Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2414 (11.11.1925)
- Date
- 1925-11-11
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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irrt. M« Ml Wiener Mor-enzeltung ET, NovmEn 'IM KW | (ßdbva^iot Interpellation Merdkfaszistischen Aus-! schre'itnngcit iti Triest. Er erklärte die Ereignisse in Triest, Lei welchen das Eigentum slowenischer Bürger vernichtet Ed ihre persönliche Sicherheit gefährdet würde, fi« - außerordentlich bedauerlich. Doch ' ebenso wie das lowenische Blatt „Edinost" sei auch die italienische .Zeitung „S e r a" zu Schaden gekommen und auch einige Häuser italienischer Besitzer wurden von den Demonstranten beschädigt. Die italienische Regierung habe >26 Fas; i st e n in Triest verhaften lassen, die sich! auch heute noch in Hast befinden, i/ Ebenso bedauerlich, fuhr der Minister fort, wie , die Ereignisse in Triest seien aber auch die jüngsten Vorfalle in Agram. Die Jugend lasse sich eben leicht zu l ünüberlegteit Handlungen hinreißen. Jugoslawien wünsche;aber hen Frieden wie miv allen Ländern so insbesondere auch mit Italien und wolle die freundschaftlichen Beziehungen und den F r e u n d s ch a f t s v e r t r a g m i t Italien auch weiter aufrecht erhalten. Iar btMagvahmte Vermögen Karolys. . Budapest, 10. November. (U. T.-K.-B.) In der heurigen , Sitzung der Nationalversammlung' unterbreitete Unterrichtsminister Graf Klebelsberg einen Gesetzentwurf /über', einen nationalen Kulturf onds. Der Entwurf bestimmt, das; aus dem beschlagnahmt.e n V e r m ö g e n des Grafen Michael K a r o l h i ein FondH' gebildet werden soll, dessen Erträgnisse für verschiedene kulturelle Zwecke, wie Stipendien, Stndenteninternate, Schaffung einer Klinik für Tuberkuloseforschung, Errichtung eines Sanatoriums für Lungenkranke usw., verwendet werden sollen. Irr Abba« des Msummau^er. Verhandlungen zur Aushebung des tschechoslowakischen .Visums? Prag, 10. November. Wie das „Prager Tagblatt" meldet, hat das Ministerium des Innern Schritte zwecks Aushebung der Visa im Verkehr mit Deutschland, O e st e r re i ch, Jugoslawien und Italien eingeleitet. Die Regierungen von Rumänien und Jugoslawien haben bereits mitgeteilt, . daß sie auf den Antrag der. tschechoslowakischen Regierung nicht eingehen können. Die Verhandlungen Mt Deutschland, Oesterreich und Italien sind bisher nicht b e e.n de t. Prügeleien an der Universtiät. Bor Beginn' der JnaugurationsfeierlichEeiten spielten sich gestern,auf der Rampe und im Vestibül der Universität turbulente, Szenen zwischen deutschvMschen und liberalen Studenten ab. Beide Dtudenjengruppen sollten durch ihre Chargierten bei der Feier vertreten sein, doch wurden die deütschfreihMichen von den anderen Gruppen nicht in das Haus gelassen. Nachdem eine Bovsprache beim Rektor, der crutf die mit beiden Studeutengruppen getroffene Bervinbarung ruhiger gemeinsamer.Teilnahme hickvies, sowie das persönliche Eingreifen des Rektors erfolglos geblieben war, mußten auch die Wargierten der Völkischen ans dem Festsaale, wo sie bereits Aufftellimg genommen hatten, a b z i ch en. Die Liberalen wnvden über das Stiegenhaus hinuntergeprügelt. Gerade als der letzte Liberale zum Tore der Aula hinausbefördert wurde, fuhr das Auto des Brmdespräsidenten vor,so daß Dr. Hainisch noch Gelegenheit hatte, Len Schluß der Radausizeuen. mitau-zuseheu. Nach Entfernung der „Chargierten" konnte,die Juauguration in Ruhe abgehaltcn werden. iu nach Deri, jeklion mit S im Speichel anfgelSsten . Formamini-Tableitrn nach DeSinsektioil mit 8 im Speichel aujr.flMtcn Fonnammt Tabletten o,i)|ie ■* gormaniirit- DeStnteitieil 7 'IN F L U E N IA - B A kTE K./£fN V; ■fc*H (Ui ch Versuchen iu dem bekannten bakter'ologilchen Institut von ' Dr. PiorkowSkl, Berlin.). , Zahlreiche Krankheilskeime, darunter die Erreger der Halsentsilndmi-en, Grippe" und der gl. gelangen durch Mund und , Rachen in den Körper.; Die Ansteckungsgefahr wächst, wenn viele Menschen Zusammentreffen wie in Theatern, Kinos, . Konzert- und Ballsälen, in der Eisenbahn und Straßenbahn, in Schulen, öffentlichen Versammlungen und Vereinssitzungen. Befahlen' prompt entrinnt wer bei »ich führet das altbewährte, zuverlässige Schutz- und Desinfektionsmittel fiir Mund und R chen — Begurmer im Gebrauch und nachhal iger in der Wirkung als Gurgelungen. Erhältlich in allen Apotheken nnd Drogerien. , Angebliche „Ersatzpräparate" weite man zurück. .Probe und. illustrierte Broschüre „Unsichtbare Feinde" sowie das ärztliche' Merkblatt „Verhaltungsmaßregeln bei Grippe" üv ersticken auf Wunsch kostenlos ms Bauers 6ic„ Serün 8W 48, Friedrich'tr. 231 wmmrnmm Sie Arbeiterderstchenmg. Nachdem^ die Kammern uwd Wirtschaftskörperschaften den von, der Regierung ausgeavbeiteten Entwurf der - Sozialversicherung,. der -die Kranken-, Unfall-, Alters-, Jnvaliditgts- und Arbeitsloseudevsichevung der Arbeiter einheitlich, regeln soll, 'begutachtet haben, legte der Minister, für soziale Ver-wallung, Dr. Re s ch, Astern im Nationalrat das Gesetz vor und erläuterte es wie folgt: Bezüglich der Arbeitslosenversicherung beschränkt sich die Vorlage im wesentlichen ans die Konstruktion des Versicherung'strägers, die Aufbringung der Mittel und die Festsetzung der Versicherungsleistungen, während alle übrigen'Bestimmungen in einem besonderen Gesetz geregelt bleiben sollen.' Für die Zwecke der Soz-ialversicherung teilt der'Errtwurf die Versicherten iu zehn Lohnklassen ein, deren oberste die Arbeitsverdienste-über 7,2 S. täglich umfassen soll. Das Krankengeld soll in der höchsten Lohnklasse künftig 4,8 S. betragen. Die-Krankenversicherung' wird d'e gegenwärtig befteheniden Leistungen gewähren, außerdem soll die, obligatorische Familie u v e r s i ch e r u n g eingeführt .werden. In Hinkunft wird für die Sozialversicherung für einen Versicherten nur ein - e i n z i g e r G«s a m t b e i 11 a g (SozialVersicherungsbeitrag) eingehobeii ic»:vden. Er beläuft sich im Durchschnitt aus ,15 Prozent des L o h n e s und wird je zur Hälfte bent .Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer zur Last fallen. In Betrieben mit großer Nnfallgefahr wird ein Zusatzbe it rag von drewiertel bis drei Prozent Eie-" Lohms von; Arbeitgeber zu tragen sein. Die Invalidenrente, beziehungsweise Altersrente (nach vollendetem 65. Lebensjaihr) «wivd 40 Prozent des Lohnes betragen. An Wtwett" unter 65 iJahren wird eine Witwenrente nur in dem Falle bezahlt, wenn die Frau durch Fürsorge für He Kind von einer BerufstätiAeit abgehalten wird. Zu den Renten soll ein Zuschuß der Gemeinden und Länder in der Höhe von 6 S. geleistet werden. Als G esamtbelastüng gaib der Minister den voraussichtlichen . Betrag von. 2 2 9, Mill i o n,e n S ch i l ling an, den Arbeitgeber und.Arbeitnehmer jährlich für die, Sozialversicherung auszubringen hatten. Der Mehraufwand gegenüber dem jetzigen Zustand wird 3 2 M i l l i o n e n Schilling ausmachen. Die Arbeitgeber würden künftig 63 Prozent.Bleitragslast zu-tragen haben. Der Minister schloß mit der Versicherung, daß die Wirtschaft der Gegenwart, die Belastung, die ihr aus diesem Gesetz / erwachst, nicht.ertragen könne. An . die praktische Einführung der Arbeiterversicherung ist ernstlich e rst dan n zu de nke n, wenn sich die Wirtschaftslage derart gebessert l)at, daß man ihr mit ruhigem Gewissen diese Neubelastung ausbürden könne. -;; Die erste Lesung dieses Gesetzes wird-in der nächsten Nationalratssitzung stattf'mden. Im Einlauf Ibeifanden sich' , unter anderem das Gesetz betreffend die Verlange- '^rung der Funktionsdauer des Beraters der Nationalbank. Nächste Sitzung Mittwoch den 18. d., 3 Uhr nach- . mittag zurstllhallung staatlicher kinuahmen öurch die Semeinde Wien. Aus dem 14. Bericht des Generalkommissärs. ' Dr. Zimmer man erwähnt in seinem letzten Mo-» natsbericht, de/die, Zeit vom 15. September As 16. Oktober umfaßt, die Resolution des Mtionalrates, in der. sich dieser mit der Verlängerung der K ontrolle und lder Weiterbetrauung des Nationalba nkberatewsmit den Kontrollfunktionen einverstanden erklärt. Den Gegenvorschlag Dr. Bauers sicht er als einen weiteren Beweis da'sür an, daß sich die politischen Parteien ibewnßt sind, wie wichtig die Stärkung des Vertrauens des Auslandes für die österreichische Volkswirtschaft ist. In der Berichts- Periode leistete die Tabakregie eine Rückzahlung von 6, die Eisenbahnen eine folcho von 2 Millionen Schilling. Die Finanzverwaltung mnßie zu dichem Zweck einen Muerlichen Vorschuß von -8 Millionieu Schilling ansprechen, ia Ebbe in den Kassen herrschte, Diese ergab ■ sich durch Zurückhaltung gewisse r staatlicher E in nahmen durch.di e Gemeinde Wien. Diese Zurückhaltungen betrugen im August 11 Mlliomn Schilling. Der Generalkommissär glcvulbit, daß sich gewisse Komplikationen zwischm der Bundesverwaltung und der Gemeinde Wien ergeben haben,- die zu diesen Zurückhaltungen staatlicher Steuevgelder in den städtischen Kassen führten. Ende Juli beliefen sich diese zuvückgehaltemn Steuer u des Jahres 1924 und 1923 auf 3 9,8 7 M i l l i o n e n S ch i l l in g. Sie würden im. August mit den rückständigen der Gemeinde geschuldeten Abgabenanteilen kompensiert. Ende September waren von der VöKechundanleihe noch 40,208.541 Dollar vor- Leben mb Tod. Ein Tag in Jerusalem. Lcutc,^die von auswärts — von auswärts der zionistischen Gedanken- und Gefühlswelt — nach Palästina kommen, glauben oft ihr Urteil dahin abgeben zu müssen, daß hier nichts los sei. Das Leben biete wenig oder keine Anregungen; von den glänzenden Damentoiletten Europas kaum eine Spur; Theater- und Konzertvorstellungen in respektablen Zlbständen; nicht einmal das Radio ist noch eingesührt!, , Wer sich aber als ein Teil des Jischuw fühlt, als Soldat der Avantgarde des jüdischen Volkes, welche ihm das Land erobern, welche aus Palästina ein wahrhaftes Erez Israel machen will, dem ist jeder.Tag hier reich und bunt, an Leben überquellend. Denn auch der Tod gebiert hier, augenfälliger als irgend sonst wo, neues Leben. .. -Greifen wir aufs Geratewohl einen Tag heraus aus der Kette, der Zeiten, einen Tag in Jerusalem — den 4. November. Bei Morgengrauen regt und rührt es. sich schon in den weithin verstreuten jüdischen Quartieren der Habirah, der ' Hauptstadt! Die Schulkinder, fiebernd vor erwartungsvoller Aufregung; rüsten zum gemeinsamen' Ausfluge nach Tel- Awiw, uM dort, die „Taarucha", die Ausstellung der lland-i wirtschaftlichen und industriellen Landesprodukte, zu besichtigen. Von Beth.'Hakerem im Westen, von Sichron Mosche im Norden, von Talpioth Im Süden, von überall her < sqmmeln sie sich in ihren Schulen und ab 6 Uhr kommen sie, in geordneten Zügen, zum B.ahnhof angerückt, stramm hintersihrei; blau-weißen Schulsahncn marschierend, lachend und, singend. Buben und.,Mädels durcheinander, iu einem bunten. .Gemisch von Trachten, das europäische Grundelement mit allerlei orientalischen , Gewandstücken, vor allem, dem arabischen Kopftuch, variert.. ,Und Gesichter aller Typen und Farben, bom blassen Weiß her Nord- ' länder bis zum jiefen Braien dex Jemeniten, aber bei allen die gleichen lebensprühenden, strahlenden'Augen und aus aller Mund die gleiche, vollkrajtige, altneue Sprache der Väter: Hebräisch. Und im Gefolge der jubelnden Kinder viele Eltern, vor allem Mütter, die jenen das Geleite geben. Ein langmächtiger Eisenbahnzug wird von der Schuljugend unter Leitung ihrer Lehrer besetzt. Aus allen Waggonfenstern lachen juugfrische Gesichter, winken Hände, Tücher, Fahnen, tönen Jubelrufe und Chorlieder zu-den am Perron Zurückbleibendeu hinüber. Es ist gegen 8 Uhr geworden. Ein Pfiff und der Zug rollt ab, westwärts dem Meere zu. Alle, jung und alt, die Reisegefährten und die Zurückbleibenden wissen — das zeigen die vielen stolzen, freudeverklärten, tränenschinnnernden Augen — die Bedeutung des Ausfluges einzuschätzen. 1600 Kinder hat- 'Jeruschalajim aufgeboten und schickt sie im Schatten der - jüdischen,.Fahne-ist'die Provinz hinaus. Die Jugendblüte der Hauptstadt soll, das niächtig aufstrebende Tel-Awiw sehen, kennen und lieben lernen und Tel-Awiw die Kinder der Hauptstadt. . / - Die vom Bahnhofe, dem Bilde des'Lehens,. Heimkehrenden trifft die Hiobspost, vom Tode eines'der Besten unserer DNitbürger. Erst vorgestern haben wir Sylomon Schiller, den Gründer und langjährigen Direktor des- Gymnasiums, zu Grabe getragen. Sein geschwächtes Herz hatte versagt, als. er der Eutrüstuffg über dem gestörten ' Gottesdienst an der Klagemauer in einer Protestrede flammenden Ausdruck gab. And nun liegt im Hadassahospital Dozent Dr. Josef Freud auf der Bahre,, ein Opfer der Wissenschaft, ein Opfer seiner Liebe nnd Treuezunn jüdischen Volke und Lande. Freud war vor vier Jahren ans Wien, wo er. sich als Dozent der Röntgenologie qn^der^Kliuik des Professors.Holzknecht einen großen,, europäischen Namen geutacht . hatte,- nach Palästina gekommen und hatte nicht geruht und gerastet, bis er dem Hadassaspital .ein -mpdernst eingerichtetes Nöntgeninstitut ünMeoern."konnte,,' das. uvier seinev Leitung überaus segensreich wirkte. Bürger, und Arbeiter, . Juden und Araber brängte.n.sich um Frends Rat und Hilfe. Er war tinermüblich, von einer inbrnustigen Hingabe. Drei Viertel seines 'Gehaltes widmete er der Ausgestaltung der röntgend-, logischen Bibliothek. Er wurde eindringlich. daran erinnert, daß er feiUe lebensgefährliche Hantierung mit den- Röntgenstrahlen zeitweilig unterbrechen müsse. Er wich nicht von seinem Posten. Er brachte sich bewußt als Opfer dar. Sein Blut wurde allmählich vergiftet; er siechte dahin. Vergebens brachten Freunde ihr Blut dar, damit die Transfusion ihn rette. Freud starb, bis zum Letzten erfüllt von Gedanken an die Ausgestaltung des Gesundheits- . Wesens, an die hebräische Universität, an die Mgemeinheit.. Als man von Freuds Leiche Abschied nahm und ihn als Mann der Wissenschaft, als Juden und als Menschen pries, weinten alle, die Menge, die sich im Garten der Hadassa drängte und mit ihr , die den Tod doch gewohnten Krankenschwester nund Aerzte. Alle fühlten sich dabei durch das hohe Beispiel des Verblichenen erhoben, geadelt, geeint. Am späten Nachmittag würde, was von Freud sterblich war,' am Oelberg bestattet. Um zehn Uhr nachts aber standen die Eltern wieder am Bahnhof, um ihre Kinder aus Tel-Awiw wieder.zurückzuerwarten. Der Zug kam, in zwei Teile zerlegt, mit dreistündiger Verspätung. Die Lokmotivm hatten die schwere Last bergaufwärts "nicht erschleppen können. Der Zug wurde mit Händeklatschen und Freuderufen begrüßt; die von, den reichen Erlebnissen des Tages müden Kinder ermunterten sich und erwiderten die Begrüßung der Ihren. Aus allen Waggons stiegen, schritten, sprangen die Sendboten der Hauptstadt. Väter und Mütter vereinigten sich wieder mit ihren Kindern, bon denen sie einen ganzen Tag getrennt waren. Und die Kinder hatten so vieles zu erzählen: von der schönen Fahrt, von dem glänzenden Empfäng in Tel-Awiw, von her Ausstellung und von den Lehren, die sie dort empfangen. Tojareth Haarez, die eigene Produktion des Landes, gelte es in jedes jüdische Haus zu, verpflanzen, um Erez Israel groß und unabhängig zu machen. Mit solchen Gesprächen'treten die Tausende vom Bahnhof hinaus in die entlegenen Quartiere Jerusalems, Aschke nasen mnd Sepharden, Bncharer und Jemeniten himus, in die .vom,-Vollmond verklärte Landschaft ^Jerusalems, alle erfüllt.von dem einen Streben nach vorwärts.. Tod und Leben, Leben und Tod hier im Dienste einer Idee, der. Idee von Erez Israel. Und all dies bietet ein Tag i-m Land, ein Tag in Jerusalem. Dr. E. M. Zwei g. C74^C