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Wiener Morgenzeitung · 1925-11-12 · Heft 2415 (12.11.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2415 (12.11.1925)
Date
1925-11-12
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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nt. 2416 aflfett, Donnersteig 12. November 1.925 Seite 5 schwersten aber trifft dieser Schicksalsschlatz - die ÜKjähvrjAe. Mutter des Verstorbenes, die 'Frau Lo'tteKübin,' deren Stütze und zärtlicher.Sohn den HeimgeiganMÜe war. dem alte, die thn kannten, ein ehrende- AngedenW' bewahren werden. " '? DaS Leichenbegängnis findet heute vormittags auf dsrrr jüdischen Friedhof in Schäffa statt. H!tachd«U>-raamq. Heute findet im Lokale der Jüdischen BoMMiothek Zion eine Hitachduth-Tagung. .mit folgender Tagesordung statt: Die Lage im Zionismus, Ref. Meier He Ni sch. ' Die Lage in Erez Israel, Ref. Dr. Ehaim Ta rtsttower. Unsere nächste Tätigkeit, Ref. Saul M e i n r e b. Die österreichische Zionistische LandeSorganisation vte Hitachduth. Ref. Dr. M. Stern Ser g, Debatte. Die Tagung beginnt um 9 Uhr vormittag-» MÄL,ÖWAN <& FRaNZ Telephon 72-84 «oekneinq 8r infolge aüsieWi uünrMsä Absehlüsi^« bringen wir und Der Unstern der Aam lie Nettbart. Stt Stiibtc bei EisenlSnigS KöinSgisUhrllch buunMSt. Aus Berlin wird uns unterm 11. d. gemeldet: Der Bruder des kürzlich verstorbenen Eismkönigs Breitzbart, Josef B r e i t b a r t, der die Absicht hatte, sich ebenfalls als „Eistnkönig" zu produzieren, ist, gestern abends bei einer Probe im Zirkus Busch, wo er am 16. d. zum ersten Male ausmten sollte» lebensgesäh rli ch v'erutttz!üt!t. •; Als ihm von mehreren Zirku-arbeiiern zur Probe ein schwerer Amboß auf die Brust gestellt werden sollte, glittz ehlser der Arbeiter aus uttb der A m b o ß fiel dem Artisten aus den Fuß, der fast vollkommen zerquetscht wurde. Joses- Mikbart.schwebt in LebenSgesahr. 77 > •iUli «III« l.dllU« '* Kar SchaAnrvier in Mi»M. Wt erste Partte LaSktt—Capablanra remis. - NuS W' tz f k Cu. Äirh i okrtchttzi: Gleich in der entert' münde des internationalen Schachturniers fand dasmit Span» nnng erwartete Wammen reffen zw'ichen & a pablanea iweiß) und ,Dr. K'a 8 k e,r 'schwarz) statt: Nest Partie, ebgeleWÄ Düytiittgambit' Wk' ' Mich bst erste, art Weck Turitleriolhoch sii der ersten HK sie dtt borKstbeM §htziM beendet war: sie ergab nach 8h ZWnffremis. Bon den übrigen Favoritdiesem Turniers waren' R u b ' y st e i n und B o g o. l j p b viw ersolgrelch: ,,B o g.o 11 ubo to. gewann als Nachziehender ein Dümenöauerststl gegen H r Ü.» k e l d (Men), R u h \ n fit e i n. ichlug .In. einem Äst! mtzit.-ber soaenani'ten N'eti-EMuung den, Russen 8 u b. a r iif;i Kerner gewannen M ar. s ch a l l, gegen D t kl in s kt lskülianilche Partie) Nom a n.o w 8 ktj gegenÄ o t tht l.f holländisch). Aales gegen S h m t > ch. ‘ ‘ ' ,Remt- . blstden die Partien D u 8 v. C üottm i r - k t gegen .« e 11 (indstchi .Perteiosgung), Pr. Tür t ü k o wer gegen I i j n t z e (engtiichstnd Ö - w. f,1 t ch. gegen B o g a d t st! ch ü f: iDamMdaueiwtel). Die Partie .S p i t U man n—Ng.tz.t n.o w' 11 f ch., gebiet) nicht -um Äbschl.ß; in der Abbruchstellung hat Ovieimann Äew'nnchaiiten. m ailftrfeinstenertfcl. Double* Stof feil, aut Seide gearbeitet in den neuesten Fa-sons zuhi Preise von 19$ Schilling und Sefdettblnder m nilerMwekMer Reinseide unu neueren Dessins zum Preise von 9.SÖSchMlng m«, in einert Tropfen süßesten TraubensafteS. Pveß ihn itt die Schönheit eitttzs einzigen LiebekauFLnblicks zusammen, dann wird er Mn. deiner Äed«Mn — was^ vergolden, ja vergolden. ' o. r. Wen« man einen " 7 ' Wen Bon Jerome K. Jerome. „Zu wölchM Swslse würdest du mir raten, Liebste? ZU dchtt roten kann ich metüett rotbraunen Hut . nicht tvaigtn." ,MeAhM. nimmst du nicht den WM?" . „Ja, ja der graue wäre emschiedeu praktischer." ,^Js1 auch.gutes Materwl." ,^Fä, UNb ein hübscheS Grau. M weißt, was ich meine, gvSU ist settstiverstäMich lMntt schen Sinn in de» Um den Herbst zu genießen, folge ich-'den Menschen, d»e der S^nne naWhen. So habe ich: melttk Freu've an ihm. allein und mit den anderen. CS ist nicht -wa-br. d^ß ' ■ titnf't. et uiit"?iJe Griesgrämigen, die in Erinnerungen wühlen und Sehn sucht nach dem Gewesenen haben. Ja, der Herbst läßt schmerzliche Gedanken austom-men.' Wenn man an den ■ Schu!l>eÄiNn .denikt;.att die erste Haus arbeit über den HeNbst, den mün als MchtqetteUer Jüng ling schildern muß als das Abschiednehmen von der freien Natur,. die nun darbt mit welkem vorschrumpstem raschelnden Laub; an die Naturgeschichte, deren Wellnst es ist, uns von den Waldtieren zu. erzählen, die ihr Geweih ahleaen m-nd eine mue Farbe- — die Modefarbe des -Herbstes — bekommen; an die Vögel, die unsere Gegend ver'assen, um ein. wärmeres Klima .aufzusuchen; an -die kühlen Moraennebel und an die - zeitlichen- Dämmerungen; - an den Winterwck, der e-in-aekamplert in einem dunklen Winkel des Kastens hä^ngt; an des St-rnmers flüchtiges Liebesabenteuer das die Großstadt nüchtern zevstam'i't... Ich erhe'te Klage gegen die Sentimentalität der Dichter, die alljährlich mit ihren Elegien ausmarschieren.. Es ai>bt nur Elegien des Herbstes . . . den Mantel der Mlanch)lie um d'e Brustgeschlagen dichten sie von Herbstzeltlosen, von Altweibersommer und ähnlichem albernem Zeug. (Allerdings nur die Dichter! unserer Ans. Das Altertum kennt keine Herbsttraurigkeit.) Die Pb'ast'phen lchivaHen vom Ernst des 9-ötens . . . als ob er Nur m Herbst au uns he ran treten 'könnte. Die« Maler klecksen uns - Bock in-Päralphvasen vor: em veriblichenes Grün, kahle Bäume-und den starren Blick ’ von Frauen oder ernsten Männern, d.e sich selbst die Schauer der Vergänglichkeit vorspiegeln. Die' Freundin schwäMt'v-oU kostbaren Pelzen und saßt zärtlicher deinen Arm, wenn du mit ihr an den Au Klage kästen der Stadtgeschafte- -vorübergehst. 'Und der Spießer vermeint eme seelstche Entdeckung gemacht zu haben, wenn er kopsnickend, mundhängerilch „Ja, ja, der Herbst" murmelt. Glaub' ihnen nicht! Leg' ab die beticMichen Erbebnis- Assoziattonen von Jugend, ■ Schule,* -: Naturgeschichte, Literatur und Kunst! Halte, dich, an dm Herbst, wie er vor deinem Fenster steht!' Erfasse die' Lebensfreude, g'.b dich dem Triumph der, Leidenschaft hin. M.istag, nicht Nachmittag des-Lebenß-tst der Herbst. Er- -ist die Rotj-e höchster Männlichkeit, gedrängt in eine Sekunde Sonne, nicht mühr den; Kops zu zerbrechen. Habe , schon den ganzen HorgeU;.vevloM."!-- \ , * : Kaum hm sie. das..Geschäft verlassen, so fallen ihr drei wichtige Gründe-ein,.wek'halb der rote Stoß völligustgeeiignet, und vier, weshatb der gram passend sei. Sie fragt 'ihre Freundin, ob sie glaM/'.daß. man 'im Geschäft den Stoff inntanschest würde? Diese,' .'.die sich schon nach dem Mittagessen söhnt, vermint. ■ ,Jch hasse EistkäM" spticht darauf die Dame. „Malt hat. nie Zeit) -sich die Sache rech! zll Überlegen." Und sie beschließt, von min an nicht mehr i-n dlesestt Gaschäst zu kMsest. r», milch! Mm.'» Der Bdreitt Züdifche Kinderfreunde. Das überaus schwierige Problem siner jüdischen E r z i e h u n g der - Heranwachsenden jüdischen Jugend ln Men. ist nicht nur nicht gelöst, sondern nicht eittittal in seiner Bedeutung für die Entwicklung einer sich des Judentums bewußten Judenheit in Wiest erkannt. Um so ersreultcher und begrüßenswerter ist das Wirken des Vereines Jüdische Kinderfreunde in Wien, der, im Jahre 1918 gegründet^ durch seine beispielgebende Tat den Anstoß zur Stellung des jüdischen Erziehungsproblems in Wien gegeben und als erster wenigstens zum Teil den Weg zu seiner Lösung'gezeigt hat, indem er durch Schaffung von hebräischen Kindergärten und Tagesheimstätten die Erziehung schon der Allerkleinsten im jüdinahm. Die Gründer des Vereines sahen sich um fö Mehr dazu genötigt, als damals zahllose Kinder vott nach Wien verschlagenen jüdischen Kriegsflüchtlingen eine solche Erziehung erheischten. - Es ist dies in Wien der erste gelungene Versuch, dem jüdischen Kind in den ersten Anfängen seiner geistigen Entwicklung aus natürlichstem Wege Mische Werte zu vermitteln, ohne diese von den allgemeinen zu trennen, und damit eben durch das Fehlen einer sülchen Einheitlichkeit — im Kinde jenen anklagenswerten Zwiespalt hervorzuruken, der sich aus der Diskrepanz von nichtjüdischer Erziehung und den Erlebnissen des Kindes in der jüdischen Familie und der jüdischen Umgebung ergibt. Waren ursprünglich die Jntentioneu des Vereines rein erzieherische, so mußte er allmählich, gezwuugen durch den sozialen Stand und.die Notlage der meisten Eltern, die dem Bmitt die Erziehung ihrer Kinder Überließen, auch zur fürsorglichen Tätigkeit übergreisen, so daß er heute sowohl Erziehungs-, als auch Fütsorgetätigkeit übt. Früher unterhielt der Verein sieben Tagesheimstätten jür Mische Kmder und sechs Hebräische Kindergärten, die iusgesaMt IM Kinder zur Obhut hatten, seit der Rückkehr der Kriegsflüchtlittge in ihre Heimat unterhält.er nur noch vl e r Kindergärten (drei in der Oberen DoNaustraße und einen im Prater) und zwei Tages- Heimstätten (eine iy der Oberen Donaustraße und ' eine in Ottakring) mit insgesamt 350 Kindern.; Die Kleinsten verbringen den ganzen Tag in diesen Kindergärten'--- es'sind drei- bis sechsjährige Kinder —, wo sie vollständig, verköstigt und nach Montesiori-Methode aus hebräischer Grundlage erzogen werden. Die Tvgesist' ün-äHallig." „Dos Rot hliligagen erweckt elttön so Wärmen Eindruck. Itt Atzt Hlt AM stch waM, Mt wett tt MN Nicht WiMlich warm^mcirte" ,Ho UichA ötzch deck rvtett StG. Aöt Äechet dich." „Findest du wtrkliich?" - „Ja, aber sÄbismbstäMrch nur, wenn du nicht gevass braß bist." „Das fft \m\m die Gtzfahr bei der roten Farbe. Nein, ich glauibö, grau ist Vach frchßtör." „Darf ich dSN Mtten Stoff üölschNtzldstti gnäW Frau?" „Und es fft Sin gutös, halMrss Wtttwli Ich Mcke es M GEn besetzen lassen und . .HDjjs >hüW döst GW dl .noch nicht «h.Mchnitttni'"; "; wollte eisben teil, gnädige KarrE ./ WWMMN^GtSVWch-'SiNM MWiOMLasiM DK Mich noch eimrai den Men SW awsehett, Es siel mir eben eist LAüfte, choß dazu der Mlin^W so güi Dsstn würde." „Das stimmt." - ,; vi;ich stttn einmal de st Ghinch illa. " „Ist achr ich^WeLN.den-Hust" '7^:/ 77 7 ' ,Hc!sitze>st du jstndn anderen Hut, den du dazu ttagest! h^imsistttsn besuchen Kittder Von sechs bis vierzehn Jahren; '7^7 - ' V Ds sie kmnmeu!-direkt aus dött Schulen dorthin, um das ' > „Reist, und zum gräüten würde der rotbraune so prächtig passen." '■ . a‘ „Ja, ich Mbe, Heu stÄöst Stoff nöhMst, was soll ich dägn -u der schwarzen Jacke nagen?" . „Kannst du es nicht dazu tragen?" „Nein, jedensalls nicht so gut, wie zu dem roten." - „Dann nimm doch den roten Stoff, er scheint dir zu Ofallen." .. .... - „Nein, mit persönlich gefällt der graue besser, aber man muß an üM Mkött. Mein Gott, die Uhr gchi doch.nicht vichlig?" „Nöist., gnädig Frau, sie - gchr' zehn Mimten noch. Unsere Uhren gchen alle nach." - ..Mr woll.en dc-ch um Viertel nach z,:vvls bei Frau .Janna-wag sein. U.r die »feit vnoch;. Um w'cnvl Uhr gingen wir denn..eigentlich aus'.'" / g-lm: >e ich." G-HMMLärmyere mich,'gena>ü: Wir hätiett-.. ^rvabn schal stachstshrtziig -b.-n. Run' such wir schon zwei recht w.-iig Mi?..-e'.--ch'et, nicht walar» 'or-->uttgen machen, du' meine redet, um , Stunden 7 „Und haben Liebste?" „Nichts, da'-oi wo,'!.7 ich so Wiest B-. Ich iniur, - zu Frau .-Jannomyg tzeil^u, '-.Higst Schon gut, hier ist sie." ' ' „Du hast d.ch noch in '-.i-’v nicht en/chioffen, ob du den roten oder den grauen Sto,-, nMMst" ..Jch^ weiß wwk.ich wicht, we cheü ich will. Bor einem AUii<.rblick war ich schon ganz entschlosseu jetzt jed-.-ch -bin ich, schon w'eder 'chwa'stend gewordeiu /sta. lch Mrßckchon den röten Stoff. Nein, ich meine ja den. graue-n." * „Du hatrest dich zu-letzi i-nr de>. roion enEossen." . „Du hast recht. Diese BtzsoWMen sind furchtbar, ich werde, immer ganz verwirri." - /.Gnädige Frau haben sich .Äso für den roten Sto! entlschloffen?" „Ja, ja. Glaubst du nicht auch, daß es so am besten ist? Hchben Die vielleichi noch andere roie Lios'e?. Dieses Röt >'si häßlich") Mr.BMWer. erinner: -sie''dciiasti'daß sie alle roten Stösitz an-gesthen und gerade diese Nüanee gewählt uttd bewundert habe. „Gut," 'erw dert sie mit dem Lusdruck eitles Menische-n. von dem alle rw,'schon . Lo-sleu Mallen,--»^amt muß ich wohi diesen Lu.ffj nchn-.en. ilveuiHzteus brauche ich mir Mittagessen einzunehmett, Ustd gehen dann zu Spiel und Unterricht überi Auch 'sine Jause wird ihnen Verabreicht. Hiör machen sie i unter Anleitung von Lehrern ihre Schulaufgaben, üben sich zwanglos in Handsertigkeit (Mädchen in Handarbeit ullv.), lernen hebräische Sprache, jüdische Geschichte, PalästistakNNde Nsw. Die vom hebräischen Kindergarten zur Schuleff übergehen, kömmen dann gewöhnlich' in die Täaesheimstätte, so daß ihre jüdische Erhebung und das Erlernen., der hebräischen Sprache eine nicht unterbrochene IvrtstvNng finden. So.'.wird es möglich,-- daß das^Kind vom dritten bis zum vierzehnten Lebensjahr kontinuierlich jüdisch erzogen wird. Es lernt, iüdlsche Felle würdig begeben, und erlebt sein Judentum in ^elbstverstäMtchster Weise. Ein Rundstana durch die ein Stockwerk im Hanse Obere DoNanstraße 91 einnehmenden Säle der, Kindergärten und der Tagesheim- Ntie,..die'sinfolge'des.' bei jüdischen Vereinen fast schon selbstverständlichen Geldmangels zwar dürftig, aber sauber und zweckmösrist ausgestattet sind, die Besichtigung der in Schrän^eni äufbewabrten. von den Kindern gnaefertigten Gegenliände der Flecl't- ..Klebe- und ylusschneidearbeiten und Zeichnungen, das Anllhen eines von einer Lehrerin geleiteten Spiels, das in hebräischer Sprache vor sich geht, überienaen vom Ersolü diellr indischen Erzikbung'°arbeit und von dem durch sie bewirkten Woblbcllnden der Kinder.. (Da sitzt in., der vergnügtesten Sti'^mnna ein Kuirvs mit der. jradttionellen Javmülka aus dem Kopf und liest, während, die and-ren spielen.) Regelmäßige, arrtliche Untersuchung der Kinder wird vorgenommen, erholnngsbodürll'ge werden während des Sommers in der von der C-enmiNde Wien füv die/Sommermonate zur Verfügung acllelltcn Erhölunasstätte nntergebracht — im vergangenen Sommen wgren es 300 Kinder, die dort Erholung fanden bedurlliae Kinder werden bekleidet. - Die FürsoroetätiaM des Vereines beschränkt sich aber nicht nur aus die Kinder allein, sondern erstreckt sich auch auf deren.Eltern. Der weitaus größteiTeil der Elterngehört den ärmsten Schichten an, so daß. man ihnen außer durch die Ermöglichung, einer Arbeit nach- .zngeheN, indem Man ihre Kinder in Obhut nimmt, auch noch, die Fürlorge einer Exisienzgründung ängedeihen lassen muß. Die Kinderfürsorge ist von der Fam ili.enf;iU s o r g e schwer zu trennen. » Lo. *) Siehe „Wiener Morgenzeitnng" vom 9., 11.. 24. uni Oktober. 1. und 6. d. ••1?i 4 'i!' : V rl 1,7:7' 1 1 ssa JL 1654

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