Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2436 (3.12.1925)
- Date
- 1925-12-03
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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f Celle 6_Men, Donnerstag _ Gerichtssaal. Sie Feinde Sesterreichs. «n monarchistischer Presseangriff vor Gericht« - Schober wird vorgelaben. Der Vorstand des Strafbezirksgerichtes 1 Hvfrat Doktor Höflrirayer halte sich gestern mit einer bemerkenswerten, von der Staatsanwaltschaft gegen den Generalsekretär der antijemitisch-hakenkreuzlenschen konservativen Volkspartei Doktor Robert Wolfs gerichteten Pretzllage zu befassen. Gegenstand der Klage bildete ein am 6. August 1925 in dem monarchistischen Blatt „Oesterreichische Nachrichten" unter der Überschrift „Zusammenbruch der Republik erschienener Artikel, der sich mit der durch einen Zuhälter verübten^ Ermordung Mohapels befaßte und hiebei von Hebelgriffen des Republikanischen Schutzbundes sprach. In dem Artikel hieß es unter anderem, daß das ganze Polizeiaufgebot vor den Kohorten des Republikanischen Schutzbundes die Flucht ergreifen mußte. Es wurde der Artikel konfisziert und wegen einiger Stellen gegen den verantwortlichen Redakteur Doktor Wolfs in der Richtung des Verbrechens der Störung der öffentlichen Ruhe und des Vergehens Herabwürdigung von Verfügungen von Behörden die' Anklage wegen Vernachlässigung pflichtgemäßer Obsorge erhoben. Der angeklagte Redakteur erklärte, daß in dem Artikel, den er nicht verfaßt und vor der Drucklegung auch nicht gewesen habe, nnr eine berechtigte Kritik au einzelnen Personen der Regierung und deren Verhalten enthalten sei. Eine solche Kritik müsse in einem demokratischen Staatsw/s e n jedem Bürger zustehen. Der Verteidiger beantragte die Zulassung des Wahrheitsbeweises. Er stellte unter Beweis, daß der Republikanische Schutzbund wohl ausgerüstet sei, bereit auch eventuell zu Anschlägen gegen die bestehende Staalsform. Das Treiben des Republikanischen Schutzbundes sei ein illegales. Von der Tatsache, daß der Republikanische Schutzbund wohl ausgerüstet sei, erklärt der Verteidiger, habe Polizeipräsideut Schober genaue Kenntnis, weshalb Präsident Schober als Zeuge vorzuladen sei. Gleichzeitig wird beantragt, an den Bundeskanzler mit dem Ersuchen heranzutreten, den Präsidenten Schober bezüglich seiner Aussage über den Republikanischen Schutzbund vom Amtsgeheimnis zu entbinden. Der Verteidiger beantragte weiters die Vorladung des Rahonsinspektors Kremser, der bestätigen könne, daß durch das Verhalten von Mitgliedern des Republikanischen Schutzbundes die Polizei genötigt war, die Flucht zu ergreifen. Schließlich beantragte der Verteidiger die Vorladung des Vizekanzlers Dr. Waber sowie des Landeshauptmannes Ri nie len. Der staatsanwaltschaftliche Funktionär sprach sich gegen die'Zulassung der Beweise aus, da der Inhalt des Artikels allein für den Schuldspruch genüge. Der Richter erklärte den von.der Verteidigung gestellten Wahrheitsbeweis für zulässig und beschloß, zur nächsten Verhandlung den Redierinspektor Kremser sowie den Polizeipräsidenten Sch-oLer als Zeugen vorzuladen'und an das Bundeskanzleramt das Ersuchen zu stellen, den Polizeipräsidenten in der fraglichen Angelegenheit von seiner Amtsverschwiegenheit zu entbinden, Der Antrag auf Vorladung Wabers und des Landeshauptmannes Rintelen wurde als unerheblich abgewiesen. Sier Shrife #« einem Nom». eilt preußischer Prozeß. Berlin, 2. Dezember. In Stolp beginnt jetzt der Prozeß gegen -en Rittergutsbesitzer Bchltslaw v. S o m n i tz wegen vierfachen Duells an einem einzigen Morgen, wobei drei Gegner unverletzt blieben, während der vierte, ein Leutnant Pohl, gelötet wurde. Als Ursache der Duelle wirrd jetzt bekannt, daß Somnitz von Mitgliedern rechtsradikaler Organisationen auis äußerste verfolgt wurde, weil er mit den politischen Ansichten seiner Gutsnachöarn und Standesgenossen nicht sympathisierte. Somnitz lehnte jede Unterstützung dieser Organisationen ab. Deswegen wurde gegen ihn ein vollständiger gesellschastsicher Boykott eingelritei. Man versuchte, ihn durch allerlei Schikanen und Verfolgungen einzuschüchtern. Bei einer Iagdveranstaltung provozierte man Somnitz, der darauf erwiderte und von den anwesenden Spitzeln der pommerischen Agrarier verprügelt wurde. Darauf forderte er vier adelige Gutsbesitzer zum Zweikampf heraus. Diese versuchten, sich zunächst dem Dnell zu entziehen, indem sie Somnitz die Satisfa ktionssah igkeit abjprachen, weil er angeblich nicht national denke und daher ein Revolutionär und Landesverräter sei. In einer Reihe von Ehrengerichten mußte Somnitz, der srüher Offizier bei -den Gavdefüsilieren war, sich seine Iaiisfaktionsfähigkeit erkänchfen. Bei jedem der vier Duette wurde ein einmaliger Kugelwechsel auf 15 Schritte Entfernung vereinbart. Der - Zweikampf mit den Gutsbesitzern v. Pirch, Weiher, und v. Hedelie verlief unblutig. Im vierten Duell mit dem Leutnant Pohl wurde dieser in den Oberschenkel getroffen, und zwar so unglücklich, daß eine Schlagader zerriß und. der Tod. sofort ein trat. Der Prozeß erregt großes Interesse. Wenn die Gattin zur Verzweiflung getrieben wird. Der Oberfchaffner Karl C. brachte gegen feine Gattin beim Zivilkandesgerichl eine Ehescheidungsklage ein, weil feine Frau die gesamte Wohnungseinrichtung, Wider, und Wäsche verkauft habe, obwohl alles ihm gehörte und weil sie in die dermaßen ausgeleerte Wohnung nicht mehr zurückkehrte, worin boshaftes Verlassen liege. Der Beklagtenvertreter bezeichnte den Verkauf der Möbel und Kleidungsstücke als einen Akt berechtigter S e l b st h i l s e der Gattin, weil der Kläger während seines Urlaubes die Frau in der größten Not zurnckgelassen habe unb, sich nicht um sie kümmerte, so daß sie sich aller Mittel entblößt sah. Ter Kläger sei ein Trinker, habe seine Gattin wiederholt mit dem Revolver bedroht, sie ttt der ärgsten Weise mißhandelt, so daß sie in ihrer Verzweiflung wiederholt Wiener Mvrfteineltrmq 3. Dezember 1926 Nr. 2436 Selbstmordversuche verübte. Es liege daher nicht „boshaftes" Verlassen vor, wenn die Frau nicht mehr zu ihm zurückkehrte, um so weniger» als er selbst sich geäußert hatte, er Wunsche sie nicht mehr zusehen, wenn er von seinem Urlaub znrückkomme. Aus dtesen Gründen beantrage die Frau die Scheidung der Ehe aus dem Alleinverschulden des Klägers. Ju diesen: Sinne sprach das Zivillandesgericht die Scheidung der Ehe aus dem alleinigen Verschulden desKlägers ans und hob in der Begründung hervor, die Selbsthilfe der Gattin sei eine entschuldbare gewesen, denn oer Kläger habe seine Frau zur Verzweiflung gebracht. Der Berufungssenat verwarf die Berufung des Mannes und b e st ü t i g t e das erstrichterliche Urteil. Markgraf dom Mord srcigesprochen. Aus Berlin wird uns gemeldet: Montag abends wurde im Mordpwzeß H a y m a n n tn Brenzlau das Urteil gefällt. Angeklagt war die Gattin des Gutsbesitzers Haymann und der Gutsinspektor Markgraf wegen Ermordung des Gutsbesitzers Haymann, der beim Brand einer Scheune den Tod erlitt. Haymann war, wie das Zeugenverhör ergab, schwer herzkrank, und die. Angeklagten verteidigten sich damit, daß sie erklärten, Haymann sei infolge des Schreckens einem Herzschlag erlegen. DaS Gericht sprach Markgraf der Brandsttstung schuldig und verurteilte rbn zu acht Monaten Gefängnis, unter Anrechnung der Untersuchungshaft. Bon der Anklage des Mordes wurde er fr ei gesprochen. Die Witwe Haymanns wurde gänzlich freigesprochen. Volkswirt. Fortsetzung der Smiettlnfl f ott. Das »e»e Programm Loucheurs. Aus Paris wird gemeldet: Es wird nunmehr offenbar^ daß auch der neue Finonzminister Loucheur sich des von der gesamten Öffentlichkeit verpönten Mittels der weitere» Noten inflalion ^bedienen muß, um vorläufig einen Auiloeg aus dem französischen Finanzchaos zu -schaffen. In dieser Hinsicht unterscheidet sich Loucheur nicht allzusehr von .feinen vier früheren Vorgängern im französischen Finanzministerium, -die ebenfalls an die Inanspruchnahme des Noten Instituts dachten. Der Unterschied zwischen dem Projekt Loucheurs und den früheren .Finanzprojekten besteht nur -darin, daß dieser Inflation eine neue Basis gegeben werden soll. Der jetzige Finanzminister ist sich dessen bewußt, daß er nicht so rasch Mittel hevbeischaffen -kann, um die im Monat Dezember fällig werdenden Verpflichtungen der französischen Regierung zu erfüllen. Am 8. Dezember muffen Schatzbons im Werte von 2,5 Milliarden zurückgezahtt werden. Eine ebenso hohe Summe wird für die Befriedigung der dringendsten Finanzbedürfnifse und die Finanzierung des marokkanischen Krieges benötigt. Endlich wird an eine Rücklegung von 1,5 Milliarden für Stützungsoperationen -der Bant von Frankreich durch Devisenoperationen gedacht. Es -sind also 6,5 Milliarden notwendig. Diese sollen wieder bei der Notenbank genommen iwerden. Es wird aber gleichzeitig an neue Steuern in derselben Höhe gedacht, welche diese Summe «wieder hereinbringen und dadurch den Notenumlauf nicht allzu stark ari-ioachsen lassen sollen. Dies entspricht dem Loucheurschen Grundsatz, daß . keine neu«» Banknoten ohne strenge Sanimrngsmaßnchmeu herausgegeben werden sollen. Er will also diesen außerordentlichen Ausgaben ebenso außerordentliche Einnahmen gegenüberstellen. Gleichzeitig verknüpft auch Loucheur die Bndgetsanierung mit -der Mährungssanierung. Er erklärt aber, zuerst Rekonstruktion des Budgets und vollkommene Sanierung desselben, hernach erst Stabilisierung des Franken. Dieser Vorgang ist deswegen von Interesse, weil Loucheur damit andeutet, daß er in der ersten Zeit sein Augenmerk auf das Budget richten wolle -lttfb erst in zweiter Linie seine Bemühungen auf die Stabilisierung desF ranken verlegen werde. Dabo: will Loucheur das Budget nur mit Hilfe der wirtschaftlichen Energien des Inlandes sanieren. Er Perhorresziert jede Ausländsanleihe zu Budgetzwecken. Endlich verspricht Loucheur, auch die interalliierten Schulden einer sofortigen Regelung zu unterziehen. Diese Regelung ist notwendig, um jede Beeinflussung des Franken-kmses infolge drängender Auslandsschulden zu vermeiden. Gleichzeitig mit diesen Transaktionen soll auch ein g ß e r e r D e v i s e n -v o rr a t geschaffen werden, um beu Franken dauernd schützen zu können. Wenn auch das Programm Loucheurs als solches einen günstigen Eindruck gewährt, so kann dennoch vorläufig kein abschließendes Urteil gefaßt werden, solange nicht detaillierte Angaben vorhanden sind, wie sich Loucheur dte Stabilisierung -des Budgets vor stellt, bezi-chungsweise welche Quellen er für die Besteuerung in Anspruch nehmen will. In dieser Hinsicht müssen weitere Nachrichten erst a-getvartet werden. Die Tatsache der unumgänglichen Inflation hat vorläufig die internationalen Devisenplätze verstimmt. Die Bewegung des französischen Franken. Auf allen internationalen Devisenplätzen war gestern der französische Franken rückgängig. Die Abgabeneigung ist auf die Gefahr einer neuen Inflation in Frankreich zurückzuführen. In Zürich senkte sich der Franken von 20,65 auf 19,90. In Wien ging er von 27,97 auf 27,15 zurück,' in Prag von 134.25. auf 129,75.. KrSftige krholung des gloly. An der gestrigen Wiener Börse erfuhr der Zloty eht* kräftige Erholung. Die Devise 'Warschau stieg in, Etearin-g tym 03.75 auf 70 Schilling, das ist um mehr alt 10 Prozent. Nachbörslich erfuhr sie eine weitere Steigerung. Die Bank pülski hatte .gestern durch ihre Wiener Stelle die Lau der bank, energisch interveniert. Anßerdem hat aber auch die Spekula-tion, welche, wie wir gestern an di-ef-ei Stelle bent-evk! höben, sehr stark a la ba-ifse engagiert ist. schleu-nW Rückdeckimg vorzuuehmen versucht. ES scheint, das die polnische Bank es aus eine Einjwickung der Kontermine abgesehöu hat und daß ihr diese Aussicht bisher a-uch -tatsächlich gelungen ist. In Kreisen der Devisenhändler war die Steigerung des Zloty das Ereignis des gestrigen Tages. Vor dem Clearingraum, in welchem nur die befugten Deviseichändler hineingelassen wurden, drängten sich zahlreiche Personen, welche an den Schwankungen des Zloty interessiert waren. Im Saale soM herrschte woget: des Zloty ebenfalls stärkere Bewegung. Die Meldung, daß Polen in erfolgreichen Verhandlungen mit der englischen Finanz wegen Jnleressenahme an dem polnischst: Noteninftitut und an den Eisenbahnen stehe, hat die Stimmung für bei: Zloty wcheritlich gebessert. Der Eindruck an der Effektenbörse. Die Steigerung des Zloty übt auch ihre günstige Rückwirkung ans die Beurteilung der auf Zloty lautenden Werte. Sämtliche polniischen Effekten der Wiener Börse lvaren gesucht und wiesen Steigerungen auf. Namentlich Petroleumwert« waren stärker begehrt. Allerdings waren auch Meldungen eingetroffen, welche beisagten, daß das -englische Kapital, welches an der mexikanischen Pelroleumindustrie interessiert ist, infolge der mexikanischen Gesetze, welche ausländisches Kapital a-usschalten sollen, nunmehr daran denken, sich stärker auf dem polnischen Petrölnmunarkte zu betätigen. Regelung der rumänischen Borkriegsschllde» au Amerika. Aus Washington wird uns telegraphiert. Zwischen der rumänischen und der amerikanischen Schu-ldenkommission ist eiu-e Einigung erzielt worden. Darnach wird die rumänische Schuld im Betrage von 46,5 Millionen Dollar in 82 Jahresraten zurnckbezahlt werden. In den ersten Jahren wird der. Zinsfuß 3 Prozent, später 3,5 Prozent betragen. Die Obligationen der Lokalbahn Mauthaufen—Grer». Der Antrag der Schuldscheinbesitzer dieser Bahn auf Bestellun-g eines Kurators zur Wahru-ng der Rechte der Besitzer infolge der Gefahr der Einlösung der SchuMverschveibunkM zum Kronenpreife wurde vom Qberilandes-gerichte im Rekurs- Wege zLvückgeiwiasen. Insolvenzen. Der Konkurs wurde eröffnet über Fratq Kratky jun., 7. Bez.. Burggasse 89; über Wilhskm Ha» wand, öffentlicher Gefellschast-er der Firma Hans- und Küchengeräte Franz Kratky jun. u. Co. — Ueiber die Bvrlaffewschaft nach Emmerich Schwarzenecker. Mödling IMläamsstra-ße 41. — U-öber Ios-vfine Großmaun, Handolsfran in Groß-Pöchlarn. — Das A u s g l e i ch s v erfahren wurde eröffnst über Markus Max Spieler, 2. Bez., Tabovstraße 24. — Ueber Paul Krakow icz, Schuhmachermeist-er. 2. Bez., LafsallO-uahe 39. — Ueiber Rudolf K-ammerer. St-oll-ens-chmied, 21. Bez., Bismarckiplatz 12. — Ueber WichÄm Lott und Marie John, LeibensmitteHandl-un-g, 3. Bez., Obere Viadnktgasse 6. — U'üb-er Leo Winter, Ka-uifm-ann, 9. Bez., NußdorfeOrrße 4. Notierungen im Stellagcttverkchr. Es notierten pro Mtimo Dezember: Oe-sterreichi'sche Kredit 18.000 As 20.0o0, S-taatsibahn 40.000 bis 46.000, Alpine 30.000 bis 38.000, Rima 20.000 bis 22.000, Salgo 44.000 bis 50.000; pro Ultimo . Jänner: OSsterreich-rsche Kwedit 24.000 bis 28.000, Staatsbahn 50.000 bis 58.000, Alpine 44.000 bis 50.000, Rima 26.000 bis 30.000, Salgo 56.000 'bis 62.000. Ungarische Wirtschcrftsnachrichten. Ans Budapest wird uns te-leg-riaph-iert: Mit Wirkmug von: 1. d. lhaben die Spiri-- t-uofen erzeugenden Fabriken und die SpiritnsgroßhäMer ein neues Kartell abg-eschlosM, dessen Wirkungsdauer mit sechs Monaten festg-asetzt w-urde. — Die Buidapest-cr Fin-anzinstitute halben beschllossetr, am 1. J-uli 1926 auf die Pen g ör e ch n tr n g iiberzugeh-en. Diesem Albkommen ist auch die Geldinistitutsz-entrale und' die P-chispartafse beiget-retett. Di« amerikanisch« Regieruna gegen eine Anleihe an die deutsche Kaliindtlstrie. NewHork, 2. De-entber. (Tsl.-Komip.) Die für heute und morgen anlberaum-te Zeichmmg der Dollaranleihe des deutsche:: Kalisyndikats ist durch ein Eurbargo der amerikaniischen Regierung in letzter Stunde verhindert wordem. Die ameritkanifche'Negiertl-n-a begründet ihre Maßnahme damit, daß cs sich um: die Anleihe eines fr-Lntden Produktiottsm-onopols handle. Die Anstände, die W-atshingtott Men die Einführung der Ka!iattl>rlhe auf dem amerikanifchM MavA erhoib, h-äben -das KalUsyndi-k-at ver-aulaß-t, zunächst die Emission des größten Teiles der ersten -Serie von 10 Millionen Ps-und Ster- -ling gws den europäischen Mävkten oorzunehmetl. Ein kleinerer Teil dicher Serie und eventuell Teile der zweiten Serie sollen noch s-ür die Begebung in Amerika reserviert werde». Die nötigen Bertra>cchändernn-gen foll-m Ende dietse-r Woche in London evf.olgen. w-oratl's die Etnissio-n stallfinlden wird. HBJBaMBMWMBBaMninsiiaMaBHBHIMnBHnBHHHBn LevitennnD tbaintenturfe oom 2. Lezembtt 1925. Devisen Ge'« War«» Op War- ' Geto W#tp Am8tcruaui « .S, 284 85 285 85 6oHfi . & 6 1360 6 1760 rraiizösische Noten . , 8. 27.15 27 36 öeigiao •••••, . 121330 12.676 : Stockholm # Iß 3 J 18 lollilndische Noten ». >—. — — tieritn . . . . . , . 1B 67 169 7 Warschau . 7 7 6itaiteniocdtf oten ... — — — — vriiLLö- ...... . 32. 8 32 2. Zürich 130 43 136.93 io«o8inwiachc Noten . » 12 Ü51 12 -5150 ttuvapenl... . » » i- :i P8.6 Vslnisn Jolni8eho Noten . . . c> -**. 7 — vuksre«: . .,. . , . 3 875 3 2 76 ¥ n'uicn tuni.lnlschv Noten . . . 3,1775 3.2175 l.onuol>...... . 84 3CiJ S-..4 6 Amarlltaiiischc isoten 707.10 711.10 russische Nore» Roman,) — , — Maliiitia ..... . . v ß 46 28 68 helgische t\oiea # Schweizer, Noten . . 133 — 133,37 New-York. . •» 4 . i> 76 7i <6 tttilgar. Not. . » m rscuccho-siow, Motc« . ÜJ.J5 ■<:i. >7 Paelft . . . •. » . 27 15 .7. 1 »eutscne Noten . . # ll 45 169 6 rörKische Pfund-Notea . Prae « . », . 4 . 2ü.fa7öü Sl.CbSO englische Noten «. 4 » 84.25 84.41 uiii-aiißcne Noten . . . 99.16 GS. VS