Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2419 (16.11.1925)
- Date
- 1925-11-16
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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fhflMB’Mn, Moytag . .schwer entwickelt..»md der. Gchswusein neues jüdisches Leben in diesem'?ändtz schaffeil Werde) düs aüch in Galir/H- Bedingungen -eMieieen wird. -Demgegenüber sei - die Antwort aus die- Judenstage, die jetzt 'in Rußland gegeben werde, die richtige und wirklich vollkommene. Die Revolution) und besonders die russische, die Neuordnung, die sie eingeführt hat, hat daS alte Leben vernichtet. Die großen Massen der Kleinstadtjuden, die vom Handel und insbesondere vom Kleinhandel lebte«, vom Handwerk und verschiedenen kaum definierbaren Berufen, sind durch die ökonomische Ordnung, die die Diktatur des Proletariats nach sich gezogen hat, aus dem gesellschaftlichen und ökonomischen Leben herausgestoßen worden; sie sind überflüssig geworden. In anderen Ländern, in kapitalistischen, gibt eS, wenn es zu solche» Zuständen kommt, nur eine Rettung: die Auswanderung. Und darauf, argumentieren die Bundisten, baut sich die zionistische Theorie aus. Aber ganz anders sei die Lage in Ländern, in denen eine sozialistische Revolution vor sich gegangen sei; dort bedarf es nicht der Auswanderung. Die revolutionäre. Regierung selbst gibt die Möglichkeit der Lösung dieser Frage, und dies sehen wir angeblich in Sowjetrußland. Von der emen Seite,beginnt man die jüdischen Massen zur Erdarbeit anzuleiien, indem man ihnen große Landkomplexe gibt, von der anderen Seite sucht man die arbei- lenden unv proletaristerten jüdischen Masten in die großen Fabriken einzusühren, und auf diese Weise werden die Juden, die sich dem kapitalistischen Regime 'angepaßt hatten und die zum größten Teil der Bourgeoisie und Klein-Bourgeoisie angehört hatten, den neuen herrschenden Klaffen eingegliedert. Auf diese Weise löse die Revolution und das Regime der proletarischen Diktatur nicht nur die allgemein menschlich soziale, sondern auch die ganze jüdische Frage, sogar von ihrer national-kulturellen Seite, denn aus diese Weise werden ja die günstigsten Bedingungen für.die Entwicklung der jüdischen Sprache und der jüdischen Kultur geschaffen. Natürlich werden bei diesem Prozeß die alten Lebensformen zerbrochen, die. hebräische Sprache wird zum Untergang verurteilt, wie alle Lebensformen,, die durch di« Religion geheiligt waren, Der Prozeß vollzieht sich nicht ohne Leiden und Kämpfe, da er ja ein revolutionärer Prozeß ist. Aber der Weg fei bereit und führe zu einer vollständigen Lösung, zur Erlösung des Volkes ohne Palästina, außerhalb Palästinas. Und die Konsequenz daraus? Kämpft und helft zur Herbeiführung der Revolution, zum Sieg der Sozialismus. Was können wir Zionisten daraus antworten? ES Ware von unserer. Seite ein Fehler, wollten wir darauf antworten mit der. Kritik der Proletarisierung durch das neue Regime, der Kulturarbeit in der jüdischen Sprache und der Möglichkeit, ihrer Rivalität mit der hebräischen Kultus, mit Beweisen, daß die Resultate der sozialen Revolution durchaus sticht so günstig seien,, wie man es darpellt, jedenfalls aber zumindest noch problematisch seien, mit dem Hinweis darauf, daß wir noch nicht die Solidität und- Dauer ' des neuen Gebäudes kennen und nicht wissen, ob es Krisen und Katastrophen überdauern werde. Diese Argumente würden die bundistische Theorie nicht im Kern treffen und keinesfalls den Glauben an sie erschüttern. Unsere Antwort muß eine ganz andere sein. Wir müssen erklären, daß sogar;, wenn alle diese bundistischen Hoffnungen sich erfüllen: würden, dies keine Antwort auf unser nationales Problem wäre;- den» es ändere sich damit nicht die Basis unserer Galuthexistenz. Wir: werden damit lediglich überführt von den untergehenden, schwachen ökonomischen Klassen in die aufsteigenden; die ihre Herr» schüft immer mehr befestigen. Es wird aber kein jüdisches Gemeinwesengeschaffen, eß wird nicht der Zwang beseitigt, uns fremden Lebensforderungen anzupassen, fremden Gesetzen, Sprachen und. Kulturen. Die Juden Miben nach wie vor, Teile.von bestimmten Massen und' müssen deren Weg mitgehen, ob sie es wollen oder nicht. Die jüdischen Bauern in Rußland werden nicht selbst über ihre. Bedürfnisse bestimmen, sondern nurim Zusammenhang mit allen Bauern in Rußland oder zumindest in der Ukraine und Südrußland. Das gleiche, gilt auch von tat: jüdischen Arbeitern. Ihre Kultur wird sich immer mehr der fremden, sie umgebenden, annähern müssen, weil sie eben bloß ein Teil find und nichts Eigenes, Ganzes. Da8: Jüdische wird verdrängt und in einen Winkel, getrieben, der. noch kleiner wird sein müssen, als derjenige,, den es in der bürgerlichen Welt inne hatte, weil-, die neue soziale Ordnung überhaupt ein anderes. Zusammenleben bedingt, ejne' Nivellierung, eine Beseitigung von Besonderheiten von Individualitäten. Wir Zionisten wollen das Galuth überwinden. Der Zionismus steht im völligen Gegensatz zum Galuth. Cr Vnnte mit ihm sich nur um einen Preis versöhnen: um den Preis seiner Selbstverleugnung. Dies ist die Lösung, die der Zionismus gibt: die Ueberführung des Volkes in das eigene Land, in dem es sein Lebenbauen kann nach : seinen eigenen Bedürfnisse«. Der Zionismus ist eine Rebellion gegen daS Galuth .in allen. seinen AuSdruckSformen. Er verwandelt nicht daS Volk, in eine Klasse, wie der Bundismus, er schmiedet die goldene Kette, die daS. Galuth gerissen und in Schmutz Und Staub gezerrt hat, wieder von neuem und will ihm neue golden« Ringe des - eigenen Schaffens und der nationalen Renaissance Hinzuschmieden.; Kein Zionist, der sich seine- Zionismus bewußt ist,, wird die Möglichkeit einer besseren Anpassung an die Bedingungen leugnen, die durch eine siegreiche Revolution geschaffen werden können; aber er sieht darin keine Antwort aus. die Not deS Volkes und auf den Schmerz des Volke-. Seine Formen können im Äaluth geändert werden. Ebenso wie die Nqt des Juden; wie seine Leiden andere sind unter der Herrschaft de8 Bürgertums, als sie IÄ es -waren in der Periode der Ädclohn'rjchast, MUso.ipird seine.Siot!n her Periode. --^errfchgsiAänerti' pstd, des Proletariats eine andere sein, als in der bürgerlichen Zeit. Wir können diese, Form 'sogar vöraüssehen.- Aber die Leiden werden, b.leiben, weil . der Zwang zur Anpassung bleiben wird, weil, das Volk im Zustand einer Klasse verbleiben wird, was für, ein Volk eine. tragische Situation ist. Daher ist die Freude , des, Bund verfrüht. Die Entwicklung des jüdischen Lebens in Rußland, bedeutet nichts gegen ddn Zionismus. Im Gegenteil, sie ist eine Bestätigung mehr für den Zionismus, weil sie kein jüdisches freies Wneinwescn schasst Und nicht den Galuthsioang zur AnpässMg beseitigt. Aus der Basis der Krim-Angelegenheit erhebt der Antizionismus itt allen seinen Schattierungen und allen seinen Ausdrucksformen von , neuem jem Haupt. Es beginnt eine Konzentration''der cmtizionisilschen Kräfte und' eine Offensive gegen den Zionismus. Ettte neue Offensive, die ebenso die Aufbauarbeit in Palästina bedroht, wie den Zionismus, und beide zugleich angrelst (dies wird uns von der Illusion befreien helfen, daß man eine wirkliche Mitarbeit verknüpfen kann Mit einer Mehmmg des Zionismus). Wir werden diese Offensive aöwchreu müssen, wie wir alle bisherigen Offensiven abgewehrt, haben. Dieser 'Kampf aber wird ein Kampf gegen' die Krim-Ideologie sein, gegen die verschiedenen Ideologien, die auf der Grundlage der südrussischen Kolonisation proklamiert werden, aber es wird kein Kamps sein gegt'n die Hilfsaktwn für die leidenden jüdischen Massen in Rußland. Und er wird deswegen eine brsvüdere energische Aufklärungsarbeit in der jüdischen QesfeNtlichkeit und eine Vertiefung und Klärung deS zionistischen Bewußtseins erfordern. Von besonderer Seite. MS die besonderen Beschlüsse über den Deren Hajessod anlangt, so beziehen sie sich auf drei Fragen, und zwar: 1. Ans die Zentralisierung der Finanzpropaganda; 2. aus die Bildung des Council des Keren Hajessod; 8. auf das Verhältnis des Keren Hajessod und Keren Kajemeth l'Jsrael. Der Kongreß hat beschlossen, daß bei der Exekutive in Jerusalem eine Zentralstelle für Propaganda eingerichtet werden soll, die sich aus Vertretern des Keren Hajessod, des Keren Kajemeth l'Jsrael und der Zionrstischen Exekutive zusammensetzt (der letztere führt den Borsitz). Die Aufgabe dieser Zentrale ist die Leitung der gesamten Propaganda Kr zionistische,. Finanzinstitutionen unter einheitlichem Gesichtspunkte. Äe Zentrale wird es ermöglichen.dieverschiedenen Propagandaaktionen ^derart miteinander in Einklang zu bringen,'daß Nicht, Wiewies ' gelegentlich Ut Fall war, eine Mtiöü. die andere stört und schädigt; sie wird auch dafür sorgen können, daß alle Institutionen mit entsprechendem - Propagandamaterial .versorgt werden.und daß dje Beschaffirsttz der Propagandamittel in wirtschaftlicher Weise ärfolgt. . Ms den Council des Keren Hajessod anlangt, so sieht das im Jahre 1921 rsgiftrierte Statut des Keren Hajessod vor, daß sämtliche Beitragsleistenden jedes Landes sich,. ovganssisrenundmach einem Bertretex wählen, welche einen stebengliedrigen Council bilden.. DaS Direktorium,. die , eigentliche Geschäftsführung des Kexen Hajessod, besteht aus 4 bis 22 Mitgliedern, Von, denen die Halste von wer Zionistischen Or-. gänisation nominiert, .die Hälfte vom Council gewählt wird. Es ist ersichtlich, daß diese Verfassung große Äehnlichkejt. mit der, viel umsmttemn Jewish .Agency hat; sie verfolgt ja auch denselben Zweck, nämlich allen, die sich aü . der Arbeit beteiligten, Zionisten.und Nichtzionisten, Einfluß und Verantwortung zu gebet:, gleichzeitig aber astch vie Antorjtät der Zionistischen Qrganisation, Heven .Arbeit ja die.Grundlage des heutigen Palästmaaussbaues geschafft^ hat, -zu sichern. Und wenn bisher in den fünf Iahten,; bi« seit her Gründung des Keren: Hajessod. WW :- strichelt sind-. der Council nicht-geschaffen Wurde, so^tzam djeS daher, daß mit-eineM raschen Zustandekommen cder JewiH .Agency gerechnet wurde und beide Institutionen, die Jewish Agency . und der 'Council des Keren Hajessod, sozusagen.gleichzeitig, .,pari pass», und .im gegenstitiM Einvernehmen begründet werden sollten. - Die - Entwicklung, .des Gedankens: der Jewish Agencyhatgeradenn der letzten Zeit bedeutende Fortschritte gemacht, antaer- ' süts aber ist-.-es klar geworden,. daß., die organisatorische Grundlage dieser. Körperschaft gemäß, denörtlichen Ben. Sen! von Land zu Land/sehr verschieden sein wird, ens noch für eine nicht unbeträchtliche Zeitspanne/ Der Kongreß hat es daher für richtig gehalten, der Exv» kutive der - Zionistischen Organisation und dem- Direk, tdrium des Keren Hajessod nahezulegen, den C o u n ef l ü nbeding t i nn e r ha l b . dernach st en Ko ngretzperiode, das heißt binnen zwei Jahren;. zu konstituierenl Der Kongreß hat dahei m zwei Punkte besonders hervorgehoben, nämlich die Notwendigkeit^ die? KereN-Häjessod-Zahlerzum Zwecke der Wähl des Councils zu organisieren und ‘ von vornherein bei der Schaffung: per -Jewish Agency .darauf Rücksicht - z»' nehmen;- daß der berechtigte Anspruch -der Keren-Häjessod-Zahler. auf entsprechende Vertretung -Iw der Jewish Agency berücksichtigt werde. ' ' ■‘■v:; *) Siehe „Wiener Morgenzejtunz". % SW vom 2. b. Novmber 1925 Seite öl /Las Verhältnis zwischen ,K-eren Hajessod und Keren Kajemeth, daS,:-,;Mher .durch verschiedene Abkommen und Vereinbarungen zwischen den beiden Institutionen, die auch vielfach, abgeändert wltrdrn, geregelt war, wurde nunmehr durch, ein« Ueberei-nkunft zwischen den beiden Institutionen definiert, die vom Kongreß zur Äenntnis genommen wurde und die im wesentlichen zum-J-nhälte hat, daß der Kevey Kajemeth auf Spenden, der 5ierm Hajessod auf dem Steuersystem beruht. Demgemäß bleiben - dem Keren- Hajessod alle Formen der Besteuerung ' Vorbehalten. Er allein darf Aktionen durchführen, die von Einzelpersonen individuelle Zahlun-.- gen und Zeichnungen auf bestimmte Beträge der«', langen; dem Keren Kajemeth verbleiben seine traditionellen Sammelmittel und Mas-senartionen, dagegen verzichtet er auf jede Form der S e l h st b e st e u e r u n g und auf die Entgegennahme v'vn Verpflichtungen und dergleichen. Es ist zu hosftn, daß, durch diese Uebereinkunft Differenzen und Meinungsverschiedenheiten, die in den letzten Jahren aus der Tätigkeit der beiden JüstitutioNen in verschiedenen Ländern entstanden sind, ausgeschaltet werden, was zur günstigen Entwicklung der Arbeit wesentlich beitrage» kann. AeM-Kajemeth-SvielMN. Die Propagandamethoden, nach denen der Mm Kajemeth in den letzten beiden Jahren gearbeitet hat, sind grundverschieden von jenen, deren er sich früher bediente. Das Hauptprinzip dieses Systems ist die Organisation der großen jüdischen Massen, der. Organisation, welche — vom psychologischen Standpunkt betrachtet — nichts anderes ist als die systematische, nationale Erziehung der Mentalität und der Gefühle des Volkes. Diese Arbeit muß so weit durchgesührt werden, bis erreicht ist, daß der Keren Kajemeth, der Vertreter der Geulath- Haarez-Jdee, die Gebräuche und Traditionen des jüdischen Lehens völlig durchdringt. Es versteht sich von selbst, daß der Keren Kajemeth in dem Bestreben, seine Propaganda möglichst weitreichend zu gestalten, es versuchen muß, die verschiedensten Kreise zu erfassen. Die Jugend, die Kinder konnten natürlich vom Keren Kajemeth nicht unbeachtet bleiben, und zwar vöu einem doppelten Gesichtspunkt aus. Das Kind, einmcht dom Gefühl ta Sympathie für Palästina ergriffen (in .unserem Fall auf dem Umweg über den Keren Kajemeth), 'trägt dieses Gefühl in den Familienkreis und hält es in der anziehendsten Weise wach. In der Folge, werden die Jugendlichen, in denen diese Gefühle und Ideen groß werden, einen Stamm von freiwilligen Helfern darstellen, die nach einigen Jahren für die aktive Mitarbeit in Betracht kommen. Diesem Ziel dient auch das Kinderspielzeug des Keren Kajemeth. Aber es ist bezeichnend für das Umfassende der Keren-Kajemeth-Methoden, daß ein solches Mtttel, geschaffen aus den praktischen Erfordernissen der PropagandäarbeiL, jetzt bereits eine Wichtigkeit und Bedeutung erlangt hat, die tzie ursprüngliche Absicht bei weitem überschreitet. Es wäre sehr oberflächlich; die Spiele des Keren Kajemeth ausschließlich vom Propagandastandpunkt aus zu betrachten. Ein Beschäftigungsspiel wie zum Beispiel der Modellierbogen der Farm Merchawjah hat zweifellos eine wichtige erzieherische Bedeutung, indem er der kindlichen Einbildungskraft den praktischen Ausbau von Erez . Israel nahebringt. Ebenso verhält es sich mit dem Dominospiel. Das Wettrennspiel und das Trendel sind mehr für den Zeitvertreib geschaffen. Zum Mittelpunkt für das Domino- und Wettrennspiet hat nmn die Keren-Kajemeth-Büchse gewählt. Das Dominospiel zeigt in geschickter Anpassung an die Mentalität des Kindes, wie die in der Büchse gesammelten Gelder verwendet werden. Beim Wettrennspiel kommt es darauf an, wer die. Büchse. als erster erreicht. Hier ist . das . pädagogische Motiv , einer direkten Einwirkung aUs die Einbildungskraft-. des Kindes wohl nicht so stark betont; , es soll mehr dazu , dienen, dem Kind die Büchse als ein . vertrautes.Familienstück lieb zu machen. ES ist klar, daß der KerW Kajemeth nur den ersten Zschritf. in dieser Richtung tut. Denn die Tätigkeit der lökalen- Stellen. des Keren Kajemeth .und die Oeffent- . lichkeij diesen Versuch in .ausreichendem Maße unter* - stützen, so kann. und wird die Herstellung der Spielsachen nM.. -.darauf- -hKschränkt bleiben, sie in i .verschiedenen Variationen.einzig als Sammelmittel auszüniitzen. Der „ Wiederaufbau Palästinas mit den durch den Keren Käje- - Meth gesammelten Mitteln „ist weit und intensiv genug, - um. den nötigen Stofs für: die Herstellung von Spielsachen phn. troch mfji. eitzieherischeut Harakter zu liefern, Spiel- ^^Hy^derey-Mistelpuukt das nationale Gefühl und der Mionale Äebanke sind, Die großen traditionellen, mit unseren hohen Festen verbundenen Aktionen des Keren Kajemeth geben ausrelchend. geschichtlichen Stoff, der für dasselhe Ziel verwendet werden könnte. Die historischen Denkmäler^^ Pafästinas^ bieten ebenfalls Line reiche Quelle,/ die, ssiv. Spielsachen und^ illustrierte. Publikationen für die' . Kinder äüszunützen ist. , ' ' ' ', , E§ ist sicherlich in allen Ländern, besonders in West- .europa, kein Mangel an Kinderspielzeug, «ta was gewiß fählt, sind Spiele, dieaus dem jüdischen Gesühl und der jüdischen- Tradition geschaffen sind. Selbst in Polen -Und asideren. .osteuropäischen, Ländern, wo eine große .jüdische-- Masse, die Herstellung jüdische» Spielzeugs eigentlich vhravlassen sosite, fehlt - ssiü solcher,.Industriezweig^gKnzttch, .und aüch hier leistet der Keren Kajemeth jetzt',PWier-, ' arbeit in dieser Richtung. Ohne Zweifel wich der Erfolg ta Keren-Kajemeth-Splele auch darin .liegen, daß die J \ amanmnam