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Wiener Morgenzeitung · 1925-12-13 · Heft 2446 (13.12.1925) · p. Seite 12

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2446 (13.12.1925)
Date
1925-12-13
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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13. Dezember 1925 Seite IS Wien, Sonnküv Wiener Morgenzeitun^ Bcru M fchen, bei den Arbsitern beschaulich, aiu*> (H-e'benö uttfr 'interessiert — Langer M verweiilen und auch in Jerusalem — Xajft not lacht — Amst- und reWonsge,schichtliche R«es!lexioueu AU NibSN... ' - Mr pilMrn 'aber nicht «iamnor wieder zurück nach Jernsalom. Kr uns ist .das Land - als Ganzes «in Erlebnis, ein Wert, ' Mem Gatt, für To-nvisten «gibt'- es ja Schenswürdig-' reiten «genug; und die-'Mm -'plawmschen. PalMnäsreünde ° werden <m den -rusgezsichneten ROrchuktionen ihre iFreude^ haben; cm dern hatten, vollen Schwan,; und kantigem, nüantierienGrau und ischMNbernde.n Weiß. Auch an den schönen, farbigen Tafeln,, von. denen aber nranche mchr «garteulaulbiisch Äs'-wirÄichMslveu sind... / - Nur.ischöne Bilder sind aber ßür Uns nocl) nicht alles. Wir wollen Linie, Sinn, Bilder, die vom Leiben erzählen, das', schon 'da ist. und das «in die ZMmft- Mrt. lt. „Der schwarze Tod". (Eine Chronik'der Pest.) Horausgogeben von I. Nchl. («Verlag Kielperchener.) Es ist, wie wenn eine «ungeheure Wolke bersten und ihren schwefelsrnbenen Regen über die Erde ergießen wollte, die'sich unter solchem Fluche windet und. stöhnt. Es ist so,' daß einem die Wett, dieser sonst so unvorstellbare und nnsatzrave Begriff leid gu dm «beginnt, wie ein Mensch, der Unrgcheuerliches zu ertr-agen Hai. Alle Höllen.sind auisgerissen, alle MgWnde ausgetan. Ein Wort Mäht sich , aus, das für uns längst seiin-e Wirkung verloren hat und.nun, durch magische. Gewalt öyschworen, wie eine TntMftätze hemiedergrinst^ das Wort,'das unsere Vorfahren zum . Zittern brachte, das ihr Leiben zerriß, das sie zu Feiglingen, zu Verbrechern, zu Wchn«sinniigen machte — das Wort: Di e Pest. - Wie eine belanglose, .tückische Aächnmrg kommt zum ersten Male die Krankheit m einer kleinen Hafenstadt - aus, von einer GÄeere, die aus Indien, kam, eingeschleppt. Zwei Tote, ein Stechender, mit sonderbaren Anzeichen, seltsamen Geschwülsten, wie man sie bisher nicht sah. .Und in dieser - warmen Sommernacht, m der die Ergrabenen Toten aus dem verlassenen ^SchHe faulen, hebt. sich die böse Wolke vou ihren Leibern aus^ nnd zieht «gegen die Stadt. Schwillt an, wird groß and.mächtig und legt sich -wie der Zorn Gottes über die ganze Landschaft, eilt, über' Meere, von keinem Sturm zerteilt, von. keiner. Kälte gerrissen. Wo dieser ' Fluch austaucht, verwandelt er das Leben, verwandelt er selbst die Landschaft. Dörfer sterben aus, Städte werden verlassen, verfallen und verschwinden turnt Erdboden. Ein Freund meidet den anderen, Eltern flicheu vor den Kindern, Liebende vom Geliebten; einzig die'Tiere 'MUben .gehorsam und treu. ' ' In den halb verwaisten Städten, in Egestorbeneu Häuisern setzen sich Verbrechen, die grauenhaftesttn Laster fest. Was heute gilt, gilt morgen nicht mehr und so beginnt ein Verschleudern von 'Gütern, ein Verschleudern von Kräften. Die Lebenslustbrennt m traurigen Fackeln auf, deren ' fressendes Feuer das Grauen nur. noch schauerlicher beleuchtet. Diese DoEmnente des Entsetzens und des Grauens §n sammeln, war'sicherlich.ein verdienstvolles WeÄ. Tenn das' Bild, das wir biHer von. der.Gottesgeißel, der lfurchtbachen Verheerung, hatten, .die viel gründlicher als alle-Kriege der Weltgeschichte /würgte und. zerstörte,. war ein völlig imzureichendes. So.Eer reiht sich Stein an Stein Zn einem Mosaik, das uns.noch heute vor (taten zu lahmen und mit einem Schlage, die 'Legende zu zerstören vermag, die die Me Zeit in. freundlicher'Unkenntnis noch'immer die gute nennt. ‘__ E. I. I. Anker Larfen: „Der Stein der Weisen." Drethlein u. Co.); Die Landschaft dieses Buches ist wie ein, weiter, grüner Plan ausgespannt, auif dem seltsame Menschen wandeln. Unh über dieser sanften Landschaft üvWt sich ein uneMicher Himmel, der tiefer' und '«reiner ist, als das Firmament anderer Bücher. - So erzählen,, so besinnlich, so Kar, so nchig, kann .nur ein nordischer Dichter. .Und nur ein.nordischer Dichter vermag diese wunderlichen, . schaue blichen. «und . abseitigen Schicksale Mer Helden zu einer Harmonie Zchwmmentönen zu lassen,, in der. nur BersöhMchVeil ist. ' Viel Schrecken, viel Finsteres. und Groteskes ist in «diesem'Buche. Begeht Hol'ger, der sanIflängtge'Hol'gec, nicht einen schauerlichen MoÄ>, verfiittt Jens Dale, an dem Wir längst hingen .und dessen'.Schicksal wie-ucher eigenes war,'versinkt - Jens .nicht im Meer, ohne daß' Wsere Liebe ihn retten könnte? ' . ' . . Und bronnM. nicht böse. Flammen^ verbotener Le'idenschaistvn, die - ChbbaMt, Eheglück und junges Leben Zu zrrstövM drohen? Aber kaum sind Schmerz und Grauen da, in dmüleri/ Zerrissenen Bäsftn heulend, Ikommt -die Oberstimme, diese reine,., «göttliche,'aus dem Firmament herabgestüvzt, reißt die . Melodie an sich und die Zornigen Bässe ertrinken in Klachsit, WöhÄaut und Sanftmut. Ein lMgioses Buch? Ich weiß «es nicht. Mer Gott ist in chm — das iveiß ich. Er spricht Ms einem Dichter, der durch die WoKen sicht, die unseren. Weg noch finster «und' ziellos erscheinen lassen. E. I. . Bereise, Bortriige und Versammlungen. I ü d i f ck - a t a d e m i s ch e r I u r i st e n v. e.r e i L.Bkz.; Tabor straße 1-3. Mittwoche 7 Mr abends Vortrag: „Die aktuell«» Probleme - der itid «scheu Studentenbewegung" Refeienten : M. G e l b e r (Präses des H. A.) und L. Steinig (Sekretär des Weltveiba «desLese-undRedeha'le j ü d t s.ch e r Hoch s ch ü l e r, 9. Be«., Türk-nstraße9,3 Stiege. Heule. 8 Ubr abends, im Lokale, 8. Bennovlatz 1, Chanukaseier. —F r a u e n g r u p v e d e r Z I o n i st i s ch e n-BezirkSf eftion Landstraße. H Ute. 10Uhr vlnmittags, im Sektionsbeim, 3. Bez., Löwenoasse 36 (CaöLovrana) Ktnder- Ctianukafeier — O r gan tsmt.ion zionistischer F r a u e n O est e r r e i ch S. Das Seminar über: „Idee und Geschichte des Zionismus" (Dr. Martha Hoffman«) findet morgen Momaa in den Klublokatttäten der Hakoau, 1. Bez.. Wivvlinaerstraße 24, statt. — Wiener 9 uristisckeGesellk ch a it. Mittwoch den 16. d.. llJ Uh« abends, im Hö saal 33 der Wiener Universität. Vollversammlung. Gegenstand - Wechselrede über die VerwaltungSretorm in Oestemich. — Talmud- Thora, 3. Bez.. E-dberallraße 15 Heu e. vräzife V*5 Uhr. Chanukaseier Festprediqt r Rabbiner Dr. Temvler. —Verein A l l g e m e t n e Ä ä h e p s l i ch t. Dienstag, 7 Uhr abends, im Saale der Bereit chaft, 1. Bez. Annagasse 18, Bortrag Sieqftied P i r k e r r „Urber allgemeine Nä rvsitcht und Tag.Svolitik." - Verein derStraßnttzerin Wien. Heute, 4 Uhr nachmittags im Souterrainlokale des CafL Arlo«, 1. Bez., Rotaaffe. Akademie (Leitung Herr Stegmund Spitzer) mit anschließender Kinderbeschentng und Tanz. Die Chanukaseier des jüdischen Eliernvereines in' Währing findet heute um halb 5 Uhr nachmittags in den Saallokalitäten „zum wilden Mann", 18. Be^., Währingerstraße 85, statt. Programm: Lebende Menorah, Lichtemunden, Festrede. Gesang und Tanzdarbietungen, Orchester, Juxbasar, Büffet. Gäste herzlichst willkommert. Jüdisch-akademischer Philosophenverein. Im Rahmen der Sprachkurse finden auch folgende Kurse für hebräische Sprache statt: a) Ein Kurs für Anfänger, b) für Vorgeschrittene mit Konversation. Die Kurse leitet Herr Schloime Auerbach. Anmeldung täglich von 1 bis 2 Uhr. Ehanukaakadcmie der Schüler des jüdischen Realgymnasiums. Am 17. d., 6 Uhr abends, veranstalten die Schüler des jüdischen Realgymnasiums im Theatersaal des Hotel Post eine große, öffentlich zugängliche Chänukaakademie zugunsten chrer Schule. Zur Aufführuna gelangt nach dem Licht amünden unter anderem ein hebräisches Toeaterstück nach Scholem Alejchim (bearbeitet von Professor Jona Gelernter) und ein Festspiel von Dr. Maria Hofmann, dazu musikalijche Darbietungen und hebräische Lieder, alles von Schülern oer 'Anstalt ausgeführt. Es ist das erste Mal, daß sich die Schülerschaft dazu vereinigt, um ihr Bestes der gesamten Oesfentlrchkett zu bieten, zu dem Zwecke, ihrer Anstalt ein möglichst namhaftes Reinerträc)nis zuzuwenden. Die Schülerschaft wendet sich an die gesamte ztonistische Oefsentlichkeit, ihr dabei nach Kräfien behilflich zu sein. Karten zum Preise von 2 S. in der Btlchhandluug Löwit, 1. Bez., Rotcniurmstraße; Bücherstube Rath u. Präger, 2. Be;., Taborftraße 20a, und Buchhandlung Hermaitn Tuchner, 2. Bez., Laborstraße 52. Gerichtrsaal. Ser zweite WNlersdorker Proreb. V-ckannÄiich wurde vor einigen Monatett der Wöllersdorftr Strafprozeß bchuss Cvstat-tmt,g neuer Gutachten von SachverstäMgen vertagt. Der ganze Mt ist an den Unte-rsuchulvgsrichter Oberlandesgerichtsvat Dr. Vieilhof zurückgelLttet worden. In der OchfenÄichkM war damäls das Gericht verbreitet, daß der Prozeß üibochaupt nicht mehr stattfinden werde. Diese Annahme war unrichtig. Gestern langten die neuen mnfanMeichen Gutacht«en des Sachverständögen Hofrat Dr. Ste-rn von der'BmMckmmrission und des BuchsachverstäMgsn Professor Sedlak im Straflmtdesgevich't ein. Der Wöllersdorser Prozeß mit den Angeklagten N enhöfer, S«k1a«rtz, Nearmann und Püttner wird rm Februar nächsten Jahves unter dem Vorsitz des Vtzepräsidenteit Hoftat Dr. Schneeweiß pattfinden. Ikrs Schlüssel I sind gefunden ■ senden Sie uns daher sofort M. Z. K'a ne .. VMcMiimli'iiii Hßll? approbier! v. d. Po'.izcu. V/ien Adresse. VIII. Beziik, Zeltgasse Br. U Ausschneiden! Telephon 25-122 Der Anschlag gegen de» Wiener Sowjetgesandten. Di«e Stnatsanwältschaft fat nach Maus der Erhsbungen gkgdn die bret vüssischen WeiHgaMst-en J«epMn Scheiischonko, chemaliger vuUcher OUis'm, Peter Pichno, ohsmaliger Wran>M!bSo!Idat. und' Theodor Boradin. ehemaliger -ruUcher Oberstleutnant, die gegen Gesandten B er sine ein Attentat geplant halben, die Wk>l>age wegen versuchten und bestellten Mordes ochüben. Die Verhaitdl-img firtdei -im Jänner vor dem Schwurgericht sbttt. Drei Jahre Gefängnis wegen Bermchlässignug der pflichtgemäßen Obsorge. Aus Budapest, 12. Id., meldet Tvl.-Komp.: Bor «einem > J-cchre fmtd in der Knopf- und KanMsaibrÄ «des KachMMMs Moritz Meller «in , der Schwaigbervgasse eine Isurchtbave ZeMoideMlloision statt, bei der 16 Arbeiter «und Arbeiterinnen ihr Leben verloren. Die StaaisaMvalilschast erhob gegen Direktor Meller die.Anklage wegen isechzchnfachen Mordes, beMt.gen dmch Austernchtlaisisnnig d«er Pflicht.Aemäßen Obs«or«gtz. Das Slrchgericht vechandette hmte diesen Prozeß und v e r- Arteilte MeM zu drei Jahren Gefängnis und ckg Millionen Kronen Geldstrafe Nr. mß Bolkswitt. ler Stand der deutschen Rechissprechun« zur Frasr der mckgüngiamochnng vo» ftnutfr flßrtöJott vertrugen aus der Snflatlonsreit. ' Bon Rechtsauivalt Dr. Alfred Klee, Berlin. Wir habet! vor einigen Arouaten über die Beivegung im Rechtsloben des Deutschen Reiches berichtet, welche das Ziel hatte, möglichst viele in der JnflationszUt ge-. tätigte Grundstückverkaufsgeschäste zugunsten der früheren Eigenttimer der in Deutschland gelegenen Grundstücke vückgängig zu machen. Die Beunruhigung, die seinerzeit zahlreiche Käufer der deutschen Grundstücke er-' griffen hatte, hat sich zum großen Teil als berechtigt erwiesen. Die Bewegung ist nicht zum Stillstand gekommen, und eine außergewöhnliche große Anzahl von Pwzeffeu schwebt zurzeit bei den deutschen Gerichten, eine noch größere Anzahl steht bevor, in denen die früheren Eigentümer von Grundstücken gegen die ErwevbN' die Rückcrlgngnng ihres ehemaligen Eigentums evstreben. Die Presse richten sich zu einem großen Teil gegen Nichtreichsdeutsche, unter beiten sich besonders viele Angehörige der Nachsolge«staaten des alten Oesterreich befinden, welche zur . Zeit des Tiefstandes der deutschen Valuta Gelder auf dem seinerzeit verhLlintsmätz'g außerordentlich billigen: deutschen Grundstiicksmarlt angelegt haben. Wahrend wir in unserem ersten Bericht über diese Vorgänge nur von dem Versuch sprechen konnten, gewisse Rechtsgrund'ätze und Gedanken auf die zugrunde -liegenden Tatbestände anzuwenden, haben sich inzwischen eine Reihe von Grundsätzett bereits dnrchgesetzt. Es ist auch eiu preußisches Gesetz veröffentlicht worden, das Jnslationsgrundstücksverkäufe zum Gegenstand hat, so daß bereits jetzt von einer gewissen Einheitlichkeit in der Stellungnahme der deutschen Gerichte zu den in Betracht tkommendeu Fragen gesprochen werden kann. Freilich trifft dies noch keinesfalls auf alle solche Fragen zu, für viele fchlk noch die höchstrichterliche Entscheidung, und zahlreiche versch'edene Gerichte weichen, noch in ihren Entscheidungen voneinander ab. Trotzdem scheint sich einigerinaßcu einheitlich eine Praxis im Sinne der folgenden Ausführungen zu entwickeln. Drei Gesichtspunkte find es, unter denen in der Regel das GrundstückverikaufsghsckM ängefochten und serue Rückgängigmachung erstrebt wird. Der einfachste ttitb fast auf alle Tatbestände zutreffende ist die Behauptung des Klägers, er habe das Grundstück z w einem Preise verkauft, der zu dem wirklichen Wert des Grundstücks in keinerlei Verhältnis stehe, der dem Käufer ohne nennenswerte Gegenleistung sein, des Verkäufers,' Vermögen in die Hand gespielt habe. Ein.solcher Vertrag sei. als wider die guten Sitten verftostend anzusehen und nichtig. Es sind nur einige wenige Entscheidungen bekannt-geworden, namentlich aus der Provinz, die, diesem Ssand- Punkt Rechnung tragend, im Sinne einer solchen Klage ergangen sind. Die herrschende Meinung wendet sich mit erfreulicher Energie gegen eine, derartige Rechtsausfassnng. und soviel bisher zu übersehen ist. wird der Standpunkt von keinem Gericht höherer -Instanz geteilt. , Es ist auch nicht zu erwarten, daß auf Grund eines der-, artigen Vertrages heute noch eine Entscheidung im ordentlichen oder im schleunigen Verfahren zugunsten des ehemaligen Verkäufers ergehen könnte. ' . -. Ein anderer Gesichtspunkt,, unter dem die Unwirklkeit von Grundsckckskausverträgen vielfach geltend ge« cht wird, ist das inzwischen in Kraft-ge« eiene Reichsaufwertungsgesetz vom lli IW. Di?Grundsätze dieses Gesetzes dürften inschm überall bekannt'geworden sein, so 'daß es sich brigt, darauf hier ''aüssLhrlich 'eirtzvg'ehen. Seine sentlichste Bestimmung für den Grundstücksmarkt ist Aufwertung von Hypotheken und Gründschulden auf Prozent ihres Goldmarkwertes und die Aufwertung den Hypotheken zugrunde liegenden pevsönlichm rderungen. unter Umständen in einer' noch größere^ ter Umständen auch in einer geringeren^' .M«. D«feS flvertnngsgesetz 'hat in vielen Fällen die Konsequenz, - die ehemaligen Eigentümer von Grundstücken-als :sönliche Schuldner einer aufzuwertenden Forderung Anspruch genommen werden, und zwar in etner <fe, di« den Erlös, den sie für das Grnndstnck « Gold, wk ungerechnet erhaltenhaben, häufig, um etn Blelhes übersteigt. Die VeckLufer. machen die UnMigmt fer Tatsache für sich geltend. Sie behaupten, die Gesetzmg ha«'be eine absolut neue Rechts-und Sachlage geder Grundstückverkaufsvertrag sei unter ^ganz Voraussetzungen gesch'lossen, die nachträglich seien, sie seien in der Lage 'und berechtigt, Gründstückskarrfvertrag unter diesen Umständen en Irrtums auzufechten. . Diesem Gesichtspunkt haben eine Reihe von Entdungen auch zweitinstanzlicher Gerichte. Rechnung agen. Eine-einheitliche Judikatur hat sich jedoch keinetz gebildet, vielmehr' gibt es eine' ganze Reihe von scheidungen, die die Möglichkeit , der Anfechtung en Irrtums ausdrücklich verneinen. Es scheint, als >, t-

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