Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2419 (16.11.1925)
- Date
- 1925-11-16
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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■) Wir«,. Montag v«. U. November JÖfiS w*» «WDw -r-V- Privätinitiative ihn bei dieser Arbeit unterstützen wird. Aber vorläufig ist daS noch nicht der Fslst uttd der Keren Kajemeth gibt als einziger den jüdischen Kindern ji'ldisches Spielzeug in die Hand. Niemand, der sich für die Kindererziehung interessiert, sollte indifferent diesem Versuch fernstehen, der natürlich nur ein indirektes' Resultat der Keren-Kajemeth-Arbeit ist. Nicht nur im Hause, sondern auch in den unteren Klaffen und in Len Kindergärten ist Rautst für die Beschäftigung mit diesen Spielen. Alle Vorschläge, die man aus der Erfahrung heraus machen wird, könnest zweifellos zu der nötigen Vervdllkvmmnüng beitragest. . Die jüdische Oeffentlichkeit wird,. iNdenr sie der Initiative deS Keren Kajemeth ihre moralische Unterstützung leiht, ihm auch die Möglichkeit gebendiese Mittel zu entwickeln und zu vcrbeffern. Sie dienen indirekt nicht mix der Propaganda des Keren Kajemeth, sondern gleichzeitig und noch in diel größerem Maße der Erziehung dejMschen Kindes. Der Hausarzt. Redigiert von Dr. Sanrl Beer.' - Die ErkaltüngSkrankheUe«. Das naßkalte Wetter der letzten Woche hat eine Hochflut der Erkältungskrankheiten bei den wenig ahgchärtrren Menschen gebracht. Überall, in allen Lokalitäten, nn Straßenbahnwagen, ous der Gaffe, begegnet man hustenden,'spuckenden, nießenden Menschen, dir schon ruf chrem Gesichte alle Zeichen des Katarrhs aufweiftn. ..... Äir in den letzten Monaten so wenig beschäftigten Aerztr haben für kMP Zeit wieder sin bißchen Konjunktur, da d^e Verkühlungen derzeit im allgemeinen nicht so harmlos verlanfen. Die schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse erheischen auch strenge Sparmaßnahmen bei den Ausgaben für den Arzt, meistens sind dies sogar die ersten Sparmaßnahmen, die "ergriffen werden, aber meist mit größeren Nachteilen bezahlt wecken? Wenn es sich also bloß um ein wenig Schnupfen oder ein eintägiges Fieber handelt, wird heutzutage oft zürn' Schaden des Patientzn nicht rechtzeitig der Arzt gcholt, man probiert mit Hausmitteln, die die Nachbarin oder die Hausbesorgerin angibt, und man gelangt manchmal zum.'Ziele. Erst wenn alle bekannten Mittel versagen, das Fieber aichält, entschließt man sich zur Beruftmg eines Arztes, der dann gewHirlich einen schweren Bronchialkatarrh, eine schwere Halsentzündung, eimn MMelohrkataxrh, irgendein unan.qenchmes rheumatisches Leiden oder eine Nierenentzündung festftrllt. .. Der sofort bei Erkrankung berufene Ä-rzi hätte den Patienten auch. bei leichterem Unwohlsein zum vorläufigen Hüten -des Zimmers oder gar des Bettes für ein bis Mi Tage gezwungen, und cs-wäre auf diese einfache Weise gelungen, dir. Krankheit im Beginn,.abzuschneiden.?'.,?• D wird aber meist der richtige Zeitpunkt.hierfür versäumt, außerdem durch Vernachlässigung der Isolierung des Kranken die ganze Familie gefährdet. Und so sicht man gewchnlich. ein FarrrMntNitglick mit dem andern erkranken. Rfcht bei allen verlaufen' solche Erkältungskrankheiten harmlosbesonders die Kinder werden starker mitgenommen, cs entstehen 'Halsentzündungen mit eitrigen oder diphtherrtischen:Belägen, schwere Lungeukatarche und gar MiitelohrerkrankunKn, Pie die Kinder durch deren längere Dauer stark in der Entwicklung zurückwerfen. Wie diese katarrhalischen Erkrankungen bei Eintritt'feuchter Witterungen im Herbst und Frühling auftreten, darüber ist sich die-' ätjckiche''Wsienschast -trotz ^MorschWöckeustrM' -.neuer - Tatsachenia^diesecki Gebietenicht/ganz Har. 'Oss sstiÄr sichtlich die■ plötzliche ’’ Nöffthlung./ eme-g^oisse? Rolle,1 doch nrüß, wie. böstimrich' Versuche au Äeren.tt^^mHrhen, keineswegs! ein-. Abkühlung drS'. garizrn' Körpers staftsiftden,t sondern es 'genhgt beim Menschn die.Michlung einzelner 'Mrperstelstn. Einem 'anfänglichen Gesaßkrampf mit i KättegeM folgt' dann in den Inneren Organen -eine Mutsülle,. - die angeblich . einem Erndringert, von Bakterien 1»'höherem Grade VotjHnb leistet. In neuerer. Zeit. hatja'tet EMtungSsttzrisf dem der In-' ftktwn tveichen muffen. Aber auch dies« 'Theorie! hat nicht alles restlos erklärt/'so daß - herrk beide - Anschauungen $u ’ewfm Kompwmiß vereinigt, der-Art, daß die'Grlältrrng für die Infektion den Boden vochereitel. ES wird angenommen, daß die A. B. in dem Menrahenraame beständig. sich/chrAattenden ^Keim« beinr kräftigen, gesnrchen Menschen keine^Kranchüt zu erxvgrn ve'rarögm, wöhrech bei erboster BeMchlüvg dir Widerftündskräftr des'Körpers leiden und so. die.Baktzrriengistr die'Oberhand gowinmn/ Ein cm'die. Abkühlung .-gstvöhntrr, also abgshärtster OvglmiSnms. vermag derlei Macken leicht zu''überwichen...* •. . ES toird' stets,stn Nersten dorgeworse», daß .sie.tim'so scheinbar leichte Krankheit-wie den Schmrpfm nicht zu Girieren verstehen. Es wird dabei von-den Laien cherschrn, Laß auch der ÄhMpfen eine EntMdnng der. Aasrnschleimhant. und-der mngebertzen Nebenhöhlen '^bedeutet, n/ch daß der Schnupfen ebenso wenigen einigen Stuchen, geheilt werden kann wie etwa eine LungenentM-Attg, die eine von - der Natur. vorgq'chriebene Entwicklung nimmt, uw dann/znr Hriürnz.'zu gelangen. Es läßt sich auch eine' einmal^ erkrankte Schleivchaut' nicht - sofort in eine stinde ^verwandeln. DaS im.' tzrzt 'vermag, -ist, die -Brschoerden. zu mildern und den Herkngsprozch abzvkürzen. Im Anfangder Erkrankung nehmen aber - die. Patienten die ärztlich«, HHe nicht in^AnhflUch und ^wickkn^ sich dex .»ottverckigm . l^nannehmlichkett der BshaMuny^ nicht - urfterzlKn;. weshalb dann das' so zertngsWse Leidrn^sich länger als natig^hinzicht und Veranlassung zu - weiteren JichUonen in -drtt ldnKbüng des KranKn.gibt.. > - . DaSgleiche: sieht, der Arzt trylich bei den. verfchickenarrigen rheumatischen -Affektionen. Sine Erkaltung^ verursacht z. ,B. eine nervöse' Entzündung' des ° bekanttteü Drckettnerven, des Ischiasnerven. Die ersten Beschwerden soÜten den Betroftencn. sofort veranlassen, daS' Bett' zu hüten und - die notwendigen Schvitzprvzedüren' durchMführin,. die - meist eine prompt» Heilung bewirken. Der-Patient vernachläsiigtaber, meist: diese ersten' Mahnungen, geht weiter, auch bei schlechter Witterung, dem. Berns nach, und schafft. so einen/ chrcintz'chen - ReiMNgszust-nd, . der jetzt . Wochen« langer Behandlung- Widechand leistet. ][i Schwächliche, zu Katarrhen» und Erkältungen n^jgeiM.Menschen:-müssen im-Herhst >.md FrWnz bei. Wßk-rlttr Witterung sich ganz besonders vor.Perkü^nngen hüten, und bei j.-hem leichten Unwohlftin entsprechende VorsichMaßnahmen. erg'^isrn. Arrzlkchtt FragWe». VWna. Dieses ^rjechkiche Wort bcheutet ^.Euge^-die durch die Schwellunsj. der ^a«hengebil-de!>ei. Erkrankung 'entsteht.. Es handelt sich 'meist 'um eine MaMrntzisndring. —' Fch.' Per ‘ Jödgebrauch entsteht bei dielen Prrs'snrn der 'Izdschnupftn, der' durch das'bei innmichem Gebrauch aus die Mi!eim,)uutr au-A-schrtidene Jod verursacht wird. UeverempfiMiKe Perionen: meiden daß Jod oder brr Arzt veffchreibi andere Jodpräp^rate, die von diesen Nebenwirkunüen ftei sind. — Nrygebsrerm. Jeder Augenkatarrh eines Neugeborenen erfordert sofort! ne Behandlung va, wenn auch m seltenen.. Fällen,, eine gononWchr. Insel!:m. vorliegen ' kann, die selbst Erblinduna herbriüihren kann. Die Einträufelung, die nach der Geburt ms Auge, erfolgt, kann auch einen harmlosen vorübergeheudrn Katarrh oe'tnrsachen. •»fmvtmscßm tzu Sehe» ohoe A«M. . Der ftatMche ' SchrMller. Louis Fs r t g o st'Lch unter demliterarhfchen KUeÄdonym Ju-lließ Roma4'stp allerdings besser chÄmmt» hat sich vstk mit:pihysioloMscheR Forschungen VeschäM und vnitldeckte eine neue sWale m- Lelkannte menschliche' FÄHigkett: Das Scheu ohne' Äugest! .Jirles- Roma-ins hat folgende Dheorie: Er ersetzt bei etzyM Merq'chvn — er kam schend cder auch blind s«oin -'.die Augen,.indem er ihn nttt.der Haut allesehen laßt, waS vor oder hinter ihm geschieht. Seine EAPerÄrrmle wurden durch den Krieg unterbrochm, nvuMwgß stellte er aber wieder Bechrche auf.' Gr cxpervmenticrte intt fünfzehn Personen,'unter denen sich zwei KriiagSL-lind'? ibesandon. Die Egperimente wurderr unter Aussich: verschiche.ner Gelehrter auSgchühch.'.sö zum Beispiel Professors Ca^es, des verstorbenen Anatole France, Proifeffors Henry Ber^- s.o n, und in der ,/Ecvle normale fuperieure" mit sttengster wiffenschaMcher PräzWm vurchgeftlhrt. Man verlba-nd der dchandetten' Person die Augen mit ernenn dicken Tuch; darüber kam sine Blechlatte tot brillenartiger Form. In einer kuchen Eutfernrmg steRe man vor den Patienten elfte Taft! mit Ziffern und Buchstaben, und der Patient las tatsächlich .nach einer gcbviffen ZÄt mit der Haut der Strrn.e cher auch der Hand, was auf der Taiscl stand. DevseVbe Patient sah auch mit der Hant des Halses (an der Wivbelsärck). / Es f-ochten auch andere Avterr von Espervurenterr. Ma-n vralte verschiedene Farlben auf eine. Tafel und stellte diese ch ein -voMomvven -verdunkeltes Z i m m e r. Auchhier tfrttomti« der Patient die Farbenmrterschiede. Einer anderen Peffchr wurde das Sonnenspektrum gozeigt,.und 'ivas 8<M normalen Ange umstöglich ist, nämlich -das Erke n neu d<r Farbeu, war für den Patienten möglich; - er evLannte die u!jraviolette Farbe und bezvichnete genau ihren Pl4tz. Die-Kurzsichtigkeit wurde bei diesen Versuchen auch voWoyMen bchoben. Bei einem schr kurzsichtigen P'rtiepttn wurde die-Tafel Ät eine sonst Kr ihn umnüglich z^ erkennende ErDrnMg ausgestellt, und der Versuch gelang. - Fragt merk sich aber jcht nach der Erklärung, so entsteht sofort die Frage: Suggestion? Nein! Eine dritte Person schrieb die Buchstaben und malte die Favben nwd der Versuch gelang in Abwesenheit Jules Romains. ‘ Die zweite Frage: Können - es Radiationen sein? Auch nicht! Es ist erlvigsen, daß Blei: von keinerlei Strchlen durchbrochen werden sann und albe Versuche wurden mit der oben erwähnten Mkbrille. gemacht. Romains behauptet, daß außer dem Simr deL Schens, der' doch nur in den Auge» lokalisiert ist, sich ein anderer gleichkomUtMer Sinn mit im mevschlichenKörper befinden'soll. Dieser ist aber, wen» der Mensch nicht dazu er- Men worden fft,>oMonEn unbrauchbar zu benützeni'Mäser Sinn ist in den Zok'lender Handoherflache lokaKffert und arbeitet mit einer unendlichen Anzahi mikroflopisch keiner Zellen, tfc ähnlich dm Zelle» der Jnse.kt.pstanLchn find. . Durch, gewaltsame Ergichung, möBcherwvtze auch qm Ansang durch SÜggestüm, kann man' dm Körper dagui bringen, daß diese unibnmchbaven Zellen brauchbar gemacht werden ' können. Damit ist also auch gesagt, daß man -von j-dem Könperteil auL'schen brnn. Ein Patient wurde in ein Zimmer gestelltvnd er erkannte alle Gegenstände, die sich - vorwärt-, rückwärts , oder Mich in dem Zümnrr befanden. Ccpvrlg)i\ 1924 by Wolff V« rlag A.*Q. MCncbcn 67. Fow'etzunq Ltichdr«! verbot»». Herr Fettwanst. Eine amerikanische Autobiographie von Samnel Ornitz. Hot eine ganze Serie eleganter. Aussteüungstämwc in einem Gebrnbe am Broadway. .In einem Gebäude, nicht nur einem Hause schlechtchin. Ei» Gebäude 'bedeutet Erfolg. Aber er fabriziert noch auf die'gleiche alte Weise ... Zischen. Schwitzen, Braten, . . die güte alte Methode — nur gwßzÜGger. In Baracken fabriziert er ferne besten Maren. „Nttv World Bvmd si>r Men who cknow Tlythes for Man" ... In siiyrigen Baracken, die der Schweiß unter Waffer setzt. . , Aber so erzielt man Erfolge. Me Schekel. Und Philipp ist reich; wie reich, weiß keiner. Me Well weiß, daß er .Millionär ist; und Vas ist beinahe so gut, als wenn man wirklich einer wäre'. . . Fünf Jahve. Die letzten fünf Jahre ünstres BorwärtskommenS in der Welt. . . Ich habe die Ernennung zum Supremecourt-Eichter ahgelehnt. Das hast du gut gemacht — Meyer Hirsch! Ich erKnnte, daß es kein Mttes Jahr für meine Partei war. Es wäre schlecht gewesen, als der geschlagene Kandidat einer geschlaArmN Partei, dazustehen. Die Laufbahn Meyer Hirschs darf kei-new schwarzen Fleck, keine Niederlage auftveisen. Wir verloren, aber das schadete meinem Ruf nichts, denn mein Distrikt stimmte überwältigend für Tammany. Hall. So- Shr hie Niederlage machte mich bemerkenswert durch den Kontrast ... Ich warte lieber und laste mich in einem sicheren Jahre nominieren. Die Mfüynbemühungen New-Aörks sind kurzlebig. Die guten Elemente müßten geschlossen antreten, um uns zu schlügen. Eine Kompromißorganisation: saure, vernachläffigbe Tamwanyleute; entrüstete Jefferson-Demokraten; und ' geschickte republikanische Politiker, die sich nach einem'Hraß aus/ der Krippe sehnten. Sie machten ungeheuren Stunk, Immer >das gleiche: Beleidigungen, Skandale, Bestechungen, Hureuhäuser, Verschwendung, Lumperei; , immer, das gleiche! Aber ein Krachschlagen, das schar die. tugendhaften WäW vetanlaßte, zu wählen^ die sonj^ "zu'vornöhm waren, mn au di« Wahlurne zu-treten. Nich^Mvweniger aher'schloß mein Distrikt glänzend' ab. Das UMchewicht der'Stimmen der privilegrerien^Klaffe; Reden.-^Wimmer. - Schmierer. Kontrolle. Organisation? Geld? Das bewies,^ wie sehr ich meinen ‘ Distrikt in. der Lasche-hatte. 'Spaßig; der Reformator Barneh F'mn war hon - den Kotnpvömißlern ass Stadtrat ausgestellt worden. Er wurde dchraben.'-Er^ollverdamcht sein;'er-'hat mich über glühend« Kohlen gezerrt.'^Gr hat mich' schon schlecht gstnacht! Er und die iSctzialfften glaoiben mich zu kennen.' Das kann mir-fteilich michtSschaden, so lange' mich' die' Mehrzahl ustiner- Wähler nicht erkannt hat.' Ader mir wich schwach im, Magen, wenn ich an diqse^verdammten Sozialisten denke!'wie siemich'angriKtt!'Äellren-,mich ay den voll^ geftefsemn Fettwanst, hinüberim- Sattel der' Eastside sitzt. Ein ^Fnß auf ihrem Bauche? ven^ anderen?stuf ihrem Nacken. Der ^Hetr ^Fettwanst! - Urch mihvrn?fkürrilön Blättchen'. 'derSffentl-ichi^n .fit■••Äö't-toH)enf'tWÄ mir. -Der Herr Fettwanst! Me Sozialisten -:grtvin«n Stimtzey. Krf meiner Seite stehe« die Re-n!ären, die -- ZuderMigen, die Guirstbewerber? Aber -'die SozIaliften ernten die neuen StiMyoen.'^e-nochunerpüobte.Generation.' Die Jungen, Die russischen Eintvanderer, Vst in der Hchule der Revchutwn exogenworden sind. Bah drr Sqzialist von heute ist der -BaurgeviS -von morgens Nur übwarten/ muß man, ÄS sie^ein wenig . haben. Die 'ändern:fich-Wm Sie lauftn schon.noch'.'üher. Myn ciR?^4bi&3Ter T^ran)r>fbrf|i[t, P er schon ein Konservativer^. ^ist/Stistempieh:.. -! i ^st.du^ettväÄ g«sagt?Myev?"'' - - - Ich' will nicht über 'Grrtelreden. Ich', will.' Höst' etwa'r anderem ansaetzen.? :..:»•/ -? dqch^grrade. -Philipp; . Macht' dir' die Unvon eigeittlAhirvirl.'zu'>''-•!; >23it:-' tzrgtz«''sie. ^' h«Ke die. Fabrikünten organisiert. Hgrdon nicht' orgünisie'rtt .-Ich' habe nur einen' .^^^iMftMptünd''-'',.gchrsin.drt^.M"' lacht ^rdonisch' i. WiedasdM \m ^Name.zu.bcheüten: hqt! Ä«' Man D.Dächeri^Hsch.Ein -M.rh-M.'!',dchMn. kämpft 'sür-ameriksnische'Prinzipstn?Perftehsl du,.'Wyer? Zischen, Prasseln. -Äergrrlich^Mgen und' Mißen der Mmmrn^iür'KaMn . -^MirMrStehen '-im - Gegensatz mmmmmmsmaaBmmmammmaasamtmm. zu den gloriose« amerikanischen Institutionen —Aw% allem im Gegensatz zur persönlichen Freiheit. Sie verweigern Arbeitern daS Recht zu arbeiten. Die Unionen haben kein Recht, einem freien amerikanischen Bürger zu diktieren, für wen, was, wo und wie er zu av'beiten hat. Sie haben kein Recht, uns zu diktieren, wie wir unsere Geschäfte führen sollen. Mr im Fabrikantenverband sind ÄMrikaner; die Union ist eine ausländische Invasion ..^" Fort mit Grevel. Phil beharrt darauf. Nachdem die Union -ftitten Zwecken entsprechend dienlich gewesen war, hatte er sie. über Bord geworfen .. , weiß nicht recht... In gewissem Sinne, jawohl, Meyer, in gewiffem Sinne hüben die Unions der Industrie ganz gute Di-enfte gestiftet. Sie haben die LebensverhAtnisse der Arbeiter Verbeffert und damit auch die Verhältnisse in der Industt-ie. Rur dürfen wir die Union nicht zu stark werden, nicht zuvcel lernen laffen. Das ist immr die Gefahr, daß sie. ihre Stärke erkennen und die Industrie einfach an sich reißen. Und wo blieben da wir? Langsam, unmerklich wollen wir die Union in gesundem Sinne die Arbeitsverhältnisse regulieren laffen. Es ist für Arbeitgeber und Arbeitnehmer nur gut, wenn dst aufteibende Saisonarbeit ei-n Ende nimmt. . ." ' Aber Philipp will nicht recht über Geschäsiliches «den. Er säugt kryck-pfhaft an seiner Zigarre, eine Art Wink mit dem Zaunspfahl, -daß er darüber nicht weiter reden möchte. Es war zu seiner zweiten, eisernen Gewohnheit geworden, nach dem Verlaffen seiner Fabrik nie über geschäft-liche Dinge zu sprechen. Im Anfänge war ihm das Geschäft eine bezaubernde -Maitreffe. Madame Busineß erklärte: wenn du mich dchalten willst und wenn hu willst/daß ^ch dich behalte, -dann mußt du dich mir' ganz geben ... Jetzt ist Philipp reich genug, sich Ruhe 5« gönnen, andere Interessen zu haben. Er wollte sich nicht dem Geschäft mit Seele und Leib verschreiben. Denn rings um sich sah er als' warnendes Beispiel -die fürchterlich langweiligen Kannegießer, die das' Geschäft aus neun! von zehn'Geschäftsleuten macht. Sie kannten nicht anderes-als da'8 Geschäft, sahen es immer vor sich ^"rtew, redeten und lasen nur vom'Geschäft . . - ' ' - ' : (Fortsetzung folgt.) - : , ';- .. \ -v- V' "- - - - - -