Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2434 (1.12.1925)
- Date
- 1925-12-01
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Veite 1 Wien, Dienstag * n —ii»« ii., .... .—.■■■■■■.. Sie Hochschulen der Welt vor und nach dem Kriege. Der Sekretär und Bibliothekar -er Akademie der Wissenschaften zu Cordoba in Argentinien, Enrique S v a r n, hat, wie vor einiger Zeit über die Bibliotheken, so jetzt über die Hochschulen der Erde eine statistische Untersuchung angestellt, die in den Miszellaneen der Akademie erschienen ist. Wie damals auf Bibliotheken mit mehr als 50.000 Banden, beschränkt er sich jetzt aus Hochschulen mit mehr als 4000 Hörern und wählt znm Vergleich die Semester 1913 und 1924/25. DaS am stärksten in die Augen springende Ergebnis der Untersuchung ist das Maß, in dem auch auf diesem Gebiet, wenigstens zahlenmäßig, Amerika unseren Erdteil überflügelt hat. Von den 31 Hochschulen mit mehr als 4000 Hörern, die 1913 aus der Erde bestanden, besaß Amerika 41,9, Europa 54,8 Prozent; dieses Verhältnis hat sich für die jetzt vorhandenen 69 großen Hochschulen in 59,1, zu 37,5 umgekehrt. Die Reihenfolge der großen Universitäten war 1913: Paris mit 17.400 Studierenden, Berlin mit 14.000, Moskau mit 10.100, W i e n mit 8784, St. Petersburg mit 8235, München mit 7664, Budapest mit 6800, Leipzig mit 6095, Minneapolis mit 6037, Chicago mit 3700, Tokio mit 5500, Ann Arbor mit 5500, Berkeley mit 5206, Madrid mit 5118, London und Lemberg mit je 5000. 1923 ist die Columbia-Universität ln N e w - 8) o r k mit 32.688 Hörern an die Spitze getreten, Paris steht zwar mit 22.068 an zweiter Stelle, dann aber folgen 9 amerikanische Hochschulen und erst die 12. Stelle nimmt Bukarest mit 10.868, die 13. Moskau mit 10.595 und die 14. Berlin mit 10.566 ein. Lei Rollefellerr. Der reichste Mann der Welt macht sich alle Winter aus den Weg nach dem Silben. Rasch, eh' Schneegestöber einsetzt, sind die Journalisten hingegangen, um noch einmal alles hübsch zu finden. Sein Landsitz in den Poeantico-Bergeu über dem Hudson ist noch immer siebentausend Morgen groß, keinen einzigen weniger. Der größte aller amerikanischen Privatsitze. Sein Golfplatz, der herrlichste aller Golfplätze. Rockefeller selber (eh' seine Luxusjacht in See sticht) der rüstigste aller Greise im siebenundachtzigsten Jahr. Der schlanke Mann stak mitten im Morgentraining, da dir Presse erschien. Er unterbrach nicht die Kniebeugen der Gäste wegen, ließ nicht ab von der Massage. Die Herren belauschten den 'geheimnisvollen Mann, den König von Pocantico. Das Rätsel seiner Gesundheit ging ihnen auf. Er lebt nach der Schablone, regt sich grundsätzlich nicht aus, liest nie, was die Presse über ihn schreibt, empfängt selten Gäste und wenn er sie empfängt, macht .er ihretwegen keine Sprünge. Das mit den Kniebeugen beginnt um sieben. Um acht beschließt Massage das gymnastische Vorspiel. Dann das Frühstück, fettlos und spärlich. Dann die Stunden mit dem Privatsekretär, der die Korrespondenz entfaltet und die Blätter. Dann Golf, Schlaf, Lunch und Nmnerica. Numerica ist ein Lottospiä, der Lieblingszeitvertreib des Milliardärs. - Hier fragten die Journalisten nach der Gewinnquote, weil das den Leser interessiert. Die Bleistifte waren gefaßt auf große Ziffern und brachten eine Lappalie zu Papier. Zehn Cents, keinen Deut höher, ist der Hauptgewinn. Der Vielverdiener freut sich wie ein Kind, wenn das Glück ihm einmal günstig ist. Die Journalisten haben es mit eigenen Augen gesehen und notierten „Genügsamkeit". Nach dem Spiel folgt ein Schläfchen, nach dem Schläfchen eine Spazierfahrt, nach der Spazierfahrt das Diner, nach dem Diner ein Spielchen und nach dem Spielchen ein Schläfchen. Programmänderungen werden wahrscheinlich erst bei Ableben des Hausherrn vorgenommen. Einen Blick in die Gärten riskierten die Journalisten, darin Gärtner beschäftigt waren. Man konstatierte, daß zweihundert Gärtner mindestens auf den Beinen waren. Zweihundert Gärtner a 25 Franken sind 5000 Franken Tageslohn. Abgesehen davon, was die 800 Gutsarbeiter verschlucken. Einer von den Gärtnern stammt aus den kaiserlich japanischen Gärten. Er bezieht doppeltes Gehalt und muß sehen, daß im ostasiatischen Teil der Anlagen alles hübsch nach Tokioter VoMd aussieht. Da hat hinter Maulbeerbäumen ein Teehaus aus Mahagoni zu stehen, das einen Schmarren wert wäre, wenn es nicht auf den Millimeter dem berühmtesten Teehans aus Tokio gliche. Stünden nicht die 200jährigen Orangenbäume da, der Park wäre nicht zu genießen. Die Orangenbäume sind wundervoll, denn sie stammen aus südfranzösischen Schloßgärten, die Amerikareise jedes Baumes hat rund tausend Tollar gekostet. Fm Winter, den sie nicht bester vertragen als Herr Rockeseller, wird eine Hülle um sie gelegt, cine Hülle mit Zentralheizung. W Goldschatz avodem Krkmlrieg. Nach einem Funkspruch des ^Beiliner TaMatte»* au» Markau haben russische Taucher nunmehr den Ort festgestellt, ,oo m 70 Jahre» während der Ari mkriegeS da» englische Kriegsschiff der „Schwarze Prln," mit ein« Goldladnng tm Werte von acht Mtltonen Dollar gesunken ist Dir Nachforschunaev nach dem gesunkenen Schah werden bereit» seit zwei Jahren geführt. Da» Wrack liegt in 60 FUß Tiefe auf dem Grunde de» Schwarze» Meere» ln der Nähe der aus dem Krimkriege bekannten Stadt Balaklava. Dar Gold befindet sich nach einer erhaltenen Aufzeichnung des Zahlmeisters de» Schiffe» in uiti eisernen Behältern. Wiener Morgenzeitung 1. Dezember IW , Nr. SM Oeskays BubikopMfawrschnltt ist Kunst, sein Henne-Haarfärben das Beste, seine Dauerwellen einzig IX., Währingerstrasse Nr. 15 Aus tzrez Israel. Die Wasserversorgung Jerusalems. Me ki« Palästinensische Telegraphenagentur erfährt, hat die britische Regierung sich an den Griechen Mavrom a t i s, der von der früheren türkischen Regierung die bekannten Konzessionen erhalten hat, derentwegen ein schiedsgerichtliches Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof im Haag anhängig war, mit dem Ersuchen gctvendet, die Wasserversorgung der Stadt Jerusalem nach modernen Methoden in die Wege zu leiten. Die Wasservevsovgung Jerusalems ist ein. Problem, das nur vom Gesichtspunkte moderner Technik aus gelöst werden kann, da das Master von weit auswärts herangeführt werden muß. Gin Sachverständiger für das Bewässrrungs- Wesen. Auf Einladung der Zionistischen Palästina-Exekutive hat sich der Ingenieur Henricks aus England, der mehrere Jahre in Indien gearbeitet hat und Sachverständiger für Bewässerungsanlagen und Austrocknung von Sirmstfen ist, nach Palästina begeben. Vom 36. Oktober bis 5. November wurden in Beth Alpha von der 'landwirtschaftlichen Versuchsstation der Zionistischen Organisation ifür die jüdische Arbeiterschaft Kurse «Her Bewasserungslehre abgehalten. An den Kursen beteiligten sich mehr als 20 landwirtschaftliche Arbeiter und Arbeiterinnen <mL den Siedlungen Ksar Gileadi. Kinereth, Dagania A und B, Chefzibah, Beth Alpha, Tel-Joseph, Ajn Charod, Giwah, Kfar Jecheskicl und Kivuzoth Hascharon. Konferenz der Kwuzoth in Beth ALPha. Voni 6. bis 8. November fand in Beth Alpha eine Konferenz der Kwuzoth statt. An diastr Konferenz 'beteiligten sich 150 Delegierte als Vertreter von 2600 Arbeitern. Die Konferenz behandelte die gegenwärtige Situation der Kwuzahbewegung, die Ausgaben der Organisation der Kwuzoth und ihrer Institutionen sowie das Problem des Niederganges der Kwuzahbewegung. Schulzahnpflege in Tel-Awiw. , Eine vom Verlande der Zahnärzte in Tel-Awiw eingerichtete Zahnstation Kr Vce Behandlung von Schulkindern hat in den anderthalb Jahren ihres Bestehens 3400 Schulkinder untersucht. Hiebei wurde festgssteltt, daß 90 Prozent der Schüler beha.Mu.ngSbedürftig waren. Am 1. November hat eine neue Untersuchung der Schulkinder in der Station begonnen. Palästinensische Apotheken in Transjordanien. ' Der Direktor der Gesundheitsaibtütung der transjordanischen Regierung teilt mit, daß das transjoldanische Gesuudheitsdepartement den palästinensisch e n A P o t h e k e rn die Erlaubnis gewähren will, i n Tran'sjo rdanien Apotheken unter der Bedingung zu eröffnen, daß sie die nötige Qualifikation besitzen» dk den Be-sttnimungeu und Vorschriften des tranSjovdanischen GeiMdheitsdepartoments entspricht. Die Tätigkeit der jüdischen Kriedensgerichte in Tel-Awiw und Umgegend. Einem auf der Jahresversammlung der Kdischen Fviedeusgerichte von Tel-Awiw und Umgegend erstatteten Tätigkeitsbericht entnehmen wir fegende Daten: Im Laufe des Jahres 5686 wurden vor das Frvedensgericht der Stadt Tel-Awiw 696, vor das B «- zirkssriedensgericht 92, insgesamt 788 Fälle, gebracht. In der Mehrzahl dieser Fälle handelte es sich um Klagen aus Forderungen bis zu 26 Pfund, ivährend die Klagen aus Federungen über 26 Uuüd uur 21,5 Prozent der Fälle ibildeten. Der größte Teil der Fälle wurde durch Gerichtsbeschluß entschieden, während nur ein Keiner Teil durch Vergleich beendet werden konnte. Interessant ist auch der Prozentsatz der Einsprüche, die gegen die Entscheidungen der Gerichte erhoben wurden; von 318 Fallen, in denen ein Einspruch zulässig war, wurde nur in 64 Fälle u Einspruch erhoben. Iir den meisten dieser Fälle wurde die Entscheidung der ersten Instanz auch in der zweiten Instanz bestätigt. K. K. fi, > BerficherunMollzzen int Werte itott 430.060 Pfund. Bekanntlich hat das Direktorium der Keren Kajemeth vor einiger Zeit beschlossen, möglichst in allen Ländern Verstcherungsabteilungen des Keren Kajeinech l'Jfrael einzurichten. Von jeder Lebensversicherung, die jemand durch diese Abteilungen Kr sich und die Seinen äbschließt, M dem Keren Kajemeth automatisch und unmittelbar eine Einnahme zu. Solche Abteilungen bestehen einstweilen in vier Ländern und beläuft sich bis nun die Summe der dort ausgestellten ' Lebensversicherungspolizzen auf 430.000 Pfund. Die größte Anzahl di«ser Polizzen entfällt auf die Tschechoslowakei, dann kommt Oesterreich, während der Rest von Palästina und ' Deutschland aufgebracht wurde, in welch letzterem £..,»& die Arbeit erst in den letzten zwei Monaten begonnen und schon 10.000 Pfund Versicherungssumme ergeben jjtat. Jas Mserwiihlte Volk. Du glaubst gewiß, daß ich von den Juden rede» wild. Aber du irrst dich, mein Freund. Ich meine die — Engländer. Jawohl! Diese sind jetzt das aüsevwählte Volk. Freilich, als ,/ulsevwähli" fühlt sich jedes Volk in jener Epoche seiner Entwicklung, da ungebrochene Jugendkrast und Tatendrang ihm stürmisch durch die Adern brausen — gleich wie der Einzelmensch in devselben Epoche seines Lebens sich sozusagen als den Mittelpunkt der Welt Mt und alles auf seine Person bezieht. Und daS ist fein gutes Recht. Die Ausevwähltheit ist dann ja nur der theologische Ausdruck für daS Gefühl der eigenen Wichtigkeit, von dem jedes lebenskräftige Individuum, solange es nicht enttäuscht ist, erKllt ist. Mer das Bewußtsein der^Ausertvähttheit kann in einem Volke auch in den Epochen des Niederganges entstehen, als trotzige Bejahung des Willens zum Leben den Schlägen des Schicksals gegenüber. So / hat z. B. die romantische Poesie Polens in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die polnische Nation in einem gewissen Sinne als auSevwählt bezeichnet, indem sie ihr ein« besondere, einzigartige, nur durch unsägliche Leiden zu erfüllende Mission innerhalb des Bölkevkreifes zuschrieb. Aber auch manche kleine Natiönchen, so unter anderem die Rumänen, betrachten sich als auSevwählt. wie man aus ihren Natronalliedern ersehen kann. (Die Rumänen treiben übrigens ihre AuSerwahltheit so weit, daß sie di« Nichtrumänen als ,Ioanimi spurgati", schmutzige Menschen, bezeichnen.) Männer wieDostostuM und Tolstoi betrachteten die Russen als das auserwählte Volk. Wenn Chambevlain die Germanen als die auSer- Ivahlte Rasse proklamierte, so hatte das sogar den Sinn, daß dieser Titel ihnen das Recht gibt, alle anderen Doller, nämlich die Romanen und Semiten, „in die Berge verdrängen" und auszuvottev. Keinem Bolle aber wurde der Anspruch auf Ausertvähltheit so furchtbar verübelt wie den Juden, obgleich dieser Anspruch sich eigentlich nur aus sie als Träger der jüdischen Lehre bezog, die nach dem bekannten Pvophetenwort „das Licht der Welt" werden sollte. * In späteren Zeiten nahm dieses Mort einen marthrevhast tragischen Beigeschmack au und bildete einen unschuldigen Trost in Zeiten bitterster Not. Nirgends aber als bei den Engländern hat sich das Gefühl der eigenen Superiorität und AuSerwahltheit" zu einer förmlichen Theorie kristallisiert, die, ins einzelne durchgeführt und m allen Punkten begründet, zur Unterstützung und Rechtfertigung der praktischen Politik dient. Ja, mehr noch, die Whne Mions leiten ihr ,-Erstgeburtsrecht", ihren Anspruch aus den Titel ,KuserwählteS Doll" von der Bibel her, indem sie sich als die Erben des Volkes Israel betrachten. Es existiert über diesen Gegenstand in englischer Sprache eine ganze Literatur von seltsamen und in ihrer Art witzigen und spitzfindigen Interpretationen des Wortes der Bibel, nainenlich gewisser Prophetenstellen, von denen es sich verlohnt, einige hieher zu setzen. Unter den heraldischen Emblemen im Wappen des vereinigten Königreiches Großbritannien befindet sich auch der Löwe und ein Ei nHorm DaS ist nun das vereinigte Wappen der Königreiche Juda Md Ephraim (Israel), wie aus einem Verse beim Propheten 'Micha Md aus einem anderen int „Segen Jakobs" hervorgeht. Braucht man noch eines kräftigeren Beweises, daß die Bibel an nichts anderes als an Großbritannien dachte? Doch muß hier bemerkt werden, daß jenes Einhorn keineswegs fo einwandfrei ist, denn das Wort Mem", das sich m der Bibel findet, wird verschiedentlich gedeutet. Wenn Jesajas an mehreren Stellen von den ,-Inseln des Ozeans" spricht und Jeremias dem ,/Lande im Norden" eine große Zukunft verheißt, könnten sie ettvaz anderes im Sinne haben als das britische Jnselveich, das im hohen Norden gelegen ist? ,/Der Ort ist mir zu enge, weiche, damit ich mich amsiedeln kann," ruft England nach einem Zitat aus Jesaja (49, 20); dieser hat also vor dritthalbtausend Jahren vorausgesagt, daß von den Anselm des Ozeans" ein Voll ausgehen werde, „das sich über die ganze Erde verbreiten und sie in Besitz nennen werde." Daß aber Jesajas sogar an Kolonialpolitll, an eine Flotte ersten Ranges wie auch an afrikanische Gold- und Diamantenselber dachte, geht ja unwiderleglich ans jener Stelle in seinem Buche (60, 9) hervor, wo er ruft: Mir werden die Bewohner der Inseln vertrauen und die Schiffe von Tarschisch werden an der Spitz« einherschwimmen, ihre Söhn« werden sie aus der Ferne bringen und ihr Gold und ihr Silber zugleich." Hier ist offenbar die Rede von «inem Volke von Seeleuten und Kolonisatoren, daS Handel treibt -und eine Industrie besitzt, .aber zugleich kriegerisch und eroberungslustig ist; natürlich kann kein anderes als das englische Volk gemeint sein. Und wer anders erfüllt so gewissenhaft des Jesajas Weissagung oder Wunsch: (49, 9) ,Kuf daß du das Land auftichtest und verödete Erbtümer besiedelst"? Darum ka-mi sich auch einzig auf England die Prophezenmg des Ezechiel beziehen (37,16), wonach die Tarschisch-Flotte berufen ist, dermaleinst ,-die Invasion des Barbarenstammes Gog vom heiligen Lande abzuimehren". Ein reiches Erbe von Prophezeiungen und Weissagungen hat den Engländern unser ErMer Jakob in dem Hegen (Genesis 44 bis 49) hinterlassen, den er seinen Söhnen und Enkeln spendete: lagert wie ein Löwe, wer wagt es, ihn zu wecken?" Ms Szepter entsinkt nicht den Händen Jehudas und ihm gebührt der Gehorsam der Völker." ,Ahm wird die Füll« der Nationen gehören..All das verkündet die unvergleichliche Ausbreitung der anglosächsifchen Rasse, daS Anwachsen ihrer Macht und Unabhängigkeit in der Welt.