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Wiener Morgenzeitung · 1925-11-07 · Heft 2410 (7.11.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2410 (7.11.1925)
Date
1925-11-07
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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. StAe 4_Men, Sa Mag_ Set Traum der Mfiler. Unbegrenzter Energiereichtum. dem Feisöbankett der ungarffchen Wademie der Wissenischaiftvn hiÄt der franMsche.Akatamiker, der Physiker Jean Perrin, einen TttnDpvuch, de-rallgemeines Aufschen hervorrieif. Marne Freunde haben gewünscht,—Jagte der Gelehrte daß ich zu Ihnen einige Worte aus dem Bereiche Miner Wissenschaft spreche. Das ist oder gar nicht so leicht, denn die Wissenschaft hat nichts spezifisch Fvangöisffches oder Ungarisches. Indessen vielleicht ist es am Ende gerade dieser allgemeine ChaEer, Liber den ich mich hier äußern soll.' Und da wollen Sie mir gestatten, vor Ihnen und mit Ihnen darüber zn sprechen, wovon heute die Physiker aller Nationen träumen. Sie gedenken des Wunders, das die Legende' in der Gestalt des antiken Promachous personWert hat. Sie erinnern sich dieser Eroberung des Feuers, die unseren Vorfahren die Herrschaft über diesen Planeten verschafft hat und die der Ausgangspunkt zur Geburt der Zivilisation war. Und so sagen sich die Physiker, daß wir jetzt vielleicht den Morgendämmer eines gleichen Wunders erleben, und daß unser Leben schon unseren Söhnen vielleicht als ebenso primitiv und elend erscheinen wird, wie uns das Leben, das unsere Vorfahren vor Jahrtausenden in der frostigen Nacht der rieften, von Schrecken bevölkerten Müder führten. Sie wissen, wie die Physiker und Chemiker die Wirklichkeit jener Atome nachgewiesen haben, von denen schon die alten Philosophen eine vage Vorstellung hatten. Aber sie haben auch gesunden, daß jedes dieser Atome für sich eine Welt ist, gebildet aus einer Zentrailsoime von unvorstellbarer Dichte, um die, Planeten gleich, in relativ ungeheuren Entfermmgen eine Schar von Elektronen kreist. Dank der wechseltscktigen Abstoßung dieser Planetarien Schar können diase Atome nicht mHeiriantaHvallen, sondern versammeln sich in immer stabileren Konstruktionen, wobei sie Wärme ausstreuen: das find die Wärmemengen, aus denen wir alle Energien holen, die in der Industrie verwendet werden. Mer man weiß heute, daß, wenn die ursprüngliche Abstoßung gemeistert wird und die zentralen Atomkerne sich einander nähern, diese Kerne sich zu schwereren Kernen verschmelzen können, und zwar unter einer ganz enormen Entwicklung von Energie. Diese Integrationen der Atome sind es, die das wunderbare Strahlen der Sterne erklären. Wunderbar in der Tat, da ein Stern wie unsere Sonne vor seinem Erlöschen uns noch während mehr als IgV Milliarden von Jahren Wärme und Licht spenden kann: Wie Sie schen- Zeit gemg, um Fortschritte zu erzielen. Nun beginnt man zu erraten, auf welche Art und Weise wir nach unserem Gutdüwken diese Integrationen und Transmutationen Hervorrufen kämen. Mit dem Tage, da wir restlos Herren dieses großen Gcheimnisses sein werden, wird unser Reichtum an Energie unberechenbar sein, sagen wir: Millionen- oder zchnmillionen Mal mehr, als worüber wir honte verfugen. Wohl verstanden, es wird vielleicht nicht gerade dieser Weg sein, der befolgt werden wird, aber der rasche Fortschritt der PhYsMffchen Wissenschaft laßt uns mit Recht erhoffen, daß der alte Prometheus schon biime« wenigen Jahren ein zweites Mal die Flamme geraubt haben wird. Was für Menge aufregender PrMeme wird dann von selbst seine Lösung finden! Nicht Ach wird es tarnt keinen Pauperismus geben, sondern jeder Mensch wird über den höheren Luxus verfügen, in der Muße einer hohen Kultur seine Intelligenz und seine Seele frei entfalten zu können. Und da die Menschen glücklicher sein werden, dürfen wir annehmen, daß sie arvfhören werden, einander zu hassen. Me Liebstöhle der 8t8fta. Aus Berlin wird unterm 7. d. berichtet: In Potsdam hat vor dem erweiterten Schöffengericht der mit allgemeiner .Spannung erwartete Prozeß gegen die Gräfin Elenor von Bothmer, geb. v. Dirke, begonnen. Die Gräfin lgythmer ist angoklngt, aus dem Besitz des Landesgerichtspräsibenten a. D. Ri eck verschiedene Gegenstände, darunter ungefähr dreißig Bücher, zwei Kristallvasen, TafelsWber, zwei silberne Pokale und eine Anzahl von Wäschestücken, gestohlen und dabei falsche.Schlüssel und andere Werkzeuge zum Oöffnen der verschiedenen Behälter in Anwendung gebracht zu haben. Weiters ist die Gräfin beschuldigt, im Juni 1926 im Kaiserbad-Sanatorium im Moorbad Polz i n der Gattin des Berliner . Rechtsanwalts Justizrat Dommer aus ihrem verschlossenen Koffer einmal sechshundert Mark und einmal! dreihundert Mark entwendet zu haben. Ihr Gatte, Graf Bothmer, hat bekanntlich, als die Diebstähle seiner Gattin bekannt wurden, einen Selb st m ordversuch verübt. Er ist bereits wieder so weit hergestellt, um als Zeuge vor Gericht erschein m zu können. Bei der Behandlung des GeMWftahles in Polzin wurde gestern festgestellt, daß die Gräfin sich, als sie nach Polzin fuhr, stark in Geldverlegenheit befand, daß sie aber später in Polzin über größere Geldmittel Verfügte. Ueber die Herkunft dieses Geldes' wären von ihr die widersprechendsten Auskünfte gemacht worden. In Polzin zeigte Frau Dommer, nachdem ihr zuerst ein Hundertmarkschein aus dem Koffer verschwunden war, der Gräfin Bothmer das neue Versteck für ihr Geld, einen Wand kästen. Zwei Tage später war auch das darin ausbewahrte Geld verschwunden. Die Staatsanwaltschaft bringt noch weitere Belastnngsmomente gegen die Gräfin vor.' hat diese Fingen i pure n, die sich auf einem Tisch besan-en, v e r iv i [ ch c n lasse n. Weiters hat man einen an Ni eck gerichteten, aus _Wieyer Morgenzeitung _ Blume Biron Moses Rubin Sedziszow Podwoloczyeka Verlobte _ ftn Cheschvan 5688 ,5-, Anna Regenbogen Jakob Silbermann Borszczow Trembowla Verlobte Oktober 1925 rsoo HOTEL CENTRAL Wien, II. Taborstrasse 0a Stadtzentrum 150 neu eingerichtete Zimmer * Zentralheizung, kalt* und warmfliessendes Wasser^ Telephone, Lift, Catd-Restautant * Preise von 8 5.- aufw,‘ - aufleute 10*/. Rabatt «5 Ge* *r. 1854 Ältestes G«*r‘ Wiener Restaurant KRZ1WANEK Kieiavtiier - Hftlsdier 1088 BERLIN NW 7 Frfedrlchsirsste — ‘Ecke MlttelslraBe 57/58, I. Not eine Treppe Vorzügliche echt österreichische Küche, Pilsner Urquell, österreichische und deutsche Weine. Bürgerliche Preise Zeitungsbuchstaben zrchrmmengelfttzten Brief als von der Gräfin herrüjhrend gefunden, denn man hat bei ihr ein zerschnittenes Zeitungsblatt -er „Potsdamer Tageszeitung" gesunden, bei dom die auf den Brief geklebten Worte fehlten. Weiters tvurde von einem KriMinalbeamten gesehen, wie sie aus dem Bassinplatz ein in Zeitungspapier gehülltes Paket wogwarf. In diesem Paket wurde eine Rieck gehörige Kristallvase gefunden. In der heutigen Verhandlung wurde der Arbeiter Stangen einvernommen, der sich selbst berichtigte, am 3. Juli den Di übstahl in Polzin ausgosührt zu haben. Während die Vernehmung des Zeugen im Gange ist, trW eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft in Hamburg ein, aus der hevvorgcht, daß Stangen vom 23. Juni bis 23. Juli in Altona in Haft gewesen ist. Der Vorsitzende verlieft das TÄegranim und teilt unter großer Bewegung des PMikums mit, daß damit die Aussage Stangens sich als falsch erwiesen habe- Stangen konnte gar nicht am 8. Juli 'in Polzin gewesen sein. Der Zeuge wird schließlich ab geführt, ohne taß Klarheit darüber geschaffen wird, wieso 'er sich selbst falsch bezichtigte. . Es wird sodann unter großer Spannung des zahlreich erschienenen PulbWums der Polizeihauptmann Hesster vernommen, der angeblich der Geliebteder Gräfin gewesen sein und sie bei ihren DiebstAhlon unterstützt haben soll. Ws der Vorsitzende ihn außfordort, nähere Aussagen Wer den Charakter seiner Bezichun-M zu der Gräfin zu machen, verweigert er die Aussage. Der Vorsitzende weist nun daraus hin, taß er nur dann die Berechtigung zur Zeugnisverweigerung habe, wenn er fürchte, sich durch seine Aussage eine strafrechtliche Verfolgung zuzuziehen. Der Zeuge erklärte: „Ja, ge rode deshalb verweigere ich jede.Auskunft!" Dann wurde der Gatte der Angeklagten, Regierungsrat Graf v. Bothmer, vernommen. Auf den Vorhalt des Vorsitzenden, daß er seine Aussage verweigern könne, erklärte er, er habe nichts zu verbergen.. Er sei 16 Jahre lang verheiratet. In der Vorkriegszeit sei es ihm gelungen, seinen Hausstand nach den Wünschen seiner Frau aufrechtzuerhalten, auch in der Jnslationszoit sei es ihnen gut gegangen. Aber mit der Deflation habe das Unglück begonnen, von einer dringenden Notlage war aber keine Rede. Er trete in vollem Umfange für feine Frau ein, selbst für den Fall, daß sie ihn betrüge. Zu seinem Selbstmordversuch sei er nicht lediglich durch Geldnot veranlaßt worden, er war infolge Krankheit und Dienstuberlastung zusammengsbrochen. Am stärksten habe dazu die Polizei mit der Ueberwachung taigetvagen. Er bedauere, daß er auf einem Zettel an seine Frau ihr die Schuld an dem Selbstmordversuch zugeschoben habe. Damit ist die Beweisaufnahme bezüglich des Polizmer Falles abgeschlossen. Der Prozeß dürfte Montag beendet werden. Wien, 7. November. * Trachomepidemie im Burgenlaud. Aus Deutsch-Kreutz (Burgenland) wird uns gemeldet: In letzterer Zeit ist unter dm hiesigen schulpflichtigen Kindern die ägyptische Augenkrankheit (Trachom) aufgetreten. Es sind 32 Kinder erkrankt. * Proteststreik der Hilssärzte. Das Boiksgesundheitsamt plant einen weiteren A b b a n der Spitalsärzte, gegen den die Organisation der Hilfsärzte Stellung nimmt. In den nächsten Tagen wird in den Fondsspitälern ein mehrstündiger Proteststreik der Hilssärzte veranstaltet werden, falls die Regierung ihre Absicht nicht aufgibt. Möglicherweise wird, wenn Ni Proteststreik wirkungslos Bleiben sollte" die völlige Arbeitsniederlegung erfolgen. * Todesfall. R. A. Dr. Alexander Seelenfried, Alter Herr der Jüd.-akad. Verbindung Unitas, hat durch das Hinscheiden stines Vaters, des Herrn I. Seelenfried in Mißlitz, einen schweren Verlust erlitten. * Es sind schon siebeneinhalb Milliarden Kronen geworden, die man mit einem einzigen Los der 14. öüerr. Klasseulotterie gewinnen kann. Bestellen Sie sofort eine Micksuunrilicr mittet der unserer heut'gen Auslage beiliegeiw>.'n Besi.'llkarte bei der bekannten Geichänsst^lle Eduard B e' l 01 n. C i e., Wien, 1. Bez., Börsegasse 14. (Glücksbellak). Jedes zweite Los gewinnt. /. ueovemver iWg e/lr. mm . 't *JP?8 Fetter. Ile Prognose für heute lautet: Trüb, weise Niederschlage. Temperamrobnchme. nordwestliche Wmde. m Form einer mit besonderem künstlerischen Geschmack arranmerten Innendekoration jedes schönheitSlieöende Auge entzückt, könnet! Sie heute abends und unorgen (den ganzen Tag über) im Warenhaus Brüder Schiksmann, 2. Bez., Laborstraße 48, besichtigen. DaS Anschauen rostet nichts! * Der Stteik der Goldarbeiter. Der Streik und die Auswerrung der Juweliere und Goldarbeiter dauert nunmehr schon die fünfte Woche. Gestern fand eine Vollversammlung der Ausgesperrten statt, rn der über die Verhandlungen mit den Unternchmern beachtet wurde. Diese stehen nach wie vor auf dem Standpunkt, daß sie keine höhere als eine f ü n/p r 0 zentige Lohnerhöhung gewähren wollen, wahrend die Arbeiter sich mit diesem Zugeständnis nicht zufrieden geben. * Einbruch. Mittwoch wurde bei Frau Johanna Kohn, Klosterneuburgersttaße 73, einuebrochen. Gestohlen wurden 75 Damenhemden, 15 Damenhojen, 20 Kombinationen, 15-Herrenhemden, 28 Herrenhosen, 10 Seidenblusen, 6 Seidenkleider, 12 Herren, und Damenwesten. 35 Meter Crepe de Chine, 45 Cloth- und 30 blaue Schürzen, 8 Clothmäntel und 200 Meter gemusterten Silks, zusammen 4300 Schilling wert. * Ein Liebesdrama. In einem Hotel auf der Landsttaße wurden gestern früh ein junger Mann und eine junge Frau mit Schußwunden in der Herzgegend aufgefunden. Dtt RettungSgesellschafft berufen, doch konnte der Arzt bei der Frau nur den Eintritt des Todes feststellen. Der junge Mann, bei dem die Kugel am Rücken ausgetreten war, lebte noch und war tief bewußtlos.. Nach Aufzeichnungen stammen beide aus Graz. Er ist der 21 jährige Student der Medizin Ludwig Jakob, sie die 28jährige Private Mizzi Platzer. Wahrscheinlich hat Jakob das Mädchen erschossen und dann sich an^eschossen. * Zionistische Landeskonferenz in der Bukowina. Die ordent. liche Landeskonferenz der Bukowinaer zionistischen LandeSorganisalion wurde von der Landesexekutive für den 26. und 27. Dezember nach Cernauti emberufen. * Generalversammlung der Safah Jvriah in Czernowitz. Aus Czernowitz wird uns berichtet. Der hebräische Landesschulverein hielt im Saale der Kultusgemeinde seine diesjährige Generalversammlung ab. Dem vom Präsidenten Dx. Vierer erstatteten Rechenschaftsbericht sind unter anderem'folgende Daten zu entnehmen: Der Verein hat in Cernauti 815 zahlende Mitglieder, von denen im Berichtsjahre 130 neu eingetreten sind. Es wurden vom Verein in Cernauti im Berichtsjahre erhaltene drei Kindergärten mit 108 Kindern, die fünfklassige hebräische Volksschule mit 110 Schülern, Sprachkurse für Jugendliche und Erwachsene mit 275 Teilnehmern, ein Pädagogium zur Heranbildung von Kindergärtnerinnen mit 14 Schülerinnen, ferner eine Bibliothek, die besonders für pädagogische Zwecke eingerichtet ist. Eine Reibe von Borträgen und Veranstaltungen wurden abgehalten. Das Buvget in diesem Jahr belief sich auf zirka 600.000 Lei. Besonders erwähnenswert ist der Bau des Schulgebäudes in ver Synagogengasse. Für dieses Haus, das bereits unter Dach ist und elf Raume hat, wurden in diesem 400.000 Lei aufgebracht. In der nach Erstattung des Berichtes über die Finanzen durch Herrn Prem l n a e r, über die Bibliothek durch Fräulein Hasenfratz und über den Schulbau durch Herrn Baurat Platzmann abaeführten Ge-, neraldebatte wurde unter anderem darauf hingewiefen, daß dem Schulwerk tu der Provinz größere Aufmerksamkeit zu widmen wäre. Die Versammlung sprach sich schärfstens gegen diejenige Gruppe von Oppositionellen aus. die, obne selbst für oen Verein etwas zu leisten, der Sache durch Herausgabe von Schmähschriften dienen glauben. Die Versammluna würdigte ausnahmslos die mühevolle und elbstlose Arbeit des Präsidenten Dr. Vierer und sprach ihm sow e dem abtretenden Ausschuß auf Anttag des Revisors Herrn G. Silberbusch einstimmig Vertrauen und Dank für die geleistete Arbeit aus. Bei den Neuwahlen wurden Dr. Josef Vierer zum Präsidenten, Dr. Brenner und Fräulein Klinger zu Vizepräsidenten gewählt. * 50jahriges Gelehrtenjubilaum von Dr. Raholeonr d'An« corta. Aus Rom berichtet I. D A.: In Padna wurde dieser Tage das 60jährige Jubiläum der medMnischeu Forschertätigkeit des berühmten jüdischen Gelehrten Dr. Napoleone d'Aneona, Leiters der Universitätsklimk und LMierS des Großen. Kavalievkreutzes, im Beffein von Bertretem der Regierung und der Gelehrtenwelt feierlich begangen. Professor dÄnoona, der jetzt 88 Jahre alt ff, ff Verfasser vielbeachteter medtthnscher Schriften und hat sich in Italien durch seinen jahrzehntelangen erfolgreichen Feldzug gegen Dubevkulose und Pälagra großen Rnf erworben. Vereine. BoürSge und Berfanmlnngen. Der Elternbnnd Menorah, Verein zur Errichtung von Ferienheimen für die jüdische Jugend, veranstaltet heute um halb 9 Uhr abends im Caferestaurant Palace, 6. Bez., Marlahilferstraße 79, einen Familienabend mit Mademie und Tanz. Kleiner Regiebeitrag. Am Sonntag den 8. d. einen 5-Uhr- Tee bei freiem Entree. — Verein für jüdische Ges chichte und Literatur in Wien. Heute, 7 Uhr abends, im mittleren Saale des Ingenieur- und ArchitektenverestrS. Wien, 1. Bezirk, Eschenbachgasse 9, Vortrag von Bros. Dr. S. Krauß: Wiener Synagogen in der Vergangenheit. (Au8 Anlaß der Jahrmn der Synagoge in der Inneren Stadt). Samstag den ortrag von Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz: Führung durch die Nationalbibliothek. Eintritt stei. Gäste willkommen. — Zionistische Sertjon Zwischenbrücken, 20. Bez., Leysttaße 81 (Souterrain). Morgen Sonntag um 7 Uhr abends im Vereinslokale. Frauenversammlung. Sprechen werden: Frau Erna Patak und Frau Dr. Wechsler. — Zionistische Frauenorganisation d'er westlichen Bezirke. Heute, 8 Uhr abems, im Bezirksheim, 8. Bez. Bennoplatz i, Tanzabend mit musikalisch-deklamatorischen Vorträgen. Eingefilhrte Gäste willkommen. — Jugendgruppe der zionistischen Sektion Zwischenbrücken, 20. Bez., Lemtraße 81. Heute, 8 Uhr abends. Vortrag Lehrer Herzbera: Jüdische Minhagim". Gäste willkommen. - Zionistische Kulturgruppe Brigittenau, 20. Bez., Karl-Meißl-Stratze 5. Heute, von halb 3 bis 4 Uhr, Lesezirkel. 5 Uhr: Diskussion über Zionismus uns Klassenkampf mit einleitendem Referat von Gronich. Gäste willkommen. Morgen. 9 Uhr, Nationalfondsbüchsenleerung. — Jüdische Toynbeehalle, 20. Bez.. Denisgasse 83. Heute, 7 Uhr abends, Konzert. Klaviervirtuostn Frau Berta Bernert, Violinvirtuose Herr Ernst Feiner. - Konzertsänoerin Frau Mimi Kornfeld. — Wiener Beth Hamidrasch, 2. Bez., Ferdlnandsstraße 23. Heute, 3 Uhr, Bibelvortrag von Lektor Dr. S Rubin: „Die Mora! der alten Hebräer" (Fortsetzung). „Kursürsorge". Humanitärer Verein zur Unterstützung arme» Kurbedürftiger, veranstaltet Mittwoch den 8. d. (Vorabend des Staatsfeiertages), in dm Olympia-Sälen, 1. Bez.. Rothgasse 6, eine Akademie mit Tanz. Beginn halb 9 Uhr abends. Entree S. 2.50. Karten im Vorverkauf: Dr. I. L. Braun, 2. Bez., Große Stadtglltgasse 7, Dr. Ludwig Fischl, 2. Bez., Novaragasse 32, Cafe Nicüauer, 2. Bez., Taborstraße 37, Cafe Arlon, 1. Az., Rothgasse Rr. 6. ..

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