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Wiener Morgenzeitung · 1925-12-18 · Heft 2451 (18.12.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2451 (18.12.1925)
Date
1925-12-18
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 2451 Wien, Freitag Wiener Moraen^eitunn Zar Wische ischiüsa!. Ler Borlm» $r. vlfrei ms.; blichen, hqtten nicht Die Empsinbung, biijj fic M-.'iEn,-dk>n-n man W'a fdfatt1 berichtet, Hai Rechisanwalt Dr. A.>red Klee, einer cec 'bedmte>>Mm zioLÄtischeu F.chrer Deutsch'-nds, am Dieus.ag abeds m Wier-er Konizerthaus a'S Cast D.s Z'tan'.stischen LainDt'8.ko-mi:ees gchprachrn. ss'nai?tch>.i'h gebenwir einen &iufytifl aus der bcdeuchamen poliiischeu Rede: Dr. Klee Dtga-nn seine Rebe Mt einer Erinnerung an eine MaMMer-fteicr vor 28 Jahren im Sofienjaal, bei der auch er Flegel heit hatte. Die Festrede -u halten. Der Zionismus steckte damals noch in seinen Anfängen und es war ein ungchouros Unieusangc-n, die Maill'abäer, die jödi. schen Frei'heitLhoven zu feiern. Dennoch tu't tama-.s Der Saal üitotfüüt, weil die Leute durch daS Unerhörte uM das diene a-ngeloüt wurden. Haute nach 28 Jahren zilhiit eine Makkabäer. Fe.er zu den Dei>i>st>verschM!ch.'elien. NDiicr gemachte sidann in chrenven Aorten der zionistischen Bavkümpser, die sich um Lheodor Herzl scharten, wie Kot cs ch, Oskar Marmörek, Lecip.-'ld Kahn nwv J-.ilMN Kreine netzki. Das eigentliche Freiheltsi est Der Juden tft Da$- Pessachist, ö'er es en^r.chl' nicht mchr so unserem Em',.sinden, wie das Ma!.lli.Mer'Frst, denn die Juden, die aus AfMien zcgc«, u> ren Sklaven, di« Die Freiheit wie», r eN.angleu. Wir sind' ein freies Volk und streben unser freiesLanD an. Dieser Ge» Danke war es. der schon vor 28 Jahren das in Bergessenhei-t geratene MMHLer-Fest Witter onMen lieh. Ti« MaKabäer sind das Vorbild des ph..sisch'n Mutes, den man den Juden miS-Unrecht so lange ailgcsywchen har Aber mich sce.ische Krast ist es. Die uns Dos S-iniMd der H-stmonäer ldhrt. Die seelische Kraft erwächst aus el»raS, was nicht unbedingt a'gelewkt werden muß, sondern niur in die richtigen Bahnen gelenkt zu werden kraucht. Ich Sei.He hier an die Assimilation. Sie soll D'.rin bcstchen, die Kulturgüter der anderen Völker in «nS aufzunehmrn, wobei aber die Eigemavl des jüdischen BoAes. seine i n n e ve Harmonie gewahrt werden muß. Cha jes hat dies trejlsenb mit Don Worten gokennzcichneit: „Das Finden des archimedischen Punktes für den Juden." Das ist -der ft'iMpi der Gemüter. Wir Missen uns die geistigen Guter der Umaveilt assMil-ieren, aber nich, in chr restlos aufgehen. Denselben Kaimps fthvten Die Diawabäer gegen den Hellenismus. A.S wir unseren ersten Füh-rer Theodor Herzl ms dom Döblinger Friethof zur letzten Ru'h« betteten, da mar es David Wolffsohn, der die Zügel, die aus dem Beden schielten, in die $ «n'b nahm. Seme . Ansga-be war es, das. große Erbe, das un8 Theodor HeH! hinterlassen hat, nicht zu verzetteln.. Er hat sie me.istevh.asi gelöst und daüür müssen wir ihm daMor sein. Ws er Ms. leinen Reisen durch Die ganze Welt nach Südafrika Vam, wurde er von einem englischen Politiker (Lord Milner. Di« Red.) aus das Herzlichste ompsa-ngen. D:mals sprach WriWohn die denkwürdigen Worte: „Nur unter britischer FlMe erscheint es heute noch möglich, daß der Führer des jüDrschen Bv'.kes und seiner Ideale eine solche gosl>reuntiichas-l>liche AlUsinahme findet, wi« ich sie heute hier genieße. Ich möchte den Tag erleben, wo das jüdische Volk in seiner Heimat die Gastfreundschaft Außenstehender erwidern w>nn, die ich heute hier empfange." Damit bin ich nun in der Gegenwart. HerzS träumte wie einst Moses, der jenseits des JordanS blieb und das Land der Vecheißung nur von den bergen Moa'bs sich. Wm^'chn <räiumte und heute ist eS WKNichkell geworden. Wir flehen am Anang einer meffianelschen Zeitrechmmg. Am Ansang jener Zeit, in Der eS heißt. Ldß Die Völker pilgern -rvevDen zu den hcbligen Bergen. Bülikerkönnen nicht pilgern, aber wir haben die Vertreter der Völker, die geistige Elite je-bc§ einzelnen Volkes bei der Eröffnung der hebrLischen Universität aus den SkopuSberg pilgern gchchen. Wir durften es erleben, daß .Das jüdische Volk mit GlüüdvL-nschen gesegnet wurde, auch von Böllern, die tis dahin für uns und unisere Arbeit alles Her Denn Sagen übrig hatten. Darin liegt ein Messianismus. Unser« Tr-cktirne gehen in EHildung. Wir wollen es begreifen in dieser feierlichen C-iunde, die der Romantik gewidmet sein bars und rmß. Denn Romantik ist e8 gewesen, als Juida Mak« kabäus Der gan.'/« Welt den JehdchaüLschvuh hinwarf und romantisch ist es gewesen, als L'herdor Herz! aus seine Fahne ischrieib: Dem jüdischen BaM seine Heimat. Hchn und Spott war es, womit man ihn bedacht. Heute, tot der- Nach.olger WoWchnS^ . Lhatm Welzmann, Aastgebn: der ganzen Welt sein kennt«, finden wir alle, daß ein Stück LNserer Träume i» Erfüllung geg0ngenlst. 42.000 Juden sind es gewesen, die unter der Führung Esras und NehemiaS aus ver babylonischen Gefangenschaft nach Palästina zurüükehrten. Aus ihnen ist ein lEillionen- Rolk geworden. 42.000 sind es ungefähr, die jetzt in einem Jahre in Die neue Heimat gchen. Ich wollte nur damit auszeigen, wie zering die numerische Kraft derer war, b"" " das große Werk tot Erhaltung unserer Volkes zuzuschrerben ‘ in Nicht alle zogen nach Palcistiita, einige blieben znrück und von ihnen steht in der Heiligen Schrift geschrieben: „D > e 8! e h e nden wurden b es ch ü tz t v o n d e n e n, d i e z u r ü ck b l i e b e n". Die Jugend war es, Die nach Ere; Israel zog. Die in Babylon nichts zu verlier.' n halte. Damais wie heute. Die Juden, d'e in der Diaspora bloitoy, stützen di« ziehenden Brüder. Die, die in Babylon zurückhelfen mußte, stützten, sondern daß es ihre Lache tvat. die sie einem jüngeren, tatkräftigeren und energischen Geschlcchte überließen. Die;iehet.den Brider stützen, he ßi »chl Millei) mir ihnen haben, sondern arbeiten für sich selbst Es gibt, heute noch Menschen, die glauben, das jiidM Schicksal sei für alle EwiM mit den Landern der Diaspora verbunden, in denen sie leben Der D> uck in R u ß. l a n d ist wohl etms le chter geworden, aber nur für die. die ihre l Weltanschauung der herrschenden Kasse unterzuorvn-'n wußten. In Polen sitzt auf der Anklagebank e:n junget Jude wegen en s Berlrecheitsan dem er so schuldig ist, w>e ich und Sie alle hier im Saale. Jeder von Ihnen könnte aus trc'n- A 'klaaebank sitzen und ein Urteil erwarten müssen wegen eines Mordversuches, den er am pol nischen Staa l8p räs'sent rn begang^en haben soll. Ich glaube nicht, daß das einem andren Volke pa'sieren könnte Auch nicht einem deun'chen Staatsa'iaehörig"n. Und ich glänbe n'cht, daß es die Swülsanwaltlcha't wagen wüwe, in einem anderen Falle sich den Beweisen geanmbel, we.che ffir die Attertäter'chch Olschm-ki- ' sprechen, so vollkommen passiv zu verhalten. Der S'aatsanwalt ist bekanntlich von den Wei'Uitg-en der Regelung und des Jmt'zmin'steriums abh'ingig. Glauben Sie nicht auch, daß Die P.'in'che Negierung, wenn nicht der Jude Steiger, sondern ein Angehöriger einer anderen Nation auf der Anklagebank säße, dem Staatsanwalt nicht schon löngst^ di? entsprechenden Weisungen gegeben hätte? Ich kann es nicht glauben. Ich kenne den Fall bis ins kleinste Detail. Ich habe gesehen, m i t w e l ch e r dankenswerten Gründlichkeit di« preußische Regierung z» seiner Klärung beigetragen hat. Die Untersuchuirg rührte in Berlin einer der tüchtigsten Kriminalbeamten, ein h.rvorragender Fachmann aus dem Gebiete des Sprengwesens. Ich habe die Protokolle gelesen und bin zur Ueber- Zeugung gekommen, daß nur O l s ch a n s k i der Täter sei. Es kann gar nicht anders möglich sein. Das ukrainische Volk weiß es und trotzdem läßt man diesen unglücklichen Menschen am eer Anklagebank und man riskiert, daß in den allernächsten Stunden Gel'chworne voll von nationaler und ontrjüdischer Ueberzeugung den Mem'chen Urteilen! Ich weiß nicht, ob es dazu kommen wird. Ein Standgericht hat sch^n getagt. Damals gmg ein Gerücht um, ich kann es aus seine Wahrheit nicht überprüfen, mr S'emer soll schm der Sarg brreirgestelll gewesen sem und die Justifizierung s a b t e i l u n g war W"ti *yr St'lle. Möglich, daß es üoerrriebeu war. Aber, wenn man es aus die damalige Geistes einrichtung emstellt, so stimmt es. TaS Schlck'al Ste'gers hing an einem Faden. Wenn sich nicht ein militärischer 9T«fowr.. gem^dey hätte, der dagegen Bedenken geäußert hätte, Steiger vor das Standgericht zu stellen, so läge er heute sch"n im Grabe. Heute würden wir vielleicht eine hö'l'che Entschn'digung bekommen, , vielleicht auch diese n'cht einmal. Ich glaube nicht, daß dies möglich wäre, wenn es sich nicht »m einen Juden handeln würde. Teshaib dark man niemals glauben, daß das Schicksal der Juden ln irgend einem Lande sicher ist. Und nun von einer Tragödie zu einer „Komödie". Graf K l e b e l s b e r g, der in Genf den Numerus clausus verteidigte, ist nach Ungarn znrückgereist. Der Numerus ciausus ist etwas Teuflisches, eine der gemeinsten Aktionen gegen die Inden, die deshalb so schlimm und furchtbar ist, weil das jüdische Volk ein Volk des Buches und des Geistes ist und man tzs seiner geistigen Fübrer beratlbt, wenn man ihm die Möglichkeit einer höheren Bildung nimmt. Man will: es so geradezu in diabolischer Weise zu einem Pariavolke Herabdrücken. Der Völkerbund hat die Antwort gegeben. Meiner Ansicht nach wäre eine viel schroffere am Platz gewesen. Abert die Diplomaten haben, wenn auch nicht schroff, so doch deutlich gesprochen. Sie haben gesagt, der Numerus clausus ist verfassungswidrig, wir erwarten von euch, daß ihr ihn bald abschafst. Man hat Ungarn eine: Art Rücktrittsmoglichkeit gegeben. .Wird Ungarn die Sache bereinigen? Ich glaube nicht. Es werden sich irgend welche B^rwaltungskniffe finden lasten und die Sache wird beim alten bleiben. Die ungarische Judenheit hat sich so sicher gefüllt, wie in keinem Lande der Welt. Die ungarischen Inden haben geglaubt, daß sie auf Gedeih und Verderb mit jedem einzelnen aus diesem Lande verknüpft sind Wir mußten es heute noch erleben, daß die leitendett jüdischen Männer es sich verbeten haben, daß man von außenstehender jüdischer Seite gegen den Numerus clausus auftritt. weil dies ihre Angelegenheit sei. die sie mit ihrer Regierung ausmächen wollen. Die Führer dieser ungarischen. Juden sind bis zu einer solchen Art von Kastrat ent um herabgesunken, daß sie Reden hielten, in denen sie gerne auf ihre b ü r g e r l ich e n Rechte verzichteten, wenn die Integrität des ungarischen Vaterlandes ' gewahrt bliebe. Wir können diese Psychologie heute nicht mehr verstehen. Sie weht uns wie Moderluft aus längst vergangenen Zeiten an. Ein Jude soll auf seine Menschenrechte verzichten und ein verantwortlicher - Politiker soll dies aussprechen! Es gibt eine Art von Liebedienerei, die wir nicht mehr begreifen, es mittet uns an, alswenn man in einer fremden Sprache zu uns sprechen wst r d e. Ungefähr so, wie wenn sich jemand altchochdeutschev Worte bedienen würde. Morituri nos salutant! Solche Menschen müssen mit ibren Anschanungen stechen, ehe ein neues Geschlecht heranblühen kann, ein Geschlecht Völler Ehre und Liebe mit modernem Empfinden (Beifall). 18. Dezember 1026 £e:t« 5 11 Dr. OEIKER’S bewährte Rezepte Punsch- Strudel. n .10 'fc? fl um p Butirr l El und 'In t do er, 10 dk Zucket, R m 2 tronen« od i Oiai'jjensch.1 entiaumi en li n, 2« dkg ge och e, ka! r, geschälte, e- .ilebetle Karo en. HOdkp Mehl* I Puck* eiten Dr. Ot ker» Bäckputotr Hu r,i« tilgen, den - am Btett kti ,en. tu dti cti* ir tz en. su wa Ken au rin Ba kb ich "'eben, die M ’te der I.Snge n«clt m t Paii'ChfÜiie bes'reic en t ie Te xr nder z sanimettleg-'ti. de Rand oben und inten 2Udrtr ken den rudel m 1 CD jeelst. be:iMilien, mit lech‘<n Te.g. ' rei en »eraie en und lic ' bi cken — '* u o sc n ftl 11 e: ,;e M dkg teilehei e Wf - und Haseln sse I P. ck* en Ör. Oal/rer'* VantWiutud-er, /ul er nach Be eben, vo ■ e ne, Orange und ein r ha hen Z i» Sa« und?ci e, Rum, I Dotier, gut verrührt, ver enden. i i WePeie Rerepte eratl« und franko von der abrfk Dr. A» Oetktr, Ba i n b. W en. Tie KultuSgemeiude in Wien hat sich ein Ruhmesblatt erworben, an jenem Tage, an dem sie es abgelehnt hat, den Feiev lichkeiten der Budapester Knltusgemeinde beizuwohnen (Beifall), ahnend die Dinge, die kommen würden, um nicht Ohrenzeuge zu werden dieser Reden, die man dort hören mußte. Max N o r d a n hat.einmal von j ü d i sch e n He hot e n .gesprochen. Wir wollen Spartiaten sein und nichts vom Helotentum wissen. Unser Stolz verbietet es uns, irgendwo zu den Heloten zu zählen. Es^ gibt noch immer Juden, die das Pessachfest als Fest der Freiheit feiern, weil sie sklavisch denken. Man soll das in Budapest richtig verstehen. Dort muß man noch das Pessachfest feiern. Wir zünden di« Chanukalichter an- Tie Sicherheit in dem Lande, in dem wir leben, ist für uns nie gewährleistet. Ich Denke an die Juden in Posen, d'e mit dem Lande für ewig verwurzelt zu sein schienen. Plötzlich klppfte es an ihre Türe und sie gingen aus die Wanderung. Judenschicksal. , Für uns ist die Sicherheit nicht allem das EnLscheidende, wir.suchen nicht nur eine Heimat für unteren Körper^ sondern auch fü-r uni-eve Seele. Man muß in Patlästina gelobt halben •cD« auch nur dort geweisen sein, unt nachomysttchmzu können, wie dir jüdische Seele dort auslebt. ' " Weckt wir'diese Heimat suchen, so tum wir dies gewiß -nicht nur für iuns allein.^ Wir sind keine Egoiisten. Wir halben 6?-s,. was man uns. bot, reichlich "u-nd überreichlich Kuvückgsz-chlt. JÜW't feierte man Den G-churtstag Des berulhmtten M'DenrMmaiorS Damaschke und Lloyd Geor-ge veMndet leine Ideen zur Besreiuuig Des Bcdeins. Mr schreien es mch' <1; alle Wett hinaus. Daß dies uraltes mosaisch's Kulturgut ist. Und wenn man vom Bol kerb und vtt einer SchSrislunig Wi>.tson.s spricht, so tonnen wir satzen, daß auch Der' Böllkerwiiv un/ser Km in pgA ist. Nie ha^en wir für uns allein Werte yoschMN, sondern Halten s« bereitwillig der Hangen Welt M BevsÜMNig gestellt. Wenn wir weiter so produktiv schaden wollen so müssen wir wieder in mchr Heumauiland zurück. Auch in der Diaspora ha-beu wir groß« Geister heworgcrtzracht, sie sichen aber nur vereinzelt da. W-'nn ich'Namen nennen soll, ft wären etwa Spinoza, Kars Mv-rx und in Der jünMen Zeit Albert Einstein zu nennen. Das ist Kr Mg Jahre jüdische Geschichte zu wenig.. HerG har von der Mencrah gesagt, Daß es keine schönere Aul'gade gibt ails Diener em Li che zu sein. Jeder von uns soll Diener am Liche sein und jeder soll Minja-uim schassen von Pente-n, Die gewillt sind, für. Palästüua auch in Der Diaspora zu ar'l'eile.n. Wir wollen keinen Chauvinisntus und keinen Imperial!iSmus. Wir wollen mrr unser Bol.k erhalten, niemandom M Leide, uns sEst zu Lk'ce, weil Die Euhaftung utchrei BE es die erste Voraussetzung dazu ist, daß wir wieder Groß-u schaden. Wir brauchen eine Stärkung der Diaspow und ich höre mmer den EilMMd, Daß Palästina Durchdi-' internationalen Bindungen m seiner Entwickiung gehindert sein wird. Ich'sche in dichen internationale« Bindungen keine große Gsfthr, denn a u ch D i e katholische Kirche ist seiiche emgegangen und Das große Ungöück des Wellilkrie-ges wäre nicht he-remgeibvochen, wenn die internalen Bi-Mungön des Sozialismus stärker gewesen ' wären. Der deutsche Außenminister Sirciemann har' netttich erklärt, daß neun Millionen Deulsche als nationale Minderheiten im AuS.anDe leiben. Sie nehmen für sich den Schutz der Minoritäten in Ani?pruch. Polkiker aus Der Umgebu-ng. W'chMs haben erölärt, daß es ein Verdienst Der Juden sei, daß das Minoritäteichroblem in seiner ganzen Tiese Msgerallt wurde. Wir wußten, daß wir übrvill nativnvle und religiöse Minderheiten sind und haben ans -Die Regelung dieser Fragen grdrängt. Und so sind auch die natiElen Mindecheiten der -anderen Völker uns zu Dank denp-siichet, wen« sie dieseliben Schutztostimmnngen genieße«. Redner befaßte sich dann mir der Frag« des Ost- und DestjudentumS. Er lchnäe Diese-Teilung a-b mit dm Hinweis, daß es nur ein Mlssches Vollit gelbe und schließt^

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