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Wiener Morgenzeitung · 1925-11-01 · Heft 2404 (1.11.1925) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2404 (1.11.1925)
Date
1925-11-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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VM 8 Men, Sonntag j*-— •-————————- - P«ll »vers (Kchlupfweste) Mtzlrstrümpfe M. Holzer Handschuhe VI, Mariahilferstraße 89 — II., Taborstraße 18 . heute, trotz sinkenden Zinsfußes, trotz „GeldsMe", die die Banken füllt. Gegen den Kaufmann ist das Geld mißtrauisch, es weicht aus. Und insbesondere der notleidende Kaufmann kann es nicht beschaffen, Und so werden — gegen hohe Provisionen — Bürgen und Sicherheiten beigestellt, Ausgleiche vor dem Ausgleich geschlossen. Man nennt dies „sanieren". Und auch von den Sanierungen lebt Wien. Damit sind immerhin Bemühungen, Konferenzen, Wege verbunden, rm ist dergleichen doch wesentlich von dem verschieden, was die NatiwnaMonomen „Arbeit" oder „Umsatz der Galtet nennen . . . Die Krise hat die Wohlhabenheit Wiens aufgezehrt; wer seinen Angehörigen ein Vermögen zu hinterlassen glaubte, will ihnen heute wenigstens eine Versicherung vererben, vorsichtige Kapitalisten versichern das Leben der vertragsmäßig angestellten Schuldner, so blühen aus der Krise zwar keine Blumen, aber es wächst doch etwas aus dem Morast: Unkraut. Aber ein Unkraut, das nicht vor dem Verderben geschützt ist, nicht auf sein Leben versichert werden kann. Eines zeigt, sich: Wien lebt nicht von der Arbeit. Und well Wien von der Arbeit nicht lebt, kann hier niemand von der Arbeit leben, denn Wien braucht sie nicht. - Die ausgiichige Dauer der DienstKahre, die Verwandtschaft, die Beziehung, die noch so weitläufige Verbindung mit einer Geldquelle, also das Privilegium jeder Art wird bezahlt, das einige, was heute noch einen hohen, guten Kurs hat. Und mit Ersparen und Ersparnissen, mit solider Kapitalsanlage ist auch der solide Vermögenswert der Arbeit zugrunde gerichtet: Sie wich nicht mehr verzinst. Sie wird nicht gesucht und wahrhaftig nicht von allen, die eigentlich von der Arbeit leben müßten, angeboten. Wovon Wien lebt, beantwortet uns also die Gegenwart. Wovon es auf die Dauer leben wird, kann uns nur die Zukunft sagen ... Selbstmordversuch Mar Lluderr. Aus Paris wird gemeldet: Der bekannte Filmfchauspreler Max Linder und seine Frau verübten heute Selbstmord mittels eines Narkotikums. Max Linder wurde bewußtlos ins Krankechaus gebracht, seine Frau ist gestorben. (Max Linder hat, wie noch erinnerlich, wahrend seiner Anwesenheit in Wien ebenfalls einen Selbstmordversuch unternommen. — Die Red.) Reh' da. steh' da. Amtheus! Trebitsch-Lineoln bestiehlt ein Missionshaus. Aus Berlin berichtet I. T. A.: Bär kmyem wurde mitgetM, daß aus Anlaß der Amnestie aller am Kapp- Put sch bvtMgt gewesenen Personen auch der Pressechef der Kalpp-Regievung, der aus Ungarn stammende, gMdfete Jude und AMemit TrMtfch-iSmeöln, der Amnestie teichafttg geworden fft. Zur ChavaLterisism-ng dieses Abenteurers liefert ein Brief des Pastors Karl Kirn ert in Klaistaiwe (Grenzmark) an den Verein zur Abwehr des Antisemitismus einen interessanten Beitrag. Pastor Armen schreibt unter anderem: .. Da ich ihn (DrebitfH-LincM) sehr gut kenne und sein Leiben besonders bis zum Parlamentssitz in Engend genau verfolgt halbe Eoweit reicht etwa unser schr ergiebiger Bviefwe-chs-Ä), ft darf ich wohl eine Berichtigung mir echauden. Er hieß von Hause Ignaz Trebitsch, ging jung aus Ungarn fort, und zwar nach Amerika, dann als Kohlenschipper nach England; in einem Missionshaus fand er Ausnahme und lohnte die Gastfreundschaft mit Diebstahl. Später kam er nach Hamburg in die Mission. Seinem Wunsch, getauft zu werden, widerstanden die Leiter (die Pastoren D. Astor und D. Frank); er wurde Hausknecht in Hamburg und dann Knecht in der Nähe von Bremen. Endlich wurde er, und zwar vom Pcstor D. Frank getauft, und nahm Weihnachten 1899 in der JeMsialemkirche zu Hcmchurg noch den Vornamen Timotheus an. Nach vielen Irrfahrten kam er nach Kanada, wurde Leiter der Mission in Montreal, aber sein unruhiger Geist ließ ihn nicht zu Ende ausharren und so ging er nach London; auch hier hielt er ein Studium nicht aus; als Privatsekretür eimeS engllischen GvotzkaußmaMs hielt er seinen Einzug in das Parlament als Treibitsch-Hinooln." Lar Geheimnis des krfolger. Der moderne Kaufmann muß in Berücksichtigung der allgemeinen Geldknappheit des koiHumierenden PubMums vor allem daraus bedacht sein, hie Kauflust seiner Kunden durch besonders preiswerte Angebote arMregen und durch immer neue Beweise seiner LerstMiMAhigkeit das Verträum derselben zu stärken. -Diesem Grundsatz folgend, hat das führende Leopoldstädter Warenhaus Brüder Schiffmann, 2. Bez., Talborstraße 48, folgende Neueinführuna getroffen: Bei einem Wareneinkauf von 80 Schilling erhält jeder Kunde eiw Anweisung an ein evsMassiges, künstlerisches Atelier, gültig für eine photographische Aufnahme und drei VWbilder. Erreicht der Einkauf 50 Schilling, dann echält man schon drei Künstlerkürten und bei 100 Schilling ülbechies noch ein großes Kabinettbild. Da dieses Geschenk nachweisbar ohne Preisausischlag ausgefolgt wird, kommen die Kunden des Warenhauses Brüder SchGmann auf diese Weise umsonst zu einem wertvollen Andenken. Diese Neueinführung wird diesem bestrenommierten Unternehmen sicherlich Me neue Freunde gewinnen. Wiener MorgenzeUun-__ 1. 1926 Nr. 2404 Sar jüdische Wien?) Die Chewra Kadischa. Eine der ältesten und ehrwürdigsten der jüdischen Vereinigungen Wiens ist die Chewra Kadischa, Verein für fromme und wohltätige Werke. Ihre Gründung geht auf das Jahr 1763 zurück. Sie ist ihrem ganzen Charakter nach eine echte Schöpfung der traditionellen jüdischen Lebensweise, wie sie ftühere Jahrhunderte in dieser Stadt gesehen hatten. Zum Ziele hat sie den ganzen Komplex der Formen, in denen der Rhythmus des damaligen jüdischen Lebens gefangen war: Studium der Lehre, Gottesdienst, Wohltätigkeit, die Befestigung also der drei Säulen, „auf denen die Welt nach den Sprüchen der Väter ruht". Die 5 Punkte, deren Pflege die Gründer feierlich beschlossen, sind auch heute noch ihre Obliegenheiten: Studium der Thora durch Anhören von Vorträgen am Sabbat; an verschämte einheimische und auch auswärtige Arme Unterstützungen zu gewähren; armen Bräuten die Heirat zu ermöglichen; Arme zu bekleiden; Kranken durch persönlichen Besuch Trost zu bringen, sie von erfahrenen Aerzten behandeln zu lassen und ihnen Medikamente zu verabreichen, für ihre Genesung fromme Männer beten zu lassen und im Todesfälle für ihr Seelenheil hu sorgen durch Kadischgebet, Mischnajot lernen und Anzünden eines Lichtes. Der Wirkungskreis der Gesellschaft ist im Laufe der Jahchunderte unverändert geblieben. Der Verein sorgt auch heute für den Krankenbesuch, indem er feinen Mitgliedern zur Pflicht macht, in Wien wohnende Kranke auf ihren Wunsch hin oder den ihrer Angehörigen zeitweilig zu besuchen, ihre Wünsche und Anliegen zu vernehmen und zu vollziehen, ihnen Mut einzuflößen und gemäß der Mischen Tradition zum Vertrauen aus Gott aufzumuntern, mit ihnen, wenn sie es verlangen, zu beten und bei Sterbenden die vorgefchriebenen Gebete zu verrichten. Bei ollen Leichenbegängnissen ist in der Regel ein Mitglied des Vereinsvorstandes anwesend, das dem Verstorbenen die letzte Ehre erweist und die Erfüllung der rituellen Vorschriften und Gebräuche überwacht. Um diesen Aufgaben bei möglichst allen Mischen Leichenbegängnissen gerecht werden zu können, vertreten den Vorstand von Zeit zu Zeit nach einem festgesetzten Turnus Delegierte aus den Reihen der Mitglieder. Die von der Chewra gewährtem K ranke nun terstützungen erstrecken sich in erster Lime auf bedürftige Bereinsmitglieder, dann auf in Wien wohnhafte, auch zugereiste Kranke und Rekonvaleszente. Weiters erteilt der Verein Anweisungen auf Arzneien und Beitrüge für Bedürftige. Nach Möglichkeit und Notwendigkeit werden auch Kurinstitute unterstützt. Für verstorbene verarmte Bereinsmitglieder wird auf Kosten der Chewra Kadischa ein würdiges Leichenbegängnis unter Zuziehung eines Rabbiners und Kantors verschafft und für ein eigenes Grab auf dem FriedhH der Wiener Kultusgemeinde gesorgt. Die ordentlichen Einnahmen des Vereines setzen sich zusammen: aus den Erträgnissen des Bereinsvermögens, aus den AnfnahmSgebühren und Jahresbeiträgen der Mitglieder, aus den aus Äunmelbüchsen und Opferstöcken sich ergebenden Geldern, aus den dem Verein zugewendeten Spenden, Widmungen und Legaten, beziehungsweise deren Erträgnissen und Ertragsübevschüssen aus Stiftungen und Widmungen, die nach Erfüllung der Verbindlichkeiten verbleiben. Außerdem verwaltet die Chewra, vom Bereinsvermögen gesondert, Kapitalien, die ihr für Gebete und Seelenlicht am Sterbetage, für Grabbepflanzung und Graberhaltung und zur Sicherstellung von Jahresbeiträgen gewidmet sind. Um sich ein Bildwon dem sinanziell en.Gebarung s wesen des Vereines zu machen, seien die im Jahre 1922 von ihm gemachten Einnahmen und Ausgaben erwähnt, aus denen man sich unter Berücksichtigung des Wechsels der Verhältnisse die des Jahres 1925 annnähernd konstruieren kann. Die Einnahmen betrugen zirka 80 Millionen Kronen, die Ausgaben zirka 75 Millionen Kronen. Die weitaus überragende Summe der Einnahmen ergab sichaus den Kranzablösungsspenden. Vertreten ist die Chewra Kadischa in der Inneren Stadt, in Ottakring-Hernals, in Währing und Floridsdorf. Die Ferienheime. Nicht weniger als 36 jüdische Vereine in Wien sehen ihren Zweck in der Kranken für sorge. Die meisten von ihnen aber beschränken ihren Wirkungskreis entweder auf Bezirke oder nach Alter und Standeszugehorigkeit der Kranken. Für die allgemeine jüdische Krankenhilfe koinmen zwei bis drei Vereine in Betracht, die begreiflicherweise nicht genügen. Die Krankenfürsorge ist im allgemeinen eines der schwierigsten Fürsorgeobjekte. Die Höhe der Spitalskosten — für Inländer 7,5 Schilling täglich, für Ausländer weit höher, mehr als das Doppelte — macht es unmöglich, daß irgend,eine Körperschaft voll äufkomme. Dazu kommt noch, daß die Spitäler selbst Kranke mit schweren Fiebererscheinungen ohne die vorherig- Einzahlung für eine gewisse Zeit nicht ansnehmen. Ausländische jüdische Kranke machen ein wahresMartyrium durch. Die Chewra Kadischa und die Krankenfürsorge der Kultirsgemelnde können nur einen kleinen Teil zum Notwendigen beisteuern. Direkte Anstalten der Krankenfürsorge find: *) Siehe ,Wiener Morgenzeitung" vom 9., 11., 24. und Lö. Oktober d. I. das jüdische Gememdespital, das Kinderambulatorium, das Tuberkulosenecholnngsheim in Gleichenberg, das Frauenerholungsheim „Philanthropia", das von seinem gleichnamigen Verein erhalten wird, das mit einem Belag von 30 Betten und ganzjährig bewirtschaftet nur für Rekonvaleszente iy Betracht kommt, nicht aber für Tuberkulös', und die Todesco-Sistung für arme Leidende in Baden. Weitaus besser ist für k r a n k e jüdische Kinder gesorgt. Allerdings ist alljährlich eine Abnahme der Kindererholungsheime zu bemerken. Die Zahl der diesjährigen Sommercrholungsheime gibt keine Geivahr für' die gleiche Anzahl im Sommer des nächsten Jahres. Der Verein Ferienheim hat in diesem Sommer 200 Kindern den Aufenthalt und die Kur in Vöslau, 50 Kindern in Gradv und 42 in Angerhof bei Böheirnkirchen ermöglicht, Nachlaß Jeschuruu 360 Kinder in DLÄa-u. ©ine ganze Anzahl von Jugendvereinen schaffen sich selbständig Ferienkolonien, in denen in diesem Jahre insgesamt 150 Kinder nntergebracht wurden. Außerdem sind Hunderte, nach Zahl nicht leicht feststellbare jüdische Kinder durch die Hilfe der Krankenkassen (Aktion Moll), durch Elternvereine der Schulen, durch jüdische Elternvereine, durch die jüdische Jugendfürsorge und das Komitee zur Versorgung Mischer Kriegswaisen je nach Art der Behandluygsnotwendigkeit in den verWedensten Kurorten des In- und Auslandes, in Heilstätten und sonstigen Anstalten zur Erholung untergebracht worden. Die F e r i e n v e r e i n e bringen die von ihnen benötigen Gelder nur zum Teil von den Mitgliedsbeiträgen ein, was zur Folge hat, daß für die einzelnen Kinder bezahlt werden muß. Die Anzahl der zahlenden Eltern ist verschwindend, daher verpflichten sich die genannten jüdischen Fürsorgeinstitutionen zur Zahlung eines ermäßigten Beitrages, zumeist 60 Schilling Pro Monat, zu dem die Eltern 5 bis 15 Schilling beitragen, den Rest muß Nachlas Jeschurun — die Verpflegung eines Kindes kostet in Vöslau 3,5 bis 4 Schilling, im Süden durchschnittlich 7 Schilling — bezahlen, ebenso wie für die exorbitant hohe Miete für das größte Hans in Vöslau aus eigenem Sorge tragen. In den Erholungsheimen in Vöslau. Angerhos usw. bleiben die blutarmen und unterernährten Kinder ungefähr einen Monat, wo sie durch Sport, Bad, Spiel usw. Erholung finden. Di-e Aufficht haben Pädagogische Leiter inne. Regelmäßige ärztliche Besichtigungen werden vorgenommen. In Grado ist die ärztliche Aufsicht verstärkt, die Kost der Krankheit angepaßt. Da nicht alle Kinder in den Ferienheimen untergebracht werden können, so ist es ein willkommener Ersatz, daß die jüdischen Kinderjjreunde in Weißau beim Gänsehäufel eine Tageserholungsstätte im Sommer unterhalten, in der 250 Kinder während der ganzen Dauer der Ferien untergebracht sind. Diese Erholungsstätte, die gesundheitlich ziemlich hohe Erfolge (Gewichtszunahme bis zu 4 Kilogramm usw.) aufweist, hat den Vorteil, daß der Verein, dem jedes Kind 2 Schilling im Tag kostet, Zahlungen von nur 80 Groschen As zu 1,6 SchMng im Dag entgegennimmt. _ Sibirische Koriosa. Sibirien wächst sich allmählich Alt einem Land der unbegrenzten Möglichkeiten aus. In welchem anderen Land wäre es heutzutage möglich, daß man eine Siedlung weißer Menschen entdeckt, von deren Existenz man bisher nichts geahnt hat? Das ist tatsächlich in Sibirien vor kurzem geschehen. Im Norden des Gouvernements Tomsk erstreckt sich die Taiga, der sibirische Urwald. Die Taiga ist von zahllosen kleinen Flüßchen durchquert. Die einzige Bewegungsmöglich'keit durch diese eMose Einöde bieten im Sommer kleine Kähne, tvähvend man im Winter auf den Flüssen nur mit Hundeschlitten oder auf Schneeschuhen vorwärts kommen kann. Bor kurzem entdeckte man nun hier auf einer Lichtung eine Dorfsiedlung, die auf keiner Karte vermerkt und auch sonst nirgends registriert ist. Die Siedlung besteht aus d r e i z e h n F a m i l i e n eines Stammes, der einen uralten russischen Dialekt spricht. Die Leute nennen sich Gottessöhne". Aus ihren sehr spärlichen Angaben scheint hervorzugehen, daß ihre Ahnen zur Zeit der religiösen Verfolgungen der Raskolniki in der Mitte des 17 .Jahrhunderts sich in dieser weltfernen Gegend angesiedelt haben. Die Leute wollten ihre Namen nicht nennen und verweigerten überhaupt jede nähere Auskunft. Sie wollen keine Macht anerkennen und erklären, daß jede Macht ihren Ursprung im Antichrist habe. Die Kolonie betreibt Ackerbau, Viehzucht und Jagd. Im Gouvernement Tomsk war es auch, wo dieser Tage ein P o l i z e i i n I p e! t o r in voller Paradeuniform mit zahllosen zaristischen Orden zum Rapport beim Gouverneur, jetzt Kommissär, erschien, um ihm. Bericht über seinen Bezirk zu erstatten. Der Mann hatte sein Revier in einer Gegend des sibirischen Nordens unter wilden Nomadenstämmen. Zum. letzten Male rapportiert hat er im Jahre 1916. Neun Jahre lang lebte er seit damals von der .ganzen Welt abgeschnitten 'in seiner Hütte, Naturalsteuern von den Noimdenstärmuen eintreibend und als Friedensrichter amtierend. Von der Revolution und dem Zusammenbruch des Zarenreiches lhatte er k e in e Ahnung. Der.,Polizeiinspektor wurde als Kuriosum in voller Uniform, so wie er sich I.. R0TENTURMSTR.22.TELEPHON 71-4-30. «I, Stadtpelze vom einfachen Pelziacken, Her re n- und Sportpelze bis zum feinsten Genre M

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