Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2439 (6.12.1925)
- Date
- 1925-12-06
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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M.SGV M«, Gmntag Las moderne " Großzügigkeit ist Trumps! Der «grvßMige Kausen ann muß auch in "der äußeren Auftnachunq Len motxrne-n Geschästsprimchien Ochsten.. Dies P der Hetste Be«tv«i4 da«!>ür, daß er a.uch in .bezug auif die O-ualität der War« daS Aeußevste zu kielen in der Laste iist. Der kau'fbulstiiste Wiener «steht durch die GMUts'stvaß'en, um sich zu übe»iMyon, wo eS die 'basten Quellen für den praktischen Einkauif Mt. In der Tadorstraße haben.es die Bruder Schissmann schon s-ei>t lanist-em verstanden, da ArMerEsamkeit aller zu «rve-sxn «und sLstzuh^ten. Für die «begonnene Wintevsciison hat dirsseS ^populäre KachhanS mit Wond^ren Sensationen auMwartet. In'«ressi'M Ae-idt man vor den AuSlaWienstern stehe-u. von denen das eine ein herrliches Stück Schweizer Aeint1ch«o«H mit einen« die Tunn-els durchfahrend-sn Eisen'bchnAug. das Mite die Aussicht aus «den berühmten MaokuSpiatz t«ietet. In den großen G'asreg^-en des Hauseingauges kann man die reichste Auswahl von Winterwaren für normale DekleidungSMenKände in allen Bmanten bewundern. Und nun im Innern des GetiMrshames selbst eine Fcenpracht: Ten Traerm einer Dame, die sich alles nur Erdenkliche als Geschenk wünscht, wobei iselbstveritändlsch alle dtss« Mnsche in Erfüllung stchen., Tenn die Brüder Schisifmann haben in richtiger Bornissicku für alles vorgesorgt und es gilbt kein Bedürfnis an Gegett'tänden des Haushaltes, der Bekleidung und üer Wohnungseinrichtung, das sie nicht in einwandfreier Weis« befristen lännten. Bittist. praktisch. gediegen, Ulster diciier' DovÄe haben die Brüder Schi>ss«mann bisher gearbeitet, und so ist es nur n itür-- lich, daß das stroße Kdushans in der Ta borst ra ße 18 zum Zentrum der Kauflustigen im 8. Bezirk« geworden ist. * Tretorn-Schneeschuhe, pro Paar 21,50 S., alle anderen Marken stfieichsalls billigst im Schvhhaus Dorn, 2. ©^., Tabyrstraße 8a. Da'Mtist herrliche TlbendMhe, neueste Kreationen, zu billiststen Preisen, x Uuschödliches Entsettungömittcl. Ma«n kaufe sich in der. nächsten Apotheke 4 Dekastramm Fucabchmn. davon nimmt man zwei Wochen hindurch zweimal täglich je eine Bohne nach der Mahlzeit, hernach drei Wochen dreimal köstlich je zwei Bahnen nach der Mahlzeit, sodann wiederum Mi Wochen dreimal täglich eine Bchne nach der Mahlzeit. Der Erfolg ist ein überraschender. Kunst, Bühne, Buch. Karl Soldmarl Zur feierliche« Enthüllung seines Grabdenkmals. „Sterben werd' ich, um zu leben!" Diese Worte aus Gustav MahlerS zweiten Symphonie gelten auch für Karl Goldmark, der nach manchen irdischen Leiden und Enttäu'chungen. die ja keinem Künstler erspart bleiben, vor elf Jahren in die Unsterblichkeit eingegangen ist. Für all das, „was er gesehnt, was er geliebt, was er gestritten", war er zu Lebzeiten lange genug auf Gottes Lohn angewiesen. Er selbst erzählt in seinen Lebensmut, erungeu, wie er als Zwanzigjähriger in Budapest mit einem Orchesterkollegen in der Küche auf einem Strohsack schlief, „dem es an überaus zahlreichen Mitbewohnern nicht fehlte." Seine Lage wurde immer trauriger: In Wien lebte er ein ganzes Jahrgang nur von Erdäpseln. Topfen und rohen Gurken, bis er' schließlich mit verdorbenem Blut und geschwollenen Drüsen ms Spital gebracht werden mußte. Erst verhältnismäßig spät kam der Aufstieg und — es ist wohl kein Zufall! — orientalisirrende Werke brachten ihm die ersten Dauererfolge. Im Konzersaal schlug die das indische Milien stilisierende Sakundala-Ouvertüre ein, auf der Bühne war es die „Königin von Saba", deren Ansführung in der Hofoper er nach aufreibenden Kämpfen gegen den Willen d.'s Operndirettors Herbeck durchsetzte, Fünf Jahre hatte er an ihr gearbeitet, alle Kenntnisse, die er in seiner zehnjährigen Tätigkeit als Orchestergeiger gesammelt hatte, hat er hier verwertet, all sein jüdisches Wettgefühl hat er in das Merk hineingelegt, über welches sich Brahms vor der Uraufführung da8 grausame Scherzwort leistete: „Ach was. die ersten Hunde ersäuft man!" „Die Königin von Saba" allem hat ihrem Tondichter eine begrenzte Unsterblichkeit gesichert, sie ist sein bestes Werk geblieben. Zahlreiche Opern folgten nach: „Merlin" und das „Heirnchclt am Herd", „Die Kriegsgefangenen" und „Götz von Berlichingen" und — bald 80 Jahre alt — vertonte er Shakespeares „Wintermärchen", als künstlerische Leistung gleichsam ein Märchen im Winter von Goldmarks Leben. Er schuf noch Symphonien, Ouvertüren und symphonische Dichtungen, Klavierstücke und Konzerte, empfundene Lieder und dankbare Kammermusik, darunter das populäre Klavierquintelt, doch ein Erfolg wie jener der „Königin von Saba" stellte sich nie wieder ein. Denn nie wieder fand er ein dichterisches Sujet, das so seiner innersten Eigenart entsprach und ihn darum derart zu fesseln vermochte, wft die Legende von der orientalischen Königin am jüdischen Salomonischen Königshofe mit all dem Prunk der Tempelseierlichkeiten, der Tänze und Aufzüge. Goldmark selbst äußert sich in seinen Erinnerungen: „Dazu gesellte sich noch eine ganz besondere Schwierigkeit: , daß die auch orientalisch gefärbten Tempelgesänge für den europäisch gebildeten Hörer weihevollen religiösen Eindruck machen sollten, ohne den pro'estantischen Choral oder katholische Marienlieder hiezu benützen zu können. Ich War nie im Orient, aber die Jnruttton half mir auch darüber hinweg." Goldmark nennt es ..Jnrmtwn", wir können es heute „jüdisches Wettgefühl" nennen. — Man hat die Musik der „Königin Von Soba" oft genug äußerlich, lärmend, hohl und aufdringlich gescholten, doch keiner aü Dieser Tadler hat einen ähnlichen Stoff tiefer erfaßt und besser und kunstgerechter vertont. Der satte Goldglanz seines LrchesterkoloritS berührt sich irgendwie mit dem Rhythmus der Lebensfreude im Straußschen Wiener Walzer. Goldmark, der Jude aus der ungarischen Provinz, hatte eben im Wien der Siebzigerjahre kune Wahlheimat gefunden. Die damals so behagliche Siadt hat ihm reiche Anregungen für seine Kunst geboten, »nd er hat dieses Geschenk mit den kostbaren Angebinden seiner Tonwerke reichlich erwidert. So erfüllt die Wiener jüdische Lefftntlichkeit nur eine längst fällige Dankesschuld, wenn sie am kommenden Dienstag, elf Jahre nach deni Tode Goldmarls, zu Ehren der großen Meisters der Tonkunst, des Juden und des Wiener», auf dem Wiener.Zentralfriedhof> fein Grabdenkmal enthüllt, jlb. Melier Mürgemertunk 6. Dezember 1025 min 3)fls ediöufpiclöcbut der Mu Suthell. „Die Frau ohne Bedeutung." — Deutsches BottStheater. ' Die-Echmchieltt der Mnchbühne hatten gestern die! Genugtuung, ihre im Kurs stark gestmkene Kunstübung wieder' so geschätzt zu sehen, wie sie es trotz aller Etnwände verdient.' Anlaß gab das Schauspieldebut der Maria Gut Heil- Scho der. Es war die Probe auf das Exempel. Eine Meistens des Operntheaters, hochgepriesen ob ihrer Kultur des gesungenem Wortes und des operndramatischen Gestaktens. eine Frau von ungewöhnlichem Kunstverstand und subtilstem Geschmack, ver-i suchte'sich in der Komödie, utib eS wäre der Gutheil-Schoder gegenüber unanständig, wollt« man irgendwie bemänteln, daß sie versagte. Uns schien sie — vorläufig —- neben der kleinsten Schauspielerin einfach unmöglich. Haltung, Geste, Rhyth. mms der Bewegungen, Dynamik der Sprache, Tonfarbe, Tempo des Dialoges — alles kam aus einer anderen Welt, aus der besonderen, in welcher Wortklang und Gebärde von den Notenköpfen der Partitur abhangen. Grausamer konnte.es sich nicht enthüllen, wie grundverschieden .diese zwei Gebiete darstellender Kunst sind, als im; Zusammentreffen der großen Opernsängerin mit Arnold' Kor ff, dem virtuosen Beherrscher des gesprochenen Wortes. . Ueberzengender, konnte es sich nicht erweisen, daß die Sprechbühne ihre eigene Musik hat, die den Prominenten der Oper verschlossen ist. Und daß die Provinzen der Kunst streng von. einander geschieden sind, daß man sich nicht ungestraft Grenz- ' Überschreitungen gestatten darf. Souverän, pointensicher auch im Pianistimo, unerreicht nobel Herr K or f s und von geistiger Atnuut Emmy Förster. Elisabeth Markus, die treffliche Darstellern riegelsamer Bauerndirnen, mühte sich im Schweiße ihres Angesichts um Wildeschen Esprit und Cäcilie Lvovsky, die Zartbesaitete, Poetische, um eine kernige, tüchtige Amerikanerin. Trotz der Fehlbesetzungen eine sauber inszenierte, frische Aufführung (Regie Dr. Furreg). In der Erinnerung an ihre berückende Carmen und erschütternde Elektra begrüßte man dankbar Frau Gutheil- ° Schodec und rief sie immer wieder vor die Rampe. O. A. Renaisslwll'VSHne. „Der kleine Kuppler-. Immer wicher die verfluchte, gosegwetr. dermälMire Liebe der „kleinen Freundin", die zur Unrechten Zeit ihr Heltz entdeckt. Und wie in den meisten neueren französischen Lustspielen eine Education sentimentale, verbrämt durch einen Trick, eine sogenannte Idee, iu diesem Falle den chien, qiti rapport, eben diesen chien, der den originellen Kuppler spielt. Jarnos Regie arbeitete diesmal mit. Ealteten 'Mitteln. Möhr und F r a n z langweilten durch Geistlosigkeit, Lucie Englisch durch Kälte.' Einzig Frau Sann war im Bilde. Sehr brav das Hündchen PaUtoufsle. Be! der Claqtte hatte daS neue französische Lustspiel viel Erfolg. o. x. A k a d « m > «r t d e a r e r Morgen, ‘/*8 Uhr, >D i< Zer b r o ch e >i e L e i t er". Diensta«, '/,8 Uhr tiaumnta-S, „D i e F r a u N o t". Mittwoch findet die erste Aufführung der rieueiustu-'erten „C a n d i d a" von Bernard Shaw -statt. SamSrag den 13. d. geht neuenstudierr „D i eW e l t, t n der mav sich laugivetlr", Lu,tsp>el von Patlleron m Szene. O p e r n 1 h e a t e r Heute. 6 Ubr abends. „I t i ft fi it * nudIsolde'. Morgen. 7 Uhr aoend», .Sganarel l" und „H ö l l r s ch G o t d". DlkNstag „Tose a" mit Commendatore Ma tta B a t t t st i n r als Gast. Nedonteniual Heule, '/,8 Uhr abends, „D e t Bard »er von Sevilla" Dienstag Ballett-! o m ö d t e n: l.es petlts ricns - Pulem« lla - Lat cvstum^ Tedoydär. / B o! k r o p e r. Morgen, „D e r M a s k e n b a l l". Deut < cheS Bol lstdeater. Gegenwäriig wird Ibsens Schausviel „D r e Stützen der G r i e l isch a fr" mit Adert Baiiermann als Kowul Bernick, Honst Riefe als Lona Heßl ooibeieitct. Die Inszenierung le>ter Karl F o r e ft. D^e Nachtvorstellungen von N u s h n v i grünstüewbea er „D e r b l a u e V o g e l" können wegen anderweltiger Verpflichtungen nur mehr eine Woche lang ab edallen werden. R a t m u n d -»T d e a r e r. Heute nachmittags.Schneewittchen »nd die sieben Zwerge". Diens'ag nachmittags „lk l e i n - D ä u m l t n g". Donnerstag ge angt Hernrann B a h r 8 „I o s e p h i n e" mit Leopoldine K o ust a n t i n und Ja ob F e l d h a m m m e r in den Hagptrollen zur Aufführung.' Neuer WiensrSta d tth e a ter. Heute.Vs8Uhr ahend». ErSfstlüngSvorstellung der E x l - B ü h n e mit „D e r Ehestreit". Rolandbühne. Heute, */,4 Uhr nachmittag», „Häusel und Äretel". __ Eröffnung des Apyllotheaters. Direktor Piktor Eckhardt eröffnet das Apollotheater am 19. d. mit einer großen Revue „Apollo? N»lr Apollo!" von Fritz Grünbaum und Willi Sterk. Sttjte von Bed», Musik von Dr. Rob. Kätscher. Mitwirken werden die Damen Eiste Altmann, Rosy Wergiuz, Gerda Maurus und die Herren Robert Nästelberaer, Karl Farkas und Sigi. Hofer. Die Tänze werden die 30 Champagnergirls und die 30 ApollogirlS besorgen. Das österreichische Komitee der Internationale« Gesellschaft für ntm M veranstaltet Mittwoch den 9. d., halb 8 Uhr abends, im Kleinen Kouzerthausfaal seinen zweiten Kammermusikavend, an welchem das „Wiener Streichquartett" — Kolisch, Rothschild (abwechselnd erste und Weite Violine), Dick und St»- tschewsky — Werre von Milhaus, Strawinsky, Toch (drei Erstausstthrungen in Wien) und Krenek spielt. Karten au der Konzertyauskasse. (Einheitspreis 2 Schilling.) DaS erste Konzert des Wiener Frauen-SymphonieorchesterS. In feinem ersten diesjährigen Konzert brachte das unter der lünstlerischen Leitung Pros. Julius L e h n e r t s rasch zu Bedeutung gelangte Wiener Frauen- Shmphonieorchester unter anderem die 6. Beethovm-Svntphonie vollendet zur Wiedergabe. Die mitwirkende Opernsängerin Rosa Rosen ist-glückliche Besitzerin eines schönen, warm klingenden Mezzosoprans und holte sich mit der trefflichen Wiedergabe der großen Arie des Adriano aus „Rienzi^ wohlverdienten Beifall. Auch der junge Adolf Baller, der die Wanderer-Phantasie von Schubert-Liszt wirkungsvoll zu Gehör brachte, errang «inen vollen Erfolg. ^Mystik «nd Weisheit der Kabbala". Ueber dieses interessante Thema hält Dr. Ernst M ü l l e r am 10. und 17. d.. halb 8 M)r abends, im Klubsaal der Urania zwei Bortrage. Lustspieltheater. Radio ist das neueste auf dem Theater. Ein dankbares Bühnenrequisit, da es beim Publikum sofort auf Sympathien stößt. Radio macht alles, es koppelt Paare zusammen, junge und reifere, nnd bändigt in diesem anspruchSloS-heiteren Stück von Reimann und Schwarz auch einen bärbeißigen Wittiber, der sich am Schluffe neuerlich zum Ehekrüppel geschlagen, die Hörer (nicht Hörner) um den Kopf gefallen lassen mnß. Die bereits bewährt« Antorensirma hat hier eine reinliche Arbeit geliefert und die Harmlosigkeit durch Routine gefällig gemacht. Jarnos Praterensemble, das sich trefflich entwickelt, spielte das Stück flott herunter. Im Mittelpunkt stand die Prkanterie der Frau Hertha Ruß, der die Damen Pfeiffer Löhr, Pncher sowie die Herren Riedl, Weckam, Kammans, Wagner und H a l l e r derdienstlich zur Seite standen. DaS Publikum schaltete sich in die Grazer Empfangsstation der Welle 530 ein und unterhielt sich sichtlich. &.° s. Radroprograrnm. Heute Sonnt«« de« 8. Dezember. 11 Ubr r Orchefferkonrert der Wiener Pyttvarmoniker — llbt x Nachmittag-konzert Novelle S'lvina'. — 7 Uhr r Commevdatore Mottio ©aittfttni (am Flügel: Erich Meller, Staatsover-. - 7 Uhr 30 Mm; lieber« tragvng aus dem großen KonzerthauSsaale: Chorkonzert der „Freien Tyvogravhia". Morgen Montag den 7. Dezember. 11 Uhr Wontnttiagstcn ert 7td U »r10Mln r ..Boa der Tanne, die sich schmückt " ** 5 Uhr 10 Min. r Nachnlittagskonzett. Ae Affikre öchMM. Eine Erklärung des GeneralmufikvirektorS Kleiber. Bon Rechtsanwalt Dr. Hans B e ck in Wien als Vertreter des Geueralmufikdirektors Erich Kleiber in Berlin erhalten wir ein Schreiben, in welchem es heißt: Im Zusammenhang mit der Entlassung des Intendanten v. Schillings find gegen meinen Mandanten, Herrn Generalmusikdirektor Erich Kleiber, sch wereAn würfe erhoben worden. Herr Generalmusikdirektor Kleiber legt als gebürtiger Wiener besonderes Gewicht auf Zurückweisung der falschen Behauptung, daß über seine Intervention die Entlassung des Herrn v. Schillings erfolgt sei. Di^zwischen Kleiber und Schillings bestandenen Differenzen seien rein sachlicher Natur und Herr Kleiber legt «4 die Feststellung Wert, daß er die fristlose Entlassung des Leiters eines staatlichen Kunstinstitütes weder als Mensch, noch als Künstler verstehen und billigen könne, «nd hat an das preußische Kultusministerium das Ansuchen gestellt, ihn auch von der interimistischen Leitung der Jtttendanzgeschäfte zn e n t h e b e n. Aur den Aeatm». B u r G t!»* ö t e r Morgen. '/,8 abends, »nd Dienstag, 7*3 Ubr nachmittags:,Bß v a e ivagadundu 8' Fr-i« wo Qetaufli .M ajorBär bat a" von Berna d Shaw zur ersten Äunührnng As nächste Neuheit ist für Anfang Jänner PtranvelloS Tragödie „Da» Lebt», da» tch dtt i 4l" in Aussicht genommen. Vereine. BorttSge «nd Berlammlnngea. Zionistische Bezirkssekt ion Alsergrund. Morgen, 8 Uhr abeitds, im Cafe Metropol, 9. Bez., Berggasse 33, Generalversammlung. Tagesordnung: Rechenschaftsbericht, Diskussion, Neuwahlen, Eventuelles. Die Filmvorführung „Das arbeitende Palästina" findet Sonntag den 27. b. um 10 Uhr vormittags im Hetmatkino statt. — Bereinigung zionistischer Bankbeamter. Dieitstag den 8. d., 8 Mr abends, im großen Saal des Ingenieur- und Architektenvereins. - 1. Btt., Eschenbachgasse 9, Borsühruna des neuen Palästinafilms 1925 („Der indische Pionier"). — Lese, und Redehalle jndifcher Hoch schulet. Alte-Herren-Zusammenknnft Dienstag oen 8. d., halb 9 Uhr abends, Cafe Altes Rathaus (W'pbliugerflraße). Zionistische BezirkSsektion Döbling. Morgen. Halo S Uhr abends, im Cafe Döblingechof, 19. Be;., Blllrochsträße 19, Bortraa des Herrn Dr. Otto Abele8 über ..Unsere Menschen . to Tel-Awiw «nJ> im Emek". — Die Frauengruppe der BezirkSsektion 9 teilt mit, daß vie hebräischen Kurse für Jugendliche nnd Erwachsene bereits begonnen haben. Neuanmeldnngen Sonntag von' 11 bis 12 Uhr vormittags und täglich von 5 bis 7 Uhr abends nn Sekretariat der Sektion, 9. Bez-, Liechtensteinstraße 11-13. — Zionistische Bezirkssektton Leoposdstadt, Wen, 2. Be;., Zirkus- FerüinaMvaße 23. 'X Ij t a1 Dr. A.'Grlbhäus: „Sure". 6 Uhr, Lektor Dr. S. Rubin: „Midrasch, nach den Quellen erläutert und iuterpretiert". — Zionistische Sektion Prater. Heute, halb 8 Uhr abends, M Heim, 8.'Bez., Jungstraße 8. Bortrag Frau Dr. Buch mit ans Jerusalem über daS „Neue Palästina". * Der Eltentverein des Bundes jiidischer Iuugtoattderer devcrnstaltet Dienstag den 8. d. um 7 U>hr aibeitds i«m Olympi-ajaat «in« Festakadomie mit Tanz. Das Programm wird zum Teil von Iungwanderern nnd IuuMwderinnen hsstritteu, dre «in MiMniges SpA: „Der Ring" aiMhren, zum überwiegenden Teil aber ha'ben sich namhafte Künst-ler bereit «Märt. mitMwirkM, und M>r bisher: .Festrede Herr RMiner Dr. Bach,- Oberkantor M-argnlieS. Geschwister tLftel. Fräulein Sascha Zunz. Herr Ernst Fischer. Fräniem rete und Honst Heller, Fräulein Edich Lauser. Herr KM 'GoiVbew «nd Schwsster. LA Tepperberg. Herr DreMch und viel« andere. Der Eintritt iist mit 1 Schilling festgesetzt^ worden. 127