Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2423 (20.11.1925)
- Date
- 1925-11-20
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2979076-2981191-2981509--24713-3012285- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seite 4 Wen. Freiing 1. Die Verbände i>cc Gemeinden «wu Mähren und Schlesien sollen die Heranbildung von Religwuslehrer-n, die zugleich Kantoren sind, fördern. Es sollen zu diesen! Zwecke tvoinöglich Bachurim au8 der Slotvakei an der tschechischen LchreBildungsanstailt in Brünn herangdbild-et werden, wo sie zugleich die dortige Kantarenschule besuchen und an den jüdischwissenschafÄichen Vorlosungen teilnchrnor können. 2. Bei der VevbaM1e«tm«g ist ein Referent für oen Religionsunterricht zu bestellen, der sich über den Stand des Religionsunterrichtes besonders in Gemeinden, die keinen Rabbiner haben, informiert und zur Abstellung etwaiger Mängel Vorschläge macht. Insbesondere möge hiebei an Rabbiner gedacht werden, die in ihrer Gemeinde selbst zu wenig beschäftigt sind. Rabbiner, die in einer anderen Gemeinde vorübergehend die Substitution des Rabbiners übernahmen, dürfen das nur dann tun, wenn in der betreffenden Gemeinde für hinreichenden Religionsunterricht gesorgt wird. 3. Die Bevbandsleitungen sollen ihre Aufmerksamkeit fernerhin auch aus M'haltim-g jüdischer und eventuell -allgemeiner Bor träge in den Gemeinden und auf Grün» düng von Bibliotheken lenken. 4. Sofort nach Erscheinen des neuen Staa-tsbeamte««- gasetzes sollen die Verbände auf die Gemeinden, cvenlnell unter Androhung behördlicher Maßnahmen Einfluß nehmen, daß die Besoldung der jüdischen Beamten der der Staatsbeamten gleichgestellt «vevde- Ja« zeuzui« von Saul» Tod. Die Mauer von Beth Schau ausgegraben. Die Universität von Pennsylvania zeigt, wie aus London gemeldet wird, an, daß die von ihrer Expedition seit zwei Jahren ausgeführten Ausgrabungen m Palästina auf dem Hügel B e t h S ch a n. nahe dem Jordan, dieMauer zutage gefördert haben, auf der der Körper von Sau l nach seinem Tode aufgehängt wurde, möglicherweise so^ar ein Tempel, in dem nach dem ersten Buch Samuel Sauls R ü st u n g aufgehängt wurde. Äußer diesen Überresten aktestamentarrscher Bauwerke wurden auf dem Hügel überemarrdergelegte Schichten verschiedener Zivilisationen einschließlich der griechischen, römischen und christlichen Zeit und dem Zeitalter der Kreuzzüge usw. gefunden. «mphMeuschiffe. Zur Erforschung des Nordpols. lleber eine französisch-norwegische Nordpol ex p r d i t i o n mit bis jetzt streng geheim gehaltenen, - ^reu erfundenen Schiffs typen meldet „Petit Journäl": Eine französisch-norwegische Expedition will im nächsten Jahre versuchen, den Nordpol zu erreichen. An der Spitze der Expedition soll der französische Leutnant zur See Sales und der bekannte Norweger S w e rdrup, der Begleiter Fritjof Nansens auf dessen berühmter Nordpolexpedition mit der „Fram", stehen. Das franzöfiche Marineministerium und das Ministerium für öffentlichen Unterricht haben Mittel zur Durchführung des Unternehmens zur Verfügung gestellt. Die Expedition wird eine neue Erfindung Swerdrups benützen, über die bisher das größte Stillschweigen bewahrt wird. Man weiß nur soviel, daß in Norwegen sechs ,ImPhibiensch.iffe" nach den Angaben Äverdrups gebaut werden, di« auf dem W a f f e U schwimmen, auf der Erde fahren und auf dem Eise gleiten Wunen. Di« Expedition gedenkt, Ende April Spitzbergen zu verlassend Sie wird zwei Wasserflugzeuge mit sich führen, mit denen sie die Gegend um den Pol erforschen will. Ter Aufenthalt auf dem Pol wird mit zehn bis Mölf Tagen berechnet. Gin brennender PaffaglerdaMfer. Besatzung und Passagiere von Atkoholschrmigglern gerettet. Aus New-Aork wird berichtet: Der Luxusdampfer „L e n a P e", ein 4000-Tonuen-Schift, das am 17. d. mit •200 Passagieren an Bord von New-York nach Jacksonville ausgelaufen war, geriet 30 Meilen von der Deleware-Bai in Brand. Die aus die drahtlosen Hilferufe der „Leuape" ausgefandten Rettungsda-mpser vermochten nicht an das b r« n n e n d e Schiff heranzukommen. Die Passagiere und die 100 Mann zählende Besatzung wurden von Alkoholschmugglern gerettet; dem brennenden Dampfer gelang es Wohl, die Küste aufMulsm, doch konnte im Brand nicht gelös ' -werden, zumal die Kessel explodierten; das brennende Schiff mußte versenkt werden. Der Schaden beträgt 3 Millionen Dollar. 75.000 Säcke Kaffee verbrannt. New-Orleans, 19. November. (Neuter.) Heute früh brach auf -den Kais am Missisisippiufer Feuer aus, das einen Schaden anrichtete, der auf d r e i M i litionenDollar geschätzt wird, Die in der Nähe des Docks liegenden Schiffe wurden gerettet, einschließlich eines japanischen Dampfers, der eben 75.000 Säcke K affee auslud. Die Ladung wurde zerstört. * Erdbeben im Semmerinygebiet. Die seismographischen Apparate der Zentralanstalt st«r Meteorologie registriertem Donnerstag den 18. d., 8 Uhr 7 Minuten 6 Sekunden abends, ein im Bemmeringge'biet gefühltes Beben. * Verwegene Räuber in Berlin. Gestern früh drangen in den Schalterraum des Berliner Straßenbahwyosrs KAn-Süd vier maskierte Männer ein, hielten den mit der Abrechnung beschäftigten Beamten Revolver vor das Gesicht, rafften das vorhanden« Geld, zirka 10.000 Mark, zu- Mmmer und entkamen unerkannt, Wiener Mornen^ektunk "' -0. NöMMk IM Kd. SM Nenn OSKAR GOLDSCHMIED zum (UBUATSTAOE meine herzlichsten Wünsche P. PRÄ fl I R Meinem lieben väterlichen F-euode, Herrn Oskar Goldschmied anläßlich seines 55. Geburtstages meine innigsten und auf* richtigsten Wünsche! G u sti Stern-Axelrad Passage I Kasse Marseille - Jaffa und relour ist billig zu verkaufen! Tie Fahrkarte bat bis 31. Dezember 1925 Gültigkeit. Näheres in der Adm. des Blattes ivs Frauen als Fülichungmiseilye. Vor ein paar Jahren berichteten die Zeitungen der ganzen Welt -enthusiastisch über die schöne Forschungsreise, die Frau Rosita ForbeS, eine neunundzwan-iAhrige, bildhübsche Engländerin, mutterseelenallein im dunSeln Erdteil ausgvfGrt hatte. Es hrutdelte sich um ein-e schr schwierige, in gewisser Bezichung sogar lebensgefährliche EntdeckungIfchrt in den Einöden der großen lyrischen Wüste. Es gelang Frau Korbes, im Frühjahr 1920, die berühmte Oase von Kusra zu erreichen, die bisher erst ein einziger Europäer, der deutsche Forschungsreisende Gerhardt Roh Iss betreten hatte. 1879 hatte er sich daselbst während ein paar Wochen unter beständiger Lebensgefahr M^zchalten. Schließlich war er doch gezwungen worden, diese von den berüchtigten Senussi behauptete Oase schleunigst wieder zu verlassen, und zwar unter Verlust eines Teiles seiner Ausrüstung und — was stir ihn wohl noch peinlicher war — seiner Sammlungen. Frau Forbes ging es besser und sie «brachte es sogar fertig, eine vollständige und genaue Karte dieser den R o u m i $ und sogar den ,^gewöhnlichen" Mohammedanern stteng verbotenen Ansiedlung auszunchmeu. Diese abenteuerliche Fahrt führte Frau Forbes nur in Begleitung von Arabern aus und sie war die einzige ihres Geschlechtes in der Karawane, die sie selbst beschligte! Eine elvglische Zeitschrift (es handelt sich nicht etwa um eine Frauenrechts-Review), die diese Heldentaten der wackeren Rosita feierte, bemerkte bei dieser Glagenheit, daß die Kusicaforscherin keineswegs als einzig in ihrer Art oder, besser gesagt, in ihrem Geschlecht dasteht. SÄt einigen Jahren — oder sogar Jahrzchnten — haben Vertreterinnen des zarten Geschlechtes auch ans dem Gebiete der wissenschaftlichen Forschungsreisen ausgezeichnete Dienst« -geleistet. Bereits vor sechzig Jahren erwarben sich zum Beispiel die Damen Tinn«, Mutter und.Tochter, aus Holland, durch ihre Forschungsreisen im oberen Nilgebiet einen ehrenvollen Namen und chre Leistungen werden uamontlich durch Barth, Nachtiyal und Schweiüfurch in äußerst schmeichelhafter Weife ««twähnt. Bekanntlich wurde Mezandrine Tinne im März 1669, als sie eine Wüstrndurchquerung ausf-ührte, aus dem Weg von Muchuk nach Ghat von ihrer Eskorte ermordet. In der neuesten Zeit halben sich wiederum eine ganze Reihe von malst englischen Frauen einen ruhmvollen Platz auf di-ösem Gebiete der wissenschaftlichen Forschungsreisen errungen. Um bei Afrika zu verbleiben, sei hier die wohl den meisten Laien (und vielleicht sogar auch etlichen Fachleuten) unbekannte Tatsache erwähnt, daß wir unsere Kenntnisse der Flora von Somaliland vor allem zwei weMchen Forschungsreisenden, Lorh Philipps und Edich C o l e, verdanken. Bor einigen Jahren rüsteten nämlll'lch diese wissenschchtlich hervorragenden Frauen eine regelrechte Expedition aus, an deren Spitze sie in die wildesten Teile dieser öden uind , ungastlichen, deshalb von Europäern nur selten betretenen uüd infolgedessen äußerst mangelhaft bekannten Gegend Vordvawgen. Nach monatelangem, abenteu«rreiche>m Herumwaudevn brachten sie mehr als 800 Arten von Pflanzen und Sträuchern mit, die nun eine der kostbarsten Sammlungen des bekannten, in der Nahe von London gelegenen botanischen Gartens von Kew bilden. Nicht nur an der Ostküste, sondern auch in Westafrika oder in der unwirklichen Gegend des Ngamibeckens — nörAich der berüchtigten Kalahari-wüste — halben sich „B-otanÄerinnon" bewährt, so Mrs. L u g a r d, die Gattin des bekannten Forschers und Grohwildjägers, die das weite, zmn größten Teil unibewchnte Gebiet östlich -des Damaralawdes monatelang durchstrich, wobei sie einen regelrechten Pflanzenkatalog dieser Regionen anlegte. Mary King sieh, die Tochter des bekannten Romcmdich-ters und Dramatikers, und ebenfalls eine Da-me, die dem Fache der Botanik angchört, gelang es, in Kamerun und besonders im frarlzösifchen Kon-go, Mglldgebiete zu betreten, in welche vorher nie ein Europäer vorgedrungen war. Auf diesem Geibiete seien noch di« Namen zweier Forscherinnen, der Damen T a l b o 1 und B r o w n, erwähnt. Miere ha-t eine bemerkenswerte „Souch NigeriM Flora" aufgestellt, während die andere ihre Auflnech'amkeit dem Sudan zuwandt«. Aber auch auf das Gebiet der Großkoildj-agd haben sich Vertreterinnen des schönen Geschlechts mit Erfolg gewagt. Unter diesen Amazonen ist das tapfere Fräulein Vi-vi.«>>« v o n W a t t e n w y l, die Tochter eines vor einem Jahre in Uganda auf so tragische L.ise verstorbenen Berner Jägers,. hervorzuheben, der Ende Oktober 1924 von einem Löwe» in Stücke zerrissen wurde. Nachdem ihr Vater seinen gräMchen Biß«« wunden erlogen war, war die junge Dame mutterseeLenalloi« mit ihrer schivarzrn Eskorte mitten im Buschland. Wr sie ließ den Mut nicht sinken unid übevnahm etiufach den Oberbefehl über die Saferi (die Kavaivane), die sie chne Zwischenfall nach Nairobi zuvücksüihrte. Damit nicht zufrieden, bestand da8 tapfere Mädchen sogar daraus, dar Versprochen ihres Vaters zu evfiillen. der dem-Berner Museum ein-Exemplar des äußerst seltene«« weiße«« Nashorns in Aussicht gestellt ha-tie. In der Tat gelang eS dem Fräulein auch, nach wochmlangem Pirschen in der obere«« Nilgegend, om solches Ungeheuer eigerchändig zu erlagen. Nicht mir Afrika haben mutige Frauen zum Schauplatz ihrer Heldentaten gewählt. Hier sei nur noch kurz der Name von Miß Lilian Gibbs erwähnt, die während mehr als fünfzehn Jahren eine ganze Anzahl von höchst abenteuerlichen Reise,« nach den unerforschten Gegenden von Borneo, Britisch-' .Neuguinea und Tropisch-Australien ausführte. 1910 echielt die tapfere Frau, ebeirfalls eine BotaMkerin, die Huxley- Medaille, eine sehr begehrte wissenschaftliche Auszeichnung. Bei ihren Reisen in« Lchnangebiot (Britisch Norid-Dorneo) hat Fräulein Gibls zum ersten Male den über 4060 Meter hohen Kinabalu-Gipfol bestiegen u««d Pfla,«ze>« aus Gegenden mitgebracht, die Europäer bisher nie betreten hatten. M im Howhait. We«ln von den vielen Meirschcnleben, die der verheerenden Wirkung der Gifte zun« Opfer fallen, die Rede ist, so denk« der Laie zunächst stets a«« das dunkle Treiben der Giftmörder. Aber eine Nachprüfung der Weltstatistik ergibt, daß die weitaus größere Zahl der Unfälle durch solche Gifte verursacht wurden, die noch; immer jedermann leicht erreich-. bar sind. So wurden im Jänner im Jahre 1922 - de«'« letzten, für das Zahlen vorliegen — mehr als 25 Proze,«t aller verhä«rgnisvoll endenden Jrrtümer ««nd u«chr als 18 Prozent aller Selbstmorde durch Gift, durch Karbolsäure und durch Desinfektionsmittel, bic öicfe Säuren enthalten, hervorgerufen. Und hier ist der Ka«nps der G.'ctze, der den Apotheke«^ zwingt, bestimmte Gifte hinter Schloß und Riegel zu halten, und der ihn mit hohen Strafen in« Falle der Uebertretung bedroht, machtlos. Denn diese Desinfektionsmittel ihres giftige,r Bestandes zu beraube««, hieße, ihnen ihre Heilkraft zu nehmen. Nächst der Karbolsäure kommen als „populäre" Gifte Mmeralsäuren, wie Salpeter- oder Schwefelsäure in Betracht. Hierher gehört auch die Salzsäure, die d««rch ihre Verwendung im Haushalt, bei Akkumulatorbatterier«, bei Radioanlagen, für jedermann leicht erlangbar ist. Auch die in der Wirtschaft viel gebrauchte Oxalsäure spielt in der' Selbstmord- und Unfallstatistik eine verhäng««isvolle Rolle. Fast in jedetN Haus findet sich eine Flasche, deren Inhal« ausreichen würde, eine, ganze Familie zu töten. Dennoch schaudern wir bei ihrer Nennung nicht so, wie bei der ErwähnMg von Arsenik und Strychnin, den eigentlichen Mördergiften. Doch auch diese sind mit einiger Schlauheit, etlangbar. So hat ein Verbrecher das für seine Mordtat ver' wendete Arsenik vom — Fliegenpapier gewonnen, von dem noch immer gefährliche Arten in den Handel kommen. Und da dieses gefährliche Gift im Ackerbau und J««dustrie verwendet wird, da e8 eiyes der ältesten überhaupt bekannten Gifte ist, so mag es wohl die Schuld an mancher ung««fgeklarten Mordtat in dunkeln Zeiten der Geschichte trage««. Durch feine Verwendung in der Photographie ist Zyankali leicht zugänglich und da es auch von den Schmetterlingssaunnlern verwendet wird, so verfügt manche Schuljunge über Quantitäten dieses Giftes, die mehreren Familien todbringend fein könnten, wie es auch in der jüngsten Verbrecherstatistik eine bedeutsame Rolle spielt. 8et 8ns Ser Seit! Der moderne Kauffnann muß in Berücksichtigurrg der allgemeinen Geldknappheit des konsumierenden^ Publikums vor allem darauf bedacht sein, die Kauflust seiner Ki«nden durch besonders preiswerte Angebote anzuregen und durch inrmer neue Beweise seiner Leistun-gsfälhigkeil Vertrauen derselben zu starkem. Diesem Grundsatz folgend, hat das führende Leopoldstädter Warenhaus Brüder Schiffmann, 2. Bez.. Taborstraße 48. welches allgemein als billiOe Bezugsguelle bekannt' ist. folgende NeueinWrung getroffen: Bei einem Wareneinkauf von 8o Schilling erhalt ieder Kunde eine Anweisung an ein ersMassiges. künstlerisches Atelier, gültig für eine photographische Aufnahme und drei Bisitvildcr. Erreicht der Einkauf 60 Schilling dann erhält «nan schon drei Künstlerkarlen und bei 100 Schilling überdies noch ein großes Kahintttbild. Da dieses Geschenk nachweisbar ohne PreisauMgg-ausgefolgt wird, kommen bie talbett des Warenhauses Brüder Schiffmana ank diese Weise beim Einkauf von guten und beso««ders preiswerten Waren überdies noch umsonst zu einem wertvollen Andenken. Diese originelle Aufmerksamkeit wird dem bestrenommierten Unternehmen sicherlich Viole neue Fronde gewinnen. Wien, 20. November. * Dr. Jakob KohnS Leichenbegängnis fand gester«, vormitbciM auf dem Döblinger Friedhof unter übewirs großer Betökligung statt. Eine große Zahl von Berufskollegen, Freunden und Bekannten des Berstovbenen g-a-b dem allseits geschätzten Mitbürger das letzte Geleite. Im Trauechuge -bemerkte man unter «««deren: Dr. Leo Goldhammer in -Vertretung des Zionistischen ÄandeSkomitees, Gememdevat Dr. P lascht es, ferner Dr. Scha-lit, die Mitglieder^ des Döblinger Tempelneremes, dessen Obmann der Verstorbene war, Deputationen der, Standesorganisat'lomen der Rechtsanwälte; die jüdisch-akademische VeribiMrng UmtaS erwies lihrem Alten Herrn korporativ die letzte Ehve. Am Grabe tt ^a^ner Dr. Feuchtwang, der PM-ident der eukammer Dr. E ck l.-der Vizepräsident der Wvtschastsiyvgänilsation der Nechtsanwälte Dr. Richard Polkat, ferner -im Namen des Döbliitger Tem-pelvereines Rechtsanwalt Dr. Gegerh a h it sowie im «Namen der flniw-s Dr. Karll Poll-ak; die Bestattungszene-nlonie beschloß die eindrucksvolle TmueÄuMMnL