Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2436 (3.12.1925)
- Date
- 1925-12-03
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2436 Wien, Donnerstag Mittel sind aber nicht ausreichend für eine Dauer von 6 -iS 7 Monaten, und das -eßara-ische Komitee sicht sich daher gezwungen, an dio Mischen Bviider in den übrigen , Provinzen Rumäniens uni Hilft >und Beistand zu a-ppolilieren.. Herr MüWein schilderte' in rührcn-den Bildern die Verzweiflung und unibaschreibliche Not in den einzelnen Koloniem Besonders aber ist es die neue Siedlung S«rbestie, welche viel Besorgnis verursacht. Die Kolonisten wohnen dort, wie schon erlvähnt wurde, in unterirdischen Löchern, haben 2 Kilometer weit das Wasser zu schuppe:: und sind säst alle malariakrank. Auch die Not der Schuljugend ist nicht 'länger zu ertragen-. Ohnma ch tsa n fäll e bei den Schülern während des Unterrichtes sind keine Seltenheit mehr. Einzelne, die den Hunger nicht länger ertragen können, eignen sich das Frühstück .ihrer Mitschüler an. Der Andrang zu den Kantinen, in .denen arme SchMnder deMcht'ioerden, ist in den letzten Wochen ein enorm großer.' Jas Mauer Schachturnier. BogolMow mit großem Vorsprung an der Spitze. Aus Moskau wird uns berichtet: Die zahlreichen Hängepartien, die nunmehr zur Erledigung kamen, brachten zwei Siege BogoljnLow s, der gegen Löwensisch und S a e m i s ch golvann, und gleichzeitig Dr. Lasters zweite Niederlage, da er in seiner Partie gegen Löwenflsch einen Bauern und damit das Spiel verlor. Sv hat Botzoljubow einen Vorsprung von ganzen drei Punkten vor Dr. Lasker, der dafür, da Bogoljubow in der 17. Runde spielfrei ist, eine Partie mehr auszutragen hat. Dieser Vorspnmg des mssi-schen Großmeisters ist wohl schwerlich mehr einzuholen,. denn nur wenn Dr. Lasker alle fünf Partien, die er noch zu absolvieren hat, darunter die gegen Bogo'lijuböw, gewänne, Bog-Mubow dagegen,' was nicht zu erlvarten ist, sämtliche vier Partien verliert, konnte Dr. Lasker in diesem Turnier vor dem Russen landend Auch wenn BogoWbckv gegen Lasker und Capablanea, mit denen er außer mit RomanowÄki und Gotthilf noch zu spielen hat, verlieren sollte, könnte Lasker nur nach fünf Siegelt gleichen Stand mit ihm erreichen. Lasters Gegner sind Spiolin-ann, Zuwarci.v, Saemisch, Gotthilf und, wie bereits erivähnt, Bogdljubckv. Die größte Wahrscheinlichkeit spricht dafür, -daß Bcgoljuibow, dem es gelang, aus 16 Partien 131/» Zähler herauszuholen — er hat nur eine Partie gegen Reti verloren, gegen Marfhall, Rubinstein und Bogadistschuk remisrert, alle anderen gewonnen —, den ersten Preis in dem bedeutsamen Moskauer Turnier erstreiten wird. Dr. Lasker, der zwei Partien (gegen Torre und LLwenfisch) verloren und fünf remis göspielt hat, stcht um drei Punkte hinter Bogohudow und nur um einen Punkt vor den. nächsten Preisanwärtern Torre und Capabla nea. Bon den übrigen Hängepartien — es kamen sämtliche Spiele zur Austragung — gelvann Werlinski sein Spie-l gegen Rubinstein, Genewski das gegen Dates, der auch seine Partie gegen Rab -: notviez verlor, und Znwarow die Partie gegen Saemisch. Remis ivurden die Spiele Capa bla nea—Spielmann, Marshall-Giotthilf, Rabinowiez— Werlinski, Bogadistschuk—Nates und Gotth i l f—S p i e l m a n n. Demnach ist der Stand des Turniers nach der 16. Runde folgender: Bogchubow 13*/, (hat noch 4 Partien zu erledigen). Dr. Lasker 10*/, (5). Torre 9*/, (5), Capablanca 9*/, (4), Marshall, Romanowski je 9 (5), Reti 8*/, (4), Bogadistschuk, Gencjwski, Grünfeld, Dr. Tartakower je 8 (6), Nu>binstein 7*/, (5), Werlinski 7*/, (4), Rabinowicz 7 (5), Spielmann 6*/, (5), Dus-Chotomirsky, Löwenfisch je 5*/, (5), Saemisch, Dates je 6 (6), Gotchilf 6 (4), gllwarow 4 (5). Ersah fBi Snfnlin. Es ist noch nicht lange her, daß kanadische Forscher, Hanting und seine Mitarbeiter, in berühmt gewordenen Untersuchungen das Insulin entdeckten. Man wußte schon lange, daß die Bauchspeicheldrüse, das „Pankreas", «inen Stoff von großer Bedeutung, «in sogenanntes Hormon, in die Blutbahn abftndert. Dieses Hormon ist für den Gang des normalen Stcsfwechsels von größter Wichtigkeit. Wird seine Absonderung ins Mut bei Erkrankungen des Pankreas gestört, -dann erhöht sich der Zuckergehalt des Mutes Ulld neben dieser treten andere bedrohliche Erscheinu-ilgen ein, die für das Bild der Zuckerkrankheit charakteristisch sind. Schon lange war es daher das -Bemühen «der Forscher, das Hormon des Pankreas zu gewinnen^ um es bei Zuckerkrankheit ins Blut einzuführen und so die normale Tätigkeit des Pankreas zu ersetzen-. Aber erst Banking ist das gelungene Das Insulin ist ja nichts anderes als ein .Lwganpräpavak", das -das Bauchspeicheldrüfenhovlnon enthält. ' Der Weg, der Banting zu idem großen Erfolg goführt hat, war schon lange vorbereitet von verWederen Forschern. Es ist da -das Bestre-ben -maßgebend gewesen, daß ait’f Grund der Lehre von der -inneren Sekretion auch sollst zu,^Mntheräpie" führt. Nicht nur das Pankreas sondert wichtige Stchse ins Blut ab, auch die Nebenniere, SchMdrüse, der Hoden, Eierstock u-sw. Und wenn diese Organe erkranken und ihre Absonderungen in zu geringer Menge oder in anormaler Znsammen-setzuug ins Blut kommen, dann versucht rnan durch Zufuhr eigens präparierter 1 Organs, oder Organextra-kte von Tierell! nachzuhelftn. Be; gewissen Schiiddri^enerkrankungen gibt man Meyer MorgettzertttNS 3. Dezewber 1VW Seite 1 VORM, MALOWAN , ^IS^Ä088 & FRAN<: TEL 72-84 MALOWAN BRINGT FÜR WEIHNACHTEN INFOLGE . , ÄUSSERST GÜNSTIGEN AöSCHLUoSES fclNE GROSSE ■ POoT ' ' ' •' ORIG. ENGL. SEIDENSCHALS IN DEN HERRLICHSTEN FARBEN ZUM PREISE VON I W* - SOWIE SCHWERSTE REINSEIDEN¬ BINDER UM*.*.» dem Patienten Schilddrüsentabletten, Frauen im Klimakterium versucht man mit Präparaten aus dem Ovarium von Kühen zu helfen usw. So ein Präparat ist auch das Insulin. Einen ganz anb-emt Weg hat Dr. Rabinowitsch, «der -ebenfalls der kanadischen Schule angehort. mit -großem Erfolg, wie es scheint, eingoschlagen und er berichtet jetzt vorläufig über die Untersuchungen, die er und seine Mitarbeiter im Krankenhaus von Montreal (Kanada) vorgenommen haben. Die Substanz, die R a -b i n o w i t s ch verwendet /hat, ist als D i o x y a c e t o n bekannt. M-erlwürdigerweijse wird sie durch Einwirkung eines bestim-ntten Bakteriums . aujf Glyzerin erhalten!) Das Präparat des Dr. Ra-binow i tisch ist eine dicke, süßliche Flüssigkeit. Während Insulin -injiziert werden -muß und erst ganz neuerdings eine andere Verabreichung versucht wird, wird das neue Mittel „peroral", d. h. zum Esten, gegeben. In zahlreichen Fällen hat sich -bereits ’bi-e Anwendung des Mittels sehr büvährt. Es drückt den „Blutzuckerfpiogel" sehr rasch, d. h. es hat die gleiche Wirkung wie Insulin. Noch ist nichts Näheres über diese wichtigen- Versuche bekannt, von denen ein ^bedeutender amerikanischer Fachmann meint, daß sie zur Ersetzung des Insulins durch das neue Präparat — -ivenigstens in den meisten Killen — führen wechen. So darf der ausführlichen Beröfsentlichung Rabinowit-sP mit großem Intereste entgegengMen werden. Dr. Werne. Im redaktionellen Telle enthaltene entgeltliche Mitteilungen sind durch ein vorangrsetztes E gekennzeichnet. Wien. 3. Dezember. * Eine Notstandsaushilfe für die Invalide«. Einer In- VNlidenaibordNMg teilte gsst-ern FinauMnist-er Dr. Aihrer mit, daß die IMlÄm und die Hinterbliebenen von Kriegs«, opfern noch vor Jahresende eure Notstandsu nie r-. stützung erhalten lverden, wofür insgesamt zwei Millionen Schilling berertMistellt seien. * Das Wetter. Gestern war es tagsüber etwas wärmer. Dre. Voraus>sa>ge meldet: Wechselnde, allmählich ckbnehme-nde BewAkung. Temperatur wenig verändert. , * Geh nicht am Glück vorbei! Innerhalb der Wen zwei Jahre wurde die Klastenilott-srveiprcnnie zweimal nacheinander, und zwar auf Nr. 13.167 (9. Lotterie), auf Nr. 28M8 (10, Lotterie) von Kunden der .Micksstelle" Joses Stein gewonnen' und ebenso Meima-l der größte Ha-üpttvGor aus Nr. 42.521 (9. Lotterie) und auf Nr. 56.898 (12. Lotterie). In gleicher Zeit wurden viele Hrupttvsffer vm einer hakten Milliarde. M Millionen, 300 MVion-on, M Millionen, 109 Millionen ufw. von Kunden der „Glücksstelle" gewonnen. Niemand dersämne bei der „Glücksstelle" Joses Stein. Wien. 1. Dez., WiPpliMvstraße 21, an der ..Hohen Brücke" sich sein Klassenlos ehOvns zu besorgen. Man beachie das heutige Inserat dieser Firma. - 7 . Mein Almanach. Die Wiener MedMassuna des Mn-er Stamttcha-nfes des Eau de Eologne hat den guten Gedanken gchalbt, die vielen Freunde des. WAchen Produktes durch eine literarische-Werbeischrist zu erfreuen, die unter dem Titel „Mein Wmauach" hmaus-gcht. Das-fahr geschmackvoll -a-usgestattete Büchlein stellt ein Sammckwevk vor, das die Materie un gesMiger Weise bähandelt und jcki>etzfalls als eine voanchme Pr-opa-gandaart zu werten ist. Bon besonderen: Intereste ilst der historisch? Teil, der viel des Wisstnswerteu über Pwsumerie -und Kö'lnischwasser zu erzählen weiß. Das HMsche Bändchen, den: auch ein Lchar-Wcrtzer „Blnwe und Schmetterling" be-igegkben ist. wird dem Kons-umenten und Konlsum-ent-itmen des „I-ehrun Maria »Farina gegenübar dom Mtchs-Pl-atz" eine .anmutige Erinnerung sein. * Vom Keren Kajemetb Die dieswochige Sitzuwa des PrafLinmS der Landeskomunsfion des Keren Kas-emeth findet honte mn HM 7, Uhr .abends statt. * Eine Kindesmörderin. In: August dieses Ichres hat eine Fron, die sich Marie Heindl nannte, aus Grui:d.eines Zoitungsi-Useirat-es der HauWhiHfir: Marie W. in Werning bei Paysr,b.ach ihr im Ma: gchor-vnes Kmd unter dem Borgelten ent>Äckt, daß es eine Frau a-us Bchm-en' als eigen ann-elhnmr tvoll-e. Nach mühevollen Nachsorschuu-goir wurde cmniitoH, daß die Llsährige Margarete Tob er ans St. Georgen im Steinfe'lde das Kind entlockt hat. Die Tober hat unn das Geständnis äbgologt, daß sie ihr eigenes, le-l-end geborenes Kind, dessen Dat-or ein Eisenbahner ist. er-tvnrgt «und in die Donau geworfen hat. * Tödliche Verbrühung eines Kindes. Am 38. NovmÄber -erlitt der MieinhMjälhrige Adolf Nowäk in der olterkichon Wchnung. 9: Dez., Schnl^ALraßn-iUy^Gasse, schweve Verbrühungen. -Dein Vater hatte für e-i-n Bad einen. Tapsmit heißem Wasser vorbereitet. Der Kleine fiel aus UnvorsichtiOeit ln den Tops. Er wuüde ins ShitM gebracht n-nd starb dort nach wenigen-Stun-don. Die geri-chtl-icho. Ochsnung der Leich? wurde -beantragt. * Ein betrügerischer Zollbeamter. Der Mfährige HiAfs« > bedi-Lirstete des Zoll-ciberamtes Karl Wester ma her > hatte -seit zweieinhalb Ichren Memati-sch Pa-keie. die er a-bmftrtigLN ^'hatte, berauibt. Die verschiede-ittlichen BcdqrfKMenistLyde ließ er durch seine Braut, die mMöschen abgebante Telephonistin -Marie G.. im Amte verkaufen. Anß-echom-beschäftigte er noch Mts Agenten, die seine .preiswerte 'Ware Metzte-u. Der Schaden konnte bisher noch nicht nnt Tichechci-- icstgeistelll uvevde-n, doch beträgt er einige zehntausend Schilling. Westevn:al>er ' leugnete, daß seine BMtt m -der Hevkrmsst der Waren wußte. Bereme, Bomage uno Versammlungen. Z i 0 n i st t ich t B 4 r k S s e kt Io n Leopoldstadt/Z. Bez r ZtrkttSgasse Ü8.. Heute, 8 Uhr abenos, ,m neurenowetten LektionShetMi 3. Bez. ZirtuSgalle LS. dritter VoMa- Ir. G 0 i b l) a m m e r über .Paltistmalunde*. - Die L e s e- und Redeha'le jüdischer Hochschüter veraustaltet in ihrem Lokale. S. Aen, Türkrttstraße S, 8. Stiege, neue Sprach kur, e für Hebräisch und Englisch unter Leitung bewährter Lehrkräfte. Beide Kurse für Anfänger Und Fortgeschrittene. Begi-n der Kurie nach den im Laufe tiefer Woche erfolgten Anmeldungen und Borbeiprechuna. Drei Stunden wöchentlich, geringer Negiebettrag. Jedermann zugänglich. 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Rad?ovroaramm^ Heute Donnerstag den 8. Dezember. 11 Uhr': BormittaOmusÄ. — 4 Uvr lu Atn. r RachmmagSkonzett. — 6 Uhr üu Min. r Quer durch Oesterreick. — 6 Udr SV Min. r © efttotcc&nÄr Kurs. — 7 Übt 10 Min. 1 EwerantvkurS >— 7 Uhr 40 Min. t Englischer Sprachkurs jür Anfänger' — 8 Uhr 1h Min.; „De» ' Troubadours . -Sftoel." Roland-Bühne. Das nenne ich mir ein Iudemstiück! Weim schon Die Gegensätze Mftinandevpilatze-n, dann soll es wenigstens ixpsür-- stchen. Gn Rassemlnlftemi-t demütigt einen Juden, der. ~ siehe „Gestllscha^ — in einem hochadeligen Kk:b vevkehrt. Und siche da, der Jrwe ist der Vater des R-astMan-Ihssmite-n. A-niaß zu mederschmetevnden' Gnthülluwgen, AMvgen, -' seelischen ErschütterMggm -und BchandlMg der Iudeniftaige. Jmnvechin gutes, prompt wirkendes Thvctter. Und unter Eugen Jensens SpieAettunH eme LemevkmSwert gute, sa-ubere, sorgfältige ÄuiWhmng. (Daß ein Kü-nstler vom Range Jensens kein-on -dauKichen WiMrvgÄreis findet, ist erschütternder Äs Bernsteins .IlsraiÄ") Seine Partnerin, Marta Schlet-tingttri, tir vörnchm nnd echt -und Ernst Neuihardt ist bsgalbt. M Grabdenkmal Kr Karl volbmarl. Unter dm Vorsitze des Präsidenten der KultMmeinde, UnwechitStspros-estorS Dr. Mois Pick, hat sich ein Kreis, kunst- -liöbonder Berchver Goidmarks vereinigt, >um dem Meister ein wü-vdigeS DenSmÄ zu setzen. Biildhauer Hegenbarth wurde mi-t seiner A-usisühru-ng betva-ut uch hat es nun vollendet. Dienstag den 8. d. um lü Uhr vormittags findet M>s den: Zentvakfriedhof (1. Tor) die fei-evli-che Enthüllung des Grabden-kmÄs und seine Uöbergabe in die Obhu-t der Kwltusgemeinde ML Körperschaften und Vereine, die an der Feier teiln-chmen wollen, werden ersucht, dies dem Komitee Errichtung des Grabdenkmals für Karl Goldmark, 1. Bez., Seitenstett-engaste 4 (T-ell. Nr. 60-4-32), rechtzeitig bekannt- Sligelben. _ Aas beu Aeatem. B u r g t l, e a 1 e r Morgen. 7 Udr abend». »Maris S t u a r t". — Im Burgcheater und Akademetbeater. mußten die SonntagnachmittagSoorstellungen wegen Erkrankung deS Herrn S t e b e r t abgeändert werden. Im Burgrheater gelangt l a ch S m a n n als Erzieher' und im Akadem^: e t h e a t e, a » K o n z e r t" zur Aufführimg. Akademiethea»rr Morgen, */,8 Uhr. gbruds, „D i e z e r b r 0 ch e n e L e i t e r". O p e r n 1 h e a t e r. Morgen. 7 Ubr abends, zum ersten Male g a it a t e U", Opera buffa in einem Aufzug nach Moliöre von Rover» Konto, Musik von WUvelm Groi z. Hierauf Erstaufführung von ,D a S k> S ll is ch' Gold-, ein deutsche» Singspiel von >mliur Bittner. Redouteniaal Morgen, 7 Uhr, Balletl-Soireer Co«verin»Ra v el-R ameau-Jvhann Str auß. V 0 l k 8 0 v e r. Heute gastieren in „Tiefland" Kammersänger Karl Ziegler als Pedro und Kammersänger Hermann W i e d e m y n n als Sebastiano. Morgen .Dorf ohneGlocke- D e u 11 ch e S Volkstbeater. Die morgige Aufführung von W N d e S Komödie .Eine Frau o.hue Bedeutung", in der Marie Gu:de»l-Schoder ihren Utbergang ,um Schauspiel vollzieht. Sonntag, 3 Uhr nachmittags, ^Die weiße Fracht". Raimund-Theater. Heute ErstauWrung von ^Pygmalion", mit Leopoldine Konstantin. Beginn 7-8 Uhr. _ Jüdischer Abend. Bei den: Montag den 7. d. im Dheaterftale des Hotel Post stattfinde-nden nmsMflch-tttevarischen Abmd wivke-n mit: Hilde Dwlitzkaj-a. Maria Gutmann, Löll-a Ruidirrstem, Arnoüd Gr-ußmann. Benzion Sigall, Mar Stmrg. Prof. Josef AimÄer u. a. BMnn 8 Uhr abends. FA Wmmnten der ,Miener Morgenzeitung" 26 PmMt ErmäßWn.g im Vörvevkaus bei der Administration der .Miener Mongen-' zeitun-g". Jnlius-Reich-Dichter-Stistnng. DaS Kura-tormm der Dichterstiftuna des verstoßenen KommerzlÄma-tes. MiuS Reich, best-eMd a-us Bur^cheatechirok-tor F. Herterich, den Professoren Dr. W. Brecht -und Dr. E. Reich, de>m Schrist» ftejler Joses Luitpold Md dem Präsidenten der Convordiia I Dr. E. Wengraf, hat sü-r IW drei Preise m. je tausend Schilling Adsle Gerhard (Berlin), - Ailipp L0n«gmr-nn (Wien) und An-ton Wildgans (Mödimg) MvbMnt,