Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2411 (8.11.1925)
- Date
- 1925-11-08
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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tttfcid SCMen* Gamitag Wiener Moraenzeitung 8. November IW Nr. SW. Ler Zusammenbruch der Witt chattr- ' antisemitismur. DaS Ende der antisemitischen Banken. Während der letzten Wirtschaftskrise hat der Wirtschaftsantisemitismus vielleicht die größte Niederlage erlitten, die er je gehaLU Es soll hier nicht an den kläglichen Msaimnenlimch der großen antisemitischen Wirtschastskonzerne Deutschlands; wk S t i n n e s, G i s ch e s Trben und einer ganzen Reihe anderer wirtschaftsantisemitischer. Größen Deutschlands gedacht werden. Im . kleinen Oesterreich selbst sind hinreichende Beweise dai für vorhandenwie viele Gründungen des Wirtschaft^ antisemitismus während der letzten Krise ein klägliches Ende genommen haben. Wenn man die Banken, die im letzten Jahre verschn-unden' sind, Revue passieren läßt, so befindet sich unter ihnen eine ganze Reihe antisemitischer Gründungen. Die Deutsche Bodenbank, die Nordisch-österreichische Bank, die Kaufmann i s che Bank, eine Reihe kleinerer agrarischer Banken, die sich vor dem, Zusammenbruch durch engen Anschluß an größere Institute retten konnten, endlich vor kurzem hie Tiroler alpenländische Bereinsbank und wahrscheinlich auch die Tiroler Agrarbank, die schon im Vorjahre schwer lädiert war und der jetzt infolge des Zusammenbruches der Vereinsbank nur ein sehr unfreundliches Prognostikum gestellt wird. Dabei sind die Zusammenbrüche dieser Banken um so kläglicher, als die meisten, .über kurz oder lang doch nach einem langwierigen ‘ Ausgleichsverfahren zum Konkurse werden greifen müssen. Ueber die Nordisch-österreichische Bank wurde erst vor zwei Wochen der Konkurs verhängt. Die Deutsche Bodenbank dürfte demselben Schicksal verfallen. Die Situation der Tiroler Vereinsbank ist so kläglich, daß auch hier die Konkursverhängung befürchtet wird. Einer Reihe antisemitischer Wirtschaftsgenossenschaften der Provinz droht dasselbe Schicksal. Für diese Krachs bildet lange nicht der Umstand eine Entschuldigung, daß auch eine Reihe anderer nichtantisemitischer Banken verschwinden mußte. Bei' diesen haben die bekannten finanziellen Mißstände, verstärkt durch die Schäden der vorjährigen Wirtschaftskrise mitgewirkt, um ihren Untergang zu beschleunigen. Die antisemitischen Banken waren aber in erster Reihe unter der Devise gegründet worden, die arischen Bürger von der Willkür und den Mißständen des „jüdischen Kapitals" zu befreien. In der antisemitischen Agitation hatte sich die These festgewurzelt, daß nur ^oas „jüdische" Kapital schuld an allem wirtschaftlichen Unglück sei, daß der Einfluß des Judentums dadurch gebrochen werden könne, daß ihm die Herrschaft über das Kapital entzogen werde, daß die ocifdje Bevölkerung nur arischen Instituten ihr Geld anvertrauen dürfe, weil die „jüdischen" Banken sonst mit diesem Gelbe Mißbrauch treiben und. die Bevölkerung ausbeuten. Es sei betont, daß sich solcher Argumente bei ihrer Agitation nicht nur die Hakenkreuzler bedient haben, sondern daß auch gut katholische, besonders chriftlichsoziale Kreise es nicht verschmähten, durch solche Thesen die Bevölkerung von den Banken abwendig zu machen und sie den eigenen antisemitischen Bankgründungen zuzuführen. Darauf ist es auch zurückzuführen, daß zum Beispiel in Tirol in ganz kurzer Zelt fünf christliche Banken ins Leben gerufen wurden, die die Devise „Los-vom Judenkapital" zu ihrer ersten Gefchaftsmaxime erhoben. In dem Bestreben, die antisemitische Richtung zum Ausdruck zu bringen, wurde auch der Plan der Gründung eines „bodenständigen" Bankenverbandes, erwogen. Wer die antisemitischen Schlagworte vom Vorrechte des Bodenständigen kennt, weiß genau, wohin das Hinzielen sollte. Es ist verkappte antisemitisch« Agitation in wirtschaftsantisemitischer Form, die in dieser Gründung zum Ausdruck kommen sollte. Pfarrers verschmähten es nicht, von ihrer Kanzel die „bodenständige" Bevölkerung zu Einlagen bei diesen christlichen Instituten aufzufordern. Was dort die antisemitischen Agitatoren bei den Bauern, Gewerbetreibenden und kleinen Händlern durchgesetzt haben, versuchten in Wien die christlichsozialen Führer bei der Kaufmännischen Bank, das aristokratische Geklüngel bei der Nordischösterreichischen Bank, der deutschnationale Hakenkreuzler- Antisemitismus bei der Bodenbank und der mittlerweile verschwundene'agrarische Antisemit Zwetzbacher bei der ebenfalls, zur den Seligen zählenden Bauernbank. w Die kläglichen Zusammenbrüche beweisen, welche Schäden diese Gründungen der Wirtschaft gebracht haben. Die Fehler, die sie den Judenbanken in den meisten Fällen ungerecht vorgeworfen haben, sind von den Leitern dieser Banken in potenzierter Form begangen worden. Bei all diesen, vor dem Konkurs stehenden Wirtschaftsunternehmungen herrschte, eine Korruption, die ihresgleichen sucht. Die Einleger wurden betrogen. Die Leiter spekulierten in unverantwortlicher Mise mit dem Geld der kleinen Einleger. Die Mißwirtschaft war ungeheuer. Von einer geregelten Bankführung war bei den Leitern dieser Banken keine Rede. Sie glaubten, mit bloßen antisemitischen Floskeln schon den komplizierten Apparat einer Bank leiten zu können. Dabei haben sie in den meisten Fällen nur für ihre eigene Tasche gearbeitet. Bei jeder dieser antisemitischen Banken werden einige räudige Schafe genannt, die enttveder vor dem oder im Strafgericht sich befinden. Die Geschädigten sind die unzähligen kleinen Leute, die so kurzsichtig waren, den antisemitischen agitatorischen Argumenten der Leiter dieser Banken Gehör zu schenken. Die Wirtschastsantisemiten haben bei ihrer Agitation nie die Folgen in Betracht gezogen, die aus ihrem un- »GEW«OMV«»M»OOMG»W0»M»OMOOdO»< Pur den Veikaut de neuen i « mH dem Zionsstern werden vertrauenswürdige / ä wciuru vciwauctiawiiTutgc | Damen und Herren gesucht! d Vorzustellen £ täglich nachmittags VIII, ScO'össelgasse M, Tür 7 verantwortlichen Treiben erflehen können. Sie hätten schon durch die früheren schlechten Erfahrungen gewitzigt sein sollen. Darin besteht aber der Fehler der.graßui. Masse, daß sie auf die antisemitischen Schlagworte namentlich dann, wenn sie mit dem Wirtschastsmäntelchen umbrämt sind, aufhorcht und ihnen folgt. Solche schlechte Erfahrungert sind nicht mir in Oesterreich, sondern auch ,n allen denjenigen Ländern gemacht worden, in denen versucht wurde, aus wirtschastsantisemittscher Grundlage eine Wirtschaft a u f z u b a u c 11 und dadurch den antisemitischen Gefühlen freien Cauf jit lassen. Tie Wirtschaft verträgt keine allzu scharfe Verquickung mit der Politik. Es rächt sich immer in der Wirtschaft, wenn man Wirtschaftsobjekte, die mit der Wirtschaft Zusammenhängen, willkürlich herausreißt oder ihre Existenz zu untergraben versucht. Wenn die Antisemiten Oesterreichs daraus die richtige Lehre ziehen, würden sie vielleicht der Entwicklung der österreichischen Wirtschaft den größten Dienst erweisen, und auch die „bodenständige" Bevölkerung vor weiteren großen Schäden bewahren. In Oesterreich ist für den Wirtschaftsantisemitismus kein Raum. Wer sich in ihm betätigt, ist ein Schädling nicht nur der Wirtschaft, sondern auch der Bevölkerung. Diesen Agitatoren wird man immer das Beispiel der zusammengebrochenen Antisemitenbanken Vorhalten können. Usanceändcrnng an der Wiener Produktenbörse. Die Börsenkammer hat eine Abänderung des § 20 der Börsen usancen betreffend den Verkauf und „prompte" Lieferung beschlossen. Die Aenderung tritt mit Genehmigung des Börsenkommissärs ab 15. d. in Kraft. Die neuen Bestimmungen des § 20 haben folgenden Wortlaut: Verkauf aus prompte L i e f e r u n g. In Wien „prompt" lieferbare Ware oder in Wien lagernde Ware ist dem Käufer ans Verlangen am zweiten, dem Geschäftsabschlüsse folgenden Werktage bis längstens 3 Uhr nachmittags vorzuweisen. Die Uebergabe und Uebernahme beginnt am dritten Werktage morgens. Muß der Verkäufer die in Wien lagernde Wäre versenden, so hat dies binnen: sechs Werktagen zu geschehen. Ist di'e „prompt" lieferbare Ware außerhalb Wiens zu verladen, so hat die Verladung binnen acht Werktagen nach Empfang der binnen zwei Werktagen zu erteilenden Disposition zu geschchen und nur in Fällen, in welchen der Käufer Säcke oder Fässer beizustellen hat, zehn Werktage nach Empfang der Emballage oder Gebinde, die der Käufer spätestens am dritten Werktage nach erfolgtem Geschäftsabschluß — den Tag des Geschäftsabschlusses nicht miHrechnet — der Transportanstalt, und zwar in der Regel als Frachtgut, zu übergeben hat. Ist die „prompt" lieferbare Ware ab Fluß- oder Seehasen zu verladen, so hat die i Einfarben- Zweifarben- Flachdrucke und Rotationsdrücke durch DRUCKEREI- V. VERLAGS-A.-G. VORMALS iGNAZ S7 EINMANN WIENIX. UN1VERSTTÄTSSTR. 8 Jede Art Druckaufträge, Auch in fremden Sprachen / Broschüren Bücher / Prospekte / Zirka are Briefe / Karten / Faktufen TAGESZEITUNGEN Wochenschriften / Fachblklter für alle Branchen / Rechenschaftsberichte I Kataloge / Eigene l uchbinderei u. Stereotypie Massige Preise / Prompte Bedienung j Herstellung von Massenauflagen in kürzester Zeit / Auch schriftliche Kostenvoranschläge Verlangen Sie Vertreterbesuch FERNSPRUCHANRUF Nr. 25-2-82 Verladung binnen 16 Tagen vollzogen pi sein. Ist keine Liefet« srist bedungen worden, so gilt die Ware als „prompt" lieferbar Privatverkehr und Geldmarkt. Nach der. freundlichen Haltung der letzten Tage war der heutige Privatwerkehr lelchl a b g e s ch w ä ch t. Das Interesse für Kredit,' Alpine und noch einigen von der Kontermine zu Deckungszwecken * benötigten Aktien war geschwunden, so daß der heutige Privatverkehr geschäsislos verlief. Es kamen tntr wenig Abschlüsse'zustande. — Der G e l d v e r k e h r der Börse ist bei den geringen Umsätzen äußerst gering. Die Versorgung konnte sich leicht vollziehen. Der Diskont« satz bewegte sich um 11'Prozent. Leichte Besserung des französischen Franken. Schon «U Vortage war der französische Franken nach einem starken Rück« gärig durch ein leichtes Einsetzen der Jilterventionstätigkeit gebessert. Die freundliche Stimmung hielt sich auch gestern. Wenn auch nicht bekannt war, daß die französische Notenbank mit Fnterventionskäufen auftrat, tvar doch der französische Franken besser. Er erhöhte sich irr Zürich vor: 20,60 auf 20,95. Man nimmt an, daß diese Besserung auf die angetiindigte'Finanzvorlage Painleves vor der Kammer znrückzusühren ist. Die Finairzvorlage enthält unter anderem eine Vermögensabgabe in der Höhe von G5 Milliarden innerhalb fünfzehn Jahren und eine Erhö du n g 2er E i n k ont nt cn ste u e r , um 20 Prozent. Auf diese Weise hofft Painleve das Budgetdefizit wettznrnacheu und eine weitere Noteniuflatiou zu verhindern. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren.wurde eröffnet über die Kartonagefirma Hermann P o l l a k u. C o„ 16. Bez., Grundsteingasse 16; über Heinz Schum ann. 1. Bez., Schellinggasse 3; über Matthias Roh ring er, Bäckermeister, 21. Bez., Pragerstraße 101; über Karl Sa l g e, Damenschneider, 9. Bez., Alserstraße 40; über Ludwig F. Maierle, 4. Bez., Obstmarkt 1, und über Franz Kuchwalek, Zuckerwarenerzeuger, 18. Bez., Wallrießstraße 26. Handelsvertragsverhandlungen mit Deutschland, Ungarn und der Schweiz. Montag den 0. d. beginnen in Berlin die Der- Handlungen über den neuen Handelsvertrag mit Deutschland. Zn den Verhandlungen begeben sich Sektionsches Tr. Schüller vom Bundeskanzleramt fn Begleitung von Vertretern der übrigen Ministerien nach Berlin. Bei den bevorstehenden Verhamlungen soll die erste Lesung der Positionen durchaefnhrt werden, dir ungefähr eine Woche in Anspruch nehmen dürfte. In der nächsten Woche werden die Verhandlungen mit Ungarn in Wien fortgesetzt werden; inzwischen finden interne Besprechungen der noch offen stehenden Fragen statt. Ende November sollen dann die Verhandlungen. über den Handelsvertrag mit der Schweiz - i'n Bern zu Ende geführt werden. Weitere Stillegungen in der deutschen Industrie. Aus Frankfurt wird gemeldet: Gestern sind die letzten der chemischen und« Gummiiiidustrie der Bezirke Hessen und Hessen-Nassau stili-gelegt wollen. Jnsgclsamt werden dadurch etwa 5600 Arbeit-er beschäftigungslos, so daß im ganzen etwa 35.000 Arbeiter feiern müssen. Zu den heute stillgellegten Betrichen gehören unter anderen die Hslsterblacher Ku'nstseidefalbriSk in Helsterbach, die deutsche Dunlop-Gummi-Kompagnie in Hanau ' und die Gummiwerke-Miengesellschast in- FMä/; Deutsche Kredite nach Polen. Aus Warschau,wich uns gemeldet: Deutsche Kapitalisten m Berlmhaben größere Hypo- " chebarische Anleihen für die deutschen Jn.dulftrieilen und Landwirte in Polen gewährt, insbesondere wurden solche Anleihen an die deutschen Industriellen und Landwirte in Posen und Pommern erteilt. Der Diwktör der Vereinsbank in Thorn erklärte, daß die Kredite unter sehr günstigen Bedingungen echalten wurden Die Warschauer Regierung ist prinzipiell mit dieser Form, der finanziellen Stützung Berlins der deutschen Industriellen und. Landwirte in Polen einverstanden und toich dagegen nichts unternehmen, falls' diese Kredite ausschließlich für wirtschaftliche Zwecke verwendet wechen. Wien« ProduNlendorse Tendenz, Bei stürmischem Angebot waren . alle Produkte rückgängig. Es notierten: Wetzen: Inländischer dl.— bis 38.— Ungarischer The'ß ^9/80 Kilogramm 40 60 bis 42 50 Ungarischer H8.— bis 40.—. Jugoslawischer 76 Kilogramm —bis —, Zugoslawi'cher 77/78 Kilogramm his —R ogge n. Inländischer Marchfelder 27.-- bis 27.35- Bester Boden 26.— bis 26 50 G e r tt e Brauware inländische 84.— bis 40 - bötimiiche mährischebisM a i s: Jugoslawischer 28.— bis 29—. C > n q u o n 11 n neu 31.!—bis 83.—. > '' a»e r .Inländischer 28.50, bis 30.50 R e ' s . Italienischer ,, f-2 — bis 83.—, Burma 62.- bis 63.--. M a b 1 d i.o b u 11 e.-! i»,rieß inländischer 74.— bis 76.- Weizenmehl; 0 inländisches ' 10.- bis 72.50 Kochmebl 2 inländisches 62.— bis 64— Brot» med> inländi'ches vrima 46.- bis 50 v :i Berliner Börse, 7. Nov. Ebenso wie in der vergangenen Woche bebewchte auch heule L isst t o s i g te i t den Verkehr. Die Abbröckelungen betrugen 1 bis 2 Prozent. ES notierten: Ceitcrt Kronenreme Ungarische Kronenrente - -. Ung. Goldrente —. Türkenlose 213 Süd. Lombarden ult —OesterreichUche Staatsbahn 20.12. Darmstadter Bant 103 50,Deutsche Ban l03 50. Dresdner Bau' 100.— Oeft. Kredit 6 87 Celt. Länderbaitt —Reichst»link .133.—, Wiener Bankverein 5.— Umonbank 6.62. Daimler' Motoren 2475 Dnnamit N-wei 80.—. Kelten & Guilleaume 107.— AvMMsche Börsen. Zürich, 7. Rovemter \M:m entnrie■ uon 12 Uhr.) Berlu, 123 55 12b 60 „ .iriiiuuio ^t'8.75 '208.80,. Rew-Rorl 518 75 5]9-,, r oiibo» 25.15'/i. 25.15V«,. Värio ’-O 951^0.60 }, ’J V :i,nP 10.55 . 2040 Brich«/ 23 55 'i360,. novenvagen -129.— 12925,, fetodtiolm 13880 1 38.87,; . Oslo 105 20 105 50, A odrtd 7415(74.15,, Buenos Aires 21550 (215.50,, '4 u,p 15.31/, 115.671/?.. 4 tidavek' 0.007270 (0.007270-, Bukarest 2.45 l2.47V,l, Le,„rar 9.20 (9.20,. Sofia 8.77»/, ^3.77»/,), BarW'w >-6— 16— Wien 73.15 73 20 »Ür 100 Schilling. Luoaprst, 7. November. .Devttenlune . Eigenbericht., Berlin 16.068 '-msierdom 28.670, Kovenvagen 17.780. Stockholm 19 065. '1 ew-A)orl 71.245, London 345.500, Paris 2868 Btuste, a-35 Prag 2111, Belgrad 1262, Bukarest 335.—, Warschau 11605, Wien 10042. Sofia 516, Mailand 2817, Zürich 13794 Larschau. 7. November. (TevUen.»Belgien 27.20bis27.84, Berlin —bis - Holland 24142 bis 242.53 London 29.07 bis 29.21, New-Aor' ',96 - m 600.-, Paris 24.24 bis 24.36 Schweiz 115.56 bis 116,14, Budapest bil Prag 17.78 bis 17.87, Wien 8454 ' bi» 84.S» füt 100 Schilling, Italien 28.77 bi» 28 88 Stockholmbtt Butaresl—.-—bis.