Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2424 (21.11.1925)
- Date
- 1925-11-21
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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€ette 4 Mn. Samstag }Knaaoou3aaiaiaiDiaK]BaiaBaaaaa«aiai Zionistisches Landeskotatiee fOrOeslerralch Montag den 23. Novem er 1925, halb 8 Uhr aoends, findet in den otympiasalen 1M Rotgasse, ein Re**, OMHhn Dr,H. P. CHAJES Thema: M MW HlW t 11«" KQBlJIDID«DBaBaBQaaBDiaiaa[»QBD«3iaiDS£ Sie SÄwinigkeiten im Par ament. Eine Regierungsvorlage über die Mietzinserhöhung. Da am 7. Dezember der Völkerbundrat zusammentritt und in der Frage des Abbaues der Kontrolle wichtige Entscheidungen fällen stll, drängt die Regierung darauf daß der Bundesvoranschlag für 1926 zeitgerecht im Nationalrat erledigt wird. Ist es doch eine der Vorbedingungen für das neue Mkerbundregime in Oesterreich, daß sich auch die Gebahrung des Jahres 1926 innerhalb der Grenzen des vereintarten Normalbudgets halte. Nun haben die Sozialdemokraten für den raschen Gang der Budgetberatung einige Bedingungen gestellt. Die wichtigste ist die Verlängerung der geltenden Bestimmungen über die außerordentlichen Notstandsunterstützungen und Beihilfen für ausgesteuerte Arbeitslose. Im Finanzministerium ist Man bemüht. Platz für diese außerordentlichen Aufwendungen innerhalb des Normalbudgets zu schaffen, doch drängen die Parteien der Mehrheit darauf, daß die Arbeitslosenversicherung als solche novelliert und namentlich den Bauarbeitern während des Winters keine Unterstützungen bezahlt werden ftllen. Die Gegenvorschläge der Mehrheit wurden von den Sozialdemokraten rundweg a bg e le h n t und sie haben im Budgetausschuß, wo der Voron'chlag für 1926 verhandelt wird, die Beratung in den letzten Sitzungen hingezogen. Ueber die „Postanstalt" wurde zum Beispiel während dreier Sitzungen gesprochen. Erst gestern konnte das nächste Kapitel .Handel" angeschnitten werden. Ter Bundeskanzler Dr. Ra me! hat mit der Opposition ein Urberemkcmmen zu erzielen versucht, doch sind seine Bemühungen bisher erfolglos geblieben. Außer der Arbeitslofenftage ist noch tasWohnungsproblem strittig. Die Opposition verlangt die unbegrenzte Verlängerung des Wohnungsanforderungsgesetzes. Die Mehrheit besteht auf einer Reform des Mietengesetzes. Wie verlautet, wird im. Lauft der kommenden Woche Dr. Ramek die Parteien zu.einer Fortsetzung der Besprechungen über das Wohnungsproblem einfotan und dann in der nächsten Nationalratssitzung einen , Regierungsentwurf vorlegen. der eine mäßige Aufwert u Ng d e r M i e t z i ns e vorsieht. Diese Novelle zum Mietengefttz und der sozialdemokratische Antrag zur Verlängerung des Anfovtarungsgesetzes sollen tarnt gleichzeitig itn Mietenarrsschuß zur Beratung kommen. _Wiener Morgenzeitnttft_ Antisemit! che mm saszistische Mimik im Wiener tzemeivdrrat. Die gestrige Gwiei'Nterats'itzung dauerte fast sechs Stunden und war hauptsächlich mit fruchtwM Debatten aurgefüllt. U-m oüvas Abwechslung in die rrostloft Oede zu bringen, bkschimpte der christ'ichftzia'c Geliletll'taral Haider den sozialtamckratischen Gemriuderat E i s i nger mit den Worten „jüdischer Verleumder". Eisinger hatte näm'ich vc-rher der Ansicht Ausdruck gegeben, daß .Haider blöd fti und nicht mehr gescheiter mrden wird. (Wir überlassen es dem Leser, sich über die Richr/ke'.t dieser Anücht ein Urteil zu «t<r tau. Amu. d>. Rod.) Fast zwei Stunden redete matt dcmn über Herstellungsarbeiten in einer Schule, die weder die Gemeinde ncch der Bund ausführen will. Der Kompetenzstreit in dieser Frage z'ebt sich schon über drei Jahre hin. Die /Folge davon ist, daß de Schule demnächst c i n z u st ü r ze n droht. Die zum Beschluß erhöbe, en 'Anträge betraft» Sachkredite für Neuanschassuntrn von Elektromeren und Eektrizitätsziliiern, Gruntankäuft und Wohnhau^bauien. Für das östcrreichi'ichc Ar.be iter-Turn- und --Sport, fest im August 1926 wurde ein Betrag v.m 2 6.000 Schilling bewilligt. Die Oppsilion kritisierte das Parteiische Vorgehen der Majorität beim Vergeben von Subventionen für Sportvereine. Stadtrat Speiser w'erierte hieraus über die Erhöhung der Kanalräumergebühren auf das Mfache des Friedenszinses, die durch die Erhöhung der Anieitslöhne der Kana'raumer notwendig wurde. Gemeinderat Doppler (christlicksozial) tvarf in einer langen Rede, die er zu diesem Punkte hielt, der sozial», demokratischen Maftrr'ät Faszismus vor. Das war der Au'aß daß ier Re ft re nt Speiser am Schlüsse seiner Ausführungen den Kontraredner durch Aufheben der Hand auf saszistische Art grüßte. Daraus rief ein chr'-stlichsozialer Gemewtaral: „Es lebe der Duce!" Dieses Intermezzo evtverkte wieder etwas Heiterkeit. Bald darauf wurde die nicht allzu bedeutungsvolle Sitzung geschallen. Das Schachturnier tu Moskau. Bogoljubows erste Niederlage. Ans Moskau wird uns berichtet: Ju der achten Runde erlitt der russische Großmeister B o g o l j u b o w seine erste Niederlage; er wurde von Reti bezwungen, der damit, ebenso wie in New-Zork, wo er Capablanca geschlagen hatte, einen aufsehenerregenden Turniersieg errang. Da auch Bogadistschuk, der bisher keine Partie verloren hatte, von Capablanca geschlagen wurde, so sind nach, der achten Runde des Moskauer Turniers nur noch ztoei Teilnehmer unbesiegt: Dr. L a s k e r und der junge Mexikaner T o r r e. L a s k e r gewann gegen Gene w sk i, der in der siebenten Runde erst einen vielbemerkten Sieg gegen Capablanca errungen halte, und T o r r e schlug S a e m i s ch. Ferner gewännen: Rubin st ein gegen Grünseld, Mars hall gegen Spielmann, RvmanowSki gegen Rabinowiez und Dus-ChotimirSly gegen Zuwarow. In der achten Runde gab es nur ein Remis: das Spiel Löwenfisch gegen Dr. Tartakower. Die Partie Werlinski gegen Gotthilf würde abgebrochen. NateS war spielfrei. A. Ncvemtar 1926 Nr. 2424 eoo/^n In allen fce . ereil Oe chatten erhältlich . Stand nach der achten Runde: Bogoljubow» Rubiustein, Dorre ft 6, Marshall 5l/a, Dr. LaSker 5 (1), Tr. Tartakower 5, Capablanca, GenewSki, RomanawSki je 41/*, Bogadistfchuk, Rabinowicz je 4, Werlinski 3 (1), Dus-Chotimirskt), Reti je 3, Löwenfisch, Spielmann je 2»/,, Gotthilf 2 (1), Saemisch 2, Yates 1'/- (1), Zuwarow IV», Grünfeld 1 (2). Eine der interessantesten Partien des Turniers wme das überraschend schnell beendete Spie! N o m a n o w S k i gegen Capablanca in der zweiten Runde, das nach einem heftigen mit Figurenopfer verbundenen Angriff Romanowskis nach 17 Zügen remis durch ewiges Schach wurde, ehe Capablanca Zeit hatte, seinen materiellen Vorteil auszunützen. Die Partie nahm folgbribcit Verlauf (Weiß: Nomanowski, Schwarz: Capablanca): 1. e2—e4, c7-e5, 2. Sg1-j3, Sb8-c6. 3. d2-d4, e5Xb4. 4. Ss3Xd4. Sg8-f6. 5. Sb1-c3, Ls8-b4. 6. Sd4Xc6, b7Xc6. 7. Lfl—d3, d7-d5. 8. e4Xd5, c6Xd5. 9. 0-tt, 0-0. 10. Lc1-g5, c7—c6. 11. Dd1-f3, Lb4-c7. 12. Ss3—cl, Ta8-b8. 13. Tal-bl. H7-H6. 14. Lg5XH6, g7Xh6. 15. Df3-e3, Le7-d6. 16. De3XH6, Tb8-b4. 17. DH6—g5 st» Remis durch ewiges Schach. Im redaktionellen Teile enthaltene entgeltliche Mitteilungen sind dnrch ein dorangesetzies E gekennzeichnet. Wien. 21. November. * Die Vollauloirratijierung des Wiener Telephons. Das Projekt der Inaeuieure Kolbenhetzer und Tomschik, die Apparate für die Vollautomatisiemit-g des Wiener Telephons den Terinchmern gegen Be-allLung -m liefern, begegnet bei der Postverwa-ltung. wie Gener-oidirektor Hoheisl gestern im Budaetausichuß mitteilte, wesentlichen Bedenken. Eine EnMewung ist übrigens noch nicht getroffen. * Einstellung des Flugpostverkehres Wien—Innsbruck— Paris »nd Wien-Budapest—Konstantinopel. Mit 15. d. wurden die von der Compagnte Interna-iionale de dlavigation Aerienne bisher unterhaltetren PoWÄge Wien—^msbrnck— Paris und Wien—Budapest—Konstantinopel üb'r die Wintermonate ei »gesielt. Die seitens der genannten GoseWchast über den Winter unterhal-tmen. jedoch wöchentlich nur dreimal Vevkchrmden Flüge Wien—Budapest und Wien—Prag werden zur Flugpostbchordevung bis aus weiteres nicht benützt. * Das Wetter. Auch gestern war das.Wetter heiter bei leichtern Morgonfrost. Die Voransiftge nielidet zunchmende Bewölknrtg und vorübergehende Evtvävmung. ' * Trachomepidemie im Burgenland. Aus BnUaPretarsdorf Dmtgeirland) wird uns gemeldet: In letzterer Zeit ist unter den .schulpflichtigen Kindern die ägyptische AugenmtAndung auifgetrelen. An zwölf SchMndern wurde die Kvankheit bereits seftgestellt. Äußer diesen Kindern dünsten auch noch andere Personen an dieser KmGheiit leiden und die ärztliche BchaMung nicht rn Anspruch wshmen. so daß die Wa-Hrfchein>lich!eit der We!tewevbreitung cMüben erscheint. E ThphuöepÄtemie. Bester Schutz gegen Ansteckung ist DesrnfMion mit dem bewahrten und amtlich begutachteten Desiuftktionsmittel Lhsoforur. * 81.M Schilling beim Bankschalter zuviel ausbezahlt. Ein pechängnisvoller Irrtum U gestern mittags an dem 8#t ~ ‘ ‘ der Vriechev. Die bedeutendste Erscheinung auf dem Gebiete der PHÜlosophii^eschichte der letzten Paar Jahve ist unstre.tig Karl' Joels „Geschichte ' der antiken Philosophie" (Tübingen, I. u. B. Mohn, Paul^ Siebeck). Kaivl Joel, der Nachfolger Nietzsches und Jakob Mrckhardts ans dem Lehrstuhl der Philosophie in Basel, ist der Sohn und Schüler des berühmten jüdischen Religionsp-ilvsophen Manuel Joel, Dozenten -und Sminarvabbiners in Breslau, der seinerseits ein Jünger Schellings war. Gleich wie jeder Jkalien-revsenta sein eigener Italien m der Seele hemibringt, so Hai jeder Erforscherin antiken, das heißt griechischen Philosophie sein eigenes philosophisches .Hellas in seinem Geiste. Je bedeutender ein Geist ist, desto bedeutender wird das Sprsgelbild fern, welches die unvergleichliche Erscheinung der griechischen Philosophie darin erzeugen wich. So lange es philosophierende Menschen aus Evden geben wird, nämlich Maschen, die über den Zusammenhang der Dinge nachden-ken, übsr das Verhältnis zwischen Mensch und Welt, über den Zusammenhang zwischen den Erscheinungsformen des menschlichen Daseins, den materiellen und den geiisiigen — so lange werden sie immer von neuem zur Philosophie der Griechen zurückkohren. Hier tvuvden nämlich die wichtigsten und bedeutsamsten Prob^me tief durchdacht und zum Teil in vorbildlicher Gestalt formuliert. Ebenso wird der religiöse Mensch auf Erden, Geist und Herz zum Uabermenschlichen, Ewigen erhebend, nach dem Rätsel von Gut und Böse forschend,^ immer von Wuem zur hebräischen Bibel zurückkchren. Mit immer erneutem freudigen Staunen und dankbarer Bewunderung nehmen wir wahr, daß unsere Denkmittel uns von den griechischen Denkern herübergjereicht worden sind, unsere Forschungs-, Methoden in ihrer Gedankenarbeit wurzeln und nicht nur die Philosophie, sondern auch die exakte Wissenschaft der Gegenwart mit ihren Uvspriingen nach Jonien MÜckreicht. Mr können uns selbst nicht verstehen, wenn wir die alten Griechen nicht verstanden haben. Darum wird jedes Zeitalter zu den Griechen zurücktehren und jedes- Zeitalter wird sich ein eigenes Bi'id von ibnen machen. Das Griecheubild unseres Zeitalters Uescn Karl Joel. Für ihn ist die Philosophie „nicht sin Stoff, sondern ein Leben", die Geschichte der griechischen Wlosophie wird ihm so zur Geschichte des griechischen Lötens, des ,Lebens der griechrschmt Seele". „Ich glaube an den Zusammenhang alles Geisteslebens, ja alles Lebens überhaupt", bekennt der Berfosier, „und so habe ich mich nur schweren Herzens nach der emlevtenden Schi-tdierung der inneren Lebensgememschast, aus der sich die Philosophie herausrang, in der Darstellung auf die einzelnen Denker beschränk, wie sie die Tradition nicht ohne Grund ausgewahlt hat, dabei aber stets gesucht, die geistigen Zusammetchänge Mitschwingen zu lassen- und ben allgemeinen Lebenehorizont, ja die KulturmissiiLn des Hellenentums wirksam zu zeigen". Was wir vor uns Hatzen, ist also eigentlich eine Geschichte der griechischen Seele, durch das Prisma der griechischen Philosophie gesehen, und zwar gesehen von einem Meister der psychologischen Donkmeth:de. Joel verfügt über eine souveräne Beherrschung des Stosfts. eine unvergleichliche Belteiftuhest m tat ganzen unabsehbaren Literatur über die Griechen. Aber -was sein Ureigenstes, Unnachahmliches ist, das ist die bewundernswerte Begabung der psychologischen Einfühlung, die ihn befäh'gt, entlegene Epochen mit frischem Leben zu erfüllen, fernstehende Persönlichkeiten . .m der ganzen Fülle ihres individuellen Fuhlens und Denkens airftrsteheu zu lassen, so daß sie uns wie Zeitgenossen anmuten, die wir menschlich verstehen, trotz aller Verschiedenheit, die uns von ihlieir trennt. Irak schreitet von der Peripherie zum Zentrum vor. von allgemeinen zu immer engeren^ Kveiftn. Asiensbedingungen und Grundzüge des griechischen Denkens" ist ein umfassender Abschnitt aus der Einleitung überschrieben. JE entwickelt dann tan seelischen Stoff, aus dem die tas.-ntare Ausgabe des griechischen philofophischrn Denkens erwächst. Nach einer Charakteristik tas sechsten Jahrhunderts, dessen Geist „der kosmische Absolutismus" ist, und. durch das „Zeitalter der Aufklärung" — tas fünfte Jahrhundert — gclangeit wir über die jüngere Naturphilosophie mit EmMokles, Anaxagoras und der Atomistik zu Sokrates «und der sokratischen Schul«, deren-Darstellung tan Gipfel und tan Abschluß dieser Epoche .b'ltat. Bor in acht n/ chi ein Kapitel über die Soph ist i-k, cinc pra^jwolle Analyse dieser eigenartigem Erscheinung des griechischen Geilsteslsbens, die den liebet* gang von tat in tat Atomistik sich vollendenden Natu t> Philosophie zu der in Sokrates ertvachenden Geistes Philosophie bildet. Das Kapitel über den Sokrates-Prozeß gehört wohl zu den schönsten und tiefsten, was die weitschchtige Sokrates-Literatur aufzuweisen hat. Mit schlichten Worten wird der tragische Konflikt geschildert, in den der athenische Geist, sich tu Sokrates vollendend, zn seinen äußeren Ersche'mungsfottnen geraten muhte, instfern sie sich in religiösen, sozialen und politischen Institutionen vevkövperten. Das war der KonM, dom Sokmtes zum Opftr fiel... Den modernen Menschen evinnett der Prozeß des Sokrates unwillkürlich an tan Prozeß Jesu; aber während wir vom Sokrates-Prozeß ftzusagen die Mkn ganz besitzen, die Parteien wie lebendig vor nns stehen und wir tan Gang der Verhandlungen verfolgen kömven, besitzen wir vom Jesus-Pvogeß kaum nur leichte Andeutungen und sind gezlvungen, ihn aus den äußeren Umständen zu rekonstruieren. Soviel aber ist sicher, -daß die Jtttan zur Zeit Jesu ein unterjochtes, tar JnstiAohlÄ beraubtes, von einem, grausamen Fremdherrscher argwöhnisch belauertes Volk waren und taß die Formen der Verurteilung und tar Hinrichtung Jesu - taut jüdischen Strafrecht in allen Punkten widersprachen. Im Sokrates- Prozeß perhielten sich die Dinge in jedem Punkte genau entgegengesetzt. Und dennoch ist es noch nie einem Müschen eingefallen, das griiechische BÄk wegen der Tötung, des Sokrates zu verdammen und den Fluch dieser bösen Tat auf alle nachfolgenden GMerativnen zu Meutarn. — Joel wollte ein Buch geben, „tas als Einführung tan Gebildeten anfpvechen, den Studierenden aufkläven und zugleich noch tarn Gelehrten einige Bereicherung bieteir möchte". Den ersten beiden Kategorien bemitet der Verfasser jedenfalls einen erlesenen Genuß. — Der zweite Band soll Plato und die Platoniker bis zum Neuplatonismus behandeln. Wird hier auch Plato, diese erstmalige Synthese tas hell>enlschen und judäischen Geistes, die aus tan europäischen Denker einen so tiefgehontan Einfluß ausübte, zur Darstellung gelangen? Die ganze jüdisch-intellektuelle Welt möchte dies wtt Ficeuta und Dauktarkeit begrüßen.. Bar-Kebrau? / 719429 0000593101310102