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Wiener Morgenzeitung · 1925-12-11 · Heft 2444 (11.12.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2444 (11.12.1925)
Date
1925-12-11
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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9Ml Men,. Gettos ka-N'gen ZeitMrm sinan -rn Fingern rfttier Hand zn zählen. Cr 'hatgesiegt und ist geschlagen worden, aber er bb'eib jeden Moment ein Kämpfet. Jetzt steht er an der Spitze, aber — Gott verzeih mir foi«: Sünde — ich mißgönne Ühw den Triumph nicht. Ich liebe die Kanzler. Ohre gebietet, daß ich Bcgchubow hart bedränge M daß üch gegen die üibrigen meinen Pffatz verteidige. Capablanea hat die Partie mit Jljin-Genswski svrtgeivorsen, und d.e'er Puickt fehlt ibm turn bitter. Sein Fehier war, daß er lange Jahre hindurch der Gewißheit gefolgt -ist: er sah k'ar, wo ft'ne Gegner im Nebel tappten: wczu hatte er La das Abenteuer suchen sollen? — Aber das Talent, sich i.m Ungowissen zurechtzuiappon, muß nran üben, sonst wird es geschwächt. Ursriinglich ist er Kämpfer.. und er ist erst 37 Jahre alt. Niemand kann wissen, was er erreichen wind. Ms Logiker gi'ibt es nicht seinesgleichen. T o r re: Erst emundMmMährig. hoch begabt. Meiß, Logik. Phantasie hat er. Ob er auch-ein Äampser sei, kann erst d> Zukuni't lehren. Ein so junger Mann hat seinen Charakter, welcher sich ja erst im Sturm der Zeit bildet, noch zu gestalten. R o m a n o w s l i: Mut hat er genug fiir dve-i, aber mit seiner kampserischen Logik hapert es ein wenig. Gin schr 'sympathischer Mensch, von starkem -Talent, -der aus de Bühne des internationalen Schachspiels getreten ist, um sie nicht wieder zu verlassen. . „«nffwn." Die Wiener Leitung des Jüdischen Nationalfonds gibt unter dem Titel „Aufbau" eine neue jüdische illustrierte Zeitschrift heraus, di? in freier Folge erscheinen soll und deren erste Nummer soeben zur Ausgabe gelang!. Sie ist dem Malkabäerfest gewidmet, entbält u. a. einen instruktiven Bericht über die Arbeit des Jüdischen Nationalfonds in Erez Israel» eine Betrachtung „Wie werden wir Makkabäer?" von David Roth« b l u m, einen „Brief eines städtischen Arbeiters an seinen Freund im Einet" von Ben Elul, sorgfältig gewählte Kernworte Theo» Wlener Moegenzelittnü " dor H e r z l s und eilte ganze Zahl wunderschöner Lichtbilder, die jüdische Arbeit auf, jüdischer Scholle zeigen. Die Publikation wird weiteste Verbreitung finden und hoffentlich die Leser zu eisriger Mitarbeit an dem heiligen Werke des Jüdischen Nationalfonds auregen, der jn der nächsten Zeit sehr bebrütende Summen für die Erweiterung des nationalen Bodenbesitzes in Erez Israel benötigt.. Mischlin in Be'grad. Belgrad. st.Dezember. Gestern voMittags ist hierher Direktor des Keren Kajemeth, Herr U s s i s ch k i n, eingetrossen. Er wurde im Bahnhof von Abordnungen aller jüdischen Vereine feierlich empfangen. Nachmittags fand in der großen neuen Synagoge eine Feftverfammlung statt, wo der Oberrabbiner von Jugoslawien Dr. Alkalay den Gast begrüßte. Herr Ussischkin sprach darauf über' den Aufbau Palästinas und forderte die Judenschast aus, diesen Aufbau zu fördern. Die überfüllte Synagoge lauschte ergriffen den geistvollen Ausführungen Wschkins. GS folgte ein Toempsang der Journalisten, zu dem alle Belgrader und die auswärtigen Zeitungen Vertreter entsandt hatten. Tie gestrigen Belgrader Zeitungen bringen UssischtinS Bild und längere Gespräche mit ihm. Gestern um 11 Uhr vormittags wurde Ussischkin vom Minister des Aeußern, Herrn Dr. N ineic, empfangen. Der Crrcle Hatarbul, der große jüdische Kultnrverein in Zagreb, wird morgen Herrn Ussischkin durch eine Deputation die von Slavko B r i l geschaffene Düste des Professors S ch a p i r a, des ideellen Begründers des Nationalfonds, als Geschenk für die hebräische Universität in Jerusalem überreichen lassen. W i e n. 11. Dezember. * Selbstmord eines Wehrmannes. D?r 3g jährige Gefreite Viktor Mertinaer des RadsahrerbataillonS 6 bat am Donnerstag in der Wohnung seiner Mutter in der AbbSstraße ein weißes Pulver genommen und ist in Hefen Schlaf verfallen. Nach einigen Stunden starb er im Spital. Er hat den Selbstmord tv.gen Aussichtslosigkeit, eine Wohnung zu erlangen, begangen. . Der Wehrbund Rheinland. Sie Macht Don Mödling dar den Schöffen. — Ser Weite Berhandlnnao'aa. stoß mit den Anboiit-er-n hiirgÄviesan wurde? — Ang-Skl.: Wir h'ben «inen «vewturllon Angriyf vor Ariboiterwchr Gestern wurden die letzten drei AtuMogten - verhört. Josef Kffadniff, 18 Jahre alt, Hanke>lKan>geist«llter„ Ferdinand Rappel, LS Jahve all, . Pvivatiboamter, wnd der 17jähri,ge Praktikant Alois Ullrich beenden die Galerie diaser HaLerckrouUutilgnvMNjschais't. Die tzowissenlois« Soildatenspielerei. der Ehrenfrontkämpßer triÄ an diissen Knaben in krasser We'tse zmn Aurd-rnck. Burschen, die nie einen Schuß gshör-t, - geschweige denn albgeigobm halben, wurde« gasahrliche W'isisen m di« Hand geyeiben. KiadnA bekannte sich schuldig Er erNädte, er h<che weder ein Sdommando -um Sturm noch den Betschl Roland SteiN'gwbcrS zum Schießen, noch ein TvcMMNsignÄ gehört/ Nur der Ruf „Vovwätts!" sei gosallen. DavamM seien die Mitgkkder der NheinüaMruppe ihrem Führer nachMürn»t. — Präs.: Sie halM auch geschossen? — An gell.: Am Schrecken zu verbreiten, habe ich eine« Schuß in di« Lust abgegeben. Präs.: Es scheint aber nicht, daß Di« in di« Äffst geschossen hai>n, weil Rappel Ihnen zugevulsen hat: „S ie blöder Hund, was schießen Sie so ungeschickt hemm, Di« treffe« ja die eigenen Leute!" ~ Angriff.: Das hübe ich nicht gchört, geschimpsl hat er ja immer. — Pväs.: W« konvmen Die m den Besitz «irrer Walls«? — An ge ff ff.: Ich habe sie seinerzeit gemacht. — Präs.: Habe» Die schießen gelernt? — Angekff.: Nein. — Pr als.: Da hätten Sie ja daS größte Unglück anrichten iönnen. WaS iva-r daS für am« W>c,slse? -- Angeil.: Gne Sl«yrerpfitckl«. Der AngMayre berichtet dann, daß er in der Mana-> geMgasse den Werk-ftiihwr Müller ans dem Bode« liegen sah und vernommen habe, daß Rolland Stevngvwber anigsschossen sei. — Staatsanwalt Dr. Sacher: Sie stehen im Verdacht, den Steingruber angeschosisen .zu haben. Später ist Ihnen deswegen Ihre Ma!,1ft von dem Unierrsührer Bartel aigenoMnen worden, ftemn wurden Ihnen die Revolver aLgencmmen? — Augekff.: Ilm zu scheu, tvelches KaLiibe-r di« M«a.)svii haben. — Staatsanwalt: Nun. seihen Di«, «8 sollte eiben sestgesteltt werden, o>b das PmjoMl, das im Körper St«ingou>b«rS vMgchmdvn wurde, zu Ihrer WM« "paßt. Der Altgskiagde Kbaduik sagte dmm oulf sin« Frage feines Verleidiigvrs, daß er »ie in seinem Lebe» einen Schuß gehört hatte. Der AngeAagte Rappel bebamDte sich sbeAisallS -insofern schuldig, o(S er zugab, geischossen zu hobsn. In der finsteren Gasse ha>l« er wchl niemand Mchen und nur geschossen, um ettm«:ge AMe-^«er einzuischüchtemr. — Präs.: Sie halben den Äladnik wc.gen unvo-vsichtigen Schießens verwarnt und sin devbeS Schknplplvort gebraucht? — Angeffff.: Das war keine spetzielle Warnung. Pväs.: Sie sayt-en ihm doch, daß er die eigeuen Laut« tveiffo» kann. — An galt.: Nein, ich Hobe ihm wie gewöhwlich Vorsicht eingöschärst. Geschimpft habe ich bei« Szerzi««« immer. Staatsanwalt: Erinnern Sie sich an ein« Ansprache SteingM'bers, in welcher aus den bevorstehenden ZlWnmwnvorausgefehen, weil uns di« Front>kÄnPfer daraus «Wnerkj'MN gom-acht hai'cen. Verteidiger Dr. Zör nlaib: Hotten Sie die Empfindung, in Notwehr W handeln? — A ngeLl.: Gewiß. — Vors.: Ich bitte, nicht Suggestivfragen zu stelle». Im spateren Vevlaus seiner - AuM-Zen bchouptet« der Angsff.>agle, daß die Rheiwiandiruppe «iowchl müf dem Hinwie auch aiuif dem Rücknmvfch vr«n dv» Arbeitern mit Steinen beworfen Warden sei. — Staatsattwa»fft: Tas ist E ganz .ne-ue Dchauptung. Warum haben Di« das in der BotuNKrsuchung niemals erwähnt? — Angekl.: Weil das ja -mbonsachlich ist. — Präs.: Ich konstatiere, datz ich alle AngEagten befraigt halbe, ob sie beim Hincder beim Mchmovsch aus -wgend welche Art bohellcht wurden; Steingruber und die übrigen AngeÄla,gten sprachen wur von Beschimpfungen, nicht aber von Steinwüvfon. Der AngeKagte Bergner meldet« sich hier zu Wort und sayte, daß er schon vor dom Unlerfuchnngs-richter davon gesprochen habe, daß die Truppe mit Steinen taworft« wurde. Der letzt« AngeiSlaHte, Ul brich, erklärt« sich nicht» fchuffdig. Er hübe damals auS o'inenr Angstgefühl heraus in die Lust geschossen. Der Vorsitzende hielt chm sein« Aussage beim UniersuchnngSrichtsr vor. Darin hieß eS, daß Roland Steingvuber e>m« Ansprache gehalten hat«, in der er Meint«, eS werd« wahrscheinlich honte einen „Gestank" g^ben. „Daß wir die M>af,'«n MÄcklasson sollen, davon war feiit'C R:de", gab damÄS Ullvich an. Gestern wollt« er sich daran nicht erinnern. Dann wandte sich der Borsitzvnde an den Angeklagten Wolsgang S t ein grub« r, der de« Ullrich Zeichen gemacht hatte und sagt«: „Ich vevbrete Ihnen, sich in das VoDr eMMncnge». Setzen Sie sich nach vückwävts, und ©ie auch, Herr Roland Stemgruber. Die 'beiden AngSviagten verlassen lachelind ihren Platz, der sich vor der Berwidigorbank bSflindet, und bcgöbon sich zu den Äbr-igen Angeklogten, döe 'weigon ihrer großen ZHl auf der Zsugenbant untergsbracht sind. Damit ist das Verhör mit den Angeklagten beendet^ ES wuztde hiercmjs das Zeugenverhör begonnen. Bail einer V-üreiÄiiguwg der Zeugen wurde a>dgejsche>n, weA gegen sie, obüvchl selMvvzeit daS Verfahren -inMstellt wurde, immerhin em Verdacht vorliegt. A!S erster Zeuge wurde der llMhvige Bautzeichner Fri-eidrich Bartei s einvermmrmen, der im Sturmtvulpp di« Roll« «wes Leutnants spielt«. Er singt« «u-, daß di« «rsten Schüsse von Men der Arbeiter gchallen seinen. T«r nächste Zeuge, der Student Kurt Briger erzählte -natürlich daSs-slbe. — Präs.: ,Mohn sind die ersten Schüsse gekormmn? — Zeu^e: Bm der GsgensM. — Angekl.: Bergner dazwischen mf-end: Me führen den Kampf mit geist'gen Waffen, nicht «It Revolvern. Dn Präsident wl«S den Angeklagten wegen dieses MMbühvlichen BenchmonS energisch jux Ru'he. Das Zeugenverhör wr^de hiera»«f Ä^brochcn n-nd wird lMte fovtges-etzt. 11. Dezember 1925 m* s Dr* OETKER*S bewährte Rezepte Oetker* Biskotent! 10 dkg But er werden m't S dkg Zucker, 1 Pick hen Dr. Oetker'» Vmülinxatkert 1 Dotter urid 1 L ffei Rum sdi umix ge* rührt, d tin kommen 20 dkg vuh’, d e vorher fflt '/, i lcken Dr. Oetker’» Batkpalver vermischt wur en, hinzu, Liter Rahm w rd mit Päckchen Dr. Oetker’i Dibona Vcnitlecr me* pnlver gu abgerührt und du i ante l, die obl e Masse gemrngf, ein Te g gemacht» fingerdick ausgewalkt, Biskoten» formen ausres ochen und langsam ge* backen. Man kann die Biskoten noch mit Schokoladengiasur überziehen. Weitere Rezepte gratis und franko von der i abrik Dr. A. Oetker, Baden b. Wien. * Ter gekränkte Vereinsgründer. Mäbrend der gestrigen Sitzung des Nationalrates wart ein Galerieoesucher einnt Pack mir Maschinschrift Heraestellier Flugzettel in den Sihungs-- saal. Der Mann — em gewisser Julius H r a d i l, Gründer r>e8 Klubs für verlassene Kranke —. fuhrt in der Streitschrift darüber Beschwerde, daß er angeblich durch Intrigen seine Obmannstille in dem von ihm gegründeien Klub verloren habe. Dieser Klub sei sein schönstes und größtes Ideal gewesen. Hrädil wurde angehalten und dem Polizeikommissanat überstellt. * 28,500 Schilling auf der Straßenbahn verloren. Gestern vormittags hat der Cafetier Fritz Berger auf der Fahrt in einem Siras eubahnzug der Linie 60 von der Endstation^ Mauer bis zur Mariabilferstraße und dann in dem Beiwagen eines Slraßenoahnzuges oer Linie L e'nen Barbetrag von 28 5M Schilling, die er in seiner Uebenocktosche in einem Leinensäckchen trug, verloren. Der Betrag, der die gesamten Ersparnisse des Cofetiers, der kurz vorher sein Kaffeehaus und em kleines Haus verkauft hat, darstellt. bestand aus 28 Noten zu 1000 Schilling und 6 Noten zu 100 Schilling. * Der Winterverfthr aus den Bundesbahnen. Der Betriebsdirektor der Bundesbahnen, Ing. Sedlak, machte gestern in einer Pressekonserem über die betriebstechnischen Vorkehrungen für den Winlerverkrhr bei den Bundesbahnen Mitteilung. Ebrnso wie für die Sommersaison werde auch für die Winiersayrzeit der Wagenpark neu instand gesetzt. Für genügende Beleuchtung und Beheizung der Waggons wurde Sorge getraM. Um der durch den Wintersport gesteigerten Frequenz Rechnung zu tragen, wurde "Z i n 1 e r f a h r p! a n in Kraft gesetzt, der es dem .Publikum ermöglicht, auf bequeme Weise zu ihren zielen zu gelangen Auch in tarisarischer Hinsicht wurden zur 'Belebung des Wintersportes entsprechende Erleichterunem neuer .... . iiilersporlgästeii . fischen Kurorte nach Möglichkeit erleichtert werden. So wurden über Ersuchen der Semmeringer Kurkommission und Hotelver- * Jubiläen jüdischer Gotteshäuser in Wien. Morgen den- Kislew findet präzise 10 Uhr vormittags anläßlich des fünfzigjährigen Bestandes des Tempelvereines, 2. Bez., Pazmamtengasse 6. und der Einweihung einer neuen Tyorarolle ein Festgottesdtenst statt. Gleichzeitig wird das zehnjährige DienstiuLiläum des Rabbiners Dr. S. Funk als Vereinsrabbiner festlich begangen. Am gleichen Tage veranstaltet der Verein in Nagels Restauration (Hotel New-Nork), 2. Bez., iottesdlenst, der um 4 Uhr nachmittags beginnt. Die Festreo hält Herr Rabbiner Dr. Armm Abel es, die kantorolen Funktionen versieht neben Herrn Kantor Roth, Herr Oberkantor Heinrich F i s ch e r vom großen Leopoldstädter Tempel. * Winterlager des Jungjüdischen Wanderbundes. Das Winterlager findet diesmal im Gesäuse in der Zeit vom 24. bis 27. d. statt. Wer die Wanderfahrten dieses Bundes kennt, Winteransflüge mitgemacht, weiß, welchen Eindruck diese Nachricht bei den Jungwanderern und Jungwanderinnen erweckt. Der Bunvesleitung ist es gelungen, ein Haus zu mieten, welches nun für diesen Zweck adaptiert wird. Die Umgebung bietet die beste Gelegenheit zum Rodeln und ein Weiler unweit deS Hausezum Eisläufen. Skifahrten unter Führung der Reifsten werden auf die Gesäuseberge unternommen, wozu HK ... 10. Bez.. Humboldtgasse 25, oder schriftlich bei Fränkel, 9. Bez., Hahngane 28. — Die Elternsitzuna des Junajuoischen Wandervundes findet am Sonntag den 13. d., Punkt halb 11 Uhr, im Lokale der Zionistischen Bezirkssektion, 2. Bez., Zirkusgasse 33, statt. Referenten: Dr. Tartakower, B., Fränkel und E. Meister. * Langsinger auf der Straßenbahn. Dem Kaufmann Laeques Ke Iler mann. Lürketistrasse 9 wohnhaft wurde Mittwoch. als er in der Währinperstraße auf einen Straßenbahuzug der Linie 2 aufstiea, eine goldene Schweizer Remomoirubr mit Doppelmantel im Werte von 8V0 Schweizer Franken gestohlen. * 75. Geburtstag eines jüdischen Philanthropen. AuS London berichtet I. T. A.: Mr. Berntzird B\ron. der L-egrün^er und Geschäft8>fü>hrer drr großen Da^baikfirma CarreraS, bGing am 5. Dezember seinen Gebn-rtSraA. Bei dieser Gelege-nheit spendet« er 5») 000 Pfund Stevlinq sur Krankenhäuiser md attdere W.h>sis<chrtsinstitnl'onen^ wovon ein großer Teil für rein i-iMche Jrostimt ienen bestiMnt ist. Mr. B-awn hat nn letzten Jaihre ungefähr PS.OoO P>funÄ für MeEiche Zwecke gefpendet, darunter 11.000 B'unö ffir den Bau der LlibeMe-n-Synaigoge tat London und je 10.000 Pftond für die hebräische Universität in Jerusalem und daS Londoner lüöi'fche Spimi. Baron, der in Rußland geboren ch, kam mit 16 Jahren nach Amerika, trat als Ga^'i^e in ein« TalhachandMa ein, enlü«ckt« ein nettes Vev'abren in der EvWWwg von Zigaretten und wurde d>>nn in Enigland der W-velDe LiaibaMndtr.stri«ll«. Er fit ein perOnffichn Freund der Avbeibevführer Mae Donald, Elynes, Tihomas und Hendevst>n.

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