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Wiener Morgenzeitung · 1925-12-09 · Heft 2442 (9.12.1925) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2442 (9.12.1925)
Date
1925-12-09
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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'** W«EMVMNMNMA ' WK8... Ueberflüssige und Unnütze, ja, das Gefährliche die größten Dpser darLmchte. Gab es in der ganzen Welk etwas Unnützeres, ja, Gefährlicheres als die jüdische Religion? ... Es bedeutete eine Herabminderung und Entweihung des jüdischen Bildungsidcales, welches in den traurigen Zeiten einseitig und verschroben geworden, aber stets sublim und gerstesaristolratisch geblieben war, daß die Emanzipationsbesirebnngen es aus das Platte Nützlichkeitsprinzip stellten. Dies Prinzip hat mitverschuldet, daß die Pflege des Hebräischen in Mißkredit geraten ioar. Es kam noch der religiöse Freisinn hinzu. Ihren höchsten Wert verliehen der hebräischen — wie jeder anderen.— Sprache die in ihr angchauften literarischen Schätze, und diese literarischen Schatze waren durchaus religiöser Natur. Wer sich mit dem Hebräischen befaßte, gestand ein, daß er aus das Religiöse Gewicht legte, tvar also des „Fanatismus" oder doch der konfessionellen Engherzigkeit verdächtig. Wenigstens galt er als rückständig, als unaufgeklärt. Und ein Mensch des 19. Jahrhunderts scheute nichts so sehr wie diesen Beacht. So kam es, daß die Unkenntnis des Hebräischen als Merkmal der Bildung angesehen wurde. Keiner galt als zeitgemäß, als voller Kulturmensch, wenn er diesen veralteten Ballast mit sich herumtrug, ein hebräisches Buch zu lesen verstand oder gar mit hebräischen Studien sich befaßte, außer wenn er ein Professor der -evangelischen Theologie war. Es ist vollkommen richtig, daß die Bedeutung der hebräischen Sprache nicht nur für die Welt, sondern auch für uns Juden -7außer dort, wo sie die Muttersprache der ganzen Heranwachsenden Generation ist, nämlich' in Palästina — auf «ben historischen und literarischen Urkunden beruht, die in ihr aufbewahrt sind: auf der Bibel und was mit ihr zusammenhängt. So weltumfassend auch die hebräische Literatur im Lause der Jahrhunderte, und besonders in der neueren Zeit, geworden ist, ihre Heworbringungen, mögen sie noch so tvert ab von allem Religiösen liegen, ja, auch wenn sie gegen die Religion polemisieren, nehmen ihre Daseinsberechtigung von der Bibel. Die Liebeslyrik moderner Dichter, die neuere Novellistik, ja auch die kleinste und banalste Zeiinngsnotiz m einem hebräischen Blatte sangt ihren Lebenssaft von der Bibel. Der Wurnr, der irgend wo unter dem Erdboden sich regt, hat keine Ahnung, daß auch seine kümmerliche Nahrung aus verwandelten Sonnenstrahlen besteht, und daß seine Gattung absterben müßte, wenn die Sonne, die er nie gesehen, erlöschen würde/Wenn einmal unser Interesse an dem Inhalt der Bibel aufhörte, so würde die hebräische Sprache rasch absterben und vergessen werden wie das Hethitische oder Altäghptische, wie würden uns nicht mchr zu ihr bekennen, sie nicht mehr lieben. Die ganze »spätere hebräische Literatur, so kostbare Schätze sie auch birgt, würde die Sprache vor dem Untergänge nicht retten, denn diese Literatur 'gliche einem Baum, dessen Wurzeln abgesagt sind. Diese Literatur ist übersetzbar und ersetzbar, sie hat anderswo ihresgleichen oder noch Besseres und Schöneres. Das einzig Unvergleichliche, Unersetzliche, ewig. Einmalige im Hebräi'cherr, das nur in der Ursprache erfaßt, begriffen und in vollen Zügen genossen werden kann, ist die Bibel — ihres Inhaltes wegen. PalMnenWer FrkhgemAe in (httobo. Wie wir erfahren, wird zum ersten Male in diesem Winter eine Probesendung von Frühgemüse ans Palästina nach Zentraleuropa versandt werden, und zwar 50 Tonnen Blumenkohl, die am 1. Jänner 1926 von Haifa ans nach Konstanza verfrachtet werden sollen. Es handelt sich um ein erlesenes Erzeugnis, das bei den dortigen klimatischen Verhältnissen in ganz hervorragender Weise gedeiht und durch alle verpacknngstechnischen Vorsichtsmaßnahmen vor dem Verderb während des Transportes, der bis Berlin übrigens etwa 6 bis 7 Tage dauern würde, bewahrt wird. Bereits im vorigen Jahre wurde seitens des Handelsdepartements der Zionistischen Exekutive in Jerusalem zu Versuchszwecken eine Probesendung von Frühgemüse nach London versandt. Das Resultat ergab, daß die Waren trotz absichtlich in die Länge gezogenen zwölftägigen Transportes und mehrfacher Umladung ingutew.Zu stände eingetroffen sind. Der Preis wird sich cif Konstanza auf 2,5 Piaster (50 Pfennig) pro Kilogramm stellen, so daß die Ware angesichts der billigen Bahnfahrt von dort bis Berlin dem Preise nach durchaus konkurrenzfähig sein wird. Es handelt sich in dieser Saison nur um eine Probeladung, der von der nächsten Saison ab regelmäßig größere Sendungen folgen sollen. (Interessenten erhalten Auskunft in der Wirtschäftsabieilung des Palästinaamtes, Berlin W. 15, Meinekestraße 10.)§ _____ ' Sos Defizit von Wembley. Zu wenig Propaganda. London, 8. Dezember. Das Defizit der Ausstellung str Wembley beläuft sich auf mehr als eineinhalb Millionen Psund Sterling. Das Parlament haftet allein für mehr als eine Million. Der Mißerfolg wird «dem schlechten Wetter nlld den hohen Baukosten sowie dem Umstand zngeschr leben, daß in Amerika und Europa z-u wenig Propaganda für die Ausstellung gemacht wurde. Heim SyrenM verxnglM. Weithm», 7. Dezember. (Woüff.) In der Grube ,Heissenberg." wurden drei Ha uer mit gräßlichen Verletzungen tot aufgefnnden. Einer von i-hnen hielt noch 'den in Tätigkeit befindlichen Bohrhammer in seiner Hand. Das Unglück ist wahrscheinlich darauf - zurückzusützren, daß die drei Arbeiter, -die mit Stemsiprengerr beschäftigt waren, auf einen nicht losgegangenen Schuß, der noch im Gestein steckte, gerieten und ihn dadurch zur Explosion brachten. Auf der Hochzeitsreise im Auto venmMiv. Auf der Bundesstraße von B r u ck a n d e r M u t nach Leoben stieß gestern mittags bei Oberaich ein Personenauto mit einem Geschästsanwmobil zusammen, da der Lenker des Personenautos, der Chauffeur Frederico Me rlo aus Mailand, aus der rechten Straßenseite ftchr. Merls und dich im Wagen befindlichen Eigentümer des Personelumtomobils, das Ehepaar Emänuel und Marie Köpfen st einer aus Steinamanger, erlitten schwere Verletzungen. Dom Geschästsautonwbil, das nmstürzte, wurde der Mitfahrer Anton Doppler verletzt. Das Ehepaar Kopsensteiner, das sich auf der H 0 chz e i t s r e i s e befand, hatte das Automobil vor seiner Heimreise in Mailand gekauft. Die Verletzten wurden in das Krankenhaus nach Bruck an der Mux gebracht. An dem Auf-, kommen des Chauffeurs M e.r l o und der 17 Jahre alten Frau Kopsensteiner wird gezweiselt. An zravrvmördrr. : Berlin, 8. Dezember. (Wolfs.) Dw „Oslidvtltsche Morgencpost" meldet, daß Sonntag in der Wohnung des Gelegenheitsarbeiters Josch eine Frau mit einem Schädelibruch tot aufgefunden Ivuvde. Josch sei' in der Nacht mit der Frau in StrMMterr geraten, wobei er mit einem schweren Gegenstand gegen ihren Kopf Wug. Josch hätte immer mehrere Frauen in seiner Wohnung beherbergt. Aus gleiche Weise sollen bereits drei Fraue n gestorben sein. Bor dem Mntritt des Todes soll Aosch den Frauen gewaltsam Brennspiritu's in den Mknd gegossen haben, um als Todesursache MoholverMung ängsten zu können. Irisch wurde verhaftet; über die Gründe seiner Tat ist noch nichts bekannt. Mit Mtge&attener Pistole. Berlin, 8. Dezember. (WM.) Zwei Schneider wurden auf dem Heimweg Ü-m Tiergarten von zwei lFrrdividnen mit v 0 r g e h a l t e n e r Pistole überfallen «itb ihrer Barschaft 'beraubt. Die Räuber erbeuteten allein bei einem der Uebersallenen tausend Goldmark amd 350 amerikanische Dollar. Bisher konnten die Täter nsicht eruiert werden. Schnellzug und Auto. London, 8. Dezember. (WM.) Gestern abends ereignete sich bei Fe nny-Stratford ein Zusammenstoß zwischen einem ans Cambridge kommenden Zug und einem Kraftwagen, der die geschlossenen Schranken durchbrach. Sechs Personen wurden getötet, acht schwer verletzt. Es wird angenommen, daß» sich noch weitere Verunglückte unter dem Zuge befinden. falsche Saulnoten als PankWtat. Die Angola- und Jndrtjtriebank eingestellt. Lissabon, 7. Dezember. (Havas.) Die Sachverständigen haben festgestellt, daß das Kapital der Angolau nd Inlands bank ans falschen Banknoten bestcht. Me LPerationen der Bank sind eingelstellt. . ver Krops in Ungarn. Budapest, 8. Dezember. (U. T.--K.-G.) Die iU-nt-ersuchnngen, die der Bolkswohlsahrtsminister über äfe Verbreitung der Kroplfkrankh-eit in Ungarn ei>ngeleitet hat, haben ergeben,, daß es in Ungarn keine zusammerchänMden Kvopfgebiete gibt. Massenvorkoimmen wurden nur bei der SchuHugend, namenÄch 'beiden Mädchen beobachtet. Der Landesdurchschnitt der Kwpsvorkommen bei den schulMHtigen Kindern beträgt bloß 2,88 Prozent. Selbst diese Zahl ist infolge, der getroffenen BorlbengungSmkßnÄhme-n im Abnehmen begriffen. Im tttaXtiotteKett Teile enthaltene entgeltliche Mitteilungen sind durch ein vorangesetztes E gekennzeichnet. W i e n, 9. Dezember. * Die Kalte. Bon einer Temperaturzunahme ist noch nichts zu verspüren. In ganz Mitteleuropa herrscht große Kälte. * GMchtnisfeier. Am Vormittag des 6. b. fand auf dem Zentralfriedhof eine Feier zum Gedächtnis des verstorbenen Herrn Kommerzialrates Alexander Zirner, Chefs der Firma Ludwig Zwieback und Bruder in der Kärntnerstraße, statt. Aus den Reihen der Angestellten heraus wurde diese Kundgebung trener Anhänglichkeit veranlaßt und das vollzählige Erscheinen und die aufrichtige Trauer waren ein beredtes Zeugnis. welch gütiger Chef und Freund in dem Verstorbenen oahmgegangen war. An dem Grabe vielt der älteste Angestellte der Firma, der jetzt pensionierte Oberbuchhalter Herr Hammerschla g, eine Gedächtnisrede, die den tiefsten Eindruck aus die Zuhörer ausübte. Der Redner gedachte der seltenen menschlichen und kaufmännisck)en Tugenden des Dahingeschiedenen und schloß mit einem Appell an die Versammelten, m Erinnerung an ihn treu und fest zu ihrer Firma zu halten. Nach Niederlegung eines von den Angestellten der Firma gewidmeten Kranzes schloß die einfache, von innigster Anhänglichkeit an den Verstorbenen zeugende Feier. * Dü Lebensmüden. Die 54jährige Glasermeistersgüttin Marie B aumgär.tner wurden Montag nachmittags in ihrer Wohnung, den Gasschlauch im Munde, tot aufaefunden. Sie Ijat wegen eines langjährigen schweren Leidens Selbstmord begangen. — Die 38jährige Stickerin Marie Kienböck hat sich gleichfalls wegen Krankheit erhängt. — Der 44jäbrige Schneidermeister Franz Schön sprang Montag abends vei der Rerchsbrücke m die Donau. E Der „Valet Auto Strop" Sicherheits-Rasierapparat, ist der einzige Rasierapparat, der seine eigene Klinge selbsttätig abzieht. Die Klinge wird weder zum Abziehen noch zum Reinigen aus dem Apparat herausgenommen und kaun viele Wochen hmdurch der« wende»- wsrden, .« 0fj?. WSi Nadwpi»ogrra«rm. Heilte Mittwoch den 9. Dezember. 16 Uhr 10 Mist.': Nachmtttagskonzert. - 17 Uhr 10 Min. r Märchen der Weltliteratur. VIÜ Englische Märchen. Gesprochen von Lilly Fröhlich und Grete Doris. - 18 Uhr 28 Min. r A»lei:ung zur Betrachtung von Kunftw'-rkeit. Unlv.-Prof. ^'r. Max Eisler. Vortrag 3. Plastik. - 19 Uhrr MusikkurS. Prof. Dr Richard StSyr. MustkaN'che Formenlehre. - 20 Uhr: „Macbeth". Von Sbakefpeare. Mitwtrkende r Aurel Nowotny, Herbert Wanieck, Hans K inz, Lauts Rainer, Owmar Biegler. Ferdinand Omio, Willy Schumann. Julius S.robl, Rudolf Ferstl, Franz Kämmens. Erika Wagner. Helene Lauterböck, Heinrich Zeusen, Anna Höllertng, Anna Kainz-Schrötter. Spielleitung r Dr. Hans Nüchtern, -n 22 Uhr r Abendmnsik. Nerelne. VorttSge und VersammlMgen. Jüdisch-atademischerJurtstenverei«. Bkz., Taborstraße 1-3. Heute Mittwoch, präzise '/,8 Uhr abe-ivs, Vortrag von Dr. Israel W a l d m a n n - „P rodle m e d e r nationalen Minderheiten". Gäste berzltch willkommen. — B e t h W a a d l't w r t m, 9. Bez., Turkenstraße 9. Heute, 8 Uhr abends, im B e t h W a a d, Vortraa Dr. S. B a r« n. Thema: „Haghetto w'bytpatchutto". - teuer Beth-Hamtdrasch 2. Bez., Ferdnands« traße 23. Heute « Uhr "abenos, Lektor Dr. S. G e l b h a u 8 r „Liturgie". 7 Uhr, Lektor Dr S. R u b i n: „Die Ich losophte >e8 MaimonideS ^More Nebuchiin) t Die PräSzienS Gottes". — Morgen Donnerstag, 7 Uhr, Lekwr^ Dr. S. G e! b b a u S: Historische Psalmen". - Fr ei e E s p e r a n t i st tschl r b e i t 8 g e m e i n s ch a f t Heule, 8 Ubr abends, im VereinShe m, CafS Mölke vof. 3. Bez, Radetzkystraße 25, Vortrag 1 ltm annk „Oe Husttenkrteae in Bödmen und ihre soziale Beden ung". — M a i m 0 n i 0 e s - I « st i t u t, 8. Bez Hetzgass: ^0. Heute, 6-7 Uhr abends. De. K a m t n k a: „Dar Bun Hiob". 7-S Uhr, Dr. R. G 0 l d st i i i n t „Jnrrstlsche Erlanterungen zu Traktat Baba Kama". Anft. Bühne. Ach. Sine ftiirmische Konferenz der britischen Lramaliga. Kritik an Aufführungen anslä,bischer Autoren. — Dremra im Gefängnis. Von G. I. A. (lLmDon). (Eigenbericht der „W-ioner MovgLuzeitunjg".) In Birmingham fand die diesijÄhriige Karchrenz der LvitWen DvaiMia LiM-e unter großer G«tM'gnng von DÄegierten statt. Es $&'& ans diesem reichlich beiwügten Vechcnnm- > l,uus recht interessante Redeir nnd Diskusftonm, min Herren besonders die Eröffnungsrede Sir Barry Jacksons Wer die BedeMllg des Dvamas für das allgememe «geistige Leiben hervorgchoben §u werden verdient: „Das Drpinw darf nicht nur als fader Zeitvertreib, als ein AmÄMMt für ermiüldeie Geschäiftsleute «betrachtet werden,, sondern es muß endlich auch hier in Großibritan-nmr seine höheren Auifigaiben gu erfüllen trachim." Interessent war auch der Bericht einer Dele«giertcu, die das Referat über „Drama und Eichung" in ne hatte. Es wurden in Eiland mit dramatischm AlMhrungelr in Kind-erheiimen und Znch«t!hä.usern Msgozeichnete Erfolge enMt. Insbesondere in den Geifanigensnhäus'evn fanden die Darsteller stets das daiMarste And anislpvnchsvollste PMikum Mglteich. Das Ereignis der «Konifereng war der Antrag der amerikanischen Anarchistin Eimna Goldman, den Außsührlurgen sämtlicher «lmsländischer Stücke in England Wilfagcn «die MißbilligNing^ MSgußprechen. Sie Dh-rte Ms, das; insbchondere die russischen Drama-liker, wie g. B. Hchechow, MßeröÄentlich ungenügend auf «ge fuhrt würden. Der Grund für die uniMängliche Mffasstmg russilschrr Wevke seitens der enAischen Regisseure sei nicht ettva m der Bevschiedonheit der Mentalität der doiden W-Ver >zn slHen. Es läge vielümichr daran, daß man dramatWe Werke dhne gründliches Stndnml der Geschichte >md EndwickLmg des hetreiffeNden Landes uck> Autors nicht verstehen kann. Eine in diesem Sinne eingeibrachbe Entischließ>un>g, wonach die Kochoveng -eine wahrhaftere und vollkommenere AufiführnnA aus «ländischer Stücke lbogrüßen «ivürde, nahm ch-nn auch die Konifere^ wach heißen DiskussiEN M. Im Rählmen der Tagung fand eine ausgezeichnete Festauiffiihrunig irr Sir Barry Jacksons „Intimem ThMer" in BwnvMgjham statt. Diches Theater ist ein ähnliches Unternehmen wie etwa das Moskauer Künstterthoater und sowohl das Niveau der Anfführung cks auch das «KänPNde ZnsaMUvensPieil des Ensem'bles rechtfertigten die Bevusnug Sir Barry Jacksons zur SchaMn«g des BülhnMntvvaus, das er hetbeiwäilscht. Anisisühvllllgen wie die des „Hamlet" in üwderne> : Kleidung, die er in London inszenierte, lkömwn -als Beweis für meine Bchaupklng gelten. Der Sinn für ernste, vetclN-twortniiigOewußie, dramatische Kunst beginnt in EirAand stärker Zn werden. Die Tagung der Brvtislh Drama Ligue hat dies .gegeigt «nnd es iist.mr p hoffen, daß der einmal e-ingeschlagewe Kurs «auch beibchalten wird. Ae verschwundene Sängerin. Ans Berlin Wird >ms berichtet: Wögen des Bar» fchwindens der Sängerin Zinaida J.U!vjawslk«aijia in Anderm«a«tt hat sich der Eitzes der Berliner ArlminachMzei mit den Schweizer Bchörden in Beribindung -gesetzt. Gerüchte wollen wissen, daß «es. sich imr «um einen '«f i n- «giorten Selbstmord der Sän-gerin handle. ,Dem w'lderisipvlcht allerdings, toafj die Jnchöwskcha« inifobge der harten D ins jüdische Haus t as jüdische Blatt!

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