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Wiener Morgenzeitung · 1925-11-07 · Heft 2410 (7.11.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2410 (7.11.1925)
Date
1925-11-07
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Ab Dienstag den 10. November 1925 im XrenzXino Z, WoUzeile 17 Der Verein Machsike Hadath, 2. Btz., Schiffamtsgasse 20, ladet sämtliche Mitglieder, Gönner und Förderer zu der am Sonntag um halb 4 Uhr nachmittags im Polnischen Tempel stattfindenden Trauung seines Schützlings, einer Doppelwaise, ein und bittet um zahlreiche Beteiligung an Vieser Feierlichkeit. Radiopvograrmrr. Samstag den 7, November. 4 Uhr 10 Mm.: Alachuttttiagskonzert. Wien und Umgebung im Liede. — 6 Uhr 25 Min. r Die Novelle. 1. Abend. Aus Benoenuto Cellinis Selbstbio* graphie (geb. 3. November 1500). Gesprochen von Hilda Wegner. Einleitende Wörter Dr. Hans Nüchtern. •# 7 Uhr 25 Min.r Vortrag r Dr. Maximilian Hartwtch r Das Wesen und die Eigenart des Dichters. — 6 Uhr 20 Min.: Operettenauffühmng: Me Rose von Stambul". Musik von Leo Fall. — 10 Uhrr Heitere Abendmnsik. Bühne und Kunst. Karl Baumgartner gestorben. Ünt Mer von 75 Jahren ist das beliebte Mitglied des Burgkheaters Karl Baumgartner in einem Sanatorium zu Baden gestorben. Das letztemal trat er im Mai d. I. in „Wallensteins Lagerhaus. Diesem gütigen, kernigen Menschen ans den Brettern zu begegnen, war immer eine Freude. In den letzten Jahren hatte er insbesoniders mit einer größeren Rolle in Georg Kaisers am Burgthat durchgefallenen Stück „Die Sorina" großen Erfolg. Er spielte damals mit köstlicher Verschmitztheit einen russischen Diener. Eine ausgezeichnete Leistung war ferner sein Bäuerlein in Schönherrs Karnerlent", wie er denn überhaupt als Episodist zu den besten Kräften des Burgtheaters gehörte. Aus ben Theatern. Vurgtheater. Morgen, 3 Uhr nachmittags, „D i Katakomben". — V-8 Uhr abends, „Ein i o e a l e Gatt e". A k a d e m i e t h e a t e r. Morgen, 3 Uhr nachmittag? „Mama N.i c o l e". — V,8 Uhr abends, „Unvei Hofs t". S t a a t S o p e r. Morgen, V26 Uhr abends. „D i Meistersinger v o n N ü r n b e r g". VolkSoper. Heute „R i g o l e t t o" mit Sigismond Z a l e 8 ch i. — Morgen, 7 Uhr abends, „Die I ü d l tt' - 2 Uhr nachmittags, Schiller-Feier, „Kabale u n Liebe". — Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß d! VolkSop ernabonnenten bei den' Aufführungen „1001 Nacht (Montag den 9. d.) und „D ie f ch Ü n e H e l e u a" (Mittwo, den 11. d.) unter Vorweisung der Abonnementkarte und Entrick tung einaS minimalen SteuubeitrageS von ihrem Abonnemei Gebrauch machen können. — Den Radioabonnente wird gegen Vorweisung der Postquittung für die am Mitttoo, den 11. 8. stattfindende Aufführung von „SchöneHelena eine 25prozentigeErmäßigung gewährt. Deutsches V o l k s t h e a t e r. Morgen, 3 Ul nachmittags, in Abänderung des Spielplanes „L a d y F a n n und die Dienstb otenfrage" mit Luise Kai tausch. Neues Wiener S t a d t t h e a t e r. Die fi morgen nachmittags angesetzte Vorstellung „Der W i d e i svenftig.en Zähmung" wurdr auf den 12. d. (Staat? feiertaa) verschoben. Gelöste Karten behalten ihre Giiltigkelt. Theater in der Josef st ad t. In Abänd« rung des SpielplaneS heute abends „D e r D i e n e r z w e i e Herren". — Morgen. 3 Uhr nachmittags, „Gesel s ch a f t". — Die Premiere von S i g n o r i n t 8 „Lob de D i e b st a h l s" findet Montag statt. E x l - B Ü h n e. (Wiener K omödie Heute zum ersten Male dad Schauspiel „Wir Menschen sein../' von Johann F e r ch. R e n a i s s a n c e b ü h n e. Morgen, */,3 mittags, »Rotkäppchen". u D a u lu o 111 Uhr Meirex Movgenzeitung Danksagung der Witwe Johann Strmlß'. Frau Johann Strauß ersucht um Ausnahme nachstehender Zeilen: Die überwältigenden Ehrungen, die dem Adenken meines Gatten anläßlich der hundertsten Wiederkehr seines Geburtstages galten, haben mich tief bewegt. Es beglückt mich, erfahren zu haben, wie unlösbar Oesterreich und die geliebte Vaterstadt Wien mit Johann Strauß 'verbunden sind. Den Persönlichkeiten, Korporationen der Wiener Bevölkerung, kurz, allen, die zur Feier beigetragen haben, spreche ich tiefgefühlten, inmaen Dank aus. Der Zeichenlehrer des deutschen E^kronprinzen, welcher ihm im Hauptquartier Zeichenunterricht erteilte, der bekannte Maler und Radierer Mar Grüning wurde vom Berliner Schöffengericht'wegen Verbreitung unzüchtiger Bilder zu einer Geldstrafe verurteilt. Selbstmord eines Schauspielers. In Berlin hat sich der von seiner Tätigkeit im Carl-Theater auch in Wien geschätzte Schauspieler Hugo Reusch aus Not das Leben genommen. Reusch, ein wertvoller Charakterdarsteller, war auch zeitweise als Theaterdirektor tätig und wirkte auch drei Jcchre m Amerika. Das Ende des bedauernswerten Künstlers ist für die Notlage bezeichnend, in welcher sich gegenwärtig der Schauspielerstand befindet. Die Londoner Theatersensation. In London führt gegenwärtig eine amerikanische Truppe mit großem Erfolg den Sketch von ONeill „Emperor Jones" auf. Den Negerkaiser spielt ein riesenhafter Neger und seine Darstelluna dieser Figur ist eine schauspielerische Meisterleistung. Die Zuhörer der Premiere, der die literarisch interessierten KreiseLondons beiwohnten, war von seinem ursprünglichen, außerordentlichen Spiel erschüttert. Die Menlikarte eines BMioPhilenbanketts. Der Verein tschechischer Bibliophilen v-eraustaltete in Prag nach Abhaltung feiner Genewlvevsamimilung ein Bankett. Als Menütarte diente em radierter hcmd-bettered-AusMg aus den: „Philobiblon bei einem Gaisttmahl des Lueullus"^ von deur Graphiker VotluÄa radiert, mit kolorierter Diteilbordüre in elogMtem Umschlag aus Javapapier. Ein Bibliophile hatte die aparte Menükavte. gespendet. Nach der Mahlzeit erhielt jeder Tischgast ein Paiket Mt Seitenheitsdmcken. tzerichtssaal. ' Die Vereinigung der Bezirksgerichte Währing und Döbling. Infolge der mit 'Montag den 16. d. in Kraift tretenden VeveiniigMg der Bezirksgerichte Währing und Döibking im Amtsgelbäulde des letzteren Gerichtes, Gatteribuvggaffe 10, werden beim Bezirksgericht Währing am 11., 1l3. und 14. d. Eingaben und mündliche Anträge nur in 'ganz unaufschiebbaren AngeilegenIheAen enkgegengenommeu. Die .aus einen dieser Tage deveits angeordneten BechaMuugen und Tagsatzungen werden von dieser Bevfügtung nicht berührt und finden chne Ausnahme statt. Alle vom Bezirksgericht Währing für bUjJfe Zsit nach dem 16. d. angeordneten BephaMungen und Tatsatzungen, mit Einschluß der Realversteigerunigen, wird das Bezirksgericht Döbling zu den sestgchetz-ten Terminen vornehmen. Der Mann mit der Salzsäureflasche. In den letzten Monaten wurden an frequentierten Halltestellen der Elektrischen^ wiedechvlt junge und besser gMeldete Damen in der Weise attackiert, daß 'ihre Kleider von hinten mit einer ätzenden Fll ü ifs i g I t i 4. überschüttet wurden. Vor einigerZeit gelang es, Leu der Hattestette in der Schottengasse einen bereits älteren Man» festmuchmen, der ein Fläschchen Mt einer dampfenden Flüssigkeit in der Hand hievt und nach Angabe eines Passanten kurz voche-r zwei Fvamen. mit der Flüssigkeit angeschüttet hatte. Bei der Polizei Auguste der Angchaltene, es war dies der 47jährige Mallevmeister, Jos-es Basti netz, der Täter zu sein, und erklärte, daß in dem Fläschchen, welches er bei seiner Anhaltung ojfe'n in der Hand gehalten häbe, Weingeist war, den er zur Bereitung von Likören gckanft habe. Eine chemische Untersuchung ergab alber, daß in denn Fläschchen Salzsäure enthüllten war. Gesten: hatte sich Basti netz vor beim Straislbelzivksger'cht 1 wagen boshafter Sachbeschädigung und Gefährdung der körperlichen Sicherheit zu verantworten. Auch vor Gericht leugnete er und behauptete, keinen Grund für ein solches Borgchen gehabt zu haben, da er weder geistig noch sexuell abnormal veranlagt fei. Zwei Zeugen angilöszierten über mit Bestimmtheit in Bastinetz den Tater. Der Rechter verurteilte den Beschuldigten zu 14 Tagen Arrest. Bastinetz erklärte, kein Rechtsmittel anzuwendcu und die Sirafe sofort anzuireten. Ein Schlüsselbeillbruch beim Pokalspiel. Bein: PoikallwMspiell Mischen den Reserven des Ersten Wiener Amateursporivereius. und der ersten Mannschaft des Jüdischen Athletikiklubs erlitt der Spieler des I. A. C. IM Arm einen Schlüsselbeinbruch. Nach der vvm I. A. C. erstatteten Än>zei,ge sei diese Verletzung dadurch zustande gekommen, daß der' Amateurspieler Fritz Lewitus Arm hinteEigerweiise einen Tritt versetzt habe, so daß sich di/er einigemal über- Wkng. In fortgesetzter Verhandlung stand gestern Lewitus Ils Angüklagter vor dem Bezirksgericht FünHaus und behauptete, ganz korrekt gespielt zu haben. Er sei nur mit dem. Verletzten sehr heftig zusainmengestoßen. Der als Sachverständige einvernommene Professor Schmieg er wics anf das beinr Fußballspiel nicht zu vermeidende Gesahren- Moment hin und gab seiner Ansicht Ausdruck, daß Leiwilus korrekl gespielt habe. Bczivksrichiter Doktor Waüetschek sprach den Angeklagten mit der Begründung 'frei, daß em Beweis für sein Verschulden nicht erbracht werden konnre und der Sport eben Gefahren mit sich bringe, mii denen man rechnen müsse. Arischer Kompagnon gesucht. Der Baulkbeauvte Franz Fischer wurde nach IWHriger Dienstzeit mit einer Abfertigung von 400 Millionen äb geb aut und suchte eine-günstige, Kapi>talsanlage für sein Geld. Cr fand in einer Tageszeitung ein Inserat, in welchem eine HMinna einen arischen Kompagnon mit 400 Miillonen Kapital suchte. Dieses Inserat sagte Herrn Fischer zu, denn die Bezeichnung rischer Kompagnon" schien ihm verlockend. Hinter dem Inserat steckte die Firma Gelbrüider Kösseldorser ü. Bergmann, deren Inhaber Bergmann Fischer, er- Uärte, er benötige einen ire^en Kompagnon, da Kösse'lsdorifer auslscheidrn wolle. Fischer erlegte die 400 Millionen und wurde Gesellschafter, ähne daß er in die Geschäftsbücher genaueren Cin>blick genommen hätte. Ihm genügte das Schlagwort „arischer Kompagnon gesucht". Das war im Mai 1924 und setzt hat Fischer seinen Kompagiwn Bergmann auf Rückzahlung der Einlage beim Handclsgcricht geklagt. Er beschuldigt ihn schtverer Jrrwübrnnq >ulv btt sogar eutö ' Strafanzeige gegen den Gosell'chafter erstattet. Fischer erklärt, daß die-Bilanzen falsch waren Das Gericht beschloß die Ladnnjg eines Sachverständigen und die Einvernohine von Zeugen und vertagte die Vechandlung. 7. November,1925 Seite 5 ' Polnische Wirtschaktswoche. Flaue Börsen. — Der Zlotykurs. — Der neue Zolltarif. — Der Bankausweis. (Bvit. llnseronr polnischen M.-S.-Korrespondenten.) Die jetzige Wirtschaftskrise und der Kapit-alsmangcl widechpiegeln sich mn befielt an bcu pottrischen Börsen. Die Banken vevfügen nach dem letzten Nur: säst über gar keine Betriebsmittel und künneir sich natürlich an dam Essektenhandel aktiv nicht beteiligen. Wenn also vorübergehend für einzelne Mtie-nkategorien Interesse vorhanden iist, so toimen 'ich aus dieissm Gritnde die Kurlse nicht um vieles bessern und verlieren schließlich binnen kurger Zeit die gewonnene Steigerung. Zu Beginn der Berichtswoche war das Privatinteresse etwas reger, jedoch schon zum Wochenschluß verzeichnen alle Effekten weitere Kursembußen. In Krakau waren die Mtien der „Polnischen Petrolenmindustrie" (Bmgger) stark durch ein sranMisch-irngiisches Konsortium gesucht, welches auch von: Gründer 190.000 Stück zu 2 Zloty pro Stück albgebaust hat, wvbei der Börsenkurs zwischen 40 und 60 Groschen schwankte. Die Wiener Arbttvagewerte waren voMergchend etwas gesuchter, mußten jedoch schließlich parallel zu den polnischen Werten den allgemeinen Rückzug antreten. Sie notieren: Zieleniewski 9.50, Galtzische Montan 1.95, Top ege 0.82, Si'lcha 0.38, LeMbevger Brau 8L0, Raffzawa 1.—, Ehodoroüv 4.26, Malopolskibanlk konnte sich tttfolge der letzten Transaktiou mit der Bodenkreditanstalt bei 0.30 behaupten, Hypo- HeEoübcmk 0.36, Warschauer Diskontobank 4.50 Zloty. Die Aktie der Bank Polski notiert 60 Zloty. Der Zloty ist auf dem Niveau von 1 Dollar gloich 6 Zloty stabilisiert. Infolge der Importbeschränkungen werden nunmehr nur wenitz Valuten angesordert, die Bank Polski befriedigt voll alle Anifovdemngon, die geigen 300.000 bis 400.000 Dollar täglich betragen, zum Kurse von 6 Zloty. Die Handelsbilanz ist zwar im September mit 36 Mllionen Zloty cvktiv gewesen, dagegen ist die Zahlungsbilanz wevtechin passiv. Ans dem Geldmärkte ist kerne Aenderung zu verzeichnen, der Geldmangel hat Formen angemmnwn, die schwer zu schildern sind. Der Privatzinsfuß schwaM zwischen 8 bis 10 Prozent pw Monat. Die Verhandlungen Polens nttt Deutschland sollen diese Woche wieder ausgenommen werden, da das Fi-nanPNinisterium den Entwurf des neuen Zolltarif es, aus dessen Grundlage die Besprechungen fortgesetzt werden sollen, nach Berlin ülbermittett hat. Im allgemeimn echöht der neue Davis bei zirka 160 Positionen die alten Zölle, und zwar bei jenen Waren, die im Lande produziert werden können, ermäßigt dagegen diese bei jenen Produkten, deren Produktion in Polen ausgeschlossen ist. Die Einzelheiten über den neuen Zolltarif sind noch nicht bekanntgegeben worden. Im Sejm hat Dr. G r a b s k i schwere Zeiten dmchzumachen, da er über eine sehr geringe Mchvhetz verlfügt, die nie mehr wie 30 Stimmen erreicht. Trotz dieser Mchcheit ist die Elleilung weiterer V-ollmachtvir an Dr. Gralbski noch sehr fraglich, da die Mchrzahl der Abgeordneten von. der Führung des polnischen WirtschastAlebens durch ihn wie auch mit den Bedingungen, unter welchen Gvabski Anleihen echalten hat, bezichnugswcise erh>alten soll, nicht zufrieden ist. Die Verhandlungen wegen einer. Anleihe ziehen sich in die Länge, irVvischen kani: die Bank Polski den Banknotenumlauf nicht echöhen, weil sie daun iiber keine genügende Deckung, die nunmehr fast ans die gesetzlich vorgefchriebene Höhe herabgchunken ist. verfügen würde. Der letzte Ausweis der Bank Polski meldkit zivar eine Steigerung des Goldschatzes um 46 Millionen Zloty, der Baluienvorrat ging jedoch um eine Million Zloty zurück. Die Verpflichtungen in fvenküen Valuten vergrößerten sich Ebenfalls, und zwar um elf Millionen Zloty. Der Bauknotennmlawf ging weiter zurück, und zwar um Io, der der Scheidemünzen um 0,4 Millionen Zloty. Die Steuer- und Mouopoleingän-g e des Schatzaurtes betragen in den ersten zehn Tagen des Moirats Oktober 21,9 Millionen Zloty uüd in der zweiten Dekade des Monats 24,3 Millionen» insgesamt also 46,2 Millionen gegenüber 51 Millionen in den ^ersten zwei Dekaden des ' Monats September. ~ . Im Vergleich mit denn für den ganzen Monat Oktober int Budgetborauschlag vorgesehenen Summen betragen die Eiibgänge der zwei ersten Dökaden- 49 Prozent. ©tariere Bewegung auf dem Wiener Bulagemarlte. Günstiger Eindruck der Prager Nachrichten. — Die Franzosen und die Staatsbcchuprioritäten. Fu de-n letzten Tagen herrscht auf dem Wiener vi.uageutackt stärkere Bewegung. Waren es vor einiger Zeit die pol- Uiiischen Werte, die von Polen ausgokauft wurden, so werden in den letzten Tagen ununterbrochen die jschechotflotvakifchen Werte von der tfchechostewakischen Regierung aus dom Rtarkt tgenvmnlen. Auch Doutsch>land tritt als Käufer aas. Gestern sind aus deutsche Käufe die Elisabeth-Prioritäten gestiegen. lieber die Verhandlungen in Prag wird offiziell nichts vevl-autbart. Vorlänfig scheint gegenüber der Presse ein strenges Schweigegellmt zu herrschen. Wie uns aus Prag heute telegraphiert wird, verlautet in Kreisen des tschecholflowakifchen Juncnmiuiisteriums, daß es tvegen der Dtaats'bahnprioritäten zu längeren Diskussionen mit den französischen Vertretern gekommett sei. Die Franzo'en sotten mit dem Anbot der 27Prozeu'tigen Valoriüenmg nicht einverstanlden sein, sondern die 32prozentige Valorisierung vettäugen. Auch diese Rvge- 'l>uu,g solle nur bis zunl Jahre IM dauern.

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