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Wiener Morgenzeitung · 1925-12-06 · Heft 2439 (6.12.1925) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2439 (6.12.1925)
Date
1925-12-06
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Ar. HM Wie«er Morsenreitu«- 4. De-orwber 1925 'Steife J DUM»M MMkWVWWMW Damenkonfektion Wollstoffe 28- Englischer Mantel, RcinwoJie S Velours-Mantel aus franz. Rein- CA woll-Velours, pclzverbrämt S d v Raye-Velours-Maniel, Glockcnfasson, pelzverbrämt, gefüttert und wattel"fß Iiert.S iViTT Modell-Mantel, hochfeine Qualität, reiche Pelzverbrämung, Seide ge- 1 CA füttert . . . . .; . - Sl3Ö*~ Modell-Kostüme, letzte Neuheiten, reiche Pelzverbrämung, Seide gc- 4 CA fütteit . .S LvV Plüschmantel, Mohair, Prima« quäl., ganz gef. u. watteliert S Seal-Eletrik-Mantel, mit Ißf? Seidenbrokat gefüttert . . .8 AeSÖ/ Sportkostüm aus englischem Reinwollstotf, ganz gefüttert und watteliert S Englische Reinwoll-Schoitcn- . kleider, aparte Fasson . . S Tanzkleider, neueste Abendfarben .S Flottes Tanzkleid aus Crepe de Chine .S Crepe de Chine-Bluse, reizende Ausführung . . . . . . . 8 Kasadceblnsc aus Flanell . , S, Hauskleid aus Modeflaneli . S 88. U- 8.5« 18.8« 18.8« 4.8« 8.8« Reinwoll-Kleider-Popetines, Modeschotten, Kammgarn, 130 cm 0 breit.S Reinwoll-Modestoffe, einfarbige Kleider- Popelines u. Mode-Kostüm- 4 fiß Stoffe.S 6.0V Reinwoll-Kasha, Reinwoll-Cheviüt una^ englische Schafwolb ^| ^|| Reinwoll-Kleider-Rips, ReinwoW Gabardine, englische Herren- K Qfl Anzugstoffe . ... «♦«fv Original-engl. Kasacke-Stoffe, Rtinwoll- Gabardine, 130cmbreit,Kammfi RI) gam-Cheviot 130 cm breit ,S "♦tfv Mantel-Covercoat, 140 etn breit Reinwoll-Damentuch, Rein- *5 Öft woll-Schotten. ...... 8 liOU Orig.-engl. Reinwoll-Kammgarn, 1^0 mbr. Herren-Anzugstoffe,cm br. « Rß Frühjahrs-Kleiderstoffe . . S O+trlß Feine Mode-Mantelvelours, 130 cm breit, Schafwoll-Rips, 130 cm breit, Originalengl. Schafwoll-Shetland für Q £ß Herrenanzüge, 140 cm breit . S Feinste Velourskaros, reine Wolle, l30 cm br. feine einfarb. Mantelvelours, 41 Kß feine Reinwoll-KleiderstoffeS Hochfeine Kammgarn-Schotten, l30cm br. Herren-Anzugckeviot, 130 ein breit, aparte Reinwoll-Mantelstoffe, 19 Rf) 140 cm breit. S Seidenstoffe Mode-K-Seide, Rohseide, glatt. Q OA 80 cm breit ..S d«0U Mode-Rohseide, gestreift, SO cm J CA Reinseiden-Crepe de Chine, bedruckte K-Seide, Futter- C Seidenbrokat.8 Ü*“" Bedruckte Kleiderpongee 8 8« Seiden-Popeline, 100 cm breit. 8 v« Feine Kleider-Crepe de Chines, Rumänische Tafte, Streifen und Karos.S v, Waschstoffe Geschirrtücher ........ 8 ' « Blaudruck Voiles, Cotton 1 1A imprime ..8 1*1 V Wasch-Voiles, bedruckt, Sport-Flanelle, Dirndl - Kretonne, JFrottier- 4 O0 Handtücher .... . . . 8 JUwO Prima französische Frepnches, 4 JA bedr. Etamine, Dirndl-Voiles 8 l«4lf Velours-Flanelle und Hemdenj CA Zephire .... ..... S JUvv Französische Streif-Pikee, Velours-Barchente.S Crepe-Marocaine Imprime, 4 OC Streif-Gradl, Satin, bedruckt S JUOv Kleider-Eponge, doppeltbreit, Voll- Etamine, bedr., Prima-Pa- A JA nama-Leinen. . . . ... 8 Gewebte Kleider-Barchente, Schafwoll- Voiles, bedruckt, Damast- A IO Gradl.. . .8 w«4v Bettuch, 140 cm breit, pro Meter, Mode- Crepe-Marocain, Handtuch A AC mit Hohtsaum . . . , . S Trikotagen Woll-Kqstüm, schwere Qualität || Smodcing-]äckchen in aparten 4 A OA Dessins ....... 8 ref«CMJ Damenwesten \n guter Qualität 44 8 II.“" Damenwesten, Wolle und Seide j A in schönen Farben.S ld*""“ Damenwesten, Priraaqualität ,S Pall-Over in reizenden Mode- 4H dessins. 8 ll*™"" Herren Sportwesten in sclnvcier 4 i Qualität ......... 8 Herrentvesten, Prima-Kamelhaar 4^ 8!«♦— Swealer in schwerer Qualität 4ß S Lv.“- 1.88 8.- Damen-Reformhosen . ’. . . S Handschuhe, Strümpfe, Socken etc. zu unerreicht billigen Weihnachtspreisen Unsere Weihnachts-Darbietungen libertreffen alles bisher Dagewesene II Niemand versäume diese äusserst günstige, nicht wiederkehrende ~Wf Kaufgelegenheit! —i L« ««sarische Znneuminister gegiv dir WWe kiawandemu«. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".- Budapest, 6. Dezember. Bei Beratung des Budget-» des Immlministeriums in her Nationalversammlung kam Minister des Innern Iwan R a k o v 's z k y in seinem Expose auch auf die Frage der Einwanderung zu sprechen. Er sagte unter anderem: „In den Fragen der Einwauderung gibt uns im Prinzip jeder recht unddennoch lverden /wir wegen jedes EinMfalles immer wieder angegriffen. Wir gehen wohl mit der größtmöglichen Schonung vpr, sind aber genötigt, die Konfequen^eu der Tatsache zu ziehen!, daß eiin gewiß nicht wünschenswerte einseitige Einwanderung seit Iahrzchnlen unser öffentliches Leben in nachteiliger Weise beeinflußt. Ich möchte besonders d>i,e> Auf- Nl-erksa-mkeit der migarischen Judenschasi aus diese Frage lenken/Die ungarischen Juden betonen stets, daß 'sie in erster Reihe Ungarn, dann erst Juden sind -und daß in ihnen d -i e u a t i o u a l >e S o l i d a r i t ä t stärker ist als die konfesstonellr. Ich bitte die ungarischen Juden, auch in dieser Frage konsequent zu bleÄTtr und, wenn event-uell ein koufessiottell-es Interesse in Gegensatz zu den Interessen des gAnetnsameni ungarischen Vaterlandes steht, sieh S ch tt Tier anS ch n l t c r dem 'Schutze der Landesintevessen zu widmen'." Ter ungarische Älinister des Innern, der seit seinem . Alntsautrüt seinen Antisemitisums ostenta-tiv zur' Schau trägt, rennt mir seiner Einladung an die ungarischen Juden, -ihm in der, BMmPlfnng der Giu'ivaudrruug bon Juden .unter B>erleügttmig der jüdischen Solidarität behilflich zu sein, bei den.assimiiatorischetl Führernleider -oGene Türen .ein. Schon zu einer Zeit, als es in Ungarn keinen osfi« Mlen Antiseutitlsmns gab, haben die chauvinistischen -Assimilauten - und > ihre Presse gegen die eingewanderten Juden gehetzt nud freiwillig erklärt, mit den „Galigianern" . keine Ge me i u sa m k c>i t zu haben, die Verhinderung. ihrer Zuwanderung gntzuheißen -md ihre Ausweisung zu billigen. Bekannt ist die unglaMiche Haltung, der ungarischen Judengegen die jüdischen Kri«gsflüch 1finge aus Galizien. Erst in den letzten 'Jahren'sind "auch die ungarischen Jndeuz von denen sich viele mit inzwischen E)gewordenen „Oali^ianern" verschwägert haben, zur Besinnung gelangt und tun eOrüstet, wenn die .Ausw-eisüngsbesehle auch solche „Galizianer" tresstn, die seit Jahrzehnten in Ungarn leben und dort hohe wirkschaMche Positionen erlangt haben. Die Brutalität, mit der solche Ausweisungen noch immer durchgeführt werden, sprechen gegen die Behauptung 'des Ministers, daß die Behörden „mit der größtmöglichen Schon'ung Vorgehen." AbgMjie BudgeiberMu«. , Das EilzugsteMPo der BubgetLeratung im Ausschuß hält unvermindert an, so daß am Montag abends bereits der ganze Bundesvoranschlag für 1926 verabschiedet sein wird. Von dieser Tatsache wird nach Gens Meldung erstattet werden, und man verspricht sich eine gute Wirkung davon, daß der Nationalrat durch die Annahme des Bundesvoranschlages, der sich wieder im Nahmen der NormalLudgetzisfern hält, eine der Bedingungen sur den Abbau der Konttolle erfüllt hat. Diese rasche Arbeit war nur' auf Grund eines Usbereinkommens mit der OPPo si 11 oit möglich. Selbstverständlich sind von diesem Einvernehmen gewisse Eleinente in der christlichsozialen Partei nicht erbaut,. die ihrer Verärgerung gestern in der „Reichspost" in hämischen Bemerkungen über die Opposition Luft machten. Die Sozialdemokraten griffen diesen Artikel gestern im Budgetansschnß auf und drohten, wieder zur gründlicheren Beratung s m c t h o d e zurückzutehren, wenn Letzte Kurse. Ne«»r2jyrk, 5. Dezember. (Tel.-Komp.) Berlin23.80. London Kabel 4.85*/,, London Scheck 4.80l/a, Amsterdam 40.19. Pari» 380^. Brüssel 4.53V-,. Rom 4.03'/., Madrid 14.29. Zürich 19.30, Stockholm 26.74. O^lo 30.86 Kopenhagen 24.28. Wien 147t«, Budapest 14V1G, Prag 2968/3, Belarad 1.77V4, Athen 1.35, 'Buenos Aires IlVgMo de Janeiro 13.95. Bukarest 45^. New-Nork, 5. Dezember. ^Tel.-Komv.> Weizen rot Winter 195Vi>. Weizen hart Winter 199. ' Mais 965/8 Hafer 52l/5, Roggen 104. Chikoao 5. Dezember. fTel.-Komv.) Weizen per Dezember -17t, Mat 173»/.. Juli 150V4; Mais per Dezember 71% Mai 84l/s, Juli 86Vu Haler ver De,ember 41V. Mai 4&lL , Jul» 457s - Roggen ü« Dezember 102'/». Mm 1097». Juli 1097«. die Christlichsozialen ihr Parteiblatt nicht desavouieren. Man beeilte sich also, -, die Opposition zu öeruhigeu. Vizekanzler Dr. W a b e r sprach der Opposition die Asnevkennung der Regierung für die beschleunigte Behandlung des Voranschlages aus und.Abg. Jerzabek mußte erklären,.daß die christlichsozialen Ausschußmitgneder sich mit dem,Inhalt des „ReichsPost"°ArtilelZ nicht identifizieren. Damit gaben sich die Sozialdemokraten zufrieden und nun wurden im Nu die Voranschlagskapitel „Tabak". „Sahmonopol", „Staatsdruckerei", ,^auptnumzamt" und „Postsparkasse" dnrchberaten und a n g e n o m m e n. In hex Debatte wurde sestgesteltt, daß das T a b a smonopol einen Gesamtüberschuß von 145,5 Millionen Schilling erbringt, das sind rein 61 Prozent der Gesamteinnahmen. Von sozialdemokratischer Seite wurde über den Erlaß der Fmanzlandesdirektion Beschwerde ge^ führt, der den Tabakverschleißern zur Pflicht macht, Wand- und Steckschilder in schwarz-gelber Ausführung : anzubringen. Das sei eine H e r a b f e tz u n g d e r R e p u» Bit!. Diese Schilder seien in den Staatsfarben aMfertigen. Dr. Waber suchte den Erlaß damit zu entschuldigen, daß es nicht angehe, Schilder in den Staatsfarben herzustellen, weil das Weiß nicht lange halte. Er will ferner bemerkt haben, daß sich die Güte der Erzeugnisse der Tabakregie in den letzten Jahren bedeutend gehoben habe. Zum Kapitel „S t a a t s d r u ck e r e i" teilte Sektionschef Weigl mit, daß sich die Regierung schon seit längerer Zeit mit der Frage der Zusammenlegung der verschiedenen graphischen Betriebe des Bundes beschäftige. Das Hauptmnnzamt ist außerordentlich stark beschäftigt. Es hat u. a. 25.840 EinschMngMe und 7,800.000 HalbMmge ausgeprägt, ferner 11,691.000 Theresientaler, eine Ziffer, die bisher in!einem .Prägejähr erreicht wurde. 4 —' * SiraßeuLahnschchreis am Dienstag. Auf m städtischen Straßenbahnen gilt -am DiensAg (Feiertag) der WEtagst-wis Es sind idaher die Frühfahrjscheine. die FütisorMahrischeme, die -WocheÄm.ten und Hie Hin- Md MÄfajhrscherye Mtig. Di? /E>bLiiden/iletzt.genaN'Nt>en Mäihrlscheine Wnuen für' die Mckfchrf 'schon vr-n 11 11k vormittags Mt Ibenützt lvierdeü. .

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