Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2404 (1.11.1925)
- Date
- 1925-11-01
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
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T K- 2404 Wien, Sonntag Wiener Morgenzeitung 1. November 1925 SiM 18 Steuerliche Preissenkung auf dm Geireidemiirllen. Vehemente Vorstöße der amerikanischen Baissespekulation. — Die Getreideüderschiisse der heurigen Ernte. — Verluste im Hetreidehändel. — Gefüllte Getreidefchennen der Bauern. Seit Ochern hat auf.sämtlichen internationalen GetreidsmäMnnouevlich eine vehemente Getreideiflaute eingesetzt. Die Preissenkung nahm von Amerika ihren Ausgang, wo. namentlich Ehioago nnunteÄwchen mit neuen Abgabe» ans den Plan tritt. Es wird immer offenkunldiiger, daß sich in Chicago wieder die Spekulation schr rührig zeigt, die schon zu Beginn dieses Jahres den Maitermin in Getreide stark in die 'Höhe gotriüben hatte. Jetzt hat sie sich ans die Kontermine verlegt./Technisch ist für die Spekulation die Situation in- Ivferne eine viel günstigere geworden, als nunmehr der Ultimo überall überwunden ist und die SpMatiou mit neuen Abgchen vorgchen kann. Daraus ist (8; auch zurüchmWren, daß sie schon vorgestern nachmiltags mit ihren Abgaben einsetzte und die anderen Börsen prompt reagierten. Zur Baissestinkmung trugen wesentlich die. Veröffentlichungen des iiüerirationaleu landwirtschaftlichen Institutes in Rom über die Weltgetreideernte bei. Man hatte befürchtet, daß die kalte und nasse Witterung der letzten Zeit die Ernteergebnisse ungünstig beeinflussen würde. Nun zeigt der soeben veröffentlichte Bericht des landwirtschaftlichen Institutes, das; sich im Gegensatz ^u den pessimistischen Ansichten die Woltweizenernte um weitere acht Millionen Meterzentner aus 963 Millionen Meterzentner erhöht hat. Ebenso günstig sind die Ergebnisse d'er 'WellrvMNcrnte. Auch hier ist ein PluL um 8 Millionen Meterzentner zr; verzeichnen. Die Gesamternte wich, aus 452 Millionen Meterzentner geschützt. Dckei ist das Bemerkenswerte, daß der Hanpttckl der günstigen Ergebnisse aus Europa, also demjenigen Teil der Eche fällt, der bisher in erster Reihe als Konsmntionsgediet in Betracht kam. SekbstverstLMlch hat dies ans die Senkung der Getreidepreise eine besondere Bedeutung gehabt/ zumall da der Uoberfluß in der Nähe der KonsumtionsftciCen sich immer in der Preisbildung viel stärker auswirkt als der Ueberfluß in von den Konsumtionszentren weiter entfernten Gebieten. Die größte Bedeutung hat nach den statistischen Ergebnissen der Ernteüberschutz Rußlands^ Nach Berichten, die über Amerika aus Solvjetmßlaich einlangen, sollen in Rußland ExportÄberischüsse in der Höhe von 33 Millionen Meterzentner zur Bevfügung stehen. Zlwe'isvTps sind diase Ergebnisse so günstig, daß sie unbedingt auif die Preisgestaltung einen tiesgrerfenden Einfluß anSguÄtben geeignet Jinb. Diese Tendenz nach yibwärts wird aber nqch durch, die-amerikanische Spekulation wesentlich verstäÄt.- Ihr haben sich in der letzten Zeit auch spekulative Mionen in anderen Mavktzontren des Getveidchaüdols zug'eisellt. So wich gemeldet, daß auch London und Liverpool flch stärker spekulativ betätigen. In den nordischen europäischen Staaten, namentlich in Holland, soll die Spekulation ebenfalls rühriger gewesen sein. Es ist nicht bekannt, daß auch der Wiener Markt sich spekulativ betätigt hätte. Ebenso scheint auch der ungarische, jugoslawische und rumänische Getreidchandel sich in der letzten Zeit von der Spekulation femgchalten zu haben. Trotzdem dürften die Verluste des Getreidchandels in diesen Gebieten doch nicht unbeträchMch sein. Schon vor drei Wochen sind aus Rumänien Fallissements von Getreidchäudliern gemeldet worden. Von den Firmen, die auch auf anderen Plätzen tätig sind, wurde die Ko nt ex, eine dem amerikanischen Kapital nahestehende Handelsgesellschaft, genannt. Ihre Verluste in Südostemopa sollen eine Million Dollar betragen. Die größten Verluste entstanden dataus, daß sie: sich zu höheren Preisen eindeckten, in. der Hoffnungdaß doch eine.gewisse Steigerung in Bälde eintreten würde. . Der Wiener Handel scheint sich relativ rechtzeitig nmorientiert zu haben. Trotzdem dürsten . manche Lager mit Wären zu. teureren Preisen' gejsüllt sein. Es hängt Nur davon ab, äb .iy Kürze eine devartige Wendung eintvitt, daß diejse Lager zu annehmbaren Preisen wieder werden abMetzt werden tonnen. ' . Die Situation der österreichischen Bauern ist infolge dieser Umstände sehr prekär. Sie haben in ihren Scheunen noch Getveidevorröte aus dem Vorjahr, die sie infolge der wenig annchmbaren Preise nicht ai'gchetzt haben. Auch die neuen Vorräte liegen uiwevwendet, da vorläufig niemandem emMt, zu diesen niedrigen Weltmarktpreisen sein Getreide zu verkaufen/ Die Folge davon ist, daß die Bauern an den Geldmarkt appelliere^ um mit ihrer Ware auf günstigere MavktveohAlnisse warten zu können. . / An der Wiener Pvodnktenbörse machte sich eine, flauere Haltung seit vorgestern wieder beMeMqr', Geistern wiesen sämtliche Getreideprcise stärkere Senkungen aus. klar Aothschilv Aaleihe an Pole«. Vermittlung eines großen D-llarkreditS. Die offizielle polnische TelegvaphenaMNtnrr meldel aus Warschau: „Die in Wen von Gteezkowski wogen einer ausländischen Anleihe geführten BechaMungen'nehmen reelle Formen an. Die polnische Regierung sollanlscheiuend durch Vevmittluug. esnes Mitgliedes .der. polnffch-beutschen Delegation,: Mens des:Hauses '% M. Rothschild in Frankfurt a. M. Vorschläge 'bezüglich , einer Anleihe von. 136 M i ll i o n e n Dollar erhalten haben, im Läufe von '35 Jahren rückzählbar, zu einem Zinssilß.von sechs Prozent und einem Emisfionskurs von 04." Ans dieser Meldung ist ersichtlich, -daß trotz der von privater Seite kommenden Dementis dennoch intensive Ber- ' Handlungen mit dem Vauchause Rothschild wegen einer Anleihe geführt werden. Daß die Verhandlungen in Wien stattfanden, trotzdem als Kreditgeber das Frankfurter Haus Rothschild in Betracht kommt, dürfte in erster Reihe darin seine Ursache haben, daß das Haus Rothschild und die Wiener Rothschild-Bank, die Kreditanstalt, in evster Reihe die Agenden der Rothschild-Gruppe für Polen-durchführen. Mnn das Frankfurter, Haus Rothschild tatsächlich den Kredit gewähren sollte, so würde es, ähnlich wie das Haus Morganhie Kreditsume zur Verfügung stellen und nachher die Anleihe, auf den internationalen Märften placieren, wie dies bei den früheren Staatsanleihen des Hauses Rothschild der-Fall war. Diese Transaktion wäre die erste größere Staatsanleihe, die. das Haus Rothschild nach dem Kriege gewährt. Damit würde Rothschild wieder, neben Morgan als erstes europäisches Bankhaus als Staatskreditzeber auftveten. Bekanntlich ist seit jeher dieser Zweig einer der wichtigsten der RoHschilld-Dhuastie gewesen. Ler zusammendruch der Tiroler katholischen Bereinsbank. Viele Klöster und Pfarreien geschädigt. — Die Bauern Westtirols haben ihre Einlagen verloren. Aus Innsbruck wird uns telegraphiert: Gestern fan-! den in mehreren Orten Tirols Versammlungen von Bauern »lnd kleinen Geweribetraibenden statt, welche ihr Geld der Vereinsbank anvertraut und nunmehr durch den Zusammenbruch der Bank zu schweren! Schaden gekommen sind. Namentlich die äomeren Bezirke Tivoils, so Landeck und Kitzblichel, beflagsn den Verlust mehrerer Milliarden. Aber auch die anderen Teile Tirols sind schwer geschädigt worden, da die Vereinsbank fünf, Filialen besaß und sehr ausgedehnte Geschäftsbeziehungen in Tirol hatte. Es wird bemängelt, daß einige Gtbßgläubigerknapp vor dem Zusammenbruche ihr Geld herausbekommen haben und sich dadurch vor Schaden bewahrt haben. Hingegen ist die große Masse der Einleger, die 30 Milliarden der Vereinsbank anvertraut haben, leer ausgegangen. Zu den Verlust- ' Wägern gehören eine ganze Reihe, von Klöstern und Pfarreien.' So hat ein Innsbrucker Kloster allein 100 Millionen von der Bank zu fordern. Auch viele katholische Vereine sind um ihre Aktiven gekommen^ Es steht noch'immer nicht fest, ob ein Ausgleich- oder Konkursverfahren wird verhängt werden müssen. Die gesamte Tiroler Bevölkerung bedauert jetzt, daß sie der Devise ' „n u r. den bodenständige n I n st itut e n das Geld anzuvertrauen" Folge geleistet hat. Die wirtschaftsantisemitische Agitation hat selten einen so furchtbaren Eklat aufzuweisen als-jetzt bei dem Zusammenbruche der Bank. In allen Versammlungen wird betont, daß es nür durch eine beispiellose Agitation christlichsozialer wirtschaftsantisemitisch orientierter Kreise möglich geworden ist, daß die Pereinsbank über einen so großen Einlicvgesband ^verifüigen konnte. Die Ernüchterung, die jetzt in sämtlichen Kreisen eingetreten ist, ist kaum zu beschreiben. Es werden für. die nächste Zeit Enthüllungen erwartet, die für die Wirtschaftsantisemitischen Agitatoren nicht allzu vorteilhaft sein dürften. Privatverkehr und Geldmarkt. Der gestrige P r i v a t v e rkehr verlief geschäftslos. Gesucht waren einzelne ungarische Arbitrageesfekten und österreichische-Kreditaktien. Die Umsätze blieben gering. Die Versorgung vollzog sich leicht, da ein großer Teil des Geldbedarfes schon in den letzten Tagen gedeckt wurde. Der heutige Geldbedarf war äußerst gering, der Zinsfuß blieb bei 11 Prozent unverändert. Bestätigung des Ausgleiches der Depositenbank. Wie uns mitgeteilt wird, hat das Oberlandesgericht die Rekurse gegen den Ausgleich der Depositenbank abgewiesen. Der Ausgleich dürfte demzufolge vom Handelsgericht in den nächsten Tagen für rechtskräftig erklärt lverden. Die Rekurse haben nur eine Verzögerung der Auszahlung der Quoten zur Folge gehabt. Drei Monate nach dem rechtskräftig erklärten Ausgleich werden nunmehr'die Gläubiger, die für eine 30prozentige Quote gestimmt haben, diese Summe auf einmal qusbezahlt erhalten. Ebenso wird nach demselben Termin die erste zehnprozentige Rate der in 21 Monaten zu zahlenden 40prozentigen Quote fällig sein. Schließlich, ist den Gläubigern auch die Möglichkeit gegeben, ihre Forderungen in Aktien des Kreditinstitutes für öffentliche Unternehmungen einzutauschen. Der Schlüssel für diesen Vorgang beziffert'350.000 K. für eine Aktie des Kreditinstitutes für öffentliche Unternehmungen. Uebervrüsuug der Zollbollctten. Dier Klagen über unrichtige Zoll- und Umsatzsteuetbemessungen bei der Einfuhr mehren sich seit der Geltunä des neuen Zolltärises in erschreckender Weise. DaS Gremium der Wiener Kaufmannschaft empfiehlt daher allen Kaufleuten dringend, die Zollauskunftsstelle des Gremiums in Anspruch zu nehmen, welche die Richtigkeit der Zollbolletten überprüft und die notwendigen Reklamationen auf Wunsch emleitet. Es ist unbedingt erforderlich, die Zollbolletten sofort nach erfolgter Verzollung vorzulegen, da nach den geltenden Bestimmungen Reklamationen in der Regel innerhalb einer Frist-von 30 Tagen einzubringen sind. Die Zollauskunftsstelle befindet sich im Hause der Kaufmannschaft, 4. Bez., Schwarzenbergplatz 16, unterteilt Auskünfte in allen Zollfragen an Werktagen von 8 bis 3 Uhr. TelephoUnnmmer 67-5-35 Serie. Insolvenzen. Der Konkurs wurde eröffnet über.LeoP. Reich! M Grillenstein bei Gmünd und über Johann Klimek in Atzgersdorf. — Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über Friedrich T et tele 8, 8. Bez., Albertaasse 9, und über Josef Sa l a m an e k, Schneiderei, 1. Bez., Wollzeile 17. Die Handelslage Haifas im August 1925. Von: kpmnierziellen Gesichtspunkt aus betrachtet, herrschte im Berichtsmonat im. allgemeinen sehr wenig Aktivität in Haifa. Was den' Exporthandel anlangt, so lag dieser mit Ausnahme des Exportes einer ganz unbedeutenden Quantität Bohnen.und Linsen vollkommen still. Durch den Jnchortz bedeuteiiderer Warenmengen von Zerealien siiid vor allen! die Preise für Weizen und Gerste zurückgegangen; für die nächste Zukunft werden im Hafen noch größere Quantität erwartet. Aufhebung tschecho-slowakischcr Einfuhrverbote. Poag, 31. Oktober. (Ächech. Preß-Bm.) Nach einer KlipdwachlMg des HandelsminPeriuims vom 30. d. wird die Ausfuhr von Rchzucker vom 8, Nvv-omlber an freigsgeiben. Nach einer wetteten Kundmachung.wird vom 16. November an die Einfuhr einer Reihe von Waren fteigegeben, darunter verischiüdene Oe-le, Chomlikalien, Wolliwaren, Leder und Felle, Metalle, Maschinen, elektrotechnische Artikel und anderes. Verschiebung der ungarischen Goldbilanzen. Aus Budapest wird uns Mgraphiiert: Die BeröiffenMchung der aiulf>gewerteten Nilanzen auf Gviiind der Verordnung über die komweozielle BilanKwahcheiil wurde vom 20. Novembeir 1925 bis zum 31., Jänner 1926 achgelschoiben, da die inzwischen erfÄgie Löjjung der Frage der neuen unigavischen Geldeinheit die Vornahme neuer Berechnungen seitens der Unternelhinun'gen notwendig macht. Ungarns Weinernte. Aus Budapest wird uns gsmeLdet: Die diesjähriae Welinprodustion Ungarns beträgt etwa 6 Millionen HeltMer. Die Verwertung wird nach einem einheitli-chen Berfchr-en erlfvligen. Befestigung des polnischen Zloty. Die Kreditdrosselungen in Polen scheinen im Verein mit der gesteigerten Einfuhrsperre auf die Währung leicht befestigend einzuwirken. Der Zloty blieb lange Zeit unverändert und besserte sich gestern auf allen internationalen Märkten. In Zürich erhöhte er sich von 85 ans 86. Die Schwankungen des französischen Franken sind unbedeutend. Es ermäßigte sich die Devise Paris von 21,80 auf 21,76. Bemerkenswert ist der verhältnismäßig günstige Ausweis der französischen Notenbank, der mit einer Festigung des Barvorrates abschließt. Dagegen erfuhr die Noten Zirkulation eine Steigerung um 79,470.000 Franken und beträgt jetzt etwas mehr als 46,5 Milliarden. Das Wechselstorteseuille erfährt ebenfalls eine Zunahme von 790 Millionen und ist jetzt auf 3,586.000 Frauken gestiegen. Die Kursänderungen der übrigen Valuten waren minimal. Einfuhr von Warenmustern nach Polen. Im ZHamuienhanig mit den Einsiuhrveribotslisten ergaben sich in den letzten Monaten mchrsach Schivlerigkeit-en bei der Einfuhr voii Warenmustern, welche nunmehr über Antrag der Handelskammer in Krakow durch einen Erlaß des FinaWmiuisteriums geragelt wurden. Jene Warenmuster von einsuhrverbotenen Waren, die als wirkliche Muster schon bisher Anspruch ans Zollfreiheit hatten, dürfen auch weitechin chne EiHuhvböwilligung und zollfrei, jedoch nur in solchen Mengen und ZusammensteMngen eingeDhrt werden, daß ihre Verwendung zu einem anderen Zweck ausg-eschldssen erscheint. Jene Muster dagegen, bei' denen die Verwendung als Ware nicht ausgeschlossen erscheint, dürfen von den Zollämtern gleichfalls ohne Eirchchrbvwilliigung zugelassen werden, jedoch nur gegen Erstellung einer doppelten Kaution: Die eine Kaution in der Höhe des entfallenden Zolvbetrages, die andere in der Höhe des vollen Warenwertes. Beide Kautionen werden bei der termingemäßen Wiederausfuhr des unveränderten Warenmusters rückerstatiet werden. Einführung von Börse» in Rußland. Aus Mslau wird »ws gsmeldöt: Die Sowjetregierrmg erließ ein Dekret, bas in Moskau und andsren großen Stödten ProduTteri- und Effcktenibörsen emführt. Die geplante EssÄktenbörse wird sich von den ElUvichtunigen M aMeven Ländem untevschellden, da ja alle großen iMstviellen Uintemchminngen Rrchicmds vorn Staate felföft, ohne Beteiligung, pvivaton Kapitals, fteleitet werden. Dem BÄsenhandel sollen nnteMegen fremde Wähmngen, Staatsanleihen, krryfrlstige QMigatmrnen, Pie bi-swsilen. von Reigrerungsinstiitutiomen emittiert werden, mb Wtien der zu HandeWvecken gebildeten gemischten GeseUHasten. Das Fmanzkommisfariat Md die Stacrtsvauk werden an der Bö-ri e die Hauptrolle spielen. Merdings, sind auch private HäMer Wiener Produktenbörse. Tendenz: Infolge abgechwächter Haltung der amerikanischen Märkte war das Angebot femlich bedeutend. ES überwogen die Rückgänge. ES notierten: weizen: Inländischer 37.» bis' 88.60. Ungarischer Lheiß 79/80 Kilogramm 41.50 bis 4360 Ungarischer kS.— bis 41.—. Jugoslawischer 76 Kilogramm bis Jugoslawischer 77/78 Kilogramm bis — : Rogyen Inländischer Marchfelder 29.— bis 29.35 Pester Boden *7.25 bis 27.50 Gerste Brauware inländische 34- »ts 4t—, bötnnische mährische bis —Mais- Iugolawtscher 28.75 bis 29 75. Ctnquantin neu 81.—bis 33 - Hafer: Inländischer 29.— bis 31.—. R e t s Italienische: 80— bis 83.—, Burma 61.- bis 63.—.Ma d l v r o d u k t e Grieß . inländischer bis —Weizenmehl 0 inländisches 70.- bis 73.-, Kochmehl 2 inländisches 62.- dis 64 - Brot- . Berliner Börse« 31. Oktober. Infolge DeckungSkaufen der Köntermine eröffnete die Börse in widerstandsfähiger Haltung. Die Umsätze blieben äußerst gering. Es notierten: Oesterr. Kronenrente , Ungarische Kronenrente —Ung. Goldrente —, Türkenlose 22.—. Süd. Lombarden alt. —. Oesterreichische StaatSbcchn 21.12, Darmstädter Bank 104.—, Deutsche Ban! 106.-, Dresdner Bank 100.— Oest. Kredit 687, Lest. Länderbant —NeichSbank 132.25. Wiene' Bankverein 5.— Untonbank 6.87, Daimler Motoren 27 80 Dynamit Nobel 78.—, Belten & Guilleaume 108 25 Ae Devisenkurse. Zürich« 31. Oktober. (Devisenkurse von 12 Uhr.) Berlin 133.60 ,123.50,. Holland 208.80 (208.75/. Neiv-Slorl 518.75 (518.75). Loudo:, 25.14'/, (25.13*/*). Vartt 21.75 (21.80,, Mailand 20.50 , (20.53-, Brüssel 23.50 (2365, .Uovenvagen 130.— (129.-), Stockholm 138.- (138.85,, Oslo 106.— (106.-), Madrid 74.40 (74.35). Buenos Aires 21350 (213.50,, Praa 15.37x/2 ^15.37^), Budave» 0.007270 (0.007270,. Bukarest 2.47VS (2.47'/,). Belgrad 9.20 (9.20;, Sofia 3.75 (3 80), Warschau 86- (85.-) Wien 78.15 '78.15) für 100 Schilling Budapest, 31. Oktober. .Devisenkurse — Etgenbertchl., Berlin 16.9)8, Amsterdam 38.685, Kopenhagen 17.862, Stockholm 19.080, New-Dork 71.260. London 345.600, Parts 2986 Brüssel 8229, Prag 2112, Belgrad 1264, Bukarest 338.- Warschäu 11.810, Wien 10-040, Sofia 516, Mailand 3818 Zürich 13.788 Warschau. 31. Oktober. (Devisen. , Belgien2714 bts 2728. Bertili —bis. . Holland 34090 bis 24210 London 29 01 bis 29.15, Rm-Bark 596ui* 600— Parts 25.14 dis 25.26 Schweiz 115.39 dis 115.97 Budapesr bis - Prag 17.76 bis 17.84, Wien 84.39 bis 84.81 für 100 Schilling, Jtalieii 83.70 bis 2992. Stockholm —bis , Bukarest —bis —. . , |f ■ 'i'rl: I •f