr ichWen Laadt ge«. Der niederösterreichische Landtag beschloß gestern^ die Wahlperiode des Landtages, welche am 10. Mai '1926 endet, ans die Dauer der Wahlperiode des Nationalrätss zu erstrecken: Die Neuwahlen in den Landtag werden daher gleichzeitig mit den Nationalratswahlen, demnach spätestens im Herbst 1927 erfolgen. «? eine Neuauslage der Afföre vürller. .. . Eine Abordnung des Vereines der rechtskundigeni Berwattungsbeamten der Zentralämler hat beim BuMskänz'er Dr. Ramek vorgesprcchen und ihm mitgeteilt, daß'Abg. Dr-. Gürtler gelegentlich der Jubelfeier der Gräzer Händelskämmer gegen die Beamten der Zentralverwaltung g e-° h'L ssig e Angriffe gerichtet habe. Gleichzeitig' veröffentlichen diese Beamten einen an Tr. Gürtler von'ihnen-'äbaesendeten Brief, in welchem sie verlangen, daß es feine'Aw griffe als unberechtigt z u r ü ck z i e h e. . ' - toi owdnne Kaukhaur. Großzügigkeit ist Trumpf! Der großzügige Kaufmann muß auch in der...äußeren Allsinachmlg den modernen Geschäftsprinzipien folgen. Dies ist oer beste Beweis dafür, daß er auch in bezug aus die Qualität der Ware das Aeußerste zu bieten in der Lage-ist. Der-kauflustige Wiener geht durch die Geschäftsstraßen, um/ sich . zu überzeugen, wo es die besten Quellen für den praktischen Einkauf gibt. In der Taborstraße haben es die-Brüder Schiff mann schon seit langem verstanden, dje-AufmePkfamkeit oller zu erregen und festzuhalten. Für die begonnene Wintersaison hat dieses populäre Kaufhaus mit besonderen Sensationen aufgewartet. Interessiert bleibt chan vor -den Auslagefenstern stehen, von denen das eines ein herrliches Stück Schweizer Landschaft , mit einem die Tunnels durchfahrenden Eifenbahnzug, das zweite die Aussicht auf den berühmten Markusplah bietet. In den großen Glasregalen düs Hauseinganges kann man die reichste Auswahl von Müt'erwaren für normale Bekleidnngsgegenstände in allen Dariqnten bewundern. Und nun im Innern des Geschäftshauses selbst eine Feenpracht: Den Traum einer Dame, dies sich alles nur Erdenkliche als Geschenk wünscht, wobei selbstverständlich-alle diese Wünsche in Erfüllung gehen. Denn die Brüd.er Schiffmann haben in rchtiger Voraussicht für alles vorgesorat und es aibt kein Bedürfnis an Gegenständen des Dezember IWäb Pr. Plf9t Inhaltes, der Bekleidung und der Wohnungsetnrr^mng» das sie nicht in einwandfreier Weise befriedigen könnten. Billig, praktisch, gediegen, unter dieser Devise haben die Brüder Schiffmann bisher gearbeitet, und so ist es nur natürlich, daß das große Kaufhaus in der T a b o r st r a ß e 48 zum Zentrum der Kauflustigen im 2. Bezirke geworden ist. Aus llrer Flael. Jahressitzung der P. L. D. C. Jerusalem, 12. Dezember. Staben ist der sechste Band dein Jernsa.em die Ia' resversanl'inlung der Pa.oft ne Land Development Company in Anwesenheit von Vertretern des Jüdischen Na!«'ouo s'.-'nos und des Keren Ha>ssr>d, die dir Majorität der Wien besitzen, statt. Den Vorsitz hatte der Präsident des T-irekk reu rotes Prof. Otto Wa rvu rg inne. Tie Bc-r'amm-lung genehmigte die Bilanz für 1924 livwie den vom -Gsschästiführer T-r. I. T h o -n echtaeten Bericht. Tie Fra^e der Divideudenverte-ilung für die .Jähre 19*23 und 1924 wurde aus Bc-rsch'ag der Geschäftsführung bis zur nächsten Generalverfam-m-lung verschoben. Es wurde ferner beschlcsstn, daß dar ge^enwärtige Direktwewrat d'e.Geschäfte bis zur rächen Generalversamml'ung weiters,ichrt. Semit b'eibt Pnaessor Warb urg Präsident des Direkwrenrotes, I. L. Goldberg D'.zepräsidrm und Dr. I. Thon GeschiPls-snbre-r. Die Liürtversorpunq slür Haiia. Aus Haifa berichtet I. T. A.: Zwischen der Stadtverwaltung von Haifa und der Ruthenberg-CowPany wurde ein Abkommen betreffend die Versorgung der Stadt mit Licht getroffen. Rur zwei Mitglieder der Stadtverwaltung stimmten gegen das Abkommen. Hvtelbaugesellschaft in Gvez Israel. Aus Jerusalem wird uns berichtet: Eine Gesellschaft jüdischer Finanzmänner und Hotelbauunternehmer bereist gegenwärtig das Land, um die Frage des Mangels moderner Hotels, der sich besonders, in der Touristensaison fühlbar macht, und die Möglichkeit für eine großzügige Hotelbaubewegung zu studieren. In Jerusalem erwarb die Gesellschaft aus dem Bodenbesitz des griechischen Patriarcheneinen Baugrund vonmehreren lausend Quadrattlastern, auf dem ein flrofjeg, Hotel errichtet werden wird. Gegenwärtig werden in Haifa Tiberias und anderen wichtigen Punkten des Landes Verhand' lungen wegen Errichtung großer Hotels gepflogen. Jüdisches Tourist en-Inforinationsbuveau in Palrislina. Aus Jer.uia!l«M w'irö uns gaschriciben: Im Hm>Mck auß die tavorstchende Touriistenlfai«son ist das jüdische Jile.vvimdionsbureau reorganPevt worden. Zum Leiter wurde Herr Dr. Fvitz L ö w en st e i n, ber Sekreiär des 12. un«d 13. Zion'iistenkon>gessrs, ernannt. Die HauratanDoien dieses JchormdlionSbureaus sind, die jüdische TmnriftA in breitem Rnh-men zu fördern und zu unterstützen, den Konrakt mit den an der Förderung des Touristenverkchrs iiüeressteMn KöMrischrften mnerhnG mb außerhalb Pa.ästinos ausrecht zu echailien, T-onren' zufamanenzqftellen chw. Das Bureau wird j-etam unmiMklich zur BevsAlMnz stehen und gern jede gewünschte Anskamst ütber die Mögl-ichketi-' der Niederlassung in Pa'lästin-a geben. Drr sechste Ba«!> d«s Bcn-Brhuda-Lexikons, Jerusalem, 2. Dezember. Soeben ist der sechste Band des berühmten Lexikons (Verlag Langenscheidi, Berlin) des verstorbenen Elieser Ben Yehuda vollendet worden. Es ist der erste, der seit dem Tode des Verfassers und der Gründung des Trust herausgekommen ist.- Herr Professor S o b e r n* heim (Berlin) hatte die redaktionelle Ueberwachung für die Herausgabe des Bandes übernommen. Der Band ist dem verstorbenen Herrn Jakob Wert he im gewidmet, der Ben Nehuda bei seiner Arbeit sehr behilflich war und dessen Witwe auch weiter dem Trust ihre Hilfe angedeihen läßt. Die Gelehrten und Treuhänder, unter deren Leitung der sechste Band vollendet wurde, sind: Canon Dan b y, Pere Dhorme, Professor Hexzberg und David Aellin, ferner Frau Hemda Ben Yehuda, Professor Epstein von der Hebräischen Universität, Kolonel Kisch, E. M. M o h l, Harare Samuel und I. -Jacobs, der ehrenamtliche Sekretär W Trust. _ Sie jüdischen Gemeinden in der MM. Konstantinopel, 14. T>ezem>tar. (I. T. A.) Wie schon. mrtgeteUt, wurde ans einer von di.r Loge B'nai B'r-ith« e-mberuseren Versammiung jüdischer Gememdevertretier beschaffen, daß -die Tätigtet des R a h b 1 n a «t s -sich auf religiöse Ang-eleg-enh>e«i-te n zu 'te-schränkem halbe und «daß die Verwaltung der jüdischen Geimein-den einer-weltlich'ön^Orga«n«i«sation^ zu. Überantworten sei. D'ei'er Tage fand nun -im Hanse des QtarraibbiMtK eine -erglänzende Aussprache statt!, zu der von den 196 DelegÄ-vten als F.<ge wn Äsrke'hrshin>ta.m.issmblch 90 erschienen wavm. Der Oberra'bbiner eBärte, er w-oll-e sich der Trennung -d-er welt-lichen Vvn «tar re!-igiös>m Au-torita-t nicht witarsetzrn, da ei-ne solche Trennung «im Einkang mit der «tamoikrat.!sch'en Uanc-esialiiung des tWU schen Svaates steht. E'.n-e gii-eiche Erkarun-g gab d-er Präsident der Großboge Oriirnt B'uai B'rich, Herr -Fonef Niegv, ab u«nd s-chlüg vor, vor Durch!Ehrung der Reform sich ürm d'e Sanktion «der Regierung zu bemühen. Es -wurde svldann solg-ende Nes«.''luti-c-n aWen.-Wm-en: „Unter der N«c,twen«digk-eit, unsere G.emeinidi.'!o-r«ganis«ation den Ge, etzen des §a«ndes anzu,passen, beschließen die beim OcMalbbrnat rersammeüen Giemei-ntavertreter, von Regierüng die Bill.'gung des Bchch'usses nach Schaf'u.ng eines tan Lantasgefetzen angepaßten Ge-me investatuts mvM-len" 8195

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