Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2436 (3.12.1925)
- Date
- 1925-12-03
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Stc. 2436 SW««, DannerStag äöitnet Morgen,eitung ■■... ■■■ '!■ BBawaim. s. DeM-er MS Seite 8 Zer MaffenMder Moraresm. Neue Greueltateu. - 3er Friedhof für die Mer. Aus Bukarest berichtet I. T. A.: Die Fortsetzung des Verhörs mit den Mitangeklagten Soldaten deckte weitere grauenerregende Verbrechen -es Oberleutnants Moraresen auf. Der Soldat Molinie sagte aus, Morareseu fyifo ihm befohlen» alle ü ber die Grenze kommenden Flüchtlinge zu erschießen, und das habe er getan. Das Geld und die Wertsachen, die er bei den Erschossenen fand, halbe er an Morareseu abgeführt, dieser habe ihm niemals eine Enrpfangsbestätigung. gegeben, auch habe er niemals ein Protokoll über die Habssligkeiten der erschossenen Flüchtlinge aufgesetzt. Oft wur- ■ den Flüchtlinge lebend Angebracht, in einen Keller geworfen und dort gepeinigt. Ander« Soldaten gaben an, sie hätten wohl gewußt, daß die von Morareseu erteilten Befehle ungesetzlich seien, sie mußten diese Befehle aber ausführen, da ihnen Morareseu mit schweren Strafen, ja mit dem Erschießen drohte. Oft kam es vor, daß Morarecsu über die Grenze gekommene Flüchtlinge, die er unter Versprechungen, sie passieren zu lassen, herübergelockt hatte, in seine Kanzlei einlud, mit ihnen zechte und ihnen alles Geld abnahm. Später übergab er sie den Soldaten mit denz. Worte: „bereit" oder „frei"; dies 'bedeutete für die Soldaten: „erschi eß e n". Alle solchen Flüchtlinge wurden auch erschossen. Alle Ringe und andere Schmuckgegenstände, die den Toten äögenommen wurden, mußten Morareseu übergeben werden, der niemals ein Protokoll darüber aulfsetzte. Der Soldat Moto hoi hatte .an einem einzigen Tage zwei Männer, zwei Frauen, ein Kind und einen Soldaten aus Befehl Morarescus niederg c m a ch t. Er wurde von Morareseu dafür öffentlich belobt und erhielt zur Belohnung einen Urlaub. Der Mitangeklagte Korporal Zaharia erzählt, der. Oberleutnant Morareseu habe ihn einmal solange, geschlagen, bis ihm das Blut rann, weil er Flüchtlinge lebend zu ihm brachte. Danach sagte Morareseu, es werden in der' Nacht vier FlüchtlingecherübeMmmen, er habe sie sofort zu erschießen. In der Nacht-kamen «wirklich die angeÄndigten vier Flüchtlinge und Zaharia erschoß sie befehlsgemäß. Zaharia erzählte, Morareseu habe ihm den Auftrag gegeben, einen Friedhof am Dnjester für die zu tötenden Flüchtlinge anzulegen. Morareseu befahl ausdrücklich, daß auch Frauen u n d K i nde r e rschossen werden. Der Soldat Cosa wurde von Mrarescu gezwungen, Sterbende .zu erschießen. Der Soldat Bol-ohan sagte aus, er habe im Auftrag des Hauptangeklagten eine Frau und ein Kind erschossen. Dem Angeklagten Zaharia sagte einmal Morareseu, es werden in der Nacht einige „Jidcme" (Juden) den Dnjester überschreiten; er möge sie lebend in, die Kanzlei bringen. Das geschah auch. Moraresm ztvang die Juden, mit ihm zu trinken. Bis früh am Morgen mußte getanzt werden, die Juden wurden gezwungen, mitzutauzen. Als aber der Morgen graute, wurden sie e r s ch o s s e n und ihrer Habse-ligikeiten beraubt. Morareseu selbst hat einem Opfer, das nur verletzt «war, den Gnadenschuß gegeben. Daraufhin sei Morareseu aufs Kommando gegangen und habe dort aus der Zimbel gespielt. Das Verhör wird fortgesetzt. Ser Unfug -er deutschen Studeuteulammrr. Eine Erklärung des UnterrrchLsrnrnisters. Im Budgetausschuß des Nationalrates, wo gestern das Kapitel „Unterri ch t" des Bundesvoranschlages in Beratung stand, gab es eine interessante' Hochschul d e b a 11 c. Wichtig ist die abermalige Feststellung, die Unterrichtsmintster Dr. Schneider nrachte, daß,es tatsächlich kein gesetzlich anerkanntes Studentenrecht gibt. Damit ist von autoritativster Stelle die sogenannte deutsche StudentenEammer als eine für die Unterrichtsbehörde nicht existierende,. keinerlei öffentlichen Charakter tragende Organisation erklärt worden. Allerdings hat Dr. Schneider nicht den Mut aufgebracht, das Wort ,-Schwindel" in den Mund zu nehmen und damit die Anmaßung auzunageln, die darin besteht, >daß sich diese Studentenkammer immer und überall als offiziell anerkannte Vertretung aufspielt. In der Debatte regt-e Dr. Eisler eine Reform des juristischen Studiums an. Mt der ' bloßen A b r ich t u n g i m P r i v a t r e ch t fei es nicht mehr getan. Heute heißt es, den Juristen das große Gebiet des öffentlichen Rechtes wirklich vertraut zu machen. Der Jurist muß auch eine Ahnung von den Rechtsverhältnissen außerhalb unseres kleinen Staates haben. Die Kenntnis des fremden Rechtes, der rechtsvergleichenden Darstellung ist zu einer selbstverständlichen Voraussetzung jeder nützlichen Fortbildung unserer Juristen geworden. Jeder Jurist müßte sich durch Ablegung einer Prüfung über die vollkommene Beherrschung einer Weltsprache ausweisen. dlbg. Lduthner besprach die Zustände an den 'Hochschulen. Von der Erklärung des Ministers, daß er die Regelung des sogenannten Studentenrechtes, die von Herrn Saliger an der Technischen Hochschule beliebt wurde, nicht anerkenne, weil sie.gewährleistete Rechte verletze, wurde an der Technischen Hochschule keine Notiz genommen. In diesem Zustand der absoluter: Wurstigkeit gegenüber dem Minister Schneider ist die Technische Hochschule auch weiterhin verharrt. Nach wie vor gilt das Studentenrecht nnd gelten die Studentennationen. Der Unterrichtsminister bedeutet alt der Technischen Hochschule überhaupt nichts. Die Studentenkammer entscheidet vollkommen über diese Hochschule wie über alle anderen Hochschulen. Die Universttätsorgam stehen heute vollständig unter dem Kommando der sogenannten deutschen Studentenschaft. Von einem Herrn Hülsner, Funktionär der deutschen Studentenschaft, ' ist sestgLstellt, daß er als Führer einer Truppe von Studenten das Univevsitätstor blockiert und einzelne am Betreten der Hochschule verhinderte. Der Mann erhielt bloß eine Rüge. Bei den Disziplinarverfahren ist vollkommen nebensächlich, was einer macht. Entscheidend ist, ob er ' deutschnaiional, Hakenkreuz!er oder klerik a l ist, in diesem Falle wird er s r e i g e s p r o ch e n. Ge- ' "adezu emä Blamage ist die Angelegenheit Brasloff-Schönbauer. , Man beginnt jetzt, nur weil Br asloff als Iüde unerwünscht ist, gegen ihn einen Kampf, mit Dingen, die feit zehn Jahren bekannt sein müssen und noch dazu ganz belanglos sind. Mau reißt ein Paar Witze, wie sie bei allen Professoren in den Vorträgen üblich sind, aus dem Zusammenhang, konstruiert eine Anklage und schleppt den Mann vor ein Disziplinargericht, um dort mit ernster Miene eine hochnotpeinliche Untersuchung gegen ihn zu führen. Der Redner fragte schließlich, was cs mit den 50 Millionen für eine Bewandtnis habe, die von der, Quästur aus den Geldleistungen der ärmsten Studenten der völkischen Wirtschaftshilfe geliehen worden sind. ■ Unterrichtsminister Dr. Schneider erividepto, daß ' kein gesetzlich anerkanntes StndentenrechL bestche. Mnn es eine organisierte Studentenschaft gibt, so könne'sie nur auf'Grund des Vere'msgesitzes organisiert sein. Das kann natürlich nicht verweigert werden. . Wenn nun ein solcher Verein zu den Hochschulen in einem besonderen Verhältnis steht und mit ihm verhandelt wird, so ° liegt dies im Rahmen der Autonomie der Hochschule. An den Minister treten die Dinge erst Heranwenn Rechte verletzt werden. Und da herbe «sich der Minister nie geweigert, das gutzumachen. . / Krawalle in einer WelmenlusrverlamMng. Die Polizei räumt die Volkshake. Der Sveda (Schutzbund für Abgebaute), zu welchem oine vom Z a l m a n n - Verband abgesprengte Gruppe von Kleinrentnern gestoßen ist, berief für'gestern abends in die Volkshalle eine Klei nrentnerverfammlung ein, die sich aber sehr tumultös gestaltete und, schließlich' von der Polizei aufgelöst umi'-bc. Die überwiegende Mehrheit der Versammlungsteilnehmer fetzte sich aus Anhängern Doktor Zalmauns zusammen und so herrschte schon vor Beginn der Versammlung eine sehr gereizte Stimmung. Um viertel 7 Uhr eröffn ete der Vorsitzende Major P e r w o l f die Versammlung und erteilte dem Kleinrentner Schwetter das Wort. Seine Ausführungen wurden ruhig angehört bis zu Wer Stelle, wo er sagte, daß sich der Verband nicht nur der abgebauten Beamten und Angestellten, der Arbeiter, der Kleinrentner, sondern auch jener Hausbesitzer annchiue, die im Frieden ihre Häuiser aus ihren Ersparnissen erworben haben und die heute hiefür nur einige Groschen Rente beziehen. Kaum hatte er diese Worte gesprochen, entstand ein riesiger Lärm. Die Anhänger Zalmauns schrien: „Mas gehen uns die Hausbesitzer an? Sind Sie Beschützer der Hausherren? Die Kleinrentner haben gar nichts, die Hausherren haben Häuser!" VergMch /bemühte sich der Vorsitzende, die Versammlung zu beruhigen. Es kam zu rissigen Krawallen. Die Ruhe konnte nicht mehr hergestelli und auch die Versammlung nicht fortgesetzt werben. Kurz vor dre'wi-ertel 8 Uhr erschien die Polizei und räumte die Vvlkshalle. Bor dem Rathause kam es noch zu stürmischen Kundgebungen und Demonstrationen. Letzte Kurie. New-«Jork, 2. Dezember. (Tel.-Komy.- Berlin23.80. London Sfflt>eV 4.843/,c> London Scheck 4.801/,, Amsterdam 40.21, Paris B768/t, Bum et 4.50, Nom 4.01^, Madrid H.li, Zürich 10.27, Swcktiolm 26 75. Oslo 2032 \topenl)aflcn 24 88, Wien 14l/w, Bndavest 14V1C, Prag 206'/.. Belarad 1.77»/., Alben 1.33 Buenos Aires 4lVs Rio de Janeiro 14.—. Bukarest 45V3 New-Bork, 2 Dezember Tel.°Komv./Wenen roi Winke? 192-,, Weiten hart Wmrer i937/„ Mais 957/, Hat« 51, Roggen 1048/4. Ehikugo 2. Dezember Del.-Konw., Wetze» ver Dezember 171^. Äia> 188»/. Juli 147: Mais ver Dezember Mar 82, Jull 84; Hafer ver Dezember tv Mar 44, 3«ck 15: Roggen ver Dezember 937t. Äiat 1001/», Juli 98l/a. Das attbewShrike KrSfttgaugsMttel für Körper und Nerven ist in allen Apotheken und Drogerien erhältlich. Proben und Broschüren kostenlos durch Bauer L Lie., Berlin EM48, Friedrichfiraße 231 Aus der Häuslichkeit der Wiener Hakentteuzler. In der letzten Woche ist der Führer der Wiener Hakemreuzler, der Bnndesbahnbeamte Gattermayer, spurlos in der Versinkung verschwunden. Iw einer ganz klein gedruckten Mitteilung des Parteiorgans erklärte er schmucklos und einfach, er räume das Feld. Ue-ber seine merkantile Tätigkeit als Aiktienverkäufer haben wir seinerzeit berichtet. Gatte rmayer ist von einer oppositionellen Gruppe beseitigt worden. Der „Reinigungsprozeß" bleibt aber nicht Lei ihm. stehen. Ein vertrauliches Rundschreiben der Opposition» die-bereits eine neue Partei bilden will, wird von der „Arbeiterzeitung" veröffentlicht. In diese'" Zirkulär heißt es: Parteigenossen! Anhänger Hitlers! Unsere Reichsleitung Hat Kops und Ehr oe?» « üiU'cu. Unsere Organiisätionen gehen sowohl in Wien als auch in der Provinz zurück. Wenn sich nicht in letzter Minute Männer finden, welche die Sachm die Hand nchmeu, ist unsere Bewegung verlöre tt. Der nnienzeichneto Ausschuß bittet euch daher, nntz-uhel-ftn und klärt eetch inr nachsoitgenden über die herrschendeir Verhältnisse auf Unser ParteioHmann Schulz, so sympathisch er uns ist, ist nicht der richtige Mann auf diesem Posten. Es fchit chnl an Energie und Whvertalent. Er liest sich bisher vmn Partviobmannstellvertreter Zweriuo (Frau Bauer) nud GenerMeLretär Gräber lenken. Er hat dies sÄbst schon eingsschen und droht bei seder Reichsparte'leitnlkgsisitzitng mit seinem Rücktritt. Ein Führer tut uns daher hi erster Linie not. Zwerina hat Wohl sich und Frau. Bauer fan-iert, aber rächt die Partei; wir HMn heute mehr Schulden denn je. , Mir mußten auch die Schulden der Kreisblätrer (Kornoniburg, Baden, St. Pölten,' Graz) übernehmen, so daß unsere Schuldenlast derzeit 450 Millionen beträgt. Wie unsere Parteigenossen in der letzten Sanierungsperiode zwecklos ansgebeutet wurden, ist ja allen bekannt. Außer den fünf enÄassenM Angestellten sind fetzt noch von'der Partei M - erhalten: Gräber, Meißner, Becke, Onderka, Fron Bauer und in der letzten Zeit hat die Parteileitung auch Umlauf zufolge der „St. PÄtner Deckhäl-tnisse" übernehmen rnüssen. Zu dm Gchcvlten und Diäten dieser Laute kommen' noch eine schöne Anzahl von A n r o f a h r t e n Z w e r i - n a s. Die Mchäfte, die Zwerina und Kurt Hosmann ur i t dom jüdischen Phönix abigeschlossin hatten, weösen auch kein günstiges Licht aus Uns. Bon der vMischeu Buchhandlung (Völkischer Pressebetrieb) werden wir auch noch zu hören bekommen, Generatlsekretär Gmber ist schwerer Alkoholiker und Mehr Geschäftsmann als NaiioncÄs.0ZiälD. Weber, Gattermeyer erübrigt es sich, zu sprechen. Wir kennen ihn ja hinlängilich. Marihart (das ist der Säckeiöwart der Partei und im Mbonamt Kompagnon eines jüdischen KchlenhäMers) und Kurt Hchma-nu sind Nulle n, die auch keine reinen Hände haben. Handenberger' 'ist „Schriststehler", Führer, Gewerkschafter und was wir sonst von chm haben wollen. Pvoifessor Heller in, ein äußerst rechtschrffen>e.r und Miger Mann, hat sich gänzlich voan Partei- Leben zurückgezogen. Die, P'h ö ui xg'es ch i ch Le und die demago,gische Anbiederung ' an die K l e r i k a l e n, welche durch die ' maMschreieriische Betonung des christlichnationalen Standpunktes in den.Veriammlungen zum Ausdruck kommt, hat chm die weitere Mitarbeit verwidst. Dr. Suchenwirth ist zu jung, uw als Führer hervortveton zu können, Jnigenieur Rüde ge r ein nutbeschrieben-es Blatt, wird von Umlauf schwer verdächtigt und des Spitzelt ums bezichtigt. UMauf,'der-in der' jüngsten Zeit mitavbeitet, ganz 'bsstimmt der geriebenste Kopf, ist durch ein FluKlatL seiner St. PÄtener Parteigenossin, das nach Ansicht vieler führender Parteigenossin leider schwere Wahrheiten enthält, sehr stark bÄaftet. Jü den Reichsparteileitungssitzungen gcht es'wie im Parl,ament p. Gegen seit: g e B c s chimp f u n g e n zählen zum Wien Don. In der Reichsparteifivunq vom, 9. November ha-t ' Umlauif den Ingenieur Rüdeger des P ntsch- ' Versuches mit Hilfe des vaterländischen Schutzbundes verdächtigt. Rüdeger hat dar auchin Um- Leus gefordert, da dieser aber nicht rWgierte. ihm Ohrfeigen und Prügel angetragen/ Und da schreibt ' unsere „Arbeiterpresse" über den „Sanstall Parlament!" . . . Ein Uutersuchungsausifchuß. der diese ganzen ehrenrührigen Vorfälle zu überprüfen hat. ist natürlich machtlos, denn Leute von ber Güte eines Gattermayer, Gräber, Hofmann. Marihart, Umlavf,'Becke, Zwwna ufw. wissen sich auch diesem gu entwichen. Parteigenossen! Ein Mann ist daher notwendig! Wir fordern euch daher auf, mit uns Ausschau zu halten. Im Jntevesie unserer heiligen Sache «bitten wir mb fordern wir euch auf, unserer Einladung unbedingt nachzukammen und Men eine Korruption,, wie sie, in einer politischen Partei noch nie bestanden Hat, zu kämpfen! Das sind höchst erbauliche Dinge. Und Leute dieser Gesellschaft wagen es, von der jüdischen Korrupt - tion, von der jüdischen Unmoral zu sprechen. Nr UuteWhung der ausgesteuerten Mettslo'e«. Entsprechend den Abmachungen der Mhrheitsparte'le, mit den Sozialdemokraten wurde gestern im Ausschuß für -soziale "Verwaltung eine Novelle zmn Arbeiislösinv-ersicheru-ngsgesetz beschlossen, nach welcher die gegentvärtigen BestimmunM über die außerordentlichen Notstandsunterstützungen und die Beihllfan für die ausgesteuerten Arbeitslosen bis znm 30. Jmi 1926 in Kraft bleibe^