Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2411 (8.11.1925)
- Date
- 1925-11-08
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 16 Wien, Sonntag Wiener Morgenzeituns 8. SRotoemfcic lößö 1. Kreuzworträtsel Ausschneiden! WIENER M0RüENZEITUNG COUPON für das 1. Kreuzworträtsel Name: .... Adresse: .... --- Ausschneiden! Wagrecht. -• Stadt der Philister. 4. Griechischer Phvlosoph. 8. Antiilopengattuwg. 9. Der Fremde (hebräisch). 10. Gebirgsland in der Sahara. 12. Nat-ionalfondskolonie. 13. Fruchtbare Edene in Palästina. 16. Moderner Tang. 10. Stadt in Ohio. 17. Hügel von Jerusalem. 19. König von Israel. 20. Altes Gewicht. 21. Prophet. 23. Ausruf. 25. Ein Blatt, welches jeder lösten soll. 31. Nachtvogel. 32. Farbe des paläst. Himmels. 34. Arabischer Rechtsgelohrter. 36. Mnordisches Gedicht. 37. Jtalvenische Note. 39. Führer der Zionisten. 41. Führer der Zionisten. 43. Führer der Zionisten. 46. Persönliches Fürwort. 48a. Bon David besiegter Volksstamm. tzl. Bestandteil tzes Radio. 54. Alte römische Münze. 55. Titel. 56. Stadt in Niederösterrreich. 57. Italienische Note. 58. Chemische Bezeichnung eines Elements. 53. Gebräuchliche Mürzung. 61. Italienische Note. 62. Schweizer Kanton. 63. Aegvpttscher Gott. 67. Vorwort. 66. Türkischer Titel. 70. Gebräuchliche Abkürzung. 71. Stadt am Schwarten Morr. 73. Vorwort. 74. Amtstracht. 76. Fvldmaß. 77. AuerochS. 79. Führender Zionist. 82. Stadt in He-dschas. 86. König von Juda. 87. Vorwort. 88. Höher Priester. 89. Tierisches Produkt. 90. Milchprodukt. 91. Schwung. 92. Gebräuchliche Abkürzung. 93. Sohn Noahs., 94. Gebräuchliche Abkürzung. 95. Wie 19. 96. Persönliches Fürwort. 108. Italienisches Fürwort. 104. Schachmeister. 107. Stadt .in Palästina. 109. Semitischer Vvlksstamim. 112. Fluß iw Tirol. 113. Umstürzler. 114. Vorwort. Senkrecht. 1. Hebräische Zahl. 3. Mazedonischer Feldherr. 5. Tochter Lawans. 6. Eingang. 7. See in Palästina. 11. Synonym für Jude. 12. Tonart. 12 a. Hervorragender englischer Staatsmann. 13. Palästinensische Kolonie. 14. Altes chinesisches Instrument. 15. Arabischer Vorname. 13. Vorname' eines berühmten Ziowistentfühyers. 21. Tierisches Produkt. 22. Vorwort. 23. Englisches Vorwort. 24. Vorwort. 25. Insel in der Ostsee. 26. Heerführer . der Israeliten. 27. Mitglied der Zionistischen Exekutive. 28. Wohnung Abrahams. 29. Vorwort. 30. Gebirge in Attika. 33. Führer der Zionisten. 36. Erbauer einer berühmten Moschee. 37. Von (-fremdsprachig). 38. Heizvorrichtung. 40. Vorwort. 42. Vorwort. 44. Feldmaß. 45. Volk Hebräisch). 48. Kolonie in Palästina. 48a. Palästinensische Kolonie. 48. Großer Entdecker der Neuzeit. 60. Landschaft. 62. Welter-obever. 66. Prophet. 54. Stadt 'in der Schweiz. 60. Frauenname. 64. Naturprodukt. 66. Vorwort. 66. Und (fremMprachig). 68. Spielkarte. 69. Chemisches Zeichen für ein Edelmetall. 70.. Englischer Mavschall. 71. Ungarischer Titel. 75. Vorwort. 70. Gebräuchliche AbRrzung. 78. Persönliches Fürwort. 80. Zionistenführer «in Deutschland. 81. Vorwort. 83. Hebräischer Monat. 84. Zeichen. 86. Opferstelle. 86. Persönliches Fürwort. 90. Sohn Jakobs. 92. Pelzart. 96. Persönliches Fürwort. 79. Metallhaltiges Gestein. 89. Zeitmesser. 99. Sohn Jakobs. 100. Seefisch. M. Fluß in Polen. 102. Sohn (hebräisch). 103a. Tonart. 104a. Aegyptischer Pharao. 105. Feldmaß. 106. Italienische Note. 108. Vorwort. 110. König (fremdsprachig). 111. Doppelt (fremdspr.). Für richtige Lösungen setzen wir folgende Preise uns: 1. Martin Buber: „Der große Maggid." (Gewidmet von der Buchhandlung Herma n n T u ch n e r, 2. Bez., Große Stadtgutgasse 7.) 2. Ein Mah-Jong-Spiel. 3. Ein Paar Handschuhe (für Damen oder Herren). * Die Verlosung findet am 14. November um 2 Uhr nachmittags in der Redaktion der „Wiener Movgen- 2. 5B<v,;rf, Toblrstraße l, statt. Die Lösungen müssen -bis längstens Samstag den 14. November um 10 Uy>- BPiiiültcuj» in unserem Besitze sein. Die Auslösung sowie -das Ergebnis der Verlosung wird in unserer Ausgabe vom -Sonntag den 15. November publiziert. Unser 2. Kreuzworträtsel erscheint Sonntag den 15. November 1925 Allst, Bühne, Buch. Reue Konzertnmsik. Noch öder und gleichförmiger als im Vorjahr rollt heuer das sogenannte Konzert-„Leben" ab. Keine neuen Künstler, nur selten ein neues Werk, das Interesse beanspruchen konnte! Eine Symphonie des Akademie- Professors Rudolf K a t t n i g, welche von Leopold Reichw e t n iit einem Sonderkonzert der Gesellschaft der Mustlfreunde nraufgeführt wurde, hält es mit der symphonischen Form und mit der anspruchslosen C-Dur-Tonart. Leider ist auch die Struktur des Werkes anspruchslos, ja dürftig, das fadenscheinige Stimmgewebe ist durchaus unsymphonisch und in der bald übermäßig sentimentalen, bald banalen Tonsprache, in welcher sich allerlei Episodenhaftes gar zu breit dehnt, bekennt sich Kattnig ebenso zu Mahler und zu Bruckner, wie zu seiner Kärntner Heimat, ohne doch recht volkstümlich zu werden. Ganz anders der Russe Serge Prokofieff in seinem Violinkonzert, welches im Arbeitersymphoniekonzert unter Leitung des vorzüglichen jungen Kapellmeisters Erich St ekel durch den virtuosen Geiger Joses Szigeti eine prachtvolle Wiedergabe erfuhr. Als ein Strawinsky der Geige brennt hier Prokofieff das brillanteste Feuerwerk ab. Bald hämmert er in wilden, revolutionären Rhythmen gleichsam eine neue Zeit, bald meint man wieder einem alten, empfindsamen Märchen aus der fernen Kindheit zu lauschen; doch so sehr auch in seinen Gedanken und in deren Formung musikalisches Mt- und Neuland miteinander abwechseln, seine Kompromißmusik bleibt doch stets ein echtes Geschöpf der mütterlichen russischen Landschaft. Kompromißmusik im besten Sinne schreibt auch Egon K o r n a n t h, einer der bedeutendsten jungösterreichischen Tondichter, in seinem vom ausgezeichneten Sediat- Winkler-Quartett uraufgeführten Streichquintett. Sein seines Formgefühl und die Sicherheit, mit welcher die plastischen Themen und Motive bald freie Konversation führen, bald intime Zwiesprache pflegen, wirken geradezu klassizistisch; sein im „Andante" tief empfundener Liedgesang ist aus voller Tondichterseele gesungen. Gedämpfte, gleichsam verschleierte Farbigkeit lagert oft über der weichen, sinnenden Melodik, welche in-ihrer Ursprünglichkeit und Eindringlichkeit heute Seltenheitswert hat. Denn die zeitgenössische Musik ist nicht so reich an gesunden, volkstümlichen Werken, daß unsere Quartett-- Vereinigungen an diesem künstlerisch cmSgereiften Streichquartett Vorbeigehen könnten. flb. Gin MW- Bolkrthealer in Wilna. Wie uns aus Wilna berichtet wird, erhielt öet jüdische Artist und auch im Ausland bekannte Gedächtniskünstler Nahum Ltpowski die Konzession zur Grün-! düng eines jüdischenBolkstheaterSinWtlna. Lipowski war der erste, der noch im alten Zarenreich die Erlaubnis erhielt, Theatervorstellungen in jiddischer Sprache zu veranstalten, während bis dahin nur das sogenannte Jüdisch-Hochdeutsch auf der jüdischen Bühne gestattet war. Lipowski war es auch, der im Jahre 1918 den Künstler A. Morewski für die jüdische Buhne gewonnen hat. _ Ans den Malern. Burgtheater. Morgen, halb 8 Uhr, Iphigenie auf Tauris". Akiademietheater. Morgen, halb 8 Uhr, „Raub der Sabinerinnen". Als nächste Neuernstuldierung -ist ,/Die Welt, in der man sich langweilt". LMM von Paillerou, geplant. Operntheater. Morgen, halb 8 Uhr, zum ersten Male, ,Heruani". Dienstag beginnt unter Leitung Felix Weingartners dir Mische Abführung des ,King der Nibelungen" mit ,F)as Rheingold". Volksoper. Morgen Johann Strauß' phantastische Oper „1001 Nacht". Dienstag letztes Austwten Sigismondo ZalrSchis «als Scarpia in „Tosea". Deutsches Volksthealer. Donnerstag dm 12. d. DtaatWertag), nachmittags 3 Uhr, n«n einstudiert, M e i n Leopold". Georg Kaders neueste Komödie ,/Oer muntere Seefahrer" wurde zur Aufführung m den Beer-Bühnen angenommen. Neue) Wiener St<adttheater. Dienstag findet di« Uraufführung des Lustspieles ,ßt will ein e moderne Frau" von Hans Naderer statt. Luistlspieltheater. Dienstag Premiere der Komödie ,/Dte Wette" von Karl SlobM. Die Bndapester Oper für die Wiener Volksoper. Del Direktor der Budapgster Oper, Nikolaus - R a d n a y, hat über Ersuchen der Wiener Vollksoper gestattet, daß das Budapester ,ÄiIdr"-Ensmble diese Oper zugunsten der notleidenden Wiener Kollegen Mfführe, und diese Vorstellung auf den 1. Dezember in der Wiener Vollksoper anges-etzt. Ein Bolkskonstwatorium ln Wien. Unter demVorsitz deS UnivevMtsprosesfors Dr. Eduard Castle hat sich ein Verein unter dem Namen Miener Volkskonservatorium" -gebildet, der es sich zur Aufgabe macht, die Errichtung einer allgemein Mgänglichen Musichochschule zu siwern. Konzert des Wiener Frauen-Symphouieorchesters. Das erste Konzert des Wiener Frauen-Sh-iuPhonieorche-sterS findet am 23. d. im großen FeiWaal des MiHltärkusinos, 1. Bez.» Schwarzonbevgplah 1. statt. Dirigent Julius Lehne r t. MitwirlreUd: Opernsängerin Rosa Rosen (Gesang) AM Adolif B aller (Klavier). Karten: MusMevetnskasie. Franz Schreker hat in Leningrad drei Aufführungen seiner Oper ..Der ferne Klang" und zwei Orchesterkonzertst mit eigenen Werken dirigiert. Der Komponist wurde außer« ordentlich gefeiert und aus Grund seiner Erfolge eingelaoeu, auch in Moskau ein Konzert zu dirigieren. Der „Ferne Klang" wird zurzeit im Staatstheater in Moskau einstudiert. Im nächsten Jahr sollen in Leningrad auch „Die Gezeichneten* M „Dex AMtzgrgbex" MfgefüW werden,..